AKG K340 - Erfahrungen?

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m00hk00h
Inventar
#1 erstellt: 17. Nov 2005, 20:59
Hi!
Bei eBay gibts mal wieder nen K340 von AKG. Ich hatte mal das Vergnügen, so ein Teil zu hören - allerdings völlig aufgemotzt mit neuen Kabeln und inneren Modifikationen (welcher Art auch immer). Naja, jedenfalls war ich völlig begeistert von den Wiedergabefähigkeiten dieses Oldies.
Allerdings weiß ich ja nicht, wie das Ding "stock" klinkt, vielleicht hat jemand Erfahrung damit und kann mir sagen, ob der sein geld Wert ist?
Das letzte Exemplar bei eBay ging für etwas mehr als 50€ weg, was ich als recht preiswert empfinde.
Vielleicht kann mir auch jemand sagen, ob die 400ohm problematisch sein könnten, schließlich wird der Kennschalldruckpegel mit völlig unzeitgemäßen (logisch) 88dB angegeben...? Nicht, dass ich ein Freund des lauten Hörens wäre, aber ich will mich lieber vorher absichern.

Also, Dank dann schon mal für alle Impressionen!

m00h
cosmopragma
Inventar
#2 erstellt: 17. Nov 2005, 22:23
Ich hab zwei von den Teilen, einer gemoddet(recabled, PCB-bypass, Kunststoffschutzgitter aufgebohrt, das übliche Standardprogramm halt)und einen serienmässigen als Ersatzteillager.
Vom gemoddeten hast du ja einen Eindruck.Der Unterschied im Sound: Der serienmässige Bass ist schwammiger, die Höhen fallen etwas früher ab, und die Umgehung der Frequenzweiche beim gemoddeten vermeidet die merkwürdige Phasenverschiebung um den Preis eines weniger ausgeglichenen Frequenzganges und verbessert im allgemeinen die Frequenzganggleichheit der beiden Kanäle.Manche ziehen es vor beim originalen AKG-Ansatz zu bleiben und bestücken die Platine mit neuen Komponenten bester Qualität.Hab ich nie probiert oder gehört.
Die wichtigen Mitten sind sehr ähnlich und sowieso die eigentliche Stärke dieses KH.
Auch serienmässig ist er gut wenn du nach flüssigen und mühelos daherkommenden Mitten suchst.
Nachteile : Das Ding ist ziemlich schwer und die bei vielen AKG-Kopfhörern bis heute unverändert eingesetzten Kunstlederpads tragen zu einer schweisstreibenden Sitzung bei, besonders im Sommer.Billige Fehlkonstruktion IMO.Ich hab das Kunstleder runtergerupft und mit Velours bezogen, besser ist das.
Bei einem gebrauchten musst du damit rechnen, dass die selbsteinstellende Gummibandaufhängung ausgeleiert ist und die Pads verhärtet.Die Ersatzteile sind erhältlich, der Einbau der Aufhängungsgummis ist fummelig.
Zum Leistungsbedarf : Unter gar keinen Umständen kannst du das Teil mit einem Porti oder CDP-Ausgang oder Soundkartenausgang antreiben, aber die meisten dedizierten Class-A KHV kommen damit zurecht, auch der KH-Ausgang eines Vintage Marantz-Receivers (2235 B) war gut, sogar ziemlich gut.
m00hk00h
Inventar
#3 erstellt: 18. Nov 2005, 01:36
AAAAAAHA.
Ja gut, dann lass ich erstmal die Finger davon. Für so eine Umbauaktion hab ich (noch) nicht die Nerven.

Vielen Dank!

m00h
aureus
Stammgast
#4 erstellt: 06. Jan 2008, 23:22
Sorry, dass ich den nach der langen Zeit nochmal hochholen muss -
wieviel ist ein vollständig gemoddeter K340 ohne Kabelmodifitikation (ich meinte natürlich Modifikation, mein Gott :D) eurer Meinung nach wert? Ich hätte diesen Klassiker gerne, und bei Head-Fi ist momentan einer drin..


[Beitrag von aureus am 07. Jan 2008, 00:24 bearbeitet]
AyGee
Inventar
#5 erstellt: 25. Mrz 2009, 18:21
Gibt es denn irgend eine Anleitung oder so, wie man den K340 modifizieren oder renovieren kann?

Ich habe nämlich so ein Teil quasi geschenkt bekommen. Irgendwo am Kabel oder am Stecker scheint ein Wackelkontakt zu sein. Die Gummibänder zur Verstellung sind ausgeleiert. Jetzt suche ich nach Infos, wie ich das Teil wieder halbwegs flott bekomme.
MartinB82
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 27. Jan 2013, 13:33
Auch wenn der Thread schon etwas älter ist:

Ich habe einen AKG K340 der bis auf neue Earpads (also Ohrenpolster) unverändert ist. Er spielt sehr gut, wie ich finde. Verglichen habe ich diesen mit meinem Beyerdynamic DT550 der ein paar Jahre jünger ist als der AKG. Der Beyerdynamic hat schrillere Höhen und ein leicht überbetonten Mittenbass. Dafür geht der Bass des AKG K 340 gefühlt tiefer. Sind aber normalerweise keine sehr großen Unterschiede.

Ich habe ein paar ältere MP3-Aufnahmen, wo helle Stimmen anscheinend übersteuert aufgenommen wurden. Hier ist das Hören mit dem Beyer ziemlich unangenehm, währen der K340 das vergleichsweise seidig überspielt.

Ich persönlich gehe mal davon aus, dass die Hälfte der Klangverbesserung durch die genannten Mods psychologisch bedingt ist, muss aber da zusagen, dass ich noch nie einen gemoddeten gehört habe.



Zum Leistungsbedarf : Unter gar keinen Umständen kannst du das Teil mit einem Porti oder CDP-Ausgang oder Soundkartenausgang antreiben, aber die meisten dedizierten Class-A KHV kommen damit zurecht, auch der KH-Ausgang eines Vintage Marantz-Receivers (2235 B) war gut, sogar ziemlich gut.


Wie kommst du denn darauf? Mein AKG K340 lässt sich problemlos am Netbook, Laptop, diversen CD-Playerausgängen und Verstärkern betreiben. Und klingt nicht anders als meine anderen Kopfhörer. Auch ausreichend laut ist er, oder hört ihr alle auf Discolautsstärke? Zu beachten ist allerdings, dass es vom K340 anscheinend ein gutes dutzend Versionen gibt.


Viele Grüße
Martin
grendia
Stammgast
#7 erstellt: 24. Mrz 2013, 12:47
Ich habe meinen AKG K340 1982 gekauft. Mitte der Neunziger noch einen zweiten dazu.

Sonst viele gehört - und immer dabei geblieben.

Ein ganz hervorragender Kopfhörer.
w-o-d-i
Stammgast
#8 erstellt: 26. Okt 2016, 00:45
Naja, ich habe seit ewigen Zeiten diesen KH. Es ist der einzige, den ich habe. (Abgesehen von einigen Ramschteilen)
Mein AKG K340 ist nach wie vor in perfektem Zustand; unverbastelt und vollkommen original. Nichts ist ausgeleiert, verhärtet oder was ich sonst so an Makel gelesen habe.
Als Schüler, als ich mir diesen KH neu gekauft hatte, musste ich mir ein Stirnband drüberziehen, damit er mir beim Ausflippen nicht vom Kopf gefallen ist.
Das ist jetzt doch schon eine Weile her.

Zugegeben, unsere Lautsprecher sind inzwischen so gut, dass ich nicht mehr auf die Idee komme, mit KH zu hören.
Aber vielleicht wird das jetzt in Zukunft wieder mehr werden, wenn ich meine Schallplatten mit dem Lavry AD-Wandler digitalisieren werde. Da sind KH doch praktisch, ist ja eher Arbeit als Musikgenuss, besonders, wenn man die Störgeräusche der Platte heraus operieren muss... könnte nervig werden für den Rest der Mitbewohner...

Es wird in der Zwischenzeit wohl auch schon bessere als den AKG K340 geben. Ich sehe aber keinen Notwendigkeit auf ein anderes Modell umzusteigen.
Ich mag ihn so wie er ist!
Gruß!
Wodi
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