Wer hat Interesse, sich einen KHV (M³) von mir bauen lassen?

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rille2
Inventar
#1 erstellt: 13. Mai 2007, 06:28
Ich beschäftige mich jetzt schon eine ganze Weile mit dem M³ http://www.amb.org/audio/mmm/ und will mir auch einen bauen.

Nun habe ich mich gefragt, ob evtl. Interesse besteht, dass sich jemand diesen KHV für einen kleinen Obulus von mir mit bauen lässt. Da viele ja nicht so geschickt im Umgang mit dem Lötkolben sind, bekämen sie die Möglichkeit, einen hochwertigen KHV relativ preiswert zu bekommen. Und wenn man das gleiche Gerät ein zweites Mal baut, geht es ja auch schneller.

Was würde ich für den Zusammenbau haben wollen? Ich hatte mir vorgestellt, davon die Teile für meinen Verstärker bezahlen zu können.

Würde erstmal grundsätzlich Interesse an so etwas bestehen?



Ich habe schon mal grob ausgerechnet, was der M³ kosten würde. Für eine komplett bestückte Platine ohne Bass-Boost kommt man auf ca. 75 EUR, da wäre dann der OPA134 als OPV drauf, 1% Metallfilm-Widerstände, Folienkondensatoren von WIMA, ein ALPS-Poti sowie normale 105°-Elkos. Dazu kommen noch die Kosten für Gehäuse, Buchsen, Potiknopf sowie Netzteil.

Das Netzteil würde ich nach der Schaltung unter http://tangentsoft.net/elec/teps/ aufbauen. Ist preiswert und IMHO ausreichend. Alternativ käme auch das σ11 http://www.amb.org/audio/sigma11/ in Frage, das kommt aber einiges teurer. Das erstgenannte kommt von den reinen Bauteilkosten auf ~30 EUR inkl. 30W-Ringkerntrafo und Kühlkörper.

Als Gehäuse hätte ich für den KHV eins von Segor gedacht: Best.Nr. 001.07.L.SW, 50x160x200mm, 19,90 EUR, http://cgi.segor.de/...1&Q=001.07.L.SW&M=1. Das Gehäuse hat als Deckel schwarzes Lochblech, was den Vorteil hätte, das die Wärme, die durch den Class-A-Betrieb entsteht, gut entweichen kann. Das Netzteil würde ich als externes Netzteil vorsehen. Hat den Vorteil, dass man keine Probleme mit Brummeinstreuungen bekommt und das Gehäuse des KHV bleibt relativ klein. Nun könnte man das o.g. Gehäuse nochmal kaufen und dort das Netzteil einbauen. Preiswerter wäre ein einfaches Kunststoffgehäuse (z.B. Bopla Elegant Serie, Bestell-Nr. BOPLA EG-1545L bei Reichelt, 12,10 EUR), das unter dem Schreibtisch bzw. hinter dem Hifi-Rack oder Schrank verschwinden kann.

Oder man baut doch alles in ein Gehäuse. Bei Segor gibt es o.g. auch in 304x57x167mm ( http://cgi.segor.de/...1&Q=001.31.L.SW&M=1, 32,40 EUR), da passt dann alles rein.

Ein etwas leidiges Thema beim Selbstbau ist die Frontplatte. Mit Hausmitteln bekommt man halt keine professionellen Ergebnisse mit ordentlicher Beschriftung und millimetergenauen Bohrungen. Hier wäre dann die Möglichkeit, sich bei Schäffer ( http://www.schaeffer-ag.de/) Frontplatten anfertigen zu lassen. Ich habe mal testhalber eine Frontplatte in 160x50x3 erstellt, kommt auf ca. 25 EUR.

Insgesamt kommt man also auf:

M³ bestückte Platine: 75 EUR
Netzteil: 30 EUR
Gehäuse: 32 EUR
Buchsen, Schalter, Knöpfe, Kleinteile: 20-30 EUR

Macht zusammen ca. 160-170 EUR, ist aber erst mal nur eine relativ grobe Schätzung. Noch nicht mit gerechnet sind Versandkosten und evtl. anfallender Zoll für die Teile aus den USA.

Eine ordentliche Frontplatte würde nochmal ca. 25 EUR kosten. Wenn der Bass-Boost bestückt werden soll, ist noch ein ALPS-Poti fällig (ca. 15 EUR). Bessere Elkos wären auch noch eine Option, z.B. Panasonic-FC (http://www.schuro.de/preisl-pana-fc.htm). Der OPA134 könnte auch noch durch einen anderen Typ ersetzt werden. Mir wurde da der AD843 empfohlen. Würde aber einen Aufpreis von fast 30 EUR bedeuten.
zuglufttier
Inventar
#2 erstellt: 15. Mai 2007, 12:31
Und wenn man dir jetzt um die 200 Euro in die Hand drückt, bekommt man einen fertigen Verstärker? Oder nochmal das doppelte, damit du deine Teile auch bezahlt bekommst? Interessant ist das an sich schon, leider bin ich knapp bei Kasse...
rille2
Inventar
#3 erstellt: 15. Mai 2007, 13:49
Mehr als 100 EUR wollte ich für den Zusammenbau nicht verlangen.

Ich dachte eigentlich, das Interesse wäre größer. Wenn sich z.B. drei Leute finden würden, hätte ich so an ca. 60-70 EUR von jedem gedacht.

Die genaue Konfiguration des Verstärkers kann auch noch nach Wunsch geändert werden, das was ich geschrieben habe, war erst mal ein Vorschlag.
zuglufttier
Inventar
#4 erstellt: 15. Mai 2007, 14:35
Also müsste man so um die 300 Euro pro Gerät anschlagen, gesetzt dem Fall das sonst niemand einen möchte?

Hmm, ich hab mir den auch schon mal angeguckt, scheint ja extrem gut zu sein... Nun ja, ich werde mal abwarten

Vielleicht gibt's ja bald ein paar Meinungen zu dem Gerät hier.
rille2
Inventar
#5 erstellt: 15. Mai 2007, 15:31

zuglufttier schrieb:
Also müsste man so um die 300 Euro pro Gerät anschlagen, gesetzt dem Fall das sonst niemand einen möchte?


Ja. Kommt natürlich auch auf die genaue Auswahl der Bauteile an. Ein paar Optionen habe ich oben ja schon aufgeführt. Ich würde dann auch mit den Interessenten die genaue Auswahl der Bauteile festlegen und kann dann auch den Preis genau ausrechnen.
Hüb'
Moderator
#6 erstellt: 15. Mai 2007, 16:29
Hi!

Ich finde die Idee gut. Allerdings will mir der Sinn nicht ganz einleuchten, erhält man doch zu dem überschlägig kalkulierten Preis bereits exzellente Fertiggeräte.

Wahrscheinlich liegt der allein im Bastelspaß des Threaderstellers...

Viele Grüße

Frank
zuglufttier
Inventar
#7 erstellt: 15. Mai 2007, 16:39

Hüb' schrieb:
Hi!

Ich finde die Idee gut. Allerdings will mir der Sinn nicht ganz einleuchten, erhält man doch zu dem überschlägig kalkulierten Preis bereits exzellente Fertiggeräte.

Wahrscheinlich liegt der allein im Bastelspaß des Threaderstellers...

Viele Grüße

Frank
:prost


Das ist dann wohl wieder Geschmackssache Denn es gibt auch Leute, die 1.000 Euro auf den Tisch legen für einen KHV. Und nachdem was ich so gelesen habe, spielt der M³ wohl in der Region mit. Allerdings bräuchte ich sowas auch nicht wirklich aber bei dem Preis wäre das schon in Ordnung. Schließlich hört das Gewissen mit und das will immer beruhigt sein, dass man auch ausreichend gute Gerätschaften hat
rille2
Inventar
#8 erstellt: 15. Mai 2007, 16:47

Hüb' schrieb:
Hi!
Ich finde die Idee gut. Allerdings will mir der Sinn nicht ganz einleuchten, erhält man doch zu dem überschlägig kalkulierten Preis bereits exzellente Fertiggeräte.


Ich kann halt leider auch nicht genau einschätzen, in welcher Liga der M³ spielt. Vielleicht weiss jemand genaueres?


Hüb' schrieb:

Wahrscheinlich liegt der allein im Bastelspaß des Threaderstellers...


Das auch. Ist ja auch nur ein Angebot, dass man nicht annehmen muss
hAbI_rAbI
Inventar
#9 erstellt: 15. Mai 2007, 16:52

zuglufttier schrieb:

Hüb' schrieb:
Hi!

Ich finde die Idee gut. Allerdings will mir der Sinn nicht ganz einleuchten, erhält man doch zu dem überschlägig kalkulierten Preis bereits exzellente Fertiggeräte.

Wahrscheinlich liegt der allein im Bastelspaß des Threaderstellers...

Viele Grüße

Frank
:prost


Das ist dann wohl wieder Geschmackssache Denn es gibt auch Leute, die 1.000 Euro auf den Tisch legen für einen KHV. Und nachdem was ich so gelesen habe, spielt der M³ wohl in der Region mit. Allerdings bräuchte ich sowas auch nicht wirklich aber bei dem Preis wäre das schon in Ordnung. Schließlich hört das Gewissen mit und das will immer beruhigt sein, dass man auch ausreichend gute Gerätschaften hat :D


Irgendwie habe ich das Gefühl, dass wenige das glauben, bevor nicht eines unserer Goldöhrchen das bestätigt.
Musikaddicted
Inventar
#10 erstellt: 15. Mai 2007, 17:02
Prinzipielles Interesse ist schon vorhanden, allerdings kommt es halt stark auf den Preis und auch das Aussehen an. Ich brauche eigentlich keinen Verstärker mehr... spannend wäre für mich eher ein AlienDAC z.B.
Nattydraddy
Inventar
#11 erstellt: 15. Mai 2007, 18:29
Ich habe mir auch gerade einen KHV gekauft. Eine Röhre, wird schon anders klingen als ein m^3. Aber weiß ich, wie ein m^3 klingt? Tausend euro wert ist wohl übertrieben, aber dass doppelte eines komerziellen kommt schon hin. Vom Klang her nur, ansonsten erblickt ein DIY-Amp in einem Blech-Gehäuse das Licht der Welt. Das ist auch ein Problem. Auf Head-fi habe ich wochenlang ein m^3 angeboten gesehen, und der Anbieter war auch erstaunt, das kkeiner ihn kaufen wollte. Aber alles was man sah, war ein Bleichkleid mit Poti, Chinch- und Klinken-Buchsen. Dafür legt man nicht einfach so 3-400 Dollar auf den Tisch.

Wenn der KHV erst noch gebaut wird, kommt noch ein Problem hinzu. Man kann ihn sich nicht gleich anhören, und es kann Wochen dauern, bis er fertig ist. Wenn ein benötigtes Teil auf Monate nicht lieferbar ist...

Der Grund sich für den Bau zu entscheiden, ist nur, dass man die Schaltung gut findet. Aber es gibt nicht nur den M^3, sondern auch:
Dynalo
Cavalli-Kan Kumisa III
Dynahi
etc.

Ich weiss kaum worin die sich unterscheiden. Wie soll ich mich da entscheiden?
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