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Yaqin MC10-L Ruhestrom / Messpunkte

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Beitrag
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 03. Feb 2005, 03:47
Hallo Röhrenfreunde

Über die "geheimnisvolle Welt der Ruhestromeinstellung" hab ich auch für den MC10-L schon einiges gefunden, einschließlich einiger Daten und auch einem Foto der Unterseite des Verstärkers an den die 4 Bohrungen mit nem Pfeil markiert waren.

Vielleicht bin ich mittlerweile schon derart verballert das ich einfach den Überblick verloren habe.. aber könnte mir bitte jemand sagen wo die Messpunkte sind?? Unter den Pfeilen an Boden sollen die Potis sein.. aber bitte wo messe ich??

Oder hat vielleicht jemand nen Schaltplan vom Yaqin MC10-L aus dem das hervorgeht??
Hört sich nach nem Gefasel eines Röhrenrookies an .. stimmt aller Anfang ist schwer

Ungaro
Inventar
#2 erstellt: 03. Feb 2005, 04:10
Hallo Belzebub!

Leider kenne ich mich damit überhaupt nicht aus, will aber trotzdem etwas helfen!
Hast du das schon gelesen?
http://www.hifi-foru...9&thread=2883&z=last

Vielleicht hilft es dir etwas weiter, hoffe ich jedenfalls!

Viel Erfolg wünscht:
Ungaro
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 03. Feb 2005, 04:17
Hi Ungaro

Ich könnt ja schwööörn das ich vorhin jemanden in nem Kabelthreat hatte der hieß genau wie Du

Danke für den Link.. den kannte ich aber schon, hier im Forum habe ich glaub ich alles durchgeforstet, auch schon einiges gefunden, aber diese veflixten Messpunkte sind im Augenblick für mich ein Buch mit 7 Siegeln

Aber ich hoffe das ein Röhrenpapst hier mal richtig Licht ins Dunkle bringen kann

grüße nach Ungarn
micha_D.
Inventar
#4 erstellt: 03. Feb 2005, 10:19
Hi..

kannst du ein Bild von der Innenansicht,mit den messpunkten hochladen und die vorhandenen Daten mitteilen??

Es gibt nämlich mehrere Methoden um den Ruhestrom einzumessen..meistens geschieht das aber durch den Spannungsabfall am Kathodenwiderstand(meist 10 Ohm)...das könnte dann z.B. der Messpunkt jeder Röhre sein..

Ach ja,,den Endröhrentyp müsste ich auch noch Wissen..

Waren das nicht die China-Amps,die andauernd über Ebay gingen??

Micha


[Beitrag von micha_D. am 03. Feb 2005, 10:21 bearbeitet]
Quästor
Stammgast
#5 erstellt: 03. Feb 2005, 10:46
Hallo Belzebub,

es gibt 2 Möglichkeiten.

Der harte Weg:
Gehäuse abnehmen. Rate ich dringend von ab, da sonst die Übertrager- und Trafoabdeckungen wunderschöne Kratzer abkriegen. Falls Du es trotzdem machen willst, kommst Du dann die Widerstände:


Die andere Möglichkeit:
Du kaufst Dir beim Tubeamp-Doctor diese Messadapter, die übrigens für alle EL34/KT88/6550/6CA7 zu gebrauchen sind:

Hier der Link:
http://tubeampdoctor...h=74&products_id=492

Diese Adapter haben einen eingebauten Messwiderstand von 1Ohm 1%, so dass der abgelesenen mV-Wert direkt proportional zum mA-Wert ist.

BTW, wir waren alle mal Rookies!

Ciao
Quästor

Edit: Nicht vergessen, die Boxen bleiben auch bei der Einstellung angeschlossen, der Lautstärkeregler steht auf Null. Der Yaqin hat eine Anodenspannung von 450V, ich würde einen Ruhestrom zwischen 32 und 35mA empfehlen.


[Beitrag von Quästor am 03. Feb 2005, 10:53 bearbeitet]
micha_D.
Inventar
#6 erstellt: 03. Feb 2005, 11:01
Hi..

So geht,s natürlich auch...

ist nur nocht nicht geklärt,was es mit den Messpunkten auf sich hat...wenns denn welche sind,kann man sich die Adapter sparen..allerdings seh ich auf deinem Bild kein Hinweis,wo diese Messpunkte angesetzt wurden..ist doch genauso ein Amp wie der angefragte,oder?? Ich kenn das Gerät nur vom ansehen..deshalb frag ich..

Micha


[Beitrag von micha_D. am 03. Feb 2005, 11:04 bearbeitet]
Quästor
Stammgast
#7 erstellt: 03. Feb 2005, 11:06
Hi Micha,

der 10L hat definitiv KEINE Messpunkte, entweder Messung über dem Kathodenwiderstand oder Messadapter.

Ciao
Quästor
micha_D.
Inventar
#8 erstellt: 03. Feb 2005, 11:09
Ach,so...

dann haben diese Bohrungen +Pfeile dafür keine Bedeutung....Schade eigentlich..wär praktisch gewesen...
Die alten Amps hatten oft Messbuchsen für sowas..

Micha
Quästor
Stammgast
#9 erstellt: 03. Feb 2005, 11:10
Korrektur, man kann natürlich versuchen durch die Bohrungen unterhalb der Widerstände die auf dem Foto erkennbar sind an den Kathodenwiderstand zu kommen und den anderen Meßpunkt auf Masse zu legen, davon würde ich aber eher für Ungeübte und Laien abraten.
Insofern gibt es schon Messpunkte.
Bei den Pfeilen sitzen die Potis.

Ciao
Quästor


[Beitrag von Quästor am 03. Feb 2005, 11:42 bearbeitet]
micha_D.
Inventar
#10 erstellt: 03. Feb 2005, 11:24
Dann doch lieber die Adapter benutzen..

Rein theoretisch könnte man, wenn der Potischleifer mit der Einstellschraube elektrisch verbunden wäre..bei billigen Poti,s meist der Fall...daran die Gittervorspannung abnehmen..und indirekt den Ruhestrom einstellen....in der Praxis sollte man das gerade von mir gesagte aber schnell wieder Vergessen

Micha


[Beitrag von micha_D. am 03. Feb 2005, 11:29 bearbeitet]
Quästor
Stammgast
#11 erstellt: 03. Feb 2005, 11:28
Hi,

für ganz Mutige die vollständige Version:



Ciao
Quästor


[Beitrag von Quästor am 03. Feb 2005, 11:32 bearbeitet]
micha_D.
Inventar
#12 erstellt: 03. Feb 2005, 11:31
Huch... man beachte die Strippen hinter den Bohrungen..



[Beitrag von micha_D. am 03. Feb 2005, 11:32 bearbeitet]
Quästor
Stammgast
#13 erstellt: 03. Feb 2005, 11:39

.....könnte man, wenn der Potischleifer mit der Einstellschraube elektrisch verbunden wäre..bei billigen Poti,s meist der Fall...


Sind Kunststoff-Gehäuse und Schraube.


Huch... man beachte die Strippen hinter den Bohrungen..


Goil, nicht?

Ciao
Quöstor


[Beitrag von Quästor am 03. Feb 2005, 11:39 bearbeitet]
micha_D.
Inventar
#14 erstellt: 03. Feb 2005, 11:51
Klarer Fall....Adapter kaufen..
lino123
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 03. Feb 2005, 12:19
Hallo Stammgast belzbub69,

ich habe selbst einen Yaqin MC 10L, kann nur sagen, dass er ein gutes angenehmes Klangverhalten hat und nach Modifizierung der Vostufenröhren noch detalliertere Klangeigenschaften hat.
Zur Ruhestrommessung kannst Du Dir bei vielen Anbietern z.Bsp. FragJanZuerst, Röhrenfassung und Röhrensockel einschl. 1 Ohm Wiederständen und Leitung erwerben ca. 18 Euro und Dir den Meßadapter selbst bauen, der zwischen den Endröhren EL 34 B gesteckt wird. Ruhestromeinstellung wie schon v.a. erwähnt zwischen 32-35 mA um die Alterung der Röhren zu verkürzen.
Habe das Gerät Neu mit Rechnung und Garantie für einen annehmbaren Preis erworben und bin voll zufrieden.
Die Röhre läuft seit Wochen im Dauerbetrieb.

Viele Grüße

Tino
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 03. Feb 2005, 17:56
Hi Röhrenfreunde

Wow da bin ich ja richtig baff bei der Annzahl der Antworten .. vielen vielen Dank an Alle

Die Messdaten die ich habe, hatte ich aus nem älteren Beitrag vom einem leider gelöschten ForumUser (Erzkanzler), Anondenspannung 450V.. Ruhestrom hatte er von den werksseitig eingestellten 40mA auf 35mA runterjustiert. Daher stammten auch die Fotos die ich habe (das wichtigste Bild steht schon hier im Threat )

@ micha_D.: Joo die waren auch über Ebay zu haben, allerdings zu weit höheren Preisen.. Ebay halt aber das ist ein anderes Thema..

Ich denke das ich mir diesen Messadapter zulegen werde, das scheint die sinnvollste Art und Weise zu sein.. auch zur Schonung meines Amps und meiner Nerven und nem Röhrenupdate steht nix mehr im Wege.

Als Vorstufenröhren waren mal Sovtek 6N1 im Gespräch, als Endstufenröhren EL34-B habe ich von ElektroHarmonix so BigBottle Versionen gesehen.. sehen ja mal fett aus, aber klingen die auch so gut?? Was haltet ihr von den Röhren?

Nochmals vielen Dank für Eure Hilfe
micha_D.
Inventar
#17 erstellt: 03. Feb 2005, 18:53
Die dicken EH,s bestell ich mir die Tage...falls die in meinem Amp überleben MÜSSEN die gut sein.Haben dann mindestens 800Volt Anodenspannung zu verkraften

Schickes aussehen und preiswert sind die auch..
Ist n Versuch Wert..Ach ja..noch n guten Tip..kauf dir mindestens 2Adapter...für jede Endröhre einen..und 2 einfache ANALOGE Multi,s...müssen auch nicht die Welt kosten.Ist viel bequemer dann einzustellen,da hast du beide Röhren im Blick,weil dir beim Einjustieren immer die andere etwas"wegläuft"..nach einigen stunden Einbrennzeit nochmals nachjustieren...ist sowas ähnliches wie ne Teezeremonie

Micha


[Beitrag von micha_D. am 03. Feb 2005, 18:58 bearbeitet]
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 03. Feb 2005, 20:08
Dann würd ich mich freuen wenn Du dann hier reinpostest ob Dir die fetten EH´s auch klanglich gefallen..
Ich werd mir also besser gleich zwei dieser Adapter ordern, und dann erstmal bei meinen vorhandenen Röhren ersten Meßversuche starten und ggf korrigieren

Wenn ich nun pro Seite 2 Messadapter angeschlossen habe, und ich die ersten nun messe und justiere.. läuft mir der Wert der 2.Röhre weg? Stabilisiert sich dieses "weglaufen" mit zunehmender Spielzeit der Röhren? Ist das für die Messung der 1.Röhre relevant?
Ich versuch mir das vorzustellen wie bei den guten Weber-doppelvergasern.. die man nach nem Düsenwechsel ja auch synchronisieren und CO Abstimmen muß
Quästor
Stammgast
#19 erstellt: 03. Feb 2005, 21:37
Hi Zusammen,

hatte die Big Bottles 6CA7/EL34 von Electro Harmonix mal probeweise in mehrere Amps eingesetzt, darunter auch im MC-10L.
Diese Röhre geht ziemlich straight, straffer Bass. Mir gefällt aber die Mittenwiedergabe überhaupt nicht, klang eher nach Sand.
Der typische EL34-Sound wollte sich so garnicht einstellen.

Ciao
Quästor
micha_D.
Inventar
#20 erstellt: 03. Feb 2005, 22:15

Belzebub69 schrieb:
Dann würd ich mich freuen wenn Du dann hier reinpostest ob Dir die fetten EH´s auch klanglich gefallen..
Ich werd mir also besser gleich zwei dieser Adapter ordern, und dann erstmal bei meinen vorhandenen Röhren ersten Meßversuche starten und ggf korrigieren

Wenn ich nun pro Seite 2 Messadapter angeschlossen habe, und ich die ersten nun messe und justiere.. läuft mir der Wert der 2.Röhre weg? Stabilisiert sich dieses "weglaufen" mit zunehmender Spielzeit der Röhren? Ist das für die Messung der 1.Röhre relevant?
Ich versuch mir das vorzustellen wie bei den guten Weber-doppelvergasern.. die man nach nem Düsenwechsel ja auch synchronisieren und CO Abstimmen muß :.



Mach ich doch glatt..obwohl sich eine EL34 in meinem Amp immer anders anhören sollte,wie in anderen Amps..

und Genau....Röhren Einstellen ist ähnlich wie n alten Vergaser synchronisieren
Sprich..wo hast du denn die guten alten Weber-Doppel drin??


Micha
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 03. Feb 2005, 22:38
Die guten Schlürfies hatte ich auf nem Kadett CQP und auf nem Corsa TR 2,0 ( das war ein Kracher )

Aber abstimmen und synchroniesieren hat mir immer viel Spaß gemacht.. vor allem das Probefahren entsprechend bin ich auch recht zuversichtlich was das Einstellen des Amps betrifft.

micha_D.
Inventar
#22 erstellt: 03. Feb 2005, 23:16
is schon klar..käfer oder Opel

Micha
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 03. Feb 2005, 23:38
.. und schon lange her

Welcher Röhrenhersteller bietet denn quallitativ hochwertige EL34 Röhren an? Für einige Hersteller werden ja da Wahnsinnspreise aufgerufen
micha_D.
Inventar
#24 erstellt: 04. Feb 2005, 01:46
Hi

EL34

RFT Nos sind noch recht günstig..diese Firma hatte seinerzeit für fast alle Westdeutschen und Englischen Firmen produziert.
Was so an Telefungen,Siemens,Aeg und diverse über die Theke geht,wurde grösstenteils alles von RFT gefertigt.

Die RFT,s sind gut und die halten klaglos in meinem Amp.....Marshall,Reussenzehn und dutzende weitere hersteller hatten weltweit RFT,s mit eigenem Label eingesetzt!! Die Leute,die für Telefunken viel Kohle bezahlen,sind auch meistens diejenigen,die Pfui zu RFT sagen...Soviel zum NOS-Hype


Gruß,Micha


[Beitrag von micha_D. am 04. Feb 2005, 01:48 bearbeitet]
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 04. Feb 2005, 02:04
he-hee das riecht nach der üblichen Grüppchenbildung

Ich werd mich aber definitiv hüten weit über 200€ für 4 Endröhren hinzublättern

Diese Messadapter gibbet bei Tube-town.de als Bausatz, sieht recht easy aus das zusammen zubasteln. die Kosten sind auch überschaubar mit 28€ für 2 Bausätze

Was gilt denn als ne gute Adresse für den Erwerb guter Röhren?


[Beitrag von Belzebub69 am 04. Feb 2005, 02:11 bearbeitet]
micha_D.
Inventar
#26 erstellt: 04. Feb 2005, 02:12
Für 200Euro bau ich mir ein Haus

Für ne RFT Nos hab ich noch nie mehr bezahlt wie stück 10Euro.. mehr wie 15 euronen bekommt sowieso keiner für ne EL34 von mir..das einzige,was mich nervt sind die stark anziehenden preise für ECL86 und EZ81...davon hab ich auch noch Amps im Einsatz..diese Röhren werden leider nicht mehr Produziert.. dafür baut EH mittlerweile wieder solche Schätzchen wie die "7868"... Die Röhre ist noch lange nicht tot..und wird es scheinbar auch nicht werden..

micha


[Beitrag von micha_D. am 04. Feb 2005, 02:18 bearbeitet]
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 04. Feb 2005, 02:19
ja für soviel Kohle fällt mir auch besseres ein..

Oh das ist schon übel.. kannst Du in dem Fall nur auf Fundstücke baugleichen Typs zurückgreifen oder könntest auch die Amps umstricken das sie Röhren gleicher oder besserer Quallität aufnehmen und verpacken??

Hast Du auch nen heißen Tipp zu guten Vorstufenröhren? Anstellen der orginalen 6N1 wurden mal Sovteks erwähnt, was sagste dazu?

Mann ich frag Dir hier noch Löcher in den Bauch
micha_D.
Inventar
#28 erstellt: 04. Feb 2005, 03:01
hi..da strick ich nix um.
Ich schlag bei einem guten Angebot sofort zu,wenn der preis stimmt..meistens hab ich immer mehrere Röhrensätze als Ersatz rumliegen..da muss ich im bedarfsfall nicht gleich das erst beste zu uberhöhten preisen kaufen...ansonsten schau ich ja auch überall nach guten angeboten um...die selbst auf Ebay vorhanden sind...mein kleiner(2x12Watt)ECL86 Gegentakter soll mal Mittelhochton vom PC treiben...von daher nicht so lebenswichtig

Im Moment hab ich mich mal wieder zum Musikhören auf meine A1000 Monoblöcke(Dynacord)eingeschossen...da ist jeweils ein Quartett EL34 an ihre Leistungsgrenze(fast)drin...leitet dafür auch 160Watt RMS je Kanal..in Verbindung mit meinen Ergo,s die reinsten Spaßmobile..
Schlechte Röhren werden in Rekordzeit durch Röhreninternem Funkenflug entlarvt..
tja Ersatz der 6N1P.....diese Röhrensorte gehört nicht zu meinem erfahrungsschatz..von daher...würd ich auch in einer Röhrenschaltung nicht Benutzen..mein favorit als Phasendreher wäre die ECC85 und wenn noch eine treiberstufe vorgesetzt werden müsste..dann die EF86(EF806s)...eine EF806S ist auch die einzige Röhre,die ich in einem Phono-Pre bauen würde..

Mann ist halt "jäger und sammler"

Micha


[Beitrag von micha_D. am 04. Feb 2005, 03:14 bearbeitet]
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 04. Feb 2005, 03:13
Das sind ja mal richtige Powerpakete zudem hast Du wohl nen ganzen Keller voll RöhrenAmps ich fahr schon auf den Einen hier so ab, muß dann bei Dir ein wahres Röhrenparadis sein

Bevor ich mich anderen bzw weiteren Röhrenprojekten widme, möchte ich erst das was ich hier habe ausreizen und Erfahrungen sammeln.

Haste denn noch nen Vorstufenröhrentipp vielleicht??
micha_D.
Inventar
#30 erstellt: 04. Feb 2005, 03:16
Ich würd niemals an einer Röhrenendstufe einen Röhrenpre dranhängen...wär mir als Gesamtkette entweder zu weich oder gänzlich überflüssig..
solange es möglich ist,steuer ich passiv an..
Röhrenbaustellen hab ich schon einige..das ist wahr..wobei ich mehr auf die alten abfahr...die Neuen sind entweder viel zu teuer oder haben schwache Netzteile und weniger tolle Aü,s...naja...dafür bringen die alten auch nicht eine sooo tolle optik mit...von einigen Produzenten (Altec,Quad u.s.w.)mal abgesehen...selbst meine A1000er sind schmucklose Einschubkisten...aber die Dinger gehen richtig..

Micha


[Beitrag von micha_D. am 04. Feb 2005, 03:20 bearbeitet]
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 04. Feb 2005, 03:18
Ok

dann drücke ich mich anders aus.. bei einem Vollverstärker wie dem MC10-L suche ich hochwertige Röhren für ein Update .. hast Du für den Fall einen bevorzugten Hersteller ?
micha_D.
Inventar
#32 erstellt: 04. Feb 2005, 03:23
Eigentlich...nö..
da würd ich mich mal durchtesten..aber nicht wer weiss wieviel bezahlen...ein Röhrenamp wie der von dir sollte zu den meisten Röhren recht gutmütig sein...und ich hab ja auch keine Ahnung wie dir meine Klangvorstellungen gefallen würden...lieblicher Röhrensound wirst du bei mir nur schlecht finden.. als hochwertig kann man die meisten aktuellen röhren wohl bezeichnen,solange es keine China-Originalbestückung ist...wo die Dinger herkommen,weiss der Geier...Russenröhren sind zum großteil auch sehr gut...da kauf ich mir auch immer die 6p14p(Marsch;marsch version)(EL84).. top Qualität..

Micha


[Beitrag von micha_D. am 04. Feb 2005, 03:27 bearbeitet]
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#33 erstellt: 04. Feb 2005, 03:26
Ok.. dann danke ich Dir aber trotzdem nochmal für Deine breitwilligen Auskünfte

Auch Quästor nochmals besonderen dann
Quästor
Stammgast
#34 erstellt: 04. Feb 2005, 09:55
Moin Zusammen,

die 6N1 kann gegen die E88CC getauscht werden und da gibt es ja Gott sei Dank noch einiges auf dem Markt.


Ciao
Quästor
lino123
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 04. Feb 2005, 14:21
Vorstufenröhren, z.Bsp. Philips Jan 6922/ E88CC Balance für 18,00 Euro pro Stück.

Grüsse
Tino
Quästor
Stammgast
#36 erstellt: 04. Feb 2005, 15:08
Z.B. Phillips Jan 6922
http://cgi.ebay.de/w...9997&item=5748606810

Für die letzten habe ich 9,00EUR/Stück gegeben.

Ciao
Quästor
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 04. Feb 2005, 15:52
hi Quästor man ich sag Dir nach deiner Email hab ich aber mit nem hochroten Kopf hier gesessen ich hab zwar herzhaft gelacht (Erzkanzler) aber irgentwie war es doch peinlich
Der Link war übrigens klasse, bin schon drin als neuer Rookie!

Na bei den Vorstufenröhren scheints ja einen klaren Favoriten zu geben in Form der Philips Jan6922.. preislich echt akzeptabel.

Durch diesen schrecklichen Karneval der hier schon fast alles und jeden infiziert hat dauern Postsendungen leider länger und mein Netzkabel ist wieder nicht gekommen oder ich bin zu ungedulig


[Beitrag von Belzebub69 am 04. Feb 2005, 15:55 bearbeitet]
micha_D.
Inventar
#38 erstellt: 04. Feb 2005, 15:57
Hi..

Philips JAN Röhren nehm ich auch immer sehr gerne..

Spricht nicht gerade für den "Wärmlichen" Röhrensound---


Micha
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 04. Feb 2005, 16:02
Da der ganze Spaß nun nicht die Welt kostet denke ich das ich noch die einen oder anderen Röhren ausprobieren werde, zumal ich mich dann was die EL34 betrifft öfters mal mit dem Messen auseinandersetzen muß

Ich bin auch sehr gespannt wie groß der Einfluss eines Röhrenupdates iVm ner guten Einstellung ist Erfahrungswerte hab ich da ja nicht soviele bis gaaanz wenig

Sicher ist aber mal das es mich schwer infiziert hat mit den Röhren..
micha_D.
Inventar
#40 erstellt: 04. Feb 2005, 16:06
Immer schön dran denken...vor dem Fummeln im "Getriebe" erst die Elko,s entladen/prüfen.. ;)Nur beim Stöpseln brauchst du aber nix zu befürchten also,wenn du die originalen China-Röhren entsorgst und brauchbares einstöpselst sollte es schon einen guten klanglichen Gewinn bedeuten...

Micha


[Beitrag von micha_D. am 04. Feb 2005, 16:08 bearbeitet]
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#41 erstellt: 04. Feb 2005, 16:51
na das macht mir doch Mut

Übrigens hab ich mich weiter oben die älteren Beträge von Erzkanzler bezogen die ich hier im Forum gefunden habe. Nur um Mißverständnissen vorzubeugen
yoda-ohne-soda
Stammgast
#42 erstellt: 04. Feb 2005, 18:03
Hi ihr Röhrenlauscher,

nocheinmal zu den EL34. Bisher konnte ich den E34L von JJ/EL34 von EH/EL34 von Svetlana (SED "C")/EL34 "new" von Mullard in meinen Shanlings lauschen. Was würden die Kenner zu dieser Auswahl und im Vergleich zu den RFT sagen?
Erfahrungen/Klangeigenschaften...

Input bitte

Gruß
Frank


[Beitrag von yoda-ohne-soda am 04. Feb 2005, 18:05 bearbeitet]
micha_D.
Inventar
#43 erstellt: 04. Feb 2005, 19:42
Hi..

Eine Aussage zum Klang könnte man eigentlich nur machen,wenn man die gleichen Amps hat..Was sich bei mir so undso anhört,klingt an deinem schon wieder ganz anders...

Die RFT (die,mit den Grübchen)hab ich in meinem Amp auch drin...wie gesagt 4stück je kanal mit max.Anodenspannung von 800V!! Die Mono,s werfen je Kanal 160Watt RMS!! bei mir raus..das kommt knüppelhart da durch

jedenfalls sind bei mir die RFT schon erste Wahl weil sie die Belastungen überhaupt verpacken..Hab mal svetlanas probiert die waren nach 5 Minuten hin..

hast du bei deinen RFT auch das blaue Gitterleuchten??


Micha


[Beitrag von micha_D. am 04. Feb 2005, 19:44 bearbeitet]
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 04. Feb 2005, 20:40
@ yoda-ohne-soda: Wie waren die Eindrücke beim Röhrenwechsel in Deinem Shanling? Auch wenn´s wie Micha richtig meinte nicht der gleiche Amp ist, interessieren würde mich Dein Eindruck trotzdem
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#45 erstellt: 04. Feb 2005, 23:06
Eine Frage hätte ich noch

Ich habe am Verstärker die Möglichkeit die LS über 4 oder 8Ohm anzuschliessen, meine LS haben auch beide Angaben.
Welche Variante.. also 4 oder 8Ohm ist denn hier die Bessere? Gibts da Unterschiede? Oder ist´s vollkommen latte??
micha_D.
Inventar
#46 erstellt: 04. Feb 2005, 23:14
Lautsprecher mit beiden Angaben::Canton??
also mit den beiden Angaben ist die Mindestimpedanz 4ohm....also den 4Ohm Ausgang nehmen..Der Röhrenamp nimmt dir im gegensatz zum Transistor eine Fehlanpassung auch nicht krumm..also probier auch mal den 8Öhmer..zumal es einen anderen Klang ergibt..Betreib nur niemals einen Röhrenamp ohne angeschlossene Lautsprecher oder Lastwiderstand...sonst geht das Teil im A....!!

Gruß,Micha


[Beitrag von micha_D. am 04. Feb 2005, 23:16 bearbeitet]
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#47 erstellt: 04. Feb 2005, 23:24
Danke Micha
Ja die Angaben sind Canton Angaben.. hätt ich geschickterweise dabeischreiben können.. ja sind die bekannten RCL´s

Du hattest gesagt das die Phillips Vorstufenröhren "nicht" so den Röhrenklang hätten, welchen haben denn den ultimativen Röhrenklang Deiner Ansicht nach?
micha_D.
Inventar
#48 erstellt: 04. Feb 2005, 23:30

Belzebub69 schrieb:
Danke Micha
Ja die Angaben sind Canton Angaben.. hätt ich geschickterweise dabeischreiben können.. ja sind die bekannten RCL´s

Du hattest gesagt das die Phillips Vorstufenröhren "nicht" so den Röhrenklang hätten, welchen haben denn den ultimativen Röhrenklang Deiner Ansicht nach?


Die schlechtesten Röhren haben meistens den weichen Sound...die Philips JAN typen sind sehr präzise ,weil exakt gefertigt in engen Toleranzen..allgemein wird der Klang unter diesen bedingungen straffer..immer schwer zu beschreiben...halt weniger "Lieblich" dafür werden besser Details aus dem Musiksignal gearbeitet..Allerdings verbiegt die BB deinen Amp ja auch noch,,,deswegen kann ich die eigentlich nicht sonderlich leiden..

Micha


[Beitrag von micha_D. am 04. Feb 2005, 23:33 bearbeitet]
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#49 erstellt: 04. Feb 2005, 23:38
ja die BB.. ein Thema für sich

Es gibt da wohl schwer geteilte Meinungen ob man die BB nur rauslassen kann oder soll oder wie auch immer
Hab zwar schonmal über ne Überarbeitung der BB nachgedacht, aber da wäre sie immer noch dazwischen
Ich weiß nicht ob ich die "im Sinne der Röhre" rausbauen kann ohne das die RCL´s Schaden nehmen, ich habs ehrlich gesagt noch nicht geschafft diese Mega-RCL-Threats komplett durchzuackern

Aber die Mod erschlagen mich wenn ich noch nen RCL Threat aufziehe
micha_D.
Inventar
#50 erstellt: 05. Feb 2005, 00:21
naja...hätte sich Canton mehr Mühe mit einer passiven Weiche gegeben,wär die BB überflüssig..nun ist das Ding ein Muss..

Micha
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#51 erstellt: 05. Feb 2005, 01:08
Klares unmissverständliches Statement

Ich lass die BB auch drin.. und ich freu mich schon diebisch auf das Testen mit den unterschiedlichen Röhren und der ganzen Messerei

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