AKG K340 gegen STAX SR-5

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saitenguru
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 01. Mrz 2006, 22:33
Hi,

ich habe momentan folgende Kopfhörer bei mir zuhause...

AKG K240 (nicht der "studio")
STAX SR-5 mit externem Speiseteil.

...jetzt ist es eben so daß die Auflösung vom STAX ein Traum ist... der AKG K240 macht aber mehr "Spaß" weil er mehr Bass hat.

zielvorstellung: Voluminöser Klang vom K240 gemischt mit Auflösung vom STAX

Wie läge da wohl ein K340 gegen den STAX?

ist es wohl das "beste aus zwei welten"

leider hab ich keine Möglichkeit den AKG zu hören... aber bei Ebay gehen die Teile so um die 70 Euro weg... - könnte also für ´nen 70euro kopfhörer ´ne feine sache sein...

mir ist schon mal der bayerdynamik dt-880 empfohlen worden...

aber mich würde eben mal interessieren ob jemand den STAX SR-5 gegen den K340 Halb-elektrostat verglichen hat...
Wolfiman
Stammgast
#2 erstellt: 02. Mrz 2006, 00:42
Habe selber den K240 Monitor (600 Ohm) seit fast 10 Jahren als hauphörer im Gebrauch.
Seit 1,5 Jahren auch den HE60 (Elektrostat)

Am Anfang konnte ich mich auch nicht richtig mit dem HE60 anfreunden, da ich extrem an den K240 gewöhnt war.
Ich wechselte dann oft zwischen beiden, und keiner gefiel mir mehr richtig.
Der K240 hatte Bass und war dichter und näher an einem, der HE60 war weiträumiger schneller und hatte Atem im Klang.


Mitlerweile meine ich sogar das der Bass beim HE60 Stärker ist, aber nur wenn er in der Musik ist.
Er ist zwar nicht so warm und stark abgemischt, aber dafür Tiefer und vor allem sehr Voluminös, vieleicht auch nur durch die großen Membranen
Daher schätze ich gerade den Bass an ihm, da er durchaus richtig Luft um die Ohren machen kann.

Insgesamt würde ich sagen, wohlob es ein Elektrostat ist, ist er Voluminöser Klanglich insgesamt gegenüber einem Dynamischen.
Schön ist auch das der Schall auf die Komplette Ohrmuschel fällt.
Die kleine Membran des K240 fällt mir jetzt immer auf.
Der HE60 hatt großes Potential, leider reizt ihn ein großteil der Musik nicht aus.

Daher fährt man mit einem Dynamischen insgesamt wenn einem ein warmer Bass wichtig ist vieleicht besser.



Der K340 würde mich aber auch mal sehr Interesiern.
Speziel wie er sich aus heutiger sicht schlägt, ist ja schon etwas älter das Teil.
Und ist kein Vollelektrostat, sondern ein Elektet oder?, zumindest hatt er kein Versorgungsteil für die Hochspannung?
Gabs noch andere Elektrostaten von AKG ?



Soviel ich mal gehört habe gibt es die Vollelektrostaten und min 500 Volt gerade wegen dem Tiefbass.
ax3
Inventar
#3 erstellt: 02. Mrz 2006, 17:26
Hi,

Du meinst aber schon den 240 und nicht wie in der Überschrift stehend den 340 oder?
Der 340er ist der mit dem Doppelsystem >>> Elektrostatisch in den Höhen/Mitten und Dynamisch im Bass.
War nicht schlecht das Teil.
m00hk00h
Inventar
#4 erstellt: 02. Mrz 2006, 17:29
Der K340 hat die "Versorgungselektronik" intern.

Wenn du bereit bist, ein "wenig" Arbeit und Geld hineinzustecken, wirds ein ganz passabler Hörer.

Aber heutige volldynamische Hörer vom schlag eines K701 sind eine andere Welt.

http://www.hifi-foru...read=1428&postID=0#0

Vielleicht hilft das.

m00h


[Beitrag von m00hk00h am 02. Mrz 2006, 17:31 bearbeitet]
saitenguru
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 02. Mrz 2006, 17:48
...sind eine andere welt, aber kosten halt ungefähr das siebenfache...

denk stax hab ich grad leihweise daheim, gefällt mir ganz gut, es sind ganz selbstverständlich plötzlich sachen auf der CD die vorher einfach "nicht da waren" aber ich vermisse halt den bass.
der 240 hat mir zu wenig auflösung. (bin meine lautsprecher fostex isostatic rp202 mit modifiziertem Glasfaserbass und magnetostatischen mitten/höhen gewohnt, und mein zweites pärchen mit zweiweg-keramik-membran von thiel (saugeil, einfach saugeil...)

und der 340 würd mich eben interessieren weil der rein theoretisch die mitten/höhen richtung "stax" haben sollte, und dann eben trotzdem bass... und richtig teuer sind die bei ebay eben nicht...

denke mal daß der 240 schlechter ist wie der 340...
aber gehört hab ich halt noch keinen...
ax3
Inventar
#6 erstellt: 02. Mrz 2006, 18:16
Die 340er waren meine Kopfhörer nach Sennheiser 424.
Damals füe mich eine Offenbarung. Heute schwer zu sagen, da der direkte Vergleich fehlt. Ich denke, dass sich der Zahn der Zeit bei den Gebrauchten auch irgendwo niederschlägt.

Die Tester waren damls nicht so zufrieden mit dem 340. Zu überpräsent, zu schwer, zu unausgewogen. In meinen Augen (Ohren ) bis zum 701 der einzige KH von AKG mit "High-End-Anspruch" der wirklich guten Bass gebracht hat. Die Höhen und Mitten gefielen mir auch immer - sie waren, obwohl sich das jetzt vielleicht merkwürdig anhört, sehr sanft. Schön war auch der Maximalpegel Gestört hat mich auf Dauer, dass der 340er schon ein ziemlicher Koloss auf der Murmel ist.

HMMM - da kommen schon fast nostalgische Gefühle auf.
70,-- Euro finde ich nicht überzogen für so ein Teil - aber dann müssen sie schon wirklich gut erhalten sein. Von jemand der öfters über KH hört würde ich die nicht nehmen.
saitenguru
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 02. Mrz 2006, 18:40
...hast du den mit extra amp betrieben?

ich hab vor den an meinem rotel-vorverstärker 972 anzuklipsen und in "normaler" lautstärke musik zu hören..
ax3
Inventar
#8 erstellt: 02. Mrz 2006, 19:37
An der Klinke von einem Monster Receiver.
Marantz irgendwas Schlachtschiff - groß, dick, tief, viel Silber, Oszilloskop und guter Klang.

Wie da die KH-Klinke geschaltet war kann ich dir nicht sagen. Hat jedenfalls für meine damaligen Ansprüche (die vielleicht höher waren als meine heutigen) wirklich ausgereicht.

Ich denke, dass Du was Lautstärke angeht sehr gut mit dem Rotel klar kommst.
Wolfiman
Stammgast
#9 erstellt: 05. Mrz 2006, 10:09
Was hat der K340 den damals neu gekostet ?
ax3
Inventar
#10 erstellt: 05. Mrz 2006, 18:25
250 - 400 DM
saitenguru
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 05. Mrz 2006, 21:15
so.... hab bei ebay zugeschlagen

...mal abwarten, bin schon sehr gespannt auf den k340
Wolfiman
Stammgast
#12 erstellt: 08. Mrz 2006, 01:11
Gabs eigentlich noch andere Elektrostaten von AKG ?, oder war der K340 der einziege?
saitenguru
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 09. Mrz 2006, 14:35
es gab noch den (unbezahlbaren) k1000
ax3
Inventar
#14 erstellt: 09. Mrz 2006, 15:04
Stimmt natürlich.
Ist aber leider kein Elektrostat.
saitenguru
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 09. Mrz 2006, 16:07
echt? was dann?
The_figurehead
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 09. Mrz 2006, 16:57
Frei schwingende Membran, angetrieben von einem VLD-Magnetfeld. Es müsste also ein elektromagnetisches System sein. Könnte man als Magnetostat gelten lassen. Hätte ich aber aus dem Stehgreif auch nicht gewusst.


[Beitrag von The_figurehead am 09. Mrz 2006, 17:28 bearbeitet]
saitenguru
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 09. Mrz 2006, 17:51
hi.

wie hast du deinen k240 modifiziert? hab ja auch einen rumliegen. rentiert sich das?
The_figurehead
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 09. Mrz 2006, 18:30
Die Modifikation ist weit weniger dramatisch als das Wort Modifikation vermuten lässt (den Hinweis sollte ich vielleicht wieder raus nehmen). Bei meinem 240er (Baujahr 198x?) war vor den Treibern eine Abdeckung aus einen sehr dichten Stoff und einem sehr, sehr dichten Schaumstoff. Ich habe das Ohrpolster abgenommen und diese Abdeckung entfernt, so dass der Treiber nun teilweise sichtbar wird. Wie bei allen Modifikation dieser Art entfällt die Bedämpfung des Hochtonbereiches, was dem recht dunkel abgestimmten K 240 gut bekommt. Er klingt danach etwas detaillierter und bereitet zumindest mir mehr Freude. Für weitergehende Modifikationen wie Kabeltausch nutze ich ihn zu selten. Das würde also in keinem Verhältnis zum Aufwand stehen. Außerdem habe ich für mehr Präzision dann den DT990. Der K 240 dient eher der Entspannung.
Ich überlege lediglich seit einigen Jahren, noch die Ohrpolster beim 240 austauschen. Die alten sind zwar noch in Ordnung, aber doch schon etwas flach. Ein wenig mehr Abstand zu den Ohren dürfte sich auf den Klang wahrscheinlich auch noch minimal positiv auswirken (mehr Einfluss des Außenohrs auf den Klang).


[Beitrag von The_figurehead am 09. Mrz 2006, 18:37 bearbeitet]
saitenguru
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 09. Mrz 2006, 21:07
hm...
kannst du deine ohrpolster nicht von innenaufpolstern oder was unterlegen?
die gehen ja rech einfach runter.
The_figurehead
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 09. Mrz 2006, 22:38
Was unterlegen, um zu sehen, was dann passiert, ist eine Überlegung Wert. Mal sehen.
saitenguru
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 11. Mrz 2006, 18:38
So..... er ist jetzt da mein k340 aus ebay zum schnäppchenpreis...

wie schon fast befürchtet hat micht der typ aus ebay über´n tisch gezogen. (der hatte schon ein paar negative bewertungen) Kopfhörer angesteckt; nur nasaler klang, und der rechte kanal ging nicht...

Gottseidank bin ich technisch interessiert, habe einen Schraubenzieher und ´nen Lötkolben.

Ergebinss der Sezierung: Es war nur eine abgebrochene Lötstelle...

Angelötet, und.... FUNZT!

ich finde das ärgerlich wenn jemand defekte ware -auch noch nach anfrage ob der kopfhörer i.o. ist noch als "TOP" beschreibt, und man einen etwas verdreckten halb kaputten Hörer bekommt.

Wie dem auch sei, ich hab das Teil generalüberholt, und jetzt klingt er klasse und schaut gut aus.

Mitten + Höhen gefallen mir gut, der Bass ist nicht so das optimale, die insgesamte auflösung ist etwas schlechter als beim Stax, aber schon gut!
der Bass ist mehr als beim Stax, insofern kann man sich mit dem Hörer ganz gut anfreunden...

mich würde jetzt interessieren:

WER HAT DEN AKG K340 SCHON MAL AUFGESCHRAUBT?

Gibt´s Modifikationen die sich hier rentieren??
m00hk00h
Inventar
#22 erstellt: 11. Mrz 2006, 20:54
Mods gibts viele.

Was man wohl auf jeden Fall machen sollte ist das Fleeze entfernen, die interne Steuerung überbrücken und die Schutzabdeckung durchlöchern.
Vor allem das Überbrücken der inneren Elektronik (Frequenzweiche?) soll vor allem der dynamisch angetrieben Bassmembran unglaublichen Aufwind geben.
Das Aufbohren und Entfernen des Fleezes sollte klar sein, bringt mehr Detail und luftigkeit in den Höhen.
Neue Polster (Beyer) hab ich auch schon an K340s gesehen...
Viele tauschen auch noch das Kabel...aber keine Ahnung.

Die internen vorher-nachher Bilder sind leider beim letzten PC-Komplett abstürz verloren gegangen (waren in den "eigenen Dateien" und wurden nach der Windowsneuinstallation überschrieben). Sonst hätte ich sie dir zur Verfügung gestellt. Waren riesige 1600x200irgendwas bilder mit sehr niedriger Kompression.
Waren glaube ich sogar von Head-Fi, vielleicht wirst du da fündig.
Wollte so ein Teil nämlich auch mal modden, hab mich aber aus vielfältigen Gründen dagegen entschieden...

m00h
saitenguru
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 12. Mrz 2006, 13:42
Ohje.
hab mich vorhin auf head-fi durchgelesen.
ehrlich gesasgt frage ich mich ob sich der aufwand, den manche so treiben wirklich lohnt...
vielleicht schau ich mal daß ich ´nen modifizierten bekomme...
nach intensiver hörsession muß ich feststellen: k340 ist schon geil, aber mir schwebt noch immer mein stax sr-5 mit mehr bass vor.
der k340 geht schon in die richtung, brauch aber echt ne dicke elektronik davor.
(habe übrigens noch ´nen kenwood-reciever, an dem geht der k340 echt gut! an der Rotel-Vorverstärker hat er weniger Dampf... aber mit dem kenwood höre ich nie Musik... (wird fürs heimkino verwendet)
ich denke ich verklopf den 340 wieder...
am ende wirds doch noch der dt-880 von beyer... (den würd ich echt gern mal im vergleich hören...)
cosmopragma
Inventar
#24 erstellt: 13. Mrz 2006, 02:25

saitenguru schrieb:
Ohje.
hab mich vorhin auf head-fi durchgelesen.
ehrlich gesasgt frage ich mich ob sich der aufwand, den manche so treiben wirklich lohnt...
vielleicht schau ich mal daß ich ´nen modifizierten bekomme...
Ob sich der Aufwand lohnt ist natürlich nur eine von deinen Ohren beantwortbare Frage.Wenn dir der serienmässige K340 grundsätzlich schon zusagt lohnt es sich IMO ihn von mittelmässig auf sehr gut zu liften.Dabei solltest du aber nicht ausser Acht lassen, dass die Leute, die von ihm schwärmen, ihn mit Hilfe von kräftigen dedizierten Class-A KHV antreiben.Jedenfalls ist ein modifizierter aus der richtigen Serie ein wesentlich besserer KH, konkurrenzfähig zu heutigen KH der 250-500 Euro-Klasse und wegen seiner technischen Einzigartigkeit gesucht.
Für einen professionell gemoddeten in gutem Zustand müsstest du mindestens 250 Euro rausrücken, das ist nicht billig zu kriegen.
saitenguru
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 13. Mrz 2006, 10:08
...bräuchte ich nur noch ´ne bastelanleitung falls es mich doch mal überkommen sollte.

mal so grundsätzlich:

gibt´s eigentlich ´nen STAX der auch schönen Tiefbass hat?
ich kenne ja n ur den Sr-5

der K340 geht mir übrigens vom reinen Tiefbass her auch nicht weit genug in den Keller. Da bietet mein K240 mehr... (wenngleich auch der Rest vom Klang des 240 lange nicht so gut ist wie beim 340 oder gar Stax)
ax3
Inventar
#26 erstellt: 13. Mrz 2006, 12:19

saitenguru schrieb:
...bräuchte ich nur noch ´ne bastelanleitung falls es mich doch mal überkommen sollte.

mal so grundsätzlich:

gibt´s eigentlich ´nen STAX der auch schönen Tiefbass hat?
ich kenne ja n ur den Sr-5

der K340 geht mir übrigens vom reinen Tiefbass her auch nicht weit genug in den Keller. Da bietet mein K240 mehr... (wenngleich auch der Rest vom Klang des 240 lange nicht so gut ist wie beim 340 oder gar Stax)


Stax Omega und Lambda Signature, wobei ich mir vorstellen kann, dass auch die deine Sehnsucht nach Bass nicht befriedigen werden.

Es ist zwar schon lange her - aber ich kann mich erinnern, dass ich den 340er gerade im Bass total klasse fand - präzise, tief, genug Punch (wenn Du hast, versuch mal Knock Out von Antolini über den 340).
Natürlich kann das daher kommen, dass es der erste KH nach Sennheiser 424 war.

Glaube ich aber nicht, da ich zu der Zeit die IMF RSPM MK IV an dem Marantz Receiver betrieb und damit eine gute Vergleichsmöglichkeit hatte, was den Bass anbelangt.

Dass der KH nicht gut gepflegt und schon demoliert bei dir ankam, könnte zu denken geben. Vielleicht übersteuert oder ähnliches.

Ich würde den KH noch einmal an einem KHV versuchen oder über LS-Ausgang anschließen. Deine Bastelkünste in allen Ehren - hast Du evtl. etwas verpolt?


Wenn alles nicht hilft, hör doch mal in den 880 rein. Der ist ja auch nicht so teuer und kommt möglicherweise deinen Vorlieben sehr nahe. Präzise in allen Bereichen und gleichzeitig schön "saftig" im Bass.


[Beitrag von ax3 am 13. Mrz 2006, 12:20 bearbeitet]
ax3
Inventar
#27 erstellt: 13. Mrz 2006, 16:52
PS
Und, wenn möglich, hör dir neben dem 880 auch mal den 701 an.
saitenguru
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 13. Mrz 2006, 17:06
... hast du den 701 schon mal gehört im vergleich zu stax und k340`?

preislich ist der 701 aber schon heftig. ist der unterschied von den beiden (beyer/akg) den mehrpreis wert? (hab nach wie vor vor, den KH am Rotel Vorverstärker zu betreiben; sollte also schon in "Linear" Stellung anständigen Bass machen. (nicht daß ich techno-fan bin, aber ab und an höre ich auch Rock mit etwas mehr tiefgang...
m00hk00h
Inventar
#29 erstellt: 13. Mrz 2006, 17:13
Also ich hatte den K701 und den DT880 schon gleichzeitig gegengehört, der Merhpreis des K701 ist er mir im Moment nicht wert, auch wenns klar der bessere Hörer ist.

...aber das Bassvolumen eines K240 wirst du bei keinem von beiden finden.

m00h
ax3
Inventar
#30 erstellt: 13. Mrz 2006, 17:45

saitenguru schrieb:
... hast du den 701 schon mal gehört im vergleich zu stax und k340`?

preislich ist der 701 aber schon heftig. ist der unterschied von den beiden (beyer/akg) den mehrpreis wert?


Meinst Du jetzt den Mehrpreis von den beiden auf den Ebay 340er oder vom 701 auf den 880?

Den direkten AB-Vergleich habe ich noch nicht gehabt. Immer alles mit zeitlichem Abstand. Den 701 habe ich selbst.

Die Unterschiede und Geschmäcker sind gerade im Kopfhörerbereich ja recht heftig und was mir oder anderen gefällt muss dir noch lange nicht gefallen.

Nach dem was Du geschrieben hast, kann ich mir aber gut vorstellen, dass die Präzision des 701 dich schon mal zufrieden stellt.
Die ist mindestens so gut, wie die des kleinen Stax. Dazu kommt halt der Bass und das Körperhafte der dynamischen Wandlung. Ob dir dann der Bass beim 701 ausreicht, weiß ich beim besten Willen nicht einzuschätzen. Hör mal rein. Bloß kein Blindkauf!

Der 880 ist manchen zu "potent" in allen Bereichen. Ich finde den sehr offen und mit viel Power ausgestattet. Würde ich an deiner Stelle auch mal reinhören. Bin ja nicht der einzige, der sich vorstellen kann, dass Du damit glücklich wirst. Aber - weiß man's? Also: Probehören!

But at first: Mal andere Verstärker für den 340 ausprobieren, denn ohne die passende Verstärkung wirst Du 1. auch mit 701 und 880 nicht zufrieden sein und 2. hast Du die Grenzen des 340 vielleicht noch nicht ausgelotet.

Hier im Forum gibt es übrigens einige Leute, die den 701 mit Staxen schon mal im direkten Vergleich gehört haben. Empfehle dir zur (längeren) Lektüre und deiner geistigen Erbauung mal den 701 Thread.

Gruß

Uwe
ax3
Inventar
#31 erstellt: 13. Mrz 2006, 18:04

m00hk00h schrieb:
Also ich hatte den K701 und den DT880 schon gleichzeitig gegengehört, der Merhpreis des K701 ist er mir im Moment nicht wert, auch wenns klar der bessere Hörer ist.

...aber das Bassvolumen eines K240 wirst du bei keinem von beiden finden.

m00h


Hi m00h,

wobei mich ja wirklich interessieren würde, was gerade Du als eingefleischter 880er am 701 besser findest.
saitenguru
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 13. Mrz 2006, 18:15
hi. den 701 thread hab ich gelesen.... echt klasse artikel, vor allem der schreibstil!

...nun frag ich mich, wo ich nen 701 und nen 880 zum vergleich herbekomme...

übrigens, gibt´s nen trick wie ich meinen (recht alten) 240 monitor (nicht der studio) aufpeppen kann?
was mich ein wenig stört ist die wiedergabe von S-Lauten. Die zischt mir e ein wenig zu sehr. was mir gefällt ist daß er recht allroundig anzuwenden ist, und irgendwie "farbiger" als der stax klingt.
leider hat der 240 in der Muschel keine Schrauben... => ist das ding bloß gesteckt, oder gibt´s keine chance den aufzubekommen...
Furti_11
Neuling
#33 erstellt: 25. Sep 2014, 13:55
Hallo Zusammen.

Ich habe den AKG k340 an einem Yamaha RXV 800 angeschlossen.(Lautsprecherausgang B).
Ich habe früher nie mit Kopfhörer gehört, das hat sich jetzt aber Schlagartig geändert.
Der Bass ist nicht übertrieben und sehr präzise.
Im Mittelton ist er sehr present,fast zu viel für meinen Geschmack.
Höhen sind der Hammer, sehr deteiliert und man hört Töne die ansonst nicht zu hören sind besonders im normalen Lautsprecherbetrieb.
Ich benutze ihn fast schon für alles,zum Fernsehen Musik hören Chatten,weil er Klanglich ein Traum ist.
Lg Furti
Masch78
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 12. Jan 2016, 18:00
Ich überlege gerade einen AKG K340 zu holen. Derzeit hab ich einen Philips Fidelio X1 in Einsatz. Der AKG interessiert mich halt von der Technik her aber ich frage mich ob der klanglich ungefähr dort hin kommt wo der Philips ist - die andere Charakteristik mal ausgenommen.

Ich frag mich auch ob er über den Kopfhörerausgang am Sony TA 730 ES genug Saft bekommt?


[Beitrag von Masch78 am 12. Jan 2016, 18:13 bearbeitet]
j!more
Inventar
#35 erstellt: 12. Jan 2016, 18:19
Prinzipbedingt musst Du beim K340 wegen der Alterung der Elektret-Hochtöner mit Problemen rechnen. Kannst natürlich auch Glück haben.
Masch78
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 12. Jan 2016, 18:35
Ah das wollt ich jetzt nicht hören
8Quibhirfd8
Stammgast
#37 erstellt: 12. Jan 2016, 20:58
Was willst du denn hören...

Mit dem Philips habe ich den 340er noch nicht verglichen, aber mit diversen anderen dynamischen KH der 200-300 € Klasse. Die Stimmen, was für mich ein Klangmerkmal ist klingen beim 340er natürlicher, während sie bei den dynamischen zu synthetisch sind.

Und es stimmt schon, Glück musst du haben, und eventuell auch basteln können. Ich hatte bisher zwei, von denen einer unerklärliche Aussetzer hatte, während ich mit dem anderen Glück hatte. Vorrausgesetzt die Elektrostaten sind in Ordnung, musst du dich darauf einstellen, das das Spiralkabel brüchig geworden ist und die Gummischlaufen ausgeleiert. Die Kapseln rutschen dann zu tief und sitzen nicht richtig am Ohr. Wenn man löten kann, kann man das Spiralklabel leicht durch ein anderes ersetzen, was auch kein Spiralkabel sein muss. Bei den Schlaufen muss man was zweckentfremdetes nehmen, oder befestigt die Kapseln derart das sie nicht rutschen können.

Und, der 340er braucht mehr Power als andere (dynamische) KH. Zu der damaligen Zeit wurde sogar empfohlen den 340er direkt an Lautsprecherausgängen zu betreiben.
sepinho
Stammgast
#38 erstellt: 13. Jan 2016, 15:01
Bei Kickstarter gibt es übrigens aktuell das "Electrostatz"-Projekt, der letztlich wie eine moderne Variante des 340 aussieht: Hybrid mit dynamischem Schallwandler für den Tiefton und einem Elektrostaten für höhere Gefilde. Ich ringe selbst noch mit mir, ob ich das Projekt unterstützen soll. Könnte mich leichter entscheiden, wenn ich nicht schon bei drei anderen Kickstarter-Projekten dabei wäre.
BurtonCHell
Inventar
#39 erstellt: 14. Jan 2016, 16:28
Interessante Geschichte mit dem Electostatz-Hybriden! Auch der Enigma Acoustics Dharma D1000 ist ein Zwitter aus elektrostatischem Hochtöner und dynamischen Tief-/Mitteltöner und hat mich an der CanJam mit seinem sehr ausgeglichenen und natürlichen Tonalität positiv überrascht.
Den K340 fand ich dagegen nicht so überzeugend, hatte ihn mal für eine Woche hier bei mir. Ist ne ziemliche Mittenkreische und klingt relativ "körnig" und ist auch im Bass alles andere als solide. Ein Lambda Pro zeigte ihm wohl schon damals recht deutlich die Rücklichter ..
8Quibhirfd8
Stammgast
#40 erstellt: 14. Jan 2016, 20:42
Schön zu wissen, das es nach dem 340er weitergeht .
grummelzwerg
Stammgast
#41 erstellt: 21. Jan 2016, 21:10
Danke für den Hinweis zum Kickstarter Projekt!

Habe mich eingeklinkt, das Finanzierungsziel ist zu 99% erreicht..

Grüsse Christoph
8Quibhirfd8
Stammgast
#42 erstellt: 22. Jan 2016, 01:56
Das hätte ich noch vor einigen Tagen nicht gedacht, es gibt aber doch mehr Freunde des guten Klangs. Leider bin ich nicht ganz der englischen Sprache und Schrift Herr, und habe das ganze noch nicht ganz verstanden.

Was passiert denn, wenn ich einen Mindestbeitrag von 99 € wähle? Dann lese ich da Belohnung, das ist irreführend...

Kann mich da mal jemand aufklären, vor allem was mich der KH zum Schluss kostet
grummelzwerg
Stammgast
#43 erstellt: 22. Jan 2016, 10:22
Die Belohnung ist der Hörer selbst, es kostet dich den Preis der gewählten Belohnung plus Shipping und allenfalls Zoll

Grüsse
8Quibhirfd8
Stammgast
#44 erstellt: 22. Jan 2016, 21:19
Schade, geht nicht. Man kann nur mit Visa, MasterCard oder American Express bezahlen. Habe keines davon. Was kann ich da noch machen?
grummelzwerg
Stammgast
#45 erstellt: 22. Jan 2016, 21:29
Du kannst mich ganz lieb fragen, ob ich denn so nett wäre, Dir den zu bestellen
John22
Inventar
#46 erstellt: 22. Jan 2016, 23:50

8Quibhirfd8 (Beitrag #44) schrieb:
Schade, geht nicht. Man kann nur mit Visa, MasterCard oder American Express bezahlen. Habe keines davon. Was kann ich da noch machen?


Ich hatte 2013 das Bezahlung über Amazon Payments, also mein Amazon-Konto, gemacht.
8Quibhirfd8
Stammgast
#47 erstellt: 23. Jan 2016, 01:32
Ich hatte gedacht ich könnte mit Paypal bezahlen. Das Problem wird wohl die verspätete Abbuchung sein. Das geht unter anderem nur mit Kreditkarten. Von den schon genannten Karten habe ich da sonst nichts gelesen.

Der gute grummelzwerg wird das aber schon machen.



Was mir aber auch aufgefallen ist, man liest gar nichts über technische Daten, speziell der Impedanz des KH, oder habe ich da was übersehen?
grummelzwerg
Stammgast
#48 erstellt: 23. Jan 2016, 04:34
Ja, macht er

Gute Nacht oder schönen Morgen..
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