Hoher Kopfhörerverschleiß

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Chiller92
Neuling
#1 erstellt: 17. Okt 2009, 18:03
Hey Leute,

es gibt sicherlich schon genügend solcher Fälle im Forum aber ich poste hier jetzt einfach mal und zwar habe ich folgendes Problem:

Mein erster Mp3-Player war einer von Philips. Dort waren bereits Kopfhörer dabei, die mir bis nach einigen Monaten kaputt gingen (Verblasen). Daraufhin habe ich mir im Karstadt Kopfhörer von Sony gekauft für 10 €. Es gab ein Kassenzettel wo ich die Kopfhörer sage und schreibe 4X umgetauscht habe. Und immer war es das Problem das entweder einer der Stöpsel plötzlich verblasen war bzw. auch leiser war als der andere oder beide total im A.... waren. Meistens fing es damit an das beim Drehen des Steckers im Gerät ein Rauschen kam. Dann wusste ich schon, die halten nicht mehr lange durch. Man hat am Stecker auch nach einiger Zeit gesehen das er nicht mehr silber war, sondern viel mehr grau. Also total abgewetzt, obwohl ich den fast nie rausgezogen habe. Als ich mir die Stöpsel dann ca 6X neu holte, wurde es mir zu bunt. Habe daraufhin das ganze Philipsgerät umtauschen lassen weil ich dachte, dass das Steckloch des Gerätes evtl defekt ist. Habe dann zum Gerät dazu nochmals Philipskopfhörer bekommen, die aber nach 1-2 Monaten ebenfalls wieder hinüber waren. Und ich schwöre, ich gehe mit meinen Kopfhörern immer super um. Besonders wenn man mal so ein Kopfhörerproblem hat wie ich!
Habe dann Kopfhörer von Sennheiser (20€) gekauft, die ich mir um den Hals hängen konnte damit man das Kabel in keinster Weise knicken kann. Die haben mir doch tatsächlich 7 Monate gehalten. Leider waren die von einem Tag auf den anderen völlig hinüber, da absolut keine tiefen Frequenzen mehr zu erkennen waren. Danach habe ich mir dann einen komplett neuen Mp3-player gekauft weil ich dachte dass der von Philips evtl eine falsche Stromzufuhr liefert. Habe die Sennheiser dann umtauschen lassen, auf gut Glück dass die wieder so lange halten. Leider hielten die dann nurnoch 2 WOCHEN!!!(ein Kopfhörer war plötzlich leiser). So, da ich nun fast nicht mehr in Karstadt kann um Kopfhörer umtauschen zu lassen da ich dort bestimmt bald Hausverbot bekomme wenn ich die noch einmal umtauschen lasse, habe ich beschlossen in HEM-Expert zu gehen. Da habe ich mich dann auch mal beraten lassen. Der Verkäufer konnte sich nicht erklären wie ich die besten 3 Markenprodukte in so kurzer Zeit verheizen konnte. Bzw überhaupt verheizen konnte. Der meinte dann, dass es vielleicht ein Virus auf einigen Lieder bei mir gibt. Oder das evtl einige Tracks die Kopfhörer zu heiß laufen lassen. Was ich übrigens nicht glaube, da meine Schwester genau die selben Lieder aufm Mp3-Player hat und die seit Jahren immer die gleichen 9€ Sony Stöpsel hat. Habe daraufhin ein Virenprogramm durchlaufen lassen, aber nichts gefunden.

Ich weiß einfach nicht was ich falsch mache. Ich höre relativ viel Musik und auch verhältnissmäßig laut. Aber das müssten die ja auch aushalten? Oder gibt es vielleicht irgendwelche Erklärungen dass man beim Einschalten die Musik nicht schon auf hoher Laustärke haben darf oder sowas?Mir ist nämlich aufgefallen das ich die ''Defektheit'' eines Hörers immer schon sofort beim Anmachen bemerke wenn ich das erste Lied höre. Kann ja sein das ich irgendwas total primitives falsch mache. :/ Ich höre übrigens fast nur Goa. Hat halt auch viel Bass. Aber meine Schwester hört das ja auch. :/

Sry das ich jetzt so viel geschrieben habe. Aber bevor ich irgendein Detail weglasse, schreib ich lieber garnichts. Das schlägt halt total aufs Geld und auf die Nerven.
Ich habe auch keine Lust mit solchen fetten robusten Muschelhörern duch die Gegend zu laufen. Hoffentlich hat jemand einen Rat.

MfG Chiller


[Beitrag von Chiller92 am 17. Okt 2009, 18:10 bearbeitet]
eddie78
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 17. Okt 2009, 19:12
Vorausgesetzt, das ist ernst gemeint: WIckelst DU z.B. das Kabel immer straff um den Player, wenn Du nicht hörst? Das ist nicht gut fürs Kabel...
Chiller92
Neuling
#3 erstellt: 17. Okt 2009, 19:28
Hallo eddi, was soll denn daran nicht ernst gemeint sein?

Nein habe ich nie gemacht. Wie ich auch schon sagt, habe ich Sennheiserkopfhörer gekauft, die ich mir um den hals hängen musste. Also konnte ich das Kabel auch nie einrollen
george
Stammgast
#4 erstellt: 17. Okt 2009, 19:39
Selbst die besseren Hersteller betrachten Ohrhörer/In-Ear nicht als Kerngeschäft und lassen die Dinger von chinesischen OEMs fertigen - deswegen ziehen sich solche Qualitätsprobleme bei stärkerer Beanspruchung wie ein roter Faden durch alle Marken.

Leider kenne ich mich im prof. Segment hier nicht aus, aber vielleicht gibt es dort tatsächlich vernünftige Qualität wie z.B. bei in-ear-Monitoren von Earsonics - für einen entsprechenden Preis.
Zoni
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 17. Okt 2009, 19:53
Probier es mal mit In-Ears mit hohem Wirkungsgrad und die hohe Pegel vertragen (Philips SHE 9800 z. B. bei Amazon oder Beyerdynamic DTX 100).
Kharne
Inventar
#6 erstellt: 17. Okt 2009, 20:19

Zoni schrieb:
Probier es mal mit In-Ears mit hohem Wirkungsgrad und die hohe Pegel vertragen (Philips SHE 9800 z. B. bei Amazon oder Beyerdynamic DTX 100).


Toller Tipp Daran, dass er zu laut gehört hat kann es nnicht liegen, davon geht kein Kopfhörer kaputt bevor nicht das Gehör komplett zerstört ist.

@Chiller92: Hast du die Kopfhörer dauernd getragen? Sprich nicht irgendwie in ein Case getan o.ä.?
Das vertragen die wenigsten Kopfhörer.

Mein Tipp wäre jetzt dir ein Case anzuschaffen und dann neue Kh, oder neue Kh bei denen ein Case dabei ist....
Und Inears sind wirklich besser als Earbuds (im Normalfall) vor allem, weil sie isolieren. Dass sie höhere Pegel auhalten oder darstelen können ist kein Argument, zumal die Phillips Hörer imho Schrott sind.

Mach einen neuen Thread in der Kaufberatung auf, dann wird dir geholfen

Gruß
Kharne
Chiller92
Neuling
#7 erstellt: 17. Okt 2009, 20:21
Ich habe heute Kopfhörer von Philips gekauft aber das sind die SHE 8500. Bin ich mal gespannt wie lange es die aushalten. :/
Kharne
Inventar
#8 erstellt: 17. Okt 2009, 20:27
Nicht dauernd tragen, nicht in die Hosentasche stopfen, dann gehen die so schnell auch nicht kaputt ;).

Gruß
Kharne
Chiller92
Neuling
#9 erstellt: 17. Okt 2009, 20:35
@Kharne

Glücklicherweise sind die neuen Philips die ich gekauft habe ''in ears''. Ich glaube dass das garkeine schlechte Idee ist. Weil wenn die besser abgedichtet sind, muss man ja generell nicht mehr so laut hören.

Ich habe die Sennheiser schon ziemlich viel um den Hals gehabt aber wieso haben mir die einen 7 Monate gehalten und die andern nur 2 Wochen? Ich denke nicht das es am Umgang mit den Kopfhörern liegen kann.
Apalone
Inventar
#10 erstellt: 18. Okt 2009, 12:43

Chiller92 schrieb:
Ich habe heute Kopfhörer von Philips gekauft aber das sind die SHE 8500. Bin ich mal gespannt wie lange es die aushalten. :/


Kabel nicht aufrollen und nach Benutzung immer in ein Case - und die Dinger halten ewig!

Es kommt immer auch die Behandlung an!
Zoni
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 18. Okt 2009, 12:47

Kharne schrieb:

Zoni schrieb:
Probier es mal mit In-Ears mit hohem Wirkungsgrad und die hohe Pegel vertragen (Philips SHE 9800 z. B. bei Amazon oder Beyerdynamic DTX 100).


Toller Tipp Daran, dass er zu laut gehört hat kann es nnicht liegen, davon geht kein Kopfhörer kaputt bevor nicht das Gehör komplett zerstört ist.
...
Und Inears sind wirklich besser als Earbuds (im Normalfall) vor allem, weil sie isolieren. Dass sie höhere Pegel auhalten oder darstelen können ist kein Argument, zumal die Phillips Hörer imho Schrott sind.

Mach einen neuen Thread in der Kaufberatung auf, dann wird dir geholfen

Gruß
Kharne

Was Du so alles weißt. Ich für mein Teil empfehle nur Sachen, die ich selbst benutze oder benutzt habe. Ich finde die Philips SHE 9800 sehr gut, fast auf igrado-Niveau. Sie neigen auch bei längeren Hören nie zum Übersteuern. Meiner Erfahrung nach neigen die meisten Leichtkopfhörer nach etwas längerer Nutzung zum Übersteuern, z. B Sennheiser Px100. Ein höherer Wirkungsgrad führt auch zu einer geringeren Beanspruchung der nicht gerade sonderlich guten Verstärker in den Mp3-Playern.

@ Chiller92: Viel Glück mit dem Teil.
Apalone
Inventar
#12 erstellt: 18. Okt 2009, 12:51

Zoni schrieb:
Philips SHE 9800 sehr gut, fast auf igrado-Niveau. Sie neigen auch bei längeren Hören nie zum Übersteuern. Meiner Erfahrung nach neigen die meisten Leichtkopfhörer nach etwas längerer Nutzung zum Übersteuern, z. B Sennheiser Px100.


Ja klar. Du bist aber ein richtiger Experte, wow.

Nach "längerer Nutzung" neigt überhaupt kein KH zum Übersteuern.
Bei sauberer Zuführung/Verstärkung übersteuert kaum noch ein KH; meistens ist das ein Problem der Verstärkung, DIE Defzite hört man.

Mit diesem Statement hast du weder Wissen noch Erfahrung dokumnetiert...
Kharne
Inventar
#13 erstellt: 18. Okt 2009, 13:47

Zoni schrieb:

Kharne schrieb:

Zoni schrieb:
Probier es mal mit In-Ears mit hohem Wirkungsgrad und die hohe Pegel vertragen (Philips SHE 9800 z. B. bei Amazon oder Beyerdynamic DTX 100).


Toller Tipp Daran, dass er zu laut gehört hat kann es nnicht liegen, davon geht kein Kopfhörer kaputt bevor nicht das Gehör komplett zerstört ist.
...
Und Inears sind wirklich besser als Earbuds (im Normalfall) vor allem, weil sie isolieren. Dass sie höhere Pegel auhalten oder darstelen können ist kein Argument, zumal die Phillips Hörer imho Schrott sind.

Mach einen neuen Thread in der Kaufberatung auf, dann wird dir geholfen

Gruß
Kharne

Was Du so alles weißt. Ich für mein Teil empfehle nur Sachen, die ich selbst benutze oder benutzt habe. Ich finde die Philips SHE 9800 sehr gut, fast auf igrado-Niveau. Sie neigen auch bei längeren Hören nie zum Übersteuern. Meiner Erfahrung nach neigen die meisten Leichtkopfhörer nach etwas längerer Nutzung zum Übersteuern, z. B Sennheiser Px100. Ein höherer Wirkungsgrad führt auch zu einer geringeren Beanspruchung der nicht gerade sonderlich guten Verstärker in den Mp3-Playern.


Ich hatte so einiges an Inears im Ohr (wenn auch nur unter 100€) und die Phillips spielen irgendwo auf CX300 Niveau. Gut ist was anderes ;).
Dazu kommt dann die völlig verkorkste Abstimmung. Hoffe dass noch richtig im Kopf zu haben, bei Phillips blickt man in der Typenbezeichnung ja noch weniger durch als bei SE

Gruß
Kharne


[Beitrag von Kharne am 18. Okt 2009, 13:50 bearbeitet]
Zoni
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 18. Okt 2009, 14:43

Apalone schrieb:

Ja klar. Du bist aber ein richtiger Experte, wow.
Nach "längerer Nutzung" neigt überhaupt kein KH zum Übersteuern.
Bei sauberer Zuführung/Verstärkung übersteuert kaum noch ein KH; meistens ist das ein Problem der Verstärkung, DIE Defzite hört man.

Mit diesem Statement hast du weder Wissen noch Erfahrung dokumnetiert...

Vielleicht habe ich mich ungenau ausgedrückt. Aber ein hoher Wirkungsgrad entlastet zumindest den Verstärker im MP3-Player, da dieser weniger Leistung bringen muss.
Apalone
Inventar
#15 erstellt: 18. Okt 2009, 14:51

Zoni schrieb:
Vielleicht habe ich mich ungenau ausgedrückt. Aber ein hoher Wirkungsgrad entlastet zumindest den Verstärker im MP3-Player, da dieser weniger Leistung bringen muss.


Das habe ich schon korrekt verstanden: was soll denn dieser Zusammenhang an der Lebensdauer der KH ändern!?!?

Wenn die Leistung X und Klirrfaktor Y an Belastbarkeit abkönnen, ist denen das völlig egal, ob sich MP3-Player ABC dafür anstrengen muss oder nicht!
bossa
Stammgast
#16 erstellt: 19. Okt 2009, 00:11
1. vor langer langer langer Zeit hatte ich auch mal diese ganz einfachen Sony-Hörer und hab die bei noch so schlechter Behandlung nicht kaputt bekommen. Auch wenn das das einzige war, was an denen gut war.


2. eine einigermaßen sinnvolle Investition in gute Hörer würde dir das alles ersparen. Habe mit meinen Shure SE310 absolut überhaupt kein Kabelproblem.

Auch eine Variante wären "große" Kopfhörer. Da kannst du jederzeit selbst ein neues Kabel anlöten, das ist nicht schwer. Da kannste dir dann auch eins aussuchen - gewendelte z.B., denen macht eine Zugbelastung gar nix aus.
*sting*
Schaut ab und zu mal vorbei
#17 erstellt: 19. Okt 2009, 01:33

Apalone schrieb:

Zoni schrieb:
Vielleicht habe ich mich ungenau ausgedrückt. Aber ein hoher Wirkungsgrad entlastet zumindest den Verstärker im MP3-Player, da dieser weniger Leistung bringen muss.


Das habe ich schon korrekt verstanden: was soll denn dieser Zusammenhang an der Lebensdauer der KH ändern!?!?

Wenn die Leistung X und Klirrfaktor Y an Belastbarkeit abkönnen, ist denen das völlig egal, ob sich MP3-Player ABC dafür anstrengen muss oder nicht!



Ein clippender Verstärker kann die KH schon unangenehm belasten.

Kaputt gehen aber meistens die Ohren, weniger die KH.

Meine Erfahrung ist, dass sich "mobile" KH gerne an den Umwelteinflüssen abnutzen, wenn man die KH regelmäßig und lange unterwegs trägt. Das nimmt man aber dann selbst gar nicht wahr. (Feuchtigkeit, UV-Licht, häufige Zugbelastungen und "Zupfen" der Kabel und Stecker etc.)
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