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Ubuntu

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Bossefix
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 06. Mrz 2010, 18:21
Hallo,
ich wollte mal fragen ob einer von euch mit diesem open source betriebssystem UBUNTU erfahrungen hat?
Kann man auf UBUNTU auch ganz normale programme installieren? (z.b.: Itunes, Skype, Emodio, firefox, flash player, und die ganzen freewares ausm internet)
will mir nähmlich n laptop kaufen, windows xp gefällt mir nicht , und windows 7 ist 150€ teurer . Wenn ubuntu gut ist, könnt ich mir den mit xp kaufen und dann UBUNTU drauf installieren!
Carbonat
Stammgast
#2 erstellt: 11. Mrz 2010, 17:22
Normale Windows Programme laufen unter Ubuntu nicht.

Ich nutze es selbst und z.B. Firefox brauchst du erst gar nicht installieren. Es ist ein riesen Packet an üblichen Programmen schon dabei und viel kannst du auch via Internet runterladen. Dazu gibts ein extra Center.

Skype und so läuft glaube ich auch über den eingebauten Messenger Emphany.

Allerdings empfehle ich dir trotzdem Windows mit zu kaufen. Ich könnte nicht drauf verzichten.
Gerade Win7 ist genial.

Aber Ubuntu hat ne Menge Vorteile und hat das wichtigste an Programmen eben OEM schon dabei! Ist aber trotz dessen nicht übermüllt.
Ich finds genial!
Sala'ad'din
Stammgast
#3 erstellt: 12. Mrz 2010, 15:18
Generell: Ubuntu ist LINUX, damit läuft keine Windows-Software. Aber oft gibt es Programme sowohl für Windows als auch Linux und Mac. (Firefox z.B., openOffice.org usw.)
Hellrider
Stammgast
#4 erstellt: 14. Mrz 2010, 19:20
Ich habe Vista und Ubuntu 9.10 auf den Rechner.Ubuntu hat den Vorteil du bekommst so gut wie alles mit und sollte mal irgend was an Software nicht vorhanden sein ein Nachinstallieren ist Kinderleicht.Wenn du mal ein Programm aus dem Netz testen möchtest und es nicht für Linux ist kannst du es trotzdem nutzen mit Wine Ubuntu ist Cool
Bossefix
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 14. Mrz 2010, 22:30
danke für alle antworten
LG
bossefix
SuiOni
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 06. Apr 2010, 23:25
Wenn du unbedingt ein Programm bei Ubuntu brauchst was es nur für Windwos gibt bzw. es ein Firmenprogramm etc ist dann kannst du kleinere bis mittlere Programme mit Wine ausführen Photoshop hat damit schonmal geklappt und WarCraft 3 auch ;D

Linux betriebssysteme benötigen mehr Einarbeitungszeit aber man bekommts am ende 10x wieder rein
dexstar89
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 05. Mai 2010, 10:25
Hallo,

Ubuntu als solches ist schon eine feine Sache.
Allerdings bedarf es viel Zeit um damit klar zu kommen.
Außerdem muss man von dem Windows Gedanken abschied nehmen, dass man alles perfekt über GUIs, also Fenster etc. einstellen kann. Viel muss auch einfach per Konsolenbefehle geregelt werden.

Allerdings gibts ein gutes Wiki und Forum unter ubuntuusers.de
Auch wenn man kaum Erfahrung mit dem Umgang von Linux hat, kann man durch das Wiki schon einiges erfahren. Und die Leute im Forum sind auch sehr nett.

Generell gibt es für viele Windows Programm Ersatz in der Linux Welt.
Aber auch nicht für alles. Spiele sind noch so ein Problem.
Wenn du aber die meiste Zeit an deinem Rechner mit Office Kram verbringst, dann könntest du dir Ubuntu einfach mal anschauen... Vielleicht erstmal bei Bekannten und Kollegen, oder im Wiki lesen ob es dir überhaupt zusagt, bevor du es installierst.

Gruß,
dex
joebhing
Inventar
#8 erstellt: 05. Mai 2010, 11:10
Ich hab mein Ubuntu wieder weggegeben, da es mit meinem Modem Thomson TG585 nicht geklappt hat. Laut Internetanbieter soll die Unterstützung für Linux fehlen. So muß ich leider bei Windows bleiben, aber was solls, es gibt jedes Linuxprogramm auch für Windows.
Grüße
Sala'ad'din
Stammgast
#9 erstellt: 05. Mai 2010, 11:35
Es gibt auch Live-CDs, die man zum Testen nehmen kann.
joebhing
Inventar
#10 erstellt: 05. Mai 2010, 14:29
Diese Live-CDs mag ich eigentlich nicht so besonders gerne. Testen brauch ich eigentlich kein Linux mehr, hab bis jetzt eigentlich von SuSE bis zum jetzt beliebten Ubuntu jedes mindestens 1mal am Rechner gehabt und damit gearbeitet.
Beim nächsten zurücksetzen von Win7Ultimate via Sicherung werde ich mir die VM draufgeben und ein zusätzliches Win7 zum probieren und ein Ubuntu draufgeben. So kann man jederzeit wieder mit wenigen Mausklicks es wieder löschen.
Was mir am Ubuntu eigentlich sehr gut gefällt ist das Bemühen Linux einfacher zu machen und der Debian-Kern.
Grüße
dexstar89
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 05. Mai 2010, 20:15
Mittlerweile hat sich schon ne Menge getan, vor einigen Jahren, war Ubuntu noch eine tierische Katastrophe, was Benuterfreundlichkeit angeht. Aber mittlerweile kann es sich wirklich sehen lassen...

Die nächste Version (also nicht 10.4) soll wohl der Oberhammer werden und den Erfolg bringen. Warten wir mal ab

Gruß,
dex
joebhing
Inventar
#12 erstellt: 05. Mai 2010, 20:25
Da warte ich gerne ab.
Bei den Programmen haben sie ja im allgemeinen schon ordentliches gemacht. Ob Firefox od. dgl. - fast auf jeden PC läuft schon ein offenes Programm. Es stellt sich dadurch wirklich langsam öfter die Frage ob man nicht auch ein Ubuntu drauf macht.
Einzig bei den extrem umfangreichen zu zahlenden Programmen tut sich Richtung Linux fast kaum was. Kann mir gut vorstellen das man an 6 Tagen in der Woche nicht mehr Betriebssystem/Programme braucht als Linux.
Grüße!
FatBoo
Stammgast
#13 erstellt: 05. Mai 2010, 21:10
Ein Kollege von mir nutzt Ubuntu (wahrsch. die aktuellste Version).
Bin alleine vom Zusehen total begeistert davon! Total schnell, flexibel, echt der Knaller!
Kommt auf meinen neuen Desktop-PC auf jeden Fall auch drauf! Windows kann man emulieren.
Einfach unter Ubuntu starten und einfach via Tastenkombi zwischen den Betriebssystemen im Sekunden-Takt wechseln!

Da ist man in der CAD-Anwendung unter Win7 und switcht via Tastendruck wieder auf den Ubuntu-Desktop und arbeitet mit Latex, wieder Tastendruck auf den zweiten Ubuntu-Desktop und dort wieder ein Programm offen. Das Ganze läuft super schnell und flüssig.
Sala'ad'din
Stammgast
#14 erstellt: 05. Mai 2010, 21:48
Wobei bei Version 10 ja leider GIMP aus der Standardinstallation entfernt wurde...
dexstar89
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 06. Mai 2010, 05:13

Wobei bei Version 10 ja leider GIMP aus der Standardinstallation entfernt wurde...


Es wurde zwar aus der Standardinstallation entfernt, was ich persönlich sogar sehr gut finde, da das frische OS so nicht total vollgestopft ist, befindet sich aber noch in den Standardpaketquellen... sagt, dass es ganz einfach nachinstalliert werden kann.

Unter: System -> Systemverwaltung -> Synaptic Paketverwaltung
dann einfach in das Suchfeld gimp eingeben und schon kann es ausgewählt und installiert werden.

Gruß,
dex
blabupp123
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 06. Mai 2010, 05:44
Guten Morgen und Hallo an die Runde!

Wollte mal fragen, wie es bei älteren PC's mit Ubuntu aussieht.
Bei mit steht noch ein PIII (wer lacht da? ).
Aus reiner Neugier habe ich mal Kubuntu installiert: was soll ich sagen? Es ging so gut, wie gar nichts.
Schon das simple Aufmachen eines Ordners hat eine Ewigkeit gedauert.
Wird das mit Ubuntu besser, bzw. macht das Sinn bei meiner ollen "Krücke"?
Immerhin läuft Win XP einwandfrei.
joebhing
Inventar
#17 erstellt: 06. Mai 2010, 05:52
Guten Morgen Varadero!
Also wenn er mit WinXp problemlos lief, sehe ich kein Problem mit K-Ubuntu. Aber das es so lange gedauert hat, verwundert mich. Könnte es sein, daß es eine falsche Version war oder eine andere Problematik?
Aber hier kannst Du die Live-CD-mal runterladen und vorher testen. Wie ich mich erinnere, kann man die Live-CD ja auch installieren, wenn man will.
Grüße
Boettgenstone
Inventar
#18 erstellt: 06. Mai 2010, 06:01
Morgen,
Kubuntu ist Ubuntu mit Kde statt Gnome Desktop.
Guck mal ob die Oberflächeneffekte aus sind und 3D Beschleunigung an, wenn die Grafikkarte im 2d Modus läuft wirds ziemlich lahm, ich muss beim neuen 10.04 aber auch mal gucken was da bremst, 25% mehr Auslastung als vorher sind nicht normal.
Wie sieht eigentlich die Resthardware aus?

@Bossefix
Um den Ipod anzuschließen kann man, statt itunes, Rhythmbox oder Banshee verwenden beides sehr schöne Medienplayer.
dexstar89
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 06. Mai 2010, 06:35
Hallo,

ansonsten schau mal nach LUBUNTU, oder dem UBUNTU Netbook Mix, die sind speziell für schwächere Hardware ausgelegt.
Ich selber betreibe Ubuntu sehr flüßig auf einem ION Board, was noch langsamer sein sollte, als dein PC. Ich frag mich gerade, was da schief gelaufen ist...

Gruß,
dex
blitzschlag666
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 06. Mai 2010, 07:01

Varadero17 schrieb:
Guten Morgen und Hallo an die Runde!

Wollte mal fragen, wie es bei älteren PC's mit Ubuntu aussieht.
Bei mit steht noch ein PIII (wer lacht da? ).
Aus reiner Neugier habe ich mal Kubuntu installiert: was soll ich sagen? Es ging so gut, wie gar nichts.
Schon das simple Aufmachen eines Ordners hat eine Ewigkeit gedauert.
Wird das mit Ubuntu besser, bzw. macht das Sinn bei meiner ollen "Krücke"?
Immerhin läuft Win XP einwandfrei.


hallo, kubuntu (kde desktop) wird dir gegenüber ubuntu (gnome desktop) keinen Performancevorteil verschaffen. eher im gegenteil.
guck dir mal xubuntu (xfce desktop) an. das ist speziell für ältere bzw. schwachbrüstigere Rechner/Notebooks konzipiert. läuft z.b. einwandfrei auf meinem alten IBM Thinkpad x600 (da isn p3-500 drinne bei mir)
blabupp123
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 06. Mai 2010, 07:09
Vielen Dank für die schnellen Antworten!

@ joebhing: das ist ca. ein Jahr her, welche Version das damals war, weiß ich nicht mehr.
Die live-CD habe ich auch ausprobiert: noch schlimmer!

@ Boettgenstone: den KDE hatte ich im Verdacht, deswegen meine Anfrage.
Der Rechner sieht so aus:

- PIII 800MHz
- Mainboard: Asus (kopfkratz) TU-?? Sorry!
- 320 MB RAM
- Grafik: Radeon 9250
- Pci S-ATA Controller mit 2X Maxtor 250GB als RAID 0
- 1X ATA 100 WD320JB

@ dextar: danke für den Tipp!
Carbonat
Stammgast
#22 erstellt: 08. Mai 2010, 18:32

joebhing schrieb:
Ich hab mein Ubuntu wieder weggegeben, da es mit meinem Modem Thomson TG585 nicht geklappt hat. Laut Internetanbieter soll die Unterstützung für Linux fehlen. So muß ich leider bei Windows bleiben, aber was solls, es gibt jedes Linuxprogramm auch für Windows.
Grüße


Bei Linux gibt es alles Wenn du es nicht zum laufen bekommen hast, hast du nicht lang genug gegoogelt^^
PS: Nein, es gibt nicht jedes Linuxprogramm für Windows. Windowsprogs in Linux gibt es viel.
Linux hat einige bei weitem ausgereiftere und bessere Programme in petto!

Nur mal mein erster googler...: http://forum.ubuntuu...ight=x8#post-2265066

Und am Ende immer ein "Schönen Gruss und somit ist das Problem gelöst...."


FatBoo schrieb:
Einfach unter Ubuntu starten und einfach via Tastenkombi zwischen den Betriebssystemen im Sekunden-Takt wechseln!
Da ist man in der CAD-Anwendung unter Win7 und switcht via Tastendruck wieder auf den Ubuntu-Desktop und arbeitet mit Latex, wieder Tastendruck auf den zweiten Ubuntu-Desktop und dort wieder ein Programm offen. Das Ganze läuft super schnell und flüssig. :hail


Mit was macht er das?
Klingt interessant!


dexstar89 schrieb:
befindet sich aber noch in den Standardpaketquellen... sagt, dass es ganz einfach nachinstalliert werden kann.

Unter: System -> Systemverwaltung -> Synaptic Paketverwaltung


Und es geht noch einfacher!
sudo apt-get install gimp

Ich habe ne TXT-Datei zum OS komplieren... einfach in die Konsole eingegeben und ich hab binnen Minuten ein OS so, wie ich es haben möchte. Kann jeder Zeit und schnell Sachen hinzufügen/entfernen. Ist zwar am Ende ne Mords-Befehlszeile, aber was solls...
Ich setze innerhalb von 2 Stunden ein OS neu auf, mit allem drum und dran.
Da braucht man bei Windows nen ganzen Tag dafür.


[Beitrag von Carbonat am 08. Mai 2010, 18:33 bearbeitet]
Sala'ad'din
Stammgast
#23 erstellt: 08. Mai 2010, 19:02
Ohne jetzt irgendeinen Streit anzufangen: Wenn man einen Mac aufsetzt, dauert das 40 Minuten...

Zurück zum Thema: Das OS-Switchen wird wahrscheinlich QEMU/Virtualbox oder ähnliches sein. (Gibt es eigtl. VmWare für Linux?) Wobei man da doch mehr Leistung benötigt...

Generell zu Linux: Es gibt wirklich fast jede Software für Linux, die es auch für Windows / Mac gibt. Lediglich bei DRM-Applikationen (iTunes, PowerDVD usw.) ist momentan noch nichts zu finden. Aber dafür gibt es ja Wine...

Es gibt übrigens auch Ubuntu-Derivate wie Xubuntu oder Lubuntu, die sehr wenige Systemressourcen nutzen sollen...


[Beitrag von Sala'ad'din am 08. Mai 2010, 19:05 bearbeitet]
joebhing
Inventar
#24 erstellt: 08. Mai 2010, 20:16
Für Windows gibt es auch (fast) jede Linux - Programmierung. Das ist auch das Problem, warum viele andere Leute keinen Grund sehen neben Windows noch x unbekannte Syteme zu installieren. Linux ist gut und würd mir auch mehr Verbreitung wünschen, aber Windows hat sicherlich noch einfach die benutzerfreundlichste (oder bekannteste)Oberfläche.


[Beitrag von joebhing am 08. Mai 2010, 20:19 bearbeitet]
Boettgenstone
Inventar
#25 erstellt: 08. Mai 2010, 20:25
Hi,

Varadero17 schrieb:

@ Boettgenstone: den KDE hatte ich im Verdacht, deswegen meine Anfrage.
Der Rechner sieht so aus:

- PIII 800MHz
- Mainboard: Asus (kopfkratz) TU-?? Sorry!
- 320 MB RAM
- Grafik: Radeon 9250
- Pci S-ATA Controller mit 2X Maxtor 250GB als RAID 0
- 1X ATA 100 WD320JB

RAM könnte man mehr vertragen, kommt drauf an was du vorhast. Die Radeon hatte ich früher zum Zocken, "lange" her( ), sollte aber problemlos laufen.
Die ganzen Spielereien in neuen Systemen brauchen leider schon Leistung, bei mir hat u.a. die Dateiindizierung massiv Leistung gefressen, weiss der Geier wieso...
Carbonat
Stammgast
#26 erstellt: 09. Mai 2010, 09:43

Sala'ad'din schrieb:
Ohne jetzt irgendeinen Streit anzufangen: Wenn man einen Mac aufsetzt, dauert das 40 Minuten... :)

Aber nicht mit allen Programmen, die man braucht
Das reine OS ist bei Ubuntu schätze ich in gut 20min installiert. Mit CD raussuchen, Bootmenü umstellen usw
Sala'ad'din
Stammgast
#27 erstellt: 09. Mai 2010, 09:49
Aber auch da sind dann nicht alle Softwaresachen bei. Und bei zusätzlicher Software müssen noch zusätzliche Pakete heruntergeladen und installiert werden...
Carbonat
Stammgast
#28 erstellt: 09. Mai 2010, 10:12

Sala'ad'din schrieb:
Aber auch da sind dann nicht alle Softwaresachen bei. Und bei zusätzlicher Software müssen noch zusätzliche Pakete heruntergeladen und installiert werden...


Richtig! Ubuntu ist Officemäßig ausgelegt... man hat eigentlich alles dabei, was man zum normalen arbeiten braucht. Darüber hinaus Inernetkommunikation usw.
Aber wirklich nur das wichtigste!

Der Rest ist wie gesagt bei mir eine Befehlszeile... die braucht dann zwar ne Weile, eh sie durchläuft und da ich z.B. mit immer aktuelle Open-Street-Karten aus dem Internet hole (500MB, 1,5GB) auch etwas länger, aber was solls !?
Geht halt mal locker 1 Stunde drauf, da ich halt auch große Programme runterlade.
Aber über apt-get kommen vor allem auch immer gleich die neusten Versionen! Ohne dass ich am Befehl was ändern muss
Simple_Simon
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 09. Mai 2010, 15:23

Varadero17 schrieb:

@ Boettgenstone: den KDE hatte ich im Verdacht, deswegen meine Anfrage.
Der Rechner sieht so aus:

- PIII 800MHz
- Mainboard: Asus (kopfkratz) TU-?? Sorry!
- 320 MB RAM
- Grafik: Radeon 9250
- Pci S-ATA Controller mit 2X Maxtor 250GB als RAID 0
- 1X ATA 100 WD320JB


Probier mal Elive 2.0
Das ist wesentlich schlanker aufgebaut als Ubuntu.
Compiz könnte sogar mit dem PC noch gehen.

Hier ein kleiner Testbericht

Wenn jemand wirklich so weit geht eine Live-CD in die Hand zu nehmen soll er mal dringend auf die Tonausgabe unter Elive achten. Ich habe das gefühl, das dort die Musik ein wenig detailreicher als unter Windows verlässt. Wahrscheinlich ist das nur Einbildung, ich würde deswegen gerne erfahren, ob ihr da auch einen unterschied hört.


[Beitrag von Simple_Simon am 09. Mai 2010, 15:44 bearbeitet]
joebhing
Inventar
#30 erstellt: 14. Mai 2010, 11:15
Hab heute die Ubuntu 10.04 über Win7 mit (Sun)VirtualBox (gratis) installiert. Läuft einfach superfein - auch das umschalten zwischen beiden Systemen läuft mit einer Taste. Kann man nur wärmstens empfehlen. Hoffe jetzt das ich mich wieder in Linux weiter ein-lernen kann und es in meinem Tun bald mehr Stellenwert bekommt.
Grüße
Sala'ad'din
Stammgast
#31 erstellt: 14. Mai 2010, 11:25
Als Alternative zu Ubuntu sei an dieser Stelle noch openSUSE 11.2 genannt. Ist ähnlich, hat allerdings mehr Software an Bord und nutzt einen anderen Paketmanager. Meiner Meinung aber auch sehr benutzerfreundlich, gerade der GNOME-Desktop wurde stark angepasst. (KDE habe ich nicht getestet)
joebhing
Inventar
#32 erstellt: 25. Mai 2010, 15:38
Naja, hab ein kleines Problem damit, weiter die Virtual Box zu verwenden. Natürlich ist diese recht praktisch. Nur stelle ich mir die Frage ob das Ubuntu System, da zwei Betriebssysteme laufen, nicht langsamer wird? Zumindest kann man jegl. Speicher nur limitiert einstellen.
Ansich läuft jetzt auch das Modem, könnte aber sein, nur deshalb, weil es via Windows7 "durchgeschleift" wird.
Das neue Ubuntu hat sich wirklich großartig weiterentwickelt. Werd bei dem Debian-basierenden Ubuntu bleiben. SuSE war mein erstes Linux, damals mit den Programm-Paketen ganz praktisch. KDE hat mir eigentlich auch immer gut gefallen. Nur sehe ich bei SuSE keinen Vorteil zu Ubuntu.


[Beitrag von joebhing am 25. Mai 2010, 15:40 bearbeitet]
Sala'ad'din
Stammgast
#33 erstellt: 25. Mai 2010, 18:23
Das letzte Ubunta, das ich getestet habe, war 8.04. Da kann sich viel entwickelt haben, ich bleibe jetzt aber bei SuSe, denn das kann alles, was ich will - was will ich also mehr? Die Gnome-Oberfläche ist schick gestaltet, hat viel von Mac OSX und ist auch auf älteren Systemen noch ausreichend schnell!
*xD*
Inventar
#34 erstellt: 26. Mai 2010, 13:20
Hi

OpenSUSE hat wahlweise Gnome oder KDE. SUSE brauchte bei mir deutlich länger zum Booten als Kubuntu, Ubuntu war nochmal etwas schneller (aber alle langsamer als Win 7, alle in VM getestet).

Achtung, VirtualBox benutzt NAT, deswegen läuft bei dir das Modem ohne Linux-Treiber, denn der Linux-PC sieht nur den virtuellen LAN-Anschluss eth0 und nicht das Modem.

Von der Geschwindigkeit gehts, natürlich wird es langsamer, da der Prozessor jetzt für zwei PCs ackern muss und auch das RAM aufgeteilt wird. 2GB sind ein Muss, 4 GB sind gut. Schau auch mal, ob dein Prozessor Hardwarevirtualsisierung untersützt bzw. diese aktivert ist, damit wird die VM nochmal ein Stück schneller. Allerdings läuft damit nur eine VM mit Hardwarevirutalisierung, der Rest muss mit Software emuliert werden. VirtualBox kann auch Grafikfunktionen der echte Grafikkarte benutzen und muss nicht alles emulieren.

Schlägt Microsofts Virtual PC meiner Meinung nach um Längen, denn da hängt auch der Mauszeiger, bei allen Betriebssystemen, egal ob Windows oder Linux (Linux läuft auch, obwohl nicht offiziell untersützt).
joebhing
Inventar
#35 erstellt: 26. Mai 2010, 15:02
Die Hardwarevirtualsisierung wird von meinem Prozessor nicht unterstützt. Aber das System läuft sauber und schnell. 4Gb Arbeitsspeicher sind da durchaus ausreichend dazu.
Die Sun Virtual Box ist wirklich sehr gut gemacht. Alles einfach aufgebaut und läuft. Die Leistung reduziert sich aber schon. Das dürfte ein generelles Problem bei den VM sein, liegt ja in der Natur der Sache. Zum Testen ist dieses Programm aber auf jeden Fall gut geeignet. Auch dann, wenn man nur im www. unterwegs ist oder nur ein paar Sachen probieren möchte.
Das Ubuntu startet aber verdammt schnell. Das Orginal Windows7 mit vielen zu ladenden Programmen als Hauptssystem startet mind. doppelt so langsam als ein Ubuntu in der VM. Bei einem neu installierten Win7 unter gleichen Bedingungen schaut es natürlich anderes aus. Da hab ich solche Tests noch nicht gemacht.
Auf länger Sicht werde ich aber Ubuntu fix installieren und mit einem extra Bootmanager arbeiten. Die VM bleibt aber auf jeden Fall drauf. Auch ein Windows zum Programme testen ist fein.
Grüße! Josef
blitzschlag666
Hat sich gelöscht
#36 erstellt: 26. Mai 2010, 15:13

joebhing schrieb:
KDE hat mir eigentlich auch immer gut gefallen. Nur sehe ich bei SuSE keinen Vorteil zu Ubuntu.

dann nimm doch Kubuntu (ubuntu mit KDE statt gnome).
joebhing
Inventar
#37 erstellt: 27. Mai 2010, 18:12
Ja, kann man durchaus mal testen. Aber vorher werd ich jetzt das Ubuntu mal durchtesten. Natürlich, wie es aussieht, kann man sich auf das Ubuntu auch gewöhnen. Wichtig ist beim Betriebssystem das das Arbeiten mit den Programmen und die Bedienung stimmt, die Oberfläche ist mir da nicht so wichtig.
Nick_HH
Gesperrt
#38 erstellt: 28. Mai 2010, 06:22
Linux ist, wie hier schon geschrieben, an 6 Tagen der Woche sicher ausreichend. Für Internet und (Open-)Office-Anwendungen, ein wenig Grafikbearbeitung sicher eine Alternative, und als Lubuntu und Xubuntu für veraltete Hardware und Netbooks sicher bestens geeignet. Und es ist kostenlos.

Aber wehe man möchte sein Handy mit einem PIM synchronisieren oder hat etwas außergewöhnliche Hardware. Dann ist schon viel Enthusiasmus und vor allem Zeit nötig.

Handy und PIM synchronisieren
- Unter Windows 10 Min. Sache, unter Ubuntu habe ich nach 2 Stunden aufgegeben.

DVB-T Stick (Terratec und Hauppauge)
- Unter Windows 10 Min. Sache, unter Ubuntu habe ich den Terratec mit viel Gebastel und manuellen Anpassungen ans laufen gebracht, der Hauppauge lief noch nie.

Homecast DVB-T Receiver
- Läuft unter Win7 im virtuellen XP, an eine Nutzung unter Linux ist nicht zu denken.

hp Scanjet
- Unter Windows 15 Min. Sache, unter Ubuntu habe ich nach 2 Stunden aufgegeben.

Und das geht dann weiter mit Navis und Telefonanlagen...

Bei Druckern gibt es heute schon z.T. sehr guten Linux-Support. Brother Multifunktionsgeräte lassen sich im Netz sogar komplett unter Linux nutzen und mit meinem LaserJet 1200 am Printserver gibt es sowieso keine Probleme. Sogar die UMTS-Modems in meinem Notebook und meinem Netbook funktionieren.

Der Normal-DAU, für den die Kommandozeile ein Buch mit sieben Siegeln ist, wird unter Linux schnell an seine Grenzen stoßen. Und dann fällt auch noch der Support aus dem Freundes- und Bekanntenkreises weg...

Ich habe hier auf jedem Gerät ein Ubuntu als 2. OS drauf. Zum einen zum testen, zum anderen um vernünftig auf Festplatten zugreifen zu können. Wenn mal wieder so eine Nase mit seiner von Viren zerschroteten Platte ankommt, dann klemme ich die an einen mit Linux gestarteten Rechner und kann so wenigstens seine Daten retten. Um dann die Platte mit DD auch wirklich zu plätten.
Oder um mit GPARTED Laufwerksgrößen zu ändern, klappt auch hervorragend mit einer Live-CD, wenn man sich keinen bootfähigen Stick angelegt hat.

Im 'Alltag' möchte ich jetzt auf Win7 nicht mehr verzichten. Das ist schnell, schick und die Bedienung ist schlüssig. Auf den anderen Rechnern läuft weiterhin XP, auf allen ein Ubuntu als Zweit-OS.

Wer nun was nutzt, das muss jeder für sich entscheiden, insbesondere wegen des Hardware-Supports. Aber das kann man vorher klären und dann mit mit der Live-CD ausprobieren.

Gruß,

Nick
blitzschlag666
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 28. Mai 2010, 08:10

Nick_HH schrieb:
Linux ist, wie hier schon geschrieben, an 6 Tagen der Woche sicher ausreichend. Für Internet und (Open-)Office-Anwendungen, ein wenig Grafikbearbeitung sicher eine Alternative, und als Lubuntu und Xubuntu für veraltete Hardware und Netbooks sicher bestens geeignet. Und es ist kostenlos.

Aber wehe man möchte sein Handy mit einem PIM synchronisieren oder hat etwas außergewöhnliche Hardware. Dann ist schon viel Enthusiasmus und vor allem Zeit nötig.

Handy und PIM synchronisieren
- Unter Windows 10 Min. Sache, unter Ubuntu habe ich nach 2 Stunden aufgegeben.

DVB-T Stick (Terratec und Hauppauge)
- Unter Windows 10 Min. Sache, unter Ubuntu habe ich den Terratec mit viel Gebastel und manuellen Anpassungen ans laufen gebracht, der Hauppauge lief noch nie.

Homecast DVB-T Receiver
- Läuft unter Win7 im virtuellen XP, an eine Nutzung unter Linux ist nicht zu denken.

hp Scanjet
- Unter Windows 15 Min. Sache, unter Ubuntu habe ich nach 2 Stunden aufgegeben.

Und das geht dann weiter mit Navis und Telefonanlagen...

Bei Druckern gibt es heute schon z.T. sehr guten Linux-Support. Brother Multifunktionsgeräte lassen sich im Netz sogar komplett unter Linux nutzen und mit meinem LaserJet 1200 am Printserver gibt es sowieso keine Probleme. Sogar die UMTS-Modems in meinem Notebook und meinem Netbook funktionieren.

Der Normal-DAU, für den die Kommandozeile ein Buch mit sieben Siegeln ist, wird unter Linux schnell an seine Grenzen stoßen. Und dann fällt auch noch der Support aus dem Freundes- und Bekanntenkreises weg...

Ich habe hier auf jedem Gerät ein Ubuntu als 2. OS drauf. Zum einen zum testen, zum anderen um vernünftig auf Festplatten zugreifen zu können. Wenn mal wieder so eine Nase mit seiner von Viren zerschroteten Platte ankommt, dann klemme ich die an einen mit Linux gestarteten Rechner und kann so wenigstens seine Daten retten. Um dann die Platte mit DD auch wirklich zu plätten.
Oder um mit GPARTED Laufwerksgrößen zu ändern, klappt auch hervorragend mit einer Live-CD, wenn man sich keinen bootfähigen Stick angelegt hat.

Im 'Alltag' möchte ich jetzt auf Win7 nicht mehr verzichten. Das ist schnell, schick und die Bedienung ist schlüssig. Auf den anderen Rechnern läuft weiterhin XP, auf allen ein Ubuntu als Zweit-OS.

Wer nun was nutzt, das muss jeder für sich entscheiden, insbesondere wegen des Hardware-Supports. Aber das kann man vorher klären und dann mit mit der Live-CD ausprobieren.

Gruß,

Nick


tja, schonmal daran gedacht das das nicht an linux liegt sondern daran das viele hersteller das betriebssystem immernoch ignorieren?
indem du weiterhin windows benutzt obwohl du offensichtlich linux scheinbar besser findest unterstützt du diese hersteller auch noch. es gibt nicht umsonst hardware compabilitätslisten die genau darüber auskunft geben was funktioniert und was nicht. wenn man ernsthaft von windows weg will reichts oftmals leider nicht einfach ne linux distro zu installieren. man muß sich informieren ob die verwendete hardware und peripherie auch genügend unterstützt wird (nicht vergessen, hier sind oftmals freie treiber im einsatz die in monatelanger kleinstarbeit (durch analyse und trial and error) von freiwilligen zusammengeschustert werden weil die hersteller weder treiber noch spezifikationen veröffentlichen.

wie auch immer, wer sich vorher informiert hat weniger probleme. wer sich nicht informiert und nicht so schnell aufgibt kann immerhin der treibercommunity mit logfiles oder anderen informationen helfen und dazu beitragen das sein stück hardware/peripherie bald auch ohne lange zu frickeln funktioniert.
wlan chips/karten waren vor jahren ein ähnlich schwieriges thema und sind heute zu 95% out of the box lauffähig und obendrein sehr performant.

also nicht nur von der community nehmen und dann meckern wenn was nicht funktioniert. helfen die welt der software eine bessere zu machen.
Apalone
Inventar
#40 erstellt: 28. Mai 2010, 08:17

Varadero17 schrieb:
Der Rechner sieht so aus:

- PIII 800MHz
- Mainboard: Asus (kopfkratz) TU-?? Sorry!
- 320 MB RAM
- Grafik: Radeon 9250
- Pci S-ATA Controller mit 2X Maxtor 250GB als RAID 0
- 1X ATA 100 WD320JB


Hallo,
habe Ubuntu auch auf mehreren schwachbrüstigen Rechnern laufen. Einwandfrei!

Bei der Rechnerkonstellation oben ist der RAM wenn möglich auf 512 MB aufzurüsten. Davon profitiert auch Ubuntu.
Aber grundsätzlich ist gegen die Hardware nichts einzuwenden. Wenn damit Ubuntu extrem langsam läuft, liegst an was anderem.
joebhing
Inventar
#41 erstellt: 28. Mai 2010, 08:20
Das ist klar das, das so manche Unterstützung bei Ubuntu fehlt. Wenn ich nur ein Betriebssystem hätte würde ich lieber nur Win7 installieren. Aber das ist nicht der Fall. Die offenen Programme kommen immer mehr ins Win System, weil sie gratis und sehr gut sind. Meist reichen für mich Normalanwender die vorhandenen Linux Programme. Kommerzielle Programme kosten viel Geld, können auch viel. Unstimmigkeiten und Kämpfe Linux-Win finde ich unnötig, aber großes Lob an die Linuxgemeinde und ich hoffe es wird mal so weit sein, das man es an 7-Tagen der Woche verwenden kann. Würde auch ein wenig mehr Farbe in die eintönige M$ Welt bringen.
blitzschlag666
Hat sich gelöscht
#42 erstellt: 28. Mai 2010, 08:20

Apalone schrieb:

Varadero17 schrieb:
Der Rechner sieht so aus:

- PIII 800MHz
- Mainboard: Asus (kopfkratz) TU-?? Sorry!
- 320 MB RAM
- Grafik: Radeon 9250
- Pci S-ATA Controller mit 2X Maxtor 250GB als RAID 0
- 1X ATA 100 WD320JB


Hallo,
habe Ubuntu auch auf mehreren schwachbrüstigen Rechnern laufen. Einwandfrei!

Bei der Rechnerkonstellation oben ist der RAM wenn möglich auf 512 MB aufzurüsten. Davon profitiert auch Ubuntu.
Aber grundsätzlich ist gegen die Hardware nichts einzuwenden. Wenn damit Ubuntu extrem langsam läuft, liegst an was anderem.


wie schon vorher geschrieben würde ich bei älterer hardware (wenig sdram und p3) xubuntu nehmen (mit xfce) anstatt mir nen unperformantes gnome/kde draufzuhauen...
Apalone
Inventar
#43 erstellt: 28. Mai 2010, 08:23

blitzschlag666 schrieb:
wie schon vorher geschrieben würde ich bei älterer hardware (wenig sdram und p3) xubuntu nehmen (mit xfce) anstatt mir nen unperformantes gnome/kde draufzuhauen...


habe xubuntu auch ausprobiert.
Mit 512 MB RAM ist das nicht erforderlich. Ubuntu mit Gnome läuft gut.
Nick_HH
Gesperrt
#44 erstellt: 28. Mai 2010, 09:09

blitzschlag666 schrieb:
tja, schonmal daran gedacht das das nicht an linux liegt sondern daran das viele hersteller das betriebssystem immernoch ignorieren?
...
also nicht nur von der community nehmen und dann meckern wenn was nicht funktioniert. helfen die welt der software eine bessere zu machen.


Ja, das meinte ich mit Enthusiasmus. Den habe ich nicht, ein OS (mit) zu entwickeln ist nicht mein Hobby. Ich bewerte meine Freizeit mit mind. 50 Euro/Std., für drei Stunden Gefrickel bekomme ich ein Win7. Wer Bock darauf hat, bitte. Ich verbringe meine Zeit anders.

Und das hat nichts mit 'Open-Source taugt nichts' zu tun. Das Gegenteil ist der Fall, ich habe schon oft Shreware gekauft oder einfach mal eben per PayPal gespendet.

Es ist für jeden etwas dabei, und der Markt regelt den Rest.
georgy
Inventar
#45 erstellt: 28. Mai 2010, 09:17

Nick_HH schrieb:
Ich bewerte meine Freizeit mit mind. 50 Euro/Std.


Bei 6 Stunden Schlaf pro Nacht kommt man auf 9000 Euro im Monat, ein teures Vergnügen.

Ich verstehe nicht, wie Leute darauf kommen, für Freizeit Geld gegenzurechnen, entweder hat man Zeit für Spass oder nicht.
Nick_HH
Gesperrt
#46 erstellt: 28. Mai 2010, 09:36
Einfaches Beispiel:

10 Hemden aus der Reinigung gewaschen und gebügelt wieder zu bekommen kostet pro Hemd € 1,11 - macht also € 11,10. Ein Hemd ordentlich zu bügeln dauert alleine 6 Min., also eine Stunde für die 10 Hemden. Warum soll ich also wegen € 11,10 eine Stunde meiner kostbaren Zeit verschwenden? Wo ich doch beim Einkauf die mal eben dort abgeben und abholen kann. Waschmittel, Energiekosten und Waschmaschine sind dort anteilig noch gar nicht eingerechnet. Und ganz nebenbei ist Zeit aus gesundheitlichen Gründen für mich ein äußerst kostbares Gut.
Wraeththu
Inventar
#47 erstellt: 28. Mai 2010, 09:51

Nick_HH schrieb:


Ja, das meinte ich mit Enthusiasmus. Den habe ich nicht, ein OS (mit) zu entwickeln ist nicht mein Hobby. Ich bewerte meine Freizeit mit mind. 50 Euro/Std., für drei Stunden Gefrickel bekomme ich ein Win7. Wer Bock darauf hat, bitte. Ich verbringe meine Zeit anders.


Das ist ja mal ne lustige Aussage!
Windows ohne Gefrickel..soso, ich glaube die Leute die das glauben müssen erst noch geboren werden

Ich setze zwangsweise in einigen Fällen immer noch Windows ein, so weit wie es geht allerdings Linux mint das auf Ubuntu basiert (und zwar auf diversen Rechnern

Die Zeitunterscheide sind eklatent!
Es fängt schon bei der Installation an. Mag die absolute installationszeit noch in eta gleich sein, so ist die von Ubuntu doch weitaus komfortabler. Man gibt alle nötige Informationen diekt am anfang in der grafischen oberfläche ein und kann das was anderes erledigen und findet nach 30-60 min dann ein vollstänig installiertes Ssystem vor mit dem mann alle Standardaufgaben gut erledigen kann.

Windoes braucht schon bei der installation immer wieder Eingaben, Klicks, Seriennummer usw...sehr lästig

Bis man dann alle software Installiert hat die man braucht (und die bei Linux mit schon bei der Installation mit dabei ist) vergehen noch einmal sicher 3 Stunden.
(Virenkiller, Firewall, brauchbares Officepaket, brauchbares chatprogrann, brauchbarer Mediaplayer, brauchbare Bildverarbeitung)

In Linux Mint und Ubuntu erfolgen Updateverwaltung, Programinstllation und Deinstalation alle in einer gemeinsamen Oberfläche und mit wenigen Klicks automtisch, man brauch in der regel nur 2-3 Klicks um alle notwendigen Updates für System und alle Programe herunterzuladen und zu installieren.

Installation und Deinstallation erfolgen genauso einfach, ohle klickorgien, und Deinstlationen hinterlassen in der Regel auch keine Spuren.

Unter Windows muss mn alles einzeln und oft auch manuell machen: System, Virenkiller, firewall, Browser, Office-Paket, Messenger...etc...jedes Progamm für sich!
Manche könnens zwar automatishc, ber längst nicht lle, und wieder andere schleppen dann auch noch unerwünschte Zusatzfeatures mit an.

Installationen unter Windows sind auch oft wahre Klickorgien und erfordern dauerhafte Anwesenheit des Anwenders, Deinstallationen hinterlasen oft reste, funktionieren teilweise auch schon mal gar nicht.

Windos erfordert meiner Erfahrung nach deutlich mehr Zeitaufwand als ein modernes Ubuntu-basiertes System, und zwar dauerhaft. Wenn du 50 Euro die Stunde ansetzt dann kommst Du bei Windows im Vergleich zu Ubuntu nach einigen Wochen sicher schon auf den Gegenwert eines passablen Gebrauchtwagens (den man sich bei Benutzung von Ubuntu dann leisten könnte)

Windows ist IMHO nur etwas für Leute die Zeit haben oder sich die Zeit dafür nehmen wollen. Ich gehöre nicht dazu und benutze es nur dann wenn es absolut notwendig ist.
Nick_HH
Gesperrt
#48 erstellt: 28. Mai 2010, 10:16
Aber ein Glück gehöre ich ja nicht zu den DAUs ihre Kiste täglich neu installieren müssen. Von daher ist die Installationszeit ja nun wirklich völlig unerheblich.

Die Geschichte mit den Updates ist einfacher, ja. Wenn man die Software aus den Respository nutzt.

Im übrigen ging darum auch gar nicht, sondern um das Mitwirken an der Entwicklung von Treibern und somit indirekt des OS.

Ich will den Kalender, Kontakte und Aufgaben meines (S60 3rd Ed.) Handys mit Evolution synchronisieren, geht das so mal eben?

Und wieso muss ich unter Ubuntu selbst traceroute nachinstallieren? Wieso gibt es in Mint im Home keine .bashrc, in der ich mal eben die aliases eintagen kann?

Wie ich schon schrieb, Es ist für jeden etwas dabei, und der Markt regelt den Rest.
Wraeththu
Inventar
#49 erstellt: 28. Mai 2010, 10:30
keine Ahnung ob das geht, wird unter Windows sicher nicht einfacher sein. Hab ich aber auch noch nie gebraucht
Ich habe nun mal an vielen Rechnern zu tun da muss man schon mal ein System neu aufsetzen. Gibt füpr mich keinen Grund warum das nicht auch einfach vonstatten gehen können soll.

Für meinen Kalender brauche ich zur Syncronisation nur Bleistift und Radiergummi, mein Handy (B&0 9600) wählt die Nummern auc direkt nach Druck auf die Tasten..geht alles so mal eben, ganz einfach, und aoch noch ganz ohne jeden Computer
Simple_Simon
Hat sich gelöscht
#50 erstellt: 28. Mai 2010, 10:47

Nick_HH schrieb:

Ich will den Kalender, Kontakte und Aufgaben meines (S60 3rd Ed.) Handys mit Evolution synchronisieren, geht das so mal eben?[/url]


Schon mal Opensync oder das veraltete Multisync ausprobiert?



Und wieso muss ich unter Ubuntu selbst traceroute nachinstallieren? Wieso gibt es in Mint im Home keine .bashrc, in der ich mal eben die aliases eintagen kann?


Weil der Platz auf einer CD beschränkt ist!?
Ich sehe da aber kein Problem. In Relation zu der Menge an Software die man unter Windows nachinstallieren muss ist das noch gering. Über apt-get ist das nachinstallieren von Software zudem nur eine Frage eines Befehls. Man könnte sogar eine Textdatei anlegen, die den apt-get Befehl zum Download sämtlicher Programme enthält die man benötigt. (sudo apt-get install programm1 programm2 programmX)

Sicher das es unter Mint die Datei .bashrc nicht im Homeverzeichnis gibt? Bei Ubuntu ist sie dort zu finden, ich hätte jetzt erwartet, das Mint bei solchen Sachen die selbe Struktur besitzt.
Bist du dir sicher, das dir die Datei auch nicht einfach verborgen wurde? Dateien mit einem Punkt am Anfang werden versteckt.


Vielleicht... wenn dich doch mal die Lust zum probieren packt wird dir das alles weiterhelfen.
Wenn nicht viel Spaß mit Windows 7. Das ist eigentlich ganz in Ordnung.


[Beitrag von Simple_Simon am 28. Mai 2010, 10:54 bearbeitet]
Sala'ad'din
Stammgast
#51 erstellt: 28. Mai 2010, 11:33
Wie wäre es mit Mac OSX? Ist auch schon sofort einsatzbereit (naja, Office muss mit einem Klick installiert werden...) Und die Hardwareunterstützung ist perfekt (abgesehen von PCI-Geräten und TV-Karten)...

Zurück zum Thema: Wem die Ubuntu-CD nicht out-of-the-box reicht, kann ja z.B. Mandriva oder SuSE nehmen, da ist fast alle Mögliche und Unmögliche schon bei
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