Schostakowitsch: Violinkonzerte Nr.1 und 2

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teleton
Inventar
#1 erstellt: 10. Mrz 2005, 14:49
Hallo Schostakowitsch-Hörer,

ich habe gerade mal in der Themenliste nachgesehen, ob es für eine der besten Violinkonzerte des 20.Jahrhunderts schon einen eigenen Thread gibt - Nein !
Obwohl in anderen Thread´s schon mehrfach über die Schostakowitsch-Violinkonzerte geschrieben wurde - kein separater Thread.

Die Schostakowitsch-Violinkonzerte Nr.1 und 2
schätze ich sehr. Für mich gibt es keine bessere Interpretation, als die vom Widtmungsträger David Oistrach.
Leider ist gerade auf der bekannten Eurodisc-CD das Violinkonzert Nr.1 (Aufnahme 1957 mit Leningrader PH/Mrawinsky) in MONO und das Violinkonzert Nr.2 mit Kondraschin(Aufnahme 1967) zum Glück in Stereo.
(Ich habe diese CD vom franz.Label Harmonia Mundi ergattern können, da die Eurodisc-CD nicht greifbar war.)

Eine andere sehr gute Aufnahme des Violinkonzertes Nr.1 auf EMI ist mit Perlmann/Metha auf dem Markt.
Eine Super-LP-Aufnahme von Vio Nr.1 mit Igor Oistrach (Bruder)/Moskauer PH / Maxim Schostakowitsch auf Eurodisc-LP (Stereo) hat es leider nie auf CD gegeben.
Von anderen Aufnahmen mit Mullova und F.P.Zimmermann war ich enttäuscht.

Nun will ich mal die Aufnahmen von Maxim Vengerov / LSO / M.Rostropowitsch auf Teldec ausprobieren und gleichzeitig auch die beiden Prokofieff-Violinkonzerte, die mir in meiner Decca - Aufnahme mit Chung/Previn nicht 100%gefallen auch neu kaufen in zeitgemäßer Technik !

Aber nicht in dieser Hochpreis-Version für 17,99Euro je CD:


Sondern diese zwei Teledec(Elatus)-CD´s für 11,99 und 9,99Euro:


So habe ich Prokofieff dierkt preiswert mitgekauft (gleiche Aufnahmen) und noch das Glasunow-Konzert (das mich aber weniger interessiert)mit Abbado!

Wer kennt die Vengerov-Aufnahmen - sind diese Empfehlenswert ??????
sound67
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 10. Mrz 2005, 17:32

teleton schrieb:
Wer kennt die Vengerov-Aufnahmen - sind diese Empfehlenswert ??????


Ja.

Gruß, Thomas
Ifukube
Stammgast
#3 erstellt: 10. Mrz 2005, 18:49
Ich finde die Aufnahme mit Dmitri Sitkovetsky gut. Ansonsten warte ich auf die Aufnahme mit Baiba Skride (die irgendwann mal kommen wird).

Ifukube
Susanna
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 10. Mrz 2005, 19:43
Hallo teleton,

die linke "elatus" - CD habe ich auch und finde Vengerov absolut überzeugend! Auch im Vergleich mit dieser Dreier -Box, auf der V. Mullova Nr. 1, G. Kremer Nr. 2 spielen. Dafür enthält sie alle Konzerte Schostakowitschs, also auch die beiden Cello-Konzerte mit H. Schiff, das Klavierkonzert mit Ashkenazy u. das Konzert f. Klavier, Trompete und Streicher.



@ Ifukube: B. Skride würde mich auch sehr interessieren. Gibt es schon konkrete Pläne für Schostakowitsch mit ihr?

Grüße,
Susanna
Ifukube
Stammgast
#5 erstellt: 10. Mrz 2005, 20:38

B. Skride würde mich auch sehr interessieren. Gibt es schon konkrete Pläne für Schostakowitsch mit ihr?


Nein, ich glaube nicht. Ich habe sie mal mit dem Konzert im Finale des Violinwettbewerbs in Hannover gesehen - der Raum war voller Spannung!
Ich habe Baiba Skride danach mal im Radio gehört, und sie meinte, dass das 1. Vk eines ihrer Lieblinge ist und sie es spielt, wann immer sich die Chance bietet. Ich denke also, dass es über kurz oder lang eine Aufnahme geben wird.


Aufgrund des Threads habe ich mir gerade noch eine unbekanntere Aufnahme des 1. Violinkonzertes angehört - Nell Gotkovsky (Violine), Bulgarian NRSO und Vassil Kazandjiev. Nicht wirklich doll die Interpretation. Aber das Konzert ist so gut, kann man das wirklich "schlecht" spielen? Vermutlich nicht.

Ifukube
AcomA
Stammgast
#6 erstellt: 10. Mrz 2005, 21:02
hallo,

wie auch ifukube erwähnte, bin ich mit den aufnahmen d. sitkovetskys bei virgin classics sehr zufrieden. als doppel-cd sind auch die prokofiew-konzerte mit dabei. wirklich exzellente einspielungen.

gruß, siamak
Martin2
Inventar
#7 erstellt: 10. Mrz 2005, 22:11
Also ich habe die Naxosaufnahmen. Ich glaube mit einem gewissen Kaler, wenn ich mich nicht irre.

Ich bin heute aber zutiefst betrübt, denn ich wollte, angeregt durch dieses Forum, in diese Aufnahmen wieder reinhören, aber ich finde sie ums Verrecken nicht. Bin mal umgezogen, vielleicht sind sie noch in irgendeinem Umzugskarton, oder ich habe sie verliehen, weiß der Teufel was

Ach, wie ich mich ärgere

Gruß Martin
Susanna
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 10. Mrz 2005, 22:21

Martin2 schrieb:

Ach, wie ich mich ärgere



Nicht ärgern, Martin, Bruckner 5. hören!

Gruß,
Susanna
teleton
Inventar
#9 erstellt: 14. Mrz 2005, 08:38
Hallo Forianer,

erstamal Dank für die Antworten.
Nachdem ich jetzt doch einiges negative über die Vengerov-Aufnahmen gelesen habe ich mich erst einmal für die Virgin-Doppel-CD mit Dimitri Sitkovetzky mit den Schostakowitsch und Prokofieff-Violinkonzerten Nr.1+2 entschieden und bekommen:
amazon.de
Die Aufnahme ist wirklich vom Solisten her excellent und Andrew Davis bleibt den Werken nichts an der nötigen Schlagkraft schuldig, aber der Orchesterklang ist in den Tiefen nicht optimal aufgenommen, sodaß Stellenweise die Farbigkeit verloren geht; natürlich klanglich unvergleichlich besser als die alte Oistrach - Mono-Aufnahme, aber immer noch nicht optimal. Das Hören der neuen Aufnahmen hat mir jedoch Riesenfreude bereitet.

Da von den neueren Aufnahmen Perlmann /Israel PH/ Metha auf EMI noch ausdrucksstärker spielt, als Sitkovetsky, bleibt diese Aufnahme für das 1.Violinkonzert erst Wahl auf CD.

Auf LP ist die gute Stereo-Eurodisc-LP mit dem Sohn David Oistarch´s Igor Oistarch/ Moskauer PH / Maxim Schostakowitsch die beste Aufnahme, die ich von diesem Werk je gehört habe. Hier stimmt alles: Der Solist spielt sehr ausdruchsstark, ganz nach Vaters Vorbild und das Orchester wird sehr farbig präsentiert und Maxim bleibt den Werken in nichts an der nötigen Schlagkraft schuldig.
Susanna
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 14. Mrz 2005, 11:58

teleton schrieb:

Nachdem ich jetzt doch einiges negative über die Vengerov-Aufnahmen gelesen

Hallo teleton,

hast Du Vengerov auch gehört? Hier im Forum gab's ja keine negative Aussage über sein Spiel, oder? !

Gruß,
Susanna
teleton
Inventar
#11 erstellt: 15. Mrz 2005, 08:23
Hallo Susanna,

nein, aber die negativen stichhaltigen Stimmen im Tamino-Forum und in den CD-Kritiken überwiegen so stark, das ich von der Vengerov-Aufnahme erstmal Abstand genommen habe:

Das Spiel Venerov´s soll selbstdarstellerisch sein und nicht die nötige Ausdruckskraft besitzen - absolut fern von Oistrach. Das Dirigat Rostropovitsch´s soll verkleisterten Orchesterklang bieten und nicht die Farbigkeit haben, die von nöten wäre. Die Interpretationswertung ist in Stereoplay nur 7!

Wenn sound67 auf meine Frage: "Sind diese Empfehlenswert ?" nur schreibt "Ja", so ist mir das einfach zu wenig und deshalb erstmal zurückgestellt und erfolgreich zu Sitovetzky gegriffen.
Hüb'
Moderator
#12 erstellt: 15. Mrz 2005, 08:35

teleton schrieb:
Das Spiel Venerov´s soll selbstdarstellerisch sein und nicht die nötige Ausdruckskraft besitzen - absolut fern von Oistrach


War dort geschrieben worden, was mit "selbstdarstellerisch" gemeint ist? Angeberei mit technischen Fähigkeiten? Ausdruckslose technische Perfektion?
Habe Vengerov im Sommer mit dem Mendelssohn-Konzert in Berlin gehört und war von seinem perfekten (aber nicht kühlen) Spiel sehr beeindruckt.

Viele Grüße,

Frank
Susanna
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 15. Mrz 2005, 17:34
Hallo Wolfgang,

welche Stimmen in welchem Forum Du stichhaltiger findest, ist natürlich Deine Sache. Trotzdem bleibe ich dabei, dass Du vor einem endgültigen eigenen Urteil doch zuerst die Aufnahme anhören solltest.

Auch ich weiß nicht, was am Spiel Vengerovs „selbstdarstellerisch“ sein soll, „mangelnde Ausdruckskraft“ empfinde ich jedenfalls auf der mir vorliegenden CD ganz und gar nicht. Genau das Gegenteil, stark im Ausdruck, die Melodiebögen im Nocturne Moderato (Nr. 1) z. B. sind spannungsgeladen. Das Scherzo, so eins von der „bissigen“ Sorte, meistert V. virtuos. Die ganze Palette geigerischen Könnens steckt im letzten Adagio (Nr. 2), auch da überzeugt V. neben souveräner Beherrschung der vielfältig vorkommenden Techniken mit beeindruckender Musikalität. Nichts Aufgesetztes. Oistrach spielt anders, Vengerov hat seine eigene Linie gefunden.

Zum Orchester will ich mich jetzt nicht äußern, weil ich bisher bewußt fast nur auf den Solisten geachtet habe. Aufgefallen ist mir aber auch da nichts direkt Negatives oder „Verkleistertes“. Dass es vielleicht Schwachpunkte gibt, kann ich (noch) nicht beurteilen.

Ein aufrichtiges, eindeutiges „Ja“ von Thomas/ sound67 auf Deine Frage nach der Qualität dieser Aufnahme ist das Schlechteste nicht, meine ich.
Aber wie immer: „Chacun à son goût.“

Grüße,
Susanna
teleton
Inventar
#14 erstellt: 16. Mrz 2005, 08:03
Hallo Susanna und Hüb,

ich hatte ja geschrieben, dass ich die Aufnahme mit Vengerov erstmal zurückgestellt habe wegen der überwiegend schlechten Kritik insgesamt.
Ein Urteil hatte ich mir nicht gebildet (kann ich ja gar nicht) sondern nur in Kurzform wiedergegeben, was ich in HIFI-Zeitschriften und Foren gelesen hatte. Das war eben viel viel mehr als ein "ja" in diesem Forum.

Hüb, Du wolltest wissen was in der Kritik gemeint war - Du hast es mit Deinen Fragen selbst beantwortet, so stand es in der Kritik.

Aber ich werde in Kürze aufgrund der positiven Kritik von susanna und sound67 die in die Vengerov-Aufnahmen in einem Bonner CD-Laden anhören und ggf. zugreifen. Aufgrund der sonst überwiegend negativen Kritik bin ich jetzt vorsichtig, bevor ich Geld ausgebe.

Wenn man die Schostakowitsch Violinkonzerte vergleicht, kommt man an den Oistrach-Aufnahmen nicht vorbei und muß diese als Vergleich heranziehen: Denn so ausdrucksstark wie David Oistrach und noch besser hörbar (weil gute Stereo-Aufn) sein Sohn Igor Oistrach beim Violink.Nr.1 habe ich die Konzerte noch von keinem Soltisten gehört. Das Violink.Nr.2 hat einen äußerst farbigen Orchestersatz, den die Oistrach/Kondraschin-Aufnahme von 1967 besser wiedergibt als alle neueren Aufnahmen, die ich bisher kenne.
Ich meine: Die Schostakowitzsch-Vilionkonzerte leben nicht nur von einem guten Solisten, die Orchesterbegleitung muß auch stimmen.
op111
Moderator
#15 erstellt: 16. Mrz 2005, 09:23

teleton schrieb:
Ich meine: Die Schostakowitzsch-Vilionkonzerte leben nicht nur von einem guten Solisten, die Orchesterbegleitung muß auch stimmen.


Hallo teleton,
das trifft auf alle "Nicht-Solo"-Werke zu, oder?

Manchmal ist die "Begleitung" auch mehr als nur Hintergrundgedudel, wie bei z.B. Brahms.

Gruß
Franz
AcomA
Stammgast
#16 erstellt: 16. Mrz 2005, 13:11
hallo,

ich kenne leider die schostakowitsch-aufnahmen vengerovs nicht. ich habe mit ihm lalos s. espagnole, saint-saens' 3. konzert, ravels tzigane, shchedrins konzert, tschaikowskys serenade melancholique und die konzerte von mendelssohn und bruch (g-moll). die virtuosität ist jedesmal musikalisches mittel. wenn ein stück überwiegend auf virtuosität baut, da es damals zur demonstration der virtuosen potenz eines damaligen star-geigers geschrieben wurde, so ist dieses vengerov nicht anzulasten. er muss dann die technik einsetzen, da sonst das stück verblasst und seine berechtigung verliert.

gruß, siamak
teleton
Inventar
#17 erstellt: 11. Apr 2005, 06:31
Hallo Forianer,

nach den vielen Vengerov-Empfehlungen in diesem Forum habe ich mir nun diese CD mit den Schostakowitsch-Violionkonzerten mit Vengerov doch noch zugelegt, da ich diese CD für 6,-€ bekommen konnte:

Im Osterurlaub habe ich diese CD mehrmals am Strand mit gutem Kopfhörer gehört und teils genossen. Jetzt weiß ich, was ein Kritiker mit kebriger Begleitung Rostropowitsch´s meinte !!!
Dies trifft insbesondere auf das 2.Violinkonzert zu, wo es meiner Ansicht nach noch mehr auf eine farbige durchsichtige Orchesterbegleitung ankommt, als bei Nr.1. Da (bei Nr.2)hat weiterhin die alte Stereo-Aufnahme von 1967 mit Oistrach/Kondraschin die Nase vorn, aber das 1.Violinkonzert fand ich mit Vengerov gar nicht so schlecht. Die lange Kadenz vor dem Finalsatz ist mir allerdings zu langsam und zu sehr auszelebriert, da geht Spannung verloren.
Das Spiel Vengerovs ist brillant und scheint bis an die Grenze seiner Leistungsfähigkeit zu kommen (bei Nr.1).

Man sollte annehmen, das Rostropowitsch als Schostakowitsch-Kenner und Freund des Komponisten das insgesamt noch besser hinbekommen haben müßte.
Nr.1 = ganz OK bis TOP
Nr.2 = mittelmäßig
vanrolf
Inventar
#18 erstellt: 30. Okt 2005, 17:13
Hallo zusammen,

das Violinkonzert No. 1 von Schostakowitsch besitze ich auch von Vengerov / Rostropovich, allerdings die oben gezeigte "Hochpreis"-Version, die ich bei eBay im letzten Winter sehr günstig bekommen konnte.
Vengerovs Spiel gefällt mir außerordentlich gut, mir ist aber auch aufgefallen, daß im Verhältnis zum Orchester ein deutliches Ungleichgewicht besteht. Das Soloinstrument ist von der Produktion her recht stark in den Vordergrund gerückt, das Orchester wirkt dagegen z.T. wie Staffage. Trotzdem macht Vengerov dieses Manko in meinen Ohren mehr als wett, so daß ich auf diese CD nicht verzichten möchte. Interessant wäre für mich, ob es zwischen der Hochpreisversion und der preiswerten auf Elatus klangliche Unterschiede gibt.

Gruß Rolf


[Beitrag von vanrolf am 30. Okt 2005, 20:32 bearbeitet]
eumenos
Schaut ab und zu mal vorbei
#19 erstellt: 30. Okt 2005, 18:13
Hallo ins Forum,
ich weiß ja nicht ob das jetzt noch ein reiner Schostakowitsch-Vl.Konzert-Thread ist oder doch eher eine Vengerov-Diskussion-aber als noch nicht erwähnte Alternative möchte ich eine wirklich sehr empfehlenswerte Aufnahme beider Schostakowitsch-Konzerte ins Spiel bringen: Lydia Mordkowitsch, Scottish National Orchestra, Neeme Järvi (1989 bei Chandos erschienen)- wirklich in allen Belangen (Solistin, Orchester, Klang) vom Feinsten!!!
teleton
Inventar
#20 erstellt: 02. Nov 2005, 14:07
Hallo Eumenos,

Danke für den Hinweis auf die Lydia Mordkowitsch-Aufnahme des Violinkonzertes Nr.1.
Ich habe auch schon gelesen, das diese sehr gut sein soll.
Als absoluter Schostakowitsch-Liebhaber und großer Anhänger dieses "eines der besten Violinkonzerte aller Zeiten" werde ich mir die Aufnahme auch noch zulegen.

An dieser Stelle möchte ich nochmal auf die Dimitri Sitowetzky/Davis-Aufnahme der beiden Violinkonzerte auf VIRGIN aufmerksam machen, die trotz geringer, fast unwichtiger klanglicher Mängel der Vengerov/Rostropowitsch-Aufnahme IMO eindeutig überlegen ist. Diese Aufnahme ist von den neueren Aufnahmen die Empfehlenswerteste von beiden Violinkonzerten zusammen.

Wem der Klang nicht so wichtig ist, der kommt natürlich an den in diesem Thread ausgiebig genannten Oistrach-Aufnahmen (Igor und David) nicht vorbei !
vanrolf
Inventar
#21 erstellt: 02. Nov 2005, 16:42
Hallo zusammen, hallo Wolfgang,

beim Surfen bin ich auch auf diverse Hinweise zu den Aufnahmen von Lydia Mordkovich gestoßen, die in der Tat phänomenal sein sollen. Deshalb werde ich sie mir ebenfalls besorgen, wohl in allernächster Zeit. Ich freue mich schon auf einen dann anstehenden Meinungsaustausch .



Ebenfalls oberste Liga soll die Einspielung des Konzertes No.1 mit Vadim Repin und dem Hallé Orchestra unter Kent Nagano (Erato, 1995) sein. Die CD enthält auch das zweite Prokofiev-Konzert. Kennt jemand diese Aufnahmen?

amazon.de

Gruß Rolf


[Beitrag von vanrolf am 02. Nov 2005, 16:50 bearbeitet]
Hüb'
Moderator
#22 erstellt: 02. Nov 2005, 16:45
Off-topic:
Hoffentlich geigt sie nicht wie sie aussieht...
op111
Moderator
#23 erstellt: 02. Nov 2005, 16:54
Hallo Frank,
du riskierst deine erste Verwarnung !


Franz
s.bummer
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 04. Nov 2005, 22:35
Hallo,
ich möchte noch mal darauf aufmerksam, dass oben David Oistrach erwähnt wurde.
Und es ist nun leider mal so:
Oistrach hat bis heute den Höchstpegelstand gesetzt, was die Violinkonzerte von Shostakovich anbelangt.
Die neuen Aufnahmen sind teilweise recht gut gelungen und klingen BESSER, aber wer eine alte Filmaufnahme mit Muhamed Ali gesehen hat, guckt ja auch freiwillig keinen Klitschko mehr, auch nicht in Digital, oder???
Melodia Eurodisc GD 69084
Nr. 1 Mrawinski/Oistrach (das ist wie Beckenbauer/Müller oder Di Stefano/Puskas oder Pele/Garincha)
Nr.2 Oistrach/Kondrashin (Seeler/Dörfel oder Heynckes/Netzer oder Hurst/Charlton)
Gruß S.
Kreisler_jun.
Inventar
#25 erstellt: 05. Nov 2005, 11:32
Das erste Konzert habe in einer ebenfalls sehr authentischen Live-Aufnahme mir Leonid Kogan(bei einem dieser Label, die die russischen Archivaufnahmen vertriebne haben Russian Revelation oder so): etwas "cooler" aber auch straffer als Oistrakh, jedenfalls sehr hörenswert (Dir. Kondrashin, IIRC)

viele Grüße

JK jr.
Don.Christo
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 23. Jun 2007, 18:23
Hallo zusammen,

vor einigen Wochen habe ich mir eine neuere Aufnahme der beiden Violinkonzerte zugelegt, mit dem jungen armenischen Geiger Sergej Khachatryan. Ich muss vorausschicken, dass ich das Genre der Violinkonzerte bisher eher vernachlässigt habe. Ich bin nur deshalb auf die Aufnahme gestoßen, weil mich derzeit einfach alles von Schostakowitsch interessiert.

Ich kenne keine Vergleichsaufnahme, nicht einmal die Referenz mit David Oistrach. Und ich will meine Anmerkungen auf das 1.Violinkonzert beschränken, da ich das 2. noch nicht genug kenne. Auch will ich das Orchester (Orchestre National de France unter Kurt Masur) mal außen vor lassen, das mir sehr im Hintergrund zu bleiben scheint und sich zur bloßen „Begleitung“ reduziert.

Aber das Spiel des jungen Khachatryan (Jahrgang 1985) ist von einer Intensität, wie ich sie selten gehört habe. Nicht nur, dass er keinerlei spieltechnische Schwierigkeiten zu kennen scheint. Er interpretiert dieses 1.Violinkonzert auch mit einer Ernsthaftigkeit und Schwermut, die ich als absolut glaubwürdig und bewegend empfinde. Damit wird er meines Erachtens auch dem entstehungsgeschichtlichen Hintergrund des Werks (1948, Aufführungsverbote) voll gerecht.

Kennt noch jemand diese Aufnahme und kann einen Vergleich anstellen ? Ich kann es nicht, bin aber der Ansicht, dass Khachatryan mehr Aufmerksamkeit auf jeden Fall verdient hätte.

Grüße,
Christian

teleton
Inventar
#27 erstellt: 25. Jun 2007, 07:01
Hallo Schostakowitsch-Freinde,

als großer Schostakowitsch-Fan möchte ich auf die Brillant-Box der Schostakowitsch-Konzerte für unschlagbare und unglaubliche 7,99Euro hinweisen.

Ich habe in diesem Thread ja auch schon mehrere Aufnahmen der Violinkonzerte vorgestellt und ausprobiert und jede Menge Interpretationsvergleiche hinter mir.
Dabei sind sehr schone Aufnahmen (siehe diesen Thread).
Im Endeffekt komme ich aber immer wieder auf die großartigen Oistrach-Aufnahmen zurück, die von den Violinkonzerten Nr. 1 und 2 dieser Brillant-Box enthalten sind:


Sämtliche Konzerte
Klavierkonzerte Nr. 1 & 2;3 Fantastic Dances op. 5;
Violinkonzerte Nr. 1 & 2;Cellokonzerte Nr. 1 & 2
Cristina Ortiz, Bournemouth SO, Paavo Berglund (Klavierkonzerte);D. Oistrach, Leningrad PO, Moskau PO, Mravinsky,
Roshdestvensky (Violinkonzerte);Ivashkin, Moskau SO,
Polynansky (Cellokonzerte)

3 CDs BRILLANT, 1956-1997, ADD/DDD
Don.Christo
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 26. Jun 2007, 08:41
Trotzdem wüsste ich einfach gerne, wie sich der Sergej Khachatryan im Vergleich so schlägt. Gerade weil hier ja wirklich Freaks versammelt sind, die schon so vieles gehört haben. Kennt keiner die o.g. Aufnahme ?
Don.Christo
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 25. Jul 2007, 12:16
Die junge amerikanische Geigerin Hilary Hahn wird ja in höchsten Tönen gelobt, auch in einem eigenen Thread hier im Forum. Kennt jemand ihre Einspielung des 1. Violinkonzerts von Schostakowitsch und kann dazu was sagen ?
Grüße,
Christian
teleton
Inventar
#30 erstellt: 08. Jun 2011, 09:06
Liebe Schostakowitsch-Freunde,

ich habe heute mal im HIFI-Forum bestimmte altere Schostakowitsch-Therads durchforstet, weil ich bei den TOP-Beiträgen von Thomas228 eine INFO suchte.

dabei ist mir hier im Schostakowitsch-Thread aufgefallen, das dieser nun nach Jahren eine Aktualisierung und berarbeitung benötigt:
**** Es ist mir auch aufgefallen, das ich die Vengerov-Aufnahmen im Jahre 2006 zunächst durch eine negative Kritik auch zu kritisch gesehen habe -
!!! Meinen Beitrag von 2006 über die Vengerov-Aufnahmen, hier in diesen Thread, möchte ich hiermirt als ungültig erklären --- mehr zu Vengerov im Folgebeitrag.



Zunächst möchte ich auf eine weitere Oistrach-Aufnahme der VC Nr. 1 und 2 von BBC hinweisen, die ich mir durch eine Empfehlung bei Tamino kaufte:


Ich hatte mich nach deiner begeisterten Äußerung im Bestkauf 2010-Thread bei Tamino dieser Tage entschlossen die BBC_CD der LIVE-Aufnahmen von September 1962 (VC Nr.1) aus der Usher Hall-Edinburg und August 1968 (VC Nr.2) aus der Royal Albert Hall zu erwerben.
Schon deshalb um auch das VC Nr.1 mit David Oistrach endlich in Stereo zu haben !

amazon.de
BBC IMG, 1962/68, ADD

David Oistrach ist für diese VC, die ihm gewidtmet sind immer erste Wahl, was den Violinpart anbetrifft. Leider muste ich feststellen, das die referenzwürdigen Eigenschaften, die diese beiden LIVE-Aufnahmen mit Roshdestwensky (VC1) und Swetlanow (VC2) auszeichnet, jedoch durch das schrechlich undisziplinierte und laute britische Publikum zu nichte gemacht werden.
Ich habe nichts gegen Live-Aufnahmen und die damit verbundene Liveathmosphäre, aber sowas ätzendes habe ich in meiner gesamten CD-Sammlung nicht vorliegen. In den Pausen wird sich dann extra laut geräupert, sodass die Satzanfänge stimmungsmäßig "vergeigt" sind und soviel Husten innerhalb der Musik ist doch wirklich daneben :no: (ich schätze man kann auf der CD ca.200 Huster zählen). Ich dachte ja ndlich das VC Nr.1 mit Oistrach in stereo; aber die Aufnamequalität ist recht unausgewogen. das Orchester ist viel zu sehr im Hintergrund.
Das fabelhate Wechselspiel zwischen Trommeln-Pauken-Solovioline im VC2-3.Satz ereicht aufnahmetechnisch viel zu lasch den Hörer, was gewiss nicht Swetlanow anzulasten ist.
Ich finde das Oistrach selbst seine VC soweit gut bis perfekt spielt. Aber in seinen anderen Aufnahmen empfinde ich sein Timing doch noch geglückter.

Violinkonzert Nr.1:
Im Textheft steht: Urauführung durch Mrawinsky. Und während Roshdestwensky nicht ganz an die eigenartige Weise heranreicht, mit der Mrawinsky Oistrachs tiefgründigkeit in der Passacaglia aufnahm ( :!: stimmt genau), gewinnt er hingegen den Holzbläsern des Philharmonia Orchestras mehr stürmische erregung und russische Herbheit in den wilden Tänzen des Konzertes ab ( :!: empfinde ich gar nicht so).
Roshdestwensky geht am Anfang der Passcaglia viel zu schnell über die Paukenstellen hinweg, sodass sich Oistrach auf ein ganz neues und unangemessenes Timing einstellen muss - Spannungsabbruch ist die Folge, bis Oistrach solistisch alles wieder glättet ! Die Passacaglia ist eines der großartigsten Sätze - für mich in der gesamten VC-Literatur.
Ich finde Oistrachs Aufnahme mit Mrawinsky / Leningrader PH von 1956 (Brillant und Eurodisc/Melodiya), die ein Jahr nach der russischen Urauführung 1955 in gleicher Zusammensetzung gemacht wurde, um Längen vorzuziehen ist (das MONO ist hier, angesichts der fantastischen Interpretation von Mrawinsky und Oistrach gemeinsam, noch brauchbar).
Als Referenz bleibt hier für mich (um bei Oistrach zu bleiben) Igor Oistrach / Moskauer PH / Maxim Schostakowitsch (Melodiya/Eurodisc).

Violinkonzert Nr.2:
Orchestral ist die BBC-Stereo-Aufnahme viel zu sehr in den Hintergrund gedrängt - das klingt, als wenn das Orchester gar nicht groß beteiligt ist ! Am Schluss aplaudieren die englischen Proms-hörer direkt in den Schluss hinein, sodass die letzten drei Paukenschläge gar nicht mehr als solche hörbar sind. Eine Referenz sehe ich auch hier nicht, da Interpretation und Aufnahmequalität nicht zusammenkommen.
1. Man höre gegen dieses ungehobelte Hustenkonzert die Live-Aufnahme zu Hause in Russland mit Roshdestwensky / Moskauer PH vom September 1968 (Melodiya/Brillant) an. Da sind die Hörer diszipliniert - wie packend wird dort insgesamt und fetzig auch orchestral der 3.Satz geboten.
2. Noch packender und wirklich als Referenz zu bezeichnen, die Studioaufnahme mit Kondraschin / Moskauer PH von 1967 (Melodiya/Eurodisc). Gut, da konnten die Ausführenden nachbessern und deshalb ist diese wirklich perfekt.
Absolut perfektes Schlagwerk, gute räumliche Aufteilung der Gruppen, Trommeln räumlich von Pauken getrennt und dann der himmlische Oistrach davor - :angel: .

Hier das Cover der wirklich lohnenden Oistrach-Aufnahmen:

Diese amazon-Adresse enthält das richtige Bild: [am]http://ec2.images-amazon.com/images/P/B000026O00.03._SS300_SCLZZZZZZZ_.jpg[/am]
Mrawinsky (VC1), Kondraschin (VC2)
Eurodisc/Melodiya, 1956, 1967, ADD


In der Brillant Konzerte-3CD-Box, die ich zwei Beiträge höher abgebildet habe, sind die Aufnahmen des VC 1 mit Mrawinsky von 1956 (nochmal) und VC 2 mit Roshdestwensky von 1968 enthalten.


[Beitrag von teleton am 08. Jun 2011, 09:32 bearbeitet]
teleton
Inventar
#31 erstellt: 08. Jun 2011, 09:23
Die Spannenste

Nach dem CD-Kauf der BBC-CD im Vorbeitrag mit Oistrach bin ich ja ganz heiss auf weitere Hörvergleiche geworden.
Und da habe ich in meine 7 Aufnahmen je VC reingehört.

!!!!!! Aus dieser Sicht des Vergleichs muss ich auch meine in Beitrag 17(von 2006) gemachten Äußerungen zur Vengerov / Rostropowitsch - Aufnahme (ERATO/APEX/ELATUS, 1994, DDD) unbedingt revidieren - und für ungültig erklären !

*** Der Schostakowitsch-Kenner Rostropowitsch und Freund des Komponisten war nämlich in der Lage den Orchesterpart unheimlich ausdrucksstark und tief empfunden zu gestalten. Das (nur ein Kritiker aufweiter Flur !) dieser Aufnahme eine klebrige Orchesterbegleitung andichtete, liegt an der Aufnahmetechnik, die bei dichteren Orchhesterpassagen nicht alles so deutlich zeichnet, sodass dann der Gesamtklang des Orchesters dominiert.
Was mich auch zunächst störte und in Beitrag 11 nur zu Aussage "VC 1= ganz OK bis TOP" verleitet, waren auch die etwas mulmigen und nicht so präsenten Pauken zu Beginn der Passacaglia.
Ein Vorzeigeobjekt für Detailreichtum ist das VC 2 mit Kremer/Ozawa (DG), eine Spitzenaufnahme in jeder Hinsicht, die nur in Punkto Spannug doch noch hinter Elatus zurückbleibt.

Rostropowitsch, dem die beiden Cellokonzerte gewidtmet sind, findet sich fantastisch und mit großem Verständnis in diese Orchesterpartituren ein. Er weis die hohen Emotionen, die in diesen Konzerten stecken ideal umzusetzen und hat mit Vengerov einen umwerfenden Partner gefunden, der zum Teil ein aberwitziges Tempo (bis kurz vor dem Verhaspeln) durchzieht.
Nachdem Vergleich dieser Aufnahme mit Weiteren (auch mit den BBC-Live-Aufnahmen, die mir durch das laute, ungehobelte Publikum etwas madig gemacht wurde), muss ich feststellen, dass die BBC-Aufnahmen bei aller referenzwürdigen Qualitäten des Solisten Oistrach (bei den BBC-Live-Aufnahmen) dagegen wie ein laues Lüftchen wirken.
Die Passagaclia im VC1 erfährt bei Vengerov/Rostropowitsch eine unglaublich angespannte Entwicklung, die sich im Verlauf bis zum Bersten steigert, bis dann attacca die Kadenz vor dem 4.Satz einsetzt. Auch die Kadenz wird im Hinblick auf den wilden 4.Satz Burleske entsprechend von Vengerov mit einer ungehörten Intensität und Spannung vorbereitet. Die Aufnahme ist im Vergleich zu vielen Anderen der Wahnsinn !
Ähnliche Spannungsbögen finden sich auch im VC 2, die im 3.(Mega-)Satz Allegro mündet, bei dem Trommeln (mit harten Klöppeln) und Pauken klar voneinander abgesetzt sind. *** Vengerov und Rostropowitsch in absoluter Hochform - Spannung bis zum Bersten - Wahnsinn !

amazon.de
Vengerov/LSO/Rostropowitsch
APEX, Erato 1994, DDD

Diese Aufnahmen liegen auch als als ERATO - CD vor.
teleton
Inventar
#32 erstellt: 08. Jun 2011, 09:36
VC 1: Die Perfekte

Was alleine den Solopart des VC Nr.1 angeht, so kommt neben der Aufnahme mit Oistrach Sohn Igor/mit Maxim Schostkowitsch nur noch der Geiger Itzhak Perlman so nah an den autentischen Widmungsträger David Oistrach heran.
Von dieser Oistrach Nähe sind die ansonsten guten bis sehr guten Aufnahmen mit Mordkowitsch, Spivakow, Mullova und auch Vengerov (der Spannenste) weit entfernt !


Zubin Metha gestaltet das VC 1 mit großem Gespür für diese Werke. Der Orchesterpart erscheint nie langweilig oder zu sehr im Hintergrund und wirkt schlihtweg perfekt. Auch die Passacaglia wird wie bei Roshdestwensky fetzig eingeleitet. Ich schreibe fast ungerne, das Metha hier mit dem Israel PO arbeitet. Aber ich sage nur: Wenn man diesem Orchester einen guten Dirigenten voranstellt, dann kommen wahre Klangwunder zum Vorschein (mit Bernstein auch schon mehrfach auf CD erlebt).
Der Klang zwischen Solovioline und Orchester ist präzise und sehr ausgewogen - Metha und Perlmann in Hochspannung.


Die Klangqualität der EMI-Aufnahmen ist sehr gut und wirkt perfekt. Wenn das VC 1 zuende ist, dann hält man es nicht für möglich --- Klatschen und Riesenbeifall - es handelt sich um eine LIVE-Aufnahme. Davon ist im spannenden Verlauf des VC nichts zu hören. Das nenne ich vorbildliche Aufnahmequalität, bei dem Solist und Orchester präzise rüberkommen, das vorbildlich Publikum still bleibt ( und nicht beinahe besser aufgenommen wird als die Musiker in unserem aktuellen BBC-Beispiel).
:angel: Hier gehen Interpretation und Aufnahmequalität perfekt zusammen.

amazon.de
EMI, 1989, DDD

*** Auf meiner EMI-CD-Ausgabe ist das Khatchaturian - VC enthalten, das als Aufnahme die gleichen hohen Qualitäten und ist kann ebenfalls gleich hinter der Oistrach/Khatchaturian-Aufnahme angesiedelt werden.
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