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Voodo? Ein Kanal weg

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bergteufel_2
Inventar
#1 erstellt: 30. Apr 2005, 07:45
Hallo Leute,
bin ratlos. An meinem Verstärker (Sherwood AX-9030 20 kg-Bolide) fällt ansatzlos der rechte Kanal (nur bei geringer Lautstärke) aus. Ich habe schon jegliche Verkabelung (Chinch, LS-KAbel) komplett überprüft und auch schon komplett neu verkabelt . ohne Erolg . Durch Zufall habe ich jetzt bemerkt, wenn ich kurz den Bassregler aufdrehe (ich höre normalerweise direct) kommt der rechte Kanal wieder. Wie gesagt, bei höheren Lautstärken tritt das Problem nicht auf. Kratzen in den Potis ist auch nicht, lt damaligem Verkäufer ist der Sherwood mit dem Harman identisch gewesen und soll gekapselt Alpspotis haben. Aufgrund momentaner Arbeitslosigkeit wäre ich für einen preiswerten Tip dankbar.
PS: Über Suchen habe ich schon versucht, war nichts vergleichbares drin.
sakly
Inventar
#2 erstellt: 30. Apr 2005, 07:58
Ich könnte mir als Ursache die Relais vorstellen. Dabei schaltet das Relais, bekomt aber keinen Kontakt durch verschorte Kontakte. Bei höheren Strömen wird der Durchbruchstrom erreicht und der Kontakt ist wieder da (höhere Gesamtlautstärke oder eben der reingedrehte Bassregler). Bei leiseren Pegeln verliert sich der Kontakt wieder, ich habe das bei einem Gerät in ähnlicher Form bei dem B-Lautsprecherpaar. Reinigung oder Austausch des Relais bringt Abhilfe, wenn es der Fehler ist.
Ansonsten kann ich mir nur Kontaktprobleme an Schalter, Tastern etc vorstellen, aber die äußern sich in der Regel anders.
bergteufel_2
Inventar
#3 erstellt: 05. Mai 2005, 18:20
Hi sakly,
was bitte verstehst du bei einem Verstärker unter einem Reais, der Bass-Regler - der den Kanal belebt - ist m.E. nach ein Poti - oder? Ist dann ein Relais ein "magnet???" oder dgl gesteuertes Teil z.B. die Eingangswahlschalter (sie klacken beim betätigen)?
technicsteufel
Inventar
#4 erstellt: 05. Mai 2005, 18:29
Hi,
hatte ich mal bei meinem Technics.
Schuld war ein oxydierter Balanceregler.
Habe ihn unter Ziehen und Drücken einige male hin und her gedreht und seit dem ist wieder alles ok.

Rolf
sakly
Inventar
#5 erstellt: 05. Mai 2005, 20:19

bergteufel_2 schrieb:
Hi sakly,
was bitte verstehst du bei einem Verstärker unter einem Reais, der Bass-Regler - der den Kanal belebt - ist m.E. nach ein Poti - oder? Ist dann ein Relais ein "magnet???" oder dgl gesteuertes Teil z.B. die Eingangswahlschalter (sie klacken beim betätigen)?


Ein Relais ist eben eine Spule, die durch Spannung und durchfließenden Strom magnetisch wird und einen Kontakt schließt. Das was allgemein auch unter Relais bekannt ist, wie ich denke.
Die Lautsprecher werden mit solchen Relais freigeschaltet. Dabei kann es sein, dass die Relais keinen guten Kontakt mehr bekommen, beispielsweise durch die Funkenbildung beim Schließen unter Last (also bei Musik).
Durch die Basserhöhung, und damit Leistungserhöhung, erhöht sich der Strom und überschreitet dann vielleicht den Durchbruchstrom, bei dem der Kontakt bei den Relaiskontakten wieder hergestellt ist. Dann ertönt die Musik.
Genau dieses Problem habe ich auch bei einem Verstärker bei mir. Da das jedoch nur das B-Pärchen betrifft und zudem auch nur selten bei leisen Pegeln, die ich nie damit fahre, habe ich die Relais noch nicht gereinigt
Mr.Stereo
Inventar
#6 erstellt: 05. Mai 2005, 20:42
Hab bei meinem alten Harman PM665 das gleiche Problem.
Wenn längere Zeit ein leises Signal durchfließt (Ausgangslautstärke spiel dabei keine Rolle) fällt plötzlich ein Kanal aus.
Über Mono höre ich dann weiterhin beide LS.
Sobald ich ein lautes Einganssignal zuführe, hört man deutlich, wie sich der verlohrengegangene Kanal (erst krächzend) wieder zuschaltet.
Die Erklärung von sakly erscheint mir plausibel und auch in meinem Fall der Grund zu sein.

Hi Sakly,
was meinst Du, wo ich ein passendes Relais für mein altes Verstärkerschätzchen herkriege?
Gruß
Boris
sakly
Inventar
#7 erstellt: 06. Mai 2005, 05:54

Mr.Stereo schrieb:
Hab bei meinem alten Harman PM665 das gleiche Problem.
Wenn längere Zeit ein leises Signal durchfließt (Ausgangslautstärke spiel dabei keine Rolle) fällt plötzlich ein Kanal aus.
Über Mono höre ich dann weiterhin beide LS.
Sobald ich ein lautes Einganssignal zuführe, hört man deutlich, wie sich der verlohrengegangene Kanal (erst krächzend) wieder zuschaltet.
Die Erklärung von sakly erscheint mir plausibel und auch in meinem Fall der Grund zu sein.

Hi Sakly,
was meinst Du, wo ich ein passendes Relais für mein altes Verstärkerschätzchen herkriege?
Gruß
Boris


In deinem Fall ist es definiitiv nicht das Lautsprecherrelais, da du ja noch beide Lautsprecher hörst, wenn du auf Mono umschaltest. Der Fehler muss bei dir also definitiv in der Vorstufe liegen, ein bekanntes Kontaktproblem vermute ich.
Mr.Stereo
Inventar
#8 erstellt: 06. Mai 2005, 08:23
[quote="sakly ein bekanntes Kontaktproblem vermute ich.[/quote]

kannst Du es mir evt. auch bekannt machen?

Gruß
Boris
sakly
Inventar
#9 erstellt: 06. Mai 2005, 09:12

Mr.Stereo schrieb:

sakly schrieb:
ein bekanntes Kontaktproblem vermute ich.


kannst Du es mir evt. auch bekannt machen?

Gruß
Boris


Dabei handelt es sich meist um Balance-Potis, Bass- oder Treble-Potis oder auch das Lautstärkepoti. Wenn ein Kanal ausfällt und bei Monoschaltung wieder da ist, könnte es aber auch genau der Monoschalter sein, der in der Stereoposition schlechten/keinen Kontakt hat.
Mr.Stereo
Inventar
#10 erstellt: 06. Mai 2005, 09:54
Hi sakly,

an Bass, Treble, Monotaste kann ich soviel rumdrücken, wie ich will, der Kanal springt auf Stereo nicht mehr an.
Wenn ich aber, wie oben beschrieben, ein lauteres Eingangssignal verwende, springt der Kanal von selber wieder an.
Es muss, wie Du bereits festgestellt hast, an der Vorstufe liegen, denn wenn ich nur die eingebaute Endstufe (ist auftrennbar) verwende, taucht der Fehler nie auf.

Gruß
Boris
sakly
Inventar
#11 erstellt: 06. Mai 2005, 10:29
Dann ist es ja 100%ig die Vorstufe.
Aus der Ferne jetzt zu sagen, an was es liegt, ist natürlich schwer, weil ich das Gerät nicht kenne. Es kann jedoch trotzdem ein Kontaktproblme sein, die Symptome sprechen immernoch dafür. Es könnte jedoch auch eine kalte Lötstelle sein...dabei ist die Symptomatik in der Regel jedoch anders.
Albus
Inventar
#12 erstellt: 06. Mai 2005, 11:14
Tag,

da reihe ich mich auch noch unter die Helfer mit ein, es muss sich doch ein Weg finden lassen, hoffentlich.

Mein Verfahren war zuletzt so, im Fall Volume musste auf mindestens 11.00 Uhr gestellt werden, damit beide Kanäle funktionierten: Test-CD liefert 2,0 Volt (0 dB-Signal), an LS-Terminal A links wie rechts ein Dummy, Dale-Widerstand 50 Watt/10 Ohm, Volume mehrfach bis Maximum geöffnet, für Minuten so stehen gelassen bis zur sehr starken Erhitzung der Widerstände. Währenddessen nacheinander die vorhandenen Schalter und Regler mehrfach betätigt, einschließlich Lautsprecherwahlschalter, Loundness, Bass, Treble, immer bis Maximum auch. Eine insgesamt etwas zeitaufwändige und heiße Sache. Zu guter Letzt war noch der Ruhestrom zu justieren sowie die Versorgungsspannungen. Resultat: Der zunächst sehr widerspenstige Yamaha CR-820 Receiver spielt (für mich) wie perfekt.

Es ging mir bei diesem Verfahren darum, sowohl die Vorstufe als auch die Endstufe, insbesondere die möglichst sämtlichen schwer zugänglichen Kontakte, einem 'Burn-Out' zu unterziehen (Durchbrechen von etwaigem Belag).

Ich rate auch, den Sitz der Cinch-Buchsen hinten am Gerät zu überprüfen, auf Wackeleien oder Bruch an der Verbindung Buchse zu Platine, ein beliebter Störpunkt.

MfG
Albus


[Beitrag von Albus am 06. Mai 2005, 11:19 bearbeitet]
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