Teuer vs alt

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puyan
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 26. Mrz 2010, 08:02
Hallo,
ich habe noch einen recht alten Sony ES 222 X, der müsste mttlerweile so um die 15 Jahre alt sein. Jetzt die Frage kann der überhaupt heute noch mit günstigen Geräte der 300-400- Klasse mithalten. Des weiteren würde mich interessieren, ob man überhaupt einen Unterschied zwischen einem 300,- und einem 2000,- gerät als anfänger hören kann, oder ob es nur sehr sehr geringe Unterschiede sind
Eminenz
Inventar
#2 erstellt: 26. Mrz 2010, 08:11

puyan schrieb:
Hallo,
ich habe noch einen recht alten Sony ES 222 X, der müsste mttlerweile so um die 15 Jahre alt sein. Jetzt die Frage kann der überhaupt heute noch mit günstigen Geräte der 300-400- Klasse mithalten. Des weiteren würde mich interessieren, ob man überhaupt einen Unterschied zwischen einem 300,- und einem 2000,- gerät als anfänger hören kann, oder ob es nur sehr sehr geringe Unterschiede sind


Das sind umstrittene Fragestellungen. Die Wandlertechnologie ist weitgehend ausgereift, neue Player haben allerdings bessere Wandler verbaut als noch die Geräte vor 15 Jahren. Bei digitalem Anschluss wirst du aber kaum einen Unterschied hören und selbst bei analogem Anschluss tue ich mich schwer.

Habe z.B. hier einen älteren Onkyo DX 6850 und einen Yamaha CDC 697 und ich höre da keinen Unterschied.


[Beitrag von Eminenz am 26. Mrz 2010, 10:25 bearbeitet]
Hörbert
Inventar
#3 erstellt: 26. Mrz 2010, 10:19
Hallo!

Das kommt ganz darauf an was du willst,ältere CDP´s spielen zum Teil keine CDR´s ab respektive nicht jede Sorte. Von CDRW ganz zu schweigen, das wäre schon ein unerhörter Glücksfall.

Wenn du gar neuere Formate nutzen willst bleibt dir ohnehin nur eine Neuanschaffung übrig. Allerdings würde dir m.E. ein reiner CDP praktisch keinerlei Vorteile klanglicher Art verschaffen können. Die Auflösung der konventionellen CD liegt bei 16 Bit, die alten Wandler sind genau darauf konzipiert den Zahlenraum den diese 16 Bit darstellen zu verarbeiten, das können neuere auch nicht besser. Möglicherweise ergibt sich ein winziger Unterschied in der Analogen Weiterverarbeitung des Materiales in der Ausgangsstufe oder in einigen Sonderfällen ein leicht verringerter Rauschpegel gegenüber einem deutlich älterem Gerät. Aber ob solche winzige Unterschiede eine Neuanschaffung lohnen?

MFG Günther
puyan
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 26. Mrz 2010, 11:49
wenn dem so sei, dann frage ich mich, warum es denn leutgens gibt, die 2000,- für einen player geben, wo es ein 600,- teil auch tun würde, das es bei den Amps anders ist, das kann ich nachvollziehen
Hörbert
Inventar
#5 erstellt: 27. Mrz 2010, 16:18
Hallo!

Nun Klang ist ja nicht das einzige Kriterium nach dem man die Wertigkeit einer Anlage bemißt. Neben einem Optischen und haptischen Aspekt kommt sehr viel gefühlte Qualität ins Spiel. Wäre das nicht so hätten wir alle doch irgendwelche günstige Konservendosen mit phantastischer Schaltungstechnik und gut wär´s.

Mal ehrlich, wenn deine CD in einem gut verarbeiteten Tiefschwarzen Panzerschrank von CD-Player mit sonorem aber sehr leisem Summen verschwindet und nach einem leisen aber sattem Klicken beginnt die Musik bei völliger Lautlosigkeit der übrigen Player Mechanik, -hast du da nicht ein ganz anderes Gefühl als bei einem windigen Gerät das die CD schabend in seiner klapprigen Kunststofflade einzieht und nach einem leisen rattern oder rasseln mit einen mit dem Kopf am Player noch gerade hörbaren leise mahlendem Geräuch die Scheibe abspielt?

Jede Wette das du das erstere der Geräte als besser empfindest solange du beide Geräte vor Augen hast und das es eigentlich egal ist das man die beiden Geräte im Blindtest nich voneinander unterscheiden könnte.

HiFi läßt sich so gesehen gar nicht auf die reinen technischen Parameter reduzieren.

MFG Günther
Eminenz
Inventar
#6 erstellt: 27. Mrz 2010, 16:24
Absolut nachvollziehbar. Trotz des Alters meines DX-6850 ist es eine Freude mit dem Gerät Musik zu hören. Knappe 10kg Gewicht, das ist gar kein Vergleich zu den heutigen 3kg-Playern, wie ich finde.
Wolfgang_K.
Inventar
#7 erstellt: 27. Mrz 2010, 17:12
Ein guter Bekannter von mir hat sich vor 10 Jahren auch so einen High-End-CD-Boliden (Gewicht ca. 18 Kilo) ins Wohnzimmer gestellt, Kostenpunkt damals etwa 2000,- DM, aber da ist jedes Teil an diesem Gerät sein Geld absolut wert. Alleine die Schublade ist schon der reinste Panzerschrank. Und diese Sachen halten ewig lange, das sind im Gegensatz zu den meisten Plastik-Billig-Heimern keine Massenprodukte.

Mein Bekannter steht heute auf dem Standpunkt, er würde nie wieder soviel Geld für einen CD-Spieler ausgeben.
Eminenz
Inventar
#8 erstellt: 27. Mrz 2010, 17:26

Wolfgang_K. schrieb:
Ein guter Bekannter von mir hat sich vor 10 Jahren auch so einen High-End-CD-Boliden (Gewicht ca. 18 Kilo) ins Wohnzimmer gestellt, Kostenpunkt damals etwa 2000,- DM, aber da ist jedes Teil an diesem Gerät sein Geld absolut wert. Alleine die Schublade ist schon der reinste Panzerschrank. Und diese Sachen halten ewig lange, das sind im Gegensatz zu den meisten Plastik-Billig-Heimern keine Massenprodukte.

Mein Bekannter steht heute auf dem Standpunkt, er würde nie wieder soviel Geld für einen CD-Spieler ausgeben.


Nun, mein erwähnter Onkyo ist nicht gerade unanfällig aber ich hab ihn preiswert bekommen.
stefansb
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 27. Mrz 2010, 19:35
Hi,
mein sherwood cdp 772 bringt auch seine 9 kg gewicht mit auf die waage, mit guter verarbeitung und ausreichender ausstattung. aber da war die uvp nur 450 euro, also viiiiiiiel zu billig. so was kann dann nur schrott sein.
für viele zählt halt defenitiv der name und das preisschild.
mit qualität alleine hat das dann oft nicht mehr zu tun.
aber jeden tierchen sein plaisierchen.

gruss stefan
Hörbert
Inventar
#10 erstellt: 27. Mrz 2010, 20:15
Hallo!

Ich habe seinerzeit ebenfalls ohne mit der Wimper zu Zucken etwas über 2500 DM für einen Sony X77ES hingelegt, im vollen Bewußtsein das ich keinen reproduzierbaren Unterschied zu meinen Technics SL-P777 gehört habe. Ich wollte den Panzerschrank einfach haben.

Diese Beiden CDP´s habe ich immer noch. Sie Funktionieren dank guter Maschinenpflege wie am ersten Tag. Nur der Wunsch auch neuere Formate nutzen zu können hat mich dann doch zum Erwerb einen "Allesfressers" gebracht. Klanglich relevante Unmterschiede des "Neuen" zu den beiden Veteranen kann ich im Blindversuch nicht erkennen.

MFG Günther
stefansb
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 27. Mrz 2010, 20:38
Hi,
wobei für viele selbst die es-serie von sony nicht zum high-end zählen kann.
ist halt ein massenhersteller. dabei haben gerade diese in der vergangenheit mit ihren ganzen know-how im hintergrund immer wieder technisch hervorragende produkte auf dem markt gebracht. und haben vor allem erstmal überhaupt die technischen grundlagen gesetzt.
man denke nur im allgemeinen an den ruf von technics bei den plattenspielern, onkyo bei tunern und verstärkern, akai bei den tape-decks, sony bei den cd-playern uswusw.
hochwertigste serien haben aber alle rausgebracht. leider oft nur noch vergangenheit .

gruss stefan
Hörbert
Inventar
#12 erstellt: 27. Mrz 2010, 21:03
Hallo!

Ich bin mit den Edelserien der großen Hersteller eigentlich nie auf die Schnautze gefallen. Mit irgendwelchen teueren Nischenproduken kleiner Hersteller aber schon.

Ich begreife mich ohnehin eher als HiFi-Hörer denn als High-End Hörer, hier habe ich die Gewähr das die Geräte so gebaut sind das sie mir eine möglicht hohe Wiedergabetreue ohne eventuelles "Sounding" bieten. Dazu gibt es schließlich Soundprozessoeren oder die altertümlicheren Equalizer. Wenn ich das haben will schleife ich entsprechend ein.

Man mußte natürlich schon wissen wo die Stärken und Schwerpunkte der jeweiligen Hersteller lagen. Eine Kette aus einem Haus war für mich einfach undenkbar, daran hat sich aucxh Heute nichts geändert. Ich sammle und höre zwar vorwiegend Vintage Geräte aber bei Quellgeräten zahle ich natürlich wie jeder andere auch meinen Tribut an die Zeit.

MFG Günther
_ES_
Administrator
#13 erstellt: 28. Mrz 2010, 13:34

Eine Kette aus einem Haus war für mich einfach undenkbar


Och, wenn man sich auf Amp und CD beschränkt, geht das ganz gut..
CarstenO
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 28. Mrz 2010, 13:44

puyan schrieb:
Hallo,
ich habe noch einen recht alten Sony ES 222 X, der müsste mttlerweile so um die 15 Jahre alt sein. Jetzt die Frage kann der überhaupt heute noch mit günstigen Geräte der 300-400- Klasse mithalten.


Hallo puyan,

ich kenne Deinen Sony-Player ganz gut und denke, dass er heutigen 400-EUR-Playern in der "gefühlten" Verarbeitung eindeutig überlegen ist. Klanglich (wenn man sich mir dieser Thematik beschäftigen mag) kenne ich mit einem Marantz CD 6003, einem NAD C 515 BEE oder auch einem eher lumpig verarbeiteten Harman HD 980 bessere Player.


puyan schrieb:
Des weiteren würde mich interessieren, ob man überhaupt einen Unterschied zwischen einem 300,- und einem 2000,- gerät als anfänger hören kann, oder ob es nur sehr sehr geringe Unterschiede sind


Es wäre ja schon recht anmaßend über andere zu sagen, was sie hören können und was nicht. Schließlich ist es ja selbst unter Fortgeschrittenen strittig, ob ein CD-Player der Anlage eine klangliche Prägung - welchen Ausmaßes auch immer - mitgeben kann.

Gruß, Carsten
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