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Tinuviêl - ein PC-Lautsprecher mit Tang Band W4-1879

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Autor
Beitrag
MBU
Inventar
#1 erstellt: 05. Feb 2018, 18:48
Hi zusammen,

ich schleiche schon seit Monaten virtuell um den Tang Band W4-1879 herum. Angesichts des Preises hatte es doch eine Weile gebraucht, bis ich mich endlich zum Kauf entschlossen hatte und dann war der Treiber überall ausverkauft. Jetzt ist dieser wieder lieferbar und ich habe gerade bestellt.
knutolafson
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 05. Feb 2018, 19:08
Glückwunsch!

Ich hatte Ende letzten Jahres eines der letzten Pärchen der alten Lieferung weggeschnappt
Kay*
Inventar
#3 erstellt: 05. Feb 2018, 19:08
bei derartig hochpreisigen LS, und dann noch auf dem Schreibtisch =ungünstige Umgebung
...
ich weiss nich'


[Beitrag von Kay* am 05. Feb 2018, 19:25 bearbeitet]
MBU
Inventar
#4 erstellt: 05. Feb 2018, 19:20
@Kay

Hauptsache ist, das ich es weiß, weil ich ausschließlich am Schreibtisch Musik höre. Früher stand da eine DYNAUDIO Contour 1.3 SE. Die steht seit ein paar Monaten auf dem Schrank.



@Knutolafson

und was hast du daraus gebaut?


[Beitrag von MBU am 05. Feb 2018, 19:24 bearbeitet]
knutolafson
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 05. Feb 2018, 19:39
Die Needle royal..
SAM_5788

Denkst du an ein kleines Bassreflexgehäuse, wie im OA Monitor 4?
totü
Stammgast
#6 erstellt: 05. Feb 2018, 19:46
... ich meine, wenn du sonst keine Verwendung für die Dynaudio hast ... ich stelle mich gerne zur Verfügung, dich von dieser miesen Box zu befreien bevor sie auf dem Schrank versauert
MBU
Inventar
#7 erstellt: 05. Feb 2018, 22:15
@Knutolafson: schön - wie bist mit dem Klang zufrieden?

@totü: Die Dynaudio ist nicht zu verkaufen.


[Beitrag von MBU am 05. Feb 2018, 22:27 bearbeitet]
knutolafson
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 05. Feb 2018, 23:19

Die Dynaudio ist nicht zu verkaufen.


Das nenn' ich mal trocken


Ich bin sehr zufrieden. Aber ich hatte auch nicht weniger erwartet..:D
Ich glaube, viele würden sie wahrscheinlich als ein bisschen dumpf beschreiben.. aber für mich klingen sie in jeglicher Hinsicht top. Der Sweetspot ist allerdings recht klein, aber damit wirst du am Arbeitsplatz sicher keine Probleme haben. Für den Schreibtisch wird es dann sicher in Richtung der angesprochenen Monitor 4 royale gehen - oder hast du etwas ganz anderes mit dem Chassis im Sinn?
Hat ihn eigentlich schon mal jemand als TMT genutzt?
MBU
Inventar
#9 erstellt: 06. Feb 2018, 00:27
Nach dem augenblicklichen Stand der Simulationen ist folgendes Gehäuse geplant:

Clipboard03

Das Ganze wird dann noch per DSP entzerrt. Die untere Grenzfrequenz (-3 dB) wird bei 40 Hz liegen.

Da es unterschiedliche Parametersätze (K&T-Messung, Hersteller, etc.) gibt werde ich die Treiber nach Erhalt nachmessen und dann das endgültige Gehäuse festlegen.
herr_der_ringe
Inventar
#10 erstellt: 06. Feb 2018, 01:07
heissa, her mit dem sofa.


ich hatte ja das glück, einen der ersten der in europa gestrandeten w4-1879 zu ergattern (zu damals noch humanem preis). wurde dann in die flat needle verfrachtet, welche immer wieder für ungläubiges staunen gesorgt hatte...
...dieses chassis wird definitiv bleiben
wing787
Stammgast
#11 erstellt: 07. Feb 2018, 09:23
Kannst du einen Vergleich zum w4-655 ziehen? Würde mich echt interessieren!
totü
Stammgast
#12 erstellt: 09. Feb 2018, 17:38
Ein Unterschied dürfte bestimmt der etwas schwächliche HT des 655 sein, ohne jetzt einen Hörvergleich heranzuziehen. Obwohl in meinem Alter ... vielleicht sollte ich mal einen Hörtest machen lassen

Schöne Grüße ins Forum
MBU
Inventar
#13 erstellt: 25. Feb 2018, 22:35
Hi zusammen,

die Treiber sind mittlerweile eingegangen und heute hatte ich die T/S-Parameter gemessen.

P2252167

Im Vergleich zum Herstellerdatenblatt ergeben sich Abweichungen, die zum Teil darin begründet sind, daß dieser die Membranfläche etwas zu groß angibt, offensichtlich weil er die Fläche des Phase Plugs mit einbezieht. Korrekt wäre, den Phase Plug herauszurechnen, denn dieser schwingt nicht mit der Membrane. Herstellerangabe 57 cm2 - ich komme auf 47,5 cm2. Meine Messergebnisse:

1_TS 2_TS

Die Simulation empfiehlt 4,5 Liter Gehäusevolumen. Ich wähle 6 Liter, da ich gerne etwas Maximallautstärke gegen eine tiefere untere Grenzfrequenz eintausche. Das mit W4-655EA identische Gehäuse sieht dann so aus:

gehaeuse1 gehaeuse2
herr_der_ringe
Inventar
#14 erstellt: 25. Feb 2018, 22:55
hmmm...hast du zufällig die HH 3/12 zur hand? timmis werte waren nochmals anders, wobei die membranfläche praktisch gleich ist
MBU
Inventar
#15 erstellt: 26. Feb 2018, 03:03
HH nicht, aber die K&T 3/2016. Da wird die Membranfläche mit 53 cm2 angegeben. Ich habe Sickenmitte bis Sickenmitte gemessen, Fläche ausgerechnet und die Fläche des Phaseplugs davon subtrahiert. Dabei kommen 47,5 cm2 heraus.

Abweichungen gibt es aber nicht nur bei der Membranfläche sondern auch bei anderen Parametern. Man muß dabei aber auch immer daran denken, daß so eine Chassisfertigung einer Serienstreuung unterliegt.
totü
Stammgast
#16 erstellt: 27. Feb 2018, 21:12
sagt mal, welche Bedeutung messt ihr dem Wert Rms bei? Der scheint mir bei diesem Chassis doch recht hoch zu liegen.

Schöne Grüße
MBU
Inventar
#17 erstellt: 28. Feb 2018, 00:29
Lese mal das hier und dann ziehst du deine Frage evtl. zurück?
MBU
Inventar
#18 erstellt: 09. Mrz 2018, 23:35
P3092178

Impedanz_6ltr

Der Treiber kommt mit wenigen Filtern aus.

DSP-Einstellungen

-3 dB @ 40 Hz
Die +2,5 dB im Hochtonbereich lasse ich drin - macht einfach mehr Spass.

Amp_0Grad

Nahfeld_und_Winkel


[Beitrag von MBU am 09. Mrz 2018, 23:37 bearbeitet]
bizarre
Inventar
#19 erstellt: 10. Mrz 2018, 00:29
Hi Michael, hast du mal diese ominöse" BBC Senke" ausprobiert? Scheint ja zwischen 2 und 4kHz etwas aufzuweiten..

Grüße. Manfred
MBU
Inventar
#20 erstellt: 10. Mrz 2018, 01:16
Hi Manfred,

klar - weitet genauso auf, wie jede Box mit dieser Schallwandbreite. Hier ein normiertes Sonogramm:

Sonogramm

Zum Vergleich W4-655 EA (identisches Gehäuse)

Clipboard01

Unter uns "Pfarrerstöchtern" - wenn du eine Box auf den Schreibtisch stellst brauchst du dich um die BBC-Senke nicht zu kümmern.


[Beitrag von MBU am 10. Mrz 2018, 01:42 bearbeitet]
bizarre
Inventar
#21 erstellt: 10. Mrz 2018, 02:04
Jo, stimmt, da gibts wichtigere "Baustellen". Im Nahfeld stört die Aufweitung ja nicht....
MBU
Inventar
#22 erstellt: 10. Mrz 2018, 20:01
Haben fertig!

Den Bauplan gibt es jetzt in übersichtlicher Form auf meiner Homepage. Dort ist auch eine Konfiguration für Equalizer APO zu finden. Diese wurde bereits auf geringstmögliche Abweichungen zu den hifiakademie-Einstellungen optimiert.

hfa-ea bild_600
vapour
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 11. Mrz 2018, 15:16
Sieht sehr gut aus!


wing787 (Beitrag #11) schrieb:
Kannst du einen Vergleich zum w4-655 ziehen? Würde mich echt interessieren!


Das würde mich auch mal interessieren, der Preisunterschied zwischen diesen Treibern ist ja schon gewaltig. Lohnt sich der Aufpreis aus deiner Sicht?
Schonmal danke
MBU
Inventar
#24 erstellt: 16. Mrz 2018, 04:50
Der W4-1879 klingt schon ein paar Ecken besser als der W4-655. Ob sich der Aufpreis lohnt - immerhin kostet der 1879 das vierfache des 655 - ich würde für mich sagen - Ja, denn ich höre praktisch ausschließlich am PC Musik. Leider ist das Preis-/Leistungsverhältnis des 1879 um Längen schlechter als das des 655, denn man bekommt für den vierfachen Preis selbstverständlich nicht die vierfache Klangqualität. Weiter oben wird die Luft halt immer dünner ...
herr_der_ringe
Inventar
#25 erstellt: 16. Mrz 2018, 11:17
hi michael,
kannst du die unterschiede zwischen den beiden chassis noch etwas näher erläutern?

wie oben bereits geschrieben hatte ich einen der ersten dieser treiber, welchen BPA importierte. preislich...aktuell kostet z.b. der w3-1878 mehr, als ich damals noch für den w4-1879 zahlen musste
von daher >für mich< ein ordentliches preis-/klangverhältnis, zumal ich das chassis dzt. passiv betreibe...mal schauen, wie lange noch
MBU
Inventar
#26 erstellt: 16. Mrz 2018, 17:55

herr_der_ringe (Beitrag #25) schrieb:

kannst du die unterschiede zwischen den beiden chassis noch etwas näher erläutern?


Da bist du bei mir richtig. Nichts liegt mir mehr als eloquentes Geschwurbel über Klangunterschiede.

Ich probiers mal ...

Von der technischen Seite:

- Der 1879 hat insgesamt ein lineareres Übertragungsverhalten und auch einen Hochtonbereich, der nicht schon bei 13 KHz aufhört. Die Entzerrung gelingt mit fünf Filtern, Beim 655 hatte ich deren sieben benötigt.

- Die Unterhangschwingspule und der (dadurch bedingte) starke Magnet sorgt dafür, daß sich die Spule immer komplett im Magnetfeld befindet. Das ist aber kein Selbstzweck und für einen guten Treiber auch nicht unbedingt notwendig.

- Die ungefärbte (?) Membrane soll wohl an "antike" Breitbänder, wie z.B. Fostex erinnern. Ich denke, daß Tang Band da ein bißchen auf der Nostalgiewelle mitschwimmen möchte. Ob der (komisch aussehende) Phaseplug einen technischen Hintergrund hat - keine Ahnung. Für mich kein Kaufgrund, aber auch kein Hindernis.

- Es wird mit einem maximalen Hub von 5 mm geworben. Ob das jetzt peak to peak oder einfach und ein linearer Hub oder der max. Hub, bevor kaputt ist wird nicht angegeben. Für den 655 konnte ich bislang keine Angabe finden.

- Die kursierenden T/S-Parameter (TB, HH, K&T) lassen auf eine tiefer mögliche Gehäuseabstimmung als beim 655 schließen. Ich kann das nicht nachvollziehen. Der 1879 hat im Prinzip genau das gleiche Verhalten im Bass wie der 655. Ich könnte geringfügig tiefer abstimmen, aber einen 10-er prügle ich nicht unter 40 Hz - irgendwann muß auch mal gut sein.

Von der klanglichen Seite: Vorsicht - jetzt wird es stark subjektiv!

- Obwohl Tinuviêl und W4-655EA mit Ausnahme des Hochtonbereichs ein ziemlich ähnliches (lineares) Übertragungsverhalten aufweisen klingt der 1879 irgendwie freier, authentischer, klarer und unverzerrter. Man kann auch etwas lauter aufdrehen ohne daß einem der Lautsprecher "anschreit".

Das ist jetzt aber ein Vergleich auf hohem Niveau. Ich kann Unterschiede feststellen und diese sind mir den Mehrpreis wert. Einem weniger audiophil veranlagten Freund würde ich die W4-655 empfehlen.


[Beitrag von MBU am 16. Mrz 2018, 21:30 bearbeitet]
MBU
Inventar
#27 erstellt: 16. Mai 2018, 16:44
Hi zusammen,

da mir die Optik meiner Desktop-Boxenständer

010

nicht wirklich zusagt habe ich neue Gehäuse mit integriertem Fuß in Angriff genommen.

020

Der Zuschneider im Baumarkt meines geringsten Misstrauens hatte einen schlechten Tag. Dadurch ergaben sich "Abweichungen". Wie ich damit ungegangen bin beschreibe ich im folgenden.

Zunächst leimte ich den Deckel und die Rückwand auf eine Seitenwand. Dann kamen Boden und Innenteiler.

030

Da die Säge keine rechten Winkel produzierte ist die Rückwand etwas schief und dadurch entstand ein Spalt zwischen Innenteiler und Rückwand.

040

In diesem Fall gilt: Viel Leim hilft viel! Nach mehrmaligem Drüberschmieren von Leim war der Innenteiler an dieser Stelle dann doch dicht.

050

Leider ist auch die Rückwand breiter als der Boden - am Deckel passt es - soviel zur Rechtwinkligkeit der Schnitte.

070

Legt man die zweite Seitenwand auf, dann wird es offensichtlich.

080

Ärgerlich ist das schon, aber nicht wirklich ein Problem. Das lässt sich von Hand wegschleifen.

090

Sieht schon besser aus ...

100

Die Seitenwandprobe ergibt: passt!

110

Es gilt nicht als feige, alle Innenkanten noch mehrmals mit Leim auszustreichen, damit es auch wirklich dicht wird.

120

Da warten sie nun, bis ich Zeit und Lust auf das Fräsen der Fronten habe.

130
ennokin
Stammgast
#28 erstellt: 16. Mai 2018, 17:10
Ja die Maßgenauigkeit sollte schon etwas besser sein, zumal die Maschinen es ja auch zulassen. So etwas ist immer sehr ärgerlich, es hängt ja auch nicht an einem selbst.
Bei meinem großen Obi in Hamburg haben sie wirklich gutes Personal, es gibt hier aber auch Baumärkte da hat man wirklich das Gefühl die wollen einen regelrecht verarschen. Ich stand mal in der Schlange zum Zuschnitt und eine ältere Frau hatte sich ein Brett schneiden lassen, da hat man mit dem Auge schon gesehen dass da eine Seite 1 cm kürzer war. Rechteckig war da nichts. Die wollten ihr aber weiß machen dass das schon so ok ist... Ohne Worte, nun fahre ich eben 15 Minuten länger und spiele dafür aber nicht Lotto mit den Brettern, naja irgendwann habe ich auch einen eigenen Sägetisch
Gutes Gelingen..
MBU
Inventar
#29 erstellt: 16. Mai 2018, 17:17
Normalerweise sägt der "Zuschneider meines geringsten Misstrauens" sehr gut zu. In diesem Fall hatte er aber ein verhältnismäßig kleines MDF-Stück und mußte waagrecht sägen. Das geht bei dieser Plattensäge meistens schief. Bei so einer "Riesen-Abnahmemenge" (EUR 8,94) kann man allerdings auch nicht gerade verlangen, daß er eine neue Platte verwendet, damit er senkrecht sägen kann - muß man halt mit leben.

Ein Problem stellt das im Endeffekt nicht dar - nur ein bißchen mehr Arbeit. Am fertigen Gehäuse wird wohl nichts mehr davon zu sehen sein.

Ich denke, daß ich das in mein Gehäusebau-Tutorial mit einarbeite. So haben wenigstens andere etwas von meinen schlechten Zuschnitten.
knutolafson
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 19. Mai 2018, 00:04
Bei der von dir getauften "Seitenwandprobe" arbeite ich in der Regel mit einer hellen Taschenlampe. Solange noch der kleinste Lichtschein beim Auf- und Abbewegen der Lampe an der Innenkante nach außen scheint, muss der Schleifklotz noch einmal ran.
Mechwerkandi
Inventar
#31 erstellt: 19. Mai 2018, 11:36

ennokin (Beitrag #28) schrieb:

Ja die Maßgenauigkeit sollte schon etwas besser sein, zumal die Maschinen es ja auch zulassen.

Im Neuzustand und mit geschultem Personal, sicher.
Der Neuzustand schwindet relativ rasch, kann man durch regelmäßige Wartung kompensieren, aber die kostet Geld.
Geschultes Personal leider auch. Und das der Honk an der Säge bis vor 14 Tagen noch Pommes auf dem Dom verkauft hat, merkt ja so auch keiner.

Ich beauftrage mit Zuschnittsarbeiten, die etwas Genauigkeit erfordern, eine ortsansässige Tischlerei.
Das passt dann so gut, das die Platten wieder zusammenwachsen würden, wenn das Holz nicht schon verarbeitet wäre.
Ist ein bisschen teurer, spart aber viel Arbeit.

Der Rest kauft PU Leim. Der treibt so ein bisschen auf, und dichtet sicher ab.
MBU
Inventar
#32 erstellt: 19. Mai 2018, 12:36

Mechwerkandi (Beitrag #31) schrieb:

Ich beauftrage mit Zuschnittsarbeiten, die etwas Genauigkeit erfordern, eine ortsansässige Tischlerei.


Das scheitert bei mir daran, daß die holzverarbeitenden Betriebe in unserer Gegend nie Material vorrätig haben und was soll ich mit einer ganzen Platte MDF?
Mechwerkandi
Inventar
#33 erstellt: 19. Mai 2018, 12:56

MBU (Beitrag #32) schrieb:

[...] was soll ich mit einer ganzen Platte MDF?

Heizen?
herr_der_ringe
Inventar
#34 erstellt: 19. Mai 2018, 14:02

was soll ich mit einer ganzen Platte MDF?

nach dem projekt ist vor dem projekt
MBU
Inventar
#35 erstellt: 19. Mai 2018, 14:05
Da ich mit Tinuviêl meinen "Traumlautsprecher" gefunden habe wird in der nächsten Zeit nichts neues mehr konstruiert. Nach Fertigstellung der "Langversion" ist erst mal wieder Schluß - was soll ich auch mit den ganzen Boxen?
Graf_Hinkelstein
Hat sich gelöscht
#36 erstellt: 19. Mai 2018, 14:16
Verkaufen^^
MBU
Inventar
#37 erstellt: 19. Mai 2018, 14:25
Das wird wohl eher nicht mehr vorkommen, denn die Arbeit welche in so etwas drinsteckt wird nicht honoriert.
Graf_Hinkelstein
Hat sich gelöscht
#38 erstellt: 19. Mai 2018, 14:35
Das stimmt leider oft...
Kyumps
Inventar
#39 erstellt: 20. Mai 2018, 10:29
Stimmt eigentlich immer.
Wenn ich sowas auf dem gebraucht Markt kaufe interessiere ich mich auch nur für die Chassis und Weichenteile.
Bauen will ich ja selber
wing787
Stammgast
#40 erstellt: 22. Mai 2018, 08:45
Hi Michael,

kannst du noch etwas zum Verhalten unter Winkel zum 655er sagen? Verändert der Phaseplug etwas? Wie gut klingen die beiden BB außerhalb der Achse?

Viele Grüße
Doppelsitzer
Stammgast
#41 erstellt: 23. Mai 2018, 10:06
eine Bekannter hat mit dem W4-2142 auf Basis der Timmermanns Parameter eine 5,5 Liter/netto Box mit Front BR gebaut.

Ich muss sagen, viel mehr wie ein PC Lautsprecher und nach div. Versuchen mit zwei Sperrkreisen ist nun gar nichts mehr drin.
Die leichte Entzerrung übernimmt nun der EQ im Autoradio. Mehr Lautsprecher brauchen wohl die allerwenigsten und klanglich ist der W4-2142 ganz weit vorne.
MBU
Inventar
#42 erstellt: 23. Mai 2018, 17:23

wing787 (Beitrag #40) schrieb:

kannst du noch etwas zum Verhalten unter Winkel zum 655er sagen?


Hier die Messungen - links Tinuviêl, Mitte Omnes Audio BB4 black EA, rechts W4-655EA

Tinuviêl oa W4-655EA

Beim W4-655EA hatte ich die Nahfeldmessung nicht gefügt, deshalb ist der Bassanteil nicht dabei. Die Baßperformance der drei Lautsprecher ist nahezu identisch.



@Doppelsitzer,

Die Botschaft les ich wohl, allein mir fehlt das Verständnis. Was willst du uns denn mitteilen?


[Beitrag von MBU am 23. Mai 2018, 17:25 bearbeitet]
MBU
Inventar
#43 erstellt: 29. Mai 2018, 20:35
Weiter gehts:

Fronten aufleimen:

IMG_2480

Vorgeschliffen:

IMG_2491

Leider hatte vergessen, daß ich das meiste Schleifpapier für die letzten Boxen verbraucht hatte. Jetzt dauert es halt wieder ein paar Tage und ich muß nochmals schleifen.
MBU
Inventar
#44 erstellt: 23. Jun 2018, 02:13
Nachdem wir jetzt wieder aus dem Urlaub zurück sind bin ich gestern zum Grundieren gekommen.

IMG_2496

Morgen schleifen und dann beginnt die "Schwarzmalerei".

Die Treiber scheinen jetzt auch wieder bei BPA verfügbar zu sein.
MBU
Inventar
#45 erstellt: 23. Jun 2018, 17:07
Mit 240-er geschliffen - Flächen mit dem Schwingschleifer, Kanten von Hand:

IMG_2500

Nach einmal schwarz walzen

IMG_2509

deckt das noch nicht - Deco Style Buntlack vom ALDI. Wenn die Treiber nicht schon so teuer gewesen wären hätte ich ja in gescheiten Lack investieren können.
MBU
Inventar
#46 erstellt: 25. Jun 2018, 18:33
Sand in den integrierten Ständer einfüllen und die Befüllungsbohrung mit einem großen Filzgleiter verschliessen:

010 020 030

Anschlußbuchsen anlöten und mit Gummihammer eintreiben:

040 050

Baßreflexkanal mit Gummihammer eingetrieben:

060

Haben fertig!

070

080
ennokin
Stammgast
#47 erstellt: 26. Jun 2018, 09:36
Sehr schick wie immer
shaffenmeister
Schaut ab und zu mal vorbei
#48 erstellt: 21. Mai 2019, 21:13
Hallo,

wie hoch ist denn die Langversion am Ende geworden?

Wenn ich die uiblen Lautsprecher aus meinem Bestand am PC auf Ohrhöhe bringen wollte, käme ich auf eine Gehäusehöhe von 60 cm...

Gruß und Danke,

Christoph
MBU
Inventar
#49 erstellt: 21. Mai 2019, 23:52
Deine Ohren sitzen offensichtlich höher als meine.

Meine Boxen sind 48 Zentimeter hoch.
MBU
Inventar
#50 erstellt: 26. Jul 2020, 01:32
Für Tinuviêl gibt es jetzt auch Einstellungen für die Hardware-DSPs minidsp 2x4 und minidsp 2x4 HD auf meiner Website.
MBU
Inventar
#51 erstellt: 25. Okt 2020, 17:55
Mit folgender Maßnahme kann man den Bass der Tinuviel reduzieren, falls es im eigenen Raum "zuviel" ist:

Tausche in der Datei tinuviel.txt die folgende Zeile

Filter 1: ON HPQ Fc 35 Hz Q 1.7

gegen diese aus:

Filter 1: ON HPQ Fc 50 Hz Q 1

Den Effekt siehst du in folgendem Diagramm.

luthien_50 Hz
Links: neu Rechts: Original
Die -3 dB-Frequenz steigt von 43 auf etwas über 50 Hz.

Die Box kann dann auch etwas lauter, bevor diese die Segel streicht.
Suche:
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