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neue Röhren - die teuren?

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Beitrag
niesfisch
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 05. Jan 2014, 13:03
Hallo in die Runde,

ich würde gerne die Röhren an meinem Primaluna Prologue One tauschen. Die Boxen sind KEF IQ7 - also nix High End - einfach nur ein bisschen besser Musik hören

Habe mich per Telefon bei http://www.btb-elektronik.de/ beraten lassen, da ich gutes über diese Firma gelesen habe.

Meine Musikrichtung: Klassik, Jazz
Lautstärke: leise - moderat

Mir wurden daraufhin folgende Röhren empfohlen:

2 x ECC83/12AX7 Genalex Gold Lion = 69,40 Euro
2 x ECC82/12AU7 Genalex Gold Lion = 69,40 Euro
4 x EL34 SED winged "C" = 124,80 Euro

Gesamtpreis: 263,60 Euro

Diese Röhrenkombi wurde mir für meine Musikrichtung empfohlen.

Jetzt frage ich mich, ob es wirklich die Genalex sein müssen/sollen - oder ob ich günstiger aus der Nummer rauskomme. Für mich als Laien ist der Markt da nicht wirklich überschaubar. Habe auch gemischte Reviews über die Genalex gelesen. Würde gerne vermeiden, hier für Voodoo zu bezahlen den ich eh nicht hören kann.

Bin für Eure Tips mehr als dankbar.

Danke & Grüße
Marcel
DB
Inventar
#2 erstellt: 05. Jan 2014, 14:00
Hallo,

grundsätzlich einmal gilt, daß Röhren gleichen Typs austauschbar sind, weil sie identische Daten haben. Ob man denn gewillt ist, einen mehr oder weniger exklusiven Aufdruck auf der Röhre bezahlen zu wollen, muß man mit sich selbst abmachen.
Weiterhin gibt es keine Röhren "für bestimmte Musikrichtungen". Den Röhren ist es völlig gleichgültig, ob sie in einem Hifiverstärker, einem Röhrenvoltmeter oder einem alten Kurzwellensender verbaut sind.

Die genannten EL34 kann man nehmen. Man sollte sie nehmen, wenn der Schaltungsentwickler die Grenzdaten der Röhren ausreizt. Ansonsten finden sich hier: http://www.btb-elektronik.de/de/preisliste.html Vor- und Endstufenröhren zu vernünftigen Preisen.


MfG
DB
niesfisch
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 05. Jan 2014, 15:53
Hallo DB,

danke für Deine Antwort.

> Man sollte sie nehmen, wenn der Schaltungsentwickler die Grenzdaten der Röhren ausreizt.

Ich bin Laie und kenne mich 0,nix mit Röhren aus - daher weiss ich diesen Satz auch nicht zu deuten. Die genannte Preisliste kenne ich bereits, da mir der nette Herr von BTB an dieser die Genalex verkaufen wollte.

Ich weiss lediglich, welche Typen ich brauche/möchte, da ich alle Röhren ersetzen möchte.

- 2x12AX7
- 2x12AU7
- 4xEL34

Habe auch viel positives/negatives über diverse andere Röhren gelesen.

Stehe daher wie "das Schwein vorm Uhrwerk" und würde eigentlich nur gerne etwas zuverlässiges und halbwegs vernünftiges - was auch immer "vernünftigt" heisst.

Welche Röhren kannst Du denn empfehlen?

Danke und Grüße
Marcel
DB
Inventar
#4 erstellt: 05. Jan 2014, 16:17
Hallo,

also, Dein Verstärker leistet 35W pro Kanal. Das ist für EL34 ein Durchschnittswert (man kann bis zu 100W aus zweien erzielen), hier das Datenblatt der EL34. Dabei wird auch nicht an die Grenzen der Röhre herangegangen. Ich würde eine mittlere Preislage nehmen, also entweder die Vorgeschlagenen oder mirwegen so einen Satz vom Thomann: Klick!

Die Vorröhren sind günstiger, Du benötigst 12AU7 (ECC82 ist datengleich) und 12AX7 (ECC83 ist datengleich). Die bekommt man im Schnitt so ab 8€/Stck.
Hier:
https://www.tube-tow...6_12AU7---ECC82.html
https://www.tube-tow...---ECC83---5751.html
Ich würde vielleicht nicht unbedingt die allerbilligsten Exemplare nehmen.

Warum eigentlich willst Du die Röhren tauschen? Gibt es Probleme damit?


MfG
DB
niesfisch
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 05. Jan 2014, 16:23
> Die Vorröhren sind günstiger, Du benötigst 12AU7 (ECC82 ist datengleich) und 12AX7 (ECC83 ist > datengleich). Die bekommt man im Schnitt so ab 8€/Stck.
>Ich würde vielleicht nicht unbedingt die allerbilligsten Exemplare nehmen.

Was mich hier verwirrt ist die Vielfalt - kann ich einfach eine mittelpreisige nehmen? Dachte der Klang ist stark verschieden je nach Marke.

> Warum eigentlich willst Du die Röhren tauschen? Gibt es Probleme damit?

In letzter Zeit gibt es ab und an ein Knistern/Funken in den Röhren, was sich durch sehr lautes Knacken etc. in den Lautsprechern bemerkbar macht, egal ob leise oder laut gedreht. Da der Verstärker nun bereits ca. 6 Jahre alt ist und immernoch die ersten Röhren drin (pro Tag ca. 2h an im Schnitt) hat würde ich mal versuchen den kompletten Satz zu tauschen. Weiss leider nicht, welche Röhren das Knistern verursachen (Vor - oder Endstufenröhren).

Grüße
Marcel
DB
Inventar
#6 erstellt: 05. Jan 2014, 18:39
Hallo,

wenn es in den Röhren funkt, solltest Du sie schon austauschen. Grundsätzlich ist eine EL34 eine EL34 und bei den Vorröhren ist es genauso.
Im Klang kann man -wenn überhaupt- bestenfalls minimalste Änderungen erwarten -dann differieren die technischen Daten der Röhren allerdings schon erheblich.


MfG
DB


[Beitrag von DB am 05. Jan 2014, 18:41 bearbeitet]
Happajoe
Stammgast
#7 erstellt: 05. Jan 2014, 19:25
Hi

Was ecc82 und 83 anbelangt würde ich mich nach NOS Röhren von Valvo, Mullard, Telefunken umsehen, vor allem aus klanglicher Sicht.

Ich habe einen Phono Vorverstärker mit jeweils 4 ecc82 und 4 ecc83. Es ist der Aikido Tube Phono.
Verbaut waren dort JJ´s.
Durch den Austausch durch die Valvos hat sich der Klang bei mir deutlich verbessert.

Die andere Geschichte ist natürlich bei den NOS Röhren :
sind sie dann wirklich nos ?
Die Röhren sind teilweise sehr alt, werden sie es lange machen .. ?
Sind auch Punkte die man beachten sollte.

Meine laufen jetzt schon seit einiger Zeit und hatte bisher noch keine Probleme damit.

Gruß Christian
niesfisch
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 05. Jan 2014, 20:28
hi christian,

also gibt es doch klangliche unterschiede? so wie ich DB verstehe, machen sich die Unterschiede nicht wirklich bemerkbar bei den "mittelpreisigen" Röhren.

grüße
marcel
Ingor
Inventar
#9 erstellt: 06. Jan 2014, 02:43
Der Ingenieur, der Entwickler, der informierte Laie schreibt Röhren keinen Eigenklang zu. Der Röhrenenthusiast, der Mensch mit den Goldohren, der Hi-End-Freak hört sogar den Aufdruck. Tuberolling ist so schön, weil man sich damit stundenlang beschäftigen kann, ohne je ein Ergebnis zu erreichen, außer das irgendwann die Röhrensockel kaputt sind. Es gibt qualitativ minderwertige Röhren, Röhren, die nicht im Toleranzbereich liegen und damit den Klang verändern. Tatsächlich kann es bei großen Abweichungen, falsch eingestellten Ruheströmen auch einen anderen Klang geben, aber das eine Telefunken besser klingt, als eine RFT ist Blödsinn. Aber zu diesem Thema kannst du seitenweise Threads lesen. Nicht nur, dass die Chinesen ständig verunglimpft werden, und jede russische Röhre in irgendeinem Militärprogramm entwickelt wurde, wirst du feststellen, dass es die Deutschen aus den 60 er Jahren waren, die die Besten herstellten. Auch Amerikaner und die Engländer haben wahre Klangröhren entwickelt. Da kommt der gemeine Chinese nicht dran. Auch der Russe nicht. Denn der Russe ist halt zu grob und auch meistens betrunken, dem Chinesen geht es nur ums Geld. Daher kaufe nur NOS-Röhren, die guten aus den alten Zeiten, als die Welt noch in Ordnung war und deutsche Fraunehände die Röhren zusammen gebaut haben.
Octaveianer
Stammgast
#10 erstellt: 07. Jan 2014, 17:12
Also zuersteinmal würde ich niemals alle Röhren aufeinmal tauschen. Ich würde mit den Treiberröhren anfangen. Hier gefällt mir an MEINER Anlage die Siemens am besten. Aber das alles ist eben geschamack sache.


@Ingor: "weil man sich damit stundenlang beschäftigen kann, ohne je ein Ergebnis zu erreichen" ... also wenn Du an Deiner Anlage beim Röhrentausch nichts hörst..... schade

"aber das eine Telefunken besser klingt, als eine RFT ist Blödsinn" - etwas recht gebe. BESSER ist der falsche Ausdruck , es wird anders klingen


Gruß
DB
Inventar
#11 erstellt: 07. Jan 2014, 19:35
Wenn der Verstärker hinreichend vernünftig gemacht ist, dann dürfen Veränderungen der technischen Daten einer Röhre, die in einem gewissen Rahmen bleiben, keinen hörbaren Einfluß auf das Verhalten des Verstärkers haben, ganz einfach weil Röhren im Betrieb ihre Daten ändern. Zwar schleichend, aber sie ändern sich.

Hört man es (abseits der Erwartungshaltung des Röhrenstöpslers, der schon will, daß seine NOS Vintage Telefunken ECC83 im Gegenwert einer schönen Urlaubsreise anders, natürlich besser, klingen), dann sind die Veränderungen so groß, daß es sich offenbar nicht um identische Röhren handelt.

Das soll aber nicht der Maßstab sein. Mir tun die Röhrenstöpsler eher leid. Immer auf der Suche nach etwas, was es nicht gibt. Und immer auf der Suche nach der nächsten noch ultimativeren Röhre, die endlich den ultimativen Klang bringen soll (und 8 Wochen später dasselbe wieder ...).


MfG
DB
GüntherGünther
Stammgast
#12 erstellt: 07. Jan 2014, 21:01
Hallo,
also eigentlich sollten Vorstufenröhren durchaus mindestens 2 Endstufensätze überleben.
So viel für Röhren zu zahlen ist purer Unsinn, das einzige, was vielleicht wirklich Sinn macht ist Matching auf Balance/Rauscharmut/usw, was Tubetown anbietet. Dort kannst du beruhigt kaufen, zu guten Preisen.
Bau einfach die Tung-Sol EL34 ein, dazu Sovtek 12AX7 LPS und für die 12AU7 baust du die JJ ECC82 Gold ein. Das macht zusammen 151€ und du wirst keinen Unterschied merken. Mit den Sovtek 12AX7 LPS habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht, die JJ ECC82 Gold hatte ich selbst noch nicht, nur die normalen JJ ECC82, aber die waren auch schon super, vorallem für nur 8,50€ pro Röhre.
Einen größeren Klanglichen Unterschied wirst du merken, wenn Du eine 5751 statt einer ECC83 einbaust, denn die 5751 hat weniger Verstärkung und leicht andere Kennwerte. Angeblich soll auch der Tausch EL34 -> 6CA7 was bringen, das kann ich aber nicht beurteilen.
Grüße, Thomas
GorgTech
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 09. Jan 2014, 15:12
Hallo,

auch selektierte Röhren machen wenig Sinn, wenn dafür die Toleranzen der verwendeten Bauteile im Gerät, erheblich größer sind ( z.B. 5-10% Toleranz auf verwendete Widerstände ).

Meistens werden diese "matched" Röhren nicht einmal richtig nach Kennlinien sortiert sondern nur die Emission in einem möglichen Arbeitspunkt gemessen. Die Spannungsverstärkung wird dabei nicht berücksichtigt..

Man sollte natürlich nicht die günstigsten Röhren kaufen, allerdings auch nicht auf irgendwelche "NOS" Röhren reinfallen. Viele dieser sogenannten "NOS" Röhren in einer bekannten Bucht, sind bereits gebraucht, wurden aus verschrotteten Röhrenradios rausgezupft und nur grob geprüft ( wenn überhaupt ). Teilweise werden auch ausgelutschte, bereits müde Röhren an den Mann gebracht.

Natürlich könnte man jetzt behaupten, dass nur Telefunken, Siemens, Valvo etc. die idealen Röhrenhersteller waren und natürlich nur bereits ausgestorbene Röhren aus alten Beständen, etwas taugen würden.

Auch diese Aussage ist mit Vorsicht zu genießen. Viele der als Siemens gestempelten Röhren in der bunten Bucht, stammen nicht von Siemens sondern wurden nur billig eingekauft ( meistens günstige Ware von Tungsram ) und entsprechend umgelabelt. Das war früher auch eine Möglichkeit um seine Kunden bei Laune zu halten.

Es gibt aber auch gute Alternativen welche allerdings nicht 100% pinkompatibel sind. (z.B. 6N2P als ECC83 / 12AX7 Ersatz ).

Diese Röhre ist nahezu 100%ig identisch, verfügt über ein Schirmblech zwischen den Systemen, dafür kann diese nur mit 6,3V beheizt werden. Ein direkter Austausch mit ECC83 und 12AX7 ist nicht möglich, es muss die Beschaltung der Fassung geändert werden ( Pin 4+5 = Heizung, Pin 9 = Schirmblech mit Masse verbinden ).

Diese Röhre ist gut und günstig und besonders in einer größeren Stückzahl, den Eigenimport wert..

Grüße,

Georg


[Beitrag von GorgTech am 09. Jan 2014, 15:16 bearbeitet]
niesfisch
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 09. Jan 2014, 22:29
Hallo in die Runde,

vielen Dank für die zahlreichen und ausführlichen Wortmeldungen. Ich werde wahrsch. dem Tip von Günther folgen und einfach im Wert von ca. 150 Euro bestellen.

Jetzt muss ich mich nur noch zwischen BTB und Tube Town entscheiden

Grüße und nochmal vielen Danke an Euch.

Marcel
GüntherGünther
Stammgast
#15 erstellt: 09. Jan 2014, 23:16
Hallo,
Tubetown! Günstiger und Dirk ist sehr hilfsbereit und zuverlässig. Btb ist zwar gut aber teuer.
Grüße, Thomas
niesfisch
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 15. Jan 2014, 15:05
Hallo in die Runde,

meine neuen Roehren sind da. Habe bei BTB bestellt und nach 2 Tagen waren sie bereits da.

Tung-Sol EL34
Sovtek 12AX7 LPS
JJ ECC82 Gold ein

Dank Auto Bias alles in 10 Minuten getauscht und laeuft

Frage: Beim Betrieb hoere ich bei den Roehren eine Art leichtes Rauschen/Laufen (aehnl. laufender CD Player), wenn ich mit den Ohren nah ans Gitter gehe. Ist das normal? Stoert mich nicht, ist aber ein neues Gerauesch fuer mich seit dem Komplettwechsel der Roehren.

Gruesse
Marcel
GüntherGünther
Stammgast
#17 erstellt: 19. Jan 2014, 00:40
Hallo,
Ja, durchaus normal, nix Schlimmes.
Wie gefällt Dir die neue Bestückung?
Grüße, Thomas
niesfisch
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 19. Jan 2014, 13:53
Hallo Thomas,

ja, klingt prima. Laufen ca. 20h. Höre keine Unterschiede zu den Röhren vorher (original Primaluna) - aber so wie ich das verstehe sollte man eh keine grossen Unterschiede hören können.

Laut BTB haben die Röhren 6 Monate Garantie. Dann hoffe ich mal das die Teile so gut durchhalten, wie die alten (ca. 5 Jahre). Werde noch ein Foto posten, wenn sie heute Abend wieder schön leuchten (dieses mal sogar mit blauem Glimmer am Gehäuse).

Grüße und nochmal Danke für Deine Tips.
Marcel
GüntherGünther
Stammgast
#19 erstellt: 19. Jan 2014, 19:15
Hallo,
Du siehst, es muss nicht immer was Teures sein. Meistens ist das eh nur umgelabelt (Aber da hat jeder seine Meinung dazu )
Immer her mit den Fotos
Grüße, Thomas
niesfisch
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 20. Jan 2014, 20:37
so, hier die versprochenen Bilder

Röhrenglow

Röhrenglow
GüntherGünther
Stammgast
#21 erstellt: 20. Jan 2014, 20:52
Hallo,

ja ja, die Tung-Sol sind schon echt Klasse Auch wenn sie aus dem gleichen Röhrenwerk kommen, sind sie zuverlässiger als die Electro Harmonix EL34. Schau Dir auch mal 6CA7 an, dann musst Du aber den Bias anders einstellen.
Auch mit den LPS arbeite ich sehr gern. Was Du vielleicht noch probieren kannst, ist eine TAD ECC803, ebenfalls eine super Röhre und auch nicht übermäßig teuer.

Grüße, Thomas
Richardroehrich
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 20. Jan 2014, 20:53
Hallo

Hast ja auf dem Bild ein ordentliches blaues Leuchten. Sieht gut aus.


Gruß Richard
niesfisch
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 20. Jan 2014, 21:19
Ja, hübsches blaues Glimmen
pragmatiker
Administrator
#24 erstellt: 21. Jan 2014, 19:09

GüntherGünther (Beitrag #21) schrieb:
ja ja, die Tung-Sol sind schon echt Klasse Auch wenn sie aus dem gleichen Röhrenwerk kommen, sind sie zuverlässiger als die Electro Harmonix EL34. Schau Dir auch mal 6CA7 an, dann musst Du aber den Bias anders einstellen.

Wieso muß bei einer 6CA7 die Vorspannung anders eingestellt werden wie bei einer EL34? Der Name "6CA7" ist doch nichts anderes als die amerikanische Bezeichnung für eine EL34 - also für genau denselben Röhrentyp......

Grüße

Herbert
GüntherGünther
Stammgast
#25 erstellt: 21. Jan 2014, 19:25

pragmatiker (Beitrag #24) schrieb:

Wieso muß bei einer 6CA7 die Vorspannung anders eingestellt werden wie bei einer EL34? Der Name "6CA7" ist doch nichts anderes als die amerikanische Bezeichnung für eine EL34 - also für genau denselben Röhrentyp......


Hallo,
ich zitiere mal das TT-Forum:

Also der Ruhestrom ist soweit es der Regelbereich des Einstellpotis zulässt heruntergedreht (Benutze zum Messen den Oktal-Adapter von TT) und dennoch zu hoch.

(seine 6CA7 liefen im zu heißen AP)

Die Antwort:

Ja, das kann passieren. Die 6CA7 benötigen eine deutlich niedrigere Bias-Vorspannung als die EL34. Entweder 6CA7 gegen welche mit einem niedrigeren Strim tauschen oder die Bias-Schaltung anpassen oder bei den EL34 bleiben. Wobei es bei EL34 auf Grund der Streuung auch zu solchen Problemen kommen kann. So manch JCM800 Besitzer kennt dies.



Dachte auch immer, dass die 6CA7 elektrisch eine EL34 ist, scheint aber doch nicht so zu sein.
Grüße, Thomas
pragmatiker
Administrator
#26 erstellt: 21. Jan 2014, 19:37
Das verstehe, wer wolle. Sowohl JJ wie auch Svetlana verwenden für EL34 und 6CA7 sogar dasselbe Datenblatt - und es stehen auch beide Typen im Datenblattkopf......

Grüße

Herbert
DB
Inventar
#27 erstellt: 21. Jan 2014, 19:45
Hallo,

6CA7
EL34

Die Röhren sind identisch. Was da wer irgendwo reingestöpselt hat, wissen wir nicht. Es können ewig alte, nie benutzte Röhren sein (NOS Vintage original boxed...), deren Katoden erst wieder aktiviert werden müssen. Die bringen von sich aus zunächst erst einmal bei vorgegebener Gittervorspannung erheblich weniger Anodenstrom.


MfG
DB
GüntherGünther
Stammgast
#28 erstellt: 22. Jan 2014, 00:28
Hallo,
Na dann ist ja doch alles so, wie ich es vor dem Lesen von jenem Thread im TT-Forum dachte.
Bleibt noch die Frage, ob der klangliche Unterschied so gewaltig ist, wie immer rumposaunt wird.
Grüße, Thomas
GorgTech
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 22. Jan 2014, 00:32
Hallo,

die Macht der Suggestion sollte man nicht unterschätzen. Für so manche klingt eine JJ EL34 mit Fake Siemens Stempel ja um Welten luftiger, detailierter und vor allem kräftiger im Bass, dass die Ehefrau sofort aus der Küche gerannt kommt

Oder war es doch der Hausmeister aus dem Keller ? Egal, hauptsache der Fußwippfaktor nimmt dramatisch zu

Grüße,

Georg
Sanug
Stammgast
#30 erstellt: 25. Jan 2014, 13:32
Ich muss hier auch mal meinen Senf dazugeben. Ich verwende hier einen Braun CSV60, der ist bestück mit 4x ECC83, 2x ECF80 und 4x PL500 als Endstufe. Das Gerät habe ich vom Sperrmüll gezogen und wieder flott gemacht (ausführlicher Reparaturbericht im Braun-Forum).

Kaputt waren neben vielen Elkos die Treiberröhren ECF80. Die Endstufen waren schlapp, die habe ich gegen PL504 von RFT ersetzt, die waren billig, aber nicht alle in Ordnung. Die, die jetzt drin sind, spielen einwandfrei. Man sollte nach einem Röhrenwechsel bei den Endstufen aber immer den Ruhestrom und die Symmetrie einstellen und diese Einstellung nach einiger Zeit einmalig wiederholen, da in der Anfangszeit die Werte schwanken können.

ECC83 werden zu Wucherpreisen als NOS gehandelt. Ich habe deshalb die Sockel umgebaut für die russischen 6N2P. Funktioniert, aber ich habe es wieder zurückgebaut: Die uralten Telefunken ECC83 (wahrscheinlich noch die Erstbestückung aus den frühen 1960ern) klingen wirklich besser, vor allem ist der Brummabstand aber deutlich besser als bei der russischen Röhre, die gerade im Phonoeingang doch recht deutlich gebrummt hat.

Das muss bei einem anderen Verstärker nicht so sein, es liegt vielleicht an dem Schaltungsdesign des Braun. Mein Fazit ist aber, Vorstufen nicht unnötig zu wechseln, denn die sind sehr langlebig. Bei Endstufen sieht das anders aus.

CSV60


[Beitrag von Sanug am 25. Jan 2014, 13:37 bearbeitet]
Richardroehrich
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 25. Jan 2014, 20:39
Hallo zusammen.

Ich hab da auch etwas Senf zum Abgeben, wer will?

Gute Arbeit!
Leider werden auch solche schönen Geräte weggeschmissen.
Meist sind nur Bauteile für villeicht 10 Euro defekt.


ECC83 werden zu Wucherpreisen als NOS gehandelt.

Ja, deshalb kauf ich keine Röhren zu Wucherpreisen, denn.....


Die uralten Telefunken ECC83 (wahrscheinlich noch die Erstbestückung aus den frühen 1960ern) klingen wirklich besser,

Die TFK ECC83 mit welchen anderen ECC83 verglichen?

....Ich habe konkret eingespielte ECC83 von Siemens, TFK, Valvo, RFT und JJ verglichen,
und höre KEINEN Unterschied.

Was soll da auch anders klingen, wenn die elektrischen Daten völlig identisch sind?
Das einzige was anders klingt, ist wenn man ne ECC83 mit white Getter nimmt

Das soll aber nicht bedeuten, dass ich halb taub bin, denn ich höre den Unterschied
zwischen einem 100 Euro CD Player und einem 1000 Euro CD Player.
Ich höre auch einen gewaltigen Unterschied zwischen original CD und MP3. (Das sollte aber jeder hören)

Na jedenfalls habe ich mich für ECC83 von JJ entschieden,
die sind nicht so teuer und machen was sie sollen.

Ich denke das Wichtigste für einen Vergleich ist, dass die Röhren ein paar Betriebsstunden hinter sich haben, und das die Systeme ähnliche Werte haben.

Gruß Richard
Sanug
Stammgast
#32 erstellt: 25. Jan 2014, 21:09
Die alten Telefunken ECC83 (die mit Raute) habe ich nur mit den russischen 6N2P verglichen. Wenn die TFKs mal ihr Leben aushauchen, werde ich wohl auch zu günstigen JJ oder Sovtek greifen. Leider sind die 6N2P auch mit Sockelumbau keine brauchbare Alternative gewesen, allerdings hat diese Röhre auch etwas andere technischen Daten als die ECC83 - es ist deutlich mehr anders als nur die Sockelbeschaltung.
GüntherGünther
Stammgast
#33 erstellt: 26. Jan 2014, 16:37
Hallo,
Sovtek 12AX7 LPS und JJ ECC803s sind ebenso wie die TAD ECC803s von der Qualität her super und kosten nicht die Welt. Ich höre nichtmal einen Unterschied beim Wechseln der Endröhren, aber vielleicht sind meine Ohren einfach nicht offen für Voodoo.
Grüße, Thomas
wattwollt
Schaut ab und zu mal vorbei
#34 erstellt: 03. Feb 2014, 22:14
RöhrenmomosHallo,

Ich bin neu hier im Forum.
Mein Anspruch ist, gute Musik ( Jazz, Blues, Rock, Klassik) in einigermaßen ordentlicher
Qualität in meinem etwa 25 Quadratmeter großen Dachgeschoßwohnzimmer zu genießen.
High End scheidet aber leider für mich aus, weil mein Einkommen ist nicht High End.
So versuche ich mit limitierten finanziellen Mitteln etwas einigermaßen Akzeptables für mich
hinzubekommen.
Soviel von mir und nun zum Thema:
An meiner Anlage sind seit etwa 8 Jahren 2 Röhrenmonoendstufen ( Eigenbau) damit
beschäftigt, das Signal für die Boxen zu verstärken. Die Endstufen sind für EL 34 Röhren
entwickelt worden, ich habe damals aber nach kurzer Zeit die chinesischen EL 34 auf
Empfehlung des Entwicklers durch russische Svetlana 6550 ersetzt. Das war optisch
ein Schritt nach vorne, auch der Klang profitierte nach meinem Empfinden. Aber irgendwie
hört das Auge ja auch mit. Stückpreis damals übrigens ca. 25 €.
Nun gut, irgendwann sind die Röhren ja mal am Ende, merke ich zwar noch nicht, habe aber
trotzdem schon mal bei Tube Town reingeschaut. Dort finde ich als 6550 nur noch etwas von JJ.
Svetlana hat nur EL 34 im Sortiment, allerdings zum Stückpreis von knapp 50 €.
Stellt sich mir die Frage, taugen die JJ und sind die Preise in den letzten Jahren tatsächlich so
explodiert? Wenn ja, werde ich meine 200 € Weihnachtsgeld schnell in Röhren anlegen, soviel
Wertzuwachs gibt es nirgendwo.

Gruß
Wattwollt
GüntherGünther
Stammgast
#35 erstellt: 03. Feb 2014, 22:40
Hallo,

erstmal ein herzliches Willkommen, aber..

6550 in einem EL34-Amp? Dass dein Amp noch lebt..

6550 ist absolut fehl am Platz! Sie braucht mehr Heizstrom, andere Impedanzwerte für den AÜ und ein stärkeres Netzteil.

Da gehören nur EL34 oder 6CA7 rein! SED hat keine 6550 mehr, weil die ziemliche Probleme mit dem Glas hatten.

Nimm in die Endstufe Tung-Sol EL34B oder SED EL34. Der Röhre ist es Bockau, ob sie Jazz, Techno oder Metalcore bekommt.
Auch ist die Röhre bei weitem nicht so qualitätsbestimmend wie ihre Beschaltung.

Grüße, Thomas


[Beitrag von GüntherGünther am 03. Feb 2014, 22:40 bearbeitet]
pragmatiker
Administrator
#36 erstellt: 03. Feb 2014, 22:48

GüntherGünther (Beitrag #35) schrieb:
Sie braucht mehr Heizstrom, andere Impedanzwerte für den AÜ und ein stärkeres Netzteil.

Also....hmmmm.....wenn ich mir die Trafokerne auf dem Bild so ansehe, dann glaube ich, daß da rein leistungsmäßig noch DICKE Reserven da sind.....

Grüße

Herbert
GüntherGünther
Stammgast
#37 erstellt: 03. Feb 2014, 22:50
Hallo,
da bleibt trotzdem die Fehlanpassung an den AÜ.
Grüße, Thomas
wattwollt
Schaut ab und zu mal vorbei
#38 erstellt: 04. Feb 2014, 02:37
tja, also,

von Elektronk habe ich ehrlich gesagt bestenfalls ne Ahnung. Ich habe die
Endstufen zwar gebaut, aber für wesentliche Dinge wie Bestückung und
Verdrahtung war jemand verantwortlich, der sich damit auskennt.
Seiner Meinung nach sind die Netztrafos eigentlich überdimensioniert,
was nicht unbedingt notwendig wäre, aber auch nicht schaden würde.
Und außer EL 34 könnte ich bedenkenlos 6550 oder auch L 6 L einsetzen.
Wie auch immer, die Dinger laufen jetzt seit gut 7 Jahren mit den 6550
recht häufig und bis jetzt ohne Probleme. Auch an dem Klang gibt es nichts
auszusetzen.
Es ist nur so, daß mir gesagt wurde, Leistungsröhren unterlägen einem gewissen
Verschleiß und müssten irgendwann mal erneuert werden. Deshalb wollte ich mir
jetzt schon mal Ersatz beiseite legen, bevor man Sie überhaupt nicht mehr bezahlen
kann.
Werde wohl auf die Ratschläge zurückgreifen und mir EL 34 hinlegen.
Vorher muß ich mich noch um meinen Plattenspieler kümmern, aber das
gehört in einem anderen Thread.

Danke für die Tipps
Wattwollt
pragmatiker
Administrator
#39 erstellt: 04. Feb 2014, 08:09

GüntherGünther (Beitrag #37) schrieb:
da bleibt trotzdem die Fehlanpassung an den AÜ.

Das stimmt natürlich, Thomas. Da wir aber die Ausgangsübertrager nicht kennen, könnte es immerhin sein, daß sein R(aa) zwischen 6550 und EL34 liegt - und daß er damit für beide Röhrentypen gleich gut oder gleich schlecht angepaßt wäre.

Grüße

Herbert
wattwollt
Schaut ab und zu mal vorbei
#40 erstellt: 04. Feb 2014, 12:15
R(aa), was ist das? Hat das etwas mit dem Ruhestrom zu tun? Wenn ja, kann man den
nicht beeinflussen? Nach dem umstecken der Röhren ist damals noch irgendwas
eingestellt worden, weiß aber nicht mehr was. Werde den Menschen die Tage
mal anrufen.
Wo kauft man am besten neue Röhren, ist man da bei Tube Town gut aufgehoben?
Wie schon weiter oben geschrieben, ich brauche die nicht dringend, es funzt alles
noch perfekt, aber bei der Preisentwicklung kann ich meine 200 € Weihnachtsgeld
wohl kaum besser als in Röhren anlegen.
Zumal ich in wenigen Jahten Rentner werde und dann solche Anschaffungen nicht
mehr drin sind.

Gruß
Wattwollt
HP-UX
Stammgast
#41 erstellt: 04. Feb 2014, 13:52
Hallo Wattwoltt,

der R(aa) hat etwas mit dem verbauten Ausgangsübertrager zu tun und den kannst du (ohne Austausch) nicht ändern.
Zu den Röhren würde ich einfach mal googeln und dann versuchen eine "Marken Röhre" günstig zu finden.
Habe gerade mal etwas gesucht und 4xEL 34 im Bereich 65 - 100 Euro für 4 Stk. + Versand gefunden.

Gruß
Martin
wattwollt
Schaut ab und zu mal vorbei
#42 erstellt: 12. Feb 2014, 14:14
Hallo,

habe jetzt ausführlich gegoogelt und muß mich nun entscheiden zwischen JJ EL 34 Red Label
oder Tung Sol EL 34, wobei die letzgenannten als Quartett knapp 50 % mehr kosten würden.
Lohnt sich die Mehrausgabe ( Qualität, Haltbarkeit etc.) für die Tung Sol ?

Gruß
Ronald
GüntherGünther
Stammgast
#43 erstellt: 12. Feb 2014, 14:31
Hallo,
Zu JJ kann man geteilter Meinung bzgl. der Qualität sein.
Electro Harmonix werden (wie auch Sovtek, Goldlion und Mullard) im gleichen Werk wie Tung Sol produziert, also solltest Du auch mal nach den Electro Harmonix EL34 Ausschau halten.
Imo sind die Röhren aus dem ehem. Reflektorwerk (also Tung Sol u.a.) qualitativ hochwertiger, aber vom Klang her gibt es bei den EL34 zwischen 15€ und 100€-Produkten klanglich sicher keinen Unterschied.

Grüße, Thomas
HP-UX
Stammgast
#44 erstellt: 12. Feb 2014, 17:51
Kann mich Thomas nur anschließen.

Sieh mal ob du evtl auch noch was von Svetlana findest.
Ansonsten würde ich auch die 50% mehr für Tung Sol ausgeben.

Gruß
Martin
GüntherGünther
Stammgast
#45 erstellt: 12. Feb 2014, 21:04
Hallo Martin,

ja, SED wäre natürlich das I-Tüpfelchen und in meinen Augen um Welten besser als die doppelt bis dreifach so teuren PSVANE, Goldlion und was es da sonst noch für "High-Endige" Zauberröhren gibt.
Aber SED muss nicht unbedingt sein. Tung-Sol/Electro Harmonix reichen auch.

Auch kann man imo nicht sagen, dass JJ allgemein schlecht ist. Zumindest die 6V6S ist von JJ bei Weitem robuster gegen groben Fehlanpassungen als die Konsorten von EHX und Tung-Sol.
Während die JJ 150V und mehr als 5W über den Grenzdaten super mit gesunder Gesichtsfarbe lief (ach ja, damals im Gitarrenverstärker ), haben die Tung-Sol und EHX durchgeschlagen.
Einige Leute betreiben JJ's problemlos bei 500V, aber das ist etwas zu heavy

Grüße, Thomas


[Beitrag von GüntherGünther am 12. Feb 2014, 21:05 bearbeitet]
wattwollt
Schaut ab und zu mal vorbei
#46 erstellt: 13. Feb 2014, 00:08
Hallo,

verstehe ich es richtig, das die Elektro Harmonix mit Tung - Sol praktisch identisch ist ?
Die bekäme ich deutlich günstigerl ( 57 € / Quartett).
Eine EL 34 SED Winged " C " ist auch zu finden, aber preislich doch schon etwas über
meiner Schmerzgrenze.
Dann bin ich noch gestolpert über eine TAD EL 34 B, läge preislich so dazwischen. Wie
ist die denn einzuschätzen?

Ich hoffe, ich nerv nicht zu sehr, muß aber langsam zu einer Entscheidung kommen.

Gruß
Ronald
GüntherGünther
Stammgast
#47 erstellt: 13. Feb 2014, 07:44
Hallo,
Die EHX sollte der Tung Sol identisch sein. Wenn Du eine EL34 von TAD willst, dann nimm die E34L-Cz, da sie die Langlebensdauerkathode hat, kostet im Quartett unter 10€ mehr als die EL34B von TAD.

Grüße, Thomas


[Beitrag von GüntherGünther am 13. Feb 2014, 14:54 bearbeitet]
wattwollt
Schaut ab und zu mal vorbei
#48 erstellt: 14. Feb 2014, 18:39
Hallo,

erst mal vielen Dank für eure Tips. Habe mich jetzt dazu entschlossen, es erstmal mit
den EL 34 EH zu versuchen. Sollte es nicht richtig funzen, spare ich die nächsten 2 Jahre
wieder auf Svetlana ( die ich ja seit 8 Jahren als 6550 C zur vollsten Zufriedenheit eingebaut
habe).

Gruß
Ronald
HP-UX
Stammgast
#49 erstellt: 16. Feb 2014, 12:32
Hallo Ronald,

ich denke das wird schon hinhauen.
Wichtig ist, das die Röhren die Spezifikation für eine EL-34 einhalten und eine sinnvolle Qualitätssicherung vor der Auslieferung erfolgt.
Und da denke ich mal hast du mit den Elektro Harmonix nichts falsch gemacht.

Wünsch Dir viel Freude beim hören.

Gruß
Martin
wattwollt
Schaut ab und zu mal vorbei
#50 erstellt: 18. Feb 2014, 20:25
Hallo Martin,

ja Danke. Die Röhren sind heute angekommen. Schnell ausgewechselt, warm laufen lassen und
dann angehört. Zum Test eine CD von Chris Barber (Who's Blues) aufgelegt und:
für mich ist kein Unterschied zu den 6550 herauszuhören, also, alles ist gut.
Optisch sind die EL 34 natürlich mickriger als die 6550, aber dafür glimmen sie bei
Dunkelheit schöner.

Gruß
Ronald
glogg
Neuling
#51 erstellt: 08. Jan 2017, 20:35
also bei allem respekt, der text ist blanker unsinn - kommen sie mal bei mir vorbei und hören sie sich verschiedene treiberröhren an - ja, ich weiss .. ein toyota ist ein auto und verwendet treibstoff, es gibt auch deutsch autos, haben auch einen motor und vielleicht einen anderen treibstoff - so sind auch nicht alle röhren exakt IDENT, sondern es minimale unterschiede - aber der text ist eine verunglimpfung und nonsense, schreiben sie mir ein email, wann sie in graz sind und kommen sie auf einen kaffee vorbei - es gibt ja schließlich nicht nur idioten neben informierten laien und ingenieuren ... es gibt schon auch unsinnige diskussionen i d hifi welt, aber auch hier muss unterschieden werden und komplexe differenzierung ist für techniker immer eine heikle sache - halt ein bissl "rohkost" .... roh und vielleicht auch ein wenig derb manchmal - die einladung steht,
wir stellten z.B. JJ den tungsol und den harmonix gegenüber oder den genalex - und sie werden den unterschied blind hören, glauben sie mir - insgeheim glaub ich, dass sie eine schlechte kette hören, dann hört man natürlich nix.... oh edler wissender
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