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Geräte richtig ausschalten

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be.mobile
Stammgast
#1 erstellt: 04. Apr 2008, 18:45
Hi,

habe mal eine Frage. Meinen Denon PMA 700 AE und mein Marantz SR 4500 haben ja einen Standby-Modus und einen komplett Aus Modus. Welchen würdet ihr benutzen oder ist vielleicht ein ständiges ganz aus machen (Also über Knopdruck, Netzkabel steckt natürlich noch) gar schädlich für die Elektronic?

Hoffe ihr habt da nen paar Tipps!
Sebastian_K
Stammgast
#2 erstellt: 04. Apr 2008, 19:03
Kann es dir zwar nicht garantieren, aber ich wüsste nicht, warum ein Netz-aus schädlich für die Elektronik sein sollte. Du machst das ja sicher nicht im Minutentakt.
Der Schalter selbst ist halt irgendwann hin. Wenn der bischen was taugt dauert das aber auch ewig. Und der Taster für Standby kann ja genauso kaputt gehen.

Sebastian
Fhtagn!
Inventar
#3 erstellt: 04. Apr 2008, 19:10
Moin,

mach komplett aus den Kram. Spart Strom. Standby ist nur für FB sinnvoll. Dauerstromversorgung würde nur sinnvoll sein, wenn du ein Tonstudio hättest, da die Instrumentenamps (Röhren) dann besser klingen (weil auf Temperatur).
Ich mach immer alles komplett aus, nachden mir mal ein Fernseher im "Fast-Aus" abgebrannt ist.

Gruß
HB
Nixals'nDraht
Stammgast
#4 erstellt: 04. Apr 2008, 19:44
Hi mobile,

ich gehe davon aus, dass die standby-Schaltung nur dafür da ist, den (die) Sensor(en) für die FB-Empfangselektronik betriebsbereit zu halten, damit man nicht hinlaufen muss, um die Kiste(n) einzuschalten, sondern die Fernbedienung dafür benutzen kann (oder man hat dafür Kinder oder ne Frau ). Der Stromverbrauch für diese Schaltungsvariante ist bei vielen Geräten nicht gerade wenig. Sie ist in erster Linie davon abhängig, ob ein kleiner Hilfsstromkreis mit extra dafür konzipiertem (kleinem) Netzteil vorhanden ist, oder ob das "normale" Netzteil, ausgelegt für die Gesamtleistung des Gerätes, dafür ständig am Netz saugt. Kleiner Trafo = kleiner Verbrauch, Großer Trafo = großer Verbrauch .
Evt. gibt die Bedienungsanleitung Auskunft über den Verbrauch im standby-Betrieb.
Bei einem Stromverbrauch von 10 Watt/h und Gerät (was bei vielen Geräten durchaus normal ist) sind das 87,6kWh im Jahr bzw 17,52 Teuro bei einem angenommenen kWh-Preis von 20 Cent. Wohlgemerkt: pro Gerät!
Ggf. kann man mit Steckdosenleisten mit Master-Slave Funktion hier schon innerhalb eines Jahres den Einkaufspreis dieser Steckdosenleiste wieder einsparen.
Moderne Schaltungsvarianten für standby-Schaltungen haben einen Stromverbrauch von 1-3 Watt/h oder noch weniger.

War das hilfreich?
rbe
Amperlite
Inventar
#5 erstellt: 04. Apr 2008, 19:44
Schalt sie ruhig komplett ab.

Praktisch dafür:


[Beitrag von Amperlite am 04. Apr 2008, 20:27 bearbeitet]
Horst_Horstmann
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 04. Apr 2008, 19:46
Moin!

Gab da mal 'n Artikel in 'nem Fachblatt, aber mein Gedächtnis ist nicht grad das beste..
Ein Netzschalter schließt und öffnet das Tor für den Stromfluß ruckartig, das verursacht eine kurze Spannungsschwankung auf beiden Seiten, also im Gerät und im Stromnetz. Fällt diese Spannungsschwankung stark genug aus, macht sich das bei Bild & Ton bemerkbar. (Kenn da wen, dessen Glotze einen kurzen Abkacker kriegt, wenn er den Lichtschalter im Flur betätigt.) Kann also nicht wirklich gesund sein. Paranoid wie ich bin, mag ich allerdings auch nix unbeobachtet unter Strom lassen, daher verfahre ich so:
Erst in den Stand-By gehen, dann ganz vom Netz trennen. Und das per Leiste mit Schalter, bin ja kein High-Ender, höchstens high ohne Ende
Gene_Frenkle
Inventar
#7 erstellt: 04. Apr 2008, 20:01

Amperlite schrieb:
Schalt sie ruhig komplett ab.

Praktisch dafür:


Gefällt mir und ist praktisch. Wo gibt es das denn?
Amperlite
Inventar
#8 erstellt: 04. Apr 2008, 20:25
Unter anderem beim Reichelt. Such doch mal nach "Money Saver" und "Steckdosenleiste" oder "Geldsparleiste", dann findest du sicher auch andere Anbieter.


http://www.zweibrueder.com/produkte/geldsparleiste/index.html


[Beitrag von Amperlite am 04. Apr 2008, 20:27 bearbeitet]
Nixals'nDraht
Stammgast
#9 erstellt: 04. Apr 2008, 20:46
Was die Ausfallrate von Elektronik durch Aus- und Einschaltvorgänge betrifft, steht allerdings auf einem anderen Blatt.
Jeder Stromstoss, ob beim Ein- oder Ausschalten, stresst Elektronikschaltungen. Hier ist nicht nur die Kunst bzw. das Können der Entwicklungsingenieure und Schaltungsdesigner gefragt. Natürlich ist eine Elektronikschaltung, egal ob im Computer, in der Waschmaschine oder im Verstärker zunächst ein recht komplexes Gebilde. Und im Moment des Einschaltens reagieren die Bauteile beim "Hochfahren" der Betriebsspannung mit nicht unbedingt gutmütigem Verhalten bzw. gleich schnellen Einstellzeiten. Da verläuft sich auch mal ein Elektrönchen oder gar eine ganze Sippe von den Dingern. Die wollen möglicherweise genau dahin, wo sie nicht hingehören. Und lösen Dinge aus, die gar nicht sein sollen. Und da kann es auch schon mal passieren, dass bei diesem Stress ein Bauteil seine Charakteristik verändert. Dauerhaft. Kaputt geht. Deshalb ist es bei manchen Anwendungen sinnvoll (und wird auch so gehandhabt), dass Geräte NICHT abgeschaltet werden. Die (die Elektronen) machen manchmal auch ein ganz dolles Geschrei. Das ist nicht gut. Deshalb baut man oft auch noch aufwendige Filterschaltungen in die Stromversorgungsbauteile und die Netzteile. Als Schutz. Vor den Elektronen. Also praktisch betrachtet: Vor sich selbst.
Von daher hat der Haifai-Röhri schon gut gedacht, seinen Röhrenamp NICHT so häufig abzuschalten, damit z.B. die Glaskolben immer schön warme Füßchen haben. Gehts denen gut, gehts anderen auch gut. Auch bei Röhrengeräten gibt es spezielle Schaltungsvarianten, um die Röhren vorgeheizt zu halten, der Rest der Elektronik aber vom Netz ist.
Fazit: Die Ausfallrate von Elektronik steigt mit der Anzahl und Frequenz von Ein- und Ausschaltzyklen. Und mit der Intensität und Dauer von eingestreuten Störimpulsen.

Sauberes Netz = geringere Ausfallrate
Wenig Stromstösse = geringere Ausfallrate
Gleichmäßige Betriebstemperatur = geringere Ausfallrate
Da muss man Kompromisse eingehen und sich dafür entscheiden, wem man sein Geld gibt.
Horst_Horstmann
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 04. Apr 2008, 21:00

Nixals'nDraht schrieb:

Da muss man Kompromisse eingehen und sich dafür entscheiden, wem man sein Geld gibt. :hail


Jupp. Und die Stromkonzerne tun nunmal nix für den guten Klang, also geb ich 's lieber den UE-Leuden, hehe..
Frag mich bloß, was der Natur mehr schadet, Stromerzeugung oder Geräteherstellung?
Nixals'nDraht
Stammgast
#11 erstellt: 04. Apr 2008, 21:24
...ich habe mich deshalb für eine - ähem - nicht ganz billige deutsche Wertanlage entschieden, die zwar ständig am Netz hängt (standby, die Kinder sind schon groß und gehen eigene Wege und die Frau findet den Netzschalter ni... ), aber sooo wenig Strom dabei nimmt, dass die Stromfuzzis sich nicht bei mir bedanken müssen.
Horst_Horstmann
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 04. Apr 2008, 21:37

Nixals'nDraht schrieb:
...ich habe mich deshalb für eine - ähem - nicht ganz billige deutsche Wertanlage entschieden, die zwar ständig am Netz hängt (standby, die Kinder sind schon groß und gehen eigene Wege und die Frau findet den Netzschalter ni... ), aber sooo wenig Strom dabei nimmt, dass die Stromfuzzis sich nicht bei mir bedanken müssen. :prost


Trotz Hartz 4, ich gönn es Dir!

In diesem Sinne: Wünsch Euch was!

cr
Moderator
#13 erstellt: 05. Apr 2008, 17:40

Was die Ausfallrate von Elektronik durch Aus- und Einschaltvorgänge betrifft, steht allerdings auf einem anderen Blatt.
Jeder Stromstoss, ob beim Ein- oder Ausschalten, stresst Elektronikschaltungen.


Das mag schon sein, nur wenn mein Notebook täglich mehrmaliges Ausschalten seit nunmehr 7 Jahren überlebt hat (und wie heiß CPUs werden, ist ja bekannt), kann es nicht so ein Problem darstellen.
Sebastian_K
Stammgast
#14 erstellt: 05. Apr 2008, 17:53
Das kommt in der Tat etwas auf die Konstruktion an. Wenn der Konstrukteur schlampt, kann das Ein- und Ausschalten tatsächlich stören. Meine Erfahrung ist aber, dass die Geräte meist an was anderem Sterben. Wer so stark am Netzteil spart, dass das den Rest der Elektronik relevant stresst, der reizt auch Spezifikationen der restlichen Bauteile aus.
Ich würd die Geräte Ausschalten. Spart strom und ist sicherer.

Sebastian
Nixals'nDraht
Stammgast
#15 erstellt: 05. Apr 2008, 18:17

Das mag schon sein, nur wenn mein Notebook täglich mehrmaliges Ausschalten seit nunmehr 7 Jahren überlebt hat (und wie heiß CPUs werden, ist ja bekannt), kann es nicht so ein Problem darstellen.


Ja klar. Aber nicht umsonst werden Rechner in einer ganz bestimmten Sequenz gestartet. Erst wenn bestimmte Parameter (Spannungshöhe, Taktfrequenz usw.) innerhalb definierter Grenzwerte sind, geht's ans Eingemachte. Auf dieser Ebene gibts eh' nur noch Nullen und Einsen. Aber wenn die Nullen und Einsen plötzlich durcheinanderpurzeln (weil Elektronen verrückt spielen), nennt man das im Volksmund Software-Crash. Schon mal gehabt?
Aber Deine Mühle lässt sich ja Zeit beim Zählen, bei DEM Alter.

Nix für ungut!
Schönes WoE
Wolfgang_K.
Inventar
#16 erstellt: 05. Apr 2008, 18:38
Ich habe da noch einmal eine andere Frage bezüglich des Einschaltverhaltens bei der Elektronik? Sind Röhrenschaltungen eigentlich von der Konstruktion her unempfindlicher, weil beim Einschalten die Kathodenheizung langsam anfährt als Schaltungen mit moderner Halbleitertechnik??
Amperlite
Inventar
#17 erstellt: 05. Apr 2008, 18:46
Bei Transistoramps sind im Einschaltzeitpunkt der Transformator und die leeren Elkos für einen hohen Stromfluss verantwortlich.

Bei Röhrenamps kommen wahrscheinlich noch die Heizungen dazu, die wie normale Glühlampen auch Kaltleiter sind (so vermute ich).

Prinzipiell sollte ein Gerät aber einige tausend Schaltvorgänge verkraften können.
Dass man dieses Thema nicht hochstilisieren sollte zeigt sich daran, dass es durchaus mehrere Jahrzehnte alte Geräte gibt.

Kurz gesagt:
Geräte wegen Angst vor Einschaltströmen dauerhaft am Netz lassen = Unsinn!


Meine Geräte werden über eine Relaisschaltung "hart" vom Saft getrennt, einzig der Festplattenreceiver darf (verständlicherweise) nicht so behandelt werden.


[Beitrag von Amperlite am 05. Apr 2008, 18:54 bearbeitet]
Nixals'nDraht
Stammgast
#18 erstellt: 05. Apr 2008, 19:05

Sind Röhrenschaltungen eigentlich von der Konstruktion her unempfindlicher


Ich bin kein so guter Elektronikfuzzi, mein Bauch sagt aber: Röhrenschaltungen sind (bis auf die Röhren selbst)unempfindlicher.

Aber wenn was kaputtgeht, dann Röhren im Einschaltmoment (z.B. Heizdrähte) und mit hoher Wahrscheinlichkeit eben diese (Heizdrähte).

Begründung: Röhre kalt = kleiner (Heiz-)Drahtwiderstand, alte kalte Röhre = noch geringerer (Heiz-)Drahtwiderstand.

Schaltet man genau im falschen Moment ein z. B. im Nulldurchgang der 50 Hz Wechselspannung (der Strom eilt der Spannung...) dann kanns schon mal "pitsch" machen. Wie bei der Glühlampe an meinem Schreibtisch hier...

ok.ok.ok.: Röhren heizen mit Gleichspannung, aber das mit dem Heizdraht durchbrennen funktioniert. Garantiert.
Amperlite
Inventar
#19 erstellt: 05. Apr 2008, 19:09

Nixals'nDraht schrieb:
Röhrenschaltungen sind (bis auf die Röhren selbst)unempfindlicher.

Und wo liegt der Sinn in diesem Satz? Worin sollte sich die Außenbeschaltung (um die Röhren) von einem Transistorgerät (oder wegen mir auch einer Waschmaschine ) unterscheiden?


Nixals'nDraht schrieb:
Schaltet man genau im falschen Moment ein z. B. im Nulldurchgang der 50 Hz Wechselspannung

Der Nulldurchgang wäre der optimale Moment.


[Beitrag von Amperlite am 05. Apr 2008, 19:10 bearbeitet]
Nixals'nDraht
Stammgast
#20 erstellt: 05. Apr 2008, 19:12
Übrigens mach ich meine Elektronik auch knallhart ein und aus. Dort wo es Sinn macht (HiFi und Compi), verrichtet eine Master-Slave Netzleiste ihren Dienst.
Nixals'nDraht
Stammgast
#21 erstellt: 05. Apr 2008, 19:17

Der Nulldurchgang wäre der optimale Moment.

Mein Elektronik-Prof. sagte, dass beim Nulldurchgang der WechselSPANNUNG der WechselSTROM sein MAXIMUM hat.

STROM tötet
cr
Moderator
#22 erstellt: 05. Apr 2008, 19:22
Hängt von der Phasenlage ab. Bei 90° Verschiebung zw. U und I, ja!
Nixals'nDraht
Stammgast
#23 erstellt: 05. Apr 2008, 19:56

Hängt von der Phasenlage ab. Bei 90° Verschiebung zw. U und I, ja!

aber genau diese Phasenverschiebung haben wir doch bei Wechselspannung. Denn wenn die Spannung einen Nulldurchgang hat (in der Zeit t die größte Änderung vollzieht) ist der Strom am größten. Hat die Spannung ihren Maximalwert (am Scheitelpunkt der Sinuskurve) so ist die Spannungsänderung am kleinsten, und der Strom auch.
Nixals'nDraht
Stammgast
#24 erstellt: 05. Apr 2008, 19:58
Egal. Ich schalte trotzdem ein, wann es MIR passt.
cr
Moderator
#25 erstellt: 05. Apr 2008, 20:44

aber genau diese Phasenverschiebung haben wir doch bei Wechselspannung.


Es wird angestrebt, sie halbwegs zu haben, weil sonst so viel Scheinleistung hin- und her geschoben wird (wäre zwar an sich egal, weils ja nur Scheinleistung ist, aber da die Fernleitungen auch einen Widerstand haben, wird trotzdem etwas Leistung verbraten, indem sich die Leitungen erwärmen). Daher müssen stark induktive Lasten einen Phasenschieber eingebaut haben (diese "Cosinus Phi Zeugs" ).
Nixals'nDraht
Stammgast
#26 erstellt: 05. Apr 2008, 21:11
Ich hab wenigstens vier Phasenschieber hier stehen. Zweiwegeriche in Stereo)

Zur Zeit schieben sie Eugene Ruffolo von 'ner Stockfisch CD an mich ran.

Weil Eugene am kommenden Mittwoch seine nächste CD Release hier in Göttingen im Nörgelbuff begeht. Ich hör mich schon mal ein.
Bertl100
Inventar
#27 erstellt: 06. Apr 2008, 10:48
Hallo!
Der Einschaltvorgang bei einer Schaltung: Trafo-Gleichrichter-Elko ist nicht ganz so einfach.

Generell fließen in einen Trafo zwei Strom"anteile".
Der eine kommt daher, was man an der Sekundärseite an Strom zieht. Der andere vom Magnetisierungsstrom, das ist quasi der Strom der durch die Hauptinduktivität vom Trafo fließt.
Letztere ist tatsächlich ca. 90% zur Spannung phasenverschoben.

Wenn man also einen (sekundärseite) unbelasteten Trafo einschaltet, ist tatsächlich der NETZSCHEITEL am besten. Der Netznulldurchganz am ungünstigsten. Dann kann er vorübergehend sättigen.

Ein Ladevorgang eines großen Elkos ist wahrscheinlich günstiger, wenn man mit der Spannung im Nulldurchgang beginnt.

Es gibt übrigens auch Einschaltstrombegrenzer zu kaufen :-)

Gruß
Bernhard

PS: ICh würde meine Gerät nie ständig laufen lassen. Wie schon erwähnt wurde, jede Art von Leistungselektronik (Verstärker, Schaltnetzteile, Fernseher, ...) kann immer gefährlich abfackeln.
Amperlite
Inventar
#28 erstellt: 06. Apr 2008, 12:19

Nixals'nDraht schrieb:

Hängt von der Phasenlage ab. Bei 90° Verschiebung zw. U und I, ja!

aber genau diese Phasenverschiebung haben wir doch bei Wechselspannung.

Es kommt darauf an, welche Art von Last (kapazititv, induktiv) dran hängt.
Hast du einen rein ohmschen Verbraucher, ergibt sich auch an Wechselstrom keine Phasenverschiebung.


cr schrieb:
Daher müssen stark induktive Lasten einen Phasenschieber eingebaut haben (diese "Cosinus Phi Zeugs" ).

Nixals'nDraht schrieb:
Ich hab wenigstens vier Phasenschieber hier stehen. Zweiwegeriche in Stereo)

Mit "Phasenschieber" meint cr eine Kompensationsanlage, die in großen Industrieanlagen eingesetzt wird, um der von den vielen Motoren (induktive Verbraucher) erzeugten Phasenverschiebung entgegenzuwirken.


[Beitrag von Amperlite am 06. Apr 2008, 12:29 bearbeitet]
Richard3108
Stammgast
#29 erstellt: 07. Apr 2008, 09:06
bei dem Thema würde ich gerne auch eine Frage stellen:

Ich hatte mal eine Röhre von Luxman zum Probehören und jedes Mal wenn ich den Lichtschalter auf der selben Wand eingeschaltet habe, wo der Luxman angeschlossen war, hat es in den LS geknackst. Bei allen anderen Amps hatte ich das nicht. Woran könnte das liegen? Hatte der Luxman ein schwaches Netzteil oder so??

GRUSS
Sebastian_K
Stammgast
#30 erstellt: 07. Apr 2008, 10:50
Zumindest wohl ein schlecht konstruiertes. Normalerweise sind Filter drin, die Störungen im Netz rausfiltern. Ist der falsch ausgelgt, dann kackts beim Lichtschalten.
Oder an dem Netzteil war schon was kaputt...
Bertl100
Inventar
#31 erstellt: 07. Apr 2008, 11:57
Hallo,

bei meinen "Standard"-Geräten sind keine Filter drin.
Ein Trafo ist schon ein guter Filter, falls er richtig aufgebaut ist. Er unterdrückt dann gleichzeitig Gleichtakt- und Gegentaktstörungen. Ansonsten sind im Netzteil nur noch die Gleichrichter-Dioden mit Cs entstört.
Da kracht bei keinem Gerät etwas, beim Licht ein/ausschalten.

-> mieser Design beim Luxman!

Gruß
Bernhard
cr
Moderator
#32 erstellt: 09. Apr 2008, 13:57

Ich hatte mal eine Röhre von Luxman zum Probehören und jedes Mal wenn ich den Lichtschalter auf der selben Wand eingeschaltet habe, wo der Luxman angeschlossen war, hat es in den LS geknackst. Bei allen anderen Amps hatte ich das nicht. Woran könnte das liegen? Hatte der Luxman ein schwaches Netzteil oder so??


Induktionsfunke beim Lichtschalter: Nach meiner Erfahrung kommen diese Störungen fast immer über die Luft (Luft klingt blöd, weil es ja kein Medium zur Ausbreitung der EM-Strahlung braucht) und streuen in den Verstärker ein, wo sie demoduliert werden (manche Verstärker machen das leider, Fehlkonstruktion). Ich hatte auch mal einen solchen, da nützte es auch nichts, den Strom von ganz wo anders zu holen (Nachbar via Kabelrolle). Genauso knackte es auch, wenn man einen Induktionsfunken in der Luft (mit Batterie und altem Trafo) erzeugte, wo somit sicher keinerlei Verbindung mit dem Netz bestand. Dies ist übrigens ein sehr brauchbarer Test. Krachts auch bei Luftfunken, ist jeder Cent in ein Netzfilter hinausgeworfen.
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