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2 Lautsprecher an einen Ausgang?

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Autor
Beitrag
Kroft
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 02. Mai 2009, 16:55
Hallo Leute,

Ich habe eine Frage, und zwar wollte ich fragen ob man an einen Audioausgang zwei Lautsprecher anstatt einen anschließen kann?
Man klemmt das Kabel einfach fest, also Probleme beim anschließen sollte man nicht bekommen.
Würden beide dann so laufen, als wären sie einzelnt angeschlossen?
Also gleiche Lautstärke und kein Verlust der Leistung?
Würde das dann auch der Receiver mitmachen, oder würde er dann zu heiß werden?
Ich besitze die Yamaha PianoCraft E810. (Ausgangsleistung pro Kanal 65W; Leistung der passiven Lautsprecher 60W - 110W)
Ich hoffe ihr versteht meine Frage und könnt mir dabei helfen

Gruß,

Kroft
Radiologe
Inventar
#2 erstellt: 02. Mai 2009, 17:06

Kroft schrieb:
Hallo Leute,

Ich habe eine Frage, und zwar wollte ich fragen ob man an einen Audioausgang zwei Lautsprecher anstatt einen anschließen kann?


mmmm,
diese Frage hat hier noch keiner gewagt zu stellen.
Gaaanz schwierig!
Ich denke da kann dir nur der Profi aller Profis helfen.
Unter anderem dein Steuerberater oder Kempner

Am simpelsten ist aber doch die Suchfunktion des Forums.

Gruß Markus
zwecki
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 02. Mai 2009, 17:19
hallo,
ich habe 3 lautsprecher an einen ausgang.
ich hab derzeit keine probleme bekommen.
es kommt nur zu problemen wenn der reciever zu wenig leistung hat dann könnte er abstürzen.
wenn das der fall ist musst du den 2 lautsprecher abhängen und noch mal einschalten dann ist es wieder in ordnung.
schau mal wie viel watt die latsprecher haben und wie viel der ausgang!!
zwecki
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 02. Mai 2009, 17:22
achso das mit den watt steht eh schon oben
es dürfte eigentlich kein problem sein für deine anlage
freaKYmerCY
Inventar
#5 erstellt: 02. Mai 2009, 17:25
Aus sicht des Verstärkers wird damit die Impedanz des Lautsprechers halbiert.
Ich gehe mal davon aus, dass dein Verstärker eine Abschaltautomatik hat - das wäre Vorraussetzung für einen gefahrfreien Test. An sich muss der Verstärker so nämlich doppelt so viele Elektronen nachschieben, um die Spannung zu halten - wenn er nicht mehr nachkommt, sollte er sich abschalten. Der potenteste ist der Amp ja nicht...


zwecki schrieb:

schau mal wie viel watt die latsprecher haben und wie viel der ausgang!!

Zweick, weißt du eigentlich wie Verstärker funktionieren? Diesen Rat sollte man nicht so annehmen. Die Angabe auf den Lautsprechern stellt im Übrigen nur die elektische Belastbarkeit dar.
Wenn ich zwei 4 Ohm Lautsprecher mit jeweils 25 W Belastbarkeit an einen 100 W (@4Ohm) Ausgang hänge, wird der Verstärker höchstwahrscheinlich in die Knie gewungen werden, weil au seiner Sicht nur ein 2 Ohm Lautsprecher (unter Umständen auch nur 1,5 Ohm) angeschlossen ist.


[Beitrag von freaKYmerCY am 02. Mai 2009, 17:32 bearbeitet]
poneil
Inventar
#6 erstellt: 02. Mai 2009, 18:25
Hi,

wie Freaky ja schon sagt, verändert sich durch die parallelen Schaltung mehrerer Lautsprecher an einem Kanal die Impedanz der Lautsprecher, was dein Verstärker sicher nicht so toll findet.

Zusätzlich musst du beachten, dass so natürlich immer alle Lautsprecher gleichzeitig betrieben werden und dass für den Fall verschiedener Lautsprecherfabrikate (Also 2x Yamaha-Lautsprecher + 2x X-Lautsprecher) unterschiedliche Lautstärken trotz einer einheitlichen Pegeleinstellung am Verstärker vorkommen können. Kann also sein, dass das zweite Paar viel leiser oder lauter spielt als das Yamaha-Paar.
ton-feile
Moderator
#7 erstellt: 02. Mai 2009, 19:18
Hallo Kroft,

Schau einfach mal, was Deine Lautsprecher für eine Nennimpedanz haben.
Wenn es zwei 8 Öhmer sind, ist es OK.
Wenn auf einer 4 Ohm, oder 4-8 Ohm draufsteht, lass es lieber bleiben.

freaKYmerCY hat das Problem ja schon geschildert, dass Verstärker mit zu niedrigen Impedanzen haben.

Du kannst auch eine Reihenschaltung versuchen, wenn beide Boxen 4 Ohm haben. Das ist für den Verstärker unschädlich, führt aber zu Klangveränderungen.
Das kannst Du aber einfach ausprobieren und die Lauschlappen entscheiden lassen.

Hier habe ich zu dem Thema mal ein paar Messungen gemacht:
Klick!

Gruß
Rainer
freaKYmerCY
Inventar
#8 erstellt: 02. Mai 2009, 19:49

ton-feile schrieb:

Du kannst auch eine Reihenschaltung versuchen, wenn beide Boxen 4 Ohm haben. Das ist für den Verstärker unschädlich, führt aber zu Klangveränderungen.
Das kannst Du aber einfach ausprobieren und die Lauschlappen entscheiden lassen.


Dazu kann man vielleicht noch sagen, dass wenn deine Lautsprecherpaare zufällig identisch sein sollten, dass sogar ohne Klangeinmußen funktioniert.
Kroft
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 02. Mai 2009, 19:58
Achso, okay.
Danke schonmal
Unter Technischen Daten des Receivers auf der Yamaha-Seite steht:

-DIN-Ausgangsleistung (4Ohm, 1kHz, 0,7%THD): 2 x 60W
-Lineare Dämpfung
-Dämpfungsfaktor (8 Ohm,20-20.000 Hz): 60
-Aufnahmeleistung: 130W

Momentan betreibe ich über die beiden Ausgänge die Standart Lautsprecher, also die NX-600
Deren Technische Daten:

-Zulässige Eingangsleistung: 110W (Auf der Rückseite der Lautsprecher steht 60 - 110W)
-Impedanz: 6 Ohm

Als zweites Paar Lautsprecher würde ich nochmals die NX-e800 anschließen; d.h. pro Kanal würden dann 2x NX-E600 laufen.
Würde das dann funktionieren ohne das mein Receiver versagt?

Gruß,

Kroft
poneil
Inventar
#10 erstellt: 02. Mai 2009, 20:04
Da ja aber die Reihenschaltung im Vergleich zur Parallelschaltung die Impedanz nicht halbiert, sondern verdoppelt, kommt es zu Leistungseinbußen. Das ist zwar ungefährlich für den Verstärker, aber der mächtigste ist das ja nun auch nicht.
freaKYmerCY
Inventar
#11 erstellt: 02. Mai 2009, 20:05

Kroft schrieb:
(...)
Momentan betreibe ich über die beiden Ausgänge die Standart Lautsprecher, also die NX-600
(...)
Als zweites Paar Lautsprecher würde ich nochmals die NX-e800 anschließen; d.h. pro Kanal würden dann 2x NX-E600 laufen.
Würde das dann funktionieren ohne das mein Receiver versagt?

Gruß,

Kroft

Also rein mathematisch ist NX-600 + NXe800 nicht 2x NX-E600. Da das e gleich unter der 4 liegt, ist das wohl ein Tippfehler - aber woher kommt die 8?

Also zwei gleiche LS in Reihe funktioniert klanglich super. Wenn du sie parallel schalten willst... hmm... 6Ohm... könnte echt eng werden für den Verstärker. Aber in Reihe freut er sich ja geradezu über die doppelte Impdanz... da fließen ihm die Elektronen nicht ganz so eilig davon und er kann ganz lässig nachliefern. Da kann man sich den Verstärker wie jemanden vorstellen, der einen Eimer mit Loch mit Wasser befüllen will. Durch Reihenschaltung halbierst du die Größe des Loches, durch Prallelschaltung würdest du es doppelt so groß machen.


[Beitrag von freaKYmerCY am 02. Mai 2009, 20:11 bearbeitet]
Kroft
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 02. Mai 2009, 20:09
Ja, Tippfehler...Ich habe momentan pro Kanal je einen NX-E800 Lautsprecher und wollte mir ein Paar dazu kaufen.
Also dann 2x NX-E800 Pro Kanal mit oben angegebenen technischen Daten.
Sry. Also würde das dann funrktionieren, mit der Impedanz und der Leistung?

Gruß,

Kroft
poneil
Inventar
#13 erstellt: 02. Mai 2009, 20:15
Also angenommen, es wären jetzt die 800er, dann hätte man Parallel 3 Ohm Impedanz und in Reihe 12 Ohm... jeweils an 4 Ohm Verstärker.

Auch wenns Parallel "nur" 1 Ohm Unterschied ist, kann das trotzdem gefährlich sein. Auch muss, nur weil da steht "Lautsprecher 6 Ohm Impedanz" nicht wirklich 6 Ohm der niedrigste zu erreichende Wert sein. So kann z.B. in niedrigen Frequenzen die Impedanz höher sein und in höheren Frequenzen aber auch niedriger und dann mit beispielsweise 1-2 Ohm an 4 Ohm Verstärker killt den bestimmt.

Tja und bezüglich Reihe, dachte ich bisher immer, dass es zu Leistungseinbußen führt, da ja schließlich der Widerstand höher ist. Und bei 12 Ohm an 4 Ohm sollte es dann ja ein Leistungsabfall um den Teiler 3 sein. Oder bin ich jetzt total auf dem Holzweg. Bzw. was passiert, wenn das Loch im Eimer so klein ist, dass der Eimer überläuft oder der Lautsprecher verdurstet?


[Beitrag von poneil am 02. Mai 2009, 20:17 bearbeitet]
Disaster_Jason
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 02. Mai 2009, 20:16
Also ich würde auch die Reihenschaltung vorziehen, da dein receiver sonst ziehmlich heiß wird. Und auf Dauer auch nicht Gesund für ihn ist.
Kroft
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 02. Mai 2009, 20:17
Wenn ich das jetzt richtig verstehe, würde mein Verstärker versagen wenn ich zwei Boxen an einen der Ausgänge parallel anschließe. Oder?
freaKYmerCY
Inventar
#16 erstellt: 02. Mai 2009, 20:18
Also mit Reihenschaltung geht das auf jeden Fall. Die Leistung in Watt ist bei 12 Ohm nicht mehr ganz so groß, das stimmt schon, aber besser als en Verstärker, der wegen zu geringer Impedanz abschaltet.

Oder was meinen die anderen dazu?


Bei Reihenschaltung musst du folgendermaßen vorgehen:
(-) vom Verstärker -> (-) Lautsprecher 1
(+) Lautsprecher 2 -> (-) Lautsprecher 2
(+) Lautsprecher 2 -> (+) vom Verstärker
Das jewiels für Rechts und links getrennt.
Ein wenig gewöhnungsbedürftig beim verlegen der Kabel, da ich annehme, dass die Lautsprecherpaare nicht direkt nebeneinander stehen. ^^


Sag mal nur so nebenbei - wie weit hast du bisher so aufgedreht am Verstärker? Wenn du ihn vorher schon am Limit hattest, würde ihm das zweite LS-Paar nicht guttun.




@ poneil
Auch ich törichter Anfänger habe nur aus Halbwissen heraus geschrieben. Das Bild sollte nur folgendes veranschaulichen:
R=U*I
U ist die Lautstärke. Wenn R verdoppelt ist, muss I nur noch halb sogroß sein. Der Energiestrom in Watt ist nochmal etwas anderes. Ich weiß nicht, wie ich den im Bild unterbringen soll. Aber wenn der Verstärker 60 Watt @4 Ohm hat, wären es bei 2 Ohm 120 Watt theoretisch. Technisch ist es aber nicht ganz so krass... vielleicht 100 W oder so. Will sagen: Bei 16 Ohm will man meinen, der Verstärker hätte nur 15 Watt, aber es sind dann doch etwas mehr.
Bei den Impdanzen hingen handelt es sich wirklich um Verdopplungen bzw. Halbierungen - nicht Fast-Halbierungen und Fast-Verdopplungen. ;-).


[Beitrag von freaKYmerCY am 02. Mai 2009, 20:25 bearbeitet]
Kroft
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 02. Mai 2009, 20:19
Sorry wenn ich da nochmal nachfrage, auch wenn die Frage vielleicht doof ist.
Parallel schalten der Boxen bedeutet ich drehe die Kabel zusammen und befestige sie dann an einen der Ausgänge.
Also zusammen an einen, parallel.
Wie würde ich die Lautsprecher dann in reihe anschließen?
poneil
Inventar
#18 erstellt: 02. Mai 2009, 20:23
So wie Freaky schreibt. Lautsprecher1- an Lautsprecher2+ und die übrig bleibenden Anschlüsse an die entsprechenden Verstärkerausgänge.

Edit: Hier ein Bildchen zur Illustration, Reihenschaltung


[Beitrag von poneil am 02. Mai 2009, 20:27 bearbeitet]
Kroft
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 02. Mai 2009, 20:24
Ich höre gelegentlich schon ganz gerne meine Musik laut.
D.h. wenn ich eine CD abspiele höre ich auf halber Lautstärke...vielleicht auch noch ein bisschen lauter.
freaKYmerCY
Inventar
#20 erstellt: 02. Mai 2009, 20:30
Joa passt - da sind noch Reserven. Theoretisch wird das ganze auch erstmal 6dB lauter, bei gleicher Stellung des Reglers. Und der Reglger ist logarithmisch - also wenn du um 10 db weiter aufdrehst und vorher bei bei 10 W warst, sind's dann 100 W. Will sagen... wenn du bisher nur zur Hälfte aufgedreht hast, tummelst du dich eh nur bei 5 W oder so rum.
ton-feile
Moderator
#21 erstellt: 02. Mai 2009, 20:54
Hi,


poneil schrieb:
Da ja aber die Reihenschaltung im Vergleich zur Parallelschaltung die Impedanz nicht halbiert, sondern verdoppelt, kommt es zu Leistungseinbußen. Das ist zwar ungefährlich für den Verstärker, aber der mächtigste ist das ja nun auch nicht.


Das ist vermutlich ein Missverständnis.
Es kommt nicht zu Einbußen bei der Leistung.
Wenn die Impedanz höher ist, wird eben die Leistung über eine höhere Spannung erzeugt und das ist für den Verstärker viel weniger anstrengend, als einen hohen Strom zu liefern.

Es wird ja nicht ein Widerstand in Serie zum Lautsprecher geschaltet, der in Form von Wärme Leistung umsetzt, sondern wir haben hier zwei Lautsprecher.

Wenn es auch noch die gleichen sind, ist eine Reihenschaltung imO genau die richtige Lösung für das Anschlussproblem.

Höhere Spannung bedeutet natürlich ein weiter aufgedrehtes Lautstärkepoti, aber das ist ja wohl kein Problem, oder?

Gruß
Rainer

Edit "," vergessen.


[Beitrag von ton-feile am 02. Mai 2009, 21:09 bearbeitet]
freaKYmerCY
Inventar
#22 erstellt: 02. Mai 2009, 21:32
nicht so schnell, das finde ich jetzt interessant:

Ist die Lautstärke nicht proportional zur Spannung? Also ein Lautsprcher bei 4 V ist nicht so laut wie zwei in Reihe bei 4 V?
poneil
Inventar
#23 erstellt: 02. Mai 2009, 21:43
Okay, dann vielleicht nochmal so halb-offtopic für mich. Diese ganze Impedanz-Geschichte ist noch son halbes Fragezeichen.

Also laut Ohmschen Gesetz ist U = R * I. Legt man einen Widerstand R an eine Spannung U und bildet einen geschlossenen Stromkreis, so fließt durch den Widerstand R ein bestimmter Strom I.

R ist in diesem Fall die Impedanz. Und U ist anscheinend der eingestellte Pegel in zunächst unbekannter Größenordnung. Und I ist das was der Verstärker an Strom liefert.

Angenommen der Pegel bliebe gleich, dann ist I abhängig von einem sich ändernden Widerstand (I = U/R). Doppelter Widerstand = halbe Stromstärke, Halber Widerstand = doppelte Stromstärke.

Doppelte Stromstärke brät den Verstärker, bzw. führt zur Schutzabschaltung.
Und halbe Stromstärke führt dazu, dass nur halb soviel Saft an den Lautsprechern ankommt.

Glaub soweit ist es richtig.

Reihenschaltung führt angeblich zur Verdoppelung der Impedanz. Heißt bei gleichem Pegel flöße nur halb so viel Strom. Und laut dir, ton-feile, wäre jetzt Lautstärkeregler aufdrehen (= Spannung erhöhen) die entsprechend richtige Antwort, wobei man ja die Spannung verdoppeln müsste, um im Ergebnis bei Reihenschaltung auf die Stromstärke von lediglicher einer Box zu kommen.

Nur angenommen ich würde jetzt eine Parallelschaltung mit Halbierung der Impedanz durchführen, dann wäre darauf ja die Antwort, den Lautstärkeregler soweit zurückzudrehen, dass sich die Spannung halbiert um wieder auf die Stromstärke von lediglich einer Box zu kommen.

Nur wenn das der Fall ist, wo ist denn dann das Problem einer Parallelschaltung? Oder ist jetzt das Problem, dass man eben die Spannung nicht so einfach halbieren oder verdoppeln kann, weil es eine gewisse Grundspannung gibt und die einzelnen Pegeländerungen dann nur kleinere Veränderungen bewirken?
Das würde dann heißen, dass man im Falle einer Parallelschaltung eben niemals die Spannung halbieren kann und somit immer zuviel Strom fließt und bei der Reihenschaltung würde es dazu führen, dass man die Spannung ggf. nicht verdoppeln kann und eben insgesamt weniger Strom fließt. Nur dann kann man das Problem ja grade nicht durch weiteres Aufrehen des Lautstärkereglers komplett beseitigen.

Wäre da über erleuchtende Antworten, ob bestätigend oder an meiner Geistestätigkeit-zweifelnd, dankbar.

Edit:


freaKYmerCY schrieb:
Also ein Lautsprcher bei 4 V ist nicht so laut wie zwei in Reihe bei 4 V?


Jo, das wäre jetzt ja wieder I = U/R, bei gleicher Einstellung am Lautstärkeregler (U) und verdoppelter Impedanz (R) fließt nur halb soviel Strom. Und wenn I jetzt der Lautstärke entspricht, dann sind zwei nicht so laut wie einer.


[Beitrag von poneil am 02. Mai 2009, 21:52 bearbeitet]
freaKYmerCY
Inventar
#24 erstellt: 02. Mai 2009, 22:09
Ne, ich glaube die Spannung ist unmittelbar mit der Lautstärke verknüpft. Ob da jetzt zwei oder vier Lautsprecher mit x Volt laufen - die sind gleich laut.

U = R * I außerdem P = U * I also U = P / I kombiniert also P / I = R * I bzw. P = R * I². Jetzt habe ich durch Reihenschaltung die Impedanz verdoppelt, aber den Strom halbiert. 2*0.5²=0,5 Ich habe also die halbe Leistung.

Hmm... wenn ich zu dieser späten Stunde keinen Denkfehler gemacht habe, sollte das doch jetzt meine Aussage decken. Der Verstärker hat die doppelte Impedanz vor sich, muss nur halb so viel Ladung pro Zeit (I) da durch schieben, erzeugt diesselbe Spannung (Lautstärke), kann es aber auch nur mit der halben Leistung.


[Beitrag von freaKYmerCY am 02. Mai 2009, 22:10 bearbeitet]
ton-feile
Moderator
#25 erstellt: 03. Mai 2009, 09:47
Hi,

das Problem für die Endstufe bei zu niedrigen Lastimpedanzen liegt imO in der steigenden Verlustleistung.

Der Verstärker bildet ja zusammen mit dem Lautsprecher einen Spannungsteiler. Je kleiner die Impedanz des Lautsprechers ist, desto höher wird die Spannung, die am Innenwiderstand des Verstärkers abfällt.
Die so entstehende Verlustleistung muss der Amp in Form von Wärme wieder loswerden und wenn es dann zuviel Wärme wird, gibt er ohne Schutzschaltung irgendwann Rauchzeichen von sich.

Ist dagegen die Impedanz des Lautsprechers hoch, bleibt der Spannungsabfall im Amp und damit die Verlustleistung klein und er behält so einen kühleren Kopf.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Was den Pegel der zwei in Serie geschalteten Chassis angeht, müsste das nach meinem Verständnis so sein:

Die Impedanz hat sich durch die Reihenschaltung verdoppelt und damit der Strom halbiert. Die Spannung bleibt aber gleich, also halbiert sich auch die Leistung.
Halbe Leistung bedeutet 3dB weniger Schalldruckpegel.
Lp= 10*log(P/P0)
10*log(1/2)=-3dB

Edit: Sorry, das hier war Blödsinn:

ACHTUNG QUATSCH:Zwei gleiche Boxen in Serie geschaltet wären dann bei gleicher Verstärkereinstellung in der Summe um 3dB leiser, als eine alleine.

... weil das mit den 3dB nur für einen Lautsprecher stimmen würde. In diesem Fall verdoppeln sich aber die Membranflächen und die Antriebe, während sich der Strom halbiert.

Deshalb ist das ganze ein Nullsummenspiel und zwei Boxen in Reihe sind genau so laut, wie einer alleine, solange nicht am Verstärker geschraubt wird.

Gruß
Rainer


[Beitrag von ton-feile am 03. Mai 2009, 10:36 bearbeitet]
freaKYmerCY
Inventar
#26 erstellt: 03. Mai 2009, 13:37
Ich hab auch Quatsch erzählt. Nicht U (U = R * I), sondern P steht für die Lautstärke (P = U * I). Setze ich U in die Gleichung für P ein, folgt: P = R * I² bzw. R = P / I²
Wird R verdoppelt, wobei P konstant bleiben soll, muss sich der Stromfluss um den Faktor 0,71 (eins geteilt durch Wurzel zwei) reduzieren, wobei das für die Spannung bedeutet, dass sie um den Faktor 1,41 (Wurzel zwei) gemäß der Gleichung U = R * I. Vergrößern muss.

So, was das jetzt genau bedeutet, sei mal dahin gestellt, ist jedenfalls nicht nur Firedefreudeeinerkuchen für den Verstärker. Er muss die Spannung, quasi den Druck im Wassermodell mit dem Eimer, erhöhen.
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