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Erfahrungen mit Beresford Caiman DAC

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suchtzocker
Neuling
#1 erstellt: 06. Feb 2011, 11:22
Ich komme aus der guten alten analoger HiFi-Zeit und stand lange Jahre dem ganzen IPOD MP3 Kram aus klanglichen Gründen mehr als distanziert gegenüber. An meiner Mittelklasse-Anlage (AMP Grundig A-903 Fine Arts,Thorens TD 190, CD Denon 700 AE, Canton Karat 807) klangen die von einer guten PC-Soundkarte analog zugespielten MP3s (unterschiedliche Datenraten) flach, uninspiert und verwaschen.

Ich suchte nach einem Weg, auch vom PC ordentlich Musik zu hören, da via Itunes auch eine große Musiksammlungen (ca.2000 Cds) super schnell übersichtlich werden und die Suchzeit nach einem bestimmten Musikstück mit ein paar Mausklicks erledigt ist.

Habe mir daraufhin hier im Forum ein paar Rezensionen über externe DACs durchgelesen und obwohl weiter skeptisch in England bei Beresford seinen Caiman DAC bestellt.

Meine Erfahrungen in Kürze :

Via Koaxkabel aus der Soundkarte war der Klanggewinn der MP3s wirklich eine Offenbarung. Die Musik offerierte jetzt fast alle Details einer guten CD-Aufnahme, selbst Standard-MP3s mit 128 K klingen jetzt akzeptabel.

Noch besser klang der Denon über optisches Digitalkabel mit dem Caiman verbunden. Feinzeichnung der Instrumente, räumliche Tiefe gewinnen, der oft von Analogfreaks monierte "harte" CD-Klangcharakter verschwindet fast völlig.

Selbst Besucher- "Holzohren" nehmen einen deutlichen Unterschied wahr.

Der regelbare Kopfhörerverstärker füttert meinen Sennheiser HD 650 ebenfalls mit einer sehr differenzierten Wiedergabe.

Fazit : So viel Klanggewinn für so wenig Geld (ca. 270 EUR) habe ich meiner Hifi-Erfahrung noch nie erlebt.
Befürworter
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 06. Feb 2011, 13:47
Es ist schon erstaunlich welchen Klang man einer mp3 Datei mit einem vernünftigen DAC entlocken kann. Ich habe mich auch lange mit der minderwertigen Wandlerqualität meiner Soundkarte rumgeärgert, bis ich mir vor kurzen den rDAC von Arcam geholt habe. Das soll jetzt kein vergleich werden ich will nur sagen, dass komprimierte Musik an einem guten DAC fast nicht mehr vom Orginal zu unterscheiden ist.
Amperlite
Inventar
#3 erstellt: 08. Feb 2011, 03:56

suchtzocker schrieb:
Via Koaxkabel aus der Soundkarte war der Klanggewinn der MP3s wirklich eine Offenbarung.
Noch besser klang der Denon über optisches Digitalkabel mit dem Caiman verbunden. Feinzeichnung der Instrumente, räumliche Tiefe gewinnen, der oft von Analogfreaks monierte "harte" CD-Klangcharakter verschwindet fast völlig.

Schön, wenn solche Aussagen im Erfahrungsbericht eingeschlossen sind. So sieht man nämlich sofort, welchen Wert jene "Tests" für die Öffentlichkeit haben: leider gar keinen.


suchtzocker schrieb:
Fazit : So viel Klanggewinn für so wenig Geld (ca. 270 EUR) habe ich meiner Hifi-Erfahrung noch nie erlebt.

Dann gehst du diesem Hobby wohl erst seit kurzem nach?


[Beitrag von Amperlite am 08. Feb 2011, 03:57 bearbeitet]
Kieran
Stammgast
#4 erstellt: 08. Feb 2011, 20:38
Moin "suchtzocker",
erst mal herzlich willkommen im Forum

Du hast den Caiman in England gekauft und ca. 270 Euro bezahlt? Ist in dem Preis schon Zoll etc. mit bei?

Ich hatte auch die Idee, meine CD´s auf den Mac zu überspielen, dann mit wlan auf eine Airport Express, dann auf einen Wandler und schließlich auf die Anlage zu übertragen. Geht leider nicht anders, weil der Mac in einer anderen Ecke steht und ich nicht schon wieder mit Kabeln "rumhühnern" wollte.
Du hast den "drahtgebundenen" Weg genommen. Hast du irgendwelche Brummgeräusche auf deiner Anlage, wenn du über den PC hörst?
Klar, bei optischen Kabeln bekommt man gar nicht erst das Problem

Welche Combi findest du bessser?
Denon CD Player => Caiman => Verstärker oder
PC => Caiman => Verstärker oder ist das gleichwertig?

Dann mal noch viel Spaß mit dem Caiman

LG Kieran
intribitor
Neuling
#5 erstellt: 08. Feb 2011, 21:09

Welche Combi findest du bessser?
Denon CD Player => Caiman => Verstärker oder
PC => Caiman => Verstärker oder ist das gleichwertig?


Wo soll der Unterschied bestehen?
Die Daten liegen bis zum Caiman digital vor. Wenn man die Daten am PC im LossLess kodiert hat oder die CD direkt ins Laufwerk einlegt, besteht kein Unterschied zur CD im Denon.
Daher kann die Frage nur lauten, wer wandelt das Signal besser, der Denon oder der Caiman?
WhyLee
Stammgast
#6 erstellt: 09. Feb 2011, 15:52

intribitor schrieb:

Wo soll der Unterschied bestehen?
Die Daten liegen bis zum Caiman digital vor. Wenn man die Daten am PC im LossLess kodiert hat oder die CD direkt ins Laufwerk einlegt, besteht kein Unterschied zur CD im Denon.


Ganz so einfach ist diese Sache nicht zu entscheiden, denn man geht hier so einfach davon aus, daß aus dem PC wirklich genau das selbe S/P-DIF-Signal rauskommt wie aus dem CD-Player.
Leider ist das nicht immer der Fall. Da habe ich schon so meine Erfahrungen gemacht.
Ich habe schon seit über 10 Jahren einen eigenen D/A-Wandler , den RDP-980 von Rotel - ein wirklich feines Gerät.
Damit habe ich aus meinem Harman-Kardon-CD-Player (klanglich der Beste damals vor 1000 Jahren in der Zeitschrift Stereo in der 1000DM-Klasse getestet) noch so einiges an Feinzeichnung und Räumlichkeit raus holen können.
Natürlich denkt man sich, man checkt sich einfach einen S/P-DIF-Ausgang für den PC und alles ist gut.
Leider ist das nicht der Fall. An einer externen Soundkarte von Creative (sogar mit Fernbedienung) kommt beim S/P-DIF nur Müll raus - als hätten sie nach einem Analog-Mixer vom analogen Signal aus A/D-gewandelt.
Und dann ist es noch wichtig, ob vom Audioprogramm direkt auf den Ausgang ausgegeben wird, oder ob das noch durch irgendwelche Windows-Audio-M(/W)ixer geht.

Und dann stellt sich noch die Frage, wie viel Jitter entsteht am digitalen Ausgang und wie gut kann der DAC das ausbügeln.

Also in der Theorie alles toll, leider aber in der Praxis alles nicht ganz so toll. Die Prospekte am PC-Sektor schmeissen mit 24 oder 32 Bit nur so um sich. Tatsache ist, daß mam hier schnell mal verarscht wird.
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