Kopfhörerverstärker mit DAC an USB

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cfnorg
Neuling
#1 erstellt: 08. Dez 2016, 01:04
Hallo zusammen,

im Grunde geht es darum, zwei Kopfhörer (AKG K712 und AKG Q701) ohne Qualitätsverlust an meinen Computer anzuschließen.
Als Soundkarte habe ich zur Zeit einen Sound Blaster Z, der auch einen eingebauten Kopfhörerverstärker besitzt. Die Klangqualität ist meiner Meinung nach gut, habe aber auch noch nie was besseres gehabt... Leider hat das Ding nur einen Klinkenausgang.
Ich bezweifele, dass ich das Problem ohne Qualitätseinbußen mit einem Y-Kabel lösen kann. Oder geht das? *hoff*

Nach einiger Sucherei im Internet bin ich jetzt zum Schluss gekommen, dass ich vermutlich mit einem USB-DAC, welcher zwei Klinkenausgänge hat, am besten bedient bin. das Problem ist, ich finde keinen der meine Anforderungen erfüllt.

Anforderungen
- muss die beiden oben genannten KH gleichzeitg betreiben können. (2x 62 Ohm)
- muss von der Qualität her mindestens so gut sein wie der Sound Blaster Z. (besser wär natülich besser )
- wenn möglich in einem Gerät (außer es gibt gute Gründe für mehrere)
- seperate Latstärkeregelung ist nicht erforderlich, nehm ich aber gerne mit.
- sollte seinen Strom vom USB port oder über ein externes Netzteil beziehen. (keine Batterien!)
- sollte ein relativ kleines Gerät für den Schreibtisch sein. Kleiner ist natürlich auch OK

Kennt jemand so ein Gerät für unter 500€? Gibt es noch andere Möglichkeiten zwei KH am PC zu betreiben?
Bin für jede Antwort dankbar

mfg
hacki2560
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 08. Dez 2016, 09:27
Eine Möglichkeit wäre ein Audio-Interface...

Focusrite Scarlett 6i6

https://www.thomann.de/de/focusrite_scarlett_6i6_2nd_gen.htm
mex_
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 08. Dez 2016, 13:47
Hallo,

der Creative Sound Blaster Z soll mit seinem Kopfhörerverstärker bis 600 Ohm befeuern können, dann sollten 2x 62 Ohm kein Problem sein.

Wenn es doch mehr sein soll schau dir mal den Oehlbach XXL DAC Ultra an.
Auf Amazon wird zwar über den Windows 10 Treiber geschimpft, aber der ist inzwischen verfügbar.

Hier noch ein Test: Test: Oehlbach XXL DAC Ultra
cfnorg
Neuling
#4 erstellt: 08. Dez 2016, 20:28
Danke erstmal für die Antworten!
Die beiden vorgeschlagenen Geräte scheinen genau das richtige zu sein. Habe mich auch schon ein bisschen näher zu den Geräten informiert.
Leider gibt es bei beiden Geräten wohl Probleme mit der Soundqualität. Beim Oehlbach tritt wohl leichtes Rauschen bei bestimmten Lautstärkeeinstellungen auf und beim Focusrite soll es Komprimierungen/Verzerrungen bei höheren Lautstärken geben.
Ich weiß nicht so recht, ob ich da Spaß dran hätte. Gibt es derartige Geräte auch ohne solche Schwächen? Ich habe leider wenig Ahnung von der Materie...
also z.B. nach welchen Herstellern man ausschau halten sollte.

Ich bin bei meinen Recherchen auf einen KHV ohne DAC gestoßen. Lake People G103-S
Taugt der was? Der hat jedenfalls schon mal zwei Ausgänge und soll auf geringes Rauschen und geringe Verzerrung optimiert sein...
Dann bräuchte ich nur noch einen USB DAC um den zu füttern. Was würde sich da anbieten? Welche Hersteller bauen gute DAC?
Muss man bei solchen Gerätekombinationen irgentwas bestimmters beachten? Hochwertige Kabel oder sowas z.B.?

mfg
cyfer
Inventar
#5 erstellt: 08. Dez 2016, 20:43
Du kannst den G103-S ohne Probleme mit einem 3,5mm->Cinch Kabel an deine Soundblaster Z anschließen und diese als DAC benutzen. Laut Betriebsanleitung ist der 3. Ausgang von links (bzw. oben) ein Line Out bzw. Front Out, genau richtig für (Kopfhörer)Verstärker


[Beitrag von cyfer am 08. Dez 2016, 20:46 bearbeitet]
cfnorg
Neuling
#6 erstellt: 08. Dez 2016, 22:20
Danke für den Hinweis Cyfer. Das wäre natürlich auch eine Möglichkeit.
Um nochmal auf Y-Kabel zurückzukommen... Würde sowas prinzipiell auch gehen? Oder wären dann die KH unterschiedlich laut oder würden nur noch Mono ausgeben oder sowas? Ich denke nämlich schon, dass die SB-Z genug Energie liefern würde für beide KH. Hab den Pegel meist zwischen 15 und 25% stehen, was schon ausreichend Lautstärke ergibt bei einem KH. 10€ für ein Kabel VS. 230€ für nen KHV...

Andererseits bin ich irgentwie neugierig was sich aus den KH noch herausholen lässt mit besserer Hardware. Wo würdet ihr den Soundblaster Z auf einer Skala von 1 (MP3-Player Plagiat aus China) bis 100 (zichtausend Euro HiFi Wunderwürfel) einordnen? Ist hier innerhalb meines Preisramens noch was zu holen mit einem USB-DAC und dem oben genannten KHV? (oder auch einem anderen KHV)

Achja noch eine Frage: Was hat es mit synchronen und asynchronen Eingängen auf sich? Oder auch balanced und unbalanced? Ist das das Gleiche?

mfg


[Beitrag von cfnorg am 08. Dez 2016, 22:26 bearbeitet]
Ghoster52
Stammgast
#7 erstellt: 09. Dez 2016, 01:12
Im Prinzip brauchst Du kein KHV & DAC !
1. reicht die SB Z und kommt auch mit 32 Ohm im Parallel-Betrieb gut zurecht
2. Sind beide AKG's mit Y-Splitter nahezu gleich laut, weil gleiche Treiber
cfnorg
Neuling
#8 erstellt: 09. Dez 2016, 20:30
Jup, das Y-Kabel ist wohl wirtschaftlich gesehen die sinnvollste Lösung.

aber mal rein aus Interesse, wäre für um die 500€ überhaupt noch hörbar höhere Wiedergabequalität aus meinen aktuellen KH herauszuholen?

mfg
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