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B&W Matrix 804 defekt?

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five_angel
Stammgast
#1 erstellt: 19. Feb 2004, 20:07
Habe eine Matrix 804 ca 8-10 Jahre alt. Seit 1 Jahr habe ich dazu ein Marantz PM17mkII und ein SM17 Endstufe, die ich im Mono-Bridging betreibe, d.h. je ein Verstärker ist exclusiv für eine Box zuständig.

Vorher hatte ich einen Grundig A9000, der hat häufig geclippt wenn es laut wurde.

Bei einer Box tritt im Bass-Bereich, kurz zum Rythmus der Musik (wie zusätzlicher Trommelschlag) ein Nebengeräsch auf (nicht immer, ggf. bei Spitzen), bspw. bei the wall. Tauscht man die Boxen, wandert das Geräusch mit, d.h. kann weder eine grundsätztliche Überlastung sein, noch vom Verstärker kommen. Macht man etwas leiser oder nimmt über den Bass-Regler am Verstärker etwas den Bass weg, verschwindet das Nebengeräusch wieder.

Kann man so was zu überschaubaren Kosten reparieren, ggf. beide Boxen überholen lassen (sollen ja auch altern)?

Ist überhaupt was kaputt, oder kann sowas auftreten? Technisch könnt ich mir vorstellen, dass Membarn irgendwie anschlägt und das Nebengeräsch verursacht.
audioalex
Stammgast
#2 erstellt: 19. Feb 2004, 20:24
hi, versuche doch mal den PM17 und SM 17 im Bi-Amping zu betreiben, also dass eine Endstufe die Hoch-/Mittel- und die anderen für die Tieftöner betreiben.

Ich bin mir nicht sicher, ob es an der Verstärkerknfiguration oder eher an den Boxen liegt.

Bei o.g. Lösung hast Du vielleicht eine Lösung weniger.

Gruß

Alex
five_angel
Stammgast
#3 erstellt: 19. Feb 2004, 21:43
nee am verstärker bzw. bridging kann es nicht liegen, siehe meine beschreibung...
wolfi
Inventar
#4 erstellt: 20. Feb 2004, 08:46
Hallo,
die Beschreibung lässt auf eine defekte Aufhängung schließen, bei starken Impulsen im Bassbereich schlägt u.U. die Schwingspule auf die Polplatte auf. In diesem Falle hülfe nur ein Austausch.
five_angel
Stammgast
#5 erstellt: 20. Feb 2004, 09:15
Frage zu wolfi´s Antwort:

Was müßte ausgetauscht werden, die Aufhängung, der gesamte Tieftöner, was wird sowas ca. kosten?
wolfi
Inventar
#6 erstellt: 20. Feb 2004, 09:43
Hallo,
vorausgesetzt, es ist wirklich die Aufhängung ( das ist der " gewellte Stoff hinter der Membranrückseite " )erledigt , könnte man zwar theoretisch nur diese ersetzen, der Aufwand ist aber u.U. höher als ein Neuerwerb. Vielleicht hilft ein Telefonat bzw. das Einsenden bei B&W.
five_angel
Stammgast
#7 erstellt: 24. Feb 2004, 15:08
war heute bei einem b&w händler, der meint sei alles in ordnung und hat eher was damit zu tun, dass box an den grenzbereich stößt (verstärker bringt etwa 300 Watt pro kanal).

wenn doch das chassis defekt wäre, würde man das immer hören, oder eben nur im grenzbereich (voll aufgedreht, bass intensive musik)?
wolfi
Inventar
#8 erstellt: 25. Feb 2004, 09:13
Hallo angel,
der Aussage Deines Händlers gegenüber hege ich Skepsis, denn nach Deiner Beschreibung tritt das Problem auch beim Wechsel stets nur bei einem Exemplar auf. Da aber das andere Exemplar diese Eigenschaft nicht zeigt, kann es nicht am " Signal,an der Grenze, " liegen, denn die sind bei beiden Boxen gleich. Nun sind Ferndiagnosen immer sehr problematisch, aber bei einer " Ermüdung " der Aufhängung kann es durchaus sein, dass bei geringerer Auslenkung ( wenig Bass ) das Gewebe noch führt, bei starker Auslenkung aber nicht. Zum Vergleich: Man denke an ein " in die Jahre gekommenes Trampolin ": Bei einem 10 Kilo schweren Kind mag es noch leidlich funktionieren, bei einem 100 Kilo - Erwachsenen schlägt es ständig auf den Boden auf.
five_angel
Stammgast
#9 erstellt: 25. Feb 2004, 11:48
Hallo Wolfi,

erstmal auch vielen Dank für deine bisherigen Beiträge/Hilfe.

Die Skespsis teile ich. Anderreseits wenn der Händler (ist guter, bekannter Händler)sagt alles ok, was soll ich machen?

Kann nicht aber auch folgendes sein: bei einer Box ist ja viel mchanisches im Spiel. Die Mechanik wird auch den Grenzbereich liefern, d.h. irgendwann wird jeder LS anschlagen und die Segel streichen. Es ist m.E. unwahrscheinlich, dass 2 Boxen völlig gleich sind, d.h. eine Box könnte schon quasi Überlastung melden (z.B. weil sie am Fenster stand und die Membrane stärker gealtert sind ...), während die andere noch sauber spielt. Kaputt im eigentlichen Sinne muß sie ja noch nicht sein, oder?

Würde man denn eine defekte Aufhängung nur in Grenzbereichen hören, ggf. kann man Box außerhalb des Grenzbereiches normal weiter nutzen? Könnten Folgeschäden entstehen?

Wie erkennt der Fachmann eine defekte Aufhängung, nur nach Auseinderbauen des LS?


[Beitrag von five_angel am 25. Feb 2004, 11:53 bearbeitet]
wolfi
Inventar
#10 erstellt: 25. Feb 2004, 13:58
Hallo,
was Du machen sollst, kannst nur Du entscheiden. Wenn Du damit leben kannst ,höre einfach weiter. Folgeschäden -zumindest für die anderen Chassis - musst Du nicht befürchten. Irgendwann kann die Schwingspule des betroffenen Chassis so auf die Polplatte aufschlagen, dass sie sich verzieht und dann nicht mehr bewegen kann. Aber ob Du den Bass jetzt tauschst oder später ? U.U. kann man die Effekte mit dem Subsonic-Filter, durch verschliessen von Resonanzrohren oder Dämmmaterial direkt hinter dem Chassis mildern.
five_angel
Stammgast
#11 erstellt: 25. Feb 2004, 19:29
Hab heute noch mal beim B&W Impoteur angerufen. Dort haben sie mir empfohlen, die Box mit einem Sinus-Generator prüfen zu lassen. Sie haben mir auch noch einen anderen Händler genannt, der mit einer Vertragswerkstatt zusammenarbeitet. An die werd ich mich jetzt mal wenden. Stellen die fest, dass Bass defekt ist, werd ich den austauschen.

Aber die Frage, wie man feststellt, ob Box defekt ist oder nicht, ist leider noch unbeantwortet.


[Beitrag von five_angel am 25. Feb 2004, 19:31 bearbeitet]
wolfi
Inventar
#12 erstellt: 26. Feb 2004, 11:30
Hallo angel,
machen wir es doch mal wie früher in der Schule: " Na ? Na !? Die Antwort kannst Du Dir doch aufgrund des Gesagten schon selbst geben ! Komm schon , kann doch nicht so schwer sein ! "
Nein -im Ernst: B&W sieht die Problematik wohl ähnlich wie wir. Die eigentliche Einspannung - die genannte Spinne, der gewellte Stoff - soll die Membran halten und führen. Bis zu einem gewissen Pegel - sagen wie einfach 100 dB - muss sie auch verhindern, dass durch zu weites Auslenken die Schwingspule auf die Polplatte aufschlägt. Dazu muss das Gewebe eine gewisse Steifigkeit haben. Ist diese nicht mehr gegeben, schlägt die Schwingspule vorzeitig, d.h. früher als vom Hersteller gedacht, auf. Man spielt also einfach einen tiefen Ton mit bestimmter Frequenz über das Chassis ab und kann feststellen, bei welchem Pegel der " Aufprall " erfolgt. Ist das Gewebe noch intakt, wird dies erst bei " unzulässig " hohen Pegeln erfolgen, ist es ermüdet wird man den Aufprall schon bei (zu ) geringer Lautstärke feststellen. Ganz nebenbei kann man mit Hilfe von Sinussignalen leicht eine kratzende Schwingspule ( im Luftspalt ) feststellen.
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