Suche Hifi-Kopfhörer. Habe Sennheiser HD 595, gefallen mir aber nicht.

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Toffi
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 14. Mai 2006, 22:17
Guten Abend.

Ich bin auf meiner Suche nach Hifi-Kopfhörern auf dieses Forum gestoßen. Nachdem ich mich auf headphonereviews.org und head-fi.org informiert hatte, habe ich mir die Sennheiser HD 595 gekauft. Der Klang enttäuscht mich aber ein wenig. Meiner Meinung klingt der Kopfhörer ein wenig dumpf, wenig brillant, vorallem bei Gesang. Ich höre vorallem Coldplay, Emiliana Torrini, Frank Sinatra, Jem, Badly Drawn Boy, Red Hot Chili Peppers, Air, Röyksopp, The Corrs, Belle & Sebastian, Damien Rice, Lara Fabian, Moby, aber auch gerne klassiche Werke wie Die vier Jahreszeiten von Vivaldi oder Filmmusik. Kurz gesagt, ein relativ weites Spektrum, ausgenommen, HipHop, Metal, Techno, etc. Für einen besseren Klang, würde ich jetzt gerne in bessere Kopfhörer investieren. Dabei habe ich an die Sennheiser HD650 oder die AKG K701 gedacht, in preislichen Spektrum dieser Produkte liegt auch mein Budget. Vom Gefühl würde ich sagen, ich bevorzuge einen neutralen bis brillanten Klang. Beim Musikhören habe ich niemanden in unmittelbarer Umgebung den ich stören könnte. Den Sennheiser HD 595 betreibe ich derzeit an meinem Onkyo TX-7820 Verstärker. Außerdem besitze ich einen iAudio G3 mp3-Player. In einen KHV möchte ich nur bedingt investieren, wenn ein solcher aber den absoluten klanglichen durchbruch beschert, würde ich ein günstiges Produkt vorziehen. Für einen Rat, wäre ich sehr dankbar.

Mfg Toffi
0le9
Stammgast
#2 erstellt: 15. Mai 2006, 01:04
hi

wenn dir der HD 595 zu dumpf, dann kanst du HD 650 gleich vergessen, der ist noch dunkler abgestimmt, und ohne khv klingt er noch dazu schlechter als 595.

K701 wäre da die bessere wahl, der kommt auch mit unterschiedlicher musik gut klar und braucht nicht unbedingt ein khv.

sonst für mehr brillanz höre paar grados oder besseren sonys (cdxxxx, saxxxx), vielleicht wird da was für dich dabei.

ach ja, nach möglichkeit nicht blind kaufen, ohne hörprobe, da geht oft was daneben.
-resu-
Inventar
#3 erstellt: 15. Mai 2006, 07:28
Oder ein DT-880...Ähnlich abgestimmmt wie der K701.

Beide profitieren aber von einem KHV ... aber den kann man ja später noch upgrade.

Frank
Toffi
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 15. Mai 2006, 10:52
Vielen Dank für euere schnellen Antworten.
Mein Ziel ist es jetzt ersteinmal, einen Händler in meiner Nähe zu finden, bei dem ich den AKG K701 und den beyerdynamic DT 880 ( von denen es zwei Versionen gibt: DT-880 und DT-880 Edition 2005, wo liegt denn da der Unterschied? ) probehören kann, gibt es da Vorschläge (zB. Mediamarkt oder Expert). Habt ihr auch Erfahrungen bezüglich des Philips SBCHP1000 und des Sony MDR-SA 1000? Und eine lezte Frage: Welchen günstigen und guten KHV gibt es?

Mfg Toffi


[Beitrag von Toffi am 15. Mai 2006, 12:10 bearbeitet]
Audioshark
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 15. Mai 2006, 11:14
Ich habe auch einen 595 aber dumpf fand ich ihn nur zu anfangs. Mit der Einspielzeit hat er sich doch erheblich geöffnet und nach nunmehr über 150 Stunden ist er nun wirklich nicht mehr als dumpf zu bezeichnen.

Wie viele Stunden ist Deiner denn eingespielt? Ich denke so 75 Stunden (Musik, Densen und Pink Noise) musste ich meinem schon geben, bevor er so richtig in Form kam.
_Scrooge_
Inventar
#6 erstellt: 15. Mai 2006, 12:19

0le9 schrieb:
wenn dir der HD 595 zu dumpf, dann kanst du HD 650 gleich vergessen, der ist noch dunkler abgestimmt, und ohne khv klingt er noch dazu schlechter als 595.


Das ist aber eine sehr verwegene Aussage... Der HD650 klingt auch ohne KHV um längen besser als der HD595...

Und der K701 profitiert genau soviel, oder wenig (wie man will) von einem KHV wie der HD650...


Ich schätze mal, daß der DT880 am besten zu Toffi's Musikgeschmack paßt...




_Scrooge_
-resu-
Inventar
#7 erstellt: 15. Mai 2006, 13:07

Toffi schrieb:
von denen es zwei Versionen gibt: DT-880 und DT-880 Edition 2005, wo liegt denn da der Unterschied?


Wenig bis kaum - die neuen (2005er) sollen etwas ausgeglichener & besser in den Höhen sein - aber nix Genaues weiss man nicht.


Welchen günstigen und guten KHV gibt es?


B-Tech (siehe "pimp my b-tech) [~50 Euro] - danach geht´s mit Meier-Audio, Lake People, Amity, etc. weiter [200-2.000 Euro] !


Habt ihr auch Erfahrungen bezüglich des Philips SBCHP1000 und des Sony MDR-SA 1000?


Die Philips sollen für Ihren Preis sehr gut sein. Die NEUEN Sony sollen auch garnicht schlecht sein - aber wohl nicht sehr angenehm zu hören, da das extrem helle "Analytiker" sind...

So far...
Frank
0le9
Stammgast
#8 erstellt: 15. Mai 2006, 13:55
@Scrooge


Das ist aber eine sehr verwegene Aussage... Der HD650 klingt auch ohne KHV um längen besser als der HD595...

Und der K701 profitiert genau soviel, oder wenig (wie man will) von einem KHV wie der HD650...


hmm, da bin ich mit dir nicht einverstanden, der hd650 ist ein hochohmiger kh in gegensatz zu akg; ohne khv geht da nicht viel...


[Beitrag von 0le9 am 15. Mai 2006, 13:55 bearbeitet]
_Scrooge_
Inventar
#9 erstellt: 15. Mai 2006, 15:12
@Ole9:

Der HD650 ist schon hochohmig, aber deshalb ohne KHV nicht schlechter, als der HD595...
Nur leiser, nicht schlechter...

Und beim K701 sagen fast alle, die ihn besitzen, daß er, trotz seiner ca. 60 Ohm, einen KHV braucht, weil er sonst nicht klingt...
Warum auch immer...

Ich bin da eh vorsichtig, was das Thema KHV angeht und der Meinung, wenn man einen richtig guten Verstärker hat, man nicht unbedingt noch einen KHV braucht...

Wenn ich der Logik hier maches mal so Folge, müßten eigentlich gerade niederohmige KH einen anderen Anschluß haben...
Da Vollverstärker meißtens um 120 Ohm an der Klinke haben und man ja einen höheren Widerstand immer anschließen kann, es aber eher bei zu geringem Widerstand probleme gibt...
Folglich: 32 Ohm = KHV - 300 Ohm egal...

Ich weiß, ich gehe hier schon wieder etwas zu weit...

Ich will damit nur ausdrücken, daß es am Ende doch jeder für sich selbst heraus finden muß... Ob Verstärker - Kopfhörerverstärker - oder was auch immer...


Wenn einen die Musik die man hört bewegt, dann hat man alles richtig gemacht... Egal mit welchen HiFi-Komponenten...

Oder nicht???



_Scrooge_
Toffi
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 15. Mai 2006, 17:34
So, ich hatte mir vorgenommen heute einen Händler zu finden, bei dem ich den AKG K701, den beyerdynamic DT-880 und den Sony MDR-SA 1000 probehören kann. Dies stellt sich aber schwieriger da als erwartet. Weder der MediaMarkt, noch der örtliche Expert Vertreter haben einen der obigen im Angebot. Wie soll man also Probhören, wenn es die Kopfhörer nirgendswo gibt?

Mfg Toffi
-resu-
Inventar
#11 erstellt: 15. Mai 2006, 17:51

Toffi schrieb:
Wie soll man also Probhören, wenn es die Kopfhörer nirgendswo gibt?


Expert hat solche "Kaliber" garnicht - brauch man garnicht erst versuchen.
Saturn / Mediamarkt ... je nach Filiale. Ggf. mal noch ne andere MM/Saturn Filiale probieren!?

Ansonsten bei Amazon oder Thomann mehrere bestellen und den/die schlechteren zurück schicken - beide Händler sind sehr kulant (und Preislich OK) !

Gruss
Frank
Nickchen66
Inventar
#12 erstellt: 15. Mai 2006, 19:43
Ich bin zwar "der" HD595-Fresser in diesem Forum aber: Nichts übereilen. Wenn Dir die 595 nächste Woche immer noch nicht gefallen, kannst Du ja zuschlagen, vorher wär' unvernünftig. Sieh' zu, daß sie wirklich viel dudeln die nächsten Tage, am besten auch über Nacht.

DT880 und K701 sind kommen mir auch richtig vor. Könntest aber auch noch die heller klingenden HD600 mit in die Liste aufnehmen. Denke, die alten DT880 und die HD600 wären sicher am günstigsten. Mit Abstand.
Toffi
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 15. Mai 2006, 20:26
Nun wirds kompliziert.

AKG K701 269€
beyerdynamic DT-880 179€
beyerdynamic DT-880 Edition 2005 239€
Sony MDR-SA 1000 129€
Sennheiser HD 600 224€

Persönlich schwanke ich ja zwischen den K701 und den DT-880.
Ich könnte ja mal ganz direkt fragen: Wer besitzt einen dieser Kopfhörer und hört damit sehr gerne "Coldplay - What If"? Mit dem HD595 begeistert mich das Stück nämlich plötzlich nicht mehr so wie sonst.

Mfg Toffi
Nickchen66
Inventar
#14 erstellt: 15. Mai 2006, 20:39
HD600 für 224€? Also da sag' ich mal "aus dem Bauch" daß der mit ein bißchen Googeln und Ebayen für gute 160€ zu bekommen ist.

Die anderen KH-Preise erscheinen mir angemeseen.
Vul_Kuolun
Inventar
#15 erstellt: 15. Mai 2006, 20:43
Also, obwohl ich die Musik echt mag, klingt X&Y mit dem 880 ziemlich übel, weil dreckig überkomprimiert und zum Teil grob übersteuert. Eine Schande.
Wird dir mit allen vernünftigen KH´s so gehen, daß die Pladde mau klingt. Die nimmst aber nicht als "Referenz-Scheibe", oder?
Behaupte mal, daß dir der Song möglicherweise nicht mehr gefällt, weil Du soeben entdeckt hast was die "Hot Mastering disease" ist.

http://en.wikipedia.org/wiki/Loudness_war


[Beitrag von Vul_Kuolun am 15. Mai 2006, 20:46 bearbeitet]
Toffi
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 15. Mai 2006, 20:56
Nein, Vul_Kuolun, im Moment benutze ich eine Mischung aus einer Klassikzusammenstellung, die extra für sehr gute Anlagen erstellt wurde, und diverser Lieder aus meinen Lieblingsalben wie zum Beispiel Coldplay, Red Hot Chili Peppers, Belle&Sebastian (wie Anfangs genannt). Nur eine Scheibe als Referenz zu nutzen wäre sicherlich nicht klug. Ich muss sagen, dass Klassik mit den HD595 sehr angenehm klingt, komme ich jedoch zu Stücken mit Gesang verliert er ungemein. Stücke die ich sonst extrem gerne höre, gefallen mir plötzlich wensentlich schlechter.

Wie verhält sich denn der HD 600 gegenüber dem K701 und dem DT-880, die ja recht ähnlich abgestimmt sein sollen, wenn ich das richtig verstanden habe.

Mfg Toffi
Vul_Kuolun
Inventar
#17 erstellt: 15. Mai 2006, 21:46
Also, sortiert von "dunkel" nach "hell":
HD 600 -> 595 -> 701 -> 880

595 und 701 fand ich von der Balance Bässe-Mitten-Höhen garnicht so unähnlich, hab ich seinerzeit beide in einer Session probegehört. Der 701 ist natürlich viieeel tansparenter und räumlicher, anere Liga.

Würde auch sagen 880 oder 701. Wenns dir aber wirklich um die "Menge" an Höhen geht, würd ich auf den 880 zielen. Wenn Du dir sicher bist, das deine Aufnahmen halbwegs taugen.
Daß z.B. "Californication" von RHCP gerdezu legendär schlecht gemastert und übersteuert ist weißt Du? Moby ist auch keine Ausnahme, und von den Corrs hab ich glaub auch schon mal was gelesen in Richtung massiver Überkomprimierung. Das aber nur am Rande.
Andeas
Stammgast
#18 erstellt: 15. Mai 2006, 21:53
Hallo Toffi,

wann hast Du HD-595 gekauft?
Kannst Du ihn noch umtauschen?
Wenn nicht mehr, würde ich folgendes an Deiner Stelle machen.
HD-595 einspielen lassen-etwa 50 Stunden.
Wenn Sound immer noch nicht Deinen Vorstellungen entsprechen sollte:
K701,
HD-650,
DT-880,
evtl. HD-600, wobei gegen K701 m.E. HD-650 antreten sollte :-)

bei Amazon oder Thomann bestellen.
Evtl. vorher telephonisch oder per Email Umtauschmöglichkeit (Rückgaberecht) bestätigen lassen.

Die Stärken von HD-595 liegen m.E. eher bei der Wiedergabe der klassichen Musik oder Jazz...

P.S. Solltest Du HD-650 auch mitbestellen. KH braucht m.E. mindestens 50 Stunden Einspielzeit.
Über K701 bzw. DT-880 kann ich nicht viel sagen.
Toffi
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 15. Mai 2006, 22:15
@Vul_Kuolun:
Ich denke, es geht mir eher um Transparenz, Klarheit und ein ausgewogenes Klangbild (wenn das zusammen passt) als um die Menge an Höhen. Von daher habe ich mich vielleicht immer etwas ungenau ausgedrückt, ich bin ja noch nicht lange dabei. Daher würde ich sagen, für mich stimmt beim HD 595 das Verhältnis von Tiefen/Mitten zu Höhen nicht, daher in meinen Ohren nicht ausgewogen bzw. transparent.
-> AKG K701 ?

@Adreas:
Ich habe den HD 595 am Samstag bekommen, nachdem ich ihn bei Amazon.de bestellt habe. Ich kaufe eingentlich recht gerne bei diesem Anbieter, da ich bis jetzt nicht entäuscht worden bin und er meiner skeptischen Grundhaltung am ehesten genügt. Meines Wissens kann ich ich Elektronikartikel, zu denen Kopfhörer ja gehören, 14 Tage ohne Angaben von Gründen zurückgeben, wenn ich schriftich oder per eMail den Kaufvertrag kündige und das Produkt zurücksende. Zur Zeit lasse ich den HD595 mit einer gemischten Palette von Musik "warmlaufen", die 14 Tage lassen mir ja noch etwas Spielraum. Dass der HD595 sehr angenehm bei klassichen Werken klingt habe ich ja schon erwähnt, es macht wirklich Spaß damit Klavierkozerte von Debussy oder Chopin zu hören.

Kann jemand was über den Klang von klassischer Musik auf K701 imd DT-880 sagen?

Gibt es auch deutschte Quellen zu "Hot Mastering disease" und "loudness war" ?

Mfg Toffi
Vul_Kuolun
Inventar
#20 erstellt: 15. Mai 2006, 22:40
Klar, die Klangbalance ist extrem Geschmacks-/ Gehörabhängig. Ich find den Senn 600 z.b. extrem Dumpf und lahm.

Von daher wage ich die These, daß Du auch eher richtung "kühlerem" oder "hellerem" Klang tendierst. Deshalb, wenn Du´s deutlich transparenter/ heller brauchst, probierst den 880. Umtauschrecht haste ja z.B. bei meier-audio.de. Wenn dir der zuhell ist, oder an deinem KH-Ausgang abstinkt, kannst ja den 701 versuchen. Wenn Du nirgends probehören kannst ists natürlich schlecht, musst halt immer aufs Umtauschrecht gucken. Hirsch&Ille ist da wohl bisschen quengelig.

Die meisten Sachen über die Kompressionsgeschichte sind leider englisch.

Als kurze Zusammenfassug:

Um eine möglichst laute/ druckvolle Produktion hinzubekommen, werden in den letzten Jahren zunehmend die Spielräume zwischen Leise und Laut auf den CD´s eingebnet. der Effekt ist wie das Einsetzen des Werbefernsehens bei nem Film: der Maximalpegel bleibt erstmal gleich, es wirkt aber affenlaut, weil alles was eigentlch leiser sein sollte genauso laut ist wie laute Schallereignisse.
Über die Austeuerungsanzeige der Soundkarte sieht man dann, daß der Pegel bei Beginn des Songs auf 0 db geht, vielleicht mal auf -1. Da bleibt er dann bis der Song vorbei ist.

Mittlerweile siehts aber so aus, daß (viele!) CD´s wie Californication oder X&Y schlicht üebrsteuern, weil sie mit mehr als 0dB (absoluter Höchstwert, den die CD darstellen kann) bespielt werden. Achte mal drauf, wo dein Lautstärkeregler steht wenn Du ne aktuelle CD hörst und eine aus den 70ern oder 80ern.
Ergebnis sind digitale (!)Verzerrungen. Solche CD´s klingen im Autoradio ganz ordentlich, über KH oder ne gute Anlage aber wie Kotze. Ausserdem fällt es schwer Sie von vorn bis hinten durchzuhören, weil das Gehör praktisch 45 Minuten lang zugeschissen wird, ohne Pause. Von den Verzerrungen mal ganz abgesehen.

Der Thread könnte interessant sein:

http://www.nubert-forum.de/nuforum/ftopic11353-20.html

Sorry für OT.


[Beitrag von Vul_Kuolun am 15. Mai 2006, 22:42 bearbeitet]
0le9
Stammgast
#21 erstellt: 15. Mai 2006, 23:56
zum einspielen hd595:
mit der zeit wird ein hd595 bisshen transparenter, bei meinen war es zumindest so, nur ein richtig heller kh wird er dadurch nicht, er bleibt ein sennheiser

@Toffi


Kann jemand was über den Klang von klassischer Musik auf K701 imd DT-880 sagen?


dt880 kenne ich nicht so gut.

akg701 kommt mit klassik gut zurecht, der ist transparenter in höhen als Senn 595 und hat weniger bass(einige finden sogar zu wenig bass).

@Vul_Kuolun

Ich find den Senn 600 z.b. extrem Dumpf und lahm.


finde ich auch
Andeas
Stammgast
#22 erstellt: 16. Mai 2006, 00:20
K701 spielt zusammen mit HD-650 und DT-880 m.E. in einer anderen Liga als HD-595.

Deswegen sollte er mit HD-650 und DT-880 verglichen werden.
Und ein KH aus diesem Trio dann gekauft werden.

Vorausgesetzt, dass Du mit HD-595 nicht glücklich sein wirst...
Toffi
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 16. Mai 2006, 14:00
Gut, um dann mal die gleiche Liga zu vergleichen. Welcher von den beiden, K701 und DT-880, hat denn das bessere Bassklangbild?

Mfg Toffi
m00hk00h
Inventar
#24 erstellt: 16. Mai 2006, 14:23

Toffi schrieb:
Gut, um dann mal die gleiche Liga zu vergleichen. Welcher von den beiden, K701 und DT-880, hat denn das bessere Bassklangbild?

Mfg Toffi


Die Frage ist, wie du "besser" definierst.
Der K701 ist etwas stärker und konturierter im Bass, der DT880 ist trocken und unheimlich genau im Bass.

Schwer zu beschreiben, hier hilft nur selber hören.

m00h
Toffi
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 17. Mai 2006, 02:09
Nun denn. Ich hab es gewagt und mir den AKG K701 für 269€ bestellt. Ich hoffe der Preis geht einigermaßen. Jetzt heißt es gespannt warten. Wenn mir der Klang zusagt werde ich wahrscheinlich auch noch ein einen B-Tech KHV investieren. Die Modifikation in pimpmybtech klingt ja recht überzeugend, vorallem die Bastelei ist verlockend.

Mfg Toffi
Musikaddicted
Inventar
#26 erstellt: 17. Mai 2006, 06:46
Wenn du sowas maghst, dann kannst du dir auch wesentlich bessere Schaltkreise zusammenlöten. Im DIY-Bereich ist für jede "Erfahrungsstufe" das passende dabei.
m00hk00h
Inventar
#27 erstellt: 17. Mai 2006, 15:37
Zumal der B-tech als KHV für höherohmige KHs nicht rechts was mit dem K701 wird anfangen können...

m00h
Toffi
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 17. Mai 2006, 16:02
Welche günstigen KHV würdet ihr denn als sinnvoll für den K701 erachten?

Mfg Toffi
Nickchen66
Inventar
#29 erstellt: 17. Mai 2006, 17:05
Der BTech wird mit den 62Ohm des K701 gut zurechtkommen. Probleme bekommt er nur bei extrem Niederohmigen mit 32Ohm oder noch weniger. Diese Probleme bestehen primär darin, daß er zu grob am Lautstärkepoti reagiert. Wie gesagt, mit 62Ohm wird das Problem nicht mehr auftreten.

Ich habe mir, der Mitleser wird schmunzeln, schön öfters den Mund verbrannt bei dem Thema, deshalb jetzt gaaanz vorsichtig: Es ist relativ wahrscheinlich, daß Du hohen technischen und/oder finanziellen Aufwand betreiben mußt, um die Performance des BTech zu toppen. Die Liste der ~300€ Amps, die ihn klanglich nicht distanzieren können, umfaßt schon einige prominente Namen mittlerweile.

Vermutlich werden andere hier einigen Aufstand machen, um Dich von "anständigeren" KHVs zu überzeugen. Das zumindest nicht ganz ohne Recht in dem Sinne, daß es ein eigenartiger Stil ist, den dicken AKG mit so einem räudigen Underdog zu paaren. Das ist ein bißchen so, als ob der FDP-Generalsekretär mit einer hennaroten Hafenstraßen-Kampfkatze liiert ist.
-resu-
Inventar
#30 erstellt: 17. Mai 2006, 18:41

Nickchen66 schrieb:
Diese Probleme bestehen primär darin, daß er zu grob am Lautstärkepoti reagiert.


Und diese Probleme kann man ausgleichen, indem man die 4 Ausgangswiderstände etwas erhöht

Gruss
Frank

P.S. Wollte nicht der 1. sein der den B-Tech verteidigt
Toffi
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 17. Mai 2006, 20:57
Nun denn, bevor ichs vergesse, danke ich schonmal sehr herzlich für eure Hilfe. Die werde ich wahrscheinlich noch öfter in Anspruch nehmen, wenns an den BTech geht.

Mfg Toffi
m00hk00h
Inventar
#32 erstellt: 18. Mai 2006, 14:34

Nickchen66 schrieb:
Der BTech wird mit den 62Ohm des K701 gut zurechtkommen. Probleme bekommt er nur bei extrem Niederohmigen mit 32Ohm oder noch weniger. Diese Probleme bestehen primär darin, daß er zu grob am Lautstärkepoti reagiert. Wie gesagt, mit 62Ohm wird das Problem nicht mehr auftreten.


Na dann werd ich dir das mal glauben, du kannst es schließlich probieren, im Gegensatz zu mir.

m00h
Toffi
Hat sich gelöscht
#33 erstellt: 18. Mai 2006, 15:00
Heute ist des AKG K701 angekommen und ich muss sagen: Der Klang ist der Wahnsinn. In meinen Ohren überhaupt kein Vergleich zum HD 595. Jetzt wird erstmal intensiv Musik gehört und dann gehts an den KHV.

Mfg Toffi


[Beitrag von Toffi am 18. Mai 2006, 16:13 bearbeitet]
Nickchen66
Inventar
#34 erstellt: 18. Mai 2006, 17:03

m00hk00h schrieb:
Na dann werd ich dir das mal glauben, du kannst es schließlich probieren, im Gegensatz zu mir.
Bei den 32Ohm Vivancos (und erst recht bei den blöden 20 Ohm EP630) ist die Lautstärkeregelung tatsächlich zu grob. Mit den kleinen Koss (60 Ohm) kommt der BTech sehr gut zurecht bzw. sie mit ihm. Komischerweise auch mit den K81, obwohl die auch nur 32 Ohm haben. Aber ich muß ja nicht alles verstehen.
Vul_Kuolun
Inventar
#35 erstellt: 18. Mai 2006, 17:52

Nickchen66 schrieb:
Diese Probleme bestehen primär darin, daß er zu grob am Lautstärkepoti reagiert.


Und diese Probleme kann man ausgleichen, indem man die 4 Ausgangswiderstände etwas erhöht


Ich werf hier einfach mal in die Runde, daß der BTech schon 47 Ohm Ausgangswiderstand hat, wenn mich nicht alles täuscht.

Die noch weiter zu erhöhen, dürfte keine so tolle Idee sein.

Statdessen würde ich vorschlagen, den "Gain" zu reduzieren (den Widerstand, der einen Teil des Ausgangsignals zurück an den Eingang des OP-Amps führt, erhöhen).


[Beitrag von Vul_Kuolun am 18. Mai 2006, 17:55 bearbeitet]
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