Wann kommen endlich gute Funkkopfhörer?

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george
Stammgast
#1 erstellt: 25. Jan 2004, 02:49
Ich habe mich eine Weile mit Kopfhörern auseinandergesetzt und habe eine extreme Lücke im Angebot entdeckt:
Hochwertige, drahtlose Kopfhörer!
Vor einigen jahren gab es mal den Senn IS850, ein HD580 mit digitaler Übertragung - allerdings Infrarot. Fast alle angebotenen Systeme arbeiten mit analoger Funktechnik - technisch und qualitativ doch absolut Unfug, oder? Eine der wenigen Ausnahmen scheint AKG zu sein, wer jedoch bei den digitalen Funksystemen hochwertige Geräte wie den 501 etc. erwartet, sieht sich getäuscht: billige "Made in China"-Kopfhörer mit übelster bis max. ausreichender Qualität - nicht mit den echten AKGs zu vergleichen.
Bei Sennheiser gibt es auch keine drahtlose Variante z.B. vom HD650.
Technisch dürfte das doch heutzutage überhaupt kein Problem mehr sein, oder? Man könnte ihn ja sogar mittels Bluetooth betreiben! Selbst Elektrostaten sind sicherlich im Bereich des möglichen (siehe portablen Stax).

Warum gibt es sowas nicht?
Habe ich irgendwas übersehen?
richi44
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 25. Jan 2004, 13:09
Es gibt einige Gründe, warum sich hier wenig tut. Erstens ist es eine Sache von Nachfrage und Entwicklungsaufwand. Wenn der Preis letztlich etwas ausserhalb des zumutbaren liegt, geht nichts mehr.
Zweitens sollte man eine entsprechende Qualität übertragen können. Es wäre also eine digitale Übertragung mindestens im CD-Standard nötig. Das ist ohne Komprimierung und Datenreduktion (MP3)fast unmöglich. Sobald mehrere Kompressionen, vor allem mit unterschiedlichen Systemen, verwendet werden, entstehen hörbare Klangveränderungen. Andererseits ist der Frequenzbereich, der für derartige Übertragungen verwendet werden kann, schon recht gut belegt, sodass keine grossen HF-Bandbreiten möglich sind. Diese sind aber für unkomprimierte Digitalübertragung nötig.
Weiter sollte ein Kopfhörer nicht nur für Musik, sondern auch für TV verwendet werden können. Das bedeutet, dass zwischen Signal-Eingang und Ton-Reproduktion (Zeit für A/D- und D/A-Wandlung) eine möglichst kurze Zeit, unter 20 ms, vergehen darf. Sonstist beim betrachten das Bild dem Ton deutlich voreilend und das stört.
Elektrostaten benötigen hohe Betriebs- und Sprechspannung und das ist nicht so ohne weiteres machbar. Jedenfalls ist dazu immernoch einiges an Elektronik nötig, die normalerweise in einer separaten Kiste untergebracht ist. Das mit allem in den Kopfhöerr zu integrieren ist schwierig und gross.
Wenn man dies alles berücksichtigt, ist klar, warum sich in dem Bereich wenig tut.
RaphaelDeLaGhetto
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 25. Jan 2004, 16:44
Hi,
Ich glaube die Dinger sind ungesund.
Ich hatte beim Freund von mir welche aufgehabt und bekam nach ca 30min üble Kopfschmerzen .
Und so schlimm ist das Kabel dann auch nicht, finde ich.
deichkind42
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 25. Jan 2004, 16:59
Hmm, schlimmer als die schnurlosen DECT-Telefone dürfte der Elektrosmog von den Dingern doch nicht sein oder? (Bei denen hab ich auch bei stundenlangen Gesprächen keine Probleme, ausser dass mir irgendwann die der Arm wehtut...)

Und ein Kabel empfinde ich zwar nicht als soo lästig, aber nachts in einer kleinen Wohnung laut Musik zu hören und sich dabei frei bewegen zu können ohne die Nachbarn zu stören hätte schon etwas für sich.
cr
Inventar
#5 erstellt: 25. Jan 2004, 17:11
Beim neuen AKG Hearo (999??) ist aber jetzt der Kopfhörer dramatisch verbessert wurden (und sieht den normalen AKGs ähnlich). Im Stereo und -play wurden sie zuletzt getestet. Mit 1000 Euro halt nicht gerade billig.

Elektrosmog: Am Kopfhörer sitzt nur ein Empfänger. Somit ist ein DECT-Telefonhörer viel schlimmer (weil er auch senden muß). Und die Basisstation wird man nicht gerade neben dem Kopf positionieren, sondern irgendwo im Zimmer bei der Anlage.
deichkind42
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 25. Jan 2004, 17:31

Beim neuen AKG Hearo (999??) ist aber jetzt der Kopfhörer dramatisch verbessert wurden (und sieht den normalen AKGs ähnlich). Im Stereo und -play wurden sie zuletzt getestet. Mit 1000 Euro halt nicht gerade billig.

Elektrosmog: Am Kopfhörer sitzt nur ein Empfänger. Somit ist ein DECT-Telefonhörer viel schlimmer (weil er auch senden muß). Und die Basisstation wird man nicht gerade neben dem Kopf positionieren, sondern irgendwo im Zimmer bei der Anlage.


*freu*
Endlich wieder Motivation Geld anzusparen. ^__^
george
Stammgast
#7 erstellt: 25. Jan 2004, 20:55
Ist die Übertragungsrate wirklich ein derartiges Problem? Bei der Audio-CD liegt die Transferrate bei 150kb/s (12MBit/s), Reserven müssen natürlich auch noch berücksichtigt werden. Wie wäre es mit einem Bluetooth oder WLAN-Kopfhörer (quasi ohne Sendstation, nur mit einer Art Streaming-Software für den PC), hier wird leicht die vierfache Übertragungsrate erreicht.

Elektrosmog? Ich glaube das dürfte dann auch meinen kabelgebundenen Elektrostaten betreffen, der mit Wechselspannungen von 540V, nur wenige cm von meinem Hirn operiert, ich bekomme jednefalls keine Kopfschmerzen.

Elektrostaten arbeiten ja mit hohen Spannungen, allerdings nur mit sehr geringen Strömen, viel Leistung wird als nicht gebraucht. Stax hat ja einen portablen Elektrostaten mit sehr kompakter Elektronik im Angebot, eine weitere Verkleinerung dürfte doch nicht ein solche Problem darstellen, obwohl die Optik wahrscheinlich genauso klobig wie beim IS850 daherkommen würde.

Aber vielleicht gehen wir das alles viel zu kompliziert an? Ein schöner HD650/HE60 mit eingebauten MP3-Spieler! Flash-Speicher vergrößert sich ja fast inflationär, ebenso die Größe der Bauteile. Nach einer Teilnahme am c't MP3-Blindtest sollte man komprimierten Formaten nicht mehr so kritisch gegenüber stehen Sauber gemachte 256kBit/s MP3/Ogg Vorbis etc. sind von exzellenter Qualität.
bobek
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 31. Dez 2007, 12:40
Hallo,
Es sind schon drei Jahre vergangen, als das Thema eröffnet wurde.
Ich überlege, ob es jetzt interessant wäre, sich mit dem
Thema Funkkopfhörer zu beschäftigen?
Sind die Digital-KH schon technisch genug gut ausgereift?
Sollte ich eher noch ein paar Jahre abwarten?

Danke im Voraus für alle Anregungen.
Gruß
Apalone
Inventar
#9 erstellt: 31. Dez 2007, 12:44

cr schrieb:
Beim neuen AKG Hearo (999??) ist aber jetzt der Kopfhörer dramatisch verbessert wurden (und sieht den normalen AKGs ähnlich). Im Stereo und -play wurden sie zuletzt getestet. Mit 1000 Euro halt nicht gerade billig.


Der 999 ist aber so neu nicht mehr. Liegt vom Klangniveau so bei 80,- Hörern (max. K 530 Niveau!)

Wem das 920,- wert ist, mag loslegen...

Viele Grüße
Marko


[Beitrag von Apalone am 31. Dez 2007, 12:59 bearbeitet]
McMusic
Inventar
#10 erstellt: 31. Dez 2007, 12:48
Funkkopfhörer sind auch heute noch weit den kabelgebundenen KH der gleichen Preisklasse hinterher. Das problem bei digitalen Funk-KH ist die, dass ein D/A-Wandler in die KH-Muscheln integriert sein muss und dieser auch Energie braucht. Da bleiben natürlich für die Treibergestaltung/anordnung in den KH-Muscheln nicht mehr so viele Freiräume.

Ansonsten: wie Apalone schon sagte, der 999 rauscht wenigstens nicht. Als KH ist er aber eher Midfi als Hifi.
Apalone
Inventar
#11 erstellt: 31. Dez 2007, 12:51

george schrieb:
Nach einer Teilnahme am c't MP3-Blindtest sollte man komprimierten Formaten nicht mehr so kritisch gegenüber stehen Sauber gemachte 256kBit/s MP3/Ogg Vorbis etc. sind von exzellenter Qualität.


Ich persönlich höre an der Anlage ausschließlich Originalformate, nie komprimiert.

Aber wenn man gute komprimierte hat, taugen sie in der Tat f viele Zwecke excellent. Habe mir mal 2 DVDs mit 256er MP3 selbst hergestellt (v meinen Original-CDs) und habe dann auf den zwei Datenträgern á 60 Cent und 5 mm Platzaufwand 90 CDs gehabt (war für Krankenhausaufenthalt). War schon in Ordnung!

Unter Bezug zum Originalthema:
Es hat bis jetzt noch kein Hersteller geschafft, u.a. akzeptablen Bassbereich mit den Akkus hinzubekommen: auch der AKG 999 krankt an schwächlichem Geblubbere, das jeder 485 besser hinbekommt, sogar ohne KHV.

Finger weg v kabellosen!!

Marko
bobek
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 31. Dez 2007, 12:56
...also doch abwarten... ?
schwarz!
Neuling
#13 erstellt: 20. Mrz 2008, 17:36
Ich werf auch bei diesem Thread mal den Beyerdynamic RSX 700 ins Feld... meiner Meinung nach endlich eine gute Symbiose aus störfreien Stereosound und bezahlbarem Material.
Matzio
Inventar
#14 erstellt: 20. Mrz 2008, 18:08

schwarz! schrieb:
Ich werf auch bei diesem Thread mal den Beyerdynamic RSX 700 ins Feld... meiner Meinung nach endlich eine gute Symbiose aus störfreien Stereosound und bezahlbarem Material. :*


Hi, schwarz!

Hier wartet noch viel Arbeit auf Dich.


Grüße,
Matzio
M.S.T.
Inventar
#15 erstellt: 22. Mrz 2008, 18:49

Matzio schrieb:

schwarz! schrieb:
Ich werf auch bei diesem Thread mal den Beyerdynamic RSX 700 ins Feld... meiner Meinung nach endlich eine gute Symbiose aus störfreien Stereosound und bezahlbarem Material. :*


Hi, schwarz!

Hier wartet noch viel Arbeit auf Dich.


Grüße,
Matzio
Hallo wenn das auch noch mal sagen darf. Ich habe schon viel Funkies hier bei mir gehabt. Für mich persönlich war keiner besser, als der Philips UHD 1500. Ich habe sogar an dem KHV meinen 650 dran. Und die ergänzen sich, so wie ich mir das vorgestellt habe. Und der hat nicht nur einen guten Stereosound sondern noch einen Digitalen.
Micha369
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 21. Nov 2008, 23:15

schwarz! schrieb:
Ich werf auch bei diesem Thread mal den Beyerdynamic RSX 700 ins Feld... meiner Meinung nach endlich eine gute Symbiose aus störfreien Stereosound und bezahlbarem Material. :*


Ich las gerade in einem Test, dass der auch gelegentlich Aussetzer haben soll, was für mich ein ok-Kriterium darstellt.

Welcher Funk-KH hat keine Aussetzer? Gibt es so ein Gerät überhaupt?

Gruß,

Micha
Tob8i
Inventar
#17 erstellt: 22. Nov 2008, 02:11
Nein, es gibt immernoch keinen guten Funkkopfhörer. Ob es den jemals geben wird, bleibt auch abzuwarten. Im zweiten Post dieses Threads steht auch schon viel Wichtiges.
Vor allem die Nachfrage, ist ein Grund. Es gibt zwar hier genug Leute, die auch mehr Geld für einen Kopfhörer ausgeben, aber dann soll sich das auch lohnen. Und das bietet eben kein halbwegs bezahlbarer Kopfhörer. Andererseits haben die meisten Leute, die keine Ahnung von Kopfhörern haben und Funkkopfhörer praktischer finden, keine Lust mehr als 50 Euro oder so auszugeben. Es lohnt sich also kaum für die Unternehmen, Funkkopfhörer für mehrere hundert Euro zu entwickeln, da die Nachfrage zu gering ist bzw. müssen sie die Entwicklungskosten auf die kleine Stückzahl umwälzen.
M.S.T.
Inventar
#18 erstellt: 22. Nov 2008, 03:33

Tobias8888 schrieb:
Nein, es gibt immernoch keinen guten Funkkopfhörer. Ob es den jemals geben wird, bleibt auch abzuwarten. Im zweiten Post dieses Threads steht auch schon viel Wichtiges.
Vor allem die Nachfrage, ist ein Grund. Es gibt zwar hier genug Leute, die auch mehr Geld für einen Kopfhörer ausgeben, aber dann soll sich das auch lohnen. Und das bietet eben kein halbwegs bezahlbarer Kopfhörer. Andererseits haben die meisten Leute, die keine Ahnung von Kopfhörern haben und Funkkopfhörer praktischer finden, keine Lust mehr als 50 Euro oder so auszugeben. Es lohnt sich also kaum für die Unternehmen, Funkkopfhörer für mehrere hundert Euro zu entwickeln, da die Nachfrage zu gering ist bzw. müssen sie die Entwicklungskosten auf die kleine Stückzahl umwälzen.
Ja gebe Dir Recht. Nur wenn Du Entwicklungskosten ansprichst, dann frage mal bei Esa, Nasa, usw. nach, was die ohne Funk machen wollten, bzw. schon können.
Tob8i
Inventar
#19 erstellt: 22. Nov 2008, 17:32
Im Musikerbereich und im Fernsehen wird das ja auch schon oft per Funk gemacht. Sind halt nur alles keine Dinge, die im Kopfhörer integriert sind, und sie sind nicht billig.
Silent117
Inventar
#20 erstellt: 22. Nov 2008, 17:48
Wenn ihr UNBEDINGT eine gute Funklösung haben wollte:

Hochwertige (>200€) In-Ears mit einer Sendeanlage (>500€) von der Bühne (solche mit Beltpacks). Damit hat man Top-Klang ohne Kabel , aber hört mit dem ganzen "Full-Size-Funk-KH" auf.

Ein großer KH braucht einfach zu viel Saft , so etwas lässt sich portabel einfach nicht antrieben. Auch in 10 Jahren nicht (ich studiere Informatik und habe Mikro- und Nanoelektronik als Fächer belegt).

Ein In-Ear hat viel weniger Masse und braucht kleinere Leistungen aufgrund der Nähe (und der Abschottung) zum Trommelfell. Diese Leistungen gehen mit hochwertigen (!!) Systemen.

Für In-Ear verweise ich auf meine Signatur. Und als Sendeanlage würd ich mal AKG IVM 4 in die Runde werfen.

Klartext:
Das Problem ist der Strom (AKKUBETRIEB) und nicht die Übertragungstechnik!


[Beitrag von Silent117 am 22. Nov 2008, 17:48 bearbeitet]
Nattydraddy
Inventar
#21 erstellt: 22. Nov 2008, 20:20
Für einen AKG IVM 4 zahlt man momentan mindestens 777,- Euro
Und hat immer noch ein Kabel, halt vom Verstärker am Gürtel bis zu den Hörern. Wenn ich statt des Verstärker/funkempfängers einen iPod nehme, habe ich das gleiche. Bringt also nur etwas für Musiker, die ein Live-Signal im Ohr haben möchten.
m00hk00h
Inventar
#22 erstellt: 22. Nov 2008, 20:59
@Silent: ich bin davon überzeugt, dass wenn man wirklich wollte, es überhaupt kein Problem wäre. Schau dir man an, wie simpel ein C-Moy aufgebau ist. Von dem Ding sind mehr als 50% Batterie, nimm einen kleinen Li-Ion-Akku, ist der auch noch mal kleiner als ein 9V-Block. Dazu kommt, dass man ja zwei Muscheln und den Kopfbügel hat - Sennheiser hat's ja damals vorgemacht. Sah nicht schön aus, funktionierte aber. Ich denke, wenn man es wirklich wollte und auch einen Markt dafür sähe, hätten wir längst gute Funker.

Das Problem wäre dann aber nach wie vor, dass sie auf Grund der Technik wesentlich teurer wären als Kabelgebundene und damit qualitativ niemals aufschließen könnten, womit sie sich angesichts der 19,90€-Angebote für Funker von Vivanco und Co. selbst der Existenzgrundlage berauben.

Natürlich alles meine Meinung.

m00h
Micha369
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 24. Nov 2008, 15:21
Danke für Eure Antworten!

Ok, ich will meine Frage mal etwas anders formulieren:

Gibt es Funk-KH, die keine Aussetzer haben? Also, ich erwarte, dass sie wenigstens in einem großen Wohnzimmer (6x7 Meter) ohne Störungen funktionieren. Der Klang ist für mich nicht soooo entscheidend, aber die Übertragung muß auch bei Bewegungen (360°) ok sein.

Ich habe mal gelernt, dass es beim 360°-Schwenken der Antenne eines Radios mindestens 2 Stellen gibt, bei denen der Empfang schlecht ist. Das wird evtl. auch das Problem bei Funk-KH sein, oder gibt es welche (wahrscheinlich nur digital), die ein wenig zwischenpuffern und somit Störungen überbrücken können?
fabifri
Inventar
#24 erstellt: 24. Nov 2008, 16:17

Das Problem wäre dann aber nach wie vor, dass sie auf Grund der Technik wesentlich teurer wären als Kabelgebundene und damit qualitativ niemals aufschließen könnten, womit sie sich angesichts der 19,90€-Angebote für Funker von Vivanco und Co. selbst der Existenzgrundlage berauben.


Angenommen man würde den HD650 hernehmen, und die beiden Ohrmuscheln einfach etwas größer gestaltet, mit integriertem Akku auf der einen Seite und Vertärker in der anderen Muschel.

Das gäbe dann den HD650-Funk. Der normale HD650 um 270€ und der Funk-HD650 um meinetwegen 370€, weil ja noch die Sendestation dazukommt. - ist das wunschdenken? (Ich mein' OK, der HD650 ist ein offener Hörer und die Technik in den Muschel zu verbauen wäre nachteilig für den Klang - aber man kann sich ja selbiges mit einem geschlossenem KH auch ausdenken...)
LEARNER
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 24. Nov 2008, 16:27

Micha369 schrieb:
Danke für Eure Antworten!

Ok, ich will meine Frage mal etwas anders formulieren:

Gibt es Funk-KH, die keine Aussetzer haben? Also, ich erwarte, dass sie wenigstens in einem großen Wohnzimmer (6x7 Meter) ohne Störungen funktionieren. Der Klang ist für mich nicht soooo entscheidend, aber die Übertragung muß auch bei Bewegungen (360°) ok sein.

Ich habe mal gelernt, dass es beim 360°-Schwenken der Antenne eines Radios mindestens 2 Stellen gibt, bei denen der Empfang schlecht ist. Das wird evtl. auch das Problem bei Funk-KH sein, oder gibt es welche (wahrscheinlich nur digital), die ein wenig zwischenpuffern und somit Störungen überbrücken können?
Zwischenpuffern ist bei digitalen nicht nötig, denn die schlimmen Funkwellen gehen mitten durch deinen Kopf durch .....
Dabei wird das Gefunke natürlich etwas gedämpft, während es deine im Weg befindlichen Hirnzellen verstrahlt, aber für deinen Verwendungszweck reicht es immer noch.Analoge Funkkopfhörer reagieren mit Gerausche, aber digitale sind da unempfindlicher.
Ich würd mir da sowieso nicht zuviele Gedanken machen.Zuviel Hirn kann ja auch nerven und ein Hirntumor braucht meist viele, viele Jahre für die Entwicklung.Bis dahin gibt es dann bestimmt schon eine wirksame Therapie.

Im Ernst:
Ich hatte den zum Philips-System 1502U gehörenden Funkkopfhörer mal ein paar Stunden probegehört, bevor ich ihn dann verkauft habe.
Keinerlei Aussetzer, auch dann nicht, wenn ich in andere Räume gegangen bin.
Könnte höchsten bei geballter Wohnweise Probleme geben, wenn Nachbarn nahebei auf den gleichen Frequenzen herumfunken.
M.S.T.
Inventar
#26 erstellt: 26. Nov 2008, 05:44

Micha369 schrieb:
Danke für Eure Antworten!

Ok, ich will meine Frage mal etwas anders formulieren:

Gibt es Funk-KH, die keine Aussetzer haben? Also, ich erwarte, dass sie wenigstens in einem großen Wohnzimmer (6x7 Meter) ohne Störungen funktionieren. Der Klang ist für mich nicht soooo entscheidend, aber die Übertragung muß auch bei Bewegungen (360°) ok sein.

Ich habe mal gelernt, dass es beim 360°-Schwenken der Antenne eines Radios mindestens 2 Stellen gibt, bei denen der Empfang schlecht ist. Das wird evtl. auch das Problem bei Funk-KH sein, oder gibt es welche (wahrscheinlich nur digital), die ein wenig zwischenpuffern und somit Störungen überbrücken können?
Hallo! Ja es gibt einen oder mehrere, und zwar den Philips. Der hat sogar zwei Antennen integriert, und den habe ich auch im Einsatz, und da wird noch nichtmal wenn ich vom Büro nach oben gehe 3 Stock irgenwas vergessen, auch selbst wenn ich mich im Kreis drehe.
Micha369
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 27. Nov 2008, 00:01
Hallo M.S.T,

Danke für Deine Antwort, aber es wäre furchtbar sachdienlich, wenn wir hier den Namen dieses Kopfhörers erfahren dürften.

Danke im Voraus!


Gruß,

Micha
Torfrog
Schaut ab und zu mal vorbei
#28 erstellt: 27. Nov 2008, 00:09
Hallo Micha,

durch Zufall bin ich auf deinen Thread aufmerksam geworden...
Ich habe den Philips HD 1502 U und höre vor allem spät Abends über ihn Musik und schaue mir Filme an. Für meinen Geschmack / Gebrauch ein vollkommen ausreichender KH ohne nennenswerte Aussetzer und akzeptablen Klang.

LG
Loki2010
Inventar
#29 erstellt: 27. Nov 2008, 00:11
Der ist hier schon allgemein bekannt:
Philips SBC 1500/1502/1505.
Die Sendestation enthält auch einen DD/DTS DAC mit KHV.
Habe ihn selber und bin (für einen Funker) echt beeindruckt.
Kein Rauschen und Knacksen - nur Stille.
Einem Kabelgebundenen KH ist er jedoch immer noch unterlegen, für Film u.ä. jedoch völlig ausreichend.

PA-1S
Torfrog
Schaut ab und zu mal vorbei
#30 erstellt: 27. Nov 2008, 00:16
@PA-1S
das wusste ich nicht, bin halt noch Frischling
Aber du hast Recht: zum joggen habe ich den I-Grado - mannomann
Aber bevor ich meine NAchbarn aus dem Bett hole...
Ich bin übrigens beeindruckt mit dem Philips beim Filmeschauen, die Effekte kommen ziemlich deutlich rüber...

LG
Loki2010
Inventar
#31 erstellt: 27. Nov 2008, 00:21

PA-1S schrieb:
Der ist hier schon allgemein bekannt...

Das war nicht Dir zugedacht sondern Micha.
Ich war einfach zu lange am schreiben .

Abgesehen davon stimme ich mit Dir überein .

PA-1S


[Beitrag von Loki2010 am 27. Nov 2008, 00:21 bearbeitet]
Torfrog
Schaut ab und zu mal vorbei
#32 erstellt: 27. Nov 2008, 00:22
Zufälle gibts

Na denn
stefanmv
Stammgast
#33 erstellt: 27. Nov 2008, 00:23
mal kurz meine meinung zu dem thema : gut und funkkopfhörer ist ein widerspruch und passt deshalb nicht zusammen. zur strahlung denke ich , das man da weniger angst haben muss , als bei einem schnurlostelfon , da erstens im kopfhörer selber nur ein empfänger sitzt , bei dem der oszillator mir einer meiner meinung nach vernachlässigbaren strahlung schwingt, und zweitens der sender , der weiter weg ist mit weniger leistung abstrahlt , als sonst irgendwas.

gruss stefan
LEARNER
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 27. Nov 2008, 00:33

PA-1S schrieb:

Einem Kabelgebundenen KH ist er jedoch immer noch unterlegen, für Film u.ä. jedoch völlig ausreichend.
Mein Lieblingskopfhörer an dem Philips-Prozessor/Amp ist der MS-Ultimate.
Den nenne ich völlig ausreichend.
Sogar noch besser als die philipseigene Funke .....
Loki2010
Inventar
#35 erstellt: 27. Nov 2008, 00:41

LEARNER schrieb:
Mein Lieblingskopfhörer an dem Philips-Prozessor/Amp ist der MS-Ultimate.
Den nenne ich völlig ausreichend.
Sogar noch besser als die philipseigene Funke ..... :D

Da will ich mal nicht widersprechen, sonst gibts Haue von Nickchen .

Nö, im Ernst. Gegen einen anständigen Kabelgebundenen hat der Funker nicht den Hauch einer Chance - da musst Du nicht mal mit dem Ultimate kommen (GottseiDank bist Du so bescheiden).

PA-1S
THX2008
Inventar
#36 erstellt: 27. Nov 2008, 12:26

verschiedene schrieb:
mal kurz meine meinung zu dem thema : gut und funkkopfhörer ist ein widerspruch und passt deshalb nicht zusammen.

Das scheint ja eine allgemeine Meinung zu sein. Und zwar nicht auf Basis von Erfahrungen oder Tests oder logischem Nachdenken, sondern schonmal rein prinzipiell.

Kommt das daher, weil man dann nicht mehr über den Kabelklang diskutieren kann???

Ich sehe die Technik auch als realisierbar. Die Akkus müssten ja nicht lange halten. Nach dem Hören in die Ladeschale und gut ist. Warum also nicht einfach einen guten nehmen und statt Kabel eine Funkübertragung?
eddie78
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 27. Nov 2008, 20:30
Also ich habe jetzt schon eine Hadnvoll Funker gehört, auch in gesteigerter Preislage, und sie sind leider wirklich nicht highendig.
Aber der SBC-HD1505U ist ein wirklich ordentlicher Funker, er hat genug Power, ist technisch recht gut, und klingt immerhin in der MidFi-Riege. Für echtes Highend ist der Markt zu klein und der Aufwand zu groß... auch beim genannten Set hat Philips ja nciht mehr weitergearbeitet, auch wenn man da einen Haufen Kopfhörer fürs Geld bekommen hat... es waren einfach zuwenig Leute bereit, das Geld auszugeben...
stefanmv
Stammgast
#39 erstellt: 27. Nov 2008, 22:21
ein grosser minuspunkt bei den funkkoffern ist ja auch , das man immer auf dei eingebauten stark beschränkten endstufen-ic´s angewiesen ist und daher den tollen klang eines guten verstärkers prinzipiell umgeht. man müsste den funkkoffer an einen guten röhrenverstärker anschliessen und bekommt dann wieder mp3-oder ukw-qualität oder sowas. das wäre dann so , als wenn sich ein opa einen ferrari kauft und für sich selber auf 25 km/h umbauen lässt.
Tob8i
Inventar
#42 erstellt: 27. Nov 2008, 23:48
Naja, kann man schon verstehen. Wenn hier jemand, der wohl noch nicht viel Ahnung von Kopfhörern hat, hier ankommt und meint hier würde ja so gern über Kabelklang diskutiert.

Habe zwar noch nicht so viele Erfahrungen mit Funkkopfhörern wie manche andere hier, aber es hat mir gereicht. Selbst habe ich noch irgendwo einen Philips für 30 Euro, den es mal bei Media Markt günstig gab. Sonst hat er selbst im Netz 50-60 Euro gekostet. Mehr war mir so ein Ding damals mit meinem Budget als Schüler nicht wert. Und bei Bekannten habe ich in letzter Zeit auch noch ein paar Sennheiser Funkkopfhörer testen können, die sie mir so angepriesen haben. Klanglich kam keiner an meinem K530 ran, weshalb es mir unerklärlich ist wie man dafür teilweise 200 Euro ausgeben kann.
monte03
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 02. Dez 2008, 12:39
Hi,

Hat schon einer von euch Erfahrung mit dem neuen Philips SHB9000/10 ?

Ich suche einen Funk Kopfhörer für meinen Dad, dass er abends Fernseh kucken kann, ohne dass meine Mutter aus dem Bett fällt oder welchen Kabel Kopfhörer könnt ihr mir alternativ empfehlen?

Es muss beileibe kein Highend Gerät sein und wird ausschliesslich zum Fernsehkucken gebraucht und falls Kabel, dann aber mit ausreichender Länge. Ach ja und mein Budget gibt nicht mehr als 150 Euronen her.

Danke für eure Tipps,

monte03
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