Offener Kopfhörer mit KHV DAC

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Larrysansan
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 04. Jan 2017, 00:11
Hallo ich suche für mich einen guten offenen Kopfhörer der am Pc zum Einsatz kommen soll. Dazu bräuchte ich noch einen D/A Wandler.


- Dein maximales Budget
~900€
- Deinen Musikgeschmack (z.B. ...% Rock, ...% Klassik, ...% Jazz, ...% Electronica)
Rock, Metal, Ab und zu Punk,
- Deine Hörgewohnheiten: Strebst Du eher eine möglichst neutrale Wiedergabe an, oder lässt Du es gerne auch schon mal unsachlich donnern?
Neutral
- Dein bereits vorhandenes Equipment
Immo bestizte ich nur einen Dt770 Pro 32ohm und Shure Se215(Sind nur für den Mp3Player gedacht)
- Kommt ein Equalizer zum Einsatz (z.B. bei einem Mobilgerät/ Mp3-Player)?
NEIN!


Ich habe mich schon mal umgeschaut und an einen
Beyerdynamic DT 1990 und dafür einen Fostex Hp-A4
was halter ihr von dieser Zusammenstellung
Mickey_Mouse
Inventar
#2 erstellt: 04. Jan 2017, 00:19
wenn dir der DT1990 gefällt, der soll ja nicht schlecht sein...

allerdings würde ich nicht über 300€ für den KHV ausgeben! Das Verhältnis passt nicht und die Tesla Teile brauchen nun wirklich nicht "viel Saft".
mein T1 hängt gewöhnlich ohne KHV direkt am MacBookPro und wenn es wirklich nicht anders geht, dann kommt der Fiio E10K zum Einsatz, aber eigentlich nur für den HD800.
Larrysansan
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 04. Jan 2017, 00:31
Besitze diese Motherboard ASRock Z77Pro4 falls das weiter hilft. Bei meinen Dt770 reicht das kabel nicht bis auf die Rückseite des Pcs weswegen ich sie immer vorne einstecke wodurch ein elektrisches Störsignal ensteht. Welches ich manchmal beim Musikhören höre
score_P.O
Stammgast
#4 erstellt: 04. Jan 2017, 03:24

Larrysansan (Beitrag #3) schrieb:
Bei meinen Dt770 reicht das kabel nicht bis auf die Rückseite des Pcs weswegen ich sie immer vorne einstecke wodurch ein elektrisches Störsignal ensteht.

Der Kopfhörer ist wie immer Geschmackssache, aber das Problem der Länge ließe sich wohl elegant und günstig mit einem Verlägerungskabel lösen.
Wenn grundsätzlich die Lautstärke ausreicht ist ein Verstärker ein Komfortfeature für Ein/Ausgänge/Lautstärkeregelung in Griffweite.
Larrysansan
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 04. Jan 2017, 13:29
ich war heute nochmal in einem Fachgeschäft für Audio. Die den Dt 1990 auch bei sich führen und der Ladenbesitzer meinte zu mir das die onboard soundchips an pc so dermaßen schlecht sein das ich wenn ich den Dt 1990 an meinen Pc anschließe sein ganzes Potential nicht ausnutzen kann.

Bin jetzt leicht verwirrt brauch ich einen Kopfhörerverstärker oder Dac oder nicht?
Pd-XIII
Stammgast
#6 erstellt: 04. Jan 2017, 13:58
Der Ladenbesitzer verkauft ja auch HiFi und kein PC-Zubehör
Aber im Ernst, dass "die Soundchips so dermaßen schlecht sind" ist so eine Sache. Die Dinger werden in Massen in bestmessbarer Qualität hergestellt und wahrscheinlcih wäre die Herstellung eines "schlechten" Chips mittlerweile teurer, als die eines "perfekten". Die Chiphersteller haben doch kein Interesse daran, minderwertige Teile herzustellen, zumal die Produktionskosten davon wohl nicht wirklich beeinflusst werden.

Was schon vorkommen kann, ist dass es(wie bei dir) zu Störgeräuschen kommen kann und das ist auch der einzige Grund, warum ich am PC noch ein Interface hängen hab. Beim Laptop merke ich mit meinem T90 keinen Unterschied zwischen Kopfhörerbuchse, zwischengeschaltetem KHV oder USB Interface. Am "Soundchip" liegt es schon mal nicht.
Ein KHV sollte bei richtiger Konstruktion den Klang keinesfalls beeinflussen sondern das Signal nur verstärken. Ist also eigentlich nur dann notwendig, wenn der Kopfhörer schwer anzutreiben(niedriger Schalldruckpegel) ist, oder dir die zu erreichende Lautstärke zu gering ist. Beim 1990er liegt dieser bei 102db/SPL (1mW/500Hz), was sehr gut im Sinne von einfach anzutreiben bedeutet. Lautstärketechnisch sollte es also mehr als ausreichen.
Was am KHV allerdings tatsächlich einen negativen Einfluss auf den Frequenzgang haben kann, ist die Impedanz der Kopfhörerbuchse. Bei niederohmigen Kopfhörern kann eine ein Impedanz von 5Ohm schon für ein deutliches Verzerren des Frequenzganges kommen...allerdings reden wir hier von InEar Monitoren mit Multi BA-Treibern. Der DT mit seinen 250 Ohm sollte hier keine hörbaren Schwierigkeiten bekommen. Des weiteren stattet Beyerdynamic seine eigenen KHV mit 120 Ohm Buchsen aus, was vermuten lässt, dass die Kopfhörer auf diesen Wert abgestimmt werden. Es gibt einige Berichte im Forum, die bei dem Wert eine Abschwächung des Beyerpeaks vernommen haben wollen. Ich habe das persönlich noch nicht ausprobiert, und enthalte mich einer Wertung.

So aus technischer Sicht würde dir wohl ein Großteil hier dazu raten, dir erst mal Gedanken über den Hörer zu machen und dein Budget für diesen notfalls etwas aufzulockern(deswegen muss das nicht heißen, dass der DT1990 nicht für dich das Perfekte darstellt). Dann kannst du erstmal ein paar Wochen damit hören und dich in den Hörer "einarbeiten". Erst dann, und auch nur wenn du dass Gefühl hast dass dir etwas fehlt, kannst du mal auf die Suche nach einem KHV/DAC gehen. Aber lass dir dann einfach die Geräte zeigen und bestehe darauf, dass dir keiner etwas dazu sagt und dir so einen Floh ins Ohr setzt. Unbedingt mit dem eigenen/gewohnten Hörer vergleich hören. Wenn du dann tatsächlich eine Verbesserung feststellst, bist du auf dem richtigen weg. Aber ganz ehrlich, meiner Meinung nach ist das eher ernüchternd.
Es spricht aber natürlich nichts dagegen, sich einen KHV zuzulegen, und sei es nur, weil einem das Gerät gefällt. Das Auge hört ja auch mit.

PS.: Kleiner Tipp am Rande - Wenn du fast ausschließlich am PC hörst, ließ dich mal in die Thematik "Kopfhörer entzerren" ein. Das hat mir vor ein paar Wochen die Augen geöffnet. Mit einem Windows Rechner/Android Smartphone holst du da mittels Freeware deutlich mehr aus einem Kopfhörer als mit KHV, DAC, Einhornsträhnchenkabeln und Albat-Tunig-Chips zusammen.
Mickey_Mouse
Inventar
#7 erstellt: 04. Jan 2017, 14:02
der hat KHV zu verkaufen und "riecht" doch 3km gegen den Wind, dass du Zweifel hast, was soll er dir denn anderes sagen?

ich will dem Verkäufer auch gar keinen bösen Willen unterstellen, er sichert sich dadurch ja nur ab. Natürlich gibt/gab es sehr schlechte Onboard Lösungen, er hat also eine nicht geringe Chance, dass du mit dem von ihm verkauften KH nicht zufrieden bist.

ich habe halt Glück, der Onboard Sound vom MacBook ist sehr ordentlich. Natürlich kann man damit aber keine Lautstärken erreichen, die einem das Trommelfell wegblasen.

meiner(!) Meinung nach reicht aber so etwas wie ein Fiio E10K völlig aus. Auch hier ist die maximale Lautstärke zwar höher als vom MacBook, aber eben nicht "gefährlich hoch". Mir reicht das mehr als aus, ansonsten frage ich mich immer ob die Leute die noch lauter hören bereits taub sind oder gerade daran arbeiten es zu werden?

Auch ist sicherlich so ein kleines Kästchen nicht jedermanns Sache, ich finde das eben gerade praktisch weil das Kistchen ohne Treiber bisher an jedem Rechner (PC/Mac) läuft.
Larrysansan
Schaut ab und zu mal vorbei
#8 erstellt: 04. Jan 2017, 17:20
So werde mir heute die Dt1990 bestellen.

Als ich nach dem Fiio E10K gesucht habe ich außerdem den audioengine d1 gesehen ist der besser als der fiio oder reicht der fiio vollkommen aus oder sollte ich vielleicht doch nochmal in ein Fachgeschäft später mit meinen Kopfhörern gehen und verschiedene dacs ausprobieren oder könnt ihr mir ein dac empfehlen falls mir der sound nicht ausreicht. :/
cyfer
Inventar
#9 erstellt: 04. Jan 2017, 17:22
Onboardsound variiert stark, wobei Laptops i.d.R. deutlich schlechter als Desktop PCs sind. Außerdem muss man die D/A-Performance von der KHV-Performance trennen. Mein Onboardsound ist als DAC in Ordnung, aber als KHV taugt der gar nicht. Sehr schwach und massiv hohe Ausgangsimpedanz.
Pd-XIII
Stammgast
#10 erstellt: 04. Jan 2017, 17:46
...und ob das negativ auffällt ist wiederum stark von den verwendeten Hörern abhängig.

Meine Vorgehensweise wäre diese:

Verschiedene Hörer testen: mit eigener Musik in Geschäft mit viel Auswahl. Mitarbeiter deutlich darauf hinweisen, dass man erst mal keine Beratung möchte. Somit ist man schon einmal frei von Vorurteilen.

Hörer mitnehmen, welcher am besten Abschneidet. Auch in Hinsicht auf das Abwägen, ob ein eventueller Aufpreis den Mehrwert überhaupt mit dem eigenen Gewissen/Budget vereinbar ist.

Mindestens eine Woche so Hören, damit man die Charakteristik verinnerlicht und den Hörer unter anderen definitiv heraushören könnte.

Wenn du etwas vermisst(bspw. Lautstärke), kann jetzt weiterdiskutiert werden, was "notwendig" sein könnte.

In die Thematik parametrischer EQ einlesen und mit Sweeps nach Gehör entzerren.

Eine Woche zum eingewöhnen hören und dann mal ganz ehrlich überlegen, ob man noch etwas vermisst und was noch besser sein könnte...oder den ganzen Verbesserungszwirrn mal aus dem Kopf nehmen und auch mal einfach Musik genießen. Das kommt bei der ganzen Geschichte doch gefühlt viel zu oft viel zu kurz, wenn man sich hier mal manche Threads durchließt(meine eigenen nicht ausgeschlossen). Manchmal wird die Sache viel zu verkopft angegangen, anstatt, dass man das Zeugs doch endlich mal einfach nur dafür nutzt, wofür es gemacht wurde. Ich hab das ja auch erst wieder hinter mir und bin schon wieder an dem Punkt angekommen, wo ich mich daran erinnern muss, dass ich eben nicht nur nach weiteren Schwachstellen und "Is-jetzt-nich-so-dolle"s suchen sollte, sondern mal das gute Setup auch als solches annehme.

Ganz ehrlich, wenn du den DT1990 gehört und als perfekt empfunden hast, nimm ihn und gib dir erst mal die Chance, mit ihm glücklich zu werden und versau dir das nicht schon im Vorneherein indem du dir einredest, dass sein volles Potential an dem Setup nicht genutzt werden kann. Genieß das Ding, es hat das verdient


[Beitrag von Pd-XIII am 04. Jan 2017, 17:48 bearbeitet]
Larrysansan
Schaut ab und zu mal vorbei
#11 erstellt: 06. Jan 2017, 18:39
So hab seit heute den Amiron Home bei mir auf dem Schreibtisch liegen. Da ich den Amiron im direkten vergleich zu den Dt 1990 gehört habe und für mich den Amiron als die bessre Variante empfunden habe.
Pd-XIII
Stammgast
#12 erstellt: 07. Jan 2017, 21:19
Herzlichen Glückwunsch. Der würde mcih auch ziemlich interessieren, da er ja als Nachfolger für meinen T90 gehandelt wird. Aber die Optik vom T90 sagt mir einfach deutlich mehr zu...und außerdem habe ich mich ja seit ein paar Wochen wieder neu in Ihn verliebt(dank miniDSP).
Viel Spaß mit dem Neuen und ein Review ist immer gern gelesen
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