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Erste HiFi-Erfahrungen.

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scheibi84
Neuling
#1 erstellt: 09. Feb 2008, 02:56
Hallo Leute,

ich hatte bisher eine Panasonic SA-PM25 Micro-Anlage, die für ihre fast schon witzige Größe gar nicht soooo schlecht war. Hatte bisher gar keine Knete für solche Spielchen, aber ich habe mir jetzt wenigstens einen Sony F519R Verstärker für 50€, einen Sony ST-S311 Tuner für 30€ und Canton LE 103 für 50€ geleistet.(Alles gebraucht, aber super Zustand!) Werde mir jetzt noch einen Sony DVP-S525D DVD-Player schiessen und dann mal sehen... Bin schon mal recht begeistert im Vergleich zu dem, was ich vorher mal Stereo-Anlage nannte
Nun zu meiner eigentlichen Frage: Was haltet ihr davon, ist schließlich eine absolute "Einsteiger-Anlage", da ich wie schon gesagt nicht allzu viel Kohle dafür übrig habe. Kann ich darauf weiter aufbauen oder stimmt da schon die Substanz nicht? Denke mal dass als erstes neue LS fällig wären, oder? Freu mich auf Kommentare, Kritik, Hilfe...

Mfg Scheibi
funny1968
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 09. Feb 2008, 11:41
Die Geräte sehen gar nicht so schlecht aus. Kann man sicher eine ganze Weile mit Leben.

Für den nächsten Schritt danach würde ich raten: Teuer kaufen oder zweimal kaufen. Richtige Qualität ist leider sehr teuer geworden.
Janophibu
Stammgast
#3 erstellt: 09. Feb 2008, 12:08
Das ist ein guter Anfang. Viel Klang für wenig Geld.
Ich würde am ehesten mit anderen Lautsprechern experimentieren. Aber freue Dich doch erst einmal an Deiner neuen Anlage, bevor Du weitere Schritte planst.

Wenn es soweit ist, würde ich deutlich bessere und leider auch teurere Komponenten kaufen. Erfahrungsgemäß ist man sonst wieder unzufrieden und kauft nochmals und nochmals.... viele günstige Versuche sind teurer als einmal richtig zugelangt
scheibi84
Neuling
#4 erstellt: 23. Feb 2008, 12:36
Klaro freu ich mich erstmal über meine "neue" Anlage! Wollt nur mal ein paar Meinungen dazu hören.
Neue Fragen:
Wie wichtig sind wirklich gute Kabel? Oder reichen erstmal normale, durchschnittliche?
Spikes unter die Boxen oder lieber Lautsprecherständer? Die hatten nichtmal Gumminoppen drunter, hab sie erstmal behelfsmäßig auf 2mm starke Moosgummistücke gestellt
zuyvox
Inventar
#5 erstellt: 23. Feb 2008, 13:15
mein Vater hat auch einen Sony 519... sehr solides, starkes Gerät mit gutem Klang!

lG Zuy
funny1968
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 23. Feb 2008, 13:19
Kabel haben nur selten Klangauswirkungen. KLingeldraht sollte es nicht sein. Bischen dicker reicht meistens.

Eine Entkopplung macht dann Sinn, wenn Schwingungen übertragen werden, z.B. beim Holzfußboden.
imebro
Inventar
#7 erstellt: 23. Feb 2008, 13:30
@ "scheibi84"

Grundsätzlich halte ich Deine "Einsteigeranlage" auch für zunächst ausreichend. Erweitern kannst Du noch immer...

Bezüglich der An-/Entkopplung gibt es einiges zu berücksichtigen:

Man muß wirklich zunächst feststellen, ob man den Lautsprecher vor seinen eigenen Schwingungen schützen will (in diesem Fall ist eine schwingfähige Unterlage kontraproduktiv, "Trampolin-Effekt"), oder ob man andere Geräte oder Gegenstände vor Körperschallübertragung durch den Lautsprecher schützen will.
Bei letzterem hilft eine schwingfähige Entkopplung; dem Klang des Lautsprechers ist es allerdings nicht förderlich.

Für alle anderen Fälle bringt die Verwendung von "Spikes", das heißt das Aufstellen der Boxen auf drei oder vier Kegel- oder Dornspitzen in den meisten Fällen erhebliche Klangvorteile, wenn der Untergrund entsprechend fest und solide ist.
Den Druck, den der Lautsprecher auf seine Unterlage ausübt, kann man in erster Näherung als Lautsprechergewicht geteilt durch Unterlagenfläche definieren. Macht man diese Fläche sehr klein (A~0), wird der ausgeübte Druck folglich sehr groß.
Dadurch werden die Lautsprecherboxen fest an den Fußboden angekoppelt und der Körperschall wird weitergeleitet. Durch geschickte Wahl der beteiligten Materialien werden Reflexionen des Körperschalls an den Grenzflächen weitestgehend vermieden.

Wir haben es also hier mit zwei verschiedenen Ursachen für eine klangliche Beeinflussung der Wiedergabe aufgrund der Beschaffenheit der Verbindung Lautsprecherbox-Fußboden zu tun:

1. Bei einem elastischem bzw. schwingfähigem Untersetzer entsteht zusammen mit dem Gewicht der Lautsprecherbox ein schwingfähiges Feder-Masse-System, das erst durch gezielte Wahl der Parameter (Resonanzfrequenz, Güte bzw. Bandbreite) vorteilhaft eingesetzt werden kann, ansonsten sogar kontraproduktiv wirken kann.

2. Durch ungünstigen Materialmix von Lautsprechergehäuse, Untersetzer (Puck, Spike) und Fußboden können aufgrund der Schallkennimpedanzverhältnisse auch bei einer ansonsten festen Verbindung (z.B. Ankopplung durch Spikes) Körperschallreflexionen an den betreffenden Grenzflächen auftreten.

Bezüglich der Kabelfrage betrittst Du ein heißes Pflaster

Ich würde einen "gesunden Kompromiss" vorschlagen. Die Kabel von "Sommer" z.B. sind nicht zu teuer und sind gut geschirmt, aber eben nicht völlig überteuert. Hier kann ich z.B. das "Tricone" empfehlen (13,90 Euro pro 50cm) oder ein etwas besseres das "Galileo 238" (19,50 Euro pro 50cm).

Damit bist Du sicher ausreichend bedient.

Gruss und viel Spass mit Deiner neuen Anlage
Ingo
Blutnebel
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 23. Feb 2008, 13:43
Hallo,
also mal ganz ehrlich, Kabel für 20€ auf 50cm??? Das ist völlig übertrieben. Erst recht wenn man bedenkt, für welche Anlage die bestimmt sind. Hol dir für 1/2€ pro METER ein Kabel aus dem Baumarkt, das reicht völlig. Alles andere ist maßlos überzogen, selbst bei wesentlich teueren Anlagen.
buschi_brown
Inventar
#9 erstellt: 24. Feb 2008, 00:17
Hallo,
alternativ gibt es bei Saturn Lautsprecherkabel von Oehlbach. Die Rolle mit 10m kostet ca. 9€. http://www.oehlbach....de&artikelnummer=101
Das reicht definitiv .
Grüße
Thomas


[Beitrag von buschi_brown am 24. Feb 2008, 00:20 bearbeitet]
zuglufttier
Inventar
#10 erstellt: 24. Feb 2008, 01:00
Oder um's kurz zu machen: Lautsprecherkabel 1,5 mm² ausm Baumarkt tut's auch. Wenn's große Längen sind, sagen wir mal deutlich über 5m, kann man schon ne Nummer größer nehmen. 2,5 mm² kostet ja auch nicht wirklich mehr...

Wenn du kein Brummen oder sonstige Störungen hast und eigentlich denkst, dass alles ok ist, behalte einfach die Beipack-Cinchkabel und hör erstmal Musik!

Und wenn du mal was ändern willst, würde ich dir auch empfehlen andere Lautsprecher zu nehmen. Aber dann müsstest du deutlich mehr investieren, um einen großen Unterschied zu haben.

Wenn du jetzt noch ein bisschen am Klang verbessern willst und kein Geld ausgeben möchtest, lies dich zum Thema Raumakustik ein bisschen ein und auch gerade zum Thema Stereodreieck. Das kann man immer recht günstig optimieren
CarstenO
Inventar
#11 erstellt: 24. Feb 2008, 10:39

scheibi84 schrieb:
ich habe mir jetzt wenigstens einen Sony F519R Verstärker für 50€, einen Sony ST-S311 Tuner für 30€ und Canton LE 103 für 50€ geleistet.(Alles gebraucht, aber super Zustand!) Werde mir jetzt noch einen Sony DVP-S525D DVD-Player schiessen und dann mal sehen... ... Was haltet ihr davon, ist schließlich eine absolute "Einsteiger-Anlage", da ich wie schon gesagt nicht allzu viel Kohle dafür übrig habe. Kann ich darauf weiter aufbauen oder stimmt da schon die Substanz nicht?


Hallo Scheibi,

herzlichen Glückwunsch zu Deiner Anlage. Insbesondere die Kombination aus Verstärker und Lautsprechern betrachte ich als sehr gelungen. Mit der LE 103 kannst Du in Räumen bis um die 25 ~ 28 qm prima zurecht kommen. Anders als in diesem Forum über die LE-Serie häufig geäußert, finde ich die LE 103 recht ausgewogen klingend. Wenn der Verstärker passt. Wie Dein TA-F 519 R. Passend finde ich die warme, im Ansatz musikalische Abstimmung dieses Einsteigerverstärkers, die auch vielen anderen kleinen Sonys (TA-F 170, 270, 470 ...) zu eigen ist. Selbst die Phonostufe ist brauchbar.

Der Tuner ist bestimmt okay, kann es aber selbst nicht beurteilen.

Kritisch, weil Klangpotenzial-verschwendend, finde ich die Auswahl des DVP-S 525 (Vorsicht mit selbstgebrannten Medien!) als CD-Player. Hierzu sähe ich zwei Alternativen:

1. Guten Low-Budget-CD-Player wie Technics SL-PG 480 oder Onkyo DX-6920 (habe ich beide) gebraucht kaufen.
oder
2. DVP-S 525 kaufen und später mit externem Digital-/Analog-Wandler wie z.B. Behringer SRC 2496 (129 EUR, habe ich selbst am Onkyo) zur CD-Wiedergabe aufwerten.

Das Kabelthema wird ja hier bereits kontrovers diskutiert. Ich zähle mich zum Lager der Kabelklanghörer und denke, dass Du an den Kabeln nicht (an Aufmerksamkeit) sparen solltest. Für kleines Geld gibt´s von Oehlbach das Lautsprecherkabel "Type 1062" mit 2,5 qmm. Da kostet der Meter etwa 3 bis 4 Euro und ich finde es aus dem Oehlbach-Sortiment besser, als die 7 EUR teure Silberstrippe (etwas "diffuser" Diskant-/Präsenzbereich).

Meine eigenen Versuche mit Cinchkabeln zwischen Abspielgerät und Verstärker haben für mich reproduzierbare Ergebnisse gebracht. So haben sich folgende Kabeltypen klanglich im Detail schon voneinander unterschieden:

Beipackkabel
Oehlbach NF 214
van den Hul D 300
Kimber PBJ
Kimber Timbre
Oehlbach NF 1
QED QNect 2

All diese Kabel kann man in einem bekannten Online-Auktionshaus unter 50 EUR ersteigern, obwohl die genannten Modelle neu im Laden tw. bei 100 EUR liegen.

Derartige Versuche würde ich erst vornehmen, wenn die Basis steht:

* Lautsprecheraufstellung (Entkopplung, Ankopplung, Wandabstand, Einwinkelung auf den Hörplatz, gleichseitiges/gleichschenkliges Dreieck, mit/ohne Gitter)
* waagerechte Aufstellung des Abspielgerätes
* korrekte Netzphase

und:

* gute Aufnahmen!

Viel Spass beim Ausprobieren!

Carsten


[Beitrag von CarstenO am 24. Feb 2008, 10:59 bearbeitet]
Blutnebel
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 24. Feb 2008, 11:21
Ich finde nicht, dass er sich sein Super-Schnäppchen mit überteuerten Kabeln kaputtmachen sollte. Wenn er sich ein Anlage für 2000€ kauft kann man ja durchaus mal experimentieren. Doch bei einer gebrauchten Zusammenstellung für unter 200€ macht es einfach keinen Sinn 50€ oder mehr allein für LS-Kabel auszugeben. Ich meine das jetzt nicht böse, doch sollte man die Relationen beachten.
CarstenO
Inventar
#13 erstellt: 24. Feb 2008, 15:24
Hallo Stefan,

ich fasse es nicht böse auf. Ich gestehe Dir gerne eine abweichende Meinung zu. Am Ende muss der Fragesteller ohnehin selbst feststellen, wo er sich selbst sieht.

Wenn es aus meiner Sicht Möglichkeiten gibt, das Potenzial der vorhanden Geräte - egal, ob von Anfang an oder später - durch was auch immer auszuschöpfen, nenne ich diese.

Welches Zubehör (Einzelne setzen dies ohnehin mit "Voodoo" gleich) zu welcher Preisklasse der Komponenten einer Anlage "passt", ist ohnehin strittig.

Carsten

(Meine Erfahrungen im "Schnäppchensegment" habe ich an Mission 700 LE, Dual CV 6020, Technics SL-PG 480, QED Standard, Kimber PBJ und MusicLine-Netzleiste gemacht. Summe: 200 EUR)

p.s.: In Deiner Anlage würden sich am CD-Player Kimber Timbre und an den Boxen QED Original gut machen.


[Beitrag von CarstenO am 24. Feb 2008, 15:33 bearbeitet]
imebro
Inventar
#14 erstellt: 25. Feb 2008, 15:23
@ Blutnebel, buschi_brown, zuglufttier


Blutnebel schrieb:
Hallo,
also mal ganz ehrlich, Kabel für 20€ auf 50cm??? Das ist völlig übertrieben. Erst recht wenn man bedenkt, für welche Anlage die bestimmt sind. Hol dir für 1/2€ pro METER ein Kabel aus dem Baumarkt, das reicht völlig. Alles andere ist maßlos überzogen, selbst bei wesentlich teueren Anlagen.


Hallo,

mein Vorschlag...

"Ich würde einen "gesunden Kompromiss" vorschlagen. Die Kabel von "Sommer" z.B. sind nicht zu teuer und sind gut geschirmt, aber eben nicht völlig überteuert. Hier kann ich z.B. das "Tricone" empfehlen (13,90 Euro pro 50cm) oder ein etwas besseres das "Galileo 238" (19,50 Euro pro 50cm)."

...bezog sich ja auch nicht auf Lautsprecherkabel, sondern auf Cinch-Kabel. Hier kann ich aus Erfahrung und gutem Gewissen in keinem Fall die üblichen Beipackstrippen empfehlen. Vor allem schon alleine aus Gründen der besseren Abschirmung. Darauf, ob dies hörtechnische Vorteile bringt, möchte ich hier gar nicht weiter eingehen.

Bezüglich LS-Kabel sehe ich alles auch etwas "entspannter". Hier würde ich ein Kabel von 2 x 2,5 qmm empfehlen... z.B. das "Atmosphair von Monitor" für 2,39 Euro pro Meter.

Gruss
Ingo
buschi_brown
Inventar
#15 erstellt: 25. Feb 2008, 16:01
Hallo,

@imebro

Da hatte ich nicht drauf geachtet . Bei einem Cinch-Kabel stimme ich Dir natürlich zu.

Grüße
Thomas
imebro
Inventar
#16 erstellt: 25. Feb 2008, 16:05
Hallo buschi_brown

Alles klaro
Dann hoffen wir mal, dass der Themenersteller jetzt etwas schlauer ist...

Gruss
Ingo
scheibi84
Neuling
#17 erstellt: 23. Apr 2008, 08:00
Hi Leute, war schon eine Weile nicht mehr hier. Vielen Dank für eure Antworten, bin jetzt ein Stück schlauer...

Ciao, Scheibi
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