welcher akku für leichtbauweise?

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Lefax
Neuling
#1 erstellt: 04. Jan 2018, 03:16
Hi

ich bin derzeit auf der Suche nach dem richtigen Akku für mich und könnte etwas Hilfe gebrauchen ob ich so richtig liege...

Geplant ist der Bau einer tragbaren Musikbox, deshalb sollte der Akku entsprechend leicht sein. Als Verstärker kommt der Kinter MA 700 mit ein paar alten Breitbändern zum Einsatz.

Dieser zieht nach Angabe 2x 30 W bei 5A max aus dem stromgebenden Gerät.

Da Bleigel für mich aus gewichtsgründen rausfällt habe ich nach alternativen gesucht...

12V Lithium-Motoradbatterie
Link
Kapazität bis zu 7,2 Ah
Kosten 100 Euro aufwärts
Vorteil: geringes Gewicht
Nachteil: schlechtes Preis/Kapazität Verhältnis

12V Powerbank
Powerbank
Kapazität: 20.4 Ah
Kosten: 80 Euro Aufwärts
Vorteil: geringes Gewicht, auch als Powerbank für Mobilgeräte einsetztbar
Nachteil: Herstellerangabe:

Spannung: 12V, 16,5V, 19V, 20V, 24V mit bis zu 4A (50W kontinuierlich, 65W max.)

die Powerbank bietet 4A maximal am Ausgang, der Kinter wird nicht ausgereizt

Frage: in wie weit ist das nachteilig/Problematisch?

LiPo-Akkupack
Li-io Akku
Kapazität: 20Ah
Kosten 50 Euro
Vorteil: 2. bestes Preis/Kapazitätsverhältnis
Nachteil: Herstellerangabe

Output voltage: 10.8-12.6 DC
Output current:2.4A


Spielen die 10,8-12,6V hierbei eine wirklich wichtige Rolle?
der Ausgang ist wohl max 2,4 A, also nur die hälfte der maximalen Leistungsaufnahme des Kinter/ zu wenig?
gibt es ähnliche akkus mit mehr Leistungsausgang?
Zu den Lipo-Akkupacks habe ich im Forum gelesen das diese schon Probleme bereitet haben, habe dazu aber nix gefunden


Eigenbau Li-Io/Li-Po akkus

https://www.amazon.de/Kraftmax-8er-Pack-Panasonic-Eneloop-Mignon/dp/B00KNVNHVU/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1515031029&sr=8-1&keywords=lithium+aa+akkus

Kapazität: 8x2000=16Ah
Preis:20 Euro
Vorteil: geringstes Gewicht, bestes Preis/Kapazitäts-verhältnis
Nachteil: gesondertes Akkuladegrät erforderlich?

Die Akkus müssen über ein Batteriefach o.ä. betrieben werden, erreiche ich damit die die 5A Ausgang? Ich habe dazu nirgendwo Quellen gefunden... Ohne dem währe es ja dann weniger sinnvoll oder?


Habe ich was an Alternativen vergessen? Der Peris sollte keine wirkliche Rolle spielen (max 100Euro wenn ich ihn auch andersweitig einsetzten kann), mir geht es um den Selbstbau, nicht um das günstigste Produkt...perspektivisch wird/kann der Kinter gewechselt werden, war aber nicht mein bestreben da ich damit voll zufrieden bin, natürlich will ich dann auch mit anderen Verstärkern und den Akkus arbeiten, deshalb sollten diese auch vielseitig bei anderen Verstärkern einsetztbar sein...

Derzeit kann ich noch keinen klaren Favoriten erkennen, könnt ihr mir da weiterhelfen?
Dankeschön im voraus
Grüße
DjDump
Inventar
#2 erstellt: 04. Jan 2018, 09:39
Die gute Nachricht: 100€ musst du lange nicht ausgeben
Die schlechte: Fast alles was du geschrieben hast, hat Fehler.

Wenn du verschiedene Akkus mit verschiedenen Spannungen vergleichst, kannst du nicht die Einheit Ah nehmen. Du willst Wattstunden (Wh). Als kleines Beispiel zur Vorstellung: Du brauchst, für was auch immer, Gewichte und überglest, ob du lieber 1l Sand, oder 1,2l Wasser nimmst. Damit du es vergleichen kannst brauchst du aber noch die Dichte von beidem.

Von Ah zu Wh kommst du, indem du mit der Nennspannung des Akkus multiplizierst.
Dein 12V Bleiakku hat also 86,4Wh.
Jetzt mach ich mal mit den Eneloops weiter. Wenn du Zellen in Reihe schaltest erhöht sich die Kapazität in Ah und die Spannung bleibt gleich. Wenn du sie parallel schaltest erhöht sich die Spannung, aber die Kapazität bleibt gleich. Mit acht 2Ah@1,2V Zellen kannst du also einen 2Ah@9,6V Akku, oder einen 16Ah@1,2V Akku bauen. In jedem Fall hast du eine Energie von 19,2Wh.
Die Powerbank besteht aus mehreren parallelen 3,7V Zellen. Die 20,4Ah sind bei dieser Spannung angegeben. Sie hat also 75,5Wh.
Der blaue Lipo ist ne Mogelpackung und liefert ca. 1/3 der angegebenen Kapazität bei 11,1V (3,7V*3Zellen). Also 74Wh. Es kann aber auch sein, dass du eine Fälschung bekommst, die auf alten Handyakkus besteht. Auf Ebay bekommst du die Akkus nochmal billiger.

Der Kinter braucht keine 5A. 2A sind ausreichend. Das sollte für keinen Akku ein Problem darstellen. je nach Akku kann es allerdings zu Problemen beim Einschalten kommen. Denn da kann ein deutlich höherer Strom fließen.

Ich würde den Kinter nicht nehmen. Veraltete Technik und kein Bluetooth.

Ich würde dir Laptop ersatzakkus empfehlen. Da bekommst du 5200mAh@14,8V (77Wh) für ca. 20€
In diesem Video zeige ich da ein bisschen näher.
Aber auch hier kann es je nach Verstärker zu Problemen kommen. Falls die aber auftreten findet man aber auch ne Lösung dafür.

Eine andere sehr gute Alternative wäre das Plug and Play System von Sure.
Verstärker mit DSP (sehr sehr interessant)
Verstärker mit Bluetooth
Akku Erweiterung mit der du (je nach verwendeten zellen) ca 2,6Ah@11,1V=29Wh bekommst.


[Beitrag von DjDump am 04. Jan 2018, 09:39 bearbeitet]
dharkkum
Inventar
#3 erstellt: 04. Jan 2018, 09:46

Lefax (Beitrag #1) schrieb:


Eigenbau Li-Io/Li-Po akkus

https://www.amazon.de/Kraftmax-8er-Pack-Panasonic-Eneloop-Mignon/dp/B00KNVNHVU/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1515031029&sr=8-1&keywords=lithium+aa+akkus

Kapazität: 8x2000=16Ah
Preis:20 Euro
Vorteil: geringstes Gewicht, bestes Preis/Kapazitäts-verhältnis
Nachteil: gesondertes Akkuladegrät erforderlich?


Das sind keine Lipos sondern NiMhs.


Lipos haben als Einzelzelle eine Spannung von vollgeladen 4,2 V, welche während der Endladung bis auf min. 3,3 V runtergehen sollte. Der Akku kann platzen wenn er noch tiefer entladen wird. Du brauchst also eine Spannungüberwachung mit aut. Abschaltung oder zumindest einem Alarm.

Lipo-Akkupacks dürfen nur mit Balancer geladen werden, dabei wird jede einzelne Zelle spannungsüberwacht und die Spannung der einzelnen Zellen einander angeglichen.
Lefax
Neuling
#4 erstellt: 05. Jan 2018, 02:45
Moin

ja bei den Akkus hat sich der Fehler eingeschlichen richtig währe natürlich was in Richtung:
Akkus
gewesen - sorry

Der Kinter sollte verbaut werden da der hier noch aus der letzten Kiste rumliegt und ich den gerne weg hätte^^ Das nächste Projekt würden einfache lautsprecher für das Kinderzimmer sein, dort hätte ich dann etwas hochwertiges genommen^^

Das mit den Laptop-akkus klingt durchaus vielversprechend und ist so relativ dann auch die Grenze dessen was ich mir vorstellen könnte selbst zu bauen (ich hatte noch nie nen Lötkolben in der Hand!). Handwerklich alles kein Problem, aber bei den technischen Sachen halte ich es gerne so einfach wie möglich - Hut ab vor den Sachen die hier einige fabrizieren!

Zur weiteren Erklärung des derzeitigen Projektes:

Geplant ist eine "Herrentasche" in der Größe eines Aktenkoffers etc, auf der Frontseite die 2 Chassis (fast ohne Volumen). Komplett aus Holz gefertig wird der obere Teile im 45er Winkel längs abgeschnitten und Schaniere angebracht, so das dort eine Zugangsklappe für die Bedinung, Akku, etc befindet. Da ich ein Freund des guten Lichts bin sollten 2-3 Led-strips um den Koffer verlaufen, mal schauen was sich noch so findet^^

Da die Led-Strips mit 12V arbeiten wollte ich ganz gerne eben dies als Spannungsquelle haben, wobei natürlich ein Buck Converter dies Regeln könnte.

Der Verstärker mit DSP schaut gut aus, besonders die Vorstellung nicht auf 12V beschränkt zu sein währe gut, ich hab mir deine Videos über DSP auf Youtube angeschaut, sorry aber dass ist mir 5-6 Stufen zu hoch, zu mal ich niemals das Ding auch nur ansatzweise ausreizen könnte...

Dann wollte ich natürlich die Akkus noch als sonstige Powerbank benutzen, bei youtube findet man ja viele Videos wo dort eine USB-Buchse draufgelötet wird und fertig ist die Powerbank für Handys etc...
So wie du dies bei den Laptop-Akkus gemacht hast, hatte ich es mir auch vorgestellt, dachte so was mit Ladeelektronik gibt es auch zu kaufen? Evtl gleich als kleine Station mit fertigen DC/USB anschlüssen etc...

Wie em auch sei, die Lithium-Akkus scheinen in jeden FAll die beste Wahl (Gewicht/Kapazität/Preis-Verhältnis unschlagbar oder?) zu sein oder sehe ich da was falsch?? (allerdings steht auf den Laptop-Akku nirgends was von Lithium? )


Vielen Dank für eure Mühe und die Geduld mit mir:-)
Grüße
Lefax
Neuling
#5 erstellt: 05. Jan 2018, 04:28
so ich denke ich hab es... oder?

einfach auf den akku-selbstbau dieses Ding
Ding
schrauben und fest verschweißen oder?

das Ding regelt die Spannung doch selber? (Kinter 700 -12V Problem) dann noch nen Adapter für USB und ich kann auch USB laden, meine Led damit betreiben oder hab ich wieder nen Denkfehler drinne? Oder gibt dieses Teil die Eingangsspannung von dem DIY-Akku direkt weiter? So währe es für mich idiotensicher, grade unter erhöhten Alkoholkonsum....

Thx und Grüße


[Beitrag von Lefax am 05. Jan 2018, 04:29 bearbeitet]
DjDump
Inventar
#6 erstellt: 05. Jan 2018, 08:55
Mit Lithium kommst du halt entweder auf 11,1V oder 14,4V. Und ja, Lithium ist mit großem Abstand deine beste Wahl. Mittlerweile sind eigentlich alle mobilen Endgeräte mit Lithium Akkus ausgestattet. Was anderes würde der Kunde nicht mehr akzeptieren.


Das mit den Laptop-akkus klingt durchaus vielversprechend und ist so relativ dann auch die Grenze dessen was ich mir vorstellen könnte selbst zu bauen (ich hatte noch nie nen Lötkolben in der Hand!). Handwerklich alles kein Problem, aber bei den technischen Sachen halte ich es gerne so einfach wie möglich - Hut ab vor den Sachen die hier einige fabrizieren!

Dann nimm doch da nen neuen Versträker und setzt den Kinter ins Kinderzimmer. Deine Kinder werden wohl kaum von einem tollen Verstärker profitieren. Da kannste dann ja auch einfach nen 12V Bleiakku rein packen oder an 230V betreiben.
Auch wenn du den DSP Verstärker nicht ausreizt ist er immernoch 100 mal so gut wie der Kinter und auch ziemlich zukunftssicher. Deine Box wird durch das kleine Volumen kaum Bass machen, das DSP kann dem entgegensteuern.

Den Akku zum USB Laden nehmen geht. Halte ich haber für nicht sinnvoll. Man bekommt ne brauchbare Powerbank für 10€, die ist dann viel kleiner und schicker. So groß und schwer wie n Milchkarton wird das bestimmt. Dein Akku braucht ja noch n Gehäuse, so dass das ganze ziemlich sperrig wird. Und die Kapazität ist einfach viel zu groß für den Alltag. Ein Handy hat vllt 7Wh. Du kannst dein Handy also ca. 10mal komplett voll laden, wann braucht man das mal?

Die KFZ Buchse die du gepostet hast regelt gar nix. Das ist nur ein Adapter. Du könntest aber auch da ein StepDown davor setzten. Mmn ist das aber so nicht sinnvoll.
dharkkum
Inventar
#7 erstellt: 05. Jan 2018, 09:48

Lefax (Beitrag #4) schrieb:
Moin

ja bei den Akkus hat sich der Fehler eingeschlichen richtig währe natürlich was in Richtung:
Akkus
gewesen - sorry


Das sind Batterien, keine Akkus. Sind falsch deklariert, können also NICHT wieder aufgeladen werden.
Lefax
Neuling
#8 erstellt: 05. Jan 2018, 23:49
an dem adapter steht 5v 1A Ausgang für USB, regelt in diesem Fall das Handy die Spannung? dachte wenn ich 15V am Handy anschliese wird es gerillt oder sehe ich da was falsch? Würde es schon gerne mit so einen Spannungswandler, Stepdown oder wie auch immer versuchen, vorteil währe ja noch die 12V Beleuchtung mit anzuschliesen oder sehe ich da was falsch?

könnte ja auch den Verstärker (im Falle eines anderen) direkt am Strom anschliesen und den Rest über den Stepdown laufen lassen oder?

Grade im Kinderzimmer brauche ich was gescheites^^ Das Kind kann als einzige was mit Musik anfangen aber die Lautsprecher von so einem Keyboard sind schrecklich, egal wie viel man dafür bezahlt und die ist eben so weit das man da von Musik sprechen kann^^

Thx und Grüße
DjDump
Inventar
#9 erstellt: 06. Jan 2018, 00:02
Dein Link "Ding" hat keinen USB Anschluss. Sicher, dass du den richtigen Link gepostet hast?


könnte ja auch den Verstärker (im Falle eines anderen) direkt am Strom anschliesen und den Rest über den Stepdown laufen lassen oder?

Genau.
Lefax
Neuling
#10 erstellt: 06. Jan 2018, 00:28
natürlich völlig richtig - sorry^^

würde so was nehmen

usb buchse

das ding direkt an den akku für laden von usb, bzw wandelt es dann die Spannung um?


an den stepdown das Ding
12V Anschluss
daran dann das Licht mit 12V und kinter oder neuer Verstärker direkt an den akku, jetzt sollte alles stimmen^^


edit:
eignet sich der LM2596 als stepdown?
stepdownnull
oder taugt der mit der Spannungsanzeige nichts? bzw wie gut kann man auf so was vertrauen?

thx^^


[Beitrag von Lefax am 06. Jan 2018, 00:33 bearbeitet]
DjDump
Inventar
#11 erstellt: 06. Jan 2018, 08:52
Ja, die USB Buchse wandelt dir jede Spannung über ca. 6V in 5V. Funktioniert also in deinem Fall.
Der doppel Zigarettenanzünder Anschluss hat keine Elektronik. Der gibt genau die Spannung weiter, die du rein steckst.
Der LM2596 ist geeignet. Die Spannungsanzeige funktioniert für dich gut genug. Ich glaube du musst nur zwischen 4,5 und 5,5V landen damit USB innerhalb der Spezifikation ist.
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