Frage zu Eltax linear respons lautsprechern

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-joachim
Neuling
#1 erstellt: 04. Jan 2016, 13:07
Halol,
habe ein paar eltax Linear Response 8 Lautsprecherboxen der ersten Ausführung ende der 90ziger gekauft.
Letztes Jahr sind mir beide Hochtöner verreckt. Habe die Hochtöner dann durch ein paar no name Hochtöner von conrad ersetzt. Die passten und die wattzahl stimmte. Leider klingt die ganze geschichte nun nicht mehr. Die hochtöner zischeln und sind zu laut.
Jetzt bin ich auf der Suche nach den orginal Hochtönern, bzw. nach den Daten um vieleicht ähnliche zu kaufen. Die alten orginalen habe ich weg geschmissen. Von welcher chassie Firma waren die welche sind baugleich?
Wäre schön wenn mir jemand weiterhelfen könnte.

Liebe Grüße
shabbel
Inventar
#2 erstellt: 04. Jan 2016, 13:38
Nicht so schnell aufgeben. Außer der Belastbarkeit kommt es auf die Impendanz (Ohm) und den Wirkungsgrad (dB) an. Die Impendanz beeinflußt den Frequenzgang des Hochtöners in eingebauter Form. Der Wirkungsgrad bestimmt die Lautstärke insgesamt.

Wir brauchen jetzt die Werte des Originals. Damit läßt sich ein Ersatz finden. Es muß nicht das Original sein.
-joachim
Neuling
#3 erstellt: 04. Jan 2016, 15:52
Hallo Shabbel
danke für die schnelle Antwort. Nein, ich gebe nicht so schnell auf. Die Boxen machten gute Musik an meinem NAD 3000. Habe selber schon geschaut, ob ich etwas im Netz finde. Leider bis jetzt Ohne Erfolg. Habe mal geschaut was auf den Bass Speakern steht.
P17-RC/P1
H674-8 Ohm
Made in Norway 23/93

Könnte das P für Peerless stehen?
Einbauweite für die Ht. ist 94 mm

Angaben zur box: Musikpower 180 Watt
Sinuspower 140 Watt
2-Wege
40-22000 Hz.


Liebe Grüße

-joachim
Mwf
Inventar
#4 erstellt: 04. Jan 2016, 17:52
Hi,
-joachim (Beitrag #3) schrieb:
...Könnte das P für Peerless stehen?...

Nein.
Die Angaben deuten darauf hin, dass der TT von SEAS stammt (Norwegen).

Ansonsten:
zu laute, aber mechanisch passende HTs sind nur ein kleineres Problem.
Mit einem Spannungsteiler zwischen Weiche und HT lassen sich zumindest zufriedenstellende Ergebnisse erreichen.
Die Belastbarkeit ist i.d.R. sogar größer.

Gruss,
Michael
-joachim
Neuling
#5 erstellt: 04. Jan 2016, 22:08
Hallo Michael,
danke für die Tips. Es scheinen wirklich seas chassis zu sein. habe mal im Netz nachgeschaut. Die haben am Ende der Bezeichnung immer ein H mit drei oder vierstelliger Zahl und die Ht´s haben fast ausschlieslich einen Einbauweite von 93.8 mm.

die nachträglich von mir eingebauten chassich haben 16 Euro gekosstet. Ich war ein bisschen Klamm in der Zeit.
Würde deshalb gerne ein paar passende etwas höherwertige Ht`s einbauen. Ich habe auch nur Grundwissen in elektronik. Ich kann zwar löten, aber an der frequenzweiche würde ich mich ungern zu schaffen machen.

Fragen:

Wie hoch sollte der schalldruckpegel sein,
müssen die Watt Angaben mit denen auf der Box übereinstimmen.
Muß der Frequenzbereich mit den Angaben auf der Box übereinstimmen.

Wäre toll wenn ich noch ein bisschen support bekommen könnte.

Bis dahin was gutes um die Ohren.


-joachim
Mwf
Inventar
#6 erstellt: 05. Jan 2016, 12:38

-joachim (Beitrag #5) schrieb:
...Wie hoch sollte der schalldruckpegel sein,...

mind. 89 dB/W/m,
höhere Werte schaden nicht, da, wie gesagt ein simpler Spannungsteiler für Anpassung sorgen kann und der Vergleichswert der TT in der Original-Kombi nicht bekannt ist bzw. unterschiedliche Definitionen die Angaben entwerten.



...müssen die Watt Angaben mit denen auf der Box übereinstimmen...

Nein, vollkommen nebensächlich bzw. durch unterschiedliche Definitionen (kpl. Box vs. Treiber) entwertet.
Nur für PA-/Party-Anwendung interessant.


...Muß der Frequenzbereich mit den Angaben auf der Box übereinstimmen...

Nein, Begründung ähnlich, 22000 Hz reichen, mehr ist kaum hörbar und kein Nachteil.

Zur Impedanz hast du nichts gefragt, sie ist im Zusammenhang mit dem Pegel ("Empfindlichkeit") nicht egal.
Die Kombi dürfte 4 Ohm haben (wg. 2 x 8 Ohm TTs parallel),
der HT üblicherweise (Universal-Ausführung) 6 Ohm.

Du siehst, es ist nicht easy Treiber in Oldie-Passiv LS-Systemen zu tauschen, wenn hohe Ansprüche bestehen und Originale nicht zur Verfügung stehen.
Ernsthafte Restauration läuft fast immer hinaus auf:
-- Messtechnik
-- Weichen-Nachentwicklung sowie Austausch der Elkos (so vorhanden)
-- Hörtests zur Feinabstimmung

In deinem Fall mit Seas-Treibern würde ich mir einen dem Original ähnlichen HT aussuchen und per Hörtest mit LS-Poti (zum Ausprobieren) und dann Fest-Spannungsteiler anpassen.
pelowski
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 05. Jan 2016, 13:27
Hallo Joachim,

ich würde an deiner Stelle nicht allzuviel Aufwand (Geld, Gehirnschmalz) in die Rettung
dieser Lo-Fi-Teile investieren.
Wenn du wirklich damit zufrieden sein solltest, dann wäre die einfachste Lösung die, die Dinger
nochmal gebraucht zu kaufen http://www.ebay-klei...r/385580765-172-3832
Mit etwas Verhandlung kommst du eventuell auf 60€ und soviel müsstest du wohl auch ungefähr für zwei neue (nicht genau passende) HT ausgeben.

Grüße - Manfred
Mwf
Inventar
#8 erstellt: 05. Jan 2016, 16:02

pelowski (Beitrag #7) schrieb:
... Lo-Fi-Teile ...

Eine deutsche Einschätzung.
In England ist das Image von Eltax wesentlich besser.
Rabia_sorda
Inventar
#9 erstellt: 05. Jan 2016, 17:58
Auch wenn ich evtl. auf Widerspruch gerate....
Schliesse deine jetzigen HT mal "verpolt" an und höre sie dir nochmal an. Es gibt einige LS-Hersteller, die die LS anders polen und es dadurch zu Frequenzverschiebungen und Auslöschungen kommen kann.
pelowski
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 05. Jan 2016, 18:32

Mwf (Beitrag #8) schrieb:
Eine deutsche Einschätzung.
In England ist das Image von Eltax wesentlich besser. :)

Nun, ich bin ja auch Deutscher...
Im Übrigen, auch wenn es sich nicht um das gleiche Modell handelt: https://www.hifi-sel...n-sich-zu-tode-spart

Grüße - Manfred
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