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Sharp Optonica Senkrechtplattenspieler?

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mellotron
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 08. Nov 2006, 11:12
Hallo Forum, nach einiger Zeit des Mitlesens (und Staunens) nun mal ne Frage vor mir:
Ich bin schon einige Zeit auf der Suche nach einem „Zweitplattenspieler“ neben meinem Technics SL-1200 MK2 (insbesondere soll eine Abschaltautomatik dabei sein).
Nun ist mir beim großen Auktionshaus ein Sharp Optonica RP-114 aufgefallen, bei dem die Platte wohl senkrecht im Player steht und man beide (!) Seiten nacheinander abspielen kann.
Optonica soll angeblich ne Edelmarke von Sharp gewesen sein.
Was ist davon zu halten? Was kann man dafür ausgeben? (Zustand soll wohl sehr gut sein)
Vielen Dank schon mal!
MAC666
Inventar
#2 erstellt: 08. Nov 2006, 11:35
wurde hier drüber gesprochen:

http://www.hifi-foru...um_id=84&thread=6130
mellotron
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 08. Nov 2006, 12:00
Super, danke für den Link mit den weiteren Modellen!
Es muß ja gar nicht Hi-End sein, sondern ich wollte einen praktishcen Player "für zwischendurch".
Aber was kann ich ausgeben für den RP-114?
Sieht eigentlich noch ganz gut aus:
1-2-3
wattkieker
Inventar
#4 erstellt: 08. Nov 2006, 17:32
Der letzte ist in der Bucht für 56 weggegangen, "Funktioniert, mit leichten Gebrauchsspuren",
RP 114
Wilfried
blueozelot
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 08. Nov 2006, 17:43
Hallo Mellotron,

max. 60,00 Euro-dann aber im Toppzustand. Die "Gurke" ist recht empfindlich und aufgrund ihrer Betagtheit, kombiniert mit "früher" Electronic anfällig und eher nicht zu empfehlen.

Es gab 2 Senkrechtmodelle von Optonica...der RP 114 war baugleich mit einem Kenwood, dann gab es noch Mitsubishi als Vertikaldreher.
Das Prinzip mit tangentialen Armen beide Seiten anzufahren hat sich nicht durchgesetzt.
Bin jetzt nich 100% sicher, aber der "neuere" hieß RP 115 und war über den Timer/Steuerbaustein ( AD 100) mit Kabelfernbedienung zu nutzen.
Sicher interessante Kisten, aber eher nicht für den Alltagseinsatz, sondern was für Sammler. Zumal die klanglich eher bescheiden sind.

Muss es Optonica sein ?
Und wie teuer darf es sein ?

Viel gabs nich´ vom Sharp Ableger. Als Alltagsdreher im Low Budget Bereich fällt da der RP 104/105...Vollautomat mit recht schwerem Teller und S förmigem Arm, vermutlich von Jelco.
Alle anderen sind teuerer....

Wie gesagt, wenn du n´Oldie mit Alltagscharakter suchst, würde ich was gängigere und klanglich besseres wählen...bin übrigens selbst Fan der Marke...aber Objektivität is´ wichtig.
Passat
Moderator
#6 erstellt: 08. Nov 2006, 21:24
Bzgl. des RP-104 irrst du.
Der RP-104 ist der Vorläufer des RP-114 und ebenfalls ein Senkrechtspieler.

Die 104er Reihe kann insgesamt nicht mit der Qualität aufwarten, die die übrigen Optonica-Geräte aufweisen.
Schon zur Vorgängerserie 105 gibt eine deutliche Qualitätsverschlechterung.
Die 104er waren auch die letzten Optonica-Geräte, danach hat Sharp die Marke aufgegeben.

Grüsse
Roman
hf500
Moderator
#7 erstellt: 08. Nov 2006, 22:25
Moin,
ich kenne den Sharp nur in einer Kombination mit Radio und Cassettendeck.
Also eine senkrechte Kompaktanlage.
Eine grauenhafte Konstruktion, wenn man es reparieren muss.

Der Plattenspieler wird zwar irgendwie funktionieren, aber er hat Defizite.
Vor allem das, dass die Platte nicht auf einem Teller liegt und dadurch schwingungsgedaempft wird.
Sie wird freischwebend, auf eine schwere Nabe geklemmt, abgetastet.
Anders waere es mit dem "Autoreverse" Betrieb und den zwei Armen auch nicht moeglich.
Da Plattenwiedergabe viel mit Mechanik zu tun hat und grundsaetzlich ein mechanischer Vorgang ist,
steht zu befuerchten, dass die Platte schwingt. Am Ende kann man sich den Lautsprecher sparen ;-)

Unterm Strich ein nettes Gimmick und in der Sammlung etwas zum Ansehen als technische Kuriositaet,
aber ich finde, als Plattenspieler sollte man sich etwas anderes suchen.

Eine ganz prinzipielle Frage zu Tangentialspielern.
Muss man befuerchten, dass der Nachfuehrantrieb Geraeusche in den Tonarm uebertraegt und so den
Geraeuschabstand verschlechtert?

73
Peter
99er
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 08. Nov 2006, 23:03

hf500 schrieb:
Moin,
ich kenne den Sharp nur in einer Kombination mit Radio und Cassettendeck.
Also eine senkrechte Kompaktanlage.
Eine grauenhafte Konstruktion, wenn man es reparieren muss.

Der Plattenspieler wird zwar irgendwie funktionieren, aber er hat Defizite.
Vor allem das, dass die Platte nicht auf einem Teller liegt und dadurch schwingungsgedaempft wird.
Sie wird freischwebend, auf eine schwere Nabe geklemmt, abgetastet.
Anders waere es mit dem "Autoreverse" Betrieb und den zwei Armen auch nicht moeglich.
Da Plattenwiedergabe viel mit Mechanik zu tun hat und grundsaetzlich ein mechanischer Vorgang ist,
steht zu befuerchten, dass die Platte schwingt. Am Ende kann man sich den Lautsprecher sparen ;-)

Unterm Strich ein nettes Gimmick und in der Sammlung etwas zum Ansehen als technische Kuriositaet,
aber ich finde, als Plattenspieler sollte man sich etwas anderes suchen.

Eine ganz prinzipielle Frage zu Tangentialspielern.
Muss man befuerchten, dass der Nachfuehrantrieb Geraeusche in den Tonarm uebertraegt und so den
Geraeuschabstand verschlechtert?
73
Peter



Stimmt,besonders wird es interessant beim Wechseln der Nadeln echt ne tolle aufregende Sache.
Übrigens gibt es den Player auch einzeln hat dann aber ne andere Typenbezeichnung und Chinchkabel!
Ich hatte Mal so ne Kiste in reparatur,kaufen sollt mann sowas lieber nicht!
99er


[Beitrag von 99er am 08. Nov 2006, 23:22 bearbeitet]
blueozelot
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 08. Nov 2006, 23:25
Guten Abend Roman,
Guten Abend Peter,

erst Peter...das geht schneller. Der Optonica hatte eine Steckvorrichtung für die LP und die saß entgegen aller Unkenrufe bombig. Allerdings die Vorstellung alleine...naja, jedenfalls teile ich deine Meinung "Gimmick".

Zu den tangentialen Armen...ja und nein. Beim Harman Kardon mit Rabco Arm ST7/ST8 wird der Arm per Motor nachgeführt. Gabs so oder so ähnlich auch schon von Technics/Nordmende und Grundig...wobei der Harman die Qualität eines Revox Drehers hat...beide sind recht gute Geräte.
Man kann bei dem motorgeführten Armen "schon mal " Laufgeräusche hören...ist aber von vielen Faktoren abhängig. Verallgemeinert würde ich sagen...rappeln tun nur die Rappelskisten.

Beim luftgelagerten MG 1 (eine Spitzenarm) hörste, wenn die Pumpe ausgelagert wird nix. Da wird Luft über die Transportschiene geblasen( Mikrolöcher), neuere Arme haben diesen Luftstrom nur am Arm/Armlagerung selbst...kostet aber ne Kleinigkeit.

Von Luxman gabs die P 300 und P 555 Modelle...da saugte eine Pumpe die Scheibe an um mittels erzeugten Vakuum eine perfekt sitzende LP zu haben...haste aber auch gehört.

Hallo Roman,

du scheinst ja ein Optonica Experte zu sein !
Also vorab räume ich mal ein...weil alles behalte ich nicht...es gab 2 senkrechte, einer davon ist der 114er. Mag sein, das der andere 104 hieß...könnte jetzt nicht das Gegenteil beschwören...aber mal grundsätzlich:

Optonica kam 1974 mit der 3000 Reihe auf den Markt. Daraus wurde die späteren, stärkeren 4000 Modelle geboren. Der größte Amp aus dieser Serie war der 4560 (oder 4650 ?man, wer soll dat denn alles behalten).
Etwa ab 1981 gab es die 105 (wenn es nicht die 104er waren!)als moderne und kleinere Anlage.
Etwa 1984 kamen die Slim Line Geräte 5100/7100 und 9100 heraus. Konnte man übrigens noch bis Anfang der 90er "neu" im Laden kaufen.
Findest du aktuell alle in Ebay.

Das letzte Optonica Gerät war ein DAT Recorder...ich glaube der hieß 85 oder so.
Als teuerstes Gerät schlug der RP 9100 Plattenspieler mit über 2400 DM zu buche...das Tape aus gleicher Serie war in etwa Nakamichi Qualität-aber zum halben Preis.

Der bestklingende Dreher ist ein reiner analog Spieler mit Kunststeinzarge-der RP 3500, heute noch gut...ihn und den Receiver 2121 (es gab auch 3131)habe ich neben 2 Stück RP 2727 (Vollautomaten) noch hier stehen. Der Vorgänger hieß 2626 war bis auf Armdetails und Gerätewanne baugleich.

Die Geräte waren okay...die meisten gehobene Mittelklasse, die teueren Slim Line Bausteine sogar Spitze(71/9100).
Einen CD Player gab es nie...da hatte Sharp einen Riegel vorgeschoben.
Ursprünglich hatte Optonica nix mit Sharp zu tun...nach dem 2. WK wurde die deutsch/schweizerische Firma "Opto Elektronik" eingestampft...die Lizensen gingen in die USA. Die Firma hatte Sicht und - Messgeräte überwiegend für das Millitär (Linsen, Okulare, nautisches Gerät, Zielfernrohre) hergestellt. Die Namensrechte hatte sich "irgendwann" der Sharp Konzern gesichert und dann-aufgrund des eigenes "Ramschrufes" eine Edelserie gestemmt.


Das kann man alles im Netz nachlesen, ferner gibt es eine große Fangemeinde mit allerlei Seiten, Bildern und Daten zu Optonica Geräten.
Wie gesagt, ich mach dat hier so ausm´ Kopp raus...nagelt mich also im Einzelfall nich´ fest (ich rutsch von alleine runter)..oder ich musse echt Papiere wälzen...die meisten Geräte hatte ich schon mal. "Hobbiere" ja schon einige Dekaden.

Also Roman... ...auf Optonica,
bis wir beide nich mehr senkrecht stehen !
hf500
Moderator
#10 erstellt: 08. Nov 2006, 23:59
Moin,
gab es da nicht auch einen eher "normalen" Plattenspieler mit Titelsuchautomatik
(und zweitem, parallelem Arm, dessen Optosensor nach Leerrillen suchte) ?

73
Peter

ps. Sharp hatte es damals schon immer mit mechanisch ausgefallenen Konstuktionen.
Ich denke da an Videorecorder mit "zwei Pfund" Riemen im Bauch und Messingkopftrommel, die ueber
einen obenliegenden Riemen vom dahinterstehenden Motor angetrieben wurde.
Passat
Moderator
#11 erstellt: 09. Nov 2006, 00:36
Bei der 5100/5200/7100/9100-Serie irrst du mit dem Bauzeitraum.
Ich habe hier einen 1980er Optonica-Prospekt und da sind die 5100/7100/9100 schon drin.
Die waren von Ende 1979-1982 im Programm, von Ende 1980 bis 1982 gabs die 5200/7100/9100 und die 105. 5100 und 5200 gabs ein Jahr lang parallel, 5200 ist etwas einfacher als 5100.
Die 104 erschien Ende 1982 und war bis 1984 im Programm.

Es gab später noch ein paar Sharp-Geräte, wo dann in großen Buchstaben "Optonica" drauf gepappt wurde, z.B. den DAT-Recorder und den Surround-Amp SM-A 75. Aber echte Optonica-Geräte waren das nicht mehr.
Merkwürdigerweise hat Sharp nie auf einen CD-Player "Optonica" drauf gepinselt.
Die Optonica-Zeit ist seit 1984 (wenn man denn die 104er Anlage noch mitzählen will) vorbei.

Grüsse
Roman

P.S.
Ich besitze selbst den ST-9100, RT-9100 und AD-200 T.
blueozelot
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 09. Nov 2006, 00:53
Hallo Peter,

naja, bis auf die 2 Standgeräte waren eigentlich alle normal.
Habe jetzt mal in Prospekten nachgeschaut.

RP 3500, über 20 Kg, spartanisch analoges Laufwerk mit Kunststeinzarge (Granitsplitter in Epox-Harz), mit 10" Jelco Arm,passend zur 3000/4000 Reihe.

RP 105 normaler Vollautomat, passend zur 105er Serie (war die mitden "quadratischen" Drucktasten...da gabs auch schon einen Timer bei AD 100. Nur in Silbern.

Eine 104er Anlage ist in Ebay...kenne ich zu wenig, wirkt aber billig, vermutlich kommt da der 104er Senkrechtdreher zu, das deckt sich mit Romans Aussage.

RP 2626 und 2727, klassische Vollautomaten mit neuartigem Gehäuse aus einem Zink/Kunststoff- Gemisch. Auch recht resonanzarm und schwer. Gehörte zu den 36er Geräten (kommt aus der 3000 Serie. Gabs nur in Schwarz-die Dreher.
Zu den "kleinen " Optoreihen 1515 und 1616 konnte man die auch nehmen. Daraus entstanden wiederum die receiver 2121 und 3131.

So, jetzt kommen wir zu deinen...Modell 5100 mit einfachem Arm, aber Zarge und Aufbau bleibt auch bei den folgenden Modellen gleich.
Der 7100 hatte den Search-Leerstellen Sensor...der 9100er sowieso (der müsste auch über den Timer AD 200 fernbedienbar sein).
Der 9100 hat schon was...Ausstattung purer Luxus, eine Riesenkiste.
Alle...haben aber eine geschmacklich zweifelhafte Optik. Ich nenne sie immer böswillig "Duschtassendreher", das sagt aber nix über ihre Qualität aus. Ist eine reine persönliche Geschmacksfrage...da reisst es auch die Glasabdeckung nicht mehr raus.
Von vorn sehen die schon schnieke aus...das mit dem "versenktem Teller" finde ich eher ablehnend...das Auge hört doch mit-oder ?

Die 5100 bis 9100 Serie gabs in silber (Champagner), anthrazit (eher bräunlich) und kupferfarben. Also letztgenannte im guten Zustand wir hoch gehandelt...das Tape hatte ich mal, die Vor und Endstufenkombie ist auch klasse.
Wenn man allerdings mit aktuellen Geräten vergleicht...naja, der Vintagefaktor gehört dazu, ist eben was besonderes.

So, muss jetzt Harald Schmidt schauen...bis dann mal.
Passat
Moderator
#13 erstellt: 09. Nov 2006, 01:05
Nee, der RP-9100 kam mit eigener Fernbedienung.
Ebenso das Tape RT-9100.
Der Timer AD-200 T ist nur ein Timer und zusätzlich kann man ihn als Echtzeitzählwerk für die Tapes RT-9100 und RT-7100 nutzen.

Einen AD-100 gabs nicht, nur einen AD-105.
Der AD-105 ist aber kein Timer, sondern die Fernbedienungseinheit für die 105er Anlage.
Der AD-105 bestand aus Steuerbaustein und Fernbedienungsgeber.
An den Steuerbaustein wurden die übrigen Komponenten per Steuerkabel angeschlossen.

Alle anderen Komponenten der 5100/5200/7100/9100 sind nicht fernbedienbar, auch nicht mit Zusatzgeräten.

Was die Farbe angeht:
105er gabs in D nur in silber
5100/5200/7100/9100 gabs in D nur in silber und braun metallic. In den USA hatten die Geräte andere Bezeichnungen (z.B. RP-7100 in D, RP-7705 in den USA), dort gabs nur silber und schwarz.

Grüsse
Roman

P.S.
Für Optonica-Fans gibts die Seite www.retro-optonica.de incl. eigenem Forum.


[Beitrag von Passat am 09. Nov 2006, 01:07 bearbeitet]
hf500
Moderator
#14 erstellt: 09. Nov 2006, 01:06
Moin,
interessant...

Etwas braun-kupferfarbenes habe ich auch, einen kleinen Receiver mit Cass.-Deck
als Senkrechtgeraet. Analogtuner mit digitaler Frequenzanzeige.
Dummerweise habe ich dafuer keine Knoepfe, die hat der Vorbesitzer nach einem Reparaturversuch verlegt...

73
Peter
blueozelot
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 09. Nov 2006, 01:09
...richtig SM 75, erinnere mich...der hatte den Optonica Schriftzug in Gold als Schreibschrift auf schwarzem Gehäuse. War aber erst 84/85 am Markt..daher mein "85".
Da haste völlig recht.

Ja, das mitte der 80er Schluss war haut schon hin...du konntest damals aber noch lange die teuere 7100 und 9100er Serie im Fachhandel bestaunen und kaufen...vermutlich saßen die Händler drauf.
5200...jau, kenne ich auch. Es gab auch ein 2050er Doppeltape und bei den 3000 habse´ mal ein "H" dazugestellt, zumindest beim Dreher. Wat dat bedeutet ?

Naja, jetzt aber...der Schmidt, ihr wisst schon.
Gute Nacht
hf500
Moderator
#16 erstellt: 09. Nov 2006, 01:16
Moin,
und dann kam die 7700 mit "1000W" als absoluter Tiefpunkt....
:-/

73
Peter
Passat
Moderator
#17 erstellt: 09. Nov 2006, 01:18
Das RT-7070 war das erste Doppeltape überhaupt auf dem Markt.
Es hatte schon getrennte Dolby-Schaltkreise für beide Decks, so das man auch beliebig umkopieren konnte. 99% aller danach erschienenen Doppeltapes hatten dagegen nur gemeinsame Dolby-Schaltkreise für beide Decks, so das man von einem Dolby-Band keine Kopie ohne Dolby ziehen konnte.
Später gabs noch das kleinere RT-5050, das war aber nur sehr kurz im Programm.

Grüsse
Roman
blueozelot
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 09. Nov 2006, 01:45
Hm, is noch Fussball...

Peter...du hast da wohl reines "Sharp". In Ebay is son Teil mit Namen "SA 11 HB"....passt das ?

Da sind auch immer wieder die rötlich kupferfarbenen Geräte drin (aktuell nicht). Gibt da aber auch so 2 Toppverkäufer (u.a.esprit)die ihre Sammlungen veräußern und recht gute Seiten dazu haben.

7700 ? Is wohl auch "nur" Sharp. Gabs da nich´ auch ne´ 8000 mit so ner´gigantischen Endstufe. Ich glaube der ganze Turm (1,8 meter hoch)lag bei 1999DM...die hatten eine Werbung: 1 Watt pro Mark..oder so ähnlich. Schon witzig.


[Beitrag von blueozelot am 09. Nov 2006, 01:47 bearbeitet]
Drizzlo
Neuling
#19 erstellt: 04. Jul 2010, 20:16
Hallo!
Ich habe einen RP 104 erstanden und nun kann ich das gute Teil nirgens anschließen. Das Ausgangskabel schaut aus wie ein alter Chinch Stecker - allerdings hat der ja nur 6 Zapfen und bei meinem Gerät handelt es sich um einen Stecker mit 8 Zapfen. Weiß jemand, wie ich mir da helfen könnte?
LG
Welturlaub
Stammgast
#20 erstellt: 16. Okt 2012, 00:55
Hi,
habe kürzlich auch einen RP-104 auf dem Flohmarkt erstanden, die 20€ halte ich für keine Fehlausgabe.
Der Din8 stecker hat mich auch erst irritiert, die Innenansicht zeigte mir. das dort - natürlich - auch der udio Ausgang zu finden ist, das andere werden Steuerleitngen sein.
Habe mir nun eine Din8 Kuplung bestellt, um einen Adapter zu basteln.
Der Aufbau der TA Verkabelung - über lange strecken ungeschirmt, über ein Relais, parallel zu Steuerleitungen und Motor lässt nix gutes hoffen...
Die Mechanik jedoch finde ich interresant.
- Bin kein Fan von Geräten/Usern bei denen die Nadel auch mal ins Lied knallt, dass kann sich verewigen...
Jedoch glaube ich nicht, das dieses Gerät wirklich plattenschonend ist.
Sollte die Frage nch dem Anschluss noch aktuell sein, ich kann demnächst eine Anleitung für den Adapter einstellen.

Mich würde Aufbau, Bauteile usw der Lücken/Pausen - erkennung interresieren, da ich so etwas gerne bei meinem nächsten Eigenbau verwenden würde.

Gruß...
Passat
Moderator
#21 erstellt: 16. Okt 2012, 12:28
RP-104 und RP-114 sind bis auf eine Kleinigkeit baugleich:
Der RP-104 ist für den Anschluß an die 104er Anlage gedacht und in Verbindung mit dieser auch fernbedienbar.

Dem RP-114 fehlt die Fernbedienungsmöglichkeit, er ist für den Anschluß an einer bliebigen Anlage gedacht.
Er hat auch ganz normale Cinchanschlüsse.

Grüße
Roman
Welturlaub
Stammgast
#22 erstellt: 16. Okt 2012, 13:07
Hi,
dann lag ich ja richtig mit den Steuerleitungen beim 104.
Wenn jemand die Pinbelegung wüsste wäre das optimal für meinen Adapterbau.

Gruß...
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