SU-C1000 eingangsschalter springt

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Blackdoctor
Neuling
#1 erstellt: 12. Apr 2010, 11:27
Hallo Leute ,
habe nichts gefunden bei der Suche nach diesem defekt....(evtl.habe ich die falschen Suchparas eingegeben.wenn das so ist dann Sorry )

Also mein Vorverstärker Techn.SU-C1000 springt am Einganswahlschalter ohne Grund von dem CD input weg....
auf den nächsten wählbaren eingang.....

Was ist das und wie kann ich das beseitigen...??

Vielen Danke im Vorraus...

Grüße

Blackdoctor
audiophilanthrop
Inventar
#2 erstellt: 15. Apr 2010, 00:47
So mancher Besitzer eines fernsteuerbaren Vollverstärkers hat den gleichen Ärger. Oft steckt hinter dem Drehknopf ein mechanischer Schalter, der entsprechend der Stellung eine bestimmte Spannung von einem Spannungsteiler abnimmt, welche dann per A/D-Wandler ausgewertet wird. Gibt es hier Kontaktprobleme, handelt man sich allerlei Ärger wie wild herumspringende Quellen ein.
Da hilft nur eins: Schalter reinigen. Zuweilen wird man auch noch die abgenommene Spannung durch Anbringen zusätzlicher Kapazität nach Masse zusätzlich filtern.

Sollte es kein rastender Schalter, sondern nur ein digitaler Inkrementgeber sein, gilt das gleiche - hier macht sich wohl ganz gern das viskose Schmiermittel aus dem Lager auf den Kontakten breit. Die Dinger sind aber meist recht einfach auszubauen (i.d.R. 3 Lötstellen) und zu zerlegen.
Scouter.030
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 01. Mai 2010, 22:01
Habe das gleiche Problem bei meiner SU-C909. Ich habe mir das ganze mal von innen angesehen und den Schalter inkl. Platine ausgebaut. Mit etwas Kontaktspray ist da gut rankommen, auch ohne den Schalter von der Platine zu nehmen. Der war mit dem Lagerfett ordentlich eingeschmiert, so das mich die Kontaktschwierigkeiten nicht gewundert haben. Soweit ich weis müssten die beiden Geräte ähnlich aufgebaut sein, so das du keine Mühe haben solltest.
TechnicsRalle
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 20. Apr 2016, 14:13
...aha, das steht bei mir auch an!
Die "Eingangskanäle" springen manchmal hin und her.
Ich mach mal auf und schau mir das an!
TechnicsRalle
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 20. Apr 2016, 17:52
So, geöffnet, zerlegt, Regler ausgesprüht und gut is

SU-C1000bSU-C1000a
Rabia_sorda
Inventar
#6 erstellt: 20. Apr 2016, 18:20
Genau das Gleiche habe ich vor ca. 15 Jahren auch machen müssen. Zu allen Gegenargumenten habe ich damals WD-40 verwendet....läuft heut noch
TechnicsRalle
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 24. Apr 2016, 11:23
Übrigens:
Ein weiteres Problem mit dem Technics SU-C1000 ist der Akku.
Die Steckerchen für den SU-C1000 Akku sind ja oft veroxidiert oder mit dem Altakku weggeworfen worden.
Originale Steckverbindungen gibts im ebay nennt sich: "2 Pol. Steckverbindung Kabel Balancerkabel Lipo Akku Stecker Kupplung Kyosho" ebay-Artikel-Nr.: 371571580861 für 3,49 Euro (5 Paar).
Akku gibts bei www.akkuwelt.eu, hier der Link:
https://akkuwelt.de/...su-c1010-p-06rm/8a13
Wer Hilfe braucht kann sich gerne melden.


[Beitrag von TechnicsRalle am 24. Apr 2016, 11:28 bearbeitet]
Rabia_sorda
Inventar
#8 erstellt: 24. Apr 2016, 13:07
Der verlinkte Akkupack ist ein Ni-MH-Akku. Das interne Technics-Ladegerät ist nur für Ni-Cd-Akkus ausgelegt und funktioniert auch nur mit diesen.
TechnicsRalle
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 24. Apr 2016, 17:19
...sorry. Funktioniert einwandfrei!
Nennst Du mir bitte die technische Erklärung warum das nicht funktionieren sollte?

Sieh Dir bitte mal den Link an...

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Nickel-Metallhydrid-Akkumulator

und den:

http://images.google...KywKHRjVA3EQ9QEIQjAE

An die sog. Ladeelektronik könnte man rein technisch sogar einen 9,6V Bleiakku dran hängen - würde rein rechnisch auch funktionieren.

Der neue NiMh-Akkupack ist halt leistungsfähiger als der Alte NiCa - das ist alles. Und mit wieviel mA der geladen wird ist Ihm völlig egal, und der Ladeelektronik auch.


[Beitrag von TechnicsRalle am 24. Apr 2016, 17:30 bearbeitet]
Rabia_sorda
Inventar
#10 erstellt: 24. Apr 2016, 18:29
Das ist nur meine Erfahrung, da ich da schon mit experimentiert habe.
Mit extern geladenen Ni-Mh Akkus funktioniert der VV, kein Thema. Nun ist das Problem, das nach der Entladung der VV automatisch in den Ladevorgang schaltet, was auch "funktioniert".
Mit der Zeit passiert nun folgendes: Das Umschaltrelais fängt zwischendurch an zu klicken und die gelbe LED blinkt. Das ist erstmal nur nervig, aber hat natürlich einen elektronischen Grund, von dem man ausgehen kann, dass das interne Ladegerät nicht mit den Akkus harmoniert. Durch den Tausch in einen (wie vorher auch) Ni-Cd Akku ist dieses Verhalten weg und alles funktioniert wieder wie neu.
Ich habe 2 verschiedene Ni-Mh Akku Hersteller (1x "no-name" und 1x Sanyo) ausprobiert und bei beiden trat es auf, wobei bei einem Hersteller dieses Fehlverhalten erst nach ein paar Tagen auftauchte.
Aber vllt. hast du mehr Glück.
TechnicsRalle
Schaut ab und zu mal vorbei
#11 erstellt: 24. Apr 2016, 22:29
...puh, meiner und der von meinem Kumpel laufen mit dem neuen Akku seit Monaten einwandfrei - kein Blinken der LED, keine Probleme.
Einen 3. hab ich grad in der Mache für einen anderen Kollegen.
Ich kann es elektronisch nicht nachvollziehen, da die Ladung ja Spannungsabhängig ist.
I keep you informed.
TechnicsRalle
Schaut ab und zu mal vorbei
#12 erstellt: 27. Apr 2016, 08:21
...so, der 3. SU-C1000 lief gestern den ganzen Abend mit dem neuen Akku einwandfrei.
Das Gerät oben auf dem Bild ist der den ich am WE fertig gemacht habe, der unten drunter läuft seit Ende Februar mit dem neuen Akku und der vom Kumpel seit Ende 2015. Ich weiß nicht was da bei Dir los ist, aber irgendwas stimmt da nicht wenn da so schnell die Spannung zusammenbricht.
Alle Akkus hier wurden nicht extern geladen, sondern im Vorverstärker. Nach Beenden der Ladung wurden die Geräte dann ganz normal in Betrieb genommen.

1000b1000a
Rabia_sorda
Inventar
#13 erstellt: 27. Apr 2016, 18:18
Interessant. Hast du in allen Geräten den (im Link) gleichen AKKU eingebaut? Ich würde mir dann auch einen davon zulegen. Evtl. habe ich einfach nur Pech mit den AKKU´s gehabt und genau diese "mochte" mein VV nicht

Die Elektronik habe ich deswegen auch noch überprüft gehabt, zudem noch Kühlkörper an den Regeltransistoren gebaut und einige Stellen nachgelötet. Das alles hat nichts gebracht, bis ich halt wieder einen NiCd-AKKU eingebaut hatte.

Dann hoffe ich mal, dass die 3 und die zukünftigen Geräte noch lange laufen...

TechnicsRalle
Schaut ab und zu mal vorbei
#14 erstellt: 27. Apr 2016, 23:12
Also meine 2 hier haben genau den gleichen Akku, der bei meinem Kumpel müßte der Gleiche sein.
Aber wenn Du ja nen Neuen hast der läuft, dann lass Ihn doch drin. Wer weiß, vieleicht gibts da unterschiedliche Versionen von den Dingern.
Ich versteh es selber nicht - aber wie auch immer, Hauptsache wir haben Spaß an den Teilen.
Den den ich jetzt grad fertig gemacht habe geb ich übrigens ab.
Rabia_sorda
Inventar
#15 erstellt: 28. Apr 2016, 16:36
Naja, "drinn"-lassen ist genau der richtige Ausdruck . Der neue AKKU passte nicht in die Schublade und habe ihn in das Gehäuse gebaut...
Deswegen hätte ich schon noch gerne einen, der in die Schublade passt
TechnicsRalle
Schaut ab und zu mal vorbei
#16 erstellt: 30. Apr 2016, 18:09
...wie bitte passt der Akku nicht in die Schublade wenns doch die gleichen Zellen sind???
Das wüste ich jetzt echt gerne.
Haste mal Bilder von der Geschichte???
Rabia_sorda
Inventar
#17 erstellt: 01. Mai 2016, 00:44
Bilder habe ich keine.
Akku ist nicht gleich Akku. Die Zellengröße ist ggfls. unterschiedlich und auch der Aufbau/Anordnung der Packs. Diesen habe ich zuletzt verbaut, da es die einzigen NiCd-Akkus mit 9,6V bei Ebay waren.
lolomann
Neuling
#18 erstellt: 20. Feb 2017, 22:33
Hallo,
ich habe ein Frage zur Ladung des Akkus.
Ich habe mir vor einiger Zeit einen SU-C1000 zugelegt.
Leider leuchtet "Charge" dauerhaft rot und auch "Level" dauerhaft gelb.
Drücke ich "Batt Operation" blinkt "Level" im Sekundentakt ca. fünf mal und leuchtet dann wieder dauerhaft.
Nur wenn ich "Power" und "Batt Operation" gleichzeitig betätige geht "Charge" aus und ich kann "Batt Operation" mit dem Taster Ein- und Ausschalten.
Denn Akkupack habe ich bereits ausgebaut und überprüft.
Bringt geladen ca. 11,5 Volt und hat noch eine Kapazität von ca. 550 mA.
Somit wäre der Akkupack noch in Ordnung.
Gibt es eine Möglichkeit die Ladeschaltung zu überprüfen ?
Oder gibt es hierzu noch eine Schaltplan ?
Vielen Dank schon mal für Eure Hilfe.
Rabia_sorda
Inventar
#19 erstellt: 22. Feb 2017, 20:51
Die 11,5V könnten evtl. zu hoch sein und das Ladegerät geht auf Störung. Dieses Phenomen hatte ich bei den Ni-Mh Akkus auch.
Entlade den AKKU mal etwas (Glühlampe o.ä.), dass er auf ca. 10V fällt und probiere nochmals.

550mA sind aber auch nicht das Meiste.

Den Schaltplan gibt es hier.
lolomann
Neuling
#20 erstellt: 27. Feb 2017, 21:46
So jetzt melde ich mich noch mal.
Das mit dem Entladen hat funktioniert.
Es funktioniert jetzt wie es soll
Der Akkupack hat neu nur 600mA, somit sind 550mA Restkapazität nach 4 Jahren o.k.
Auf jeden Fall vielen Dank !
Rabia_sorda
Inventar
#21 erstellt: 27. Feb 2017, 22:37

Das mit dem Entladen hat funktioniert.
Es funktioniert jetzt wie es soll


Super!
Leider kann das evtl. wieder auftreten, dann würde ich dir einen anderen Akku empfehlen.
lolomann
Neuling
#22 erstellt: 27. Feb 2017, 22:40
Was für ein anderer Akku ist den geeigneter ?
NiCd oder NiMH und welche Kapazität sollte der denn haben ?
Rabia_sorda
Inventar
#23 erstellt: 27. Feb 2017, 23:02

NiCd oder NiMH und welche Kapazität sollte der denn haben ?


Da du den Thread ja aufmerksam gelesen hast.... ....ist im Originalen ein NiCd-Akku 9,6V/700mAh verbaut gewesen. Hier sollte dann auch kein anderer Typ verbaut werden (NiMH funktionierte bei mir ja nicht).
Eine etwas höhere Kapazität ist nicht schlimm, nur dauert der Ladevorgang länger, aber als NiCd sowieso schwer zu finden.
Wenn der bei dir verbaute Pack fehlerhaft ist, würde ich dir Sanyo/Panasonic empfehlen....falls man davon noch NiCd finden sollte. Womöglich musst du aber auf "irgendwelche" ausweichen, da nichts anderes mehr aufzutreiben ist.
lolomann
Neuling
#24 erstellt: 27. Feb 2017, 23:11
O.k. lesen bildet
Dann werde ich mich mal auf die Suche nach NiCd-Zellen machen.
Mal sehen was man noch auftreiben kann.
naturnah
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 09. Okt 2018, 00:09
Hey HiFi-Freunde,

habe mir kürzlich eine Technics SU-C1000Mark2 + SE-A1000Mark2 Kombi in der Bucht zum super Preis von 600Euro geschossen!!

Technisch ist die Kombi bisher funktionsfähig. Optisch auch in einem guten bis sehr guten gebrauchten Zustand. Immerhin ist die Kombi nun gut 20 Jahre alt.
Der Selector der Vorstufe "hüpft" bisher noch nicht, aber das kommt bestimmt. Habe 2 Stück SU-C800U und eine SU-C909U und die springen alle immer wieder mal....naja das altbekannte Technics-Vorstufen Problem der 1990er Jahre. Hat jemand eine SU-C2000U Vorstufe? Hüpft dessen Selector eigentlich auch?

Soweit so gut. Leider war natürlich das Akku-Pack der Vorstufe nicht mehr vorhanden. Jetzt habe ich mich die letzten Tage erst mal bisschen informiert über diese Akku-Gesichte bei den Modellen 1000, 1000M2 und 1010 und möchte natürlich auch das meine Orange Level-Lampe nicht dauerhaft blinkt. Das nervt irgendwie schon bisschen.

Hat sich jemand mal einen Originalen Ersatz-Akku von Technics von folgendem Link gegönnt?

https://www.ebay.de/...ifiers-/273026239743

Glaubt ihr man kann den Akku trauen? nach 20 Jahren sollen die Dinger noch wie neu sein?
CarlM.
Stammgast
#26 erstellt: 09. Okt 2018, 13:20

naturnah (Beitrag #25) schrieb:
Glaubt ihr man kann den Akku trauen? nach 20 Jahren sollen die Dinger noch wie neu sein?


Guck' Dir das verlinkte Bild einmal in der Vergrößerung an:
"Manufactured MAR 2013" ...
naturnah
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 09. Okt 2018, 22:27
Habe den Verkäufers des Akkus bzgl. des Herstellungsjahres 2013 mal angeschrieben und folgende Antwort erhalten:

"Hi Raphael,
I don't think that's original. The label here is different from the original label (I have one of those, I collect Technics).
The label here says "Replacement Pack for...", so I understand that as "this is not the original pack, this is a replacement pack". To be fair, I've never claimed that it is the original, but who knows...
I will try to ask about the real source of the battery pack and I will get back to you.
Regards,
Kris"
Rabia_sorda
Inventar
#28 erstellt: 10. Okt 2018, 18:18
Glückwunsch zu der Kombi
Ich besitze sie seit 1994 und bis auf den hüpfenden Selector Schalter und des defekten Akkupacks (nach 20Jahren ), hatte diese Kombi noch keine Fehler.


...zum super Preis von 600Euro...


Hust.......OK, bei den Preisen die heutzutage dafür verlangt werden (mal für 2999,00 € gesehen ), kann man das noch irgendwie als "super Preis" abstempeln.
Die 600 € sind nun etwa der damalige Neupreis von rund 1150,00 DM

Ich würde mir heutzutage diese Geräte nicht mehr kaufen, wenn man nun mit der Zeit festgestellt hat, dass das nur Blender waren.
Im Grunde ist darin zwar eine ausgeklügelte, aber "einfache" Hybriden-Technik verbaut, die man aber heutzutage nicht mehr (so ohne Weiteres) repariert bekommt. Diese Hybriden sind kaum noch erhältlich und wenn, dann überteuert als Fake/Nachbau oder nur gebraucht. Bei diesen Varianten weiß man also nie was man wirklich bekommt.
Auch hätte man damals, für etwa 400 DM weniger und nicht unbedingt auch von Technics, schon einen "Boliden" als Vollverstärker bekommen. Durch den Einsatz von End-Transistoren könnte man diese Verstärker auch (fast) immer reparieren.

Aber schön ist der SE allemale


Hat sich jemand mal einen Originalen Ersatz-Akku von Technics von folgendem Link gegönnt?


Scheint mir auch eine Fälschung zu sein. Alleine das dort "Technics", in Verbindung mit "Manufactured MAR 2013" drauf steht, kann ja eigentlich nicht möglich sein. Technics gab es 2013 schon eine kleine Ewigkeit nicht mehr und es gab die Packs eigentlich immer nur von Panasonic.
1994 war in meinem Technics-VV auch original ein Panasonic-Pack verbaut.

Dennoch viel Erfolg bei der Akku-Suche und natürlich auch viel Freude an der Kombi


[Beitrag von Rabia_sorda am 10. Okt 2018, 22:51 bearbeitet]
naturnah
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 10. Okt 2018, 18:40
Die Kombi musste ich mir jetzt endlich mal kaufen. Habe mir im Jahre 2004 für gute 400 Euro die SU-C800U+SE-A900S gekauft. War auch ein guter Preis für eine gut 10 Jahre alte Anlage. Bei dem Preis von 600Euro (ok... + 20 Euro versicherter Versand, aber den konnte ich verkraften) für die 1000erMark2-Kombi musste ich einfach zuschlagen.

Vor ein paar Jahren waren in der Bucht immer wieder mal die 1000er und 1000Mark2er mit OVP zu finden, die waren echt super überteuert. Mir ist die OVP nicht so wichtig. Mir kommt es darauf an, dass die Teile technisch und optisch in guten - sehr guten, gebrauchten Zustand sind und alles an Zubehör dabei ist. Was aber mit einem original Akku-Pack nach gut 25 Jahren nicht möglich ist. Mir reicht die Kombi technisch völlig aus und optisch kenne ich keine schönere Vor- und Endstufen-Kombi. Die Luxman-Kombi (C02 / M02) und die Fisher-Kombi (BA 6000 / CC 3000) wären noch ein wirklich schönes Schmankerl aus den 1980ern.

Ich will halt nur auf Nummer sicher gehen, dass es sich bei dem Angebot tatsächlich um einen Ni-Cd Akku handelt und mir kein Ni-Mh-Pack verkauft wird. Nicht, dass mir am Ende der Batterie-Dreck in meiner Vorstufe ausläuft und diese zerstört wird. Ob das jetzt ein Original von Panasonic/Technics ist oder nicht, wäre mir egal. Hauptsache der Akku ist der ideale Typ für meine Vorstufe.

Hättest du evtl. für mich noch eine kleine Schritt für Schritt Anleitung bzgl. der Reinigung des Selector´s? Bei mir "hüpft" die SU-C800U.

MfG


[Beitrag von naturnah am 10. Okt 2018, 19:02 bearbeitet]
Rabia_sorda
Inventar
#30 erstellt: 10. Okt 2018, 22:43

Hauptsache der Akku ist der ideale Typ für meine Vorstufe


Somit unbedingt Ni-Cd Akkus verwenden!
Da sie im Grunde nicht mehr verkauft werden dürfen, dürfte ein neuer Pack mit echten Ni-Cd Akkus eher schlecht zu finden sein. Vereinzelt findet man noch einzelne Zellen die man dann verlöten muss. Ich musste, da ich damals keine Mikrozellen fand, auf Mignonzellen ausweichen und habe sie als Pack angefertigt. Dazu musste ich ihn im Innern verbauen, da er natürlich so nicht mehr in die Schublade passte.


Hättest du evtl. für mich noch eine kleine Schritt für Schritt Anleitung bzgl. der Reinigung des Selector´s? Bei mir "hüpft" die SU-C800U.


1. Die Schublade entfernen.
2. Den oberen Deckel des SU demontieren.
3. Sämtliche Steckkontakte der Frontplatine abziehen.
4. Die Drehknöpfe abziehen und die dahinter befindlichen Sechskantmuttern lösen.
5. Die komplette Fronteinheit demontieren.
6. Die Platine aus der Fronteinheit schrauben.

Nun kommt man an den eigentlichen Selector-Switch heran.

7. Den Switch auslöten, vorsichtig öffnen und die Kontakte mit geeigneten Mitteln reinigen und versiegeln.
8. Dann umgekehrte Reihenfolge.

P.S.:
Bei dem 1000er sollte beim montieren unbedingt darauf geachtet werden, dass die Schaltkulisse des Phono MM/MC-Umschalters richtig sitzt!
Ansonsten ist hier der Vorgang identisch.

Wenn sonst noch Fragen auftauchen sollten, dann einfach fragen!
Viel Erfolg!


[Beitrag von Rabia_sorda am 10. Okt 2018, 22:58 bearbeitet]
naturnah
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 10. Okt 2018, 23:06
Danke für die Anleitung!

Meine 1000er hüpft bisher noch nicht, die lass ich mal noch zu. Ich versuche mich mal an eine meiner beiden 800er. Hab mir damals ne zweite 800er gekauft, da ich dachte die erste Kombi wär kaputt. Aber das Problem hat ja die komplette Serie

Soll das dann etwa so aussehen:

https://derreparateu...hl-schalter-springt/

MfG
Rabia_sorda
Inventar
#32 erstellt: 10. Okt 2018, 23:30

Soll das dann etwa so aussehen:

https://derreparateu...hl-schalter-springt/


Richtig.
Hier oben (Beitrag #5) wurde darauf schon bildlich etwas eingegangen.

Wenn man mit etwas Bedacht und in Ruhe dabei geht und dazu auch etwas technischen Verstand besitzt, ist das eigentlich eine recht einfache Arbeit und es liest sich hier nur etwas kompliziert.
Aber in einer guten Stunde sollte alles wieder funktionieren.

Einen "bescheuerten" Trick hätte ich aber noch.....
Wenn man diese Pfeile mit Saugnapf besitzt (Spielzeugwaffe), dann habe ich so einen mal in einen Akkuschrauber eingespannt, den Saugnapf etwas angefeuchtet, ihn auf den Drehknopf eines Vol.-Drehreglers gesetzt und ihn mal 30 sek. mit Volldampf drehen lassen. Dadurch löste sich das Oxid von den Kontakten und der Pioneer läuft nun schon seit ca. 2 Jahren wieder....



[Beitrag von Rabia_sorda am 10. Okt 2018, 23:30 bearbeitet]
naturnah
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 10. Okt 2018, 23:46
du meinst wohl den Saugnapf auf den Drehknopf des Selectors gedrückt? Oder bin ich grad zu doof um deinen Special-Trick zu folgen??

Ich habe im Laufe der Jahre auch noch einen Trick gefunden. Ich habe nur die beiden äußeren Eingangsquellen, Tape 1 und Phono, verwendet. Hier ist der Selctor seltsamerweise nie gesprungen. Oder beim Wechseln der Quelle nur die Fernbedienung verwenden und nicht den Drehregler. Warum das Alles so ist, weiß ich auch nicht. Kann nur aus meiner Erfahrung sprechen. Irgendwie wird man da ja erfinderisch
Rabia_sorda
Inventar
#34 erstellt: 11. Okt 2018, 18:36

du meinst wohl den Saugnapf auf den Drehknopf des Selectors gedrückt? Oder bin ich grad zu doof um deinen Special-Trick zu folgen??


Meinen "Trick" hatte ich nur als Beispiel geschrieben, wie ich es an dem Läutstärkeregler eines Pioneer-AVR´s gemacht hatte.
Diese kann man auch komplett in die Runde drehen (Incremental Switch).
Daraus abgeleitet, sollte es nur einen Gedankenanstoß sein, dass man das evtl. auch mal an deinem Technics Selector-Switch ausprobieren könnte.
Und ja, den Saugnapf des Pfeiles auf den Knopf drücken und das andere Ende in den Akkuschrauber einspannen.


Irgendwie wird man da ja erfinderisch


Aber sowas von.
Dazu muss man nur ein Improvisationstalent besitzen und das habe ich definitiv.

naturnah
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 11. Okt 2018, 19:06
Ok! Jetzt verstehe ich es. Hab mich schon gewundert, warum die plötzlich der "Pioneer" läuft wieder einwandfrei schreibst.

Der Selector-Switch der Technics Vorstufe lässt sich ja auch komplett rundherumdrehend. Ich probiere es demnächst mal aus. Benötige dazu noch so einen Spielzeugpfeil mit Saugnapf. Bei dieser Methode muss man ja dann nichts zerlegen. Wird durch die schnelle Rotation des Drehreglers die Oxidationsschicht auf den Kontakten des Selectors dadurch "entfernt"?

Inwiefern hattest du ein Problem mit deinem Pioneer? Der Lautstärkenbregler wird ja wohl kaum "gehüpft" sein, wie der Technics Selector
Was hat diese Methode dann genau bewirkt? Interessiert mich jetzt
Rabia_sorda
Inventar
#36 erstellt: 11. Okt 2018, 21:32

Wird durch die schnelle Rotation des Drehreglers die Oxidationsschicht auf den Kontakten des Selectors dadurch "entfernt"?


An den Kontaktflächen abgetragen. Dies ist natürlich keine dauerhafte Lösung, da diese Kontaktstellen wieder "offen" für neue Oxidschichten sind.
Aber oft geht es erstmal für unbestimmte Zeit wieder (Beim Pioneer nun schon 2 Jahre).


Inwiefern hattest du ein Problem mit deinem Pioneer? Der Lautstärkenbregler wird ja wohl kaum "gehüpft" sein, wie der Technics Selector


Die Probleme, die ein incremental Switch nunmal irgendwann machen kann.
Entweder reagiert er nicht/kaum mehr, oder er macht beim leiser stellen lauter oder auch umgekehrt, oder er macht große Sprünge.
Sehr erfreulich, wenn man zur späten Abendstunde leiser machen will und er springt dann auf volle Lautstärke
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