Sie sind bereits Community-Mitglied? Dann loggen Sie sich hier ein!

Auto-Login
Passwort vergessen?


Wieviel Ausgansspannung entwickelt ein MM?

+A -A
Autor
Beitrag
speedhinrich
Inventar
#1 erstellt: 25. Apr 2008, 15:02
Hallo zusammen,

weil mein Mcintosh 6900 Vollverstärker einen ganz feinen MM-Eingang haben soll, habe ich mir mal einen ebensolchen Abtaster zugelegt: ein Linn Adikt.

Es ist mit 6,5 V angegeben, wirkt jedoch zu leise. Um "vernünftig" Musik zu hören, zugegeben mehr als Zimmerlautstärke, muß ich den Volumenregler wesentlich weiter aufdrehen, als bei CD, über 12 Uhr. Dabei rauscht es dann vernehmlich. Ausserdem brummt es, obwohl das Massekabel des Plattenspielers angeschlossen ist. Wieviel Ausgangsspannung haben andere MMs?

Vielleicht hat ja auch der Amp einen Defekt.

Wäre für Tips dankbar
janosch7
Stammgast
#2 erstellt: 25. Apr 2008, 15:55
Mit 6,5mV wäre es schon ein sehr lautes MM. Los geht es ab 2,5mV, immer bezogen auf 50mm.

Gruß janosch
düdldihüü
Stammgast
#3 erstellt: 25. Apr 2008, 15:57
Also dass du wesentlich lauter machen musst, als bei CD ist völlig normal und dass es irgendwann das Rauschen anfängt ist auch normal.
janosch7
Stammgast
#4 erstellt: 25. Apr 2008, 16:01
So, mal schnell in cartridge Database nachgesehen. 6,5mV bei 50mm/sek.
Sollte also recht laut sein. Das der Pegel gegenüber CD abfällt ist meist so.

Entweder ist der Phono Eingang defekt, die Verkabelung nicht ok oder das System. Ist denn der Nadeleinschub bis zum Anschlag eingeschoben? Alles richtig justiert und eingestellt?
Kann der Phono Eingang am Mäck vielleicht auch angepasst werden?

Viele noch zu klärende Fragen.

Gruß janosch
speedhinrich
Inventar
#5 erstellt: 25. Apr 2008, 16:03

janosch7 schrieb:
Mit 6,5mV wäre es schon ein sehr lautes MM. Los geht es ab 2,5mV, immer bezogen auf 50mm.

Gruß janosch

Ja, auf 50 mm bezogen. Seltsam.
speedhinrich
Inventar
#6 erstellt: 25. Apr 2008, 16:21

janosch7 schrieb:
So, mal schnell in cartridge Database nachgesehen. 6,5mV bei 50mm/sek.
Sollte also recht laut sein. Das der Pegel gegenüber CD abfällt ist meist so.

Bei meinem letzten Vorverstärker mit MC Eingang war CD einen "Ticken" lauter. Beim Mac ist CD subjektiv doppelt so laut (oder so:D). Platte habe ich schon auf 15 Uhr Stellung gehört.


Entweder ist der Phono Eingang defekt, die Verkabelung nicht ok oder das System. Ist denn der Nadeleinschub bis zum Anschlag eingeschoben? Alles richtig justiert und eingestellt?

Das ist System ist jetzt defekt, weil unser 2-jähriger mal eben die Nadel rasiert hat. Deshalb frage ich auch genau jetzt, weil es ein günstiger Zeitpunkt wäre, das System zu wechseln:) Kabel sind, denke ich ok, und der Nadeleinschub war ganz drin.



Kann der Phono Eingang am Mäck vielleicht auch angepasst werden?


Nein, ich glaube nicht.

Wenn also das Adikt vergleichsweise laut ist, werde ich mir erstmal einen neuen Nadeleinschub besorgen.
Wenn sich dann keine Zufriedenheit einstellt, gibt´s vielleicht einen vernünftigen Phono-VV
stbeer
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 25. Apr 2008, 21:44
Carsten,

bedenke aber, i.d.R. je hoeher die Ausgangsspannung (d.h. je lauter der Tonabnehmer), desto empfindlicher ist er in Bezug auf hohe Eingangskapazitaeten.

Gruss Stefan
speedhinrich
Inventar
#8 erstellt: 06. Sep 2008, 19:30
Neuer Nadeleinschub ist drin. Leider keine Änderung.
Eine Frage wegen des Brummens: verbindet man die Erdungsschraube des Plattenspielers mit der "Grnd" Schraube des Verstärkers? So habe ich´s (ohne Erfolg) gemacht.
Hörbert
Moderator
#9 erstellt: 06. Sep 2008, 19:46
Hallo!

Wie ich sehe fährst du das System in einem Ittok, was daß Rauschen und die Lautstärke des Systems betrifft: Versuche doch einmal den Stecker des Phonokabels einigemale herauszu ziehen und fest wieder hineinzustecken.

Zum Brummen: Der innere Aufbau des Rotary ist mir nicht geläufig, besteht überhaupt eine Verbindung zwischen der Tonarm und der Laufwerksmasse? Normalerweise wird beim Ittok die Tonarmmasse über das im Phonokabel integrierte Massekabel nach aussen geführt.

MFG Günther
speedhinrich
Inventar
#10 erstellt: 07. Sep 2008, 12:10
Hallo Günther.

habe die Stecker der Phonokabel am Amp raus- und reingeschoben. Der Stecker am Tonarm sitzt so fest, daß ich den Versuch abgebrochen habe. Keine Veränderungen.

Der Tonarm sitzt auf dem Metall-Subchassis, hat also Verbindung. Das Erdungskabel wird jedoch am Motor befestigt, welcher keine leitende Verbindung zum Rest des Plattenspielers hat. Früher, als ich ein MC über einen separaten Prepre betrieben habe, der in einen der Hochpegeleingänge des Amps ging, hatte ich keinerlei Rausch-oder Brummprobleme.
Hörbert
Moderator
#11 erstellt: 07. Sep 2008, 16:27
Hallo!

Probiere doch mal die integrierte Masseleitung des Phonokabels aus, -falls vorhanden-. (Eventuell ist das Phonokabel ja nicht mehr Original oder es wurde aufgetrennt und die Masseleitung wurde entfernt.

Du brauchst einen kleinen Imbusschlüssel um die Madenimbusschraube am Tonarmstecker zu lösen, der sollte sich bei dem mitgelieferten Zubehör des Ittok befinden. Sollte er verloren gegangen sein oder bei dir nicht im Lieferumfang erhalten gewesen sein mußt du einen entsprechendes Teil nachkaufen, der Durchmesser des Sechskantes beträgt genau 1,1 Millimeter. (Fläche zu Fläche)

Weiterhin solltest du die kleinen Kabelschuhe an den Systempins auf festen Sitz, korrekten Anschluß und Verschmutzung/Oxydation untersuchen, desgleichen die Kabelschuhe an der Headshell.

Obwohl ich kein großer Freund des Adikt bin kenne ich das System gut genug um dir sagen zu können daß weder der Rausch noch die geringe Lautstärke an einem normalen Phonoanschluß der auf 2,5 Millivolt ausgelegt ist normal sind.

Vorsichtshalber solltest du deine Laufwerk/Tonarm/Systemkombination entweder an einem anderem Verstärker testweise laufen lassen oder aber einen anderen Plattenspieler mit MM-System an deinem Mcintosh 6900 ausprobieren um diese Fehlerquelle auszuschließen.

MFG Günther
speedhinrich
Inventar
#12 erstellt: 07. Sep 2008, 18:43

Probiere doch mal die integrierte Masseleitung des Phonokabels aus, -falls vorhanden-. (Eventuell ist das Phonokabel ja nicht mehr Original oder es wurde aufgetrennt und die Masseleitung wurde entfernt.


Ich glaube, wir kommen der Sache näher: ich habe das Kabel konfektioniert bestellt, und dem Händler dafür meinen 5-Pol-Stecker, den ich noch hatte, zur Verfügung gestellt.
tonarmseitig ist besagter 5-Pol-stecker, verstärkerseitig jedoch nur 2 Cinchstecker mit logischerweise 4 "Polen". Der fünfte fehlt. Gehört da sonst noch eine separate Masseleitung dazu? Die hatte ich früher, mit VdH DDT MC aber auch nicht, ohne Brummgedöns


Vorsichtshalber solltest du deine Laufwerk/Tonarm/Systemkombination entweder an einem anderem Verstärker testweise laufen lassen oder aber einen anderen Plattenspieler mit MM-System an deinem Mcintosh 6900 ausprobieren um diese Fehlerquelle auszuschließen.


Garnicht so einfach zu realisieren. Ich habe nur je einen Verstärker und Plattenspieler
Hörbert
Moderator
#13 erstellt: 08. Sep 2008, 17:31
Hallo!

Das Originalphonokabel des Linn Ittok hat eine zusätzliche Masseleitung wie so ziemlich alle Phonokabel mit 5-Pol Stecker a einem Ende und Cinchbuchsen am anderen. Die zusätzliche Masseleitung ist mit der Tonarmmasse verbunden. Eventuell hat dein Händler die zusätzliche Masseleitung auf einen Schirm geklemmt, das kannst du testen indem du jeweils ein Cinchstecker abziehst, falls es dann nur bei einem Brummt ist das wahrscheinlich. Aber insgesamt gibt mir deine ganze Schilderung (Brummen, Rauschen und geringe Lautstärke) zu demken.

Ist es möglich daß das System von den Ausgangspins her fals gesteckt ist? Eventuell sind da bei einem oder beiden Kanälen Masse und Signal vertauscht. Ob das aber im Tonarmstecker oder schon bei den Pins der Fall ist kann ich nicht sagen.

Wenn du dein VdH DDT MC über Übertrager gefahren hast ist mir der fehlend Brumm leicht erklärlich, zwischen Phonoeingang und System lag da eine galvanische Trennung. Ebenso erklärlich wäre es bei einem separaten Phono-Enzerrer und Plattenspieler-Chassis-Masseanschluß am Hauptverstärker.


MFG Günther
speedhinrich
Inventar
#14 erstellt: 15. Sep 2008, 15:44
So, habe das Phonokabel checken lassen. Ist ok, einschliesslich fünfter Leitung (Masse). Bei der Gelegenheit habe ich den Verstärker in Phonostellung mit entferntem Phonokabel aufgedreht: es brummt genauso. Bei etwa 9:00 Stellung des Volumenreglers fängt´s an und ist dann bei 12:00 recht stark.

Und 12:00 brauche ich mindestens für Lautstärke, die mir Spaß macht. Dann ist wohl die Phonostufe des Mcintosh defekt.
Hörbert
Moderator
#15 erstellt: 15. Sep 2008, 17:15
Hallo!

Daß dein offener Phonoeingang Brummt hat eigentlich nichts zu besagen, allerdings kann es im Verein mit den übrigen Eigenheiten durchaus sein das der Entzerrer defekt ist. Du solltest den Verstärker mal in einer Fachwerkstatt durchchecken lassen.

MFG Günther
speedhinrich
Inventar
#16 erstellt: 15. Sep 2008, 17:47
Hallo Günther,

mit offenem Phonoeingang brummt´s exakt genauso aus den Lautsprechern, wie mit angeschlossenem Plattenspieler.

Ach Herrje, den schweren, großen Verstärker erstmal in eine Fachwerkstatt zu befördern, ist schon ein Kreuz.

Vielleicht benutze ich einfach wieder mein uraltes VdH DDT mit einem separaten MC-Pre. Ich habe übrigens den Eindruck, daß das Linn MM wesentlich mehr Störgeräusche (Knistern, Knacken) aus den Rillen zieht, als das alte MC. Kann das am Nadelschliff liegen? Klanglich bemerke ich ansonsten keine großen Unterschiede.

Danke schonmal für die Geduld. Habe analogtechnisch doch große Wissensdefizite
Hörbert
Moderator
#17 erstellt: 15. Sep 2008, 18:21
Hallo!

Die in meinen Augen mangelhafte Abtastfähigkeit des Linn Adikt für ein System dieser Preisklasse einer meiner Hauptgründe für die Abneigung die ich dem System entgegenbringe. es kann also sehr wohl sein daß dein altes VdH DDT aufgrund des scharfen Schliffs immer noch besser und störungsfreier abtastet. Allerdings wäre ein Rückbau zu deinem alten VdH DDT keine Dauerlösung des Problems. Der Verstärker wäre nach wie vor Defekt (falls er es ist) und du hättest ein für dich unbrauchbares MM-System bei dir rumliegen für das du nur sehr schwer einen Abnehmer finden würdest. Dazu käme die Ungewissheit was nur eigentlich nicht in Ordnung ist bei der ganzen Angelegenheit. Irgendwann wäre dann auch noch ein neues MC fällig da dein VdH DDT wohl bald endgültig abstürzen dürfte.

MFG Günther
speedhinrich
Inventar
#18 erstellt: 15. Sep 2008, 19:22
Ja, schon richtig. Das DDT ist ca.16 Jahre alt Und ein neues, gleichwertiges MC ist ja auch nicht ganz billig. Außer vielleicht das Benz Ace, dem aber schon mal ein etwas scharfer, oder sagen wir höhenbetonter Charakter nachgesagt wird. Ich komme, gerade als andersartige Alternative zu CD und SACD mit dem etwas runden Klangcharakter des Adikt gut zurecht. Und mehr Bass als das alte DDT macht es auch. Vielleicht waren die alten Gummis schlaff.

Beim nächsten weiteren Defekt kommt der Mcintosh in die Werkstatt. Das Brummen in Musikpausen werde ich wohl bis dahin ertragen.
Hörbert
Moderator
#19 erstellt: 16. Sep 2008, 17:10
Hallo!

Ich habe selbst ein Benz-Micro ACE-L, es klingt weder scharf noch höhenbetont. Das VdH DDT klang da wesentlich mehr nach dem was man früher MCs so im allgemeinen nachsagte, wenn ich mich recht an das System erinnere.

Ich würde nicht darauf warten daß am Mcintosh noch zu weiteren (mutmaßlichen) Defekten kommt sondern das Gerät schnellstmöglich wieder Fit machen lassen. Eventuell liegt ja der Fehler gar nicht beim Mcintosh.

Du hast nicht zufällig eins oder mehere Geräte mit Breitbandkabelanschluß und das eine oder andere Gerät mit Kaltgerätestecker (also echte Schutzklasse 1) z.B. einen Rechner mit in der Kette? Das würde unter Umständen dioesen Brumm auf dem Phonoieingang ebenfalls erklären.

Ach ja, nur mal so ein Gedanke, könte der prächtige Baß des Adikt eventuell auf eine Auffütterung durch das Brummen zurückzuführen sein, ich habe das System diesbezüglich nicht als besonders bemerkenswert in Erinnerung behalten.

MFG Günther
speedhinrich
Inventar
#20 erstellt: 16. Sep 2008, 18:51
Hallo,


könnte der prächtige Baß des Adikt


ich bekomme langsam den Eindruck, Du magst das Adikt nicht so richtig
"Prächtig" habe ich nicht gesagt. Der Bass ist "normal", das uralte DDT hat dagegen -wohlwollend ausgedrückt- einen eher schlanken Bass gemacht


Du hast nicht zufällig eins oder mehere Geräte mit Breitbandkabelanschluß und das eine oder andere Gerät mit Kaltgerätestecker (also echte Schutzklasse 1) z.B. einen Rechner mit in der Kette? Das würde unter Umständen dioesen Brumm auf dem Phonoieingang ebenfalls erklären.


Der Rechner ist stets aus, aber der DSL-Router (W-Lan und Lan)hängt mit an der Audioplan Keksdose und ist immer eingeschaltet. Außerdem der TV Digitalreceiver. Ich werde die Geräte probehalber abtrennen. Kaltgerätestecker haben der Verstärker, der Multiplayer und sicher auch der CDP. Ob es Schutzklasse 1 Geräte sind, weiß ich nicht. Aber zumindest die Player sind ausgeschaltet, wenn der Plattenspieler läuft. Der Verstärker i.d.R. nicht


Ich habe selbst ein Benz-Micro ACE-L, es klingt weder scharf noch höhenbetont


Hört sich gut an. Leider bringt das Ace-H nur 2,5 mV. Da müsste ich bis 17:00 aufdrehen, wenn ich mir live-ähnliche Pegel wünsche

Das VdH DDT klang da wesentlich mehr nach dem was man früher MCs so im allgemeinen nachsagte, wenn ich mich recht an das System erinnere.


Ja, wenn Ein scharfer Rettich ist so ziemlich das letzte, was ich in meiner Anlage dulde. Ich hätte es längst ausrangiert.


sondern das Gerät schnellstmöglich wieder Fit machen lassen.


Ich spekuliere darauf, daß beispielsweise Scope mein Geschreibsel nicht mehr aushält, und den Mac bei einem Hausbesuch wieder fit macht.
Hörbert
Moderator
#21 erstellt: 16. Sep 2008, 19:31
Hallo!

Ich habe nix gegen das Adikt nur eben auch nix dafür, ich fdinde halt nicht daß Goldring da sein bestes Stück an Linn ausgeliefert hat. Ich habe sogar einen Linn LP-12 nebenbei bemerkt, nur ist das auch halt nicht mein einiger Plattenspieler.

Ich dachte beim Klang des VdH DDT ja auch nicht an den Klang der Systeme a´la Audio Technica AT-.OC5 wenn du weißt was ich meine sondern eher an etwas moderateres. Aber Systeme vom Range des ACE sind da nochmal ein ganzes Stück weiter als dein altes VdH DDT es hat sich in den letzten Jahren durchaus einiges getan.

Scope hat vermutlich genügend zu tun und ich befinde mich auch vermutlich auch nicht gerade in deiner Nähe. (es sei denn du wohnst in Großraum Ulm) Aber auch dann bliebe dir wohl der Erwerb von Service Manual und Ersatzteilen nicht erspart.

MFG Günther
speedhinrich
Inventar
#22 erstellt: 16. Sep 2008, 19:56
Das AT OC5 habe ich nie gehört, aber ein Freund hatte das OC 10, wenn ich mich richtig erinnere. "Testsieger" mit ganz vielen Punkten für´s Geld aber nach seiner Aussage ein scharfer "Rettich" ersten Ranges

Nach internationalen (genauer: russischen) Maßstäben lebe ich schon im Großraum Ulm. Das sind keine 300 KM!! Dazu gibt´s als Dreingabe eine, (von nur 5 in D) "Europäische Modellstadt für Denkmalpflege" zu besuchen: Alsfeld. Ihr habt nur den höchsten Kirchturm!! Auf dem Weg liegt an der A7 eine weitere: Rothenburg o.d.T.!
Die anderen drei (Trier, Xanten und Berlin) liegen etwas abseits, sind aber auch eher unbedeutend.

Der Erwerb von Service Manual und ETs schreckt mich überhaupt nicht. Habe durch das "billige" Adikt ja ein paar Kröten gespart Es ist eher das An- und Abklemmen mit all´den Strippen und die Logistik, die dann folgt: schleppen, verpacken, versenden...

Aber ich sehe schon, mir wird das nicht erspart bleiben
Hörbert
Moderator
#23 erstellt: 17. Sep 2008, 15:25
Hallo!

Also Bitte, Im Ulm ist das Zentrumswerk der historischen Bundesfestung die sich bis zum Bodensee erstreckte! Zudem liegt ganz in der Nähe eines der berühmtesten Schlachtfelder der Napoleonischen Kriege auf dem es alle Zehn Jahre zu einer diesbezüglichen Veranstaltung mit nachgespielter Schlacht kommt. Da sind doch alles gute Gründe Ulm zu besichtigen.

Ohne Zweit-Verstärker ist das an-abklemmen nebst eventuellem mehrtägigem Verweilen des Mcintosh in einer Werkstatt natürlich eine bittere Pille.

Wie sieht es mit milden Leihgaben diverser Freunde oder Bekannter für die Mcintosh lose Zeit aus? Keine Möglichkeiten?

MFG Günther
speedhinrich
Inventar
#24 erstellt: 17. Sep 2008, 20:25

Wie sieht es mit milden Leihgaben diverser Freunde oder Bekannter für die Mcintosh lose Zeit aus?


Eher negativ. Bin vor wenigen Jahren berufsbedingt aus dem fröhlichen Ruhrgebiet ins eher strenge Oberhessen umgezogen. Die neuen Freunde oder Bekannten betrachten mein Hobby mit "begrenztem" Verständnis. Kurz: "fröhliches Verstärkertauschen" (wie früher) gibt´s nicht mehr, ausleihen schon garnicht Aber das ist nicht das Problem. Es geht auch mal ein paar Tage ohne Musik. Ich würde halt gerne alle anderen möglichen Fehlermöglichkeiten ausschliessen, bevor der Mac auf die Reise geht
andisharp
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 17. Sep 2008, 20:46
Schieß dir doch einfach irgendeinen billigen 80er-Jahre Verstärker in der Bucht, oder besuche den nächsten Flohmarkt. Zum Testen reicht so was locker aus. In jeden Haushalt gehören eigentlich mindestens 6-7 Verstärker. Ich weiß gar nicht, wie du so leben kannst.
speedhinrich
Inventar
#26 erstellt: 18. Sep 2008, 07:43
*LOL* ich bin ein bescheidener Mensch, beinahe ein Asket.

PS.: Du hast doch auch Mcintosh Geräte. Wenn Du auf Phono stellst, aber die Phonoanschlüsse unbelegt sind sind, und dann aufdrehst, kommt dann ein Brummen?


[Beitrag von speedhinrich am 18. Sep 2008, 07:48 bearbeitet]
andisharp
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 18. Sep 2008, 08:05
Nein, nichts brummt und leise sind die Eingänge auch nicht. Der zweite Phonoeingang hat trotzdem serienmäßig Blindstecker.
speedhinrich
Inventar
#28 erstellt: 18. Sep 2008, 12:09
Dann hat mein Mac wohl wirklich ein Problem Die Lämpchen habe ich ja noch alleine gewechselt, aber jetzt wird´s schwierig
andisharp
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 18. Sep 2008, 12:15
Wenn es nicht doch der Dreher ist, oder aber das Phonokabel vom Dreher zum Amp.
speedhinrich
Inventar
#30 erstellt: 18. Sep 2008, 13:48
Aber der Amp brummt ja genauso, wenn das Phonokabel garnicht angeschlossen ist, und das nur in Stellung "Phono".
andisharp
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 18. Sep 2008, 13:50
Das sollte er in der Tat nicht. Hast aber auch ein Glück mit deinem Mac.
Hörbert
Moderator
#32 erstellt: 18. Sep 2008, 15:49
Hallo!

Hm, deine Lage erinnert mich ein wenig an das Leben eines lebenslustigen Französichen, Katholischen Einwanderes im Puritanischen Neu-England des 17. Jahrunderts.

Besteht wirklich keine Chance zumindestens den Kinderzimmerverstärker eines Freundes bei einem Glas Äppler für eine Weile loszueisen?

Aber mal im Ernst, dein Mcintosh sollte wohl wirklich schnellstmöglich in die Werkstatt, ein ganz kleiner Denon oder Technics von Ebay (mit Phonoteil) kommt dich für gewöhnlich auf ca. 30-40 Euro, ideal wäre ein Receiver der dann später als Küchenradio seinen Dienst versehen könnte. Empfehlenswert ist da z.B. der Technics SA-222, ein echter Klassiker der zuweilen schon für 20-25 Euro bei Ebay weggeht.

MFG Günther
speedhinrich
Inventar
#33 erstellt: 18. Sep 2008, 18:28
Hallo,

einen Vorverstärker hätte ich noch. Deshalb wären mir zwei kleine, niedliche Mcintosh 501 Monos zur Überbrückung irgendwie sympathischer

Das mit dem lebenslustigen Franzosen im puritanischen Asyl beschreibt die Lage ganz gut. In Oberhessen hat fast jeder ein kleines Häuschen, aber ins Restaurant geht man nur zu Mutti´s Geburtstag, wenn überhaupt. Schließlich hat man ja eine Einbauküche. Im "Pott" war das umgekehrt
andisharp
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 18. Sep 2008, 18:38
Dann hast du doch was zu testen. Hänge den Dreher an den Vorverstärker und den an deinen Mac und schon weißt du Bescheid.

Ich bin froh, dass ich in Köln wohnen darf, mir ist schon das Ruhrgebiet zu langweilig.
speedhinrich
Inventar
#35 erstellt: 18. Sep 2008, 18:54
Ok, Köln ist nicht zu toppen

Der Vorvestärker hat nur einen MC Eingang, der Mac nur MM.
Wie wär´s denn, wenn ich mir einen ganz einfachen MM-Entzerrer schiesse? Brummt´s damit nicht, ist es zwangsläufig die Phonostufe des 6900.
andisharp
Hat sich gelöscht
#36 erstellt: 18. Sep 2008, 18:56
Das geht natürlich auch. Liegt ja doch noch einiges bei dir rum, man muss nur lange genug bohren.
speedhinrich
Inventar
#37 erstellt: 18. Sep 2008, 21:06
Ok, dann werde ich jetzt also im niedersten Ebay-Finsterwerk stöbern. Mein "guter Name" wird besudelt werden
Suche:
Das könnte Dich auch interessieren:

wertstoff am 12.02.2005  –  Letzte Antwort am 12.02.2005  –  5 Beiträge
DUAL OP AMP Phonostufe - Wieviel Ampere wird benötigt?
AndreJXYZ am 23.11.2016  –  Letzte Antwort am 23.11.2016  –  5 Beiträge
DUAL 1216 wieviel wert
YvonneHS am 14.12.2006  –  Letzte Antwort am 15.12.2006  –  5 Beiträge
Wieviel?
floydian am 30.11.2003  –  Letzte Antwort am 01.12.2003  –  4 Beiträge
MM oder MC System
Bürger am 09.01.2006  –  Letzte Antwort am 09.01.2006  –  2 Beiträge
MM zu MC Austausch
HCumberdale am 25.11.2009  –  Letzte Antwort am 22.12.2010  –  19 Beiträge
MM/MC-System
sampsonpuppie am 29.06.2004  –  Letzte Antwort am 30.06.2004  –  4 Beiträge
Wieviel darf ein Dual 701 kosten?
Jakobert am 15.04.2008  –  Letzte Antwort am 16.04.2008  –  9 Beiträge
Wieviel ist ein Technics SL-1710 wert?
der-rumo am 28.01.2010  –  Letzte Antwort am 05.02.2010  –  32 Beiträge
MM vs. MC
DJ-Spacelab am 21.12.2004  –  Letzte Antwort am 28.12.2004  –  20 Beiträge
Foren Archiv

Anzeige

Aktuelle Aktion

Top Hersteller in Analogtechnik/Plattenspieler Widget schließen

  • Yamaha
  • Canton
  • Magnat
  • Klipsch
  • Dali
  • Denon
  • Marantz
  • Heco
  • Rotel

Forumsstatistik Widget schließen

  • Registrierte Mitglieder807.750 ( Heute: 43 )
  • Neuestes Mitgliedkeibi
  • Gesamtzahl an Themen1.345.958
  • Gesamtzahl an Beiträgen17.675.478