Nach YPAO Einmessung Werte einsehen+ändern (RX-V575)

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-MaxWell-
Stammgast
#1 erstellt: 31. Okt 2014, 15:15
Hallöchen liebe Yammi-Nutzer =)

Hätte da ein paar Fragen zu den Einstellungen, die das YPAO festlegt und hoffe ihr könnt mir dabei helfen.

Durch das Einmessen werden ja zum einen die Pegel der einzelnen LS angehoben bzw abgesenkt. Desweiteren wird der Frequenzverlauf der LS versucht möglichst linear gestaltet zu sein, was dann als PEQ gespeichert wird (Hoffe ich sehe es als Laie richtig..?). Dazu nun die erste Frage: Ist es nicht möglich die von dem YPAO vorgenommenen Einstellungen des PEQs einzusehen und abzuändern? (Dieser ist bei mir immer nur ausgegraut und zeigt die von mir eingestellten Werte des GEQ an) Über die GEQ Einstellungen kann ich die Frequenzen zwar selbst justieren, allerdings interessiert mich was das YPAO eingestellt hat.

Werden noch andere Dinge, wie zB. die Minderung von "Dröhnfrequenzen", durch das YPAO bewergstelligt und sind nur nicht einsehbar über die Optionen?
Werden überhaupt Frequenzen unterhalb der 63Hz (im LFE-Bereich) "bearbeitet" durch das Einmessen?

Ich habe schon ein wenig im Forum in diversen Beiträgen die das Thema YPAO behandeln gesucht, aber leider nichts spezifisch zu diesen Dingen finden können, daher wäre ein wenig Hilfe von erfahrenen Yamaha Nutzern schön =)

LG, Maximilian


[Beitrag von -MaxWell- am 31. Okt 2014, 15:17 bearbeitet]
Passat
Moderator
#2 erstellt: 31. Okt 2014, 16:45
Bei den kleinen Modellen kann man sich das Ergebnis von YPAO nicht anschauen oder ändern.

Grüße
Roman
-MaxWell-
Stammgast
#3 erstellt: 31. Okt 2014, 18:36
Danke für die zügige Antwort =)


Bei den kleinen Modellen kann man sich das Ergebnis von YPAO nicht anschauen oder ändern.


- Sehr schade, aber zumindest habe ich dort nun Klarheit.

Falls jemand etwas bezüglich meiner Fragen im Tiefbassbereich sagen könnte, würde ich mich freuen. Ich bin gerade dabei Klanglich noch ein wenig zu optimieren. Heute habe ich mir mal die Werte in einem Raumeigenmodenrechner angesehen - kann man nach diesen eigentlich gehen..?
steelydan1
Inventar
#4 erstellt: 31. Okt 2014, 19:47

Werden überhaupt Frequenzen unterhalb der 63Hz (im LFE-Bereich) "bearbeitet" durch das Einmessen?

Dein Yamaha-AVR hat keinen SubEQ und nimmt am Sub daher überhaupt keine Frequenzgangkorrektur vor, sondern stellt nur Pegel, Phase und Abstand ein. Also am Sub ist gar nix mit Minderung von "Dröhnfrequenzen" durch das YPAO.
Ob bei den Lautsprechern Korrekturen unter 63Hz vorgenommen werden hängt zunächst mal davon ab ob die LS überhaupt so tief spielen bzw. wie stark sie bei 63Hz oder darunter schon im Pegel abfallen.

Um die Frage allgemein zu beantworten:
Bei meinem RX-V 773 kann ich das Einmessergebnis (z.B. PEQ linear) in einen manuellen PEQ kopieren und dort nach Belieben verändern (bei aktivem YPAO!). Die tiefste mögliche Einsatzfrequenz ist 31,3Hz.
Das ist vermutlich das was du dir erhofft hast. Diese Funktion gibt es aber nur bei den RX-V 67x und 77x, nicht bei den kleineren Modellen.


[Beitrag von steelydan1 am 31. Okt 2014, 20:05 bearbeitet]
-MaxWell-
Stammgast
#5 erstellt: 31. Okt 2014, 20:34
Danke für die Hilfe bzw. Aufklärung!

Im Grunde habe ich gehofft eine Lösung für mein Raumeigenmoden-Problem zu finden, oder zumindest eine Linderung durch präzise Anhebung und Absenkung bestimmter Frequenzen. Leider scheint es dafür keine interne Einstellungsmöglichkeit (bei mir) zu geben.
Allerdings bin ich mir nicht einmal sicher, ob die Eigenmoden des Raumes, oder die Stellung der LS (wobei ich dies fast ausschliessen würde, da die LS schon an sehr vielen Positionen getestet wurden - ohne nennenswerte Änderung) zu dem merkwürdigen Klangbild unterhalb 200Hz führen.
- Einige Frequenzen werden so wiedergegeben wie ich es mir vorstelle (35, 40Hz zB.), andere sind kaum/sehr schwach hörbar (Bereich +/- 3Hz bei 50,70,80,100Hz zB.).

Hat jemand vielleicht eine Idee oder einen Lösungsansatz dafür?
steelydan1
Inventar
#6 erstellt: 31. Okt 2014, 20:46
Mit PC und Dirac Live .
-MaxWell-
Stammgast
#7 erstellt: 31. Okt 2014, 21:29

Mit PC und Dirac Live .


- Ein sehr nettes Programm. Mehrere hundert Euro für die Software stünden allerdings in keinem Verhältnis zu dem, was ich für meine Einsteigeranlage ausgegeben habe. Gibt es vielleicht noch andere Möglichkeiten?

/edit - Wahrscheinlich sollte ich diesbezüglich aber besser einen neuen Beitrag an anderer Stelle eröffnen(?), da meine Problematik, wie es nun aussieht nicht vom RX-V575 gelöst werden kann.


[Beitrag von -MaxWell- am 31. Okt 2014, 21:52 bearbeitet]
steelydan1
Inventar
#8 erstellt: 31. Okt 2014, 22:19
Kannst du gerne machen.

Eine kurze Zusammenfassung kann ich dir vorab geben:
Die DRC (Digital Room Correction) Freeware-Lösungen sind sehr komplex, unkomfortabel und setzen einiges Wissen vorraus.
Die günstigere Alternative zu Dirac Live ist Acourate. Mit der notwendigen Hardware bist du trotzdem min. 500€ los. Billiger gehts halt nicht wenn es weitgehend automatisiert ablaufen soll.
Die Alternative zu DRC ist der klassische Weg: Raumakustik zu verbesseren, z.B. mit Absobern, Bassfallen, Deckensegel, etc.
Um deine Probleme zunächst nur mal zu analysieren kannst du REW Room EQ Wizard benutzen. Die Software selbst ist kostenlos, aber etwas Hardware (SPL meter oder Mikrofon) ist auch hier notwendig.
-MaxWell-
Stammgast
#9 erstellt: 31. Okt 2014, 22:48

Die Alternative zu DRC ist der klassische Weg: Raumakustik zu verbesseren, z.B. mit Absobern, Bassfallen, Deckensegel, etc.


- Da wird meine Frau nicht mitspielen Das Wohnzimmer steht auch schon recht voll mit Technik und ich bin froh es so ausleben zu können.

Ich werde mir das von dir genannte Programm (REW) mal ansehen! Vielen Dank für den Tipp und ein schönes Wochenende! =)
Passat
Moderator
#10 erstellt: 31. Okt 2014, 22:51
Oder aufrüsten auf einen RX-V6xx/7xx.

Grüße
Roman
-MaxWell-
Stammgast
#11 erstellt: 31. Okt 2014, 23:20
Der RX-V575 ist erst einige Wochen alt und mein erster Ausflug in die Surroundwelt daheim. Mein AX540 hat den Geist vor kurzem teilweise aufgegeben und ich wollte den Schritt Richtung kleines Heimkino wagen.
Ich bin soweit auch sehr zufrieden mit dem Klang und möglichen Pegeln allgemein, nachdem ich viel mit der Aufstellung etc. rumexperimentiert habe, einzig das Problem mit den teils kaum hörbaren, tiefen Frequenzen (ich denke durch Raumeigenmoden erzeugt) stört mich schon ein wenig.
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