Was haltet Ihr von diesen Röhren-Amps?

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Belzebub69
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 09. Feb 2008, 22:38
Hallo zusammen..

Bin im Netz auf folgende Seite gestoßen: : www.tubeguru.hu

Dort werden ein paar sehr nette Amps angeboten, schöne Bilder samt Amp-Innereien.

Interessant fand ich zB diesen hier:
http://tubeguru.hu/tubeguru.hu/2a3_SE_RCA_from_1952.html

Such ja noch nach einem schönen SE für meine Hörner, 5-8W um den Dreh langen, na und klaro steh ich auf große Glüher. Aber muß ja vielleicht nicht immer gleich 300b sein
Ob DIY in Frage kommt.. da schwanke ich noch, weiß nicht so recht wo anzufangen wäre, welche Schaltung (mit möglichst wenig Bauteilen) nun gut ist oder nicht kann ich nicht beurteilen, welche Übertrager / welches NT, bräuchte 2 Ausgänge für CD & LP, Röhrengleichrichter oder nicht.. alles nicht so leicht

Naja so findet man halt immer mal wieder interessante Amps beim Suchen;) Und diese Amps vom Link find ich augenscheinlich schonmal ansprechend.. was meint ihr?

Gruß Ralph
rorenoren
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 09. Feb 2008, 23:57
Moin Ralph,

die Endstufe gefällt mir gut, die Vorstufe nicht so. (Platinen, bäääh )

Habe mit 2A3 noch nichts gehört, aber 300B soll klanglich ähnlich sein, wenn man Röhren Eigenklang nachsagen kann.

Sehen schon schick aus, die grossen Kolben.

Als preiswerterer und einfacher aufzubauender Einstieg, könnten auch 6AS7G dienen.
(Indirekte Heizung)

Je Kanal eine in Parallel- Single- Ended, als Treiber 6SN7, Vorstufe 6SL7 oder 6SN7.

Wenn dir auch 3 Watt und ein einziger grosser Kolben reicht, geht auch die "Sparversion" mit einer 6AS7G und einer 6SL7.
(oder 2x 6SN7)

Später könntest du bei Bedarf die selben Übertrager für 2A3 verwenden, da ein System der 6AS7 grob dem einer 2A3 entspricht, was die Primärimpedanz betrifft.

Aber ich vermute, dass sich 2A3 und 6AS7G klanglich nichts nehmen.

Gruss, Jens
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 10. Feb 2008, 01:05
Hallo Jens

War mir ja beinahe klar das Du da ne Variante aus dem Ärmel schüttelst

Die Hörner haben recht beeindruckenden Wirkungsgrad, die 2x 12W meines jetzigen Amps sind schon arg heftig. Ob 2x 3W nun noch "reichen" kann ich nicht beurteilen. Aber wenn ich da später aufrüsten könnte wäre das ja nun auch nicht so das Thema.

Ne Sparversion muß es nicht unbedingt sein, 2x 6AS7G + 2x 6SL7/6SN7 klingt schon prima, hats da ne Röhrengleichrichtung? Haste da vielleicht ne kleine überschaubare Schaltung zu Orientierung? Dann stellt sich gleich noch die Übertrager / NT -Frage, welche nehmen die dann später auch für ne 2A3 passend wären?

Langsam sind alle anderen Arbeiten erledigt bzw kurz vor Fertigstellung, und nun muß ich da langsam ran an die Geschichte
Gruß Ralph
rorenoren
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 10. Feb 2008, 01:32
Naja, einen Schaltplan habe ich nicht parat, aber da gibt´s einiges im Netz.

Das Netzteil müsstest du entweder von vorneherein auf die 2A3 auslegen, oder halt später umbauen. (Trafo)

Die 2A3 werden direktgeheizt, brauchen also jede ihre eigene Heizwicklung mit 2,5V, 2,5A.
http://frank.pocnet.net/sheets/049/2/2A3.pdf

Die 6AS7G benötigt je 6,3V 2,5A, können aber parallel geheizt weren, da indirekt.

Da wirst du den Trafo tauschen müssen.

Die Übertrager kannst du evtl. auch für die 2A3 verwenden, wenn diese entsprechende Anzapfungen haben, oder die 6AS7G einfach an 2,5kOhm betrieben werden.
(eigentlich sollten es bei Parallel SE ca 1,2 kOhm sein, glaube ich)

Ein einzelnes System der 6AS7G ist an 2,5kOhm zu betreiben.

Ist bei Trioden aber unkritisch, wenn eine Überanpassung vorliegt.
(nur Leistungsverlust ist die Folge zu hoher Primärimpedanz)

Aber, auch wenn ich noch keine direktgeheizte Endröhre verbaut habe, bis auf die Symmetrierung der Heizung unterscheidet sich die 6AS7G- Schaltung von der mit 2A3 nicht grossartig.

Von daher wären nur teurere Röhren/ Fassungen und ein paar mehr Lastwiderstände nötig.

Also gleich 2A3 bauen?

Röhrengleichrichtung kann man sich meiner Meinung nach aus klanglichen Gesichtspunkten sparen.

Wenn es "aus Prinzip" oder wegen der Optik sein "muss", ist das relativ leicht zu realisieren.

Der Trafo muss dann 2 Sekundärwicklungen haben.
Die Mitte der beiden Wicklungen ist Minus, die Katode/n der Gleichrichterröhre/n Plus.

2 Wicklungen deshalb, weil nur so Vollweggleichrichtung möglich ist.

Die Röhre muss dann auch schon einiges leisten.
(bei 2x 6AS7G mehr als bei 2A3)

Normaler Ruhestrom eines Systems der 6AS6G sind ca 70mA, macht 140mA bei 2 Systemen,
bei 2 Röhren (4 Systemen)gleich insgesamt 280mA nur für die Endstufe.

Da sind Dioden praktischer.....

Gruss, Jens
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 10. Feb 2008, 01:46
Hi Jens..

Hm.. also als Erstlingwerk sollte es dann vielleicht eine 6AS7G werden denke ich, ohne Tubengleichrichtung.

Ich schau mal nacher im Web was es da für Schaltungen gibt, und eröffne dann einen neuen Thread zu dem SE

Hier kann sich also weiter zum ungarischen Amp ausgelassen werden
Gruß Ralph
Hookaman
Stammgast
#6 erstellt: 28. Mai 2008, 19:12
@ Belzebub

Zu dem Thema Tubeguru kann ich nur eins sagen. Der Mann verkauft Amp die sein Freund von DBA oder sein Freund DBA ( what ever ) baut.
Zu seinen Geräten kann ich nur eins sagen

Habe die SE 211 von DBA und den baugleichen Vorverstärker von AAA, eben den mit Platine.
Auch wenn Jens bääh sagt, excellente Geräte.



Analoge Grüße
Fabian
Gelscht
Gelöscht
#7 erstellt: 29. Mai 2008, 00:19
War gerade auf seiner Seite. Lecker gute Verstärker made
in Hungary. Alles meine Schuld? Habe als junger Mann am
Budapester Flohmarkt alles aufgekauft was nur entfernt
nach Röhre aussah. Jetzt 22 Jahre später sind die groß im
Geschäft?

Empfehle auch sehr das Restaurant im Foto am anderen Ufer
der Donaubrücke "Mátyás Pince". Die haben zwar keine Röhren,
aber lecker gute Waller gibts da, inclusive geigenmusizierendem
Zigeuner.
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 29. Mai 2008, 13:20
Hallo zusammen..

Kurz nachdem ich den Thread hier eröffnet hatte, konnte ich durch einen wachsamen und mitdenkenden HiFi an einen Parallel-single-ended Amp kommen, ein Selbstbau der warum auch immer seinen Besitzer wechseln mußte, zu seeeehr attraktivem Preis.

Der Amp arbeitet derzeit noch mit 2x 6AS7G, 2x E83CC und 1x GZ34, NT + AÜs sind von Welter, innen alles frei verdrahtet. So schaut er aus:


Adleraugen werden erkennen das dort 421A als Endröhren verbaut sind, WesternElectrics (cleartops) für NATIONAL gelabelt.


Leider steckten die da nur Testweise drin, eine hats beim Transport zerdeppert, Transportschaden und das gesamte Paket ging zurück


Die Ersatzlieferung kam dann etwas später an, diesmal heile, aber da er keine WE421As mehr hatte, fand ich TungSols mit chrome-tops im Paket, zudem unterschiedlich vom inneren Aufbau, definitiv kein gleiches Paar wie ausdrücklich geordert / abgesprochen, und ich hatte Western Electrics bestellt, keine Tungs, die krieg ich inner Bucht für deutlichst weniger Kohlen als die teuren wie seltenen Western Electrics.
Also wieder Retour den Driss, sowas seh ich ja mal absolut nicht ein
Es handelte sich nicht um einen Ebaykauf, es bestehen 30Tage Rückgaberecht laut den Geschäftsbedingungen. Die 2. Lieferung hat er seit letzten Samstag zurückerhalten, das hat er mir geschrieben. Nur leider kam bisher noch keine Rückerstattung über Paypal Aufgrund zweimaligem Versand greift leider der Käuferschutz über Paypal auch nicht mehr, das geht nur bis 45Tage nach Zahlung, da bin ich drüber. Im Moment bin ich ratlos was ich da noch machen kann, außer ihn anzuschreiben und nachzufragen. Ist auch schon geschehen, leider tut sich nicht die Bohne. Hoffentlich sind die vielen Euronen nicht inner Tonne. Und das ausgerechnet wenn mans mal wirklich korrekt machen will und nicht über Ebay kauft

Achso, gekauft habe ich übrigens hier: http://www.audiotubes.com/

Bisher eigentlich sehr umgänglich und kooperativ, nur midde Rückerstattung klappts nicht so wie zugesagt, mal sehen wie das ausgeht

Gruß Ralph
Hookaman
Stammgast
#9 erstellt: 29. Mai 2008, 19:45
@ Belzebub

Krimi!
Hatte auch so einen Fall nur nicht mit einem Amp sondern mit einem Kinderwagen.
Mußte erst mit Betrugsanzeige drohen ( eingeschriebener Brief ) bis sich was getan hat.
Bei meinem Amp war alles 100%
Bei I ihr wisst schon wer ersteigert, der Verkäufer brachte mir dann das Teil von Frankfurt/ Main bis nach Wien kurz vor die Haustür.
Alle Achtung!
Fabian
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 29. Mai 2008, 20:46
Hi Fabian..

Gegen abend ist doch tatsächlich die Rückzahlung eingetrudelt! Damit kann ich dieses leidige Kapitel eeendlich abschliessen.

Ja manchmal hat man das Pech echt gepachtet, Brent zieht anscheinend mit seinem Röhrenshop gerade um, daher die Verzögerung wie er schrieb. Naja hätt er ja auch vorher sagen können.

Dann gestehe ich noch gleich mal, das ich allen Erfahrungen der letzen Wochen zum Trotz derzeit wieder in freudiger Erwartung bin, ein NOS Paar WE421A ist im Zulauf, bitte alle Daumen drücken das alles glatt geht

Gruß Ralph
Hookaman
Stammgast
#11 erstellt: 29. Mai 2008, 21:04
Meine Props hast du
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 30. Mai 2008, 12:32
Gracias

Sind seit gestern auf dem Weg, die Nervosität steigt

Back to topic: Die ungarischen Amps gefallen mir nach wie vor, mu mal wieder nachschauen ob sich da was Neues findet auf der Seite.

Gruß Ralph
DB
Inventar
#13 erstellt: 31. Mai 2008, 10:20

Belzebub69 schrieb:

Interessant fand ich zB diesen hier:
http://tubeguru.hu/tubeguru.hu/2a3_SE_RCA_from_1952.html


Sieht von innen genauso aus wie jeder x-beliebige Chinakrempel, mit genau denselben Aufbaufehlern. Snap-In-Elkos mit ihrer Sollbruchstelle auf das Chassis zu pappen kann eigentlich nur Gehirnen entspringen, die von Eingeborenen Borneos einem Schrumpfverfahren unterzogen wurden.

Ansonsten die Verdrahtung - einfach nur gräßlich. Warum bekommt man heute nicht mehr hin, was in den 30er-60er Jahren möglich war? Liegt es am Geiz, der verhindert; sich ein Sperrholzbrett, ein Kistchen Stahlnägel, eine Sattlernadel und Wachsband zuzulegen? Oder ist es schlicht Unfähigkeit?

MfG

DB
rorenoren
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 31. Mai 2008, 11:25
Moin DB,

mein Senf:
(habe die Bilder eben zum ersten Mal gesehen)

Die Verdrahtung à la Studiogerät (Kabelbäume)ist entwicklungstechnisch wohl sehr aufwändig.

Wenn dabei die falschen Kabel miteinander "verbunden" werden, fängt am Ende irgend etwas an zu schwingen oder zu brummen.

So gesehen sind die sich nur an wenigen Punkten kreuzenden Leitungen einfacher zu handhaben.

Beim Selbstbau wäre es im Verhältnis zum Gewinn zu aufwändig.
(mir und den meisten anderen, vermute ich, also eher Faulheit als Unfähigkeit)

Das ist natürlich kein Freibrief für so wilde Verdrahtungen, wie meine.

Bei mit Heisskleber auf die Kappe (Sollbruchstelle) geklebten Elkos hätte aber sogar ich Skrupel.

Ich lege sie lieber hin.

Dann stechen auch die Anschlüsse nicht eines Tages, wenn der Heisskleber sich löst, knallend Löcher in die untere Chassisabdeckung.
(bzw. deren Isolierung)

Dann wäre es m.E. sinnvoll, die Elkos irgendwie an etwas zu befestigen, anstatt deren Pins als Lötstützpunkte zu missbrauchen.
(zumal, wenn Heisskleber im Spiel ist)

Wenn das ein "Industriegerät" (eines, das gewerblich verkauft wird) sein soll, ist es indiskutabel.

Als Bastelarbeit finde ich es aber schon sehr in Ordnung.

Optisch sehr gut gelungen.
(meiner Meinung nach, wenn sich auch die unterschiedlichen Sockelformen irgendwie "beissen")

Gruss, Jens
Gelscht
Gelöscht
#15 erstellt: 31. Mai 2008, 15:59
in Deutschland kommen auf einen (der mit seinen Händen was zusammenbaut)
zehn (!) selbsternannte Verbraucherschützer & Sicherheitsapostel?
rorenoren
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 31. Mai 2008, 16:17
Moin,

da ist was dran.

Verkehrt ist das aber nicht.

Manche wirklich gefährlichen Sachen werden nur dadurch entdeckt.

Ist halt immer etwas schwierig, sein selbstgebautes Zeug so hinzubekommen, dass keiner etwas zu meckern hat.

Deshalb auch egal.

Ich finde viele Selbstbauten sehr gelungen, manche weniger.

Mein eigenes Zeug ist natürlich kein Maßstab.

Die wirre Verdrahtung funktioniert und ist für den Erbauer übersichtlicher als ein schön anzusehender Kabelbaum.
(an dem jedes Kabel entweder nummeriert oder andersfarbig sein sollte...)

Also mir gefällt der Ungarn-Amp!

Gruss, Jens
hjneugebauer
Neuling
#17 erstellt: 20. Feb 2012, 21:16
Hallo miteinander!

um es einmal ganz grundsätzlich zu sagen - die von Hr. Binder in Ungarn eigenhändig und offensichtlich mit unermesslichen technischen know-how erschaffenen Creationen sind das Beste, das gegenwärtig am Highest-End-Audiophilie-Röhrenverstärker-Markt zu bekommen ist.

Trotz einer mich klanglich selig machenden Ausstattung (Sinovt EL34 SE, Sinovt 2A3/EF86 SE, Sinovt 300B/2A3 EF86, Destiny 300B MK2, Meixing MC-3008 A mit 805 als Endröhre und 300B als Treiber, sehr fein!!, sowie LEAK Stereo 20 mit EL84 PP Vintage, Klipschorn Anniversty 60, Rel 3B, Dodge Lua 8, Transrotor Super Seven, Goldring GR2400, Project RPM 6.1, Denon DL 103 R) war ich doch neugierig und orderte bei ebay das 2A3-Schnäppchen von tubeguru für knapp 1200 €. Im Laufe der Inbetriebnahme, also so in den ersten eineihalb Stunden Höreindruck ging mein Kiefer nicht mehr zusammen. Die Wucht, die Dynamik, die Feinzeichnung, alles was was an Attributen für die Kennzeichnung der Güte musikalischer Reproduktion verwendet werden mag, alles gigantisch, von unbeschreiblicher Qualität (ich verwendete bereits eingespielte Röhren). Hörte meine Klipschörner mit anderen Ohren...

So ein hammerartiges Erleben veranlaßte mich zu einer meiner besten Kaufentscheidungen - und mit Sicherheit der letzte Verstärkerkauf - da das was ich da geliefert bekommen habe klanglich definitiv nicht mehr zu toppen ist: ein weiterer EL34 SE, aber mit EF86 als Treiber (wollte ich so haben, der Klang ist zum Dahinschmelzen, die Höhen so perfekt wie in meinem Stax SR-404 II mit SRM-006tII), zwei 300B/50 Monos. Wo worte fehlen, da sollst du nicht viel erzählen.... :hail, eine 211 Ongaku Replika mit .... unbeschreiblich.......

Jedenfalls alles absolut perfekt. Die Qualität der Ausführung, die riesigigen selbstgewickelten überdimensionierten Übertrager (ja wirklich: ich konnte alle Konstruktionsschritte einschließlich der Herstellung der Übertrager/Transformatoren dokumentiert mitverfolgen) und vor allem: die unbeschreibliche Klangqualität und Dynamik!

Weil 'halt alles ein i-Pünktelchen braucht: habe mir dann noch vom tubeguru einen PCL86 SE Amp (der Ökologie haber) zusammen mit einen Kondo M7 Nachbau zugelelegt. Und wie könnte es anders sein: mit meinem neuen Preamp klingt die Darbietung dramatisch offener, entfesselter, vor allem in den Höhen unglaublich reichhaltiger und lebendiger....

Grüße an alle

Hans-Jürgen
graubuntstachelig
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 20. Feb 2012, 23:22
Hatte damals ja auch lange gesucht, aber diese Firma hatte ich erst entdeckt als
mein Hummel Wrack schon unterwegs war.

http://www.thoeress.com/en/

Übsch.
hjneugebauer
Neuling
#19 erstellt: 22. Sep 2012, 18:56
Hallo,

nun muss ich doch 'mal die Allgemeinheit von meinem neuen unbeschreiblich wunderbaren 6C33 vom tubeguru unterrichten! Dieses Teil ist pure brachiale Dynamik - und zwar in jeder Hinsicht. Jede musikalische Äußerung, jedes musikalische Detail schickt schickt dieser Verstärker in einer hammerartigen Konturiertheit, Feinzeichnung, Präzision und Klarheit zu den Klipschörnern, dass immer wieder Unglauben aufkommt. Der Bass kennt dabei nach unten keine Beschränkung. Dabei ist dieser Verstärker absolut neutral - unterscheidet sich klanglich durchaus von der sehr, sehr sympathisch klingenden 300B/2A3/211 - Fraktion, bei denen eine gewisse klangliche Interpretatation durch die verwendete Endstufenröhre heraushörbar ist. Nicht jedoch der 6C33! Hier scheint die Musik so zu klingen wie sie gespielt wurde. Jedes klangliche Detail ist unbeschreiblich klar, original und kommt soooo WOW WOW WOW WOW .....

Der tubeguru hat diesen Verstärker nach meinen Vorstellungen gebaut: Eingangsstufe E83F (es freut mich immer wieder, dass er nur exquisite Röhren verwendet, hierfür eine Siemes Goldpin SQ) und als Treiber E182CC. Diese Röhre deshalb, weil mit diesem Sockel eine ganze Reihe von Röhrentypen betreibbar wird, die äquivalent zur 182CC sind, also auch 6N6P, ECC99, 6H30-PI, 7119, 5687, etc.

Es bleibt festzustellen, daß die obige Klang-Charakterisierung für alle Treiberröhren gilt. Jedoch klingt die ECC99 extrem analytisch und klar. Gegenwärtiger Favorit ist die 6N6P. Die 6H30-PI lässt einen fast fassungslos werden: nur noch subjektive positive Betroffenheit....

Der tubeguru hat diesen Verstäker auf meinen Wunsch mit 12 Watt pro Kanal gebaut. Seine Messungen belegen allerniedrigste Verzerrungen, und linearsten Frequenzgang von wenigen bis 90kHz....

Skeptiker sind herzlich eingelden, sich von meinen Bewertungen selbst zu überzeugen (eine Flasche guter Rotwein als Zeitaufwandsentschädigung wäre nicht schlecht )....info@neugebauer-und-partner.de.....

Grüsse,

Hans-Jürgen


6C336C33 - 26C33 - 3


[Beitrag von hjneugebauer am 22. Sep 2012, 21:07 bearbeitet]
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