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Lohnt ein neuer D/A Wandler?

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Smirgol
Stammgast
#1 erstellt: 12. Mai 2007, 15:07
Guten Abend.

Zur zeit habe ich einen Pioneer PD-9700 Cd Player und habe diesen analog an meinem Verstärker angeschlossen. Ich überlege meinen CD Player aufzuwerten. Im Forum wurde der Behringer Ultramatch Pro Src2496 als sehr gut eingestuft und wäre für mich preislich akzeptabel. Zusätzlich könnte ich, da ich auch ab und an über den Pc Musik höre auch diesen an dem DAC anschließen und somit diesen auch aufwerten, oder?

Vielleicht hat ja jemand schon Efahrungen mit meinen CD Player diesbezüglich gemacht.

Danke für Eure Hilfe

Robert
silberfux
Inventar
#2 erstellt: 12. Mai 2007, 21:31
Hi, nein mit Deinem CDP noch nicht. Und Du solltest keine all zu großen Qualitätssprünge erwarten. Wenn Du aber einen Doppenutzen erzielst - und sogar einen dritten Nutzen, indem Du einen guten A/D-Wandler für alles Analoge hin zum PC gewinnst, ist das für diesen Preis eine recht gute Lösung. Voraussetzung ist, dass dein PC SPDIF Ein- und Ausgänge hat.

Gruß von Silberfux
richi44
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 13. Mai 2007, 11:47
Ehrlich gesagt wüsste ich nicht, was Dir ein Behringer bringen sollte. Er hat zwar studiomässige symmetrische XLR-Analoganschlüsse, die Dir aber nichts bringen. Sie müssen zwanfsläufig asymmetrisch betrieben werden.
In Studios sind aber Geräte dieses Herstellers mittlerweile fast "ausgestorben", weil sich die Studiotauglichkeit in Grenzen hält.
Weiter ist die DA-Wandlung kein grundlegendes Problem, also ist von da kein Vorteil zu erwarten. Wenn intern mit 44kHz 16 Bit gewandelt wird, liegt das am Ausgang an, was digital am Eingang zugeliefert wird.
Wird die Wandlung auf eine höhere Stufe angehoben, wird das Digitalsignal darum nicht höher aufgelöst, als es das ursprüngliche Signal war.
Unterschiede zwischen den verschiedenen Wandlern ergeben sich einerseits darin, ob digitale Grenzpegel noch verarbeitet werden können oder nicht. Nur sollte es solche eigentlich kaum auf den CDs geben. Und sind sie da, nützt eine SRC-Umsetzung auch nicht viel.
Die Unterschiede ergeben sich hauptsächlich im Filter- und Analogbereich und gerade da sind die Vorteile eines Behringer eher bescheiden.

Natürlich kannst Du Dir so ein Ding anschaffen, aber es wird sich klanglich kaum etwas zum Besseren wenden.
mjj68
Stammgast
#4 erstellt: 13. Mai 2007, 12:00
Schön, dass jemand diese Diskussion aufgemacht hat, denn seit gestern Abend frage ich mich, wozu ein DA-Wandler überhaupt gut ist.

Und zwar war ich bei einem Freund, der sein Mc-Laptop mit seiner Musik-Samlung einfach an einen stinknormalen und zudem nicht mehr ganz frischen Stereo-Amp angeschlossen hat; über Klinke/Chich. Das klang ganz ohne DA-Wandler eigentlich einwandfrei. Und ich dachte immer, wenn man diese ganzen Digital-Formate hören will, müsste ein DA-Wandler zwischengeschaltet werden...

Wozu und wo brauche ich also so einen Wandler? Im CD-Player kann ich es noch verstehen (und natürlich in einem DAB-Tuner), wobei ich mich da oft frage, warum die teile mit ihren tollen Wandlern dass so oft bestimmte CDRs oder bestimmte Formate nicht erkennen...
richi44
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 13. Mai 2007, 13:07
Im CD-Player ist ein Wandler drin, damit man das Ding mit einem normalen Kopfhörer oder Verstärker abhören kann. Und am PC ist das in der Soundkarte drin, weil man sonst keinen normalen Lautsprecher anschliessen könnte. Und mein Kabel-Tuner (für Digitalfernsehen) hat auch einen, nein zwei Wandler drin, einen fürs Bild und einen für den Ton. Weil ich jetzt zuwenig Analoganschlüsse an meinem Receiver habe, hab ich das Ding digital optisch an die Anlage angeschlossen. Aber den Analogausgang brauch ich auch, direkt für auf den Fernseher.

Also, die Wandler, die man braucht, die hat man normalerweise schon alle gekauft und bezahlt. Aber es könnte ja sein, dass irgend eine Firma einen noch besseren Wandler hätte. Und der könnte doch dann einen besseren Ton liefern. Denk man verschiedentlich. Nur sind die Unterschiede erstens verd.... klein, zweitens sind in den meisten Geräten (jedenfalls in den bezahlbaren) so immer etwa die gleichen Dinger verbaut und drittens hängt der Klang mehr von dem VOR (die CD selbst und ihre Aufnahme) und NACH (der analoge Ausgangsteil des Gerätes, der Verstärker und die Lautsprecher) dem Wandler ab.
Über sowas wie einen externen Wandler würde ich allenfalls dann nachdenken, wenn der Rest der Anlage schon in der ersten Liga spielt. Und dann komme ich mit einem preisgünstigen oder gar billigen Gerät sicher auch nicht weiter. Dann müsste ich da wirklich auch noch etwas investieren...

Dass es Probleme gibt beim Abspielen von CD-R und ähnlichem liegt meist daran, dass die Normen bei "Eigenbrand" nicht eingehalten werden und darum ein Abspielgerät kann, aber nicht muss. Und das andere will halt nicht. Bei normgemässen Aufnahmen jedenfalls sind die Probleme nicht vorhanden.
HiFi_Addicted
Inventar
#6 erstellt: 13. Mai 2007, 13:50

richi44 schrieb:

Unterschiede zwischen den verschiedenen Wandlern ergeben sich einerseits darin, ob digitale Grenzpegel noch verarbeitet werden können oder nicht. Nur sollte es solche eigentlich kaum auf den CDs geben. Und sind sie da, nützt eine SRC-Umsetzung auch nicht viel.


Pegel über +0db findet man auf so gut wie jeder aktuellen Pop, Rock, Metal und Punk CD. Einen Pegelreduktion um 3db vor dem SRC löst das problem allerdings sehr elegant. Und schon Lispelt der Rapper von Flipsyde nicht mehr

Die Behringer Geräte sind allerdings auch nicht so schlecht wie ihr Ruf.

MfG Christoph
Smirgol
Stammgast
#7 erstellt: 13. Mai 2007, 14:45
Danke für die vielen Antworten.

Ich dachte, wenn ich meinen CD Player Digital anschließe, wird der wandler im gerät gar nicht aktiv...das signal wird doch digital weitergegeben und der d/a wandler extern würde es dann mit 24 bit aufgelößt oder nicht? Und anschließen könnte man doch mittels XLR/Chinchkabel...
HiFi_Addicted
Inventar
#8 erstellt: 13. Mai 2007, 15:08
Die letzten 8 Bit des D/A Wandlers laufen halt immer leer mit wenn du CDs drüber laufen läst. Das ist überhaupt kein Problem.

MfG Christoph
Smirgol
Stammgast
#9 erstellt: 13. Mai 2007, 15:12
Hmm also meint ihr so ein wandler würde meinen CD Player nicht upgraden können? Im forum stand ja das man mit diesem wandler einen super klang aus älteren playern rausholen könnte.
whatawaster
Inventar
#10 erstellt: 13. Mai 2007, 18:11
Hallo,

das ist ein Thema das mich auch interessiert. Ich habe mir neulich eine Creative Soundblaster Connect gekauft. Das ist eine externe Soundkarte. So kann ich die recht große Distanz zwischen PC und Verstärker per USB-Kabel überbrücken und auch Musik vom PC über meine Anlage hören.

Das Teil kostet ca. 45 Euro und bietet einen ganz akzeptablen Klang.

Ich habe aber noch keinen "hochwertigen" separaten DAC gehört. Dessen Stärke läge m.E. nicht hauptsächlich in der D/A-Konversion, sondern in der höherwertigen analogen Ausgangstufe. Das ist ja eigentlich sowas wie ein kleiner Verstärker, wenn ich micht nicht irre. Dieser Teil sollte dann doch einen Unterschied ausmachen.

Es stellen ja sehr viele Firmen solche externen/separaten DACs her. Vielleicht sollte ich mal einen testen.

LG

Peter
richi44
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 14. Mai 2007, 06:17

Pegel über +0db findet man auf so gut wie jeder aktuellen Pop, Rock, Metal und Punk CD. Einen Pegelreduktion um 3db vor dem SRC löst das problem allerdings sehr elegant. Und schon Lispelt der Rapper von Flipsyde nicht mehr

Das würde mich interessieren, wie Du das beim Behringer machst. Üblicherweise kommt ja nach der eigentlichen Eingangsschaltung erst der SRC, der die Sampleraten-Convertierung macht und den Jitter beseitigt. Erst danach kommen irgendwelche Funktionen, die mit DSP gelöst werden.
In der Bedienungsanleitung ist leider kein Blockschaltbild enthalten, aber ich gehe einfach davon aus, dass der Behringer nicht anders aufgebaut ist als Geräte anderer Hersteller.

Und noch ein paar generelle Gedanken:
Wenn man an einem CDP den Wandler auslagert, hat man damit noch lange nicht alles digitale Zeug ausgelagert.
Die CD dreht und ihre Daten werden ausgelesen. Jetzt braucht es erst mal etwas, das den Datenstrom auf seine Signalstärke überwacht. Damit wird nämlich die Linse des Lasers gesteuert, die auf optimale Schärfe eingestellt werden muss. Wenn diese Optik nicht stimmt, gibt es kein vernünftiges Ausgangssignal. Diese Funktion ist zwar noch weitgehend analog, kann aber den Datenstrom schon mal beeinflussen, allerdings die Bitfolgen nicht verändern.

Zweitens muss der Laser über die Platte geführt werden, also wird eine weitere Signalkontrolle durchgeführt, die je nach System (Ein-, Zwei- oder Dreistrahllaser) ebenfalls den Datenstrom zur Steuerung auswertet.

Und letztlich haben wir da den Datenstrom. Dieser wird in einen Speicher eingelesen, denn wie schnell sich die einzelnen Bits folgen, hängt von der Drehzahl der Platte und dem Spurdurchmesser ab. Und diese Sache ist mechanisch und damit sehr ungenau.
Mit dem Füllstand des Speichers wird die Motordrehzahl geregelt. Hier sind also die einzelnen Bits bereits beteiligt, wenn auch ihr Inhalt noch keine Rolle spielt. Hier beginnt also der eigentliche digitale Teil, den man nicht auslagern kann.

Und es gibt noch einen wichtigen Bereich: Es kann ja vorkommen, dass durch einen Kratzer einige Bits auf der CD nicht gelesen werden, der Datenstrom sollte aber fehlerfrei sein. Somit ist die Fehlerkorrektur gefragt. Und diese ist Teil des CDP und nicht des Wandlers. Es ist also nötig, den Datenstrom erst mal auf Fehler zu untersuchen und diese zu beseitigen. Erst dann kann das Signal an den Digitalausgang weitergeleitet werden.

Wenn man sich die Bedienungsanleitung des Behringer anschaut ( http://www.behringerdownload.de/SRC2496/SRC2496_GER_Rev_C.pdf ), so ist dort recht gut gezeigt, was alles an Bits noch so auf dem Bitstrom drauf ist. Da ist nicht alles nur Musik.

Alle diese Zusatzinformationen gelangen auch an den externen Wandler, wo sie eigentlich nichts zu suchen haben, aber sie werden auch von CD selbst ausgewertet und benötigt. Das ist zum Beispiel die Titelnummerierung und die Trackangabe. Diese Dinge werden doch am CDP angezeit, also werden diese Bits dort benötigt und nicht im externen Wandler. Das bedeutet doch, dass mit dem externen Wandler nur etwa 2/3 der Informationen auch extern behandelt werden, der Rest der digitalen Informationen bleiben intern oder werden intern benötigt.

Was wir also am digitalen Ausgang haben sind 2/3 Musikbits und 1/3 Hilfsbits, die nur zum Teil extern Sinn machen. Und wir haben einen recht genauen Takt. Das bedeutet, dass die Musikbits in regelmässigen Abständen angeboten werden. Ist der Abstand oder besser die Bitrate nicht konstant, spricht man von Jitter.

Verwenden wir den internen D/A-Wandler, so braucht dieser den Bitstrom und einen Referenztakt. Der Referenztakt steuert aber nicht nur den Wandler, sondern auch die Auslesung der Bits aus dem Speicher. Ist also dieser Takt nicht ganz genau, so liefert der CDP an seinem Digitalausgang einen unstabilen Bitstrom, aber da intern Wandler und Auslese synchron laufen, ergeben sich da durch den Jitter keine Wandlerfehler und somit keine klanglichen Nachteile.

Ein Sampleratenconverter, wie er im Behringer und den meisten gleichartigen Geräten verbaut ist, macht Sinn, wenn wir das Signal digital weiter verarbeiten wollen. Man kennt das von Studios.
Die meisten digitalen Geräte lassen sich synchronisieren und arbeiten damit am selben Takt, nicht so die meisten CDP. Wenn man also die digitalen Daten eine CD verwenden möchte, ist eine Synchronisation unumgänglich. Und ausserdem arbeitet das Studio meist mit 48kHz Samplingfrequenz und nicht mit 44,1kHz wie die CD.

Wenn es aber nur darum geht, das, was von der CD kommt, auf analog zu wandeln, ist ein SRC nicht nötig. Ebenso ist es unnötig, eine Formatwandlung anzubieten, weil wir keinen Digitalausgang im S/PDIF oder AES-EBU Format brauchen. Wir haben also mit dem Behringer Dinge, die wir nicht brauchen. Und besser als das angebotene Signal kann das Musiksignal nicht werden. Einzige Ausnahme sind die Übersteuerungen der CD. Da reagiert nicht jeder Wandler gleich stark. Das gilt aber nicht nur für die externen Wandler,sondern auch für die im CDP eingebauten.

Summa Summarum würde ich sagen, dass dann, wenn der eigene CDP bei einzelnen lauten Stellen auf der CD kratzt, weil er übersteuert ist, dass dann ein externer Wandler Vorteile hätte. Aber ob das der Fall ist, muss jeweils nachgeprüft werden. Es könnte genau so gut auch umgekehrt sein...
mjj68
Stammgast
#12 erstellt: 14. Mai 2007, 06:25
@richi44:

Vielen Dank für die ausgiebigen Informationen zum Thema Wandler; auch wenn ich das zum Teil nicht verstehe...

Fazit aus meiner Sicht: Dort, wo die Software "verarbeitet" wird, also im CDP oder in der Soundkarte (bei Musik über PC/Laptop) steckt üblicherweise schon ein Wandler drin. Zusätzlicher externer Wandler, wenn überhaupt, dann nur im "High-End-Bereich" notwendig.
richi44
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 14. Mai 2007, 07:06

mjj68 schrieb:
@richi44:

Vielen Dank für die ausgiebigen Informationen zum Thema Wandler; auch wenn ich das zum Teil nicht verstehe...

Fazit aus meiner Sicht: Dort, wo die Software "verarbeitet" wird, also im CDP oder in der Soundkarte (bei Musik über PC/Laptop) steckt üblicherweise schon ein Wandler drin. Zusätzlicher externer Wandler, wenn überhaupt, dann nur im "High-End-Bereich" notwendig.


Externe Wandler können im Studiobereich sinnvoll sein, wenn CDP oder andere Amateurgeräte nicht das Format liefern, das im Studio verwendet werden muss. Das ist der einzig sinnvolle Bereich, in dem zusätzliche Wandler Anwendung finden.

Solange wir noch weitgehend in einer analogen Umgebung leben, sind die meisten Verbindungen analog. Und damit das funktioniert, ist bei allen Geräten ein Wandler eingebaut.

Bei Surround-Receivern ist die interne Struktur meist digital, weil sich nur damit vernünftig die Funktionen ausführen lassen, die da auch nötig sind. Da kann man sich fragen, ob es Sinn macht, eine Verbindung analog zu erstellen, weil ja dabei von Digital auf Analog und intern wieder auf Digital gewandelt wird. Oder ob es gleich besser wäre, auf beide Wandler zu verzichten, also die Verbindung digital herzustellen. Dann haben wir eine Wandlung weniger, was Fehler vermeiden kann.

Aber sicher ist, dass selbst im Highend keine externen Wandler nötig sind. Und bei Highend gehe ich einfach mal davon aus, dass der Wandler und die ganze Analogelektronik eines teuren CDP besser ist als jene in einem billigen externen Wandler.
cr
Moderator
#14 erstellt: 14. Mai 2007, 08:07

Pegel über +0db findet man auf so gut wie jeder aktuellen Pop, Rock, Metal und Punk CD. Einen Pegelreduktion um 3db vor dem SRC löst das problem allerdings sehr elegant.


Das machen auch die meisten CDPs mit einer digitalen Lautstärkeregelung. Etwas unter max stellen und schon sollte der interne (aber auch externe) Wandler Daten ohne IntersampleOver erhalten. Ärgerlich ist halt nur, wenn auch bei Volume max KEINE bitidentischen Daten mehr am SPDIF vorliegen.
richi44
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 14. Mai 2007, 08:59
Zu erwähnen ist, dass wir über diesen Thema schon ausführlich diskutiert haben und dass es eigentlich nur eine Möglichkeit gibt, diese Übersteuerungen zu erreichen:
Das Tonsignal muss 1/4 der Samplingfrequenz betragen und gegenüber dieser 45 Grad phasenverschoben sein. Dann ist ein Überpegel von +3dB möglich, ohne dass es zu einem Mangel an Bits kommt.
Bei Musik ist es aber sehr unwahrscheinlich, dass genau der Punkt getroffen wird, wo über längere Zeit (mehrere Sinuszyklen) die Frequenz von 11,025kHz mit einer genauen Phasenschiebung von 45 Grad gegenüber der Samplingfrequenz anliegt. Bei anderen Phasen und/oder anderen Frequenzen kommt es nicht zu diesem Effekt, sondern schlicht und ergreiffend zu einem Übersteuern, also einem Mangel an Bits. Und dagegen hilft nun gar nichts mehr, weil dieser Mangel bereits auf der CD gebrannt ist.
Weiter ist es logisch, dass eine bitgenaue Ausgabe des Bitstroms nach einem digitalen Lautstärkeregler nicht mehr gegeben ist, schliesslich wird ja die Dämpfung per DSP mit dem Bitstrom verrechnet.
mansmfr1
Neuling
#16 erstellt: 17. Mai 2007, 13:18
Nun ja, es gibt verschiedene Ansichten...

Unter Highendern wird das oft anders diskutiert.
Ich habe z.B. einen Clock getunten Lindemann CD Player, welcher wirklich fantastisch klingt, aber mein externer Röhrenwandler liefert eben noch etwas mehr Räumlichkeit und Information. Nur marginal, reine Geschmacksache, fraglich ist auch, ob das den Preis wert ist.
Reset
Gesperrt
#17 erstellt: 17. Mai 2007, 13:30

mansmfr1 schrieb:
Nun ja, es gibt verschiedene Ansichten...


Ja, wie bei digital üblich, eine richtige und eine falsche. Die deine gehört definitiv in die zweite Gruppe.


Unter Highendern wird das oft anders diskutiert.


Darauf gebe ich heute nichts mehr, denn da wird so gut wie jedem dahergelaufenen Tuning-Teil irgendwelche Wirkung zugesprochen. Behaupten kann man viel...


Ich habe z.B. einen Clock getunten Lindemann CD Player, welcher wirklich fantastisch klingt, aber mein externer Röhrenwandler liefert eben noch etwas mehr Räumlichkeit und Information. Nur marginal, reine Geschmacksache, fraglich ist auch, ob das den Preis wert ist.


Wenn du das glaubst, schön, diesen Glauben will ich dir nicht nehmen, aber eine Bitte hätte ich trotzdem: Behalte ihn für dich.
cr
Moderator
#18 erstellt: 17. Mai 2007, 13:57
Vom Studiohersteller RME (www.rme-audio.com) gibt es einen professionellen Wandler ADI-2 (kostet etwa 500,-). Kennt den wer? Wenn schon ein externer Wandler, dann eher so was als was HiEndiges

The ADI-2 is a both compact and extremely flexible 2-channel Hi-End AD/DA-converter. The small 9.5" unit offers top notch AD/DA-conversion from/to SPDIF, AES and ADAT, at up to 192 kHz. Its ability to use SPDIF, AES and ADAT format provides outstanding compatibility.

http://www.rme-audio.de/en_products_adi_2.php

Ich persönlich glaube generell nicht, daß durch die Anwendung eines externen Wandlers an einem halbwegs brauchbarem CDP der große Klangfortschritt kommt.


[Beitrag von cr am 17. Mai 2007, 13:59 bearbeitet]
ratprof
Stammgast
#19 erstellt: 17. Mai 2007, 14:06
In deinem CD-Player ist der PD2028A Wandler verbaut. Keine Ahnung wie gut der ist. Probier mal ob du ein Datenblatt im Netz findest. Im Behringer ist ein AK4393 von AKM drin. Datenblatt:

http://www.asahi-kas...4393/ak4393_f02e.pdf

Ist ein hervorragender Wandler. Der Aufbau des Behringer ist für den Preis überraschend sauber und clever. Wenn du ein bisschen Ahnung hast kannst Du noch einige Kondensatoren (z.B. Koppelkondensatoren) und die OP's tauschen und ein Abschirmbelch reinschrauben dann macht er noch einmal einen Sprung nach vorne. Alles in allem aber auch ohne Tuning ein empfehlenswerter Wandler. Macht auf jeden Fall auch ohne Eingriffe fast jeden aktuellen CD-Player bis 500€ nass. Und ich hab den mit wirklich vielen Playern verglichen. Ob es für Dich einen Sprung nach vorne bedeutet vermag ich nicht zu sagen, da ich deinen Player nicht kenne.

So jetzt zur schlechten Nachricht. Der Wandler ist mit normalem Hifi-Equipment nicht ohne weiteres zu verwenden, da er einen festen Ausgangspegel von von +16dBu bei 0dBFS hat. Das entspricht ca. 5V. Diesen Pegel verträgt ein normaler Hifi-Verstärker in der Regel nicht ohne zu verzerren. Selbst mit eingeschalteter Dämpfung verzerren die meisten Verstärker noch. Falls du den Behringer haben willst, kannst Du einen Spannungsteiler bauen (dann gehts auch mit normalem Hifi-Equipment), den Wandler an einer Studioendstufe betreiben oder am einfachsten du kaufst Dir einen neuen Hifi-CDP (wenn diese Variante, dann meine Empfehlung Harman HD 970).

Und nebenbei Studioendstufen bieten idR ebenfalls ein superbes Preis-Leistungsverhältnis. Wenn die Optik nicht ganz so wichtig ist, sollte Studioequipment immer erste Wahl sein.

Mein Tip, wer nicht glaubt, dass es durch externe Wandler gewaltig nach vorne gehen kann, sollte sich den schon erwähnten RME-ADI 2 mal anhören. Der ist wirklich erste Sahne und den nicht ganz unerheblichen Preis absolut Wert. Der ADI ist übrigens auch ohne Probs mit normalem Hifi-Equpiment benutzbar.


[Beitrag von ratprof am 17. Mai 2007, 17:13 bearbeitet]
cr
Moderator
#20 erstellt: 17. Mai 2007, 14:28

Das entspricht ca. 5V. Diesen Pegel verträgt kein normaler Hifi-Verstärker ohne zu verzerren


Die Stereoverstärker in den 70/80er konnten das ohne Probleme. Deren Übersteuerungsfestigkeit war meist deutlich über 5V.
AV-Verstärker können es meist nicht.

Praktisches Beispiel (und keine Ausnahme): Die Yamaha C2-Vorstufe: 12V !!

http://209.85.129.10...e&ct=clnk&cd=1&gl=de


[Beitrag von cr am 17. Mai 2007, 14:38 bearbeitet]
cr
Moderator
#21 erstellt: 17. Mai 2007, 14:51

Mein Tip, wer nicht glaubt, dass es durch externe Wandler gewaltig nach vorne gehen kann, sollte sich den schon erwähnten RME-ADI 2 mal anhören. Der ist wirklich erste Sahne und den nicht ganz unerheblichen Preis absolut Wert.


Im Vergleich zu den sog. HiEnd Produkten ist er ja im Preis noch recht moderat mit 500,-
Studiogeräte sind HiFi-Consumer-Geräten fast immer vorzuziehen (Verstärker, Aktiv-Lautsprecher, Audiorekorder). Es gibt auch Studio-CDPs (Marantz, Tascam ....), ob die auch Vorteile bringen, ist mir bis jetzt noch nicht ganz klar. Bit-treuer SPDIF??? Man wagts ja kaum zu hoffen!
mjj68
Stammgast
#22 erstellt: 17. Mai 2007, 14:57

Reset schrieb:

mansmfr1 schrieb:
Nun ja, es gibt verschiedene Ansichten...


Ja, wie bei digital üblich, eine richtige und eine falsche. Die deine gehört definitiv in die zweite Gruppe.


Unter Highendern wird das oft anders diskutiert.


Darauf gebe ich heute nichts mehr, denn da wird so gut wie jedem dahergelaufenen Tuning-Teil irgendwelche Wirkung zugesprochen. Behaupten kann man viel...


Ich habe z.B. einen Clock getunten Lindemann CD Player, welcher wirklich fantastisch klingt, aber mein externer Röhrenwandler liefert eben noch etwas mehr Räumlichkeit und Information. Nur marginal, reine Geschmacksache, fraglich ist auch, ob das den Preis wert ist.


Wenn du das glaubst, schön, diesen Glauben will ich dir nicht nehmen, aber eine Bitte hätte ich trotzdem: Behalte ihn für dich.



Was ist das denn für ein Ton?
Wenn dir hier eine persönliche Meinung nicht passt, brauchst Du doch die Leute nicht anzupampen.
Meinungen sind nicht "falsch" oder "richtig".
ratprof
Stammgast
#23 erstellt: 17. Mai 2007, 15:12

Die Stereoverstärker in den 70/80er konnten das ohne Probleme. Deren Übersteuerungsfestigkeit war meist deutlich über 5V.
AV-Verstärker können es meist nicht.


Das stimmt, problematisch wirds meistens dann, wenn digitale Klangregelung ins Spiel kommt. Und die ist heute heute ja aus gutem Grund fast in jeder Vorstufe drin. Ein 15€ IC bietet eben die Klangqualität eines 300€ Potis bei größerem Funktionsumfang (Balance usw.). Es gibt zwar auch IC's die deutlich über 5V vertragen, die werden im Consumerbereich aber aus Kostengründen kaum verbaut. Deswegen meine Warnung. War aber zu pauschal.


Im Vergleich zu den sog. HiEnd Produkten ist er ja im Preis noch recht moderat mit 500,-


Genau das ist es ja, hier stimmt das Preisleistungs-Verhältnis absolut.


Studiogeräte sind HiFi-Consumer-Geräten fast immer vorzuziehen


So isses!


Es gibt auch Studio-CDPs (Marantz, Tascam ....), ob die auch Vorteile bringen, ist mir bis jetzt noch nicht ganz klar. Bit-treuer SPDIF???


Kenne nur die Studio CDP's von Marantz und Denon, hab die zwar noch nicht aufgeschraubt, sind aber imo die gleichen Player wie die günstigsten Consumer-Player nur eben mit 19" Kit ausgeliefet. Aber lasse mich da gerne belehren.


[Beitrag von ratprof am 17. Mai 2007, 15:13 bearbeitet]
Reset
Gesperrt
#24 erstellt: 17. Mai 2007, 15:25

mjj68 schrieb:
(...) Meinungen sind nicht "falsch" oder "richtig".


Meinungen vielleicht nicht, Fakten schon - und es zählen die Fakten, nicht die Meinungen.
mjj68
Stammgast
#25 erstellt: 17. Mai 2007, 15:37

Reset schrieb:

mjj68 schrieb:
(...) Meinungen sind nicht "falsch" oder "richtig".


Meinungen vielleicht nicht, Fakten schon - und es zählen die Fakten, nicht die Meinungen.


Er hatte seinen Beitrag ganz klar als "Ansicht" gekennzeichnet. Das ist ein Fakt und das sollte man gelten lassen.
Sunfire
Stammgast
#26 erstellt: 17. Mai 2007, 15:41
Also ich habe ne digitale Wandler vorstufe von Tag MC Laren und schließe meine geräte immer Digital an.

Kommt auch von dem das die meisten quellgeräte mehr im 300€ bereich sind (Sony HDD Recorder, Dreambox, DVD) und da sicher am Wandler gespart wurde. Und auch alles ziemlich alt ist. Da lässt sich einiges herausholen. Und mein Parasound CDB2000 ist sowieso nur ein reines Laufwerk. Also brauch ich sowieso nen Wandler.


Also externe haben viele Vorteile nicht nur im Klang.

fahre vom PC Optisch auf die Vorstufe. Wenn im Netzteil des PCs ein schaden ist so kann das andere equipment nix passieren.(zwecks spannung und so) Und übertrage mal 15m ohne qualitätsverlusst via Analog Chinch. Das wird teuer wenns überhaupst möglich ist.

fg francy
richi44
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 18. Mai 2007, 04:59
Zu den Studio-CD-Spielern von Studer:
Sicher ist ein symmetrischer Ausgang drin, meist eine Zusatzkarte.
Weiter gibt es den Faderstart, in der Regel sogar Framegenau.
Teilweise gibt es Sonder-Bauformen (Toplader) mit diversen Sonderfunktionen, wie mehrere abspeicherbare Loops oder Takes, die Grundausstattung ist aber immer ein konventioneller CDP, wie er auch in den Amateurgeräten verbaut wird.
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