Schwere Platten klingen verzerrt.

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DukSak
Neuling
#1 erstellt: 22. Okt 2017, 17:27
Hallo zusammen,
hab das Problem dass schwere Platten (z.B. Family - Anyway, SeeForMilesRecords) vor allem in den ssh Lauten bei Gesang sehr verzerrt klingen.

Folgendes habe ich schon gecheckt:
-gepflegte saubere Platten und keine verdreckte oder kaputte Nadel
-Auflagegewicht an oberer Grenze der Empfehlung des Herstellers
-Antiskating richtig eingestellt
-Geprüft dass der Plattenspieler gerade steht

Hatte jemand auch mal das Problem? Weiß jemand noch irgend ne Möglichkeit worans liegen könnte?

Danke für jede Antwort
doc_barni
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 22. Okt 2017, 17:30
Hallo,

vielleicht könntest du mal ein paar Angaben über dein Equipmentes verraten...ist doch nicht geheim, ...???

freundliche Grüsse

Wolfgang
DukSak
Neuling
#3 erstellt: 22. Okt 2017, 17:42
Thorens TD-115 MKII
Audio-Technica AT3070 (elliptisch)
doc_barni
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 22. Okt 2017, 17:58
...manche Billig-Systeme zischeln mehr und manche weniger, kommt auch Serienstreuung hinzu.....
DukSak
Neuling
#5 erstellt: 22. Okt 2017, 18:15
Es könnte vielleicht doch am Antiskating liegen:
Ich glaub nur am linken Kanal sind die Verzerrungen wirklich schlimm.
Dafür hat dieser eine bisschen bessere Auflössung in den Höhen als der Rechte.
Muss ich denn Antiskating nun geringer machen? (Verwechsel da gerne mal was)
DukSak
Neuling
#6 erstellt: 22. Okt 2017, 18:19
Ok das nehm ich zurück.
Ist aufm rechten trotzdem unerträglich schlimm.
doc_barni
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 22. Okt 2017, 18:20
einfach mal durchprobieren, damit kannst du so schnell nichts kaputtmachen.
akem
Inventar
#8 erstellt: 22. Okt 2017, 18:51
Was verstehst Du unter "schwere" Platten? Hohes Gewicht (=dick)? Oder schwer wiederzugeben?
Spiel mal ein bischen mit Antiskating und Auflagekraft. Wenn das nichts bringt prüfe die geometrische Justage des Tonabnehmers. Und dann gibt es da natürlich noch die Erkenntnis, daß Platten zur Mitte hin generell mehr verzerren, die einen mehr, die anderen weniger. Scharfe Nadelschliffe bringen da einiges aber so verzerrungsfrei wie die CD wirst Du die Plattenwiedergabe nie bekommen.

Gruß
Andreas
Wuhduh
Inventar
#9 erstellt: 22. Okt 2017, 19:05
Nabend !

Das Eigengewicht einer Schallplatte ist völlig schnurz. Wie kommt jemand darauf, daß Abtastfehler daraus entstehen ?

Es ist bekannt, daß bei Tonarm des TD110 , TD115 und TD115 MK2 die Skalierung des Antiskating nicht stimmt. Es muß ein viel höherer Wert eingestellt werden, Tendenz Wert 4 !

Die Anschaffung einer Testschallplatte ist ratsam.

Auflagekraft ? Warum nicht global 1,75p , weil FAST egal ?

MfG,
Erik
DukSak
Neuling
#10 erstellt: 22. Okt 2017, 19:31

Das Eigengewicht einer Schallplatte ist völlig schnurz. Wie kommt jemand darauf, daß Abtastfehler daraus entstehen ?


Nur ne Vermutung, aber vielleicht sind bei dickeren Platten die Rillen tiefer geschnitten.
imps
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 22. Okt 2017, 19:36
Solltest du 180' gr meinen, so sind sie etwas dicker und die Stellung des Arms ist etwas anders als bei "dünnen".
Solltest du das hören, Glückwunsch!
Ohne Spot
ron
DukSak
Neuling
#12 erstellt: 23. Okt 2017, 13:58
http://www.phonophon...en_Verzerrungen.html

Laut dieser Seite könnte mein Tonarmlager evtl. kaputt sein.
CarstenO
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 25. Okt 2017, 08:05
Ist das System korrekt justiert? (ich stelle diese Frage trotzdem)
Korrekt justiertes System und gerade stehender Plattenspieler stünden bei mir weiter vorne, als über das Gewicht der Schallplatte nachzudenken.
vinylrules
Inventar
#14 erstellt: 25. Okt 2017, 10:04
Moin,
handelt es sich vielleicht um neue LPs? Da gibt es diverse Ausreißer in der Pressqualität und oft ist auch das Mastering für das Medium Schallplatte falsch. Gern gibt es auch Papprückstände, die mit der fürs Verpacken an sich noch zu heißen LP verbacken sind und nur mühsam durch mehrmaliges Waschen wieder rauszubekommen sind und gern Abtastverzerrungen produzieren.
ParrotHH
Inventar
#15 erstellt: 25. Okt 2017, 10:12
Klingt für mich nach einem typischen Effekt eines günstigen Einsteigersystems, das seine Schwächen bei der Abtastung genau bei Sibilanten offenbart. Falls es zudem noch älteren Datums ist, kommen Nadelverschleiß und evtl. verhärtete Lagergummis als mögliche Faktoren hinzu.

Parrot
kinodehemm
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 25. Okt 2017, 10:20
Tales of mystery and imagination ..

Tonarmlager: Tonarm so stellen, das er 'schwebt',und dann mal -mit Augenmass- anstupsen, anpusten und schauen, ob der TA sich in irgendeine Richtung schwer tut. Dabei siehst du dann auch, was dein AntiSkating treibt, ob es also den pendelnden Arm in irgendeinen Extrempunkt nach innen oder aussen zieht.

Dicke Plattten im Vergleich zu ner dünnen: Ne 120gr -Pressung vs ne 200grPressung macht etwa 1- 1.5mm Unterschied bzgl der Höhe des TA, die daraus resultierende VTA-Abweichung ist zwischen einem viertel und einem halben Grad, imo nicht wirklich zu hören.

Die soll-Auflagekraft ist ja für jeden TA ab Werk angegeben, weniger ist selten sinnvoll.

Ich würde mal nen kompletten reset machen, Tonarm justieren, Tonabnehmer justieren ,Auflage neu einstellen.
Und vielleicht nen zweiten Tonabnehmer zum Gegencheck bereithalten.
vinylrules
Inventar
#17 erstellt: 25. Okt 2017, 11:49
Tritt denn der Effekt mit keiner "normalen" LP auf? Wenn dem so währe, kann es ja nicht am Abtaster/Arm liegen.
Wuhduh
Inventar
#18 erstellt: 25. Okt 2017, 20:08
Nabend !

Zum Link und Beitrag des Berliner Stuckaltbaufetischisten:

Locker SECHSZEHN Rechtschreibfehler !

Satzbau und Struktur : Nun-ja .

Teilzitat ... Bidde sich auffa Zunngäh zergehen lassen:

" 6. Fehlerhafte Justage
Wenn Sie sehr anspruchsvoll hören (High-End) und einen Tonabnehmer benutzen, der nicht gut justiert ist (Überhang, Azimuth, Auflagekraft), können lästige Verzerrungen hier ihre Ursache haben. Informieren Sie sich über Jusatge-Schablonnen und Spezialwerkzeug bei uns - oder lassen Sie einen Fachmann die Justage vornehmen.
Tipp: eine fehlerhafte Justage ist nur sehr (sehr sehr!) selten Ursache für Verzerrungen. Falsche Justage führt eher zu schlechtem Klang. "

Teilzitat Ende

FALSCH: " Tipp: eine fehlerhafte Justage ist nur sehr (sehr sehr!) selten Ursache für Verzerrungen. "

RICHTIG: " oder lassen Sie einen Fachmann die Justage vornehmen. "


Wenn man jetzt noch über den imaginären Nachwuchs nachdenken würde:

Vor kurzem wurde in den allgemeinen Tagesnachrichten publiziert, daß eine neue Studie zeigte, daß ein Großteil der Viertklässler in Deutsch und Mathe erhebliche Schwächen aufweisen.

@ Marsilio:

Wo bleibt denn Dein - ähem - Protestgeschrei bzgl. der prognostizierten Nadellaufzeiten ?

Hier schrieb doch ein Fachmann, der es besser wissen müßte.

MfG,
Erik
frank60
Inventar
#19 erstellt: 25. Okt 2017, 20:15

Wuhduh (Beitrag #18) schrieb:
Locker SECHSZEHN Rechtschreibfehler !

Satzbau und Struktur : Nun-ja .

Kleinlicher Korinthenkacker. :D

Das dürfte besser als der, auch hier, gelesene Durchschnitt sein, NUR 16 Fehler!
Wuhduh
Inventar
#20 erstellt: 25. Okt 2017, 20:18
Isch nieggz mit Korinthe, weil blöda Vorname ! Auch nischt Ärbsenputtel, oder wie der heizzen tutet !



[Beitrag von Wuhduh am 25. Okt 2017, 20:19 bearbeitet]
ad-mh
Inventar
#21 erstellt: 25. Okt 2017, 20:22
Eine Überdosis hiervon?



...
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