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Fragen ueber DAC's

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nstatik
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 18. Jan 2015, 21:45
Hallo
Habe allgeimene Fragen ueber DAC's
Was macht genau ein DAC, Glaube dass er digitale dateien also zb mp3 in alalog verwandeln damit man Sie hoeren kann zb von LS.
Wenn es so ist dann haben ALLE Gereate die mp3 spielen zb Handys,Tablet,mediaplayer und alle Vesteraker mit coxial oder optical input haben einen
DAC darauf.
Warum werden dann extra DAC's verkauft Die auch sehr teuer sind? Oder Warum schreiben viele Geraete dass Sie einen DAC verfuegen?
Normalerweise haben alle einen DAC darauf, oder ist es nicht so?
stoneeh
Inventar
#2 erstellt: 18. Jan 2015, 22:06
Ja, ein DAC wandelt digitale Signale in analoge. Ein Fallbeispiel wäre ein USB DAC, der Mp3s von der Festplatte via USB Kabel empfangt, auf analog umwandelt, und dann via Cinch Ausgang zum Verstärker weitergibt.

Teure DACs haben mehr Features, oder sind schlicht und einfach höherwertiger aufgebaut. Der DAC in deinem Laptop (interne Soundkarte) oder deinem Handy sind vll 5, 6 Bauteile. Im Vergleich dazu sieh dir das Innenleben des Ayre QB9 an, einem der Top-Wandler, der um die 3000€ kostet - http://najlepszeodtw...yre_qb9_-_inside.jpg . Der kann auch nur Stereosignale empfangen und umwandeln, aber das halt schlicht und einfach besser/hochqualitativer (hatte ihn bereits im Hörvergleich, also kann ich das bestätigen).

Die diversen Bezeichnungen kann man durchaus verwirrend finden, also wundern mich deine Fragestellungen drin. Man nennt ein Gerät DAC, was D/A Wandler heisst, und schreibt dann dazu (richtigerweise), dass es D/A Wandler enthält. Also ja.. legitim, das verwirrend zu finden. Die Marketingabteilungen der diversen Firmen könnten sich da ruhig etwas mehr Mühe geben.
audiophilanthrop
Inventar
#3 erstellt: 19. Jan 2015, 19:05
Was man kaufen kann (und was technisch machbar ist) und was man tatsächlich braucht sind in diesem Fall ganz entschieden zwei Paar Schuhe. Produkte für Leute mit zuviel Geld gibt's eh immer.

Klar ist es toll, wenn man einen DAC mit >120 dB Dynamik hat - den kann man direkt an die Endstufe klemmen, und alles vom Klipschorn bis zum LS3/5a ist glücklich (oder an einen Kopfhörertreiber, der dann vom empfindlichen BA-IEM bis zum 600-Ohm-Hörer alles adäquat versorgt). Auch die Meßtechnik-Fraktion freut sich immer über gute Wandler.

Es geht allerdings auch deutlich eleganter. Eigentlich braucht man nämlich rein für die Tonwiedergabe gar keine so riesige Dynamik - unserem Gehör reichen bei normalen Lautstärken schon runde 70 dB vollkommen aus. Selbst wenn man das deutlich konservativer abschätzt, so findet sich doch kaum eine Berechtigung für >100 dB (beim Klirr ist <-80 dBr, 20 Hz-20 kHz ausreichend). Mehr braucht man letztlich nur, wenn benötigte und ausgegebene Pegel nicht so recht zueinander passen wollen - und für solche Fälle gibt es so Dinge wie Vorverstärker oder im einfachsten Fall schlichte passive Abschwächer.

Letzten Endes kann heutzutage auch ein schlichter Realtek-Onboardsoundchip klanglich völlig in Ordnung sein. Der Ausgangspegel liegt zwar etwa 6 dB unter CD-Player-Pegel, aber Rauschabstand, Klirr, Dynamik und Welligkeit des Digitalfilters sind völlig OK. (Es hat gar keinen Zweck, sich demgegenüber mit einem USB-Interface bis 50€ verbessern zu wollen.) Die Einstellungen sollten halt passen. Auch an einem schnöden Clip+ mit seinem schlichten 18-Bit-DAC gibt es letztlich nicht sonderlich viel zu meckern.

Wenn man mal auf einem solchen Niveau angekommen ist, dann ist i.d.R. der DAC schon bei weitem das kleinste Problem. Die ganz großen Baustellen finden sich typisch am anderen Ende die Wiedergabekette. Wo die Unterschiede zwischen sauber entwickelten, nicht irgendwie "gesoundeten" DACs auch im Direktvergleich schon minimalst bis inexistent sind, sind sie im Bereich Raumakustik und Lautsprecher schlicht gigantisch.
cr
Moderator
#4 erstellt: 19. Jan 2015, 22:35
Es summiert sich halt, 2x -90dB hintereinander sind nur mehr 87dB, zudem ist Quantisierungsrauschen um 10dB auffälliger als analoges etc.
-90 dB würde ich mir heute als Untergrenze schon erwarten. Ein 18 Bit-Wandler wäre aber mehr als ausreichend, wenn er sein Potential wirklich ausschöpft, immerhin 114 dB!! Das schaffen in der Praxis die wenigsten 24 Bit Wandler
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