einfache Tonaufnahmen durch Senior

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timoliciouz
Neuling
#1 erstellt: 16. Mrz 2017, 13:39
Hallo zusammen,

ich habe nun schon ein paar Tage immer mal wieder gegoogelt, wie ich mein Vorhaben am besten lösen kann, aber noch keine gute Lösung gefunden. Also frage ich die Experten:

Ich suche eine Möglichkeit für meinen Opa, einfache Tonaufnahmen zu erstellen, die entweder dann auf CD oder nur seinen Computer kommen sollen.

Er besitzt einen alten Computer mit Windows XP, hat einen Verstärker, sowie ein altes Tonbandgerät und auch einen CD-Rekorder (nicht Brenner, sondern zum Anschluss an den Fernseher soviel ich weiss).

Folgendes hat er vor: Er möchte gerne für seine Verwandten ein wenig aus seinem Leben erzählen und das Erzählte aufnehmen, um es dann seinen Kindern, Enkeln usw. zur Verfügung zu stellen. Damit er das Gefühl hat, dass es auch wirklich sicher aufgenommen wurde, wäre es gut, wenn er das dann auf eine CD brennen kann.

a) Erst dachte er daran, ob man das Tonband über seinen Verstärker an seinen Cd Rekorder schließen kann, der das ganze dann in Echtzeit brennen soll. Ich wohne weit weg und kann mir nicht vorstellen, dass das Gerät das wirklich kann.

Ich hatte überlegt
b) ein digitales Diktiergerät zu besorgen, was er dann an den Computer anschließen kann, um die Dateien zu übertragen
c) Mikrofon an seinen Computer und darüber aufnehmen.

Das Problem ist, dass er nicht sehr gut sehen kann und die nicht zu teuren Diktiergeräte alle sehr klein sind und mächtig viele Bedienknöpfe haben. Ich glaube, dass das damit nicht hin hauen wird.

Beim Mikrofon am Computer ist das Problem, dass er zwischendurch immer an den Computer muss, und ich kein einfacher Programm zur Aufnahme und Dateiverwaltung finde. Audacity und Co sind alle für einen Senior sehr kompliziert und der XP Audiorekorder lässt keine längeren Aufnahmen zu.

Zudem kennt er sich mit dem Computer wirklich nicht aus. Er weiß zwar wie er in Excel seinen Stromverbrauch einträgt und eine Word-Datei bearbeitet. Aber versteht nicht, was der Desktop ist und wie die Ordnerstruktur funktioniert. Der, der ihm das damals beigebracht hat, hat ihm alles genau schrittweise erklärt und nicht so, dass er die Struktur versteht.

Hat irgendjemand eine Idee, wie ich das am besten lösen könnte? Es muss also wirklich extrem simpel funktionieren.
Jörg_A.
Stammgast
#2 erstellt: 16. Mrz 2017, 14:31
Auf jeden Fall ein Diktiergerät. Da reicht ja ein einfaches günstiges. Das hat man ruck zuck in der Hand und es ist betriebsbereit.
Die Files kann man prima auf den Rechner übertragen und weiter verarbeiten.
Der vRechner muss immer erst hoch fahren, Programm starten, Pegel einstellen, Start Stop immer mit der Maus..... Das ist zu blöd.
timoliciouz
Neuling
#3 erstellt: 16. Mrz 2017, 14:56
Ok dann ist das schon mal entschieden! Danke

An alle: Gibt es irgendwelche Erfahrungen mit wirklich simplen Diktiergeräten, die sich leicht bedienen lassen und in XP erkannt werden bzw. wo Treiber beiliegen. Bei den meisten sind ja gar keine Treiber bei. Bei Windows 7 kein Problem, aber XP ohne Internet?
deccatree
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 16. Mrz 2017, 15:31
XP wird in der Tat schwierig, falls eigene Treiber benötigt werden. Häufig werden die Geräte aber als ganz normale Massenspeichergeräte erkannt, ein Laufwerksbuchstabe zugewiesen und der Zugriff auf die Dateien ist möglich. Das sollte man halt im Vorfeld abklären.

Gruß
Reiner
tinnitusede
Inventar
#5 erstellt: 16. Mrz 2017, 15:48
Hi,

kauf deinem Opa einen ganz normales Kassetten-Tape mit automatischer Aussteuerung. Die Kassette bleibt im Gerät, bis eine Seite voll ist und sie gedreht werden muss. Dass ist eine Technik, mit der dein Opa aufgewachsen ist und ihm sicherlich vertraut ist. Das Gerät müsste entweder ein eingebautes Mikro haben, oder einen Eingang dafür. So ein Gerät besitze ich schon seit Ewigkeiten, es ist von ITT und natürlich in Mono, ein kleines Gerät mit großen Tasten und auch mit eingebautem Lautsprecher, um das Gesprochene zu kontrollieren.

Kannst es geschenkt haben, plus ein Stapel Kassetten, damit Opi gleich loslegen kann.

Und dass wichtigste, Kassetten halten fasst ewig, wenn sie nicht gerade im feuchten Keller vor sich hin gammeln, oder einem stärkeren Magnetfeld ausgesetzt sind. CD´s, auch, oder vielleicht auch besonders die selbstgebrannten, sind nicht so langzeitstabil.

Also, wenn er mal mitteilungsbedürftig ist, drückt er zwei...drei Tasten und legt los,

Hans
Jörg_A.
Stammgast
#6 erstellt: 16. Mrz 2017, 16:15
Im Normalfall haben die Dinger eine Speicherkarte drin die man am Rechner ganz einfach auslesen kann.
Die Dateien liegen dann in der Regel als .mp3 vor.
Schau Dir das mal an. keliner und einfacher geht es ja kaum noch.
https://www.amazon.d...s=Diktiergerät&psc=1
timoliciouz
Neuling
#7 erstellt: 16. Mrz 2017, 16:16
Hört sich super an:) Danke @tinnitus

Er hat sich vor nem halben Jahr von seinem Nachbarn irgendeinen CD Rekorder kaufen lassen, das der Nachbar nicht einrichten konnte, und wollte damit dann auf CD aufnehmen. Dh. Kasettenrekorder ist im Grunde gut, aber wenn er nun 50 Stunden Aufnahmen will und das alles auf CD braucht, um es verschiedenen Leuten zu schicken, wird es sehr kompliziert.

In seinem Alter haben viele das (leider richtige) Gefühl nicht mehr viel Zeit zu haben, wenn er es also irgendwie selber auf CDs bekommt, sodass es jeder abspielen kann, oder auf seinen Computer, sodass ich es dann gegebenenfalls mit einem Rutsch (wohnt weiter weg) brennen kann, wäre er halt sehr erleichtert und sicher, dass es auch alles geklappt hat:)

Ich frage ihn mal, wie er das sieht.


[Beitrag von timoliciouz am 16. Mrz 2017, 16:17 bearbeitet]
timoliciouz
Neuling
#8 erstellt: 16. Mrz 2017, 16:19
@Jörg,

die habe ich auch gefunden, allerdings fällt bei all diesen Sticks und auch den Diktiergeräten um 20€ auf, dass die positiven Rezensionen alle gekauft sein müssen und echte Käufer schlecht bewerten, weil es Chinamüll ist, der nach 3 Sekunden Aufnahme abstürzt und ähnliches. Leider auch alle ohne deutsche Bedienungsanleitung, wenn überhaupt eine dabei ist.

Es sollte schon funktionieren, nicht so technik-affine Menschen geben schnell auf, wenn die Geräte Zicken machen.
Jörg_A.
Stammgast
#9 erstellt: 16. Mrz 2017, 17:31
Wie wäre es dann mit so was?
http://www.ebay.de/i...e:g:ftoAAOSw4A5YryVU

Zoom und Edirol sind preislich ja eher nicht so interessant.
timoliciouz
Neuling
#10 erstellt: 16. Mrz 2017, 20:12
Leider keine XP Unterstützung:(
timoliciouz
Neuling
#11 erstellt: 16. Mrz 2017, 20:44
Noch ne Frage, mit der ihr euch sicherlich besser auskennt als ich:

Das Tonband, was er hat, an einen CD-Rekorder anzuschließen und dann aufzunehmen wäre nur in Echtzeit möglich oder? Und muss man dabei irgendetwas beachten? Wie lange Tonband passt auf eine CD?
deccatree
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 16. Mrz 2017, 23:02

timoliciouz (Beitrag #11) schrieb:

Das Tonband, was er hat, an einen CD-Rekorder anzuschließen und dann aufzunehmen wäre nur in Echtzeit möglich oder? Und muss man dabei irgendetwas beachten? Wie lange Tonband passt auf eine CD?


Oder an einen MP3-Recorder (ausleihen vom Spezi) und im PC als CD brennen. So habe ich meine Musicassetten digitalisiert. Auf eine CD passt lt. Red Book 74 min. So lang sind wahrscheinlich die Bänder nicht, ausser er hat 30er Spulen mit 4,75 aufgenommen Welches TB hat er denn?

Ach ja ein Uher Report konnte noch länger ... Aber ja, alles nur in Echtzeit möglich.

Gruß
Reiner
Curlew
Stammgast
#13 erstellt: 17. Mrz 2017, 02:34
Ich finde die Idee mit Mikrofon am Computer und Audacity gar nicht schlecht. Audacity funktioniert im Prinzip auch nicht anders als ein Kassettenrecorder: Aufnehmen mit Klick auf "Aufnahme", Stop mit Klick auf "Stop". Laden und Speichern geht eigentlich genauso wie in Word und Excel. Die Aufnahmen hat man dann sofort im Computer und kann sie auf CDs brennen, ohne erst langwierig überspielen zu müssen.

Der Opa wird zwar ein bisschen dazulernen müssen, aber das muss er bei Diktiergeräten, MP3-Recordern und ähnlichen Geräten auch. Und die ganzen Spezialfunktionen von Audacity muss er ja nicht benutzen.
cr
Moderator
#14 erstellt: 17. Mrz 2017, 03:46
zB Olympus Diktiergerät mit Stereoaufzeichnung (oder einen kleinen Zoom um 100 Euro, dann entfällt das Konvertieren, da der bereits mp3 oder wav schreibt).
Kopieren der Dateien vom Massenspeicher des Diktiergeräts (das ist kein langwieriges Kopieren), allenfalls Konvertieren ins MP3 oder WAV-Format (auch keine Hexerei, dazu gibt es ganz einfache Software, die nur das macht und sonst nichts). CD Brennen.

Audacity am PC, da sehe ich ehrlich gesagt schwarz bei Nicht-Computer-affinen Personen!

PS: Die CD kann ihm doch zudem wer brennen, dann ist überhaupt alles banal für ihn. Wenn die Dateien als MP3 vorliegen ist das eine Arbeit von 10 Minuten für 10 Stunden Sprachaufnahme.
Eine mp3-CD spielt praktisch jeder DVD-Player (BR-Player) ab. Es lohnt sich gar nicht, dafür lauter Audio-CDs mit nur 80 Min zu erstellen.


[Beitrag von cr am 17. Mrz 2017, 03:57 bearbeitet]
bartman4ever
Inventar
#15 erstellt: 17. Mrz 2017, 09:23
Tascam DR-05, 32-er Karte rein, den Rekorder auf MP3 stellen. Da kann er ewig aufnehmen.

Am PC aufnehmen halte ich auch für nicht durchführbar. Treiberprobleme klären und dann noch auf XP. Nee lieber nicht.
Jörg_A.
Stammgast
#16 erstellt: 17. Mrz 2017, 11:23

timoliciouz (Beitrag #10) schrieb:
Leider keine XP Unterstützung:(


Quatsch. Das Ding hat eine Speicherkarte die mittels Kartenleser an jedem Bertiebssystem gelesen werden kann.
timoliciouz
Neuling
#17 erstellt: 17. Mrz 2017, 14:33
Gut, das sind viele brauchbare Infos:)

Das Olympus WS 852 sieht von Preis/Leistung her sehr gut aus. Die einzige schlechte Bewertung kam von einem Sprachtrainer, der sagte, dass die aufgezeichnete Sprache zu stark vom Original abweiche. Ich schätze er hat dann einfach die Aufnahmen über das Gerät abgespielt statt über vernünftige Boxen am Computer o.ä..

Sind denn Aufnahmen mit so einem Diktiergerät von der Qualität her so viel schlechter als mit dem alten Tonbandgerät? Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.
bartman4ever
Inventar
#18 erstellt: 17. Mrz 2017, 15:12
Nee sie sind eindeutig besser. Natürlich ist es wichtig, vernünftig auszusteuern. Aber das gilt ja generell.
TomGroove
Inventar
#19 erstellt: 17. Mrz 2017, 15:17
Falls er ein Smartphone besitzt, kann er es auch damit machen.
timoliciouz
Neuling
#20 erstellt: 17. Mrz 2017, 16:02
Das hat er letztes Jahr zum Geburtstag bekommen und mir dann mit bestem Dank zurück geschickt, weil er es nicht bedienen konnte

Lag aber eher daran, dass er große Hände hat und der Bildschirm sehr ungenau reagiert hat.
cr
Moderator
#21 erstellt: 17. Mrz 2017, 18:06
Ich habe jahrelang mit einem digitalen Olympus bei Konferenzen und Interviews aufgenommen. Die Klangqualität war gut, wenn man es mit einem richtigen KH oder über LS abhört. Einziger Nachteil war, dass das Gerät WMA-Dateien machte. Wenn man gleich mp3s erhält, wäre das im konkreten Fall praktischer.

Tascam DR05, der kleine Zoom H1 (sehr einfach zu bedienen), Edirol-Aufnahmegeräte etc. sind mM sicher die einfachste Lösung. Oder eben ein Diktiergerät

Wie ich gerade gesehen habe, haben nun die Olympus auch mp3:
http://geizhals.at/?cat=diktier&xf=2049_Olympus~2649_MP3
Kosten wenig, wichtig ist, dass es Stereo aufnimmt.
Kannst dir ja die obige Liste durchschauen, habe dazu keine Lust....

Ich würde es jedenfalls so machen: MP3 über Handrekorder, Diktiergerät. Und einmal im Monat, oder wenn halt genug Material da ist, alles als mp3 CD brennen. Dann braucht es kein Technik-Know-How beim Opa.....


[Beitrag von cr am 17. Mrz 2017, 18:09 bearbeitet]
timoliciouz
Neuling
#22 erstellt: 17. Mrz 2017, 18:21
Danke!

PS: Bei deinem weißen werd ich endlos neidisch!
Danny_DJ
Inventar
#23 erstellt: 17. Mrz 2017, 21:01

Curlew (Beitrag #13) schrieb:
Ich finde die Idee mit Mikrofon am Computer und Audacity gar nicht schlecht. Audacity funktioniert im Prinzip auch nicht anders als ein Kassettenrecorder: Aufnehmen mit Klick auf "Aufnahme", Stop mit Klick auf "Stop". Laden und Speichern geht eigentlich genauso wie in Word und Excel. Die Aufnahmen hat man dann sofort im Computer und kann sie auf CDs brennen, ohne erst langwierig überspielen zu müssen.

Der Opa wird zwar ein bisschen dazulernen müssen, aber das muss er bei Diktiergeräten, MP3-Recordern und ähnlichen Geräten auch. Und die ganzen Spezialfunktionen von Audacity muss er ja nicht benutzen.



je nachdem wie alt und unerfahren mit PCs der opa ist, spricht solch ein vorschlag leider von mangelnder menschenkenntnis. und zwar nicht mal rein vom intellekt des opas her, sondern allein schon aus motorischen gründen. viele ältere herrschaften sind mit analogen geräten mit deutlicher, präziser und grober haptik aufgewachsen. allein einem solchen menschen bei der bedienung eines smartphones zuzusehen, birgt tonnenweise lernpotenzial über abstraktionsstrukturen im kopf und bewegungsabläufe beim bedienen.

ein "komplexes" programm wie audacity mit vielen für ihn unnötigen optionen und dann noch der option, sich als mechanisch grobschlächtiger großvater zu verklicken oder -tippen ist groß. aufnahme futsch und dann?!

mein opa hat zB ein top samsung smartphone, bedient es aber ausschließlich mit dem stift, ansonsten würde er immer viel zu lange auf "buttons" drücken, sodass diese nicht reagieren.

ein diktiergerät mit anzeig- und einstellbarer aussteuerung und anschließend ab in den PC damit, fertig.
timoliciouz
Neuling
#24 erstellt: 17. Mrz 2017, 21:37
Die Erfahrung habe ich auch gemacht. In diesem Fall klappt das mit Excel und Word super, aber wenn ich telefonisch bei Problemen helfen will, weiss er gar nicht, was genau ein Ordner ist und was eine Datei.

Bei wärmeempflindlichen Smartphones habe ich oft die Erfahrung gemacht, dass Senioren - trotz mehrmaligem Erklären, dass die Geräte auf Wärme und nicht auf Druck reagieren - gerne sehr feste drücken, weil ja eine Taste zu sehen ist und man es gewohnt ist auf Tasten zu drücken. Wie bei der Fernbedienung.

Audacity hab ich mir angeschaut, von der Idee her wäre das natürlich spitze, aber damit kommt er auf keinen Fall klar und selbst wenn, dann nur mit genauer Schritt für Schritt Anleitung und bei jedem mal die Angst, doch was falsch zu machen, weil es mehr als die 4 Tasten gibt, die er wirklich braucht.

Der Generation meines Opas wurde leider von vielen Menschen damals der Computer auch einfach falsch beigebracht. Statt zu erklären, was ein Desktop ist, was ein Ordner und wie man Dateien verschieben kann oder warum es 2 Maustasten gibt, wurde Schritt für Schritt zu einer bestimmten Lösung (z.B. Word öffnen, schreiben, drucken) geführt, sodass zwar diese Aufgabe bewältigt wird, ähnliche aber nicht auch selbsständig lösbar sind. Ich wurde schon oft von Senioren zur Hilfe gerufen, die zwar 1a ihre Strom-Gas-Wasser-Tabellen in Excel füllen konnten, aber nicht wussten, wie sie Word aufbekommen, weil sie es noch nie gebraucht haben. Kein Scherz. Auch mein Opa schreibt, obwohl er Excel kann immer noch seine Briefe mit der Schreibmaschine, weil er immer wieder ein und dasselbe Word dokument zum Schreiben genommen hat und die alten Texte dann weg waren. Er weiss einfach nicht, dass es eine Ordnerstruktur gibt, in der man Daten sortieren kann.

Sein "Lehrer" hat ihm damals einen Computer eingerichtet, einen fetten Ordner hingemacht wo steht "Zähler" in dem sich 3 Exceldateien Gas, Wasser, Strom befinden, die er dann füllt. Jedes Jahr macht er dann eine neue Excel-Tabelle für das Jahr, weil er nicht weiss, dass es die Datei kopieren und neu beschriften kann. So wurde es ihm nun mal erklärt.
Curlew
Stammgast
#25 erstellt: 17. Mrz 2017, 21:47

timoliciouz (Beitrag #24) schrieb:
In diesem Fall klappt das mit Excel und Word super (...)

Und deshalb dachte ich, das könnte ja vielleicht auch mit Audacity klappen.


Audacity hab ich mir angeschaut, von der Idee her wäre das natürlich spitze, aber damit kommt er auf keinen Fall klar und selbst wenn, dann nur mit genauer Schritt für Schritt Anleitung und bei jedem mal die Angst, doch was falsch zu machen, weil es mehr als die 4 Tasten gibt, die er wirklich braucht.

Aber wenn du da solche Probleme siehst, dann vergessen wir den Vorschlag besser wieder. Du kennst deinen Opa besser als wir und weißt am besten, womit er zurechtkommt und womit nicht.


Der Generation meines Opas wurde leider von vielen Menschen damals der Computer auch einfach falsch beigebracht. Statt zu erklären, was ein Desktop ist, was ein Ordner und wie man Dateien verschieben kann oder warum es 2 Maustasten gibt, wurde Schritt für Schritt zu einer bestimmten Lösung (z.B. Word öffnen, schreiben, drucken) geführt, sodass zwar diese Aufgabe bewältigt wird, ähnliche aber nicht auch selbsständig lösbar sind.

So ähnlich kenne ich das auch. Nur ist da nicht das Nichtkönnen das Problem, sondern die strikte Weigerung, sich überhaupt mal mit den Grundlagen auseinanderzusetzen, auch wenn das intellektuell überhaupt kein Problem wäre. Man hat ja die Verwandten, die einem helfen. Aber das gehört jetzt nicht hier her...
cr
Moderator
#26 erstellt: 17. Mrz 2017, 22:50
Ehrlich gesagt habe ich das Gefühl, dass die wenigsten Leute auch nur die geringste Ahnung von Dateiverwaltung haben, oft auch solche, die viel am Computer herummachen (von der Verwendung von Tastenbefehlen mal ganz abgesehen, kenne kaum wen, der wenigstens weiß, was Strg A, C, X und V heißt, von weiteren Befehlen ganz zu schweigen....)
Danny_DJ
Inventar
#27 erstellt: 20. Mrz 2017, 12:02
disagree. shortcuts und verständnis dateilogik schließen einander nicht zwingend aus. aber viele leute denken einfach, computer müssen kompliziert zu bedienen sein und interessieren sich nicht für vorhandene usabilityhilfen. auch ein mac wird mit seinem noch viel höheren potenzial von kaum einer der "hausfrauen" annähernd workflowbeschleunigend genutzt, wie er es könnte.


[Beitrag von Danny_DJ am 20. Mrz 2017, 12:03 bearbeitet]
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