DA-Wandler CD-Player - welcher Wandler besser ?

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henriette
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 18. Mai 2004, 11:37
Hallo,

CD-Player

muss mich zwischen 2 Geräten entscheiden, wobei es mir seeeehr auf den DA-Wandler ankommt.

1. Marantz CD 7300
DA-Wandler "Delta-Sigma" (keine Angabe ob 24Bit etc!)
http://www.marantz.com/hifi/de/

2. Cambridge Azur 540C
DA-Wandler: 24-Bit-192 kHz.
http://www.cambridgeaudio.com/540c_cd.html
http://www.audiophiles.at/shop/AddRec.asp?KatNr=10917

Beide Geräte haben als hervorragend im Test abgeschnitten.
Marantz kann auch MP3s spielen.
Cambridge hat in Stereoplay herausragende Ergebnisse in seiner Preisklasse erzielt, spielt CD,CD-R, CD-RW.

Welches Gerät würdet Ihr empfehlen ?

Bin für jeden Tip dankbar

henriette
Torsten_Adam
Inventar
#2 erstellt: 18. Mai 2004, 11:45
Hallo
Meinst du nicht, dass es schwierig ist etwas zuempfehlen, dass alleinig dem persönlichem Geschmack betrifft!
Ich kann aber sagen dass der Wandler des Marantz meinem Geschmack sehr entgegen kommt.

Du sollest dir diese Geräte anhören!
Das ist besser.
henriette
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 18. Mai 2004, 12:35
Torsten_Adam,

durch Anhören bzw. vergleichen der beiden Geräte habe ich noch keine Aussage zu meiner eigentlichen Frage wg. des Marantz DA-Wandlers!
DAS hat mit "persönlichem Geschmack" überhaupt nicht zu tun - ist eine rein technische Angelegenheit.

Dazuhin müsste ich einen Händler finden, der genau DIESE beiden Geräte da hat - bis jetzt fand sich noch keiner.

In meiner näheren Umgebung gibt's ohnehin keine "Studios" mehr, müsste also mind. 50-100km in Kauf nehmen und das mit Rollschuhen :=)

henriette
micha_D.
Inventar
#4 erstellt: 18. Mai 2004, 12:50
Hallo

Es gibt auch noch einige Geräte bei denen die Filtercharakteristik variabel ist......

T+A z.B.

Das ermöglicht schon wieder ganz andere Möglichkeiten.....

Unterschiedliche Wandlerprinzipien miteinander vergleichen
macht so wenig Sinn......Jedem Vorteil eines Wandlerprinzips stehen auch Nachteile gegenüber......den "Perfekten"Wandler gibt es nicht..........

Micha


[Beitrag von micha_D. am 18. Mai 2004, 12:56 bearbeitet]
Torsten_Adam
Inventar
#5 erstellt: 18. Mai 2004, 12:53
Naja, der Marantz hat den Cirrus und die Cambridge haben, so glaube ich den Wolfson, oder so ähnlich, drin.
Das schwierige ist, dass beide ihren eigenen Klang haben, also beide sind auf ihre Art gut.
Daher ist es schon bei diesen Geräten eine Geschmacksfrage.
Wie ich aber auch schon gesagt habe, ich würde den Klang des Cirrus bevorzugen.
DJTouffe
Stammgast
#6 erstellt: 18. Mai 2004, 14:21
bei delta-sigma DA wandlern kommt es prinzipbedingt zu einem offset beim nulldurchgang (wie bei class AB oder H verstärker). einzige ausnahme meines wissens: DENON's eigene DAwandler.

aber es gibt auch excellente 1bit wandler, wie die von Technics zB (MASH 1bit oder S-MASH)

nur das ohr soll entscheiden, welche dir besser gefallen.
henriette
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 18. Mai 2004, 14:32
danke allen,

tja, das Ohr soll entscheiden... wie, wenn die Geräte nicht verfügbar sind (bzw. nicht erreichbar - entfernungsmässig)?!

vielleicht hat noch jemand Erfahrungen mit den beiden Geräten ? [Marantz CD7300 + Cambridge Azur 540C]

bin für JEDEN Tip dankbarststst...

henriette
Schnaufi
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 28. Jul 2005, 20:25
ich bin auch um jedes Feedback zu diesen beiden Playern (auch CA 340C) dankbar!

Konnte bisher die beiden noch nicht gegeneinander hoeren

Schnaufi
hitekk
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 20. Aug 2007, 20:30
Hallo,

ich möchte mir ebenfalls einen Cambridge Audio CDP zulegen.

Laut Hoerwege ( http://www.hoer-wege.de ) ist der Azur 340C zu empfehlen, wenn man einen guten externen DA-Wandler verwendet.

Nun wollte ich fragen, ob der Azur 340C das Quellsignal bei Digitalausgabe wirklich nur ausliest und unbearbeitet weitergibt?

und

ob ob es sich lohnt die Arbeit dem 192 kHz/24-Bit DA-Wandler meines Pioneer VSX-1016V-K THX-Mehrkanalreceiver zu überlassen.

Laut technischer Info hat dieser die populären
Freescale 180 MIPS DSPC56371AF180 24-bit DSP-Processor
und
AKM AK4628A 96-kHz/192-kHz, 24-bit, two-channel A/D converter and eight-channel D/A converter

Der Azur 340C hat hingegen nur einen 24-bit/96kHz DA-Wandler der angeblich hörbare Unterschiede zu den höherwertigen Modellen aufweist.
Kann also ein Multichannel DA-Wandler einen besseren Job als ein reiner 2-Kanal Wandler (nur die Specs im Vordergrund)?

Eventuell hat schon mal jemand den Azur 340C via Digitalausgang an seiner Anlage laufen oder schon mal den Analogausgang mit dem digitalen verglichen?


Gruß
hitekk


Quelle: http://www.audiodesi...&articleId=201800109
Gelscht
Gelöscht
#10 erstellt: 20. Aug 2007, 21:46
Marantz CD 7300
CRYSTAL CS4396 24-Bit, 192 kHz D/A Konverter



Kaum schlechter als die guten und teuren BurrBrown PCM1704 ist der CRYSTAL CS4396 DA-Wandler. Mit dem nach dem 1-Bit-Prinzip arbeitenden Stereo-DAC lässt sich ein ....


Hier nachzulesen = http://www.hoer-wege.de/dacup4396.htm

Nachtrag = Wenn du nicht unbedingt auf die beiden Geräte fixiert bist , ist vielleicht auch der Onkyo DX-7355 eine Überlegung wert .


"Mehr CD-Spieler für weniger Geld gibt es nirgendwo !!"

= schreibt " hoer-wege "
karbes
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 21. Aug 2007, 08:15
Hallo Henriette,

ich glaube die heutigen 24bit /192khz Wandler arbeiten auch mit der 1 bit Technik (oder Sigma delta und wie das sonst noch alles heißt). Die Angabe 24-bit sagt eigentlich nichts über das Arbeitsprinzip des Wandlers aus, sondern nur, was hinten rauskommt, hier eine Auflösung von 24 bit.

Das ist wohl so eine ähnliche Bezeichnungspolitik der Hersteller (wenn man so will, eine kleine Schummelei) wie bei bestimmten AMD-Prozessoren, da gibt oder gab es Modelle z.B. mit der Modellbezeichnung „Athlon 2000 +“. Tatsächlich taktet der Prozessor nicht, wie die Bezeichnung suggeriert, mit 2000 Mhz, sondern tatsächlich „nur“ mit um die 1600 Mhz. Die Architektur dieses Prozessors ist aber so effektiv, so daß mit 1600 Mhz unterm Strich eine Leistung erzielt wird (also das was hinten rauskommt), die ein Intel-Prozessor erst mit 2000 Mhz schafft. Demnach dürfte der AMD-Prozessor wohl pfiffiger und moderner konstruiert und konzipiert sein als der Intel-Prozessor.

Bei den A/D Wandlern ist der echte Multibit-Wandler so gut wie tot, er wurde etwa ab 1990 von den 1 bit-Wandlern abgelöst und wurde innerhalb ziemlich kurzer Zeit völlig verdrängt.

Einfach deshalb weil der 1 Bit Wandler unbestreitbare Vorteile bietet, er ist billiger in der Herstellung (auch entfallen lohnintensive Justagearbeiten), im Prinzip hat er nur einen (rasend schnellen) Schalter, der nur eine einzige feste Spannung schaltet.
Dabei ist der 1-Bit-Wandler auch noch besser als ein Multibit-Wandler der so viele Schalter und von ihnen geschaltete Spannungen hat wie angegebene Bit (was eine Anfälligkeit für Abweichungen erhöht).

Wichtiger ist eigentlich was hinter dem Wandler passiert. Mit der Güte und Konzeption der hinter dem Wandler kommenden „analogen Sektion“ (deren Bauteile) steht und fällt maßgeblich die Klanggüte eines CD-Players, und damit in der Regel auch die Höhe des Preises.

Ich tendiere zu Marantz, denn die Player haben eine anerkannt gute und aufwendige weitgehend mit konventionellen Bauteilen aufgebaute Analogsektion (Marantz nenent es "HDAM" - ist meist auf den Frontplatten zu lesen) der die Fachwelt gute Klangeigenschften nachsagt.

Gruß, karbes
hitekk
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 03. Sep 2007, 12:05
Hi,

die Frage hat sich für mich erledigt.

=> Analog klingt mit entsprechenden Kabeln wesentlich natürlicher. Die Wandler des Cambridge sind gut genug.

Die digitale Verbindung, insbesondere Toslink ist durch den wackeligen Anschluß und den auf Multichannel spezialisierten D/A-Wandler des THX Verstärkers nicht lohnenswert.

Gruß
hitekk
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