Saba PSP 248 viskosegedämpfter Plattenspieler

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Vogone
Inventar
#1 erstellt: 12. Mai 2017, 07:06
Liebe Plattenspieler-Fans,

kann mir jemand erklären, wie man den Viskose-Dämpfer einstellt?
( VISCOUS Damping)

VG
Vogone


[Beitrag von Vogone am 12. Mai 2017, 21:36 bearbeitet]
höanix
Inventar
#2 erstellt: 12. Mai 2017, 08:15
Moin

Viskosität beschreibt den Zustand einer Flüssigkeit, also wie flüssig oder zäh sie ist.
In welchem Zusammenhang steht das viscous damping?
Tonarmlift - Gerätefüsse - oder was anderes?

LG
Vogone
Inventar
#3 erstellt: 12. Mai 2017, 21:26
Hallo

es handelt sind um die Einstellungen am Tonarm:

siehe: SABA PSP 248

(die alte Kiste klingt erstaunlich gut )


[Beitrag von Vogone am 12. Mai 2017, 21:28 bearbeitet]
Wuhduh
Gesperrt
#4 erstellt: 12. Mai 2017, 21:50
Nabend !

Nach der kostenlosen Anmeldung bei vinyleingine können Unterlagen heruntergeladen werden.

Grundsätzlich gilt: Je weniger bedämpft wird, desto freigängiger ( beweglicher ) ist der Tonarm.

Jo, diverse Saba sind ganz ordentlich.

MfG,
Erik
wp48
Stammgast
#5 erstellt: 13. Mai 2017, 12:04
Hi,

auf Vinyl Engine findest du zum Saba PSP 248 "nur" die Service-Anleitung, zwar sehr nützlich, aber dort ist nichts zur Einstellung des Tonarms aufgeführt. Der Saba ist allerdings eine etwas abgespeckte Version des JVC QL-F6, zu dem auf Vinyl Engine eine Bedienungsanleitung mit genauen Hinweisen zur Einstellung des Tonarms zu finden ist.

Gruß
Wolfgang

PS: Ein "echter" Vorname macht die Konversation im Forum irgendwie schon angenehmer ...
höanix
Inventar
#6 erstellt: 13. Mai 2017, 12:16
Moin

Wenn ich mir Bilder des Tonarmes ansehe soll das sowieso für den jeweils montierten Tonabnehmer eingestellt werden.
Das macht man nach Gehör, also einfach testen.

LG Jörg

PS @Wolfgang:
Die Vogonen von denen ich bisher gelesen habe hatten alle unaussprechliche Namen.
Und solange sie nicht anfangen Gedichte vorzutragen ist alles in Ordnung.
(Siehe "Per Anhalter durch die Galaxis")
Vogone
Inventar
#7 erstellt: 13. Mai 2017, 13:37
Hallo,

ok. Danke f.d. Info. (Die Dämpfung soll man auf den gleichen Wert stellen, wie das Auflagegewicht; hatte ich zufällig schon so gemacht ) Wozu sollte der Dämpfer gut sein?
Jetzt muss ich nur noch ein neues System aussuche. (Audio Technica AT 100E oder Ortophone RED, Nagaoka MP 110, ?)

VG
Andreas


[Beitrag von Vogone am 13. Mai 2017, 13:42 bearbeitet]
Wuhduh
Gesperrt
#8 erstellt: 13. Mai 2017, 16:53
Hallo !

Unter Berücksichtigung der Informationen aus der Anleitung des erwähnten JVC macht die Dämpfung für mich konstruktiv keinen Sinn und ist somit ein überflüssiges Spielerchen. Aber egal.

MfG,
Erik
wp48
Stammgast
#9 erstellt: 14. Mai 2017, 11:25
Hi,

ich zitiere hier mal Brent Schmid/23phono zum Tonarm des JVC QL-F6:

"Neben JVCs Direktantrieb mit Doppelservo-Quarzsteuerung kam hier ein in der Vertikalen und in der Horizontalen ölbedämpfter Tonarm zum Einsatz, zur optimalen Anpassung an den verwendeten Tonabnehmer ist die Bedämpfung einfach per Regler einstellbar. Das klingt nicht nur in der Theorie gut, sondern funktioniert auch in der Praxis ausgezeichnet, nach dem Ausbalancieren des Arms müßen lediglich Dämpfung und Antiskating per Drehknopf eingestellt werden."

Nun - wie soll ich's sagen: Ich glaube ihm einfach. Brent natürlich!

Gruß
Wolfgang
Hörbert
Inventar
#10 erstellt: 14. Mai 2017, 11:37
Hallo!



.........Unter Berücksichtigung der Informationen aus der Anleitung............


Warum sollte das keinen Sinn machen?

Das war seinerzeit schlicht und ergreifend wie die unterschiedlichen Antiresonatoren auch eine der vielen Methoden die Tonabnehmer-Tonarm-Resonanzfrequenz so anzupassen das man eine möglichst breite Palette von Tonabnehmern nutzen konnte.

Der Nutzen einer solchen Maßnahme sei dahingestellt.

MFG Günther
Vogone
Inventar
#11 erstellt: 22. Mai 2017, 20:33
Klingt plausibel. Als Übergangslösung habe ich eine AT100E verbaut. Allerdings bin ich mit dem Klang zufrieden, vielleicht lass ich sie drauf.
Wuhduh
Gesperrt
#12 erstellt: 22. Mai 2017, 22:36
Nabend !

@ Hörbert:

Bei der Ermittlung der Resonanzfrequenz ( kurz: fres ) mit dem optimalen Bereich zwischen 8 und 12 Hz - z. B. anhand der Rechenformel von Ortofon - wird nicht deren Amplitude in dB berücksichtigt.

Siehe dazu die vielen Resonanzdiagramme aus der alten Analogzeit in den Fachmagazinen und auch die weiteren Erläuterungen diverser Anti-Resonator-Konstruktionen von Shure bzw. Dual.

Wenn ich die Beschreibung bei dem artverwandten JVC richtig übersetzt und verstanden habe, wird als jeweiliger Soll-Wert eine Einstellung gemäß Auflagekraft vorgenommen werden, um eine ( möglichst ) optimale Bedämpfung der fres zu ermöglichen.

Was hat die Auflagekraft und deren Wert mit der fres zu tun ?

Meineserachtens gar nichts.

fres und seine Amplitude wird sich nicht verändern, wenn die Auflagekraft ( = der einzustellende Dämpfungswert ) z. B. von 1,5 auf 2,0 pond erhöht wird.

Es kann dazu führen, daß die Bedämpfung zu hoch oder zu niedrig ausfällt oder sogar unnötig bzw. unerwünscht ist. Das kann bei allen Dämpfungsmethoden passieren. " Totgedämpft " , sozusagen.

Nun gut, möge der Besitzer eines solchen Saba oder JVC einige Experimente mit der Einstellung machen und vielleicht auch bemerkenswerte Unterschiede hören.

Letzteres wage ich in Frage zu stellen, sofern 1) nur Tonabnehmer der bezahlbaren " Konsumerklasse " verwendet werden und 2) die abzuspielenden Schallplatten sich in einem sehr unterschiedlichen Zustand befinden.

Mir fehlt aber die Praxiserfahrung zum JVC bzw. Saba und es mangelt mir auch an Experimentierfreudigkeit, um mir so einen Spieler anzuschaffen.

MfG,
Erik
Vogone
Inventar
#13 erstellt: 23. Mai 2017, 06:43
Interessanter Artikel dazu: Tonabnehmer Resonanz
Ich höre das sowieso nicht raus. Mit der Auflagekraft kann es eigentlich nicht zusammenhängen (wie schon gesagt).


[Beitrag von Vogone am 23. Mai 2017, 06:45 bearbeitet]
akem
Inventar
#14 erstellt: 23. Mai 2017, 21:47

Wuhduh (Beitrag #12) schrieb:
Was hat die Auflagekraft und deren Wert mit der fres zu tun ?

Meineserachtens gar nichts.

Anscheinend schon. Denn Denon hat z.B. beim DP-37f auch einen elektronischen Regler für eine Tonarmbedämpfung, den man auf den gleichen Wert wie die Auflagekraft stellen soll (laut Anleitung...). Also liegt der Verdacht nahe, daß es da schon einen Zusammenhang gibt. Mit der ResonanzFREQUENZ sicher nicht, mit der ResonanzAMPLITUDE aber schon. Ich denke mal (aber das ist jetzt nur ein "educated guess" aufgrund meiner Ingenieursausbildung), daß das mit der Vorspannung der Nadelträger-Aufhängung zu tun hat. Mehr Auflagekraft führt hier natürlich zu einer größeren Spannung im Spanndraht und/oder zu einem größeren Druck im Dämpfungsgummi der Lagerung.

Gruß
Andreas
Vogone
Inventar
#15 erstellt: 24. Mai 2017, 07:07
Interessant. Der Q-Dämpfungswert ändert sich mit dem Auslenkwert des Tonabnehmers.
Vogone
Inventar
#16 erstellt: 28. Mai 2017, 19:02
Kleines Update. Wenn ich die Dämpfung auf Null stelle und eine Antiskating Platte laufen lassen, dann beginnt das System nach einiger Zeit leicht zu schwingen und der Tonarm zieht nach innen. Mit richtig eingestellten Damping passiert das nicht und das System bleibt stabil.
Wuhduh
Gesperrt
#17 erstellt: 28. Mai 2017, 20:36
Nabend !

Falls Du diese Platte mit dem rillenlosen Bereich meinst: Diese Fläche kann nicht effektiv für Antiskatingeinstellungen verwendet werden.

Wobei nicht die Frage beantwortet werden kann weshalb sich erst nach einiger Zeit die Tonarm-Tonabnnehmer-Kombi sich aufschaukelt.

Alles seltsam.

MfG,
Erik
Vogone
Inventar
#18 erstellt: 28. Mai 2017, 21:00
Die einen sagen so, die anderen so. Wenn ich einen Plattenspieler justiert haben, dann teste ich mit der Platte ohne Rillen (für 3€ von Flohmarkt, wie neu) nochmal gegen, ob der Tonarm nicht wegläuft. Was soll daran verkehrt sein? Zum Aufschaukeln gibt es bei paar interessante Videos im Netz. Raushören kann ich es aber trotzdem nicht einmal in Ansatz. Was sich wohl JVC/Denon und andere dabei tatsächlich gedacht haben? Eigentlich auch egal, Hauptsache der Klang ist gut und die Optic gefällt einem.
(trotzdem bin/war ich neugierig, wozu das gut ist)


[Beitrag von Vogone am 28. Mai 2017, 21:00 bearbeitet]
akem
Inventar
#19 erstellt: 28. Mai 2017, 21:44

Vogone (Beitrag #18) schrieb:
Was soll daran verkehrt sein?

Ganz einfach: die Reibung der Nadelspitze auf der leeren Platte und die Reibung der Nadelflanken an den Rillenflanken sind verschieden. Das heißt: wenn das Antiskating auf der leeren Platte "richtig" ist, ist sie auf einer bespielten Platte garantiert falsch! Physikalisch bedingt!

Gruß
Andreas
Wuhduh
Gesperrt
#20 erstellt: 28. Mai 2017, 23:00
Nabend !

@ vogone:

Diese Schallplatte mit dem leeren Bereich ist eine Fehlkonstruktion, weil schon vor Jahren / Jahrzehnten akribische Vergleiche durch kompetente Personen mit hochwertigem Equipment nachweisen konnten, daß so nicht das Antiskating eingestellt und / oder geprüft werden kann.

Ich habe diese Vergleiche auch hinter mir. Deshalb kann ich auch meine Meinung vertreten und manifestieren.

Und es kommt noch hinzu, daß ohne Rillenmodulation durch die " Tiefen- und Breitenschrift " ( Fachjargon übrigens ) eigentlich kein Aufschwingen stattfinden kann und sollte, sofern die Tonarm-System-Kombi nicht grundsätzlich anfällig dafür ist. Es zeigt sich bei Dir schon in Nullstellung der strittigen Dämpfungskonstruktion eine Disharmonie zwischen beiden Komponenten.

Wenn Du damit leben kannst, in dem Du am Rädchen drehst > alles okay !


Damit ist aber noch lange nicht auf mein Gedankenansatz zur Resonanzfrequenz und den herstellerseitigen Hinweis auf den Einstellwert konkreter eingegangen worden.

MfG,
Erik
Vogone
Inventar
#21 erstellt: 29. Mai 2017, 06:31
Moin,

ich habe aber noch keine bessere Möglichkeit zum Einstellen finden können. Ich stelle das Antisskating auf den gleichen Wert wie das Auflagegewicht. Die Platte benutze ich, um grob vergleichen zu können. Es gibt ja auch Dreher, bei denen stimmt es gar nicht. So ganz falsch kann es also nicht sein. Für die minimale Ungleichheit zwischen den Kanälen fehlt mir die Ausrüstung (Feinabstimmung). Mit normalen Platten kann ich die evtl. vorhandene Verstimmung nicht raushören.
Wie stellt ihr das denn richtig ein? Nach Gehör und mit Testplatten?
Tywin
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 29. Mai 2017, 13:53

Wie stellt ihr das denn richtig ein? Nach Gehör und mit Testplatten?


Gemäß der Bedienungsanleitung und mit dem Blick auf die Beschaffenheit des Schliffs der benutzten Nadel.

Übliche AS-Scalen beziehen sich auf Rundnadeln. Manche zeigen/ermöglichen auch (geringere AS) Einstellungen für elliptische Schliffe. Schärfere Schliffe benötigen noch eine geringere AS-Kraft.

Zumeist passt es dann schon. Wenn es dann noch etwas zu bemängeln gibt, kann man fein nachjustieren.


[Beitrag von Tywin am 29. Mai 2017, 13:55 bearbeitet]
Vogone
Inventar
#23 erstellt: 08. Jul 2017, 09:39
So, ich habe das Teil jetzt einige Wochen ausgiebig ausprobieren können; ich hatte das Gerät zufällig bekommen und kannte es gar nicht.
Sowohl Klang, Haptik und Features (Vollautomat, Quarz und Pitch) sind super.
Meine Wertung:
HyperStyper
Schaut ab und zu mal vorbei
#24 erstellt: 06. Jun 2020, 17:41
Hallo ! Der 248 ist das Spitzengerät von Saba . Ich habe den 900,910,250,350 und den 248er.
Optisch finde ich die Knöpfe vom 350 schöner . Diese Dämpfung vom Tonarm macht durch aus Sinn!
Ist wie beim Auto , er kommt wesentlich besser mit wellen in der Platte zurecht. Sozusagen die "Bodenhaftung" ist besser. Ich habe eine Sandwitch Auflage aus (filz) unten und Silicon (oben). Was sehr gut funktionier mit einem 350-400 gram Gewicht . Das At 13 eav klingt schon sehr gut habe aber ein neues Audio-Technica - AT-VM95EN Orange verbaut .

Laut Anleitung = Auflagegewicht = Antiskating = H/V Dämpfung . Passender Überhang und darauf achten das der Arm parallel zur Platte ist. Loben muss ich auch mal die Plattenteller, die sichtbar keinen Höhenschlag haben . Ich kann die genannten Player nur empfehlen.


[Beitrag von HyperStyper am 06. Jun 2020, 17:48 bearbeitet]
suran
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 10. Jun 2020, 23:19
Da muss ich HyperStyper Recht geben.

Nachdem ich nach zwei Jahren Suche endlich einen 248er ergattern konnte, muss ich über diesen PS nur Gutes berichten.

Zwar sind die gesamten SABA Serien an PS sehr gute Geräte, aber der 248 ist dank seiner Ausstattung und dem ausgefeilten Tonarm die
absolute Krönung der Reihe ( besitzte selbst neben den 248 noch mehrere 250/350 er und den 480 SABA ) .

Der PS klingt sowohl mit der noch werkseitig eingestellten ATN 13EAX samt NOS Nadel, wie auch mit der Sumiko Rainer und ATN 95 VML herrvorragend.
Selbst wellige Platten machen da keine Probleme und die Automatik arbeitet hier nach all den Jahren fast geräuschlos.
Puuhbaer68
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 11. Jun 2020, 09:54

suran (Beitrag #25) schrieb:
... und die Automatik arbeitet hier nach all den Jahren fast geräuschlos.


Nun, WIE geräuschlos arbeitet sie denn? Etwa so, wie bei einem revidierten PSP250/350? Oder ist die Automatik beim 248 leiser? Was ich mir fast nicht vorstellen kann, denn die Mechanik dürfte doch weitgehend die Gleiche sein, oder?

Warum ich frage?
Wenn du die Automatik eines frisch geschmierten PSP250/350 als "fast geräuschlos" bezeichnest, hast du offensichtlich noch nie einen ca. gleich alten Dual mit Automatik gehört. So ein CS621/626/721 arbeitet da wesentlich leiser ... .
HyperStyper
Schaut ab und zu mal vorbei
#27 erstellt: 11. Jun 2020, 12:54
Na ja , das ist ja zweitrangig , Was habt ihr nur alle mit diesen Dual Kisten , alleine Optisch gefallen mir die meisten Dual nicht , wenn ich schon dieses Aluplättchen auf dem Systemträger sehe, grauss , wie aus dem Baumarkt , und vom Klang braucht die Psp reihe sich nicht verstecken .
suran
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 11. Jun 2020, 14:26
Na wir wollen jetzt hier keinen Systemkrieg Dual vs. Japan lostretten

Die Automatik arbeitet eben sehr leise und sie arbeitet bei allen SABA PS sehr zuverlässig.
Meine drei Dual Automaten 650 RC / 626 und 621 die ich in letzten Jahren hier hatte glänzten vor allem damit, dass die
Autofunktionen tot waren als ich sie bekam , mal war es der Steuerpimpel, mal war was locker, ausgehängt etc, aber alle haben eben Störungen ausgewiesen.
Daher sind auch die SABA / JVC Geräte meine bevorzugten Plattenspieler und gerade der 248 mit seinen tollen Tonarm hat sich hier ganz schnell zu einen der drei Hauptdreher gemausert.
HyperStyper
Schaut ab und zu mal vorbei
#29 erstellt: 11. Jun 2020, 15:51
Wo wir gerade dabei sind , habe einen defekten 248 ersteigert ,eigentlich zum schlachten,aber wie das so ist: einzige noch zu behebende Problem ist die Drehzahl ,läuft viel zu schnell ,egal ob Quartz an oder aus, ob es das ic ist ? Jemand noch was in der Grabelkiste ?

Hier mal ein Video vom 248 , Der ist Top . https://youtu.be/lwnLP0AU9jU
Mfg


[Beitrag von HyperStyper am 11. Jun 2020, 15:57 bearbeitet]
Puuhbaer68
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 12. Jun 2020, 09:46

HyperStyper (Beitrag #27) schrieb:
Na ja , das ist ja zweitrangig , ...

Wurde aber so in den Raum gestellt und ist - zumindest von mir - nicht nachvollziehbar.


HyperStyper (Beitrag #27) schrieb:
... Was habt ihr nur alle mit diesen Dual Kisten ...

Lege dir einen zu, dann wirst du es merken.


HyperStyper (Beitrag #27) schrieb:
... alleine Optisch gefallen mir die meisten Dual nicht , wenn ich schon dieses Aluplättchen auf dem Systemträger sehe, grauss , wie aus dem Baumarkt ...

Ich weiß zwar nicht, von welchen "Aluplättchen" du da redest (wahrscheinlich geht es jetzt wieder um Dual-Geräte, die schon alt waren, als die Saba PSP-Serie gebaut wurde), aber Optik ist eine reine Geschmacksache, Geräusche nicht.


HyperStyper (Beitrag #27) schrieb:
... und vom Klang braucht die Psp reihe sich nicht verstecken .

Das habe ich mit keinem Wort angezweifelt.

Ich hatte ja selbst einen PSP250 und einen PSP350 (und immer noch einen kleinen PSP110, den ich auch nicht hergebe, der aber im Grunde ein Dual ist ). Ich war mit den "großen" Drehern auch sehr zufrieden. Aber ein Dual 621 braucht sich auch nicht hinter einem Saba PSP350 zu verstecken!


@suran schrieb:

Meine drei Dual Automaten 650 RC / 626 und 621 die ich in letzten Jahren hier hatte glänzten vor allem damit, dass die
Autofunktionen tot waren als ich sie bekam , mal war es der Steuerpimpel, mal war was locker, ausgehängt etc, aber alle haben eben Störungen ausgewiesen.

Ich weiß ja nicht, was ihr euch immer für abgerockte Kisten angelt. Aber alle meine Duals hatten bislang lediglich einen nicht mehr vorhandenen Steuerpimpel, der innerhalb von Minuten gewechselt ist. Noch ein bisschen reinigen und fetten, dann laufen die Dinger die nächsten 30 Jahre wieder problemlos. Und leiser als die Sabas . Im Übrigen waren auch bei meinen 2 Saba 250/2350 die Knallfrösche kurz vorm Platzen und mussten ausgetauscht werden, ebenso wie ein Drehzahlpoti beim 350er. Also das gab sich nichts zwischen Dual und Saba.

Nur um das klar zu stellen:
Ich möchte KEINEN Glaubenskrieg heraufbeschwören!
Ich kann lediglich nicht nachvollziehen, wie man einen PSP248/250/350 als "fast geräuschlos" bezeichnen kann. NUR darum ging es mir.
HyperStyper
Schaut ab und zu mal vorbei
#31 erstellt: 12. Jun 2020, 14:44
ok ,habe so ein Studio Gerät von Saba ,da ist ein Dual drin ,der dreht aber Automatik geht nicht. Fährt am ende den Tonarm nur rauf und runter . System ist ein Shure M75 Type D , wo ist das einzuordnen ? Der halter ist "Dual TK120" . lohnt sich da eine neue Nadel ?
Puuhbaer68
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 12. Jun 2020, 20:02
Jetzt kommen wir aber ganz vom PSP248 weg .

Du meinst einen Dual CSxxxx in einer Saba-Zarge? Kannst du mal die genaue Bezeichnung Duals nennen, sollte vorne rechts unter der Headshell stehen. Bilder werden auch immer gerne genommen. Aber eventuell solltest du da einen eigenen Thread aufmachen.

Mit den "TKs" kenne ich mich nicht so aus, aber da gibt es wohl Listen im Netz, wo man nachschauen kann, welche Bedeutung die Nummern haben. Ist aber auch egal, wenn du ja sowieso schon weißt, dass da ein Shure M75 drauf ist (das "D" steht für die Dual-Klick-Version für dieses "TK").
Ein Shure M75 ist kein schlechtes System, habe ich auch. Man muss es eben mögen. Recht "enge" Bühne, dafür ziemlich "rumms". Ich finde, das System ist gut geeigent für alte Rockplatten aus den 80ern (zum Beispiel).

Ich persönlich habe eine einfache elliptische Nadel von "Thakker GSM" (dürfte wohl eine Cleoric-Nadel sein) drauf und bin damit zufrieden, seit das Zischeln nach ca. 12-15h Spielzeit verschwunden ist. Die "Thakker Japan" Nadel hatte ich auch mal, die gefiel mir besser, habe sie aber leider nach ca. 10h Laufzeit selbst geschrottet . Wenn man will, kann man aber auch über 220,-€ bei Thakker für die Jico SAS Nadel ausgeben ... .

Wenn der Arm am Ende der Platte immer wieder nur auf- und ab geht, dann ist aller Wahrscheinlichkeit nach der Pimpel hinüber. Das ist eines der typischen Merkmale. KANN Natürlich auch was anderes sein. Aber ich würde da als erstes nach dem Pimpel schauen. Ersatz gibt es im Netz, oder man schnitzt sich so ein Teil aus der Innenisolierung eines Antennenkabels selbst (so mache ich das).


@Vogone:
Sorry für OT. Ich gelobe Besserung.

Damit wir mal wieder zum Thema kommen:
Ich werde die Augen auch mal nach einem PSP248 aufhalten, lag der bislang nicht in meinem Beuteschema (wegen der nicht so schönen Tasten ).
Molle2
Stammgast
#33 erstellt: 28. Feb 2021, 19:16
Hallo, habe für meinen Neffen ein netten Player ergattern können. Nur ist die Nadel abgerockt, steht bissl schief da.
Welcher TA würde hier in Frage kommen? Preislich so um die 200-250 max.
Würde ein Denon DL 110 funktionieren, ja ist ein Ho MC. Soll in einem integrierten Vollverstärker (Audiolab play 6000) laufen.
reihopf
Stammgast
#34 erstellt: 28. Feb 2021, 21:44
Moin,

ich fahre an meinem z.Zt. einen VinylMaster Body mit einer 320 Nadel. Habe auch noch ein HS mit AT13 und Pfeifer Nachbaunadel und eines mit nem Sumiko Pearl. Welches jetzt am besten klingt, kann ich dir nicht sagen. Teste ich noch.

Vielleicht macht es aber Sinn, wenn du dafür einen neuen Thread aufmachst. Dann antworten vielleicht mehr Leute
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