Philips 305 Stereo Vollverstärker zickt

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CC-TOP
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 01. Nov 2013, 03:18
Hallo Hifi-Forum,
ich bin mit meinem Latein am Ende:
Der Stereo-Verstärker (ein älterer Philips 305 Integrated Amplifier, wahrscheinlich (grob geschötzt) um die 30 Jahre alt) hat folgendes Problem:
Er fängt nach geschätzt 3 Minuten Betrieb an, sehr leise zu werden und hat viele starke Pegelsprünge. Eigentlich sehr ähnlich wie bei einem kaputten Poti. Also habe ich das Volume-Poti ausgetauscht, es hat sich leider nichts geändert.
Zur Symptomatik: Sobald man den "Mono"-Schalter des Verstärkers aktiviert, funktioniert alles einwandfrei und zuverlässig! Nur im Stereobetrieb gibt es diese Problematik...
Also habe ich einen Fehler im Bereich dieses Mono-Schalters vermutet und (im laufenden Betrieb) die Kontakte dieses Schalters neu gelötet. Dabei ist mir folgende Kuriosität aufgefallen: sobald ich eine Lötstelle neu löte, höre ich natürlich über die Lautsprecher das Netzbrummen meines Lötkolbens. Danach geht im Stereobetrieb aber der Verstärker wieder. Nach ein paar Minuten aber wieder nicht mehr! Das passiert auch nicht nur bei den Lötkontakten des Schalters, sondern bei willkürlich ausgewählten anderen Lötkontakten!
Woran liegt das? Lädt sich evtl irgendwo Kondesnator-ähnlich etwas auf und der Lötkolben entlädt das wieder und sorgt so wieder für ein paar Minuten einwandfreien Betriebs?
Die Spannungsversorgung dieser Teilplatine scheint i.O. zu sein, es liegen im funktionierenden und nicht-funktionierenden Betrieb 18V an.
Hat jemand einen Verdacht?
fmmech_24
Stammgast
#2 erstellt: 01. Nov 2013, 09:15
..eine Schalter & Relais-Kontakt-Kur würde dem alten Herren wohl gut tun.
CC-TOP
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 01. Nov 2013, 11:33
Meinst du damit, die Relais und Schalter auszutauschen? Oder Kontaktspray?
fmmech_24
Stammgast
#4 erstellt: 01. Nov 2013, 19:03
..nix tauschen..die Relais, wenn's baugleiche Typen gibt.

Kontakt-Spray hilft kurzzeitig.

Wenn man den Aufwand nicht scheut, hilft nur ein sorgfältiges auseinandernehmen der Schalter, incl. reinigen & konservieren.
Poetry2me
Inventar
#5 erstellt: 01. Nov 2013, 23:12
Die komischen Effekte, dass es mal geht und mal nicht, haben - wie oben schon beschrieben - in der Regel mit Schaltern, Reglern oder Relais zu tun. Weitere Möglichkeiten sind schlechte Kontakte bei Steckverbindern, kalte Lötstellen oder Haarrisse in Leiterbahnen.

Allen gemeinsam ist, dass sie hauchdünne Oxydschichten auf einem Haarriss oder einer Kontaktfläche bilden. Oxydschichten sind isolierend.
Diese dünne Schicht bricht gelgentlich durch bei Anregung durch

  1. elektrischen Spannungen bzw. Signalen
  2. mechanischer Belastung
  3. thermischer Ausdehnung/Kontraktion

wird aber nach einiger Zeit wieder isolierend.

Wenn die Betätigung des Mono-Schalters eine Veränderung bewirkt, dann ist es mechanisch sensibel.
Auf welcher Platine sitzt der Schalter? Mache mal den Wackel- udn Zerr-Test. Irgendwo dort wird es sein.

- Poetry2me
CC-TOP
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 03. Nov 2013, 19:50
Hallo Poetry2me und fmmech_24,
vielen Dank für eure Tipps!
Ich werde eure Vorschläge gerne ausprobieren und melde mich dann wieder, ob etwas geklappt hat.
Der Mono-Schalter ist übrigens auf der Equalizer-Platine (also getrennt von der Endstufe und auch von der Kanalwahl).

Viele Grüße,
CC-TOP
CC-TOP
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 13. Nov 2013, 00:28
Falls es euch interessiert: Fehler gefunden! Es war der Input-Wahlschalter, der hatte einen Wackler.
Vielen Dank für eure Hilfe!
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