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s-laute ,scharf,aggressiv,zischelnd-- warum?

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Autor
Beitrag
m_c
Stammgast
#1 erstellt: 17. Feb 2010, 10:43
hallo leute-

ich denke hier kann mir weitergeholfen werden,mit dem problem , das ich habe:


-- schallplatten klingen - meist - aggressiv,scharf zischelnd in den obersten höhen, bei s-lauten ,oder x-lauten bei mir.
die platten sind m.e. nicht schuld dran, extrem sauber, und auch unzerkratzt.

Änderungen im antiskating und der auflagekraft ändern nichts daran,auch der azimut nicht.

das tonabnehmersystem ist auch neu,eingelaufen sogar,und das problem existierte auch bei den meisten anderen tonabnehmern vorher schon.

da diese s-laute in den meisten rock-pop-alben immer vorkommen macht es leider den spass an der schallplatte um ein gutes stück zunichte. umso schlimmer ist dabei folgendes:

nachdem ich nun alles tun wollte um eine gute schallplattenwiedergabe zu erreichen, habe ich meinen plattenspieler - thorens td 115mk2 - auseinandergenommen,die platine gereingt,anschlüsse poliert,das phono-output-kabel gekürzt,neue cinchstecker angelötet,alles mechanisch entkoppelt,elektrisch isoliert,alle laufteile im plattendreher gereinigt,geölt,und neujustiert,und den plattenteller modifiziert... als letztes einer empfehlung folgend das neue ortofon 2m red montiert,isoliert- justiert,entkoppelnd schraubenlos,aber fest an die original-headshell geklemmt.

--- resultat: ich konnte es nicht glauben. was ich da hörte kannte ich nur von superaufnahmen ,in einem guten hifistudio mit high-end equipment. die schallplatten klangen - bisher zumindest - schlicht grandios.mitreissend,feinfühlig,musikalisch,räumlich,hochauflösend und natürlich fliessend. - tja, das problem mit den harschen s-lauten blieb aber, ja es wurde präziser,deutlicher,aber so klar und "schnell-plastisch" dass ich glaube, ich habe meinem schlichten laufwerk oordentlich auf die sprünge geholfen, ohne dass ich es wollte, aber mein problem existiert nach wie vor.

was soll ich jetzt tun? - rein technisch gesehen.
auf den klang dieses thorens,so wie er hier steht will ich nicht verzichten, da ich sowas bisher nur aus glücklichen synergie-effekten von verstärker-lautsprecher-kabel-und vor allem PLATTE KANNTE: -- jetzt klingt alles einfach- wie mit einer neuen dimension versehen.
und der tonabnehmer ortofon 2m red ist ein glücksfall für jeden der nicht viel geld ausgeben will, aber eine erstklassige räumliche und detailauflösung braucht, die die kklangfarben auffächert,und je nach aufnahme die grösse ,intensität und struktur verleiht.
Verglichen mit einem goldring elektra ist dieses eine cremefarbene alles-weichspülmischung ohne musikalischen reiz,flach.
wie gesagt: problem: s-laute beheben! plattenspieler und TA behalten und zusammen paaren lassen- weils geil ist.
Ideen ? anregungen? erklärungen? tips? -- wäre schön, gruss m.c.
Ferkel6926
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 17. Feb 2010, 11:49
Hallo

Was hast denn für Lautsprecher? Und Verstärker?
m_c
Stammgast
#3 erstellt: 17. Feb 2010, 12:24
schallplattenlaufwerk: thorens td 115mk2
,läuft z.zt.ausschliesslich,diverse andere
tonabnehmer: ortofon 2mred,goldring elektra,mc3 turbo,shure irgendwas
verstärker: vollverstärker grundig v2 ,integrierter phono-mm verstärker , läuft nach abstinenz endlich wieder ,daneben einige ander: rotel ra712 seit kurzem,vincent sv233,kenwood 500(´79),nikko 7055,yamaha (diverse),und wenig erwähnenswerte unmusikalische ramschware mit preisschlidern im 3-4 stelligen bereich
cd-spieler: kenwood dp-8020,m.e. der ausgeglichenste beste den ich persönlich kenne und zumindest besessen habe,daneben einige mittelpreisige andere, davon ein quelle-gerät das dermassen sauber und räumlich und klangfarbenstark spielte, dass ich keine lust auf platte mehr hatte,die typenbezeichnung werde ich noch recherchieren, das gerät wird wieder angeschafft und bald - bei kassenlage - mit einem guten vincent-player verglichen.


Lautsprecher: 3,5 wege standlautsprecher,eigenentwicklung,(abstimmung rein nach gehör und neutralem raum b
is auf den bassbereich),intertechnik 17er tt,magnat 50mm mt-kalotte,isophon kk10 ht, superhochtöner chines. fabrikat (sehr dezent abgestimmt)
lautsprechherkabel: 1,5 mm ofc kupferlitze,verdrillt,laborstecker
phonokabel: original thorens,gekürzt,isoliert,mechanisch schwingungsfrei gelagert,chinchstecker chines. herkunft ( sitzen besser als europäische,sind ausserdem robuster,"vergoldet")

im allgemeinen sind - leider für kritische weibliche augen - alle geräte "verbastelt", entstellt,zusammengesetzt ,da ich immer noch experimentiere, wenn ich mich intensiv mit einer einer einzelnen komponente befasse,nachdem ich ihren klang im originalzustand aus dem ff kenne.
das beste was mir seit langem zu ohren kam ist mein thorens.dabei mag ich die geräte nicht mal- sind aber einfach klanglich nicht zu erschüttern.
ein td 166mk2 zb. im originalzustand mit einem schönen mc-system ist schon die dimension die die schallplatte reizvoll macht,im vergleich zur herkömmlichen cd .


-- die frage nach meiner restanlage ist müssig zur problemklärung, man kann sich höchstens besser eine vorstellung von einer anlage und dessen besitzer machen.

ich beschäftige mich seit 20jahren mit lautsprecherbau,kenne mich mit mechanischen fragen und einfachen lötsachen aus,bin elektrotechnisch aber nur oberflächlich gebildet ,in fragen die mit dem ls-bau nicht direkt in zusammenhang stehen.
im übrigen bin ich sehr musikalisch begabt,habe ausgezeichnete lauscher, aber bin auch ein geniesser,lasse mich also gehen, was einer klaren bewusstseinslage manchmal im wege stehen kann.
soviel zum allgemeinbild.


[Beitrag von m_c am 17. Feb 2010, 12:37 bearbeitet]
doppelkopf0_1
Stammgast
#4 erstellt: 17. Feb 2010, 14:48
Tach .

Man kann den Tonarm hinten etwas tiefer legen (oder dickere Tellermatte nehmen ), die Kapazität im Phonopre/Kabel anpassen oder mit dem Eingangswiderstand spielen / absenken.
Ferkel6926
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 17. Feb 2010, 17:38
Kannst du die lautsprecher im Hochtonbereich nicht per Frequenzweiche wegen dem zischeln abstimmen?
Oliver72
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 17. Feb 2010, 19:00
Hallo,

mit welcher Schablone justierst Du den Tonabnehmer?


LG

Oliver
rorenoren
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 17. Feb 2010, 19:20
Moin,

wenn das Zischeln bei allen Systemen und Plattenspielern deiner Sammlung vorkommt, liegt es sehr wahrscheinlich an den Platten.

Tip:

gehe mit einer besonders zischeligen Platte zum HiFi Studio deines Vertrauens und trage dein Problem vor.

Vielleicht gibt´s dabei sogar einen Tip für ein System das nicht zischelt.
(was ich beinahe nicht glaube)

Ich habe auch viele Platten, die 1A aussehen und nicht knistern, aber doch zischeln.

Das ist zwar auch etwas System/Nadel- abhängig, aber es liegt eindeutig an den Platten.
(ganz fieser Test: Ella,Elle L´a von France Gall)

Mein Shure V15III mit Jico SAS Nadel ist das System, das von allen die ich bisher hatte am wenigsten zischelt.
(bei den meisten Platten gar nicht, während andere Systeme es mehr oder weniger tun)

Vielleicht findest du ja auch in deiner Nähe ein Forenmitglied, auf dessen Anlage du deine Platten mal testen kannst.

Gruss, Jens
joerghag
Stammgast
#8 erstellt: 17. Feb 2010, 21:23
Hört sich nach zu hoher Kapazität an.

1)Wie lang ist dein Chinchkabel vom Plattendreher zum Verstärker?
2)Wie hoch ist die Kapazität des Phonoeingangs am Verstärker?
3)Schon mal einen externen Phonoverstärker benutzt?

Gruß Jörg
stbeer
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 17. Feb 2010, 22:46

joerghag schrieb:
Hört sich nach zu hoher Kapazität an.

1)Wie lang ist dein Chinchkabel vom Plattendreher zum Verstärker?
2)Wie hoch ist die Kapazität des Phonoeingangs am Verstärker?
3)Schon mal einen externen Phonoverstärker benutzt?

Gruß Jörg

Auch ich wuerde auf eine zu hohe Abschlusskapazitaet am Tonabnehmer tippen, da dies unweigerlich zu "ueberspitzten Hoehen" fuehrt, waehrend wirkliche Hochtonanteile nicht mehr wiedergegeben werden.
Meine Tipps:
- Phonokabel auf die unbedingt erforderliche Laenge kuerzen!
- anderes Phonokabel mit geringerer Kapazitaet verwenden (sofern tauschbar)!
- Tonabnehmer mit hoeherer Abschlusskapazitaet verwenden (bspw. das VM White (200...400pF) statt 2M Red (100..300pF, jeweils vom Hersteller empfohlen).
- Verwendung einer separaten Phonostufe mit einstellbarer Eingangskapazitaet.

Noch ein Tipp: Ist die Abschlusskapazitaet zu gering, klingt der Tonabnehmer im Hochtonbereich "glanzlos" ...

Stefan
m_c
Stammgast
#10 erstellt: 20. Feb 2010, 14:01
danke den antworten.

also meine erfahrung belaufen sich darauf: es liegt an der software,den vinylscheiben, bzw deren zustand.selbst optisch einwandfreie schallplatten können zischeln.
und daran ändert nichts aber auch gar nichts die änderung an der justage, im rahmen der möglichkeiten,die immer noch im rahmen gängiger schablonen liegen, der auflagekraft,antiskating,azimuth-überhang ,kröpfung ist ja konstant.
das ändern DER LÄNGE DES SIGNALAUSGANGKABELS ÄNDERT DIE EL. DÄMPFUNG HAT ABER NICHTS MIT DEM ZISCHELN ZU TUN .-- ist ähnlich wie mit den unterschiedlichen systemen,bei denen das zischeln eher oder weniger zum tragen kommt.
die einstellung des widerstandes der phonostufe hat damit auch nichts zu tun!
man kann den hochtonbereich natürlich durch auswahl von kapazitäten ändern, man kann auch den höhenregler ganz runterdrehen, ist ja nichts anderes, aber darum geht es wohl kaum-! ( ich habe aber alles das dennoch probiert,auch wenns schon vom theoretischen ansatz keinen technischen bezug zum ausgangsproblem hat- unwissenschaftlich, aber praktisch gesehen eine erfahrung sozusagen - und JA : ich experimentiere lieber in einer hoffnung, als mit unzufriedenstellendem leben zu wollen - kurz: alles versucht )

es gibt systeme die das zischeln weniger in erscheinung treten lassen! das weiss ich. die klingen dann auch schön dumpf,oder zischeln auch ,nur etwas feiner und haben einen anderen schliff, oft sind das dann mc-systeme.
darunter zb. ortofon mc3 turbo, im vergleich zum ortofon nr2 red.

es ist aber nicht sinn eines systems zu zischeln bei korrekter justage.

dennoch wäre ich für tips dankbar, welche speziellen systeme wenig zischeln und dennoch eine feine,dynamische auflösung besitzen im hochtonbereich.

am liebsten wäre mir ja die empfehlung eines ortofon mm systems, aus der reihe "nr 2", da das system kompatibel mit den diversen tonnadeln ist ,der reihe.

-- hinsichtlich einer richtigen erklärung warum denn das zischeln auftritt, habe ich nichts vernommen,nur woran es liegt ,nämlich dem vinyl.

ich bin der überzeugung, es ist schlicht schmutz,staub der in den rillen steckt, mit dem abspielen und einer rest-luftfeuchtigkeit mit dem vinyl amalgamiert und/oder schadhafte innenritzen der rille, durch abspielung mit defekten tonabnehmern,bzw falsch justierten,oder verbogenen,angeritzten.

--

wäre das zischeln nicht .... ich würd ja nicht mehr auf die idee kommen an den erwerb einer cd zu denken,geschweige denn sie abzuspielen.
dazu klingt der jetzige thorens td115 mk2 mit der phonostufe des grundig zu genial, mithilfe des nr2 red.

habe sowas kaum gehört bisher, sogar jugenderinnerungen werden in den schatten gestellt,und jüngere objektive erfahrungen.
da ich zuerst dachte ich spinne einfach ,oder nehme das nur stimmungsmässig so wahr,weil ich die letzten 3jahre nur cd hörte,habe ich die letzten beiden tage in hifi-studios verbracht, mit schönen,teuren,wohlinstallierten anlagen- bin total enttäuscht von denen.sehen super aus (bis auf die rega/naim anlagen) und man ist schon gespannt, aber bei bestem willen, habe ich nichts gehört was nur annähernd daran herrankam ,was ich zuhause hören darf.
hmmm...
ich wusste zwar immer, dass alte,weniger gehypte hifigeräte den modernen in nichts nachstehen, aber das sie nicht nur technisch gleichwertig ,sondern klanglich weit überlegen sein können als die moderne, high-end anlage eines guten hifi-studios , ist jetzt fakt für mich.

das muss ich erst mal verdauen... früher ahnte ich es mehr, weil ich mir nie mühe gab mit der säuberung,instandsetzung von hifi-geräten älteren datums,und sie teils sogar defekt liefen. macht man so einen alten schatz sauber, ölt beim plattenspieler die lager,säubert die sicherungen,kontakte, und spendiert ein neues cinchkabel kann die sonne dermassen aufgehen, dass man (ich zumindest) echt auf der couch sitzt/liegt und sich fragt, womit man eigentlich seine zeit verbracht hat in all den jahren - neuen geräten hinterherlaufen und tunen, auf voodoo vertrauen und nach kurzer zeit genervt sein von den eigenheiten der geräte, die nichts richtig - natürlich - machen.

ohje ... jetzt rede ich mir auch nicht mehr ein mir gefällt alles,nur weils anders ist. ein zischelndes,aggressives sssssssssssss,zb, ist ja auch übel.versuat einem fast den rest, der endlich stimmt.

odyssee zuende.


komischerweise war ich in lautsprecherfragen immer der retro-typ, einfach weil ich zuviel weiss,erfahren habe, als dass ich irgendeiner neuen mode etwas abgewönne - wenns um die klangreproduktion an sich geht, sind LS sowie chassis der frühestens generation von hi-fi (60er) topaktuell. das gilt wohl auch für die - simple audio- elektronik gleichermassen.

hallo yorck/ dirk -- bis vor etwas 3 wochen habe ich dir nur in fragen lautsprechertechnik zustimmen können.ich glaubte einfach nicht daran, dass auch plattenspieler,verstärker in den letzten 40 jahren nicht besser wurden , akustisch.jetzt bezeuge ich ich das selbst auch für diese gattung der hifi-geräte!


[Beitrag von m_c am 20. Feb 2010, 14:10 bearbeitet]
Bepone
Inventar
#11 erstellt: 20. Feb 2010, 14:48
Hallo,

beim Zischeln handelt es sich meiner Erfahrung nach im allergrößten Fall um Abtastfehler des Tonabnehmers.

Eine korrekte Justage nach Schablone (DIN oder IEC) oder nach Herstellervorgabe des Armes/Plattenspielers minimiert das ganze, da sich dadurch erwiesenermaßen die Abtastverzerrungen minimieren.

Dazu korrektes Antiskating, Auflagekraft, Azimut ist Pflicht.


Einige Platten sind in der Hinsicht anspruchsvoll, andere weniger. Bei den anspruchsvollen braucht es ein gutes System, das damit klarkommt.

Mein persönlicher Spitzenreiter in der Beziehung: Shure V15/III mit Jico SAS Nadel. Absolut keine Zischelprobleme.
Aber auch andere Systeme können das "S" sauber abtasten und ein Zischeln ist die absolute Ausnahme (sollte normalerweise bei den meisten Systemen so sein!).


Mit Schmutz in der Rille hat das nichts zu tun. Kabelkapazität kann, falls zu hoch, auch zum Zischeln beitragen (Verschiebung der Resonanzstelle? Achtung, Halbwissen von mir )


Gruß
Benjamin
doppelkopf0_1
Stammgast
#12 erstellt: 20. Feb 2010, 15:28
Richtige Plattenwäsche kann auch helfen .

Edit :
das ändern DER LÄNGE DES SIGNALAUSGANGKABELS ÄNDERT DIE EL. DÄMPFUNG HAT ABER NICHTS MIT DEM ZISCHELN ZU TUN .

Stimmt leider nicht , die elektrisch Dämpfung übernimmt der Eingangswiderstand .
Versuch doch mal 33kOhm im Eingang.


[Beitrag von doppelkopf0_1 am 20. Feb 2010, 15:30 bearbeitet]
applewoi
Stammgast
#13 erstellt: 21. Feb 2010, 22:33
Das Schlangennest auszuräuchern kann schon Nerven kosten...letztendlich war es bei mir eine zu hohe Verstärkung der Phonostufe, die ich glücklicherweise über DIP Schalter in 10dB Schritten einstellen kann.
Die ganzen Justageorgien mit verschiedenen Schablonen, VTA, Azimuth usw. hatte ich von vorne bis hinten durch. Erst als ich auf den Tip eines Audiofreundes die Verstärkung der MC Stufe zurücknahm, ging ein Aufatmen durch den gestressten Leib.
Die latent vorhandene Übersteuerungsneigung bei den enegiereichen Zischlauten ist nur so an der Wurzel zu bekämpfen, alles andere ist herumdoktern an Symptomen.

Viel Erfolg,


frnk
m_c
Stammgast
#14 erstellt: 22. Feb 2010, 04:47
antwort<: anpassen der eingangsimpedanz der phonovorstufe an das aktuelle tonabnehmersystem, wobei man die verkabelung berücksichtigen sollte ( die allerdings bei mir in länge und kapazität in ordnung ist ).


ok -- dazu muss man dennoch sagen, dass man durch diese massnahme den hochtonbereich als ganzes verändert, im klang und wohl auch der dynamik.
also das zischeln selbst entsteht aber definitiv NICHT dadurch, sondern wird nur akustisch minimiert. also symptombekämpfung.

ein zu ausgeprägter hochtonanteil, durch unpassende kapazitäten ist verständlich, ebenso die aussage einer person, aus dem analog-forum, dass jede phonostufe eine art "schwingkreis" besitzt, die kurzzzzzzzzz oberhalb des hörbereiches liegt.
bei diesem schwingkreis wird dann von "standartwerten" ausgegabgen, daher fallen hochpegelige mm`s aus dem rahmen,die kabelkapazität alleine dürfte ,im verhältnis dazu, recht unkritisch sein - m.e.: je kürzer , desto richtiger,als simple faustregel .obwohl dass sicher nicht von allen geteilt wird,aber wer misst schon seine gesamtkapazitäten von nadel,ta,kabel,anschlüssen etc durch und gleicht die exakt auf die eingangskapazität der phonvorstufe ab?
das hiesse ja man bräuchte auf jeden fall regelbare phonovorstufen, zur anpassung an die gemessenen werte.


also dieser "schwingkreis" wie die person sich ausdrückte soll bei 25 khz liegen! als standardwert/-grösse.

das habe ich so nicht gehört bisher und macht mich skeptisch, ob unter diesen vorraussetzungen überhaupt eine überspitzte hochtonverschiebung bewältigt werden kann.
denn schon 20khz sind absolut hörbar,in mischklängen sowieso,oder geräuschen.

gut : aber nicht vergessen: das ZZZZZZISCHHHHHELN an sich rührt daher nicht! es wird lediglich - je nach nadel,ta,kabelkapazität,phonovorstufe RELATIV VERSTÄRKT ODER ABGESCHWÄCHT.

das zischeln besteht aus verzerrungsanteilen! abtastbedingt!

worin auch immer die gründe liegen, es werden wohl mehrere sein, die sich auch wiederum gegenseitig verstärken oder eher nicht.



--


also ich bekomme das zischeln auch nicht mit unterschiedlichsten eingangskapazitäten in der vorstufe weg zumindest.
und auch mit unterschiedlichen mV pegel bei unterschiedlichen systemen.leider sind meine geschätzten systeme am stärksten davon betroffen, die schnell, sauber,durchgeziechnet und rhythmisch punktgenau (am thorens) spielen.

schade ... wirklich ... werde noch experimentieren und freue mich auf tips hinsichtlich ta, die gut auflösend,und im hochtonbereich schnell und sauber spielen und weniger zischeln.

ortofon nr.2 bronze zum beispiel?? kennt sich da jemand aus ?
ansonsten kann ich mir gleich ein shure 97,oder 91 an die headshell klemmen, die sind rund im klang, aber nicht mein fall.
Hörbert
Moderator
#15 erstellt: 22. Feb 2010, 09:46
Hallo!

Neben einer Frage des verwendeten Equipments dürfte es sich bei deinem Problem vor allem um ein Justageproblem des Tonabnehmers handeln.

Nun ist -offen gesagt-, ein kleiner Thorens TD-115 MKII der mit dem TP-30 bestückt ist und der mit dem 3M-red betrieben wird nicht gerade das geeignete Equipment um ein absolut fehlerfreies Abtastergebniss zu erzielen, -wenn dem so wäre wäre jedes teuerere Equipment reine Geldverschwendung und wir alle wären blöd-. Mit gewissen Abstrichen an die erzielbare Abtast- und Klangqualität mußt du bei diesem Equipment schon leben.

Durch eine möglich exakte Justage des Tonabnehmers läßt sich zwar einiges, -immer auch abhängig vom restlichen verwendeten Equipment und von der damit gehörten Musik-, aus dem kleinen Thorens nebst 2M-red herausholen und die schlimmsten Abtastfehler lassen sich dadurch auch minimieren aber über eine gewisse Grenze kommst du damit nicht hinaus.

Die Justage sollte möglicht mit einer auf den Tonarm optimierten Schablone erfolgen, hier ein Artikel der ein erhellendesw Licht auf die Zusammenhänge wirft: http://www.vinylengine.com/arc-protractors.shtml Hier noch eine Auswahl an vorgefertigten Schablonen die dir eine Linderung deines Problems verschaffen können: http://www.vinylengine.com/cartridge-alignment-protractors.shtml

Wenn diese Parameter erstmal Optimiert sind kannst du als nächstes das eventuell auch noch vorhandene Kapazitätsproblem angehen.

MFG Günther
m_c
Stammgast
#16 erstellt: 22. Feb 2010, 11:56
@hörbert

der ta ist richtig justiert. es ist albern den thorens 115mk2 abzuwerten.
es gibt technisch bessere tonarme - auch das - aber ich kenne keinen plattendreher den du daneben stellst, der mit ähnlichem ta entschieden besser klingt.
auch kein rega p5, kein dual1228, kein goldring 1-J.

ich habe es diese geräte zuhause, und meinen thorens auch zu 2 händlern mitgenommen.
bei einer lp die ein händler im regal hatte, aber nicht in und auswendig kannte, hat er den klang des thorens mit ortofon nr2 stimmiger gefunden, als über den rega p5 mit lyse.
bei umschalten hat der händler den rega p5 den er selbst verkauft nicht heraushören können.

viel entscheidender hinsichtlich des gesamtklanges, ist der eigenklang des verstärkers,vor-endstufe als der unterschied der tonarme.
niemand wird einen tonarm auch nur ansatzweise heraushören, wenn er die kette ,die lp,den raum, nicht in und auswändig kennt,und selbst dann gibt es sicher kaum ein besser oder schlechter.
ich habe mit plastikdrehern zu tun gehabt mit ortofon electro, die klangen auch an diversen verstärkern besser als ein dual1228 mit at120 ,oder shure 97xe.
das ist für mich so ein "geschwafel" (sorry) das mit den tonarmen,und den unterschiedlichen plattentellern,und auflagen,und des gehäuses-- ne , da redet man sich echt selbst was ein, bzw man "weiss ja" dass das eine besser ist, und auch besser,technischer aussieht. das hat mit echtem hören wirklich nichts zu tun.
übernommene meinung von angeblichen fachleuten.belegt mit zahlen, werten, diagrammen, die null musik von sich geben und auch nicht dahingehend interpretierbar sind.
doppelkopf0_1
Stammgast
#17 erstellt: 22. Feb 2010, 12:13
Tach.

Hast jetzt genug Ansätze zur Lösung DEINES Problems bekommen , aber da du ja eh alles besser weisst , machts hier wohl keinen Sinn mehr .
Hörbert
Moderator
#18 erstellt: 22. Feb 2010, 13:46
Hallo!

Ich werte deinen heiligen TD-115 MKII nicht ab sondern ich gebe dir eine Analyse deiner Problemstellung auf Grund meiner Erfahrungen mit einr ganzen Reihe von Plattenspielern, Laufwerken, Tonarmen und Systemen.

Wenn dir das nicht passt, -auch gut-, sehe zu wie du mit deinen Verzerrungen klar kommst. Jedenfalls habe ich es nicht nötig hier an eine Wand hinzureden.

Viel Erfolg noch. Wenns nicht klappt kannst du ja einfach damit weitermachen dir die Verzerrungen schönzureden.

Ich bin dann mal weg aus dem Tread.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 22. Feb 2010, 13:47 bearbeitet]
-Puma77-
Inventar
#19 erstellt: 22. Feb 2010, 19:22
Hey Jungs,

seid einer Woche nenne ich mich auch als Anhänger der Vinylfraktion zugehörig. Vorweg kann ich sagen, dass ich mehr als begeistert von dem Medium bin

Leider habe ich wie der Threadersteller ebenfalls fiese Zischlaute bei Stimmen. Am Donnerstag wird sich der Händler mal meinen Dreher komplett anschauen.

Ich werde dann mal schreiben, was die Ursache ist.

Gruß


[Beitrag von -Puma77- am 22. Feb 2010, 19:23 bearbeitet]
applewoi
Stammgast
#20 erstellt: 22. Feb 2010, 21:54

doppelkopf0_1 schrieb:
Tach.

Hast jetzt genug Ansätze zur Lösung DEINES Problems bekommen , aber da du ja eh alles besser weisst , machts hier wohl keinen Sinn mehr . :cut



Besser hätte ich es nicht ausdrücken können. Jeder blamiert sich so gut wie er kann.

Ein schönes, verzischtes Ignorantendasein noch, hörr_m_c!


frnk
m_c
Stammgast
#21 erstellt: 23. Feb 2010, 06:02
erst wurde von den antwortenden der grund des zischelns auf kapazitätsprobleme geschoben, dann auf die justage, dann auf die einggangskapazität des phonoamps, dann drehte sich alles im kreis bei denen und es wurde wiederholt, anstatt sich einfach mal den thread mit meinem posting durchliest, indem ich aussage, dass es an allem nicht liegen kann, da ich diese alternativen bereits erfüllt bzw durchprobiert habe, aber nein, es wird einfach nur irgendwas wiederholt.
das zeigt mir dass da keine konstruktive energie hinter solchen aussagen steht, es wird einfach darauf beharrt was man eben so meint. und es wird weder zur kenntnis genommen, was der andere sagt, noch das gesagt gedanklich verarbeitet um zu einer lösung des immer noch bestehenden problems zu kommen.

also das nenne ich ignorant!

jeder glaubt recht zu haben, nur um des rechthabenswillen, weil jeder meint sich mit etwas auszukennen.und sich brüstet mit seinem eigentlichen unwissen.

das ist keine verächtlichmachung ,sondern sachlich und logisch schlüssig, dass die bisherigen statements nixht zutreffend sind.

kein kabel verursacht zischeln, auch keine impedanzgrösse.und eine falschjustage führt zu verzerrungen, die ein anderes thema sind, und zb dann auftreten: 1.a) wenn der tonabenhmer in seiner kröpfung,und seinem überhang nicht über die gesamt platte konstant in der rillenspur abtastet, b) die nadel verstaubt,verfusselt , oder c)verbogen bzw defekt,einseitig abgenutzt ist. 2.a) die platte in der abtastrille verkratzt ist ,b) dreckig ist, wobei dieser schmutz erst gar nicht direkt wahrnehmbar sein muss, sondern sich nur in einem bestimmten lichteinfallswinkel als dunkelbraune schlierenneigung manifestiert. letzterer dreck ist u.u. auch mit mehrmaliger plattenwäsche kaum zu entfernen.
nass abgespielte platten knistern und knacken extrem trotz äusserlicher unversehrtheit, können aber gewaschen werden, meist bleibt ein stärkeres grundrauschen zurück, verzerrungen oder zischeln( 2 unterschiedliche phänomene) treten aber nicht auf.
das zischeln ist ein ganz anderes phänomen, als die allgemeinen verzerrungen, meist zur plattenmitte hin.
es tritt meist über die gesamt plattenrille auf.es tritt bei einigen platten eher auf als bei anderen, und vor allem tritt es bei einer bestimmten art der ursprünglichen aufnahme auf.
sampler eiiner band/ eines musikers mit stücken/songs aus einer grösseren zeitspanne sind da bei allen stücken/tracks sehr unterschiedlich in der zischelneigung.
einige platten zischeln in einer pressung auch weniger als eine platte in einer anderen pressung.

einige aufnahmen - sei es auf cd oder als lp vorliegend - zischeln auf beiden medien, meist aber auf der lp mehr, und vor intensiver.

da ich auch überzeugt bin , dass es sich letztlich um abtastfehler handeln muss - und das mögen einige nun akzeptieren oder nicht - halte ich die möglichkeit, für plausibel, dass es entweder der tonabnehmer, mit seinem eigenschliff ist, der sich besser oder schlechter zur abtastung eignet, oder dass die schallplatten an sich schadhaft sind, ohne dass es mit blossem auge erkennbar wäre.

hörbert scheint mit seiner aussage zum thorens td115 zu sagen:
das gerät ist an sich so schlecht beschaffen, dass eine korrekte abtastung gar nicht erst erfolgen kann. besonders der tonarm sei so schlecht, dass man damit leben muss, oder auf hochwertigere plattenspieler ausweichen muss.
das ist die aussage hinter diesem posting.

aber kann es sein dass thorens einen solchen dreher überhaupt gebaut hat. und was an dem tonarm soll denn das zischeln hervorrufen?
das einzige was in hörberts aussage als antwort dazu erscheont wäre doch : der tonarm beeinflusst die nadel in der abtastung dahingehend, dass sie quasi dauerhaft dejustiert ist, also kröpfung,azimuth und überhang dauerhaft verfehlt, da der tonarm eben so funktioniert.

was soll denn an diesem tonarm dran sein? er wackelt nicht rum, zeigt keine seitenneigung,der ta wird strikt über die spurrille geführt, und die einschlägigen schablonen, zeigen dass an allen stellen der lp , die justage sitzt.

oder hat der tonarm des gerätes eine magnetische strahlung oder bilden sich elekrtrische wirbelströme, die bei frequenzen eine zischlautverzerrung herbeiführen?

versteht mich recht - oder versucht es vielleicht. aber wenn sich jemand an mich wendet, mit einer frage,einem problem, dann weiss ich entweder, wie ich den sachverhalt erklären kann, oder weiss wie man abhilfe schaffen kann. oder ich halte mich zurück.

hätte hörbert gesagt, dass diese zischlaute bei einem ganz bestimmten tonarm nicht auftreten, dann wäre es wenigstens eine hilfe gewesen. das hätte ich nachprüfen können, und dann wäre es entweder falsch oder richtig, bzw zutreffend oder nicht zutreffend gewesen.

--- ich lese sehr genau was andere schreiben, oft kann man dahinter das erkennen was jemand ausdrücken will, oder dessen intention.
dieses aneinander-vorbei-gerede mit phrasen, pseudowissen, kühnen behauptungen die nicht falsifizierbar sind, schön- oder schalfärberei machen uns jeden tag das leben verdammt schwer. es könnte für alle alles leichter sein. lebendiger und schöner, erfahrungsreicher und -werter.

- wer ist der ignorant? der der etwas weiss, und es verschweigt wenn drum gebeten wird? oder der andere mit halben wahrheiten hinters licht führt, weil zwar etwas dran ist , worüber er redet , aber die ganze wahrheit verschweigt dabei?oder der ,der eine unsinnige behauptung äussert und sein gesicht wahren will, indem er einfach auf jmd draufschlägt, der dessen ansicht nicht akzeptiert?


[Beitrag von m_c am 23. Feb 2010, 06:20 bearbeitet]
-Puma77-
Inventar
#22 erstellt: 23. Feb 2010, 09:31
So, Jungs,

jetzt atmen wir alle nochmal tief durch und besinnen uns auf den eigentlch Grund dafür, warum wir hier im Forum -im Zemtrum unseres Hobbies - aktiv sind

Genau, am Spaß an der Freude
und der Lust, uns über unsere Leidenschaft auszutauschen.

Gruß


[Beitrag von -Puma77- am 23. Feb 2010, 09:32 bearbeitet]
detegg
Administrator
#23 erstellt: 23. Feb 2010, 10:17

-Puma77- schrieb:
Genau, am Spaß an der Freude :*

... schönezzzz Schluzzzzwort!

:-) Detlef
violette
Stammgast
#24 erstellt: 23. Feb 2010, 11:07
Hallo Leute

Der konstrukteur von TD 115 hat ein sehr gut TD (Qualität/Preis Relation verhältnis) konstruiert , er hat auch der TD 524 entwicckelt

Das Abtastverhalten des Tonarms zusammen mit unserem Prüfsystem Shure V15 IV ist sehr gut. Tiefe Frequenzen mit großen Amplituden werden mit sehr geringen Auflagekräften sauber abgetastet. Für die Abtastung von 80 µm Auslenkung, die normalerweise bei Schallplatten kaum auftritt, werden weniger als 10 mN (1 Pond) benötigt. Die 10,8-Hz-Impulspakete der Shure-Platte TTR 103 werden selbst mit einer Auflagekraft von 11 mN (1,1 Pond) sauber abgetastet. Die Möglichkeit der Verwendung von dynamischen Tonabnehmern bietet sich an; Brummeinstreuungen konnten nicht festgestellt werden.

Der Klasse des Tonarms entspricht auch der sehr geringe horizontale Spurfehlwinkel, der bei den Plattenradien 65 mm und 130 mm den Wert Null hat und maximal im relevanten Bereich 1,2 Grad erreicht. Lediglich in den Ein- und Auslaufrillen steigt er auf 1,6 Grad. Abgesehen von den Schönheitsfehlern bei der Auflagekrafteinstellung hinterlässt der TD 115 einen sehr guten Eindruck. Dies gilt besonders für das Laufwerk mit seinem Riemenantrieb. Daher ist es verständlich, dass die Firma Thorens diesem Antriebssystem treu bleibt. Normalerweise wird der TD 115 mit eingebautem Tonabnehmersystem geliefert. Zum Zeitpunkt des Tests konnte uns allerdings das Tonabnehmersystem nicht zur Verfügung gestellt werden.

MESSWERTE FÜR TECHNISCH INTERESSIERTE
Laufwerk
Gleichlaufschwankungen ± 0,04 %
Drehzahlfeinregulierung + 0,6 % / - 5,2 %
Drehzahlabweichung zwischen
1 und 25 Min. nach dem Start 0,15 %
Rumpelfremdspannungsabstand 50 dB
Rumpelgeräuschspannungsabstand 68,5 dB
Rumpelstörabstand
(Bereich 20 Hz - 315 Hz) 53 dB
Tonarm und Tonabnehmer
Shure V15 IV
Tiefenabtastung 315 Hz
Auflagekraft für 63 µ 0,75 p
Höhenabtastung 10,8 kHz
Auflagekraft für 30 cm/s 1,1 p
Optimale Auflagekraft 1,1 p
Tiefenresonanz Horizontal 7,5 Hz
Tiefenresonanz Vertikal 11 Hz
Abmessungen (B x H x T) 34 x 13 x 36 cm
Ungefährer Handelspreis 548,- DM

Ein LW-Tonarm Überprüffunung soltte mal erstmal gemacht werde (mehr Infos per PN)

Mfg
Joel


[Beitrag von violette am 23. Feb 2010, 11:09 bearbeitet]
m_c
Stammgast
#25 erstellt: 23. Feb 2010, 12:15
danke joel

diese aussagen stimmen mit meinem technischen verständnis überein, und belegen die qualität dieses unbeachteten und ignoranterweise verlächelten thorens td 115mk2.


ich habe einfach zuviel plattenspieler als dass ich - bis auf das plastikgehäuse . an diesem gerät einen tadel haben könnte.

ich danke joel, und habe auch die feststellung gemacht, dass der thorens mit geringem gewicht des abtasters gut bestellt ist.

übrigens:
wäre das gerät und der tonarm eine fehlkonstruktion oder einfach minderwertig, würde ich nicht so gute justageergebnisse hinbekommen.
von der aussenrille bis zur anfang endrille wird die kröpfung wunderbar eingehalten.
ich werde das gerät wieder mit einem shure-system bestücken, das v15 ist unter 500eu neu nicht zu erhalten, dass es gut ist, sagt mir mein gedächtnis, und dass das zischeln damit unauffälliger ist auch.

shure v15 - oder eventuell m91gd ? ist ja 3 klassen kleiner.
neu und günstig gibts sonst das shure 97xe, das meiner erfahrung keine probleme macht, die nicht auf seiten der schallplatte zu suchen wären.

wenn ich den thorens wieder aktiviere, wäre ich an dieser stelle für tonabnehmertips, hinsichtlich zischfreier abtastung und dennoch gutem auflösungsvermögen dankbar.

der thorens ist zur zeit meine referenz. ja der 115mk2.hält vergleichen mit rega p5 stand, kann also nicht minderwertig sein.
germi1982
Moderator
#26 erstellt: 23. Feb 2010, 22:09

m_c schrieb:
erst wurde von den antwortenden der grund des zischelns auf kapazitätsprobleme geschoben, dann auf die justage, dann auf die einggangskapazität des phonoamps, dann drehte sich alles im kreis bei denen und es wurde wiederholt, anstatt sich einfach mal den thread mit meinem posting durchliest, indem ich aussage, dass es an allem nicht liegen kann, da ich diese alternativen bereits erfüllt bzw durchprobiert habe, aber nein, es wird einfach nur irgendwas wiederholt.
das zeigt mir dass da keine konstruktive energie hinter solchen aussagen steht, es wird einfach darauf beharrt was man eben so meint. und es wird weder zur kenntnis genommen, was der andere sagt, noch das gesagt gedanklich verarbeitet um zu einer lösung des immer noch bestehenden problems zu kommen.

also das nenne ich ignorant!

jeder glaubt recht zu haben, nur um des rechthabenswillen, weil jeder meint sich mit etwas auszukennen.und sich brüstet mit seinem eigentlichen unwissen.

das ist keine verächtlichmachung ,sondern sachlich und logisch schlüssig, dass die bisherigen statements nixht zutreffend sind.

kein kabel verursacht zischeln, auch keine impedanzgrösse.und eine falschjustage führt zu verzerrungen, die ein anderes thema sind, und zb dann auftreten: 1.a) wenn der tonabenhmer in seiner kröpfung,und seinem überhang nicht über die gesamt platte konstant in der rillenspur abtastet, b) die nadel verstaubt,verfusselt , oder c)verbogen bzw defekt,einseitig abgenutzt ist. 2.a) die platte in der abtastrille verkratzt ist ,b) dreckig ist, wobei dieser schmutz erst gar nicht direkt wahrnehmbar sein muss, sondern sich nur in einem bestimmten lichteinfallswinkel als dunkelbraune schlierenneigung manifestiert. letzterer dreck ist u.u. auch mit mehrmaliger plattenwäsche kaum zu entfernen.
nass abgespielte platten knistern und knacken extrem trotz äusserlicher unversehrtheit, können aber gewaschen werden, meist bleibt ein stärkeres grundrauschen zurück, verzerrungen oder zischeln( 2 unterschiedliche phänomene) treten aber nicht auf.
das zischeln ist ein ganz anderes phänomen, als die allgemeinen verzerrungen, meist zur plattenmitte hin.
es tritt meist über die gesamt plattenrille auf.es tritt bei einigen platten eher auf als bei anderen, und vor allem tritt es bei einer bestimmten art der ursprünglichen aufnahme auf.
sampler eiiner band/ eines musikers mit stücken/songs aus einer grösseren zeitspanne sind da bei allen stücken/tracks sehr unterschiedlich in der zischelneigung.
einige platten zischeln in einer pressung auch weniger als eine platte in einer anderen pressung.

einige aufnahmen - sei es auf cd oder als lp vorliegend - zischeln auf beiden medien, meist aber auf der lp mehr, und vor intensiver.

da ich auch überzeugt bin , dass es sich letztlich um abtastfehler handeln muss - und das mögen einige nun akzeptieren oder nicht - halte ich die möglichkeit, für plausibel, dass es entweder der tonabnehmer, mit seinem eigenschliff ist, der sich besser oder schlechter zur abtastung eignet, oder dass die schallplatten an sich schadhaft sind, ohne dass es mit blossem auge erkennbar wäre.

hörbert scheint mit seiner aussage zum thorens td115 zu sagen:
das gerät ist an sich so schlecht beschaffen, dass eine korrekte abtastung gar nicht erst erfolgen kann. besonders der tonarm sei so schlecht, dass man damit leben muss, oder auf hochwertigere plattenspieler ausweichen muss.
das ist die aussage hinter diesem posting.

aber kann es sein dass thorens einen solchen dreher überhaupt gebaut hat. und was an dem tonarm soll denn das zischeln hervorrufen?
das einzige was in hörberts aussage als antwort dazu erscheont wäre doch : der tonarm beeinflusst die nadel in der abtastung dahingehend, dass sie quasi dauerhaft dejustiert ist, also kröpfung,azimuth und überhang dauerhaft verfehlt, da der tonarm eben so funktioniert.

was soll denn an diesem tonarm dran sein? er wackelt nicht rum, zeigt keine seitenneigung,der ta wird strikt über die spurrille geführt, und die einschlägigen schablonen, zeigen dass an allen stellen der lp , die justage sitzt.

oder hat der tonarm des gerätes eine magnetische strahlung oder bilden sich elekrtrische wirbelströme, die bei frequenzen eine zischlautverzerrung herbeiführen?

versteht mich recht - oder versucht es vielleicht. aber wenn sich jemand an mich wendet, mit einer frage,einem problem, dann weiss ich entweder, wie ich den sachverhalt erklären kann, oder weiss wie man abhilfe schaffen kann. oder ich halte mich zurück.

hätte hörbert gesagt, dass diese zischlaute bei einem ganz bestimmten tonarm nicht auftreten, dann wäre es wenigstens eine hilfe gewesen. das hätte ich nachprüfen können, und dann wäre es entweder falsch oder richtig, bzw zutreffend oder nicht zutreffend gewesen.

--- ich lese sehr genau was andere schreiben, oft kann man dahinter das erkennen was jemand ausdrücken will, oder dessen intention.
dieses aneinander-vorbei-gerede mit phrasen, pseudowissen, kühnen behauptungen die nicht falsifizierbar sind, schön- oder schalfärberei machen uns jeden tag das leben verdammt schwer. es könnte für alle alles leichter sein. lebendiger und schöner, erfahrungsreicher und -werter.

- wer ist der ignorant? der der etwas weiss, und es verschweigt wenn drum gebeten wird? oder der andere mit halben wahrheiten hinters licht führt, weil zwar etwas dran ist , worüber er redet , aber die ganze wahrheit verschweigt dabei?oder der ,der eine unsinnige behauptung äussert und sein gesicht wahren will, indem er einfach auf jmd draufschlägt, der dessen ansicht nicht akzeptiert?



Da muss ich auch mal meinen Senf dazu geben...Ferndiagnose ist immer schwierig, ums mal kurz zu sagen...

Und bevor du hier motzt, hast du überhaupt eine der angebotenen Ansätze probiert, also die Kapazität des Kabels GEMESSEN bevor du jetzt hier herumgemotzt hast? Dann kann man mit Sicherheit sagen dass es das nicht ist, und zwar eher als wenn du dich hinstellst und hälst große Reden von wegen kann nicht sein, aber willst trotzdem weiter mit Ansätzen gefüttert werden!

Bei Fehlersuche geht man nach dem Ausschlussverfahren vor, und da prüft man alles nach und schätzt nicht ein das es das nicht sein kann, denn das ist es dann oftmals. Man arbeitet sich dann durch Ausschluss der anderen Möglichkeiten vor bis man die tatsächliche Ursache hat. Das kann auch das System selber sein, manche zischeln etwas, wenn das nicht passt sollte man sich nach Ersatz umsehen und das Modell meiden. Das wäre aber erst die Option die ich zum Schluss angehen würde, denn die geht ins Geld. Meßgeräte sollte man bei sowas sowieso besitzen, also ein ordentliches Multimeter zur Messung von Strom, Spannung, Widerstand und evt. noch Kapazität.


[Beitrag von germi1982 am 23. Feb 2010, 22:11 bearbeitet]
m_c
Stammgast
#27 erstellt: 24. Feb 2010, 07:26
ich erwarte nichts .

ich habe das kabel nicht gemessen hinsichtlich dessen kapazität.

letzteres ist auch sinnfrei.zu messen wäre nämlcih die kapazität des gesamtkreises, vom ta hin zur eingangsbuchse des phonovorverstärkers.
und auch das reicht nicht.

angenommen du kennst diese(n) Wert(e), dann kennst du vielleicht auch - bei regelbaren phonovorverstärkern - die kapazität , die du regeln kannst.
du kennst aber nicht den schaltkreisaufbau, noch nach welchen verfahren die kapazität, die du als konsument "einstellen" kannst berechnet ist.

es sei denn du bist technisch begabt darin. - ich nicht.ist mir auch zu müssig.
ich bin faul und nutze eher meine intelligenz, die mir sagt:


" keine kabellänge führt zu verzerrt zischelnden s-lauten "


so - sagte ich bereits ca 9 mal. für jeden der sich angegriffen fühlt, möge dieser satz ganz individuell ans herz gelegt sein.
für dich, für uns ,für alle.


- komisch , dass niemand auf die theorie mit dem schwingungskreis, reagiert, die bei 25khz liegen soll- im idealfall.
das ist zwar nicht ursache für das zischeln, aber der casus knaxus ist, dass alle fachleute, die ihren senf abgeben ,dieses theorem wohl meinen, ohne dass sie kenntnis davon haben.
ihnen wurde irgendwas von kapazitäten erklärt und so - weitergereichtes halbwissen, dass sie dann jedem auf die nase binden , bei allem, und wer das nicht kapieren will ist ein idiot.

ich kenne solche diskussionsverläufe aus anderen themenbereichen.psychologen nennen sowas vermasstes anpassungsverhalten.

-

das jetzt dürfen nur einige lesen:
es geht ums streiten, ums rechthaben, nicht um die sache.
es geht nicht um problemlösung. die menschen sind nicht zielorientiert. es gibt einige die sich das leisten können, die anderen versuchen solange auf auf den mitmenschen herumzutreten, bis die getretenen glauben, dass sie es sich leisten können, getreten zu werden.

am ende des tret-kreises dreht der meister der masse seine kreise und nimmt den ein oder anderen aus dem spiel. aber nicht weil es ihm missfiele, dass was geschieht, sondern um den getretenen zu zeigen, dass sie endlich die lücke frei wird, in die sie hineintreten können.

---
ich könnte ja mit einem satz dem spuk mit dem unsinn der kapazität und dem angeblichen zusammenhang mit dem zischeln ein ende setzen.
ich schaue mir nur das treiben an, um zu erfahren, ob es jemanden gibt, mit dem sich ein gedankenaustausch lohnen würde.

danke bitte
doppelkopf0_1
Stammgast
#28 erstellt: 24. Feb 2010, 08:59

- komisch , dass niemand auf die theorie mit dem schwingungskreis, reagiert, die bei 25khz liegen soll- im idealfall.


Blödsinn ! Lass dir mal die CD4 Wiedergabe erklären ( nicht von mir , dir erklär ich garnix , keine Lust )

Diesen Satz solltest DU dir mal auf die Stirn schreiben :


ihnen wurde irgendwas von kapazitäten erklärt und so - weitergereichtes halbwissen, dass sie dann jedem auf die nase binden , bei allem, und wer das nicht kapieren will ist ein idiot.


Selten hab ich so nen Mist lesen müssen.

Du hast ein Standardproblem , aber gibst dich absolut beratungsresistent . Viel Spass noch .

Und Tschüss .


[Beitrag von doppelkopf0_1 am 24. Feb 2010, 13:37 bearbeitet]
germi1982
Moderator
#29 erstellt: 24. Feb 2010, 20:05
Ich gehe mal den CD4-Punkt an den Dirk genannt hat. CD4 ist ein diskretes vierkanaliges Quadrofonie-Verfahren das in den 70ern von JVC entwickelt wurde (ja, damals waren die noch gut dabei!). Quadrofonie ist der Vorläufer von Dolby Surround, heute würde man es 4.0 nennen.

Nun, es gab zwei Systeme bei der Schallplatte. Ein Mal SQ-Matrixquadrofonie wo durch Phasenverschiebung die hintern zwei Kanäle erzeugt wurden, und noch CD4. Bei CD4 sind die hinteren Kanäle in den hohen Frequenzbereich verschoben, ich rede von 50-60 kHz. Für die Abtastung der Platten wurde eine Shibata-Nadel benötigt und ein CD4-Demodulator der die hinteren Kanäle wieder in den hörbaren Bereich herunterholte, das Phonosignal wurde auch gleich verstärkt auf Line-Niveau und entzerrt nach RIAA-Kurve. Das Signal wurde dann mittels zwei Stereo Cinch- oder zwei DIN-Kabel in einen Quadro-Receiver eingespeist und man hatte echte diskrete Quadrofonie.

Bei sowas ist es meist das Kabel, die Phonoanschlüsse sind meist ok. Solche Probleme treten dann auf wenn Leute einfach das spezifische Kabel ersetzen durch ein stinknormales Kabel das eigentlich für Hochpegelquellen gedacht ist, entweder weil sie es nicht wissen oder weil ihnen das spezifische zu teuer ist. Wobei 1m RG 58 (zwei Stücke) seinen Dienst genauso tut mit angelöteten Cinch-Steckern. Das hat auch die passende Kapazität in der Länge, denn nicht umsonst wird beim Kabel angegeben pF/m...

http://www.produktin..._RG_58_C_U_de_en.pdf


Bei Moving Magnet-Systemen führt es zu zischeln, aber langsam ist es mir auch zu blöd mit dir zu diskutieren. Du hast das Problem, nicht ich oder einer der anderen Leute die dir versuchen zu helfen. Und wenn dir das nicht passt, dann kauf dir ein MC-System, dann hast du das Problem nicht mehr!


[Beitrag von germi1982 am 24. Feb 2010, 20:07 bearbeitet]
applewoi
Stammgast
#30 erstellt: 24. Feb 2010, 20:43

m_c schrieb:


ich schaue mir nur das treiben an, um zu erfahren, ob es jemanden gibt, mit dem sich ein gedankenaustausch lohnen würde.





Kann ich definitiv verneinen, du bist dir ja selbst genug.
germi1982
Moderator
#31 erstellt: 24. Feb 2010, 20:55
Aber so sind sie halt heute die Leute:

-Erwartungshaltung: extrem
-Leistungsbereitschaft: gegen null

Eine Möglichkeit sehe ich noch für den Threadstarter, da er ja noch andere Plattenspieler hat, das System von einem von denen an den Thorens montieren. Da die anderen ja wohl nicht zischeln, ist es dann auf keinen Fall das System sondern liegt am Spieler bzw. irgendwo im Innenleben von dem...wobei in dem Fall dann meist manipuliert wurde, sozusagen versucht zu optimieren aber keine Ahnung von der Materie hatte...die Hersteller haben sich schon was dabei gedacht wenn sie bestimmte Kabel verbaut haben...und die Anschlusskabel an Verstärker sind genau abgelängt und passen von der Kapazität (pF/m)...so dass es zum normalen Phonovorverstärker passt. Und anpassbare Kapazität des Phonoanschlusses braucht man nicht, wenn der Rest ordentlich gemacht wird. Damit wird höchstens der Bockmist ausgeglichen den man vorher woanders eingebaut hat...zur Hochzeit der Platte hat gabs sowas überhaupt nicht! Aber es gibt ja immer Leute die meinen sie können das Rad neu erfinden!

Das System abmontieren und an anderen Player montieren, wenn es da zischelt ist es das System...


[Beitrag von germi1982 am 24. Feb 2010, 21:02 bearbeitet]
vollcrass
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 25. Feb 2010, 00:50
Meine Güte!!!
Echt lustig was hier abgeht.

Meiner Meinung nach, liegt es am Hochtöner. Oder an deiner FQW. Allerding ist das nur eine unqualifizierte Meinung. Ich kenn das Problem aber auch von meinen etlichen Hochtöner Tests im Autohifibereich. Mir gingen auch immer Zischlaute auf den Nerv. Deswegen habe ich später, wie gesagt nach vielen Tests, nur noch im Auto Bändchenhochtöner eingebaut. Die Klingen einfach viel sanfter auch bei hohen Pegeln. Ob man nur das Problem abmildert, weiß ich nicht. Aber das Ziel wurde erreicht, es Nervt einfach nicht mehr und klingt einfach geil.
Das es bei Dir wirklich nur am Plattenspieler und dessen Kette liegt, ist meiner Meinung nach völliger Quatsch. Der wird mit Sicherheit einfach viel mehr Details als eine CD liefern und gibt diese Details nur weiter.

Ich werde zu dem Thema noch einmal meinen Cousin fragen. Er kennt sich extrem gut mit LS Entwicklung aus. Er selber ist auch in der Lage LS auszumessen und FQW zu bauen. Er kann dann eventuell noch seinen Senf dazu geben. Vielleicht ist es wirklich sowas wie ich vermute.

Pass nur auf, dass die Schärfe der "Platte" nicht auf die Schärfe deiner Ausführung abfärbt. Ansonsten hast du eigendlich Recht. Überall Voodoo hier...

Beste Grüße
Christian...

PS: Ansonsten hammer, was man sich alles für Gedanken machen kann. Hut ab!!! Vielleicht hilft einfach mal ne Nacht PA auf die Ohren... ;-) Sag bescheid, wenn du das brauchst...
detegg
Administrator
#33 erstellt: 25. Feb 2010, 01:56

vollcrass schrieb:
Meine Güte!!!
Echt lustig was hier abgeht.

... ja, und vielleicht auch etwas peinlich

Und Dein Comment ist echt krass!

:-) Detlef
vollcrass
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 25. Feb 2010, 09:25
Hi Detlef! :-)


detegg schrieb:

vollcrass schrieb:
Meine Güte!!!
Echt lustig was hier abgeht.

... ja, und vielleicht auch etwas peinlich

Und Dein Comment ist echt krass!




:-) Detlef


Guck mal auf meinen Namen!!!

Im Prinzip ist es doch so, man darf nicht alles so ernst sehen und schon gar nicht alles was so gesagt wird! Siehe meinen Kommentar! Aber sich so über Zwischlaute aufzuregen, das ist schon unglaublich krass eher vollkrass...

Ist doch eher verars...e oder???

Lustig hier!!!

Na ja, ihr braucht hierzu nichts mehr sagen... bin auch lieber wieder passiv. Ist gesünder... Hab ja eh keinen schimmer...

Beste Grüße mit viel Zisssssch.
CN


[Beitrag von vollcrass am 25. Feb 2010, 09:33 bearbeitet]
m_c
Stammgast
#35 erstellt: 25. Feb 2010, 10:32
thema : hochtöner:


ja , da hat ein user mal einen wichtigen punkt genannt.es gibt einen zusammenhang zwischen zischeln und dem hochtöner, allerdings liegt die sachlage schwieriger. ich habe diesen zusammenhang irgendwo im forum kundgetan.

nur soviel an dieser stelle: die zischlaute bei lp-wiedergabe ist im quellgerät zu suchen.
aber : und nun wirds komplex: WIE dieses obere frequenzspektrum wiedergegeben wird ist auch eine frage des hochtöners - nicht nur aber - und meist nicht des hochtöners selbst, sondern dem was im signalweg zwischen endstufe und hochtöner liegt.

also die frequenzweiche, üblicherweise mit widerständen bestückt.
nun verursachen diese keineswegs das zischeln, ebensowenig wie kapazität des phonokabels !! - ,sondern BEEINFLUSSEN es.

zusammen mit den meist minderwertigen hochtönern - meist: da anteilsmässig über 80% der masse.

wer bis hierher mitliest und -denkt weiss, dass das immer noch keine erklärung ist...
aber als anregung zum experimentieren,hören,überlegen sollte man es nutzen können.

widerstände beeinflussen den klang, und zwar nicht nur wie erwünscht, sondern besitzen klangartefarkte, über die sich keiner bisher gedanken gemacht zu haben scheint. die lehre heisst: widerstände haben - bis auf ihre funktion - keinen klangeinfluss. soviel sei gesagt ,ist herrschende meinung.
gehörte meinung kann es nicht sein, es sei denn eine anschauung ist entscheidungsrelevanter als der hör-sinn.

ohne "butter bei den fischen" könnte das ein endlosthread werden- moderator??

---

mal was neues : ein SHURE 91dm (dual-shure) ist hinsichtlich des zischelns angenehmer.ich experimentiere also noch. und bin für anregungen offen.
ich stelle mir gerade in langen hörsitzungen meine end-form der hifianlage zusammen. mit im rennen ist auch ein rotel ra712 , unter test/erfahrungsberichten gibts was dazu .
mein ehrgeiz ist es eine schallplattenwiedergabe darüber zu erreichen, die an das niveau meines ungekrönten königs der verstärkersektion heranreicht.
ob das lp-laufwerk nun thorens oder dual beschriftet sein wird, hängt auch mit der zischfreien, und dennoch glasklaren, hochmusikalischen und dynamisch feinsinnig und fetzigen hochtonwiedergabe des tonabnehmersystems zusammen.

shure91dm - im rennen (mit)
ortofon nr2 / red/bronze
shure95dm
ortofon mc3 turbo ( mc ,fällt wohl leider raus - ein supersystem )

goldring gr-1j (plattenlaufwerk) OHNE goldring-pseudo-highend-sound

dual 1228
thorens td115mk2
microseiki (ein kleines modell)
rega p5
monacor 104usb (man muss auch die kleinen mal erhören)
mit nagaoka mm321 und integriertem phonoverstärker

vom preis-werten monacor aus verlegenheit erworben, bin ich positiv überrascht, wenn man ihn über den integrierten entzerrer laufen lässt.
dieser zusammen mit einem quirlig-sauberen nagaoka könnte zwar kaum den objektiven königsthron erklimmen, aber wenn er einfach mehr spass macht bei rock-pop als das - doch eher biedere ortofon mit thorens, istt mir der stilbruch und das gelächter anderer egal, solange ich sie mit dem wohlklang meiner anlage übertönen kann.

-- so - zuviel off-topic ,


yes,sir


[Beitrag von m_c am 25. Feb 2010, 10:35 bearbeitet]
Maekki
Inventar
#36 erstellt: 25. Feb 2010, 14:11
Hi

Ich habe den Thread nur so überflogen, da ich einer ganz anderen Ansicht über das zischen auf den Platten bin.

Genau das selbe störende Problemchen hatte ich anfangs bei meinen beiden Spielern auch.
Mit Hilfe dieses Forums und seinen Usern habe ich es in den Griff bekommen.
Vorab möchte ich Dir sagen, dass natürlich eine vernümpftige und exacte Einstellung der SME Befestigung, des Headshell´s und der Nadelkrümmung ohne wenn und aber gegeben sein muss! Über die korrekte Tonarmhöhe und das Nadelgewicht möchte ich hier jetzt nicht wieder weiter erzählen - Das weist Du ja bestimmt schon selbst.

Wenn das alles wirklich passt ist das schon die halbe Miete.

Die Kabellänge, Kabelmaterial oder verschiedene Chinch-Stecker haben nichts mit dem einzelnen zischen der s oder x Laute zu tun, sondern ergeben nur im aller schlechtesten Falle ein matteres Gesamtklangbild. Dabei ist auch viel Voodoo zu finden was gar nichts bringt, ausser ein leeres Bankkonto
Mit Mittelklassekomponenten wie Nadel, Spieler, Amp und Lautsprechern ist für den Hörgenuss zuhause schon ein erheblich gutes Klangerlebnis zu zaubern. Wobei gute Lautsprecherchassis und abgestimmte Gehäuse die wichtigste Komponente dabei sind.

Meine Erfahrungen mit zischen und rauschenden Lauten hat mit der Pressung und Abnutzung der Platte zu tun.
Vinyls werden mit einem zweiseitigem runden Werkzeug aus Metall für nur 1-2 Sekunden am Fließband gepresst. Wenn nun das Werkzeug schon 500.000 Pressungen der selben Platte hinter sich hat, wird nicht jede einzelne Rille mehr so perfekt gepresst wie das erste Vinyl, da auch ein Verschleiß am Press-Werkzeug selbst vorhanden ist.
Vergleichbar ähnlich mit KFZ-Blechteilen aus dem Zubehör mit denen vom Vertragshändler. Da tun sich Abgründe in den Spaltmaßen und Passungen auf.
Die zweite Erfahrung sind einfach verschlissene Vinyls die ihre besten Zeiten hinter sich haben. Gerne können sie Kratzerfrei und Staubfrei sein, jedoch wird bei jeder Rille mit jedem Nadel durchlauf immer etwas Vinylmaterial abgetragen. Die gepressetn Informationen in den Rillenkanten werden somit unsauberer. Dieses hört man gut bei älteren jedoch optisch noch gut erhaltenen Vinyls.
Das Label "Warner" ist z.B. bekannt für schlechte Qualität, wo ein Rauschen und Zischen an der Tagesordnung ist/war. M.M. Westernhagen hat seine damaligen Platten dort machen lassen. Einfach ein Hörgrauß für heutige Verhältnisse.

Da es leider in Deutschland nur noch zwei oder drei Presswerke gibt weil die Nachfrage nach diesem Medium längst von der CD abgelöst wurde, ist natürlich die feine Pressqualität der heutigen "neuen" Vinyls erheblich schlechter geworden als die Qualität aus den 70er und 80er Jahren. Jedoch habe ich z.B. auch gute Erfahrungen mit neuen Vinyls gemacht. Die 12" Maxi von Kalkbrenner: Sky and sand ist im 180g Vinyl sogar meiner Meinung besser als die CD zu hören, aber auch eine Ausnahme.

Entweder lebst Du nun weiter mit dem kleinen Problemchen und hörst dafür Vinyl-Dynamik pur oder tendierst wieder zurück zur digitalen Loch CD. Denn aus einer alten Oma kann man keine Jungfrau machen. - Auch nicht im vergoldetem Kleidchen

Gruß Markus
vollcrass
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 25. Feb 2010, 20:33

Maekki schrieb:
Hi

Die zweite Erfahrung sind einfach verschlissene Vinyls die ihre besten Zeiten hinter sich haben. Gerne können sie Kratzerfrei und Staubfrei sein, jedoch wird bei jeder Rille mit jedem Nadel durchlauf immer etwas Vinylmaterial abgetragen. Die gepressetn Informationen in den Rillenkanten werden somit unsauberer. Dieses hört man gut bei älteren jedoch optisch noch gut erhaltenen Vinyls.
Das Label "Warner" ist z.B. bekannt für schlechte Qualität, wo ein Rauschen und Zischen an der Tagesordnung ist/war. M.M. Westernhagen hat seine damaligen Platten dort machen lassen. Einfach ein Hörgrauß für heutige Verhältnisse.

Da es leider in Deutschland nur noch zwei oder drei Presswerke gibt weil die Nachfrage nach diesem Medium längst von der CD abgelöst wurde, ist natürlich die feine Pressqualität der heutigen "neuen" Vinyls erheblich schlechter geworden als die Qualität aus den 70er und 80er Jahren. Jedoch habe ich z.B. auch gute Erfahrungen mit neuen Vinyls gemacht. Die 12" Maxi von Kalkbrenner: Sky and sand ist im 180g Vinyl sogar meiner Meinung besser als die CD zu hören, aber auch eine Ausnahme.

Entweder lebst Du nun weiter mit dem kleinen Problemchen und hörst dafür Vinyl-Dynamik pur oder tendierst wieder zurück zur digitalen Loch CD. Denn aus einer alten Oma kann man keine Jungfrau machen. - Auch nicht im vergoldetem Kleidchen

Gruß Markus



Deswegen sollte man immer ein paar gute Masterrecords haben. Dann kann man die Qualität am Besten beurteilen. Es gibt bei Platten wie auch CDs sehr große Qualitätsunterschiede (wem sag ich das). Hast du schon mit wirklich guten Masterrecords gehört? Wie ist da das Zischen?

Grüße
Chris...
Maekki
Inventar
#38 erstellt: 25. Feb 2010, 21:18

vollcrass schrieb:

Deswegen sollte man immer ein paar gute Masterrecords haben. Dann kann man die Qualität am Besten beurteilen. Es gibt bei Platten wie auch CDs sehr große Qualitätsunterschiede (wem sag ich das). Hast du schon mit wirklich guten Masterrecords gehört? Wie ist da das Zischen?

Grüße
Chris...



Mein Reden

Als "Master Records" oder Einstellrecords benutze ich eine neue Scheibe die perfekt klingt und eine der schlechteren Scheiben.
Da ich überwiegend gebrauchte aber noch sehr gute Vinyls habe und neue nach einiger Zeit auch als gebraucht an zu sehen sind, nehme ich einfach eine gute Zwischenmaßeinstellung an meinen Headshells vor.

Das heißt ich stelle das Headshellsystem so ein, dass es bei einer neuen und guten Vinyl perfekt klingt, makiere die Einstellung und nehme dann eine gebrauchte Vinyl und stelle diese wiederum so ein, dass sie am besten klingen.

Aus diesen beiden Positionen, die sehr Nah bei einander liegen, stelle ich die Zwischenmakierung ein.
So klingen neue und gebrauchte Vinyls zu 99,5 % sehr gut und klar.
Ist jedoch eine verschlissene Vinyl dabei, gehts da auch nicht ohne zischen - Da kannste einstellen bis die Schrauben dull sind.

Gruß Markus
Jazzy
Inventar
#39 erstellt: 25. Feb 2010, 23:41
m c,wende dich an den zuständigen Masteringingenieur.Er soll für dich den Deesser etwas schärfer einstellen,um dein sensibles Gehör zu schonen.Und noch was: MC-Systeme klingen NICHT dumpf.Soviel zum Gehör.
Maekki
Inventar
#40 erstellt: 26. Feb 2010, 12:17

Jazzy schrieb:
MC-Systeme klingen NICHT dumpf.Soviel zum Gehör.


Da schon! Aber nur weil die Verschraubungen und Kontakte an Headshell und SME vom vielen hin und her wechseln einfach fertig sind.
mark29
Stammgast
#41 erstellt: 26. Feb 2010, 14:17
Es gibt doch für Platten unterschiedliche Aufnahmevarianten RIAA zum entzerren ist das gebräuchliste aber nicht einzige Filter- Ich würd mal versuchen rauszufinden obs daran liegt und dann das entsprechende Filternetzwerk oder Entzerrvorverstärker verwennden...
Jazzy
Inventar
#42 erstellt: 26. Feb 2010, 20:37
Das mit den unterschiedlichen Entzerrerkennlinien ist IMHO nur relevant für Sammler.Wer hat schon alte LSC und Deccas rumliegen?Die meisten dürften Platten von 1970 und später besitzen.Da reicht RIAA aus.
@maekki: du warst nicht gemeint,sondern m-c!
Maekki
Inventar
#43 erstellt: 26. Feb 2010, 20:42

Jazzy schrieb:

@maekki: du warst nicht gemeint,sondern m-c!


Danke Dir, ich habs auch nicht auf mich bezogen
germi1982
Moderator
#44 erstellt: 26. Feb 2010, 22:19

Maekki schrieb:
...Die Kabellänge, Kabelmaterial oder verschiedene Chinch-Stecker haben nichts mit dem einzelnen zischen der s oder x Laute zu tun, sondern ergeben nur im aller schlechtesten Falle ein matteres Gesamtklangbild. Dabei ist auch viel Voodoo zu finden was gar nichts bringt, ausser ein leeres Bankkonto
...



Manche Leute geben da aber gern für Geld aus für Kram der so überflüssig ist wie ein Kropf. Nehmen wir mal ein spezielles Phonokabel, das muss ja von der Kapazität passen. Für ein fertiges Teil wollen manche Händler schon um die 100€ sehen...in meinen Augen ist sowas...ich sags lieber nicht. RG 58 entsprechend abgelängt erfüllt den Zweck genauso gut, nur da kostet der Meter 1€, also zwei Euro für ein Kabel da man ja Stereo hat. Dazu noch zwei Cinch-Stecker, da kostet einer von Neutrik so um die 2€, also 4€, alternativ DIN-Stecker von Neutrik für 1,60€ (je nachdem was man braucht)...Gesamtpreis 6€ für das Kabel...klar, man muss halt löten, aber das ist eine Sache die innerhalb weniger Minuten erledigt ist...und man hat einen Haufen Geld gespart und ein Kabel gebaut das seinen Zweck genauso gut erfüllt.

Das würde ich aber auch nur machen wenn das originale Kabel vom Hersteller defekt ist oder der Vorbesitzer einen Bastelanfall hatte und da einfach irgendein Kabel drangeklatscht hat...

Ich baue übrigens alle meine Kabel selber, habe ja noch einen alten Receiver mit DIN-Stecker, und die DIN-Kabel die man heute bekommt sind unter aller Kanone. Das härteste was ich da mal hatte war, dass kein Schirm vorhanden war...Signalmasse lief über eine fünfte Ader...

Seitdem nur noch Selfmade Kabel....ich nehme dafür Kabel wo jede Ader einzeln geschirmt ist, da ist die Kanaltrennung besser bei DIN. Meistens hat man bei DIN ja nur einen Schirm für alle Adern.


[Beitrag von germi1982 am 26. Feb 2010, 22:26 bearbeitet]
Maekki
Inventar
#45 erstellt: 26. Feb 2010, 23:55
Hi Marcel

Ja, über das Thema Hifi- Kabel, Verbindungsbuchsen und Stecker ist im Netz und in den Medien schon etliche Male berichtet worden.
Meißtens sind es die sogenannten High Tech Kabel für teuer Geld, die eher abfällig und belächelnd dar gestellt werden.

Ich persönlich finde, dass jeder Hifi Freak sich die Kabel und Verbinder kaufen sollte, wovon er/sie überzeugt sind.
Ob geflochtene oder mit Gewebeschlauch ummantelte Kabel, Ferritkerne oder ohne, mit Geschenkpapierschleifchen drum herum oder ohne - ist doch jedem dass seine.
Auch wenn es sich blöd anhört aber auch das Auge hört mit.

Aber bringen tuts wirklich nichts.
Das einzige was zählt ist der Leitungsquerschnitt auf den man achten sollte.
Ich wiederhole gerne meine Meinung aus einem anderen Kabel-Thread:
Wer meint mit teuren Kabeln das letzte Fitzelchen Leistung aus seiner Anlage heraus holen zu wollen, der solle sich doch lieber Gedanken um neue Komponenten seiner Anlage machen. Wenn man die "Wunderkabel" alle mal zusammen rechnet die benötigt werden, kommt man gut und gerne auf einige mehrere hundert Euros. Dafür gibts auch schon gute Lautsprecher oder Amps die vergleichsweise eine ganze Ecke mehr bringen als das Wunschdenken von Wunderkabeln.

Aber es gibt natürlich auch überall Querdenker, die frisieren ihren VW Polo und stecken hunderte von Euros da rein um in der Porscheklasse mit fahren zu wollen.
Das ist nur eine Metapher und soll keines wegs VW oder VW Fahrer abwertend darstellen.

Jedenfalls begrüße ich es auch mal zu lesen, dass sich auch andere User hinsetzen und ihre Kabel selber konfektionieren und zusammen löten, genauso wie ich. Es muss ja nicht immer alles fertig gekauft werden.

Gruß Markus


[Beitrag von Maekki am 26. Feb 2010, 23:57 bearbeitet]
m_c
Stammgast
#46 erstellt: 01. Mrz 2010, 09:48
danke für die technischen ausführungen von einigen. löblich ...

man (ich) sollte das "zischeln" einmal definieren. damit man weiss worüber man redet.
ich meine damit die s-laute die eben VERZERREND scharf wiedergegeben werden. nicht allgemeine verzerrungen der lp-wiedergabe ,hervorgerufen durch falsche justage etc.
ich meine auch nicht die deutliche pronouncierte wiedergabe des s-lautes. also nicht die mehr oder weniger erhöhte /verstärkte wiedergabe derselben.

bei den zischellauten, macht sich etwas geräuschhaftes bemerkbar. etwas , das mit der aufgenommenen musik/sprache nur mittelbar etwas zu tun hat.

wie gesagt verstärken bzw abschwächen dieses phänomens geht - ja sicher!dazu gibt es auch gröbere richtlinien.
riaa-,decca-,mastersvoice- entzerrerkennlinien gehören da , meinem verständnis nach auch in den themenkreis wie kapazitäten.

also dass mc-systeme ,nach äusserung zweier forumsteilnehmer nicht/wenig zischeln ist interessant und ein brauchbarer verständnisansatz.

in anbetracht der häufigkeit und der relevanz des zischelns ist es - m.e. - zuwenig diskutiert und erörtert.von daher ist der thread sicher ergiebig.

nach wie vor halte ich allerdings mechanische abtastprobleme für die relevanteste ursache des unangenehm-störenden zischelns.auch auf cd`s existiert es ja, aber nicht direkt unangenehm, eher klar,schnell abklingend, "verarbeitbar".

wie sehen diejenigen, die die wichtigkeit der phonokabelkapazitäten ansprechen die standartmässig verbauten kabel? passen die an die jeweiligen plattenspieler? und müsste man nicht die kapazitäten je nach tonabnehmersystem anpassen?
wenn nicht, hiesse das doch, dass es ein standardkabel geben muss, dass allen kapzitären vorgaben gerecht würde und grundsätzlich das richtige ist.oder ist da ein "denk"fehler?

nur mal vorab : sowohl mit standartstrippen als auch selbstgelöteten kabeln mit cinchsteckern ist das zischeln existent.
bevor sich am zischeln etwas veränderte, wenn man das kabel änderte, verschob sich eher der gesamte tonale bereich und die feindynamischen eigenschaften und das grundrauschen der platten.
also ist das zischeln nicht [überproportionali][/i] stark vom kapazitätsproblem betroffen, im vergleich mit den anderen akustischen/elektrischen eigenschaften eines phonokabels inklusive steckern.
-- selbst wenn sich etwas "besser" misst, ist der klangliche eindruck für mich relevanter,solange wir nicht wissen was den "klang" ausmacht.
Jazzy
Inventar
#47 erstellt: 05. Mrz 2010, 20:37
Ich vertrete den Standpunkt des niederkapazitiven Kabels(also unter 100pF/m) .Das an meinem SL 1210 mk2 hat 50pF.Regulierung dann mittels Phonostufe.Ich benutze allerdings zur Zeit nur MCs.Mit dem Ortofon Rondo Red und dem Ortofon MC 10 super habe ich keine verzerrten Sibilanten.Mit dem DL 103 schon manchmal.Die Sibilantenverzerrung ist erstens ein Mikrofonierungsproblem und erst in zweiter Linie eins von zu geringer Anstiegszeit beim Abspielequipment.Auch in natura stören mich manchmal verzerrte Sibilanten beim Sprechen.Also nicht in erster Linie ein HiFi-Problem.
rorenoren
Hat sich gelöscht
#48 erstellt: 06. Mrz 2010, 01:41
Moin,

wie schon anfangs erwähnt, würde ich auf die Schallplatten tippen.
(einfach mal anderswo hören!)

Es gibt halt einige, die einfach besch... gepresst oder aufgenommen wurden.

Da hilft das beste System nichts.

Übrigens habe ich beim DL103 festgestelt, dass dieses insbesondere in leichten, zu leichten Armen zum Zischeln neigt.
(leicht ist da relativ, da es zusätzlich eine feste, starre Headshell mag)

Es ist sonst für eine sphärische Nadel erstaunlich verzerrungsarm.

Ein Lautsprecherproblem würde ich ausschliessen, wenn Dergleichen nicht bei CD vorkommt.

Auch ein Kabelproblem dürfte nicht durch extremes Zischeln, vielmehr als Frequenzüberhöhung, bzw. Absenkung in Erscheinung treten.
(habe selbst je nach System zw. 47 und ca. 500pF meist kaum Unterschiede gehört)

Gruss, Jens
mark29
Stammgast
#49 erstellt: 08. Mrz 2010, 14:17
Also das folgende ist vielleicht zu theoretisch...

Aber- der Tonabnehmer (bzw. die Lagerung der Nadel) hat ja irgendwo eine Resonanzfrequenz... der Tonarm an sich auch... - vielleicht ist das grad ne ungünstige Kombination mit 2 gleichen Resonanzefrequenzen bzw. entsprechend eine oder mehrer Oktaven drunter oder drüber, so dass sich das System da irgendwo "aufschwingt"...

einen Tonarm aus Metall würd ich da als "gefährdet" betrachten...

aber bitte nicht lachen/für verrückt erklären- so stell ich mir das rein von der theoretischen Seite vor...
Jazzy
Inventar
#50 erstellt: 08. Mrz 2010, 15:00
Es sind aber zwei Schwingkreise!Ein mechanischer und ein elektrischer Schwingkreis.Und Metallarme sind da überhaupt nicht gefärdet,eher schon so Glump wie ein Geigenbogen,der schwingt sehr stark(habe selber einen hier rumliegen) .
mark29
Stammgast
#51 erstellt: 08. Mrz 2010, 15:32
naja Metall schwingt schon gern- und wenns dann noch ein Rohr mit konstanten Querschnitt ist hat man auch noch eine Luftsäule drin die schwingen kann...
Bei der Lagerung der Nadel mein ich schon, das diese auch mechanisch aufschwingen könnte. Das ist bei jeder elastischen Lagerung unvermeidlich.
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