6C33C Endstufe mit starker Vorstufe

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DB
Inventar
#51 erstellt: 07. Feb 2015, 19:40

selbstbauen (Beitrag #50) schrieb:
Die ECC99 ist gekommen. Erster Durchgang: Nur ein System als alleiniger Treiber. Alle Spannungen 280 Volt...
Die ECC99: 14 kOhm an Anode, 1,1 kOhm/470µF an Kathode, ...

1 % = 2 W
2 % = 5 W
3 % = 9 W
6 % = 15 W (Input dann aber 4V)
...
Werde nun mal beide Systeme testen.

Eigentlich nicht verwunderlich. http://frank.pocnet.net/sheets/163/e/ECC899.pdf]Klick![/url]


MfG
DB
selbstbauen
Inventar
#52 erstellt: 08. Feb 2015, 02:32
6C33C SE ECC99 auto

Das ist jetzt die Version mit beiden Systemen. Das erste ist so beschaltet wie in dem Artikel. Das zweite System ist als best of entwickelt mit maximaler Ausgangsleistung. Die 6C33C ist aber schon bei 300 mA.

Folgende Werte haben sich ergeben:

1 W = 0,45 %
2 W = 0,6 %
5 W = 1 %
10 W = 2 %
13 W = 3 %

Bei 5 Watt hat sich Frequenzgang so dargestellt:
20 Hz -0,2 dB, 1 kHz 0 dB, 10 kHz -0,8 dB, 20 kHz -2,6 dB

Gruß
sb
battlecore
Ist häufiger hier
#53 erstellt: 08. Feb 2015, 02:58
Danke Danke für deine interessanten Versuche!!

Ich habe währenddessen mal über Teile nachgedacht und beim Netzteil der Heizung angefangen. Dafür will ich einen eigenen kleinen Ringkern-Trafo benutzen, kosten je heute auch nicht die Welt. Dabei ist mir aufgefallen das ich es mir eigentlich zu schwer mache. Es gibt ja fertige regelbare Netzteile, Bausteine, Schaltnetzteile, DC-DC-Wandler usw

Ein DC-DC-Wandler wäre doch sicher okay für die Heizung oder? Kosten so gut wie nix und sind einstellbar.

Die ECC99 nimmt sich 800mA pro Heizung, die 6c33c 5,6-7,2 A pro Heizung. Boh ey. Für den ganzen Verstärker kommen allein zum heizen also mal lockere 16A zusammen. Beim Einschalten der Heizung sicherlich auch mehr. Bzw. 100 Watt etwa.

Das schöne ist natürlich das ich bei so einem Schaltnetzteil eine viel freiere Auswahl bei den Trafos habe. Bis 80V Eingangsspannung der Netzteile ist alles dabei.

Aber die schalten, alle so mit 150 - 300kHz. Muss man so eine Streubombe nicht besser ein wenig abschirmen damit das nicht so in die Spannung einstreut auf dem Leitungsweg zur Heizung bzw. in andere Leitungen? Reicht ein Ferritring um die Adern der Heizspannung?


[Beitrag von battlecore am 08. Feb 2015, 03:00 bearbeitet]
selbstbauen
Inventar
#54 erstellt: 08. Feb 2015, 03:27
Für die Versuche nehme ich ein Schaltnetzteil 12 Volt, 10 Ampere. Das hat einen kleinen Trimmer für die Spannung und lässt sich auf 12.6 Volt einstellen. Die Kosten liegen bei etwa 15 Euro. Alle verwendeten Röhren laufen auch auf 12,6 Volt.

Ich habe allerdings auf dem Oszi einen kleinen Schwinger bei etwa 80 kHz. Das kann aber auch aus dem Labornetzteil kommen. Herbert warnt immer vor zu großen Ladekapazitäten, bei dem Netzteil sind es 2,2 mF.

In dem Verstärker im Wohnzimmer habe ich einen Ringkerntrafo genutzt, der 6 V mit 15 A macht. Dort heize ich mit Wechselspannung.

Insgesamt wirst du auf einen Stromverbrauch von 250 Watt kommen.

Gruß
sb
battlecore
Ist häufiger hier
#55 erstellt: 08. Feb 2015, 04:06
Ja so um die 15 Euro hab ich auch immer gesehen, mir liegt viel an Schaltnetzteilen in diesem Fall, obwohl ich lieber konventionelle Netzteile mag. Aber die Hitzeentwicklung der ganzen Sache ist gigantisch und da kann ich zumindest bei den Netzteilen sparen. Ausserdem ist es damit ja auch schön einfach erledigt.

20000müF sind bei einem Netzteil für Röhren aber auch ziemlich viel. Hab ich noch nie gesehn, nur bei Transistorverstärkern halt wo auch hohe Ströme fliessen. Bei meinen Versuchsaufbauten mit Röhren hab ich mich früher so auf 220 bis maximal 470 eingeschossen gehabt. Also 470müF zum sieben, dann Drossel, und dann 470müF. Das hat nämlich auch immer für meine OP-Versuche gepasst, nur mit anderer Spannung dran.

Ja ich werd das Netzteil mal ausarbeiten mit Schaltnetzteil fürs heizen und eines für Anodenspannung. Da hab ich dieses "Röhrenexperimentiernetzteil" gesehn auf die sehr oft verwiesen wird:

http://www.roehrenkramladen.de/hboexp4/hboexp4.htm

Damit würd ich die 300V erzeugen. Was hältste davon?
Ich versuch morgen mal zu zeichnen und ein Layout zu machen wenn ich Zeit hab. Hab immer noch einiges zu tun.
DB
Inventar
#56 erstellt: 08. Feb 2015, 12:27

selbstbauen (Beitrag #52) schrieb:

Bei 5 Watt hat sich Frequenzgang so dargestellt:
20 Hz -0,2 dB, 1 kHz 0 dB, 10 kHz -0,8 dB, 20 kHz -2,6 dB


Wie sieht denn der FG aus, wenn die 6C33C mit einem niederohmigen Generator direkt angesteuert wird?


DB
selbstbauen
Inventar
#57 erstellt: 08. Feb 2015, 14:35
Das Netzteil muss bis zu einem Ampere Strom liefern können. Im Minimum sind es 650 mA Ruhestrom! Ich kenne keine erschwingliche Regler, die das können. Außerdem wollen wir ja eine möglichst hohe Spannung haben, weil nur mit oberhalb von 275 Volt kommen wir bei Autobias den 15 Watt nahe. Da helfen nur hohe Ladekapazitäten.

Ich habe 3 mal 270 µF als Ladekondensator und 3 mal 270 µF als ersten Siebelko verbaut. Dazwischen 16 Ohm/20Watt, dann eine Drossel aus einer Neonröhre (etwa 2 H) und wieder 2 mal 270 µF. Als Ergebnis stehen am Ausgang lediglich 0,3 mV Fremdspannung - eigentlich nur Rauschen.

Mit einem 200 Watt-Trenntrafo ist die Wärmeentwicklung gering, der Kathodenwiderstand der 6C muss aber auf einen sehr großen Kühlkörper geschraubt werden - am besten außen auf ein Metallgehäuse. Der wird auch als 70 Watt-Typ um die 100 Grad heiß. Auf ein Holzbrett geschraubt, qualmt es.

Das dargestellte Experimentiernetzteil wird nach 1 Minute in Flammen stehen.

Für die Heizung kommen auch Trafos aus Ladegeräten in Frage. Da sind 4/8 Ampere bei 12,6/6,3 Volt pro Kanal gefordert. Mit Wechselspannung zu heizen ist kein Problem - die 0,3 mV Fremdspannung sind trotz Wechselspannung möglich. Aber wenn du ein 12 Ampere/12Volt Schaltnetzteil nimmst, dann wird das auch nicht sonderlich heiß.

Apropos Hitze: Ein Metallgehäuse wird nach einer Stunde etwa 60 Grad heiß sein. Die Röhren haben an ihrer Oberfläche eine Temperatur von 250 Grad. Das Ganze verheizt ja etwa 200 Watt. Das Netzteil auszulagern ist auch eine Option.

Gruß
sb
battlecore
Ist häufiger hier
#58 erstellt: 08. Feb 2015, 14:52
Ich hab zwei günstige neue Trafos gefunden

Mit 230V 1,3A / 300VA
http://www.tme.eu/de...sformatoren/talema/#

und mit 2x7V 160 VA, also wirds ja wohl 2x11,4A / 89VA sein
http://www.tme.eu/de...sformatoren/talema/#

Ich hab auch Trafos mit 230V und 6 bis 6,3V gesehen, aber allesamt viel zuwenig Leistung an der kleinen Wicklung, nichts mit mehr als 250mA.

Hmm 0,3V Fremdspannung bei 300V? Das ist eigentlich nicht viel. Der Tausch gegen die Schaltvorgänge auf der Anodenspannung mach ich doch gern, danke. Rauschen kann ich noch etwas reduzieren mit Kondensatoren über den GL-Dioden.

Wenn ich über den Elkos noch MKP-Kondensatoren lege wird der Innenwiderstand des Netzteiles vermutlich etwas niedriger. Ist das bei einem Röhrenverstärker überhaupt gewünscht?

Hinter der Drossel kann sehr hoher Strom abfallen ne? Mir wurd mal empfohlen das wegzulassen, da ging es aber um eine OPA-Schaltung. Muss ich eventuell Gegenmassnahmen machen?
battlecore
Ist häufiger hier
#59 erstellt: 08. Feb 2015, 15:30
Achja, Gehäuse.
Da hab ich schon welche im Blick die seitlich geügend grosse Kühlkörper haben, selber bauen geht zwar auch aber die Fertiggehäuse machen auch optisch was her. Von den grössen her passen die auch ganz gut um die Trafos und Röhren obendrauf zu montieren bzw. durchschauen zu lassen.
selbstbauen
Inventar
#60 erstellt: 08. Feb 2015, 16:48

DB (Beitrag #56) schrieb:

selbstbauen (Beitrag #52) schrieb:

Bei 5 Watt hat sich Frequenzgang so dargestellt:
20 Hz -0,2 dB, 1 kHz 0 dB, 10 kHz -0,8 dB, 20 kHz -2,6 dB


Wie sieht denn der FG aus, wenn die 6C33C mit einem niederohmigen Generator direkt angesteuert wird?


Korrektur: Ich hatte im Messgerät noch einen 30 kHz-Filter aktiviert, der bereits etwas bei 20 kHz dämpft. Ohne diesen Filter:

10kHz - 0,2 dB
20 kHz - 0,7 dB
40 kHz - 2,2 dB

Das ist im Grünen Bereich.
selbstbauen
Inventar
#61 erstellt: 08. Feb 2015, 16:58
Hier jetzt die Version mit einer Gegenkopplung von 5 dB:

6C33C SE ECC99 GK

1 W - 0,25 %
2 W - 0,35 %
5 W - 0,6 %
10 W - 0,8 %
12 W - 1 %
13,5 W - 2 %
14,5 W - 3 %

Die Gegenkopplung kann natürlich die Gesamtleistung nicht wesentlich erhöhen.
Der Frequenzgang ist topfeben - bei 20 kHz -0,2 dB, bei 20 Hz sogar +0,3 dB

Eine solche GK könnte man schaltbar machen, um die Klangunterschiede zu prüfen.

Bei deinem Heiztrafo (7 Volt) kannst du ja einen klitzekleinen Widerstand einsetzen. 0,1 Ohm mit 20 Watt Belastbarkeit.

Gruß
sb
GüntherGünther
Inventar
#62 erstellt: 08. Feb 2015, 20:08
Hallo,

warum nicht mal mit μ-Folger versuchen? Ein μ-Folger mit ECC88/ECC99/ECC81 wäre im Stande, die Millerkapazität zu stämmen und könnte die annähernde Leerlaufverstärkung erreichen.

Grüße, Thomas
selbstbauen
Inventar
#63 erstellt: 08. Feb 2015, 20:23
Hallo Thomas,

warum ein solcher Aufwand? Ohne GK haben wir bei 20 kHz einen Abfall von 0,7 dB. Das lohnt die Mühen nicht. Mit GK liegt der Abfall im Bereich der Messtoleranz.

Was mich eher stört, ist die sehr geringe Eingangsempfindlichkeit. Mit 0,5 V Eingangsignal (trotz GK) erfolgt die Vollaussteuerung. Gut, das kann man mit einem Vorwiderstand vernichten, wäre aber vielleicht die Ursache für ein zu hohes Rauschen.

Gruß
sb


[Beitrag von selbstbauen am 08. Feb 2015, 20:25 bearbeitet]
DB
Inventar
#64 erstellt: 08. Feb 2015, 20:57
Sei doch froh über den Verstärkungsüberschuß. Weshalb dann nicht die Gegenkopplung straffer bzw. in zwei Kreisen anlegen?

DB
mk0403069
Hat sich gelöscht
#65 erstellt: 08. Feb 2015, 22:46
Hallo,

Warum eigentlich eine "starke" Vorstufe.
Solange man mit der 6C33C in A1 bleibt, kann man die mit "Kleinsignaltriödchen" (ECC83) oder mit "Pentödchen" (EF80) prima treiben.
Wenn zudem auch noch Gegenkoppelungen "im Spiel" sind .
Das reicht dann, bei den gegebenen Betriebswerten, für schlappe 8W.

Die gezeigten Vorstufen habe ich an die mickerige Betriebspannung angepasst. Sie sind aber auch schon real zum Einsatz gekommen, allerdings ohne globale Gegenkoppelungen, mit höheren Betriebsspannungen an "ernsthaften" Audiotrioden.

EF80 6C33C
Bootstrap 6C33C

Gruß, Matthias


[Beitrag von mk0403069 am 08. Feb 2015, 22:58 bearbeitet]
battlecore
Ist häufiger hier
#66 erstellt: 09. Feb 2015, 00:19
Nönö, jetzt sind wir bei ECC9 so schön in gang gekommen.

Ich muss mich an was erinnern damit ichs nicht vergesse. Zwei Lötpunkte ins PCB für wahlweise einen Widerstand (0,1Ohm vielleicht) wegen der höheren Heizspannung oder eine Brücke falls es passt. Ausmessen unter Last mit drei Röhren.


[Beitrag von battlecore am 09. Feb 2015, 00:19 bearbeitet]
selbstbauen
Inventar
#67 erstellt: 09. Feb 2015, 00:22
Hallo Matthias,

weil ihm 8 Watt zu wenig sind.

Und mit nur einem System der ECC99 kommt man auch auf 9 Watt - und hat die zweite für den anderen Kanal.

Es geht sehr viel, es kommt nur darauf an, was man will.

Gruß
sb
mk0403069
Hat sich gelöscht
#68 erstellt: 09. Feb 2015, 01:53
Hallo SB,

Ich will zumindest keinen global gegengekoppelten A2 Unsinn...da kann ich ja gleich mit Silizium "rummachen"

Gruß, Matthias
GüntherGünther
Inventar
#69 erstellt: 09. Feb 2015, 13:26
Hallo,

μ-Folger machen nicht mehr Aufwand als eine normale Verstärkerstufe..
Wenn Du willst, kann ich mich mal an eine Berechnung machen. Hier würde ich die ECC88 wegen ihres internen Schirms nehmen und dann jeweils 1 Doppeltriode für beide Kanäle "unten" und eine Doppeltriode mit eigener, hochgelegter Heizung für "obendrauf".

Ich verfolge mittlerweile auch das Ziel, so wenig Verstärkerstufen wie möglich zu verwenden.

Grüße, Thomas


[Beitrag von GüntherGünther am 09. Feb 2015, 18:04 bearbeitet]
selbstbauen
Inventar
#70 erstellt: 09. Feb 2015, 17:53
Wenn es jetzt Ernst wird mit dem Aufbau noch ein paar Hinweise:

- Lebensdauer: Bei mir laufen die 6C33C seit zwei Jahren stabil. Es gab einen Ausfall, eine hatte nach etwa einem Jahr Überschläge. Das zeigt sich mit "Plopps" im Lautsprecher und man sieht einen kleinen Lichtblitz. Sofort auswechseln. Bei mir laufen sie aber nur mit 200 bis 220 mA - also etwa 40 Watt Verlustleistung. Will man tatsächlich in die Nähe von sauberen 15 Watt gehen (wie im letzten Bauvorschlag), dann beträgt die Verlustleistung 63 Watt. Dann wird wohl nach 2 Jahren Schluss sein. Daher der Rat, gleich ein Dutzend Röhren in den Keller legen. Oder aber man schaltet einen weiteren 100 Ohm- Widerstand über einen Schalter in den Kathodenkreis, mit dem man für ruhigeres Musikhören die Lebensdauer verlängert.

- Die Anschlusspins der Röhre müssen vor dem ersten Betrieb gesäubert werden. Es befindet sich eine Art Überzug auf den Anschlüssen, den man mit Schmirgelpapier oder einer Feile entfernen muss.

- Die "Sockel" (umgangssprachlich für die Fassungen) sollten mit kleinen Abstandshülsen (oder einer Mutter) auf das Blech geschraubt werden. Dann werden sie etwas gekühlt und halten länger. Schrauben aber nicht fest anziehen. Die Wärmeausdehnung muss möglich sein. Die Sockel gibt es billig aus Keramik mit einfachen Klemmen. Bei den hohen Strömen für die Heizung sieht das verdächtig aus. Besser sind die Fassungen, bei denen der Pin der Röhre vollständig ummantelt wird. Das sind die Originalen aus Russland. Sind aber sehr viel teurer.

- Auch der Übertrager kann mit Abstandsmuttern angeschraubt werden. Solche Lüftungsschlitze sind eleganter als Löcher im Gehäuse.

- Die Röhre erreicht nach etwa 10 Minuten bis zu 95 % ihrer Leistung. Man sieht das auch daran, dass bei Autobias die Kathodenspannung in dieser Zeit um etwa 10 Volt ansteigt. In dieser Zeit machen Messungen oder Gehörproben keinen Sinn. Auch sollten dann nur geringere Lautstärken gefordert werden.

- Entladungswiderstände im Netzteil sind unnötig, weil die Röhre nach dem Ausschalten die Restladung der Elkos ratz-fatz wegsaugt. Man muss auch keine Angst von einem Lautsprechplopp beim Ausschalten haben. Wegen der hohen Temperatur laufen sie noch ein paar Sekunden weiter, bis die Elkos leer sind. Das betrifft auch die Vorstufe.

- Der Verstärker muss völlig frei stehen. Die Strahlungswärme erhitzt alles im Umkreis von 30 cm auf unschöne Temperaturen. Stehen Bücher in diesem Abstand, dann löst sich deren Klebung auf. Nach oben muss ebenso alles weg. Also nicht in ein Regal stellen. Umbaut man die Röhren mit einem Drahtgeflecht, dann wird eben dieses 200 Grad warm. Kinder fern halten. Katzen mach von allein einen Bogen um diese Geräte und halten einen Abstand von einem Meter ein. (Zumindest bei der zweiten Annäherung.)

- Anode, Kathode und die Heizung nur mit 1,5mm² Zuleitungen anlöten. Die Anschlüsse an der Fassung mit 400 Grad löten. Den Anschluss für das Gitter mit Draht umwickeln und dann anlöten. Selbst wenn das Lötzinn den Kontakt verlieren sollte, muss der Draht weiterhin Kontakt haben - sonst geht die Röhre ab und durch die Decke.

- Alle Widerstände im Inneren gehörig überdimensionieren. Es wird dort im Maschinenraum schon heiß genug. Kondensatoren und Elkos in sehr großem Abstand zu heißen Widerständen und den Röhren verlegen. Eine Wärmeabschirmung als Blechplatte sollte verwendet werden, wenn man mit Kondensatoren zu dicht ran muss. Auch genügend Belüftungslöcher im Gehäuse vorsehen.

- Freie Verdrahtung ist topp! Lötstützpunkte sind hilfreich, falls man doch mal vorhat, mit dem Verstärker umzuziehen, damit sich die schweren Bauteile nicht selbstständig machen. Ich hatte Bauteile mit Heißkleber fixiert - das war aber nix! Beim Löten die Drähte der Bauteile immer mit einer Pinzette festhalten, damit die Wärme abgeführt wird.

- Nicht nur der Betrieb sondern auch der Aufbau sollen Spaß machen. Also nicht zu verkniffen werkeln. Jede Lötstelle drei mal überprüfen und in einem Schaltplan abhaken. Immer mal Fotos machen und hier reinstellen.

Gruß
sb
battlecore
Ist häufiger hier
#71 erstellt: 09. Feb 2015, 23:33
Zwei Jahre etwa meinste? Das ist in der Tat extrem kurzlebig. Ich hab den zweiten Schaltplan aber noch garnicht realisiert, war so viel mit Auto beschäftigt das ich den garnicht geblickt hab. Hatte mich gestern beim überfliegen gewundert wieso der Schaltplan auf einmal weiter unten auf der Seite ist

Eben hab ichs dann mal richtig gelesen, die 295mA im Übertrager reichen, 10W sind gut, mit 2 Prozent Gesamtklirr kann ich auch leben. Zumal das ja nicht Dauerbetrieb mit der Leistung wird. Bzw werd ich die 12-13W nur selten abrufen udn bei der Lautstärke wären mir auch 5 Prozent Klirr vermutlich eher egal. Aber der Verstärker wird täglich mehrere Stunden in Betrieb sein, auch wenns nur beim TV-schauen ist, daher muss ich auch ein bissel auf die Lebensdauer achten.

Die Lebensdauer ließe sich doch etwas erhöhen wenn die Anodenspannung später aufgelegt wird oder? Ich könnte erst nur den Heiztrafo einschalten und per Verzögerung dann erst den Röhrentrafo, meinetwegen 2 Minuten später.

Die Belüftung wollte ich per 80mm-Lüfter in der Gehäuserückwand oder im Boden machen. Um die Röhrensockel und ums Eisen noch einige Bohrungen, das find ich okay, sieht doch schick aus wenn mans vernünftig macht. Eventuell kommt auch noch ein Gitterblechkasten um das Eisen um vor Berührung zu schützen. Um den Luftstrom innen im Gehäuse etwas besser zu lenken dachte ich an ein paar kleine Bleche oder Carbonplatten im Gehäuse die mir dann auch die Röhrenhitze von den anderen Teilen etwas fernhalten. Die Netzteilplatine für die Heizung hab ich jetzt so vorgesehn das ich zum einen mit MUR860 im TO-Gehäuse arbeite und die an die seitlichen Gehäusekühlkörper schraube. Ebenso den kleinen Vorwiderstand in der Heizung den ich dann noch ausmessen muss wegen der Grösse, ansonsten halt eine Brücke rein. Die MUR860 werd ich auch für das Röhrennetzteil benutzen wo die zwar überdimensioniert wären, aber ich bin ein Fan von weitgehend gleichen Bauteilen.

Beide Netzteilplatinen kommen auf eine Seite im Gehäuse an die Kühlkörper, flach drauf wär mir am liebsten, da muss ich noch schauen wegen der Platinengrösse und der Ghäusehöhe. Ist noch Optimierungsbedarf. In der Mitte an der Rückwand kommen die beiden Netztrafos entweder innen, oder ich schraub sie obendrauf mit besagten Gitterblechkasten. Da muss ich mir aus MU-Blech zwei Trafohauben bauen. Meine damaligen V7 hatten auch schicke doppelwandige Abschirmhauben, das hat scheinbar gewirkt, die waren absolut Brummfrei und sauber. Ich trauer mittlerweile das ich ie verkauft hab. Hab die so superaufwendig überholt und alles.

Dann an der anderen Seite im Gehäuse montiere ich die Leistungswiderstände, entweder welche mit Kühlkörper oder welche im TO22 oder ähnlichen Gehäuse mit Kühlfahne.

So hab ich in der Mitte dann Platz für die frei verdrahteten Röhrenschaltungen. Sowas baue ich immer mit Lötleisten auf, so wurds früher auch gemacht und das hat ja immer 50 Jahre gehalten.

Zum verdrahten hab ich glaub ich noch Reinsilberdraht in verschiedenen Durchmessern, der lässt sich super verlegen und löten. nur Bleihaltiges Silberlot hab ich nit mehr, das ganze bleifreie heute taugt kaum inne Wurst beim löten, da hab ichs echt nicht mehr mit. Da muss ich an der Station immer die niedrigstmögliche Schmelztemperatur nehmen und dauernd nachregeln wenn ich mal an dickere Lötpins oder so muss. Das nervt total.

Röhrenpins schleife ich immer etwas an, wenn da Silber drauf ist oxidiert das ja immer wunderbar schwarz. Sockel hab ich immer welche mit Metallkragen benutzt, da ist der Keramikfuß dann relativ lose drin, das klappt super. Aber ob es solche auch für 6C33C gibt muss ich mal schauen. Ansonsten halt mit Selbstsichernden Schrauben oder Quetschmutter von unten.

Wieso nur 1,5qmm Leitungen? Oder meinst du flexible Kabel statt Draht?
Wegen Kontakt verlieren stecke ich flexible Leitungen immer durch die Lötfahne, biege die um und wickel den Überstand um die Fahne rum. Hält 1000 Jahre, selbst wenn der Lötzinn mal wieder etwas weich werden sollte. Aber da kann man ja Belüftungsmaßnahmen machen.

Was den Aufbau angeht...naja so im Laufe des Jahres ne. Hab immer viel an Autos zu tun. Bissel lackieren muss ich auch zwischendurch mal. Und arbeiten gehen muss ich auch noch.


[Beitrag von battlecore am 09. Feb 2015, 23:37 bearbeitet]
selbstbauen
Inventar
#72 erstellt: 10. Feb 2015, 13:06

mk0403069 (Beitrag #68) schrieb:

Ich will zumindest keinen global gegengekoppelten A2 Unsinn...da kann ich ja gleich mit Silizium "rummachen"


Hallo Matthias,

wenn du mit A2 den Punkt meinst, indem das Gitter positiv wird, also im Gitterstrombereich, dann sieh dir doch mal die Werte der negativen Gittervorspannung an, wenn der Verstärker in dem 20 bis 25 Watt Bereich arbeitet. Da sind dann minus 122 Volt notwendig. Also kann eine Quelle 244Vss zuführen, ohne den A1-Bereich zu verlassen.

Die 6C33C kommt zu keinem Zeitpunkt in die Nähe des A2-Bereichs.

Was sind jetzt gleich nochmal die Unterschiede zwischen der EF80 und C3g, wenn man davon absieht, dass die C3g tatsächlich für den NF-Bereich gedacht ist, einen kleineren Innenwiderstand aufweist (650k zu 100K, als Triode 2,3k), den geringeren Klirr aufweist, eine höhere Leistung hat und daher besser zu der 6C33C passt?

Fragt sich und grüßt herzlich (vielleicht finde ich den Beitrag wieder, bei dem eine 845 eine 6C33C treibt - um dich ganz aus der Fassung zu bringen)
sb
selbstbauen
Inventar
#73 erstellt: 10. Feb 2015, 16:02
Hallo bc,

nach zwei Jahren zeigen sich bei meinen noch keine Ermüdungserscheinungen. Sie laufen im Bereich von 40 Watt Anodenverlustleistungs. Ein Hersteller sagt sogar etwas von 10.000 Stunden in diesem Leistungsbereich. Geht man aber auf die 60 Watt hoch, dann wird sich das verkürzen. Es wäre wirklich blöd, wenn man diese höhere Leistung nur ganz selten (oder nie) braucht, dafür aber mit einer verkürzten Lebensdauer bezahlt.

Eine Lösung wäre, einen Schalter vorzusehen, der in der Kathode einen Widerstand überbrückt, um mehr Leistung loszulassen. Da mache ich dir mal einen Vorschlag.

Von einem Lüfter würde ich dir abraten. Einmal das Geräusch. Zum anderen nehmen die mechanischen Spannungen im Gehäuse und beim Sockel sehr stark zu. Man hat dann "kalte" Stellen, die im Luftzug liegen, aber weiterhin die gleiche Hitzequelle. Besser es wird homogen hübsch warm - mehr passiert auch nicht. Löcher reichen völlig - und eben große Kühlkörper für die Lastwiderstände der Kathode.

Ich nehme immer lieber massive Drähte, die lassen sich leichter verlöten. 1,5 mm reichen für die Heizleitungen. Dafür nehme ich das NYM 3 x 1,5 Stromkabel.

Bau das Ganze so, dass du bequem an alle Bauteile und Lötstellen herankommst. Änderungsbedarf kommt ganz von alleine. Irgendwelche Platinen stehen einem später im Weg, wenn man etwas auswechseln will.

Gruß
sb
battlecore
Ist häufiger hier
#74 erstellt: 10. Feb 2015, 20:28
Hm, ja dann löcher ich das Bodenblech mal so das Luft durchströmen kann. An die Materialspannungen hab ich garnicht so recht gedacht, sind ja deutlich höhere Temperaturen als bei PC-Elektronik.

Ich nehm auch immer Draht, flexible Leitung nehm ich eher für die Röhrenfassungen weil man sonst bei möglichen Änderungen schon Probleme mit der Zugänglichkeit bekommen kann weil Drähte im Weg sind. Ausserdem kann man dann die Lötleisten abschrauben und etwas herausziehen um vielleicht mal Änderungen zu machen undso. Mein Silberdraht ist 1mm, aber das sollte wohl reichen, mein 1,5er ist so derbe oxidiert das ich den erstmal polieren müsste zum löten.

Die Netzteilplatinen wären nicht im Weg, die sind hochkant an die seitlichen Kühlkörper, hab ich mir so gedacht. Dann ist im Gehäuse schön viel Platz.

Hab mal die Platine geroutet, brauch noch mehr Übung, ist schon so lang her das ich das gemacht hab. Im Netzteil der Heizung ist ein Netzfilter der für beide Trafos ist, da geht die Netzspannung rein, durch den Filter, wieder raus in den Trafo. Die Sekundärspannung geht wieder auf die Platine zum richten und sieben und durch eine sehr kleine Drossel, dann runter von der Platine an die Röhren. Da hab ich dann die Alternative den NEtzfilter wegzulassen und direkt mit Sekundärspannung reinzugehen, falls der FI wegen dem Netzfilter wo der Ableitstrom fliesst dann mal fliegt.
Die Netzteilmasse habe ich bewusst erstmal von der Erdklemme getrennt weil Erde nicht wirklich Null ist, wird ja am Hausanschluss nur genullt. Erde kommt ans Gehäuse, die Netzteilmasse dann eventuell mit einem Widerstand auch ans Gehäuse, muss ich mal gucken.

Für die Röhren das Netzteil übernehm ich von dir. Mach ich dann auch mal die Tage fertig.

Heizungschaltplan

Heizungsplatine
battlecore
Ist häufiger hier
#75 erstellt: 10. Feb 2015, 20:42
Der Schalter für die Anodenspannung, Da müssten zwei Widerständer sein ja? Also einer der überbrückt wird um mehr Anodenspannung zu erhalten, und einen hochohmigen der den Schalter überbückt damit es keine Unterbrechung im Schaltmoment gibt? Oder Alternativ einen hochohmigen parallel in die Anodenspannung? Denn falls ich mal aus Versehen im laufenden Betrieb umschalte, könnte es ordentlich Plopp machen glaub ich, Obwohl die Ladeelkos an sich ja groß genug wären um die Schaltunterbrechung zu überbrücken. Das muss ich mal in einer ruhigen Minute verinnerlichen.
pragmatiker
Administrator
#76 erstellt: 10. Feb 2015, 21:10
Wahrscheinlich hab' ich was versäumt......um was für ein Netzteil handelt es sich denn hier?

Grüße

Herbert
mk0403069
Hat sich gelöscht
#77 erstellt: 10. Feb 2015, 21:38
Hallo,

@SB
Hier nochmal meine ursprungliche Aussage...

Solange man mit der 6C33C in A1 bleibt, kann man die mit "Kleinsignaltriödchen" (ECC83) oder mit "Pentödchen" (EF80) prima treiben.
Wenn zudem auch noch Gegenkoppelungen "im Spiel" sind .
Das reicht dann, bei den gegebenen Betriebswerten, für schlappe 8W.


Genau hingeschaut !?...bei den gegebenen Betriebswerten...also Deine angegebenen 272V für die Vorstufe und 255V für die Endstufe, deren Ruhestrom durch den Kathodenwiderstand von 200Ohm festgelegt wurde. Und da ergibt es sich sehr wohl, dass bei mehr als 8W der A1-Betrieb verlassen wird.

Unterschied EF80 und C3g...Hmm...ein ganz kleines Pentödchen gegen eine recht "amtliche Stahlmantelerscheinung"...
In der Schaltung sind ein paar Unterschiede...
Die EF80 wird nur mit 1,3mA belästigt, was ihr ein schier "unendliches" Leben garantiert. Gleichwohl wird der Frequenzgang durch die Mitkoppelung über R4/C5 absolut auf Linie gebracht. Experimente in der Praxis haben gezeigt, dass ohne diesen Schaltungstrick der Abfall bei 20kHz ca. 5dB beträgt.

Auch die ECC83 wird mit ähnlich niedrigen Strömen beaufschlagt.
Also beides Entwürfe, mit äußerst "schwachen" Vorstufen, die zum gleichen Ergebnis führen.


den geringeren Klirr aufweist, eine höhere Leistung hat und daher besser zu der 6C33C passt?

...klirrarm, wozu?...höhere Leistung, wozu?


(vielleicht finde ich den Beitrag wieder, bei dem eine 845 eine 6C33C treibt - um dich ganz aus der Fassung zu bringen)

Warum sollte mich das aus der Fassung bringen?
Es gibt da Welche, die treiben auch 845 mit 845....oder gar Andere, die nehmen 211 als Gleichrichter...
Sowas ficht mich nicht, sondern entlockt mir nur ein verständnisloses Kopfschütteln.

Gruß, Matthias
battlecore
Ist häufiger hier
#78 erstellt: 10. Feb 2015, 22:32
pragmatiker,
das ist ein Netzfilter für beide Trafos und die Gleichrichtung usw. für die Heizung. Das Netzteil für die Anodenspannung kommt auf eine andere Platine. Die kommt dann mit den Dioden ebenfalls hochkant an die seitlichen Gehäusekühlkörper.

Die andere Seite des Gehäuses mit Kühlkörpern ist dann für die Leistungswiderstände.
GüntherGünther
Inventar
#79 erstellt: 10. Feb 2015, 22:45
Hallo,

wenn wir gerade beim Thema Anodenspannung sind..

ich habe nach dem Maida 21th Century Schaltplan eine Anodenspannungsversorgung entworfen und würde die Platinen mit 70µ Kupferauflage demnächst bei Britze anfertigen lassen - natürlich gibt es Mengenrabatt - wenn Du Interesse hast, melde dich!

Grüße, Thomas
battlecore
Ist häufiger hier
#80 erstellt: 10. Feb 2015, 23:57
Oh, danke fürs Angebot, bin aber noch lang nicht soweit. War jetzt Zufall das ich heute Zeit hatte das Heizungsnetzteil mit der Platine zu machen. War bis eben nochmal dran um letzte Rastermaßänderungen bei ein paar Kondensatoren zu machen. Die anderen beiden Platinen dauern noch.
pragmatiker
Administrator
#81 erstellt: 11. Feb 2015, 12:17
Servus battlecore,

dann hab' ich mal ein paar Fragen zu dem Netzteil:

  • Welche Röhren werden denn über den Heizgleichrichter geheizt?
  • Gibt es zu dem Heizgleichrichter noch externe Ladeelkos?
  • Sind die MUR860 Gleichrichter (600[V]) nicht a bisserl ein Overkill für eine 6[V] Heizgleichrichtung?
  • Warum wurden für den Heizgleichrichter (50[Hz]) ultraschnelle Dioden eingesetzt?
  • Was ist der Zweck der beiden in Serie geschalteten 220[µF] Elkos hinter dem Heizgleichrichter?
  • Warum sind die beiden Elkos hinter dem Heizgleichrichter nicht mit zwei passenden Parallelwiderständen symmetriert?
  • Was ist der Zweck der stromkompensierten Gleichtaktdrossel in den Gleichspannungsleitungen des Heizkreises vor dem Hintergrund der Tatsache, daß das Netzteil ja bereits auf der Primärseite einen Netzfilter aufweist?
  • Zieht der Verstärker so viel Leistung (also ca. 1.1[kW] Dauerleistung) aus dem Netz, daß es eine 5[A] träge Netzsicherung braucht?
  • Wurden im Layout der Leiterplatte die erforderlichen Mindest-Kriech- und Luftstrecken (> 2.5[mm], VDE 0110, Bemessungsspannung 250[Veff], Verschmutzungsgrad 2 --> mit > 4[mm] liegt man auf der sichereren Seite) zwischen Netz- und Sekundärseite beachtet?
  • War für die ganz sichere Trennung von Netz- und Sekundärseite im Layout der Leiterplatte mittels einer an PE angebundenen, hinreichend dicken Leiterbahn, die ihrerseits wieder die Mindest-Kriech- und Luftstrecken zu beiden Seiten einhält, kein Platz mehr da?
  • Warum sitzt der Elko C5 im Layout sehr nah an einer Wärmequelle, der Elko C6 aber nicht?

Interessierte Grüße

Herbert
selbstbauen
Inventar
#82 erstellt: 11. Feb 2015, 13:16
Kommando zurück: Keinen Schalter zur Leistungsanpassung. Das Leistungsende wird von der ECC99 vorgegeben - genauso wie bei meinen durch die C3g. Man kann durch eine stark lebensverkürzende Verringerung des Kathodenwiderstands sage und schreibe 1 (ein) Watt zusätzlich locker machen.

Hier die Daten:

Bei Rk 200 Ohm, 58 Watt Verlustleistung an der 6C33C, entspricht 325 mA, Ergebnis 14 Watt Musikleistung bei 3 % Klirr.

Bei Rk 330 Ohm, 42 Watt Verlustleistung an der 6C33C, entspricht 225 mA, Ergebnis 13 Watt Musikleistung bei 3 % Klirr.

Der Schaltplan sieht nun so aus:

6C33C SE ECC99 GK

Der Übertrager ist nun richtig gepolt.

Die Heizung würde ich bei Wechselspannung belassen. Es gibt sogar Autoren die behaupten, das klingt besser, na ja? Aber eine Gleichrichtung bringt keinen besseren Fremdspannungabstand. Sie produziert aber jede Menge Wärme unterm Blech. Ich bezweifle auch, dass man aus 7V/AC die geforderten 6,3V/DC bekommt. Wenn 5 V übrig bleiben, dann ist das ein guter Wert. Der Ladeelko wird dann aber wenigstens 50.000µF aufweisen müssen.

Gruß
sb
battlecore
Ist häufiger hier
#83 erstellt: 11. Feb 2015, 23:15
Ich editier das mal so in dein Zitat wegen der Übersichtlichkeit.


pragmatiker (Beitrag #81) schrieb:
Servus battlecore,

dann hab' ich mal ein paar Fragen zu dem Netzteil:

  • Welche Röhren werden denn über den Heizgleichrichter geheizt? Zwei 6c33c und ECC99
  • Gibt es zu dem Heizgleichrichter noch externe Ladeelkos? Im Moment nicht, wären die wirklich nötig?
  • Sind die MUR860 Gleichrichter (600[V]) nicht a bisserl ein Overkill für eine 6[V] Heizgleichrichtung? Hab noch so viele davon hier
  • Warum wurden für den Heizgleichrichter (50[Hz]) ultraschnelle Dioden eingesetzt? Siehe oben
  • Was ist der Zweck der beiden in Serie geschalteten 220[µF] Elkos hinter dem Heizgleichrichter? Zur Siebung und weil ich davon auch viele hab
  • Warum sind die beiden Elkos hinter dem Heizgleichrichter nicht mit zwei passenden Parallelwiderständen symmetriert? Weil die Massebildung nur obligatorisch ist bei der Heizung. Die Masse wird nicht weiter mitbenutzt
  • Was ist der Zweck der stromkompensierten Gleichtaktdrossel in den Gleichspannungsleitungen des Heizkreises vor dem Hintergrund der Tatsache, daß das Netzteil ja bereits auf der Primärseite einen Netzfilter aufweist? Der Netzfilter ist raus, die andere Drossel ist fürs Gewissen zur weiteren Glättung bzw. um Streuungen auszufiltern, ist ein Relikt der Angewohnheit aus OPA-Schaltungen
  • Zieht der Verstärker so viel Leistung (also ca. 1.1[kW] Dauerleistung) aus dem Netz, daß es eine 5[A] träge Netzsicherung braucht? Die Schaltung und Platine hatte ich von einem anderen Verstärker, ich glaub ein Class D oder so, es ging mir bei der Darstellung nur um den prinzipiellen Aufbau.
  • Wurden im Layout der Leiterplatte die erforderlichen Mindest-Kriech- und Luftstrecken (> 2.5[mm], VDE 0110, Bemessungsspannung 250[Veff], Verschmutzungsgrad 2 --> mit > 4[mm] liegt man auf der sichereren Seite) zwischen Netz- und Sekundärseite beachtet? Netzfilter ist raus
  • War für die ganz sichere Trennung von Netz- und Sekundärseite im Layout der Leiterplatte mittels einer an PE angebundenen, hinreichend dicken Leiterbahn, die ihrerseits wieder die Mindest-Kriech- und Luftstrecken zu beiden Seiten einhält, kein Platz mehr da? Siehe oben
  • Warum sitzt der Elko C5 im Layout sehr nah an einer Wärmequelle, der Elko C6 aber nicht? Die jetzige Platine sieht anders aus, bin noch dabei.

Interessierte Grüße

Herbert


Ich lade das mal hoch wie es jetzt aussieht, bin vorhin erst mit einigen Änderungen fertiggeworden. Eben ist mir noch eingefallen das ich was vergessen hab. Aber das hab ich jetzt vergessen Fällt mir bestimmt wieder ein.
Aber ich bin immer an Vorschlägen interessiert. Vor allem zu der Sache Ladeelkos, Es sind ja jetzt mal so 105 W ungefähr die rausmüssen aus der Heizung, allerdings gleichmässig und nicht wie bei einer Transistorendstufe auch Sprunghaft. Wenn Ladeelkos, dann vielleicht zweimal 4700u?

Und die Sache mit den Parallelwiderständen zum symmetrieren. Ist bei einer OPA-Schaltung natürlich Standard, wäre das bei einer Heizung nötig? Ich mein die Heizwindungen interessiert nur das 6,3 Volt ankommen, ob nun 6+ und -0,3 Minus wäre dabei doch egal oder nicht? Einfügen kann ich die natürlich noch, wobei die dann aber gross werden bei der Leistung in der Heizung mit etwa 15Ampere / etwa 105W


[Beitrag von battlecore am 11. Feb 2015, 23:15 bearbeitet]
selbstbauen
Inventar
#84 erstellt: 11. Feb 2015, 23:40
Du musst dir mal die Strommenge vorstellen. Wenn auch nur 0,1 Ohm als Widerstand in die Schaltung kommen, dann verlierst du 1,5 Volt - und dieser Widerstand verbrennt dann 23 Watt!

Die dünnen Leiterbahnen werden das nicht aushalten. Der Gleichrichter wird etwa 2 bis 3 Volt fressen und damit 30 bis 46 Watt in Wärme umsetzen. Ein Kühlkörper von 1 kg Gewicht kommt dafür in Frage.

Um so größer der Ladeelko ist, um so höher ist die resultierende Gleichspannung - bis zum Maximum von dem 1,4-fachen der Wechselspannung (?). Bei 15 Ampere wird in der Größenordnung von 50.000 µF das Maximum erreicht werden.

Am besten die Anschlussleitungen des Trafo direkt an die Fassungen anlöten. Alles andere ist murks.

Gruß
sb
DB
Inventar
#85 erstellt: 11. Feb 2015, 23:48
Hallo,

das

battlecore (Beitrag #83) schrieb:


  • Welche Röhren werden denn über den Heizgleichrichter geheizt? Zwei 6c33c und ECC99
  • Gibt es zu dem Heizgleichrichter noch externe Ladeelkos? Im Moment nicht, wären die wirklich nötig?
  • Sind die MUR860 Gleichrichter (600[V]) nicht a bisserl ein Overkill für eine 6[V] Heizgleichrichtung? Hab noch so viele davon hier
  • Warum wurden für den Heizgleichrichter (50[Hz]) ultraschnelle Dioden eingesetzt? Siehe oben
  • Was ist der Zweck der beiden in Serie geschalteten 220[µF] Elkos hinter dem Heizgleichrichter? Zur Siebung und weil ich davon auch viele hab
  • Warum sind die beiden Elkos hinter dem Heizgleichrichter nicht mit zwei passenden Parallelwiderständen symmetriert? Weil die Massebildung nur obligatorisch ist bei der Heizung. Die Masse wird nicht weiter mitbenutzt


wird so nichts.
Zunächst einmal will eine 6C33C etwa 7A Heizstrom, die ECC99 0,8A haben. Damit sind die MUR860 strommäßig schon überlastet. Dafür haben die MUR eine schöne hohe Flußspannung, die zuverlässig verhindert, daß nach der Gleichrichtung eine brauchbare Heizspannung entsteht, schon gar nicht mit 110µF als Ladekondensator (um den Strom wirklich zu glätten, braucht man ein paar tausend µF).
Aus den 6V AC werden also eher irgendwas um die 3V werden. Abgesehen davon ist die Gleichstromheizung in Kraftverstärkern mit indirekt geheizten Röhren sinnlos.

Weiterhin sind in Reihe geschaltete Kondensatoren mit Widerständen zu symmetrieren.


MfG
DB
battlecore
Ist häufiger hier
#86 erstellt: 11. Feb 2015, 23:57
Oh super, danke. Ne also auf das eine Watt kann ich verzichten, 42W Verlustleistung ist ja schon genug ne.

Wegen Ladeelko, da sagste was, 47000u bei der Wattzahl. Wären Goldcaps da eigentlich ne Möglichkeit, also Speicherelkos? Komm ich grad drauf weil ich grad bei Reichelt nach den Baugrössen schaue und mir die Goldcaps nach Urzeiten wieder aufgefallen sind.

Aber Ladeelkos würden auf die Platine draufpassen, muss ich die etwas breiter machen, hab jetzt auf 40x100 geschrumpft. Elkos mit der Kapazität und 10-16 Volt haben alle so 35x40mm DxL. Da gäbs Panasonic, Nichicon oder Jianghai Longlife mit 400h bei 105 Grad. Die anderen haben alle 2000 Stunden.
Extern ans Kabel hängen würde auch gehn, zwei übereinander am Kühlkörper angeschnallt.

Symmetrierungswiderstände mit 1k würden auch noch draufpassen, aber die wären dann auch wieder kühlungsbedürftig. Also TO220 praktischerweise.
Ich würde einen einzelnen Kondensator bevorzugen. Dann..nää..das ist alles doof.

Also,
statt der zwei 220u Elkos und gebildeter Masse die ich da eh nicht wirklich brauche, nehm ich einen einzelnen Kondensator mit 47000u. Würd doch an sich reichen oder? Oder meinetwegen zwei, aber parallel.
DB
Inventar
#87 erstellt: 12. Feb 2015, 00:06
Hallo,


battlecore (Beitrag #86) schrieb:

Wegen Ladeelko, da sagste was, 47000u bei der Wattzahl. Wären Goldcaps da eigentlich ne Möglichkeit, also Speicherelkos? Komm ich grad drauf weil ich grad bei Reichelt nach den Baugrössen schaue und mir die Goldcaps nach Urzeiten wieder aufgefallen sind.

nein, sind viel zu hochohmig.


battlecore (Beitrag #86) schrieb:

Aber Ladeelkos würden auf die Platine draufpassen, muss ich die etwas breiter machen, hab jetzt auf 40x100 geschrumpft. Elkos mit der Kapazität und 10-16 Volt haben alle so 35x40mm DxL. Da gäbs Panasonic, Nichicon oder Jianghai Longlife mit 400h bei 105 Grad. Die anderen haben alle 2000 Stunden.

Wozu? Worin siehst Du den tieferen Sinn der Gleichstromeizung in einem Endverstärker mit indirekt geheizten Röhren?


battlecore (Beitrag #86) schrieb:

Extern ans Kabel hängen würde auch gehn, zwei übereinander am Kühlkörper angeschnallt.

Au ja.


battlecore (Beitrag #86) schrieb:

Symmetrierungswiderstände mit 1k würden auch noch draufpassen, aber die wären dann auch wieder kühlungsbedürftig. Also TO220 praktischerweise.
Ich würde einen einzelnen Kondensator bevorzugen. Dann..nää..das ist alles doof.

Also,
statt der zwei 220u Elkos und gebildeter Masse die ich da eh nicht wirklich brauche, nehm ich einen einzelnen Kondensator mit 47000u. Würd doch an sich reichen oder? Oder meinetwegen zwei, aber parallel.

Laß doch den Krampf mit der völlig überflüssigen Gleichstromheizung. Das nächste, was Du Dir damit aufhalst, sind enorme Ladestromspitzen, die in die restliche Schaltung einstreuen.


MfG
DB
battlecore
Ist häufiger hier
#88 erstellt: 12. Feb 2015, 00:07
Ihr habt ja schon wieder geantwortet...Das Problem ist tatsächlich der hohe Strombedarf der 6c33c. So viel Strom bei sowenig Spannung hatte ich auch noch nie. Aber wenn ich jetzt so drüber nachdenke dann wäre tatsächlich nur für die Heizung ein sehr fettes Endstufennetztil notwendig

Klar ist die Wechselstromheitung einfacher, logisch. Ok ich mach die Heizung mit Wechselspannung. Aber wenn das brummt seid ihr schuld.
Was kann ich da noch gegen Brumm tun?
DB
Inventar
#89 erstellt: 12. Feb 2015, 00:29
Du mußt die Heizspannung gegen Null Volt symmetrieren, mit einem Entbrummer (Trimmpoti 100 Ohm). Zusätzlich solltest Du den Heizkreis für 12,6V dimensionieren, das lassen die Röhren ja auch zu. Entbrummer dann 250 oder 500 Ohm.
Selbst in empfindlichen Vorverstärkern kommt man ohne Gleichstromheizung aus. Mein altes Mischpult ist auch wechselstromgeheizt.


MfG
DB
battlecore
Ist häufiger hier
#90 erstellt: 12. Feb 2015, 00:42
Jetzt weiss ich was ich vergessen hab, wegen dieser "Neon-Drossel"

Hab das bei dir in dem Thread mit dem c3g / 6c33c gerade wiedergefunden, hatte die Tage schonmal gesucht und es nicht gefunden. Bei den Dingern steht nicht bei wie groß die Drossel ist, weisst du das zufällig?

So spontan hab ich solche gesehen, kosten ja auch so gut wie nix. Dachte die wären teurer im Einzelverkauf. Das hier ist ein normales für Neonlampen. Aber in den Datenblättern steht bei allen nicht viel drin was mich interessiert:

http://www.elektroto...Hs2sMCFbQatAodY04AWQ
selbstbauen
Inventar
#91 erstellt: 12. Feb 2015, 01:02
Ja, genau die sind es. 58 Watt, für jede Seite eine.

Kannst auch mal in der Bucht suchen. Manche sehen auch so aus:

S5001279

Auch die gibt es unter 10 Euro. Der große verträgt ein Ampere, der kleine 0,8 Ampere.

Geschltet werden sie zwischen dem ersten und dem zweiten Siebelko, also nicht direkt hinter dem Ladeelko.

Gruß
sb
battlecore
Ist häufiger hier
#92 erstellt: 12. Feb 2015, 01:04
Widerstand gegen Brummen..ok..völlig Neuland

Da sind ja vier 100 Ohm in der Heizung drin zum Symmetrieren. Kann die ja mal ausmessen die Widerstände. Hab da eigentlich noch nie echte Unterschiede gehabt bei Festwiderständen wenn ich ne Handvoll durchmesse. Auch nicht bei grobmotorischen Zementwiderständen.

Aber eine Empfehlung für die Widerstände oder Potis wäre trotzdem gut. Und da meine Augen schon zu sind leg ich mich nun hin.
battlecore
Ist häufiger hier
#93 erstellt: 12. Feb 2015, 01:08
Ja gut, dann greif ich mir mal zwei, oder mehr.
selbstbauen
Inventar
#94 erstellt: 12. Feb 2015, 01:12
1 Watt-Widerstände sind ok.

Sie erüllen zwei Funktionen. Zum Einen stellen sie einen Bezug zum Null-Potential her. Zum Anderen verhindern sie Brummeinsteuungen. Man kann auch 1-Watt-Trimmer nehmen und dann auf geringsten Brumm abgleichen.

Bei mir reichen aber die 4 Stück für vollkommene Brummfreiheit.

Gruß
sb
battlecore
Ist häufiger hier
#95 erstellt: 12. Feb 2015, 12:12
Gut gut, dan messe ich mir Widerstände dafür aus und paare die. Bei Potis hab ich halt immer die Bedenken das der Kontakt mal verlorengeht und dann ist die Heizspannung weg. Und das merkt man unter Umständen nicht sofort.
DB
Inventar
#96 erstellt: 12. Feb 2015, 12:34

battlecore (Beitrag #95) schrieb:
Bei Potis hab ich halt immer die Bedenken das der Kontakt mal verlorengeht und dann ist die Heizspannung weg. Und das merkt man unter Umständen nicht sofort.

Mal ehrlich: Du weißt nicht im Entferntesten, worum es überhaupt geht, richtig? Das sind keine guten Startbedingungen für so ein nicht ganz triviales Projekt.

http://radau5.ch/basics_2.html


MfG
DB
GüntherGünther
Inventar
#97 erstellt: 12. Feb 2015, 12:46
Hallo,

wie wäre es einfach mit einer Sekundärwicklung, die Mittelanzapfung hat? Funktioniert bei mir seit je her.

Grüße, Thomas


[Beitrag von GüntherGünther am 12. Feb 2015, 12:46 bearbeitet]
selbstbauen
Inventar
#98 erstellt: 12. Feb 2015, 14:14

mk0403069 (Beitrag #77) schrieb:

Genau hingeschaut !?...bei den gegebenen Betriebswerten...also Deine angegebenen 272V für die Vorstufe und 255V für die Endstufe, deren Ruhestrom durch den Kathodenwiderstand von 200Ohm festgelegt wurde. Und da ergibt es sich sehr wohl, dass bei mehr als 8W der A1-Betrieb verlassen wird.


Hallo Matthias,
habe mal genau hingeschaut:

Bei 13 Watt Vollaussteuerung gibt die ECC99 eine Signalspannung von 60 Volt (Effektivwert) ab (gemessen, also ein kleines Fragezeichen). Das entspricht 170 V Spitze-Spitze. Die negative Vorspannung der 6C33C beträgt 70 V. Daher liegen wir mit 15 V im positiven Gitterspannungsbereich A2. In soweit hast du Recht!.

Aber - wann verlässt die Ansteuerung den stromlosen Gitterbetrieb - also A1?

Minus 70 Volt am Gitter bedeutet 140 Vss, das entspricht 50 V Effektivwert für die Signalspannung. Wenn bei 60 Veff 13 Watt erzielt werden, dann beträgt die Leistungsausbeute bei 50Veff genau 10,8 Watt. Bei dieser Leistungsabgabe verlässt die Triode den A1-Bereich.

Das schafft die EF80 aber nicht mehr. Ich bleibe also bei der C3g, aber nackt, weil den Metallmantel kann man ihr ausziehen.

Gruß
sb
battlecore
Ist häufiger hier
#99 erstellt: 12. Feb 2015, 17:57

DB (Beitrag #96) schrieb:

battlecore (Beitrag #95) schrieb:
Bei Potis hab ich halt immer die Bedenken das der Kontakt mal verlorengeht und dann ist die Heizspannung weg. Und das merkt man unter Umständen nicht sofort.

Mal ehrlich: Du weißt nicht im Entferntesten, worum es überhaupt geht, richtig? Das sind keine guten Startbedingungen für so ein nicht ganz triviales Projekt.

http://radau5.ch/basics_2.html

MfG
DB


Meine Aussage bezog sich darauf das ich den Ausfall der Heizung vielleicht nicht sofort bemerke, ich setze mich nicht hin und lausche konzentriert der Musik wo mir auffällt das grad was nicht stimmt. Das läuft bei mir nebenbei, ich geh auch mal nach draussen wenn ich grad mal raus muss. Wenn die Sache dann ohne Heizspannung weiterläuft wäre das sicher nicht förderlich für die Lebendauer?

Und ja, ich muss mich wieder rantasten, deswegen frage ich ja, habe ja geschrieben das es schon sehr lange her ist das ich öfter was mit Röhren zu tun hatte. 10 oder 15 Jahre so in etwa. Mir fehlt an sich auch die Zeit mich wieder intensiv damit zu beschäftigen, ich versuche es aber. Neben Autos Lackieren, Schweissen, Motoren bauen muss ich auch noch arbeiten gehen und da bin ich die letzten Monate ein bissel sehr eingespannt.

Aber ich bin ja lernwillig, dauert nur halt etwas und kann das halt nicht ständig machen. War jetzt Glück das ich die letzten Tage etwas Zeit hatte um mich damit zu beschäftigen. Ich freue mich schon wenn ich überhaupt mal zu was komme das für MICH ist und nicht für andere.

In diesem Sinne, über Nachsicht.
battlecore
Ist häufiger hier
#100 erstellt: 12. Feb 2015, 18:28
So, was ich eigentlich fragen wollte, die Erde ist in der Schaltung ja durchgehend bis an den Eingang. Gibt das keine Probleme mit anderen Geräten wo auch die Erde an den Eingängen dran ist? Bei mir wär der Röhrenverstärker das einzige Gerät mit Erde an den Eingängen.

Und wie empfindlich wird der Verstärker wohl gegen Schaltknacken? Also ich mein Licht anmachen im Wohnzimmer oder wenn die Waschmaschine läuft. Solche Dinger halt. Hast du da ein Problem feststellen können?

Mit dem knacken hatte ich früher derbe Probleme. Zum Teil konnt ichs durch andere Energiesparlampen beheben und mein neuer Fernseher und Receiver sind da zum Glück völlig unempfindlich. Mein Marantz Dolby-Receiver (Importgerät) ist aber manchmal noch leicht am knacken.
GüntherGünther
Inventar
#101 erstellt: 12. Feb 2015, 19:04
Hallo,

ist in deinem Falle Masse = Erde? Wenn ja, kann es Probleme durch Erdschleifen geben. Ich muss ehrlich sein - alle meine Verstärker haben Masse = Erde und ich habe noch nie Brumm gehabt.

Grüße, Thomas
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