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Downsizing

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Rainer_&_Uta
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 26. Jan 2008, 16:15
Das ist unsere derzeitige Anlage

THX-Receiver Onkyo Integra TX-DS939 - wahrscheinlich Endstufe defekt
CDP Onkyo Integra DX-7911 - spielt nicht zuverlässig alle CDs ab, insbesondere Probleme bei selbstgebrannten
Cassettendeck Onkyo Integra TA-6711 - Es wird immer schwieriger Kassetten zu bekommen...
LS JBL 250ti Silver Jubilee - viel zu groß

Wir sind vor einiger Zeit umgezogen von einem normalen Reihenhaus mit 50 m² Wohnraum in ein Holzblockbohlenhaus mit einem ziemlich vollgestellten, ca. 20 m² großen Wohnzimmer, allerdings mit nach oben offenem Dach (Galerie) und offenem Durchgang zur (kleinen) Küche.

Wir werden demnächst die Onkyo Teile über eBay (oder hier) verschleudern, und haben uns mehr oder weniger entschieden, einen neuen Receiver (Yamaha RX-797) und einen Ersatz für CD Player / Kassettenrecorder (Sony RCD-100) zuzulegen. So weit, so gut.

Die Frage ist, welche Lautsprecher. Uta (meine Frau) sagt, sie trennt sich von den JBLs nur, wenn etwas gleich gut klingendes kommt. Ich persönlich bin schon fast 50 und höre eh' nicht mehr so gut, ich bin da etwas flexibler. Meine Überlegung ist, die JBLs gegen wirklich gute (gerne auch gebrauchte) Kompaktlautsprecher einzutauschen, die in einem Raum wie dem unseren gut klingen dürften (die LS müssen relativ wandnah in den Ecken stehen). Ich habe hier in einem anderen Thread ein Paar Usher LS gesehen, die von der Optik ziemlich genau das sind was ich mir vorstelle.

Was haltet ihr von den von uns ausgewählten Komponenten, und welche Lautsprecher könnt ihr mir empfehlen?

edit: Wir hören überwiegend Radio, haben aber auch hunderte von CDs, meist ruhigere / akustische Pop Musik, Folk, Singer/Songwriter, diese Richtung. Aber im wesentlichen hören wir Radio...

Rainer


[Beitrag von Rainer_&_Uta am 26. Jan 2008, 16:26 bearbeitet]
TFJS
Inventar
#2 erstellt: 26. Jan 2008, 16:35
Ich bin ja jetzt nicht der große Einkaufsberater.

Dass aber in einem kleinen Raum und bei wandnaher Aufstellung gute Kompaktboxen die bessere Wahl sind, ist ziemlich offensichtlich.
Aus eigener Erfahrung kann ich eigentlich nur von Modellen abraten, die die Baßreflex- Öffnung hinten haben. Ansonsten kenne ich mich auch nicht wirklich aus, weil ich das Glück habe, meine STandboxen frei im Raum plazieren zu können.

Was die Elektronik angeht, bin ich absolut der Meinung dass Verstärker und Box zusammen passen müssen.
Also anhören (am besten zushause) und dann entscheiden.

Die hörbaren Unterschiede bei den Quellen sind innerhalb einer Preis- und Qualitätsgruppe meiner Ansicht nach so minimal , dass sich hier die Entscheidung nach Festlegung des Preisrahmens auch an Ausstattung oder Design orientieren kann.
baerchen.aus.hl
Inventar
#3 erstellt: 26. Jan 2008, 16:36
Hallo und willkommen im Forum,

der Klang einer Anlage wird zur Hauptsache von den Lautsprechern und von der Raumakustik bestimmt. Daher solltet ihr die Entscheidung in Sachen Elektronik verschieben, bis ihr den passenden Lautsprecher gefunden habt und dan die Elektronik passend zum Lautsprecher kaufen.

Wenn dir das Design der Usher Boxen gefällt, kämen alternativ imho z.B. folgende Hersteller/Modelle in frage

Sonus Faber
Audio Physic
Phonar Credo

Gruß
Bärchen
Rainer_&_Uta
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 26. Jan 2008, 17:12
Danke schon mal für die Hinweise!

Das mit dem Testen von (neuen) Lautsprechern vor dem Kauf der Anlage geht nicht, da ich für die Lautsprecher eine funktionierende Endstufe brauche. Und mein 25 kilo (oder so) Verstärker tut leider alles, außer verstärken...

Rainer
baerchen.aus.hl
Inventar
#5 erstellt: 26. Jan 2008, 17:46
Hallo,

wenn Du durch Probehören bei (Fach-)Händlern "deine" Anlage weitestgehend gefunden hast und ein Kauf wahrscheinlich ist, wird dir der Händler sicher in Sachen Hometest entgegenkommen. Da mache dir mal keine Sorgen.

Hast Du bei deinem Verstärkerboliden mal daran gedacht ihn zur Reparatur zu schleppen? Oder hast Du Angst vor einem Hexenschuss

Gruß
Bärchen
Rainer_&_Uta
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 26. Jan 2008, 18:01
Ja, da hab ich schon mal dran gedacht, und die ersten Auskünfte lagen bei voraussichtlich 500 bis 1000 Euros für die Reparatur, wobei angenommen wurde, dass die Endstufe ausgetauscht werden müsste. Für das Geld kaufe ich mir dann lieber etwas neues. THX brauche ich eh' nicht, ich habe keinen Fernseher...

Rainer
audiophilanthrop
Inventar
#7 erstellt: 26. Jan 2008, 23:44
500 bis 1000 für 'ne Reparatur halte ich für völlig überzogen, selbst bei diesem nicht unkomplexen Gerät. Da sollte mal ein kompetenter Reparateur der alten Schule ran, der noch mehr kann als Module tauschen - der kriegt sicher auch den Silberscheibendreher wieder flott. (Ansonsten gibt es für 500 sicher auch schon einen netten gebrauchten Accuphase E30x, da ist sogar schon manche Vor/End-Kombi drin.)

Welchen Preisrahmen kann man sich denn bei den Lautsprechern vorstellen? Es wäre ja auch eine Umstellung auf Aktive denkbar (dann nur noch mit Vorverstärker), bei den besseren aus dem Studiobereich sind Möglichkeiten zur Raumanpassung Standard. Ich würde mich angesichts der bisherigen Komponenten durchaus nicht scheuen, ein Paar K+H O300D, O410 oder Genelec 8050A/8250A hinzustellen.

Ach ja, es wird fast nur Radio gehört, und dann ist kein guter Tuner vorhanden? Das Empfangsteil des Onkyo ist ja OK, entspricht aber nur dem, was zur gleichen Zeit im kleinsten Standalone-Tuner T-4211 steckte. Ein T-4711 wäre schon mal nicht verkehrt.
baerchen.aus.hl
Inventar
#8 erstellt: 27. Jan 2008, 00:01
in Sachen Reparatur volle Zustimmung. Oft sind es eher die kleinen, alteingessenenen Radio und TV Buden, die solche Reparaturen noch durchführen können. Hinbringen, Diagnose stellen lassen und dann entscheiden.
dschaen81
Stammgast
#9 erstellt: 27. Jan 2008, 11:41
Hallo Rainer,

ich würde an Deiner Stelle den Onkyo Integra DX-7911 auf keinen Fall weggeben. Ein Gerät dieser Qualität bekommst du heute wenn überhaupt nur zu astronomischen Preisen. Ein kompetenter Reparateur kriegt den sicher wieder flott. Selbst wenn der Laser hin sein sollte bekommt man für den noch günstigen Ersatz. Also: unbedingt wieder flottmachen lassen!
Rainer_&_Uta
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 27. Jan 2008, 14:30
Danke für die Kommentare zur Reparatur! Leider ist es bei uns diesbezüglich wohl eher wie die berühmten Perlen für die Säue, wir hören fast nur Radio, und haben nicht den Raum und die Wohnumgebung um die JBL Jubilees richtig ausspielen zu können. Wir brauchen eigentlich kein high-end, würden wahrscheinlich den Unterschied zu upper middle-class end überhaupt nicht feststellen.

Aber ich werde mich mal umhören, ob es in meiner Gegend eine Werkstatt gibt, und CD Spieler und das Amplifier/Tuner Monster mal dahin bringen. Mal sehen, was die sagen... Dann reparieren lassen, und ab in's Auktionshaus, ein wenig gebundenes Geld wieder flüssig machen. Es gibt sicher andere Leute, die diese Qualität nicht nur zu schätzen wissen, sondern auch tatsächlich die Umgebung haben, um sie hören zu können.

Wegen der Lautsprecher, ich würde das Geld, dass ich für die Jubilees kriegen kann (so ca. 2.000 bis 2.500 Euro) auch zumindest zum Großteil wieder für Lautsprecher ausgeben. Es ist mir eigentlich klar, dass mit dem heutigen Stand der Technik wahrscheinlich der Lautsprecher das entscheidende Glied in der Kette ist, und will da nicht sparen. Sie sollen halt deutlich kleiner sein, optisch und akustisch in ein Blockbohlenholzhaus mit recht kleinem Wohnzimmer aber viel Luft nach oben passen, und gut genug klingen, dass auch meine Frau zufrieden ist. Ich selbst finde gute Musik auch auf meinem 10 Euro Rossmann Radio gut...

Rainer


[Beitrag von Rainer_&_Uta am 27. Jan 2008, 14:36 bearbeitet]
Rainer_&_Uta
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 27. Jan 2008, 17:16
In Hannover gibt es eine offizielle Onkyo Servicewerkstatt (tatsächlich eine ziemlich große Multi-Marken-Servicewerkstatt, Verträge mit fast allem was bekannt ist). Sollte ich dort mal hinfahren, oder mir besser einen Radiotechniker auf dem Lande suchen?

Rainer


[Beitrag von Rainer_&_Uta am 27. Jan 2008, 17:17 bearbeitet]
baerchen.aus.hl
Inventar
#12 erstellt: 27. Jan 2008, 18:36
also ich würde es zunächst auf dem Land probieren.
audiophilanthrop
Inventar
#13 erstellt: 27. Jan 2008, 20:28
Am besten auch direkt nach einem Hifi-Spezi suchen. Bekannt gut sind z.B.
http://www.audioklinik.de/ (D'dorf)
http://www.good-old-hifi.de/ (bei Berlin)

Den CDP würde ich nach Reparatur übrigens lieber behalten, sowas hochwertiges kriegt man heute kaum noch.

Dazu würde ich einen Funk LAP-2/SE als Vorverstärker (es dürfte auch ein günstiger gebrauchter sein) und ein Paar K+H O300 oder Genelec 8050/8250 nebst solider Ständerage vorschlagen. Diese Komponenten haben es auf jeden Fall in sich, versprochen.
Rainer_&_Uta
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 29. Jan 2008, 10:00
Ich habe jetzt lange über deinen Vorschlag nachgedacht, und ihn verworfen. Das klingt schon gut, aber...

Da wir weit überwiegend Radio hören, glaube ich nicht, dass die Investition in echtes high-end sich für uns bemerkbar macht. Die Receiver / CD Kombi, die ich in meinem Eingangsposting angesprochen habe (Yamaha RX-797, Sony RCD-100) erfüllt sehr wahrscheinlich unsere Ansprüche auf einer soliden Basis. Einzig bei den Lautsprechern würde ich gerne etwas mehr (und vor allem richtig) investieren, da ich glaube dass diese letztlich entscheidend sind für die akustische Qualität.

Leider habe ich noch keine Anregungen gelesen, die auf die geschilderten Rahmenbedingungen eingehen (Holzhaus; kleines, relativ vollgestelltes Wohnzimmer; LS in den Ecken; tendenziell ruhige, akustische Musik; Kompaktboxen, ggf. mit Subwoofer). Ich würde mich über weitere Vorschläge sehr freuen!

Rainer
STEREO_Fan
Stammgast
#15 erstellt: 29. Jan 2008, 18:16
Hallo Rainer

Wir sind nun auch in unser eigenes Haus gezogen mit Holzdecken/Böden.(Hifi technisch schlecht)

Standlautsprecher/Subwoofer und Lsp in den Ecken geht imo garnicht.

Hier würde ich Kompakt Lsp verwenden,evtl auf Ständern und akustisch richtig entkoppelt.Ausserdem nicht zu nah an der Wand/Ecke.

Hier gibts was auf die Ohren:
http://www.nubert.de...D_{EOL}&categoryId=2

Nubert ist ein Direktvertriebler mit sehr gutem Service.

Man kann die Lsp 4 Wochen zuhause testen und bei nichtgefallen zurücksenden.

Grüße Kai
Rainer_&_Uta
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 29. Jan 2008, 20:54
Nun, wir haben hier den Extremfall in Sachen Holzhaus: Blockbohlenwände (das heißt, die Wände sind nicht einmal gerade, sondern haben alle 15cm oder so eine Rille wo zwei Balken aufeinanderstoßen), und der Fußbodenn ist geöltes Buchenparkett. Bei uns gibt es als Oberfläche (bis auf die Möbel) praktisch nur Holz...

Die Lautsprecher anders als in die Ecken stellen ist leider unmöglich. Vielleicht mit 30cm (+/- 10cm) Abstand zur Wand, bestenfalls.

Die Nubert-Seite habe ich mir schon mal angesehen. Ich weiß halt nicht, ob diese Boxen für unsere Wohnumgebung geeignet sein sollen. Aber das mit dem Testen wusste ich noch nicht, hört sich ja schon mal gut an. Danke für den Tipp!

Rainer
mark247
Stammgast
#17 erstellt: 30. Jan 2008, 09:53
Hallo Rainer,

warum nicht die CS-72 von Nubert auf entsprechenden Ständern? Das sind Centerspeaker, die aber auch als Hauptlautsprecher (vertikal aufgestellt) genutzt werden können.

Je nach Holzfarbe im Heim die LS in der passenden Farbe wählen.



Wenn es bassmäßig dann nicht ausreicht kann man noch ein ATM dazu kaufen.

Mark


[Beitrag von mark247 am 30. Jan 2008, 09:55 bearbeitet]
ciorbarece
Inventar
#18 erstellt: 30. Jan 2008, 16:58
Die Monitor Audio RS Silver Serie wird hier auch recht gern empfohlen, alternativ Mal ne Audio Physic Standbox anhören, ist zwar ne Standbox aber eine sehr schlanke. Auf Ständern nehmen Kompaktboxen auch nicht weniger Platz weg, und den Bass kann man ja regeln. Generell würd ich sagen auf jeden Fall was mit Bassreflex nach vorne, sonst haste ne Dröhnorgie, und da die Lautsprecher in den Ecken stehen sollen was aufstellungsunkritisches. Ok, ich glaub die Audio Physik kannste generell wieder vergessen, sorry B&Ws sollen recht unkritisch bez. der Aufstellung sein, jedenfalls sollen die mehr verzeihen.

Ich kann dir aber schon Mal so viel verraten, daß hier im Forum jeder so seinen eigenen Geschmack hat. Wir können dir hier viel erzählen, obs für Dich passend ist ist ne andere Frage.

Ich kan dir nur wärmstens ans Herz legen mit Deiner Frau mehrere Lautsprecher probe zu hören, alles andere ist imo nur Quatsch. Ich persönlich habe schon viele hochgepriesene Lautsprecher gehört, die mir gar nicht zugesagt haben. Alle von namhaften Herstellern natürlich.

Nubert ist gut, weil du die Sachen problemlos zurückgeben kannst, 4 Wochen haste glaub ich Zeit. Am allerbesten ist es aber mehrere Lautsprecher miteinander zu vergleichen, und das am besten auch zu Hause.

Kann Dir aber beim besten Willen nicht sagen was für Dich am besten ist


[Beitrag von ciorbarece am 30. Jan 2008, 17:06 bearbeitet]
Rainer_&_Uta
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 30. Jan 2008, 21:29
Das Problem ist, dass Probehören eigentlich nur bei mir zu Hause Sinn machen würde, da die Akustik unseres Wohnzimmers wahrscheinlich so weit von der in einem Hi-Fi Studio entfernt ist, wie sie nur sein kann. Und wir haben beide wenig Lust Boxen hin und her zu karren, auszupacken, anzuschließen, abzukabeln, wieder einzupacken, und wieder wegzufahren...

Ich hatte gehofft, dass hier in diesem Forum vielleicht jemand ist, der unmittelbar oder mittelbar Erfahrung mit so einer Wohnsituation hat. Scheint nicht so zu sein...

Mir fiel heute ein, dass ich vor vielen Jahren mal so mini Boxen mit 'nem dicken Subwoofer von Bose irgendwo gehört habe, mit einem wie mir damals schien unglaublichen Klang für so kleine Dinger. Hab' jetzt mal kurz im Net geguckt, und da gibt's die Acoustimass 5. Die kleinen Böxchen kann man sicher problemlos in Ecken hängen, denke ich mal. Was haltet ihr denn von diesen Dingern, taugt die Kombination was?

Rainer


[Beitrag von Rainer_&_Uta am 30. Jan 2008, 21:32 bearbeitet]
ciorbarece
Inventar
#20 erstellt: 30. Jan 2008, 21:43

Rainer_&_Uta schrieb:
Mir viel heute ein, dass ich vor vielen Jahren mal so mini Boxen mit 'nem dicken Subwoofer von Bose irgendwo gehört habe, mit einem wie mir damals schien unglaublichen Klang für so kleine Dinger. Hab' jetzt mal kurz im Net geguckt, und da gibt's die Acoustimass 5. Die kleinen Böxchen kann man sicher problemlos in Ecken hängen, denke ich mal. Was haltet ihr denn von diesen Dingern, taugen die Kombination was?

Rainer


Ääääääh, von Bose hält hier keiner so wirklich viel Soweit ich weiss...kann sich inzwischen vielleicht geändert haben, aber ich glaubs eher nicht.

Ich weiss daß das nicht einfach ist die richtigen Lautsprecher zu finden, und die Problematik mit dem Boxen hin- und herkarren ist mir bewusst, allerdings weit schlimmer fänd ich: Lautsprecher bestellen, unzufrieden sein, wieder zurückschicken, auf sein Geld warten, wieder was bestellen was man nicht persönlich kennt...ein Teufelskreis. Und dann noch die ganze Warterei. Und dann nicht Mal wissen, wie sich Lautsprecher B angehört hätte.

Ist halt immer so ne Sache. Belohnt wird ein Probehören halt mit den optimal klingenden Lautsprechern, oft sinds nicht Mal die teuren die einem klanglich am besten zusagen. Ist halt ein Aufwand, aber gerade bei einer größeren Investition, wie du sie vorhast, auch lohnend imo. Schließlich kauft man neue Lautsprecher nicht alle Tage.

Grüße,

Chris
Rainer_&_Uta
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 30. Jan 2008, 21:56
Du hast ja Recht, Chris. Ich frage mich nur, ob ich nicht schone eine informierte Vorauswahl treffen könnte. Lautsprecher, die in einem Wohnzimmer wie meinem, in der Aufstellsituation wie ich sie habe, mit der Technik die ich nutzen will, für die Musik die ich hören möchte, geeignet ist. Einen Hinweis, der Sinn macht, habe ich ja schon: Keine Bassreflex mit Loch nach hinten. Das ist ja mal ein Anfang...

Rainer
mifri
Stammgast
#22 erstellt: 31. Jan 2008, 14:32
Das sind ganz schön viele Threads zu einem Thema, findet Ihr nicht?

Eine ganz wesentliche Information steht in dem anderen Thread (Eckboxen), ohne die alle Emfehlungen hier sinnlos werden: Der Threadstarter kann die Boxen nur an der selben Wand wie den Hörplatz aufstellen, hat also die Boxen im Rücken!
Rainer_&_Uta
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 31. Jan 2008, 15:35
...im Rücken wäre ja schön, die stehen ziemlich exakt seitlich von unserem Standardsitzplatz. Aber ich überlege schon die ganze Zeit, was für andere Möglichkeiten ich hätte, damit die Boxen wenigstens vor uns stehen. Auf jedenfall werde ich wohl nicht die Idealsituation eines Stereo-Dreiecks hinkriegen, ohne die Boxen einfach mitten in's Zimmer zu stellen.

Rainer
mifri
Stammgast
#24 erstellt: 31. Jan 2008, 16:00
Hallo Rainer,

wie schon im anderen Thread etwas ausführlicher geschrieben würde ich Euch in diesem speziellen Fall tatsächlich zu der Bose-Satelliten Lösung raten.

Da räumliche Abbildung und anspruchsvolles Stereo bei dieser Aufstellung einfach nicht möglich sind, hättet ihr bei 4 kleinen Satelliten wenigsten den vollen Frequenzbereich überall im Raum. Das habt Ihr bei 2 Standboxen sonst ja nicht.

Für Hintergrundmusik reicht das völlig aus - und
zum "richtigen" Musikhören wäre evtl. ein guter Kopfhörer eine Alternative ?
Rainer_&_Uta
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 31. Jan 2008, 16:44
Gute Idee, Mifri! Nachdem ich gelesen hatte, das Bose allgemein als überteuert gilt, und vor allem, dass die ein Frequenzloch im 200 Hz Bereich haben, habe ich die erst mal wieder ad acta gelegt. Aber vielleicht ist das in unserer Wohnsituation doch eine akzeptable Lösung.

Ich denke aber auch immer noch über die Nubert-Lösung mit den Wandlautsprechern WS-12 und der Bassbox nach...

Aber du hast recht, die "Normalsituation" mit je einem Lautsprechern rechts und links und dem Hörer in der Mitte davor, wird bei uns wohl nicht gehen...

Rainer
mifri
Stammgast
#26 erstellt: 31. Jan 2008, 16:49
Bose war jetzt auch nur als Beispiel gemeint - es gibt bestimmt auch noch andere Systeme mit Satelliten- und Subwoofer-Systemen. Vielleicht dafür nochmal gezielt einen Fred eröffnen ...
Das Nubert-System ist bestimmt eine bessere Wahl als Bose, so vom PLV - wenn Euch die Boxen nicht zu groß sind. Davon kann man ja bestimmt auch 4 Stück aufhängen - wenn der Verstärker die Anschlußmöglichkeiten bietet.
Oder 4 andere Kompaktboxen auf Ständern + Sub.
Da gibt's bestimmt was!

Gruß,
mifri
Rainer_&_Uta
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 31. Jan 2008, 16:59
Als Verstärker werden wir den Yamaha Receiver RX-797 haben. Da kann man 2 Boxenpaare (A+B) anschließen, die man auch parallel betreiben kann, und der hat auch einen extra Subwoofer Ausgang. Wir könnten also 4 Satelliten plus Subwoofer anschließen.

Welche Hersteller von solchen Subwoofer-Satelliten Systemen gibt es denn neben Bose noch?

Rainer
mifri
Stammgast
#28 erstellt: 31. Jan 2008, 18:19
Sorry, da habe ich leider keine Ahnung. Ich habe mich dafür nie interessert, aber die Bose-Dinger sind mir aus optischen Gründen schon öfter aufgefallen.

Da gibt es hier im Forum aber bestimmt Leute, die noch Tipps haben!


So, Feierabend, Tschüss bis Montag!

Gruß,
Mifri
audiophilanthrop
Inventar
#29 erstellt: 01. Feb 2008, 01:04
Im Prinzip können Sub und Sats in erster Näherung beliebig kombiniert werden - die Art des einstellbaren Tiefpasses am Sub sollte halt zum Verhalten der Satelliten-LS untenrum passen. Damit der arme Yamaha nicht mit so niederohmigen Lasten gequält wird (die zwei Lautsprecherpaare hängen elektrisch parallel am Amp), sollten die Satelliten nominal 8 Ohm haben (und sich auch daran halten). Und nachdem es wandnah wird, kommt eine BR-Öffnung hinten nicht in Frage.
Als Beispielkombination im unteren Preisbereich sei mal Behringer B2030P (als Sats, BR --> Abfall 2. Ordnung) und JBL Northridge E250P (als Sub, einstellbarer Tiefpaß 2. Ordnung) genannt.
Es darf dabei übrigens ruhig auch ein Sub mehr sein, mit einem allein bekommt man den Frequenzgang in real existierenden Räumen nicht einmal theoretisch in den Griff. (Zu entsprechenden Arrays gibt IIRC das Hifi-Wissen einiges her.)

Bei so Sub-Sat-Geschichten ist eigentlich ein AV-Receiver besser geeignet. Das darf dann freilich schon ein etwas nobleres Teil sein, wenn es die Qualität eines ordentlichen Stereo-Exemplars erreichen soll. Bei sowas könnte man auch mal mit ganz frühen Surround-Aufstellungen spielen - die Kombination von ProLogic II mit einer rautenförmigen Anordnung links-rechts-vorn-hinten (L/R/Center/Surround) könnte durchaus reizvoll sein.
mifri
Stammgast
#30 erstellt: 19. Feb 2008, 11:06
Wie ist es denn weitergegangen?
Brokolue
Schaut ab und zu mal vorbei
#31 erstellt: 25. Mrz 2008, 19:12
Hallo

Ich habe auch einen Onkyo CDP 7911 mit dem gleichen Problem. Er braucht teilweise ewig um eine CD anzuspielen, Titelanwahl bricht er manchmal ab und hört komplett auf zu spielen. Manchmal gehts dann schonwieder wenn man die CD rausnimmt und wieder reinlegt.
Ich finde den Player eigentlich perfekt und habe auch schön sehr häufig gehört, dass Geräte dieser Qualität, grade was Verarbeitung angeht kaum noch zu bekommen sind.
Trotzdem nervt mich das Gerät.
Kennt vielleicht Jemand eine gute Werkstatt im Raum Braunschweig zu der ich das Teil mal bringen könnte? Und ist es auf jeden fall die Laserline?
mfg
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