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Teufel Ultima 30 - Yamaha RX-V367 Impedanz Problem?

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Autor
Beitrag
Marcel_Reckel
Neuling
#1 erstellt: 05. Apr 2011, 11:33
Hallo,

Macht es was aus wenn ich einen AV-Receiver mit einer höhere Impedanz hat als meine Lautsprecher sie haben?

Praxis:
Meine Lautsprecher: Teufel - Ultima 30
4 Ohm

Mein AV-Receiver: Yamaha RX-V367
6 Ohm/MIN

kann ich diese beiden Geräte zusammen verwenden? Ohne als langfristiges Resultat Schäden erwarten zu müssen? (Ab und zu drehe ich ganz gerne mal richtig auf)


http://www.hifi-regler.de/hifi/Lautsprecher.htm?SID=4fb872f5d001e6a28040823a916675c9 schrieb:

http://www.hifi-regl...e6a28040823a916675c9

Impedanz: In der Einheit Ohm angegebener Stromwiderstand. Bei Lautsprechern kann aus dem Ohm-Wert geschlossen werden, wie stark ein Lautsprecher den Verstärker in Abhängigkeit zu dessen Ausgangsimpedanz (Innenwiderstand, gibt den Stromwiderstand an, der am Lautsprecherausgang eines Verstärkers anliegt) belastet. Ein Verstärker, der z.B. eine Ausgangsimpedanz von 8 Ohm hat, wird beispielsweise von Lautsprechern mit nur 2 Ohm Impedanz sehr stark belastet. Daher sind Verstärker mit niedriger Ausgangsimpedanz von Vorteil, da diese Verstärker auch 2- oder 4-Ohm-Lautsprecher mit hohen Stromstärken versorgen können. Besondere Anforderungen an die Hochstromfähigkeit des Verstärkers stellt beispielsweise die THX Ultra Norm. Übliche Impedanzwerte sind 4, 6 oder 8 Ohm.

was heißt das für mich? geht es oder nicht?^^ was ist die folge davon?

Habe den Receiver bereits bei mir liegen und seit heute 30 Tage um ihn zurück zu senden.
Die Lautsprecher kommen voraussichtlich am Mittwoch 6.04.2011 danach habe ich 8 Wochen zum zurücksenden...

Danke schonmal!

Grüße
Marcel
flo42
Inventar
#2 erstellt: 05. Apr 2011, 11:39
dein verstärker hat eine ganz andere impedanz als 60hm. er ist laut der angabe von yamaha für impedanzen bis 60hm geeignet, ohne, dass er gefahr läuft einem defekt zu erliegen.

yamaha war in diesere serie sehr vorsichtig mit der angabe. eigentlich sind sie sehr wohl in der lage auch über einige stunden hinweg bei vollauslastung (vorrausgesetzt ist eine gute luftzufuhr) mit den lautsprechern zurechtzukommen OHNE, dass es zu langfristigen schäden kommt.
Marcel_Reckel
Neuling
#3 erstellt: 05. Apr 2011, 11:44
ja das dachte ich auch erst... als ich heute freudig den Receiver auspackte stand hinten dran 6 Ohm/MIN
flo42
Inventar
#4 erstellt: 05. Apr 2011, 11:46
probiers einfach aus wenn er so heiß wird, dass du dich verbrennst, lass es sein.

unter normalbedingungen schließ ich das aber aus
Marcel_Reckel
Neuling
#5 erstellt: 05. Apr 2011, 12:01

flo42 schrieb:
dein verstärker hat eine ganz andere impedanz als 60hm. er ist laut der angabe von yamaha für impedanzen bis 60hm geeignet, ohne, dass er gefahr läuft einem defekt zu erliegen.

yamaha war in diesere serie sehr vorsichtig mit der angabe. eigentlich sind sie sehr wohl in der lage auch über einige stunden hinweg bei vollauslastung (vorrausgesetzt ist eine gute luftzufuhr) mit den lautsprechern zurechtzukommen OHNE, dass es zu langfristigen schäden kommt.



flo42 schrieb:
probiers einfach aus wenn er so heiß wird, dass du dich verbrennst, lass es sein.

unter normalbedingungen schließ ich das aber aus



Danke dir!
Kann das jemand so bestätigen? (gehe gerne auf Nummer sicher )
akem
Inventar
#6 erstellt: 05. Apr 2011, 18:08
Am ehesten Kann Dir Teufel diese Frage beantworten. Die kennen ihren LS doch am besten. Die Yamaha-Angabe bezieht sich ja darauf, daß die Impedanz einen gewissen Wert nicht unterschreiten darf. 8 Öhmer sind kein Problem, 6 Öhmer wohl auch nicht (nur gibt's de facto keine Lautsprecher mit 6 Ohm zu kaufen...). Bei 4 Öhmern kanns je nach Verlauf der Impedanz kritisch werden.
Und jetzt kommt das große Aaaaber:
- eine Überlastung kommt IMMER vom Strom her; ergo: drehst Du nie voll auf kann eigentlich nichts passieren
- Lautstärkeregler sind in der Regel logarithmisch (nur elektronische Regler weichen davon manchmal etwas ab), da das menschliche Gehör ein logarithmisches Lautstärkeempfinden hat: wenn Du laut Skala um den Faktor 2 aufdrehst, veränderst Du elektrisch den Pegel um Faktor 10. Das bedeutet: angenommen, das Ding hat 100W und Du drehst bis zur Hälfte auf. Dann liefert der Verstärker nicht etwa 50W sondern nur 10W. Und drehst Du nochmal um die Hälfte zurück (dann bist Du bei "normalen" Hörlautstärken), dann liefert der Verstärker nicht etwa 25W sondern gerade mal 1W. Jetzt kannst Du in etwa interpolieren, wie weit Du aufdrehen darfst, um ca. 50% dr Leistungsabgabe nicht zu überschreiten (und das ist ganz schön weit ).

Gruß
Andreas
Marcel_Reckel
Neuling
#7 erstellt: 05. Apr 2011, 19:30

Yamaha AV-Support Team schrieb:
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Sie können diese Lautsprecher ohne Probleme mit dem RX-V367 betreiben.
Grundsätzlich gilt:
Je geringer die Impedanz des Lautsprechers ist, desto mehr Leistung muss der Verstärker aufbringen, um die gleiche(!) Lautstärke zu erzielen. Verwendet man statt 8 Ohm Lautsprecher 4 Ohm Lautsprecher, so wäre die doppelte Leistung erforderlich. Für den Verstärker bedeutet dies, er wird deutlich wärmer!
Unterschreitet die Impedanz des Lautsprechers die angegebene Mindest-Impedanz, so kann dies zur Überlastung des Verstärkers führen. Im einfachen Fall schaltet die Verstärkerschutzschaltung das Gerät ab, sobald eine zu große Belastung besteht. In seltenen Fällen kann es jedoch zu einer dauerhaften Beschädigung des Gerätes kommen.
Daher achten Sie immer auf die Hinweise, die Sie in der Bedienungsanleitung zum Thema Lautsprecher finden. Sollten Sie die Mindestimpedanz unterschreiten, so achten Sie auf ausreichende Belüftung des Gerätes. Bei "normaler" Zimmerlautstärke wäre grundsätzlich der Betrieb mit 4 Ohm Lautsprechern problemlos möglich.
Alle Yamaha Verstärker und Receiver arbeiten stabil bis 4 Ohm. Eine niedrigere Impedanz ist nicht zu empfehlen.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Yamaha AV-Support Team
flo42
Inventar
#8 erstellt: 05. Apr 2011, 20:08
eine antwort die sehr vorbildlich ist

bestätigt die einschätzung.
Marcel_Reckel
Neuling
#9 erstellt: 07. Apr 2011, 07:48
sooooo leute,

was sagt die Praxis?

Nach ausführlichen test auf volle lautstärke (und damit meine ich so laut dass ich die zimmer türe schließen muss um nicht daran zu sterben^^und dann mit Fernbedienung voll aufdrehen) zeigen, dass der verstärker so warm wird das ich noch nicht einmal daran wärmen kann^^

auf qdeutsch des ding bleibt kalt!

danke für eure schnelle hilfe! *zurücklehn und musik genieß*
flo42
Inventar
#10 erstellt: 07. Apr 2011, 13:49
sauber

falls er mal ne nachtdurchlaufen muss auf jeden fall jede stunde mal nach ihm schauen
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