MP3 statt CD ?

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MPol
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 26. Dez 2012, 20:28
Liebe Forumsgemeinde!
Zu Weihnachten habe ich mir mein erstes HiFi-System gegönnt, von der Qualität der Musik bin ich nach einigen Stunden einspielen absolut überzeugt, einfach grandios. Bei der Familien-Feier gestern meinte ein Verwandter, ich solle doch anstatt über die CDs zu hören, diese kopieren und über den USB-Anschluss des CD-Spielers hören, um das Gerät zu schonen.

Nun habe ich meine Lieblings-CDs probeweise mit Windows Media Player in 320kBit/s MP3 auf einen Stick kopiert.
In einem ersten Blindtest mit jenem Verwandten empfand er beide Varianten, also CD und USB als gleichwertig, eine zweite Testperson hielt die CD-Version für etwas kräftiger. Ich selbst bin zwar nicht ganz uneingenommen, da ich ja weiß, welches die CD ist und welche nicht, doch hatte ich bei der CD das Gefühl eines etwas runderen und angenehmeren Klanges. Grundsätzlich scheint der Stick bei gleicher Lautstärkeneinstellung etwas leiser zu sein.

Aus diesem Grund wollte ich euch um Rat bitten, was haltet ihr von dem klanglichen Unterschied der beiden Datenträger, ist es überhaupt möglich, eine Differenz zu hören, und vor allem ist es sinnvoll den CD-Player durch selteneres Benützen weniger zu strapazieren und das „Alltägliche“ an Musik über USB zu hören? Schließlich musste ich schon des Öfteren die Erfahrung machen, dass CD-Laufwerke nach 5-10 Jahren den Geist aufgeben, allerdings meistens von qualitativ deutlich schlechteren Geräten. Gibt es irgendwelche Tricks um eine lange Lebensdauer zu ermöglichen, schließlich soll das Gerät noch ein Weilchen halten.

Ich wäre euch für die eine oder andere Antwort sehr dankbar,
Gruß
MPol
Cogan_bc
Inventar
#2 erstellt: 26. Dez 2012, 20:34
Bei CD Playern kann man nach ein paar Jahren auch mal das reine Laufwerk austauschen. Ersatz kost meist um 30€. Also keine Sache
Konvertiere Deine CDs im .flac Format, das sollte verlustfrei sein.

mein erstes HiFi-System gegönnt

ist das so mies das Du noch nicht mal die Firma von der es stammt erwähnst
Macdieter
Stammgast
#3 erstellt: 26. Dez 2012, 21:35
das Format .m4a = AAC
Verlustfrei und klanglich toll erzeugt man mit iTunes.
Zumal die eingelesenen CD,s mit Album und Title direkt benannt werden.
Kein umbenennen erforderlich.
Gekaufte Title in dem gleichen verlustfreien Format vor liegen.

CD Player und Lebensdauer zu ermöglichen ???
Ist nicht im Sinne der Firmen, zumal die Endwicklung nicht
stehen bleibt. In 5 Jahren gibt es bestimmt keine
Audio CD und Festplatten mehr.


[Beitrag von Macdieter am 26. Dez 2012, 21:43 bearbeitet]
MPol
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 26. Dez 2012, 21:54

Cogan_bc schrieb:
Bei CD Playern kann man nach ein paar Jahren auch mal das reine Laufwerk austauschen. Ersatz kost meist um 30€. Also keine Sache
Konvertiere Deine CDs im .flac Format, das sollte verlustfrei sein.

mein erstes HiFi-System gegönnt

ist das so mies das Du noch nicht mal die Firma von der es stammt erwähnst :D


Das ist eine gute Nachricht!
Meint ihr die .flac oder AAC auf eine CD kopieren, oder auf den Stick? Denn das hab ich mir auch schon überlegt, leider geht das nur nicht, weil der Spieler mit USB nur MP3 und WMA spielen will
Nö nö, so schlecht ist es nicht, besteht aus dem Denon PMA 710ae, DCD 710ae und Canton Ergo 620, bald auch TU 1510ae

Gruß
MPol


[Beitrag von MPol am 26. Dez 2012, 22:02 bearbeitet]
Cogan_bc
Inventar
#5 erstellt: 26. Dez 2012, 22:02

Nö nö, so schlecht ist es nicht, besteht aus dem Denon PMA 710ae, DCD 710ae und Canton Ergo 620


Glückwunsch das kann man doch beim Namen nennen


weil der Spieler mit USB nur MP3 und WMA spielen will

geht da nicht was mit direkter zuspielung vom Rechner ?


[Beitrag von Cogan_bc am 26. Dez 2012, 22:02 bearbeitet]
Macdieter
Stammgast
#6 erstellt: 26. Dez 2012, 22:08
>nur MP3 und WMA spielen

auch kein .flac ? iss das en altes Ding
MPol
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 26. Dez 2012, 22:10

Cogan_bc schrieb:

Nö nö, so schlecht ist es nicht, besteht aus dem Denon PMA 710ae, DCD 710ae und Canton Ergo 620


Glückwunsch das kann man doch beim Namen nennen


weil der Spieler mit USB nur MP3 und WMA spielen will

geht da nicht was mit direkter zuspielung vom Rechner ?


Doch da geht was, da geh ich dann gleich über den Verstärker, also über ein Kabel Cinch-Klinkenanschluss, da spar ich mir den CD-Spieler, das sollte doch auch funktionieren, oder?
Aber den Computer hab ich nicht so oft angeschaltet

Gruß
MPol


[Beitrag von MPol am 26. Dez 2012, 22:11 bearbeitet]
MPol
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 26. Dez 2012, 22:17

Macdieter schrieb:
>nur MP3 und WMA spielen

auch kein .flac ? iss das en altes Ding


Ja, über den USB schon, das ist aber beim neuen Modell, dem Denon DCD 720ae auch nicht anders.
enkidu2
Inventar
#9 erstellt: 26. Dez 2012, 22:30
Ich weiß nicht, ob Schonung bei Geräten immer angebracht ist. Vielfach wollen mechanische Geräte ja bewegt werden, so dass die Schmierung nicht hart wird. Ehrlich gesagt, würde ich vorerst den CD-Player weiter nutzen und mir währenddessen Gedanken machen, ob sich der Wechsel auf Musik im Dateiformat lohnt. Der Wechsel wäre ja mit einigem Aufwand verbunden.

Wenn Du mit den CDs soweit klar kommst, und ansonsten kein zusätzlicher Anreiz besteht, Musik in eines der bekannten Dateiformate zu wandeln (FLAC, ALAC, MP3, AAC, WMA, OGG/Vorbis, etc.) würde ich mir den Aufwand ersparen. Neben dem Rippen müsste die Musik sauber getaggt/beschriftet werden, die Dateien auch regelmäßig gebackupt/gesichert werden (Festplatten halten auch nicht ewig) usw.

Solltest Du Dich entscheiden, Deine Musik auf Festplatte/USB-Stick zu speichern, dann empfiehlt es sich, die Musik von Anfang an in verlustfrei komprimierten Formaten wie z.B. FLAC zu speichern. Den Verlust bei verlustbehafteten Formaten wie MP3, WMA, OGG/Vorbis, AAC) kann man nicht wieder rückgängig machen.

CDs brennen würde ich mir aus Aufwandsgründen grundsätzlich verkneifen. Dann lieber gucken, wie ich Musik von Festplatte ins System bekomme.

Ich würde dann auch eher mit einem DNP-720AE anstelle eines TU 1510AE liebäugeln.

Gruß enkidu2


[Beitrag von enkidu2 am 26. Dez 2012, 22:33 bearbeitet]
MPol
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 26. Dez 2012, 22:54
Sicher ist es, die CDs auf die Festplatte zu spielen, einiges an Arbeit, über den Netzwerk-Player aber sicherlich lohnend ;-)
Ansonsten besteht kein Anreiz, die CDs extra in ein verlustfreies Format zu kopieren, in MP3 habe ich fast alles am PC, da ich das oft für verschiedenes brauche.
Der TU-1510AE ist schon bestellt, eigentlich hatte ich ihn schon, der hatte allerdings eine Fehlfunktion
Aber den Netzwerkplayer werde ich mir sicher gerne ansehen, doch glaube ich nicht, solch ein Gerät zu benötigen.
Würde es eigentlich gehen, zB den Ton von Spielen oder anderen Anwendungen über ein simples Klinkenkabel mit Cinchseite vom Computer auf den Verstärker zu spielen?

Gruß
MPol


[Beitrag von MPol am 26. Dez 2012, 22:57 bearbeitet]
jakef
Inventar
#11 erstellt: 26. Dez 2012, 22:54
Ein kleines NAS kostet heute nicht mehr die Wlt...warum nicht als WAV abspeichern?
Marcel1995
Inventar
#12 erstellt: 26. Dez 2012, 23:19
Wer hat dir denn diesen Quatsch erzählt? Ich haben einen 5-fach CD-Wechsler von Sony (CDP-C535) und der ist von 1996, fast so alt wie ich (bin "Baujahr" 1995), den hatten wir in unserer alten Wohnung, sind dann 2-mal umgezogen, 2003 in unsere jetzige Wohnung, wo wir ihn erst nicht benutzt haben (passt nicht ins Wohnzimmerregal) und nun habe ich ihn seit einigen Jahren und er läuft einwandfrei, dasselbe ist mit meinen Plattenspieler Elac PC 910 ist von Ende der 70er und mein Kassettendeck für zwei Tapes Technics RS-T20 ist von 1987 (habe ihn in einem Technics-Katalog von 1987 gefunden).

Und am besten ist das rippen in wav, das hat mit 1411 kbit/s dieselbe Bitrate wie die CD und man kopiert damit die CD 1 zu 1 auf die Festplatte, allerdings würde ich das mit einer anderen Software als Windows Media Player rippen, ich habe neulich gemerkt, das WMP bei unverkratzten CDs Lesefehler macht, hatte mit im Juli die Deluxe von "Born to Die" gekauft und natürlich sofort gerippt, einmal in MP3 mit 320 kbit/s und einmal in wav und in der wav waren in zwei Songs solche Lesefehler (kratzendes Geräusch) zu hören (die CD war wie gesagt neu und hat keine Kratzer (inzwischen zwei, drei ganz kleine, aber da sehen die CDs aus der Bücherei viel, viel schlimmer gegen aus), seitdem traue ich Windows Media Player nicht mehr so richtig, außerdem habe ich ein Blu-Ray-Laufwerk (Samsung SH-B123L) fürs Rippen verwendet, das damals gerade mal ein halbes Jahr alt war, inzwischen ist es 1 Jahr.
Cogan_bc
Inventar
#13 erstellt: 26. Dez 2012, 23:20

Würde es eigentlich gehen, zB den Ton von Spielen oder anderen Anwendungen über ein simples Klinkenkabel mit Cinchseite vom Computer auf den Verstärker zu spielen?

Klar, ist aber "nur" Stereo dann
roger23
Stammgast
#14 erstellt: 26. Dez 2012, 23:30
Ich rippe alle Silberscheiben mit Mediamonkey nach flac. Bei Bedarf (mp3-Player oder Handy) gibt's von da ein mp3 oder eine Kopie fürs Auto..
jakef
Inventar
#15 erstellt: 27. Dez 2012, 01:59
Also ich speichere meine Tonträger brav im WAV Format auf meinen Mac Mini ab und führe die Digitalen Signale dann über den digital optischen Ausgang auf meinen DAC....warum Flac'en oder MP3en?
MPol
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 27. Dez 2012, 12:46
Vielen Dank für eure hilfreichen Beiträge, ihr habt mir wirklich sehr weiter geholfen.
Meine Musiksammlung werde ich jetzt am PC als wav mittels EAC speichern, falls die CD mal eingeht, oder zum Übertragen auf die Anlage.


Cogan_bc schrieb:

Würde es eigentlich gehen, zB den Ton von Spielen oder anderen Anwendungen über ein simples Klinkenkabel mit Cinchseite vom Computer auf den Verstärker zu spielen?

Klar, ist aber "nur" Stereo dann


Welche Lautstärkeneinstellung müsste ich da vornehmen, da der Klinkenbuchsenausgang am Laptop doch eigentlich für kleine Kopfhörer gedacht ist, nicht als Ausgang für den Verstärker. Schließlich soll der nicht mit einem zu starken Eingangssignal gegrillt werden.
Was meinst du mit "nur Stereo" ? Ist denn ne CD was anderes als Stereo?

Gruß
MPol


[Beitrag von MPol am 27. Dez 2012, 13:36 bearbeitet]
Cogan_bc
Inventar
#17 erstellt: 27. Dez 2012, 14:20
ich denke nicht das Du mit dem Ausgang was grillen kannst
Der wird normal über die allgemeine Lautstärke geregelt da die KH meist eine eigene Regelung haben.


Ist denn ne CD was anderes als Stereo?


natürlich nicht. Ich hatte da 5.1 im Hinterkopf.
Manche Leute gehen von der Klinke auf ihren AVR und wundern sich das da kein 5.1 mehr kommt
andre11
Inventar
#18 erstellt: 27. Dez 2012, 15:07

jakef schrieb:
....warum Flac oder MP3....

z.B. wegen der fehlenden Tag-Funktionen (Interpret, Titel, Cover-Anzeige, usw.) beim WAV Format.
MPol
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 27. Dez 2012, 15:14

andre11 schrieb:

jakef schrieb:
....warum Flac oder MP3....

z.B. wegen der fehlenden Tag-Funktionen (Interpret, Titel, Cover-Anzeige, usw.) beim WAV Format.


Leider funktioniert das bei mir nicht so ganz mit flac, aber im Fall das ich doch noch wechseln möchte, gibt es sicher Konvertierungsprogramme, die das einfacher machen, als die gesamte Sammlung wieder reinzuspielen. Abgesehen davon spielt WMP die Flac-Files nicht ab, dann müsste ich mir wieder einen neuen Player laden...

Heute Nachmittag werde ich gleich mal zum Händler laufen um meinen defekten Radio umzutauschen und ein Kabel zu besorgen. Ich werde mich einfach mal ran tasten, mit 1 anfangen
In der Bedienungsanleitung steht beim Vorverstärker Eingangsimpedanz was von 105mV und 47kOhm,
Kann es wirklich sein, dass der Ausgang, an dem man die winzigen "Ohr-Knöpfe" anschließt, nur 105mV haben, oder bin ich jetzt vollkommen am Holzweg?
Was genau bedeutet allgemeine Lautstärke, die KHs, die ich normalerweise verwende und man sie auch zB. am Handy benutzt, haben sicher keine eigene Regelung, da wäre doch nicht mal Platz drin, oder?

Gruß
MPol


[Beitrag von MPol am 27. Dez 2012, 15:59 bearbeitet]
andre11
Inventar
#20 erstellt: 27. Dez 2012, 16:54

MPol schrieb:
Leider funktioniert das bei mir nicht so ganz mit flac....

Weil die meisten Player eben nur MP3 und WMA abspielen.
Oder gleich einen Netzwerkplayer mit NAS verwenden. Kann alle Formate und bringt als Zusatznutzen Internetradio mit.
Weit über 10.000 Radiostationen lassen den herkömmlichen Tuner alt aussehen.

... ich doch noch wechseln möchte, gibt es sicher Konvertierungsprogramme, die das einfacher machen, als die gesamte Sammlung wieder reinzuspielen.

Von MP3 nach FLAC zu konvertieren ist sinnfrei. (Datenreduziert > Verlustfrei)
Wenn Du Deine Dateien als MP3 320 CBR speicherst, ist das bestimmt ausreichend.
Dazu ersparst Du Dir das nochmalige Konvertieren falls Du mal was für's Autoradio brauchst.

Abgesehen davon spielt WMP die Flac-Files nicht ab, dann müsste ich mir wieder einen neuen Player laden...

Ja, oder z.B. gleich Foobar2000. Der kann alles.

In der Bedienungsanleitung steht beim Vorverstärker Eingangsimpedanz was von 105mV und 47kOhm...
....vollkommen am Holzweg?

Ein bischen vielleicht.
Die Eingangsimpedanz ist ein Widerstandswert, wird in Ohm angegeben und hat nichts mit dem Kopfhörerausgang zu tun.


[Beitrag von andre11 am 27. Dez 2012, 16:55 bearbeitet]
MPol
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 29. Dez 2012, 16:07
Vielen Dank für eure Hilfe, inzwischen läuft sowohl der Radio, als auch die Verbindung von Laptop zum Verstärker einwandfrei.
Jetzt geht es dann ans Musik hören
Gruß
MPol
Don_Tomaso
Inventar
#22 erstellt: 30. Dez 2012, 18:57

MPol schrieb:
Liebe Forumsgemeinde!
Zu Weihnachten habe ich mir mein erstes HiFi-System gegönnt, von der Qualität der Musik bin ich nach einigen Stunden einspielen absolut überzeugt, einfach grandios. Bei der Familien-Feier gestern meinte ein Verwandter, ich solle doch anstatt über die CDs zu hören, diese kopieren und über den USB-Anschluss des CD-Spielers hören, um das Gerät zu schonen....

Ich habe zu Weihnachten ein Auto bekommen. Ein Verwandter meinte aber, ich solle lieber mit dem Radl fahren, um den Motor zu schonen...
jakef
Inventar
#23 erstellt: 31. Dez 2012, 02:34
Sachen gibts
MPol
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 31. Dez 2012, 13:58
Ja, Sachen gibts
Don_Tomaso
Inventar
#25 erstellt: 02. Jan 2013, 02:20
Gibts! Habe ich selber gesehen!
cr
Moderator
#26 erstellt: 02. Jan 2013, 02:24
Ob der CDP dank Nichtbenützung länger lebt, ist auch nicht gesichert.
Manche werden trotz häufigen Gebrauchs alt, andere trotz Weniggebrauchs nicht......
AndreasHelke
Stammgast
#27 erstellt: 02. Jan 2013, 02:47
Wie lange halten die Laserdioden im Laufwerk durch? Ich glaube das ist eins der Verschleißteile.

Bei meinem Marantz CD 16 sind die Gummiriemen für den Schubladenmechanismus nach wenigen Jahren ausgeleiert. Danach war der Player für etwa 10 Jahre im Ruhestand bis ich herausgefunden habe, dass ich nur die Riemen austauschen musste um ihn wieder Flottzumachen.

Früher habe ich wenig CDs gehört, weil ich Radio hören spannender fand. Jetzt höre ich meistens Spotify das eine weit interessantere Sammlung bietet als ich selber habe. Deshalb höre ich wieder nur selten eine meiner LPs oder CDs.
AndreasHelke
Stammgast
#28 erstellt: 02. Jan 2013, 02:59
Bei der MP3 Codierung ist man mit einem modernen Encoder wie Lame vermutlich ab 200 kbps auf der sicheren Seite. Es würde mich wundern wenn da jemand in einem Blindtest mp3 vom CD Original unterscheiden könnte.

Unter 100 kbps haben die Codecs auch heute noch Probleme. Aber 128 kbps ist fast identisch zur CD. Zumindest bei Ogg/Vorbis und klassischer Musik kann ich das nicht auseinanderhalten. Bei moderaten Bitraten funtionieren Ogg/Vorbis und AAC besser als mp3. Bei mittleren und hohen Bitraten gibt es zwischen den verschiedenen Codecs heute keine Qualitätsunterschiede mehr. Am Anfang der mp3 Entwicklung klangen die mp3 dateien bei fast allen bitraten furchtbar. Leider ist die Welt auch heute noch mit diesem Schrott überschwemmt.


[Beitrag von AndreasHelke am 02. Jan 2013, 03:59 bearbeitet]
cr
Moderator
#29 erstellt: 02. Jan 2013, 03:32
6000 Stunden?
Mein Sony x333es ist nun 20 Jahre alt und läuft wie am ersten Tag. Wieviele Stunden er draufhat, schwer zu sagen, da es immer wieder längere Nichtbenützungszeiten gab. Schublade kein Problem bisher, CDRs kein Problem.
Ich finde nur, CDPs sind nicht so teuer, als dass man sie schonen müßte, wenn man nicht gerade irgendein völlig überteuertes Kleinserien/Hinterhof-Produkt hat, der genannte Denon kostet zB 300,-. Große USB-Festplatten, doppelt gemoppelt, sind auch nicht soviel billiger und leben auch nicht ewig.
jakef
Inventar
#30 erstellt: 02. Jan 2013, 11:15
Habe meinen Phillips CD 650 von 1985 bis 2004 ohne jeglichen Mucken betrieben, Raucherhaushalt und diverse Parties eingeschlossen! Das war noch Qualität, so etwas wird heute nicht mehr gebaut!
andre11
Inventar
#31 erstellt: 02. Jan 2013, 12:46

AndreasHelke schrieb:
Wie lange halten die Laserdioden im Laufwerk durch?

Dafür gibt es keine allgemeingültige Regel.
Einer meiner ersten Player (Kenwood DP-1000, Bj. 1986) spielt noch heute bei einem Freund; damals, wie heute, als einziger Player, auch alle möglichen CD-R.
Schubladenriemen muss alle paar Jahre mal erneuert werden.
Reparatur dauert 10 min. und mit einem Haushaltsgummiband funktioniert's deutlich besser und länger.


... mp3 vom CD Original unterscheiden könnte.....

Das geht schon, nur wenn man es lässt hat man deutlich mehr Freude am Hören!
MP3 ist sicherlich ausreichend und vor allem komfortabel, weil es von mehr Geräten verarbeitet werden kann als die Lossless Formate.
Wenn ich jedesmal eine Flac-Datei in MP3 wandeln muss weil ich sie für das Autoradio brauche, kann das schnell nerven.
cr
Moderator
#32 erstellt: 02. Jan 2013, 16:26

Schubladenriemen muss alle paar Jahre mal erneuert werden.


Ich habe diverse Geräte herumstehen, aber die Schublade machte selbst bei den ältesten und meistgebrauchten nie ein Problem. Ich weiß nicht mal, ob überhaupt einer einen Riemen hat........
Wenn ich wo geschaut habe, sind mir eher die Zahnradstangen aufgefallen.......
Sind Riemen überhaupt so verbreitet?
andre11
Inventar
#33 erstellt: 02. Jan 2013, 17:11

cr schrieb:
Sind Riemen überhaupt so verbreitet?

Denke schon....
Der eigentliche Schubladenvortrieb erfolgt natürlich per (sichtbarer) Zahnschiene, aber das dazugehörige Zahnrädchen wird meist per Riemen angetrieben.


[Beitrag von andre11 am 02. Jan 2013, 17:12 bearbeitet]
AndreasHelke
Stammgast
#34 erstellt: 02. Jan 2013, 21:43
Meine Marantz CD 16 Mechanik benutzt links zwei Riemen für die Schublade und rechts 2 Reimen um die CD auf dem Laufwerk festzuklemmen. Um an die linken Riemen heranzukommen muste man die komplette Laufwerkseinheit inklusive Schublade ausbauen. Das war kein Problem und in wenigen Minuten erledigt. Auf der Rechten Seite musste eine Rolle entfernt werden. Dazu musste ein winziger Sprengring entfernt werden. Das war eine elende Fummelei. Am Ende konnte ich mit 2 Messerklingen den Sprengring zum Aufgeben überreden.

Ich denke das viele CD Player nur Zahnriemen und Zahnräder verwenden. Vor allem bei den neueren Modellen wo die Hersteller schon aus den schlechten Erfahrungen mit unter dimensionierten und nicht langzeitstabilen Riemen gelernt haben.
andre11
Inventar
#35 erstellt: 03. Jan 2013, 01:18

AndreasHelke schrieb:
....rechts 2 Reimen um die CD auf dem Laufwerk festzuklemmen......

...dreht sich bestimmt schlecht, aber dafür keine Vibrationen...


[Beitrag von andre11 am 03. Jan 2013, 01:20 bearbeitet]
AndreasHelke
Stammgast
#36 erstellt: 03. Jan 2013, 04:46
Die Riemen bewegen nur den Arm der das festklemmen besorgt. Aber so lange der nicht in der Apspielposition ist startet das Laufwerk nicht.
Detektordeibel
Inventar
#37 erstellt: 03. Jan 2013, 08:38

Bei der Familien-Feier gestern meinte ein Verwandter, ich solle doch anstatt über die CDs zu hören, diese kopieren und über den USB-Anschluss des CD-Spielers hören, um das Gerät zu schonen.


Wenns nie benutzt wird, wird es auch nicht besser. Hallo. Es ist ein CD Player.

Ansonsten zwischen 320er MP3 und CD kann ich keinen Unterschied hören, wenn die MP3 vernünftig encodiert sind.

Von manchen Stimmen oder Orchesterstellen bei "höherer Musik" vielleicht abgesehen wo es vielleicht doch möglich sein könnte das man im Direktvergleich doch noch nen Unterschied wahrnehmen könnte. Das fällt imho aber nicht ins Gewicht.

Für 0815 Musik und Auto reicht eigentlich sogar 128 oder 192. Aber bei Klassik und Stimmen kann die Kompression doch sehr deutlich werden. Ist fast wie der Unterschied zwischen einfacher elliptischer Nadel und ner Shibatanadel bei Plattenspielern.
Marcel1995
Inventar
#38 erstellt: 04. Jan 2013, 20:32

Detektordeibel schrieb:

Bei der Familien-Feier gestern meinte ein Verwandter, ich solle doch anstatt über die CDs zu hören, diese kopieren und über den USB-Anschluss des CD-Spielers hören, um das Gerät zu schonen.


Wenns nie benutzt wird, wird es auch nicht besser. Hallo. Es ist ein CD Player.



Der soll wohl mal ins Museum kommen
Mir ist gerade ein CD-Player eingefallen, wo es keine Probleme mit der Schublade geben dürfte, wo man allerdings auf einen Digitalausgang verzichten muss: Playstation 1, der Deckel wird drauf gedrückt und rastet ein, auf Knopfdruck wird er dann wieder entriegelt und die CD wird absolut rausfallsicher auf die Spindel gesteckt, wo sie einrastet.
*mps*
Stammgast
#39 erstellt: 12. Jan 2013, 00:06
Hallo MPol

Nimm doch einfach deinen CD Player und spiel den.
Das wär wie Auto Kaufen und nicht fahren,wegen Verschleiss

MP3 und der ganze Mist ist für Unterwegs

Gruss
Michael
Detektordeibel
Inventar
#40 erstellt: 12. Jan 2013, 03:44
Für die Playstation 1 gibts sogar ein Erweiterunsmodul das sie MP3 Lesen kann... Perfekte Lösung. XD
jakef
Inventar
#41 erstellt: 13. Jan 2013, 00:30
....@themenersteller...was hat dein CDP gekostet ...aus welchem Grund hast du ihn angeschafft?
Qualitativ hochwertige Player halten 10 Jahre durch...ggf. Mals den Laser wechseln...ansonsten, wenn Du nicht vor hast CD abzuspielen hättest Du da Gels besser in einen AD Wandler investiert !
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