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Standlautsprecher für Leisehörer. Wer hat Tips?

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Uwe9
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 14. Sep 2009, 08:36
Hallo,
Nachdem meine bisherigen Boxen weit über 20Jahre alt sind (Zoller Selbstbau mit Focal Chassis)
bin auf der Suche nach etwas Neuem mit folgendem Wünschen:

1. Standlautsprecher Paarpreis max. 10.000€ bin auch für junge Gebrauchte zu haben. Da der Neupreis nach ca. 1 Jahr auf ca. die Hälfte sinkt, finde auch die 20K€ Neupreis Klasse gebraucht interessant wie zb. Kef 207/II, Isophon Cassiano etc.
2. Wir sind ausgesprochene Leisehörer!! Die Boxen brauchen keine 120dB verzerrungsfrei wiedergeben!!!
Wichtiger ist, dass bei geringem Lautstärkepegel das Klangbild nicht zusammenbricht, was bei vielen Lautsprechern der Fall ist.
3. Die Lautsprecher sollten "ehrlich" sein, d.H. der Frequenzgang möglichst eben sein. Wirklich gute Messungen zeigen z.B. die Thiel 3.7 und die Revel Ultima Studio 2...alles Andere, was ich bisher gefunden habe, ist mehr oder weniger verbogen!
Die gesuchten Lautsprecher sollten auch zeit- und phasenrichtig konstruiert sein.
Schlechte Aufnahmen sollen auch mies klingen und nicht schön "weichgespült" wie es leider viele Hersteller bewerkstelligen.
Gleichzeitig aber sollten die Lautsprecher nicht "steril" klingen und zum Musikhören geeignet sein. Leider tendieren einige "korrekte" Lautsprecher im Klang eher zum "weglaufen"
4. Musikrichtung: Klassik und Jazz
5. Raumgröße ca. 40qm

Lautsprecher, die ich gerne mal hören würde, sind die
Vandersteen 5A, die neue 7 kommt wohl erst noch zu den Endkunden und die neue 7 wurde bei vielen CES2009 Reviews (im Zusammenhang mit Boxen der Preisregion unbezahlbar) über alle Maßen gelobt. Die werden aber in D leider von niemandem vertrieben. Die Vandersteen LS haben keine Übergangsfrequenzen im "kritischen" Frequenzbereich sondern weisen einen aktiven Downfire Doppel-Sub, danach der TT zu MT bei 500Hz und MT zu HT Mitten bei 5KHZ aus.

Den beim Menschen kritischen Hörbereich frei von Frequenzweichen zu halten bieten ansonsten wohl nur Lautsprecher mit Hornkonstrukten im Hochton.
Besonders schön von der Optik finde ich die Zingal LS. Aber leider verfärben wohl alle Hornlautsprecher. Jedenfalls FG Messungen habe ich von Zingali noch nirgends gesehen.
Wenn mal irgendwo Messungen von anderen Hornlautsprechern zu sehen sind....wird einem vom Berg und Tal der Schriebe eher schlecht.
das.ohr
Inventar
#2 erstellt: 14. Sep 2009, 13:23
Hallo Uwe,

hast du dich schon mal mit Dynaudio auseinander gesetzt?
vielleicht die C4?



Frank
MEPE
Neuling
#3 erstellt: 14. Sep 2009, 14:46
Hallo Uwe9,

Deine Anforderungen passen fast perfekt zu Geithain.
Hör' doch mal eine ME-150 Probe.

Viel Freude!
Schnelly68
Stammgast
#4 erstellt: 14. Sep 2009, 14:57
Oder warte auf die neue ME-160 :-). Die ME-150 habe ich schon gehört wirklich ein toller LS. Ich würde mir auch
mal die aktiven 940 Geithains anhören.Sind zwar keine
Stand LS aber........

Viel Spaß noch beim suchen
MEPE
Neuling
#5 erstellt: 14. Sep 2009, 15:08
Ich kann mich jeden Tag von den Qualitäten der ME-110 überzeugen

Für 40m2 würde ich aber zu den ME-150 raten, wenn es passive LS sein sollten.

Bei dem Budget wären natürlich auch aktive drin.

Viele Grüße.
weimaraner
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 14. Sep 2009, 18:20
Hallo,

ich weiss gerade nicht welches Kriterium dir wohl wichtiger ist.

Das Messprotokoll in Perfektion oder

die Zufriedenheit deiner Ohren in Verbindung mit Gänsehaut beim Abhören deiner liebsten Musikstücke.


Es kann natürlich auch beides zusammenkommen,
aber du hast anscheinend schon die Erfahrung gemacht das es nicht unbedingt klappen muss,oder?

Gleichzeitig aber sollten die Lautsprecher nicht "steril" klingen und zum Musikhören geeignet sein. Leider tendieren einige "korrekte" Lautsprecher im Klang eher zum "weglaufen



Ich gebe jetzt einen Lautsprechertipp gerade auch fürs Leisehören ab,
das Messprotokoll ,ich weiss nicht wie sie bei Lautsprechern von ZuAudio aussehen und möchte es eigentlich auch gar nicht wissen.
Trotzdem könnten die LS eine Hörprobe wert sein.
http://www.zuaudio.com/loudspeakers.html

Gruss
baerchen.aus.hl
Inventar
#7 erstellt: 14. Sep 2009, 19:10
Hallo,

bei dem Budget und Anforderungsprofil fällt mir die aktive Backe & Müller BM2s ein

Die hab ich mal in Hamburg gehört. Auch bei Zimmerlautstärke imho ein Traum. Ein ganz eintscheidender Vorteil ist hier, das die Box vom Hersteller bei Lieferung in die örtliche Akustik eingemessen wird.

Leider das einzige Foto das ich noch habe




Gruß
Bärchen
janneck
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 14. Sep 2009, 21:50
Hallo!

Du solltest unbedingt die Stereofone Dura ansehen, probieren. Die spielt auf einem Niveau, was das garnicht allzu kleine Preisschild (7750,- Euro) wirklich wie ein Schnäppchen aussehen lässt!
Und auch Messtechnisch gibt es da keine grossen Zweifel... da musst Du aber für genaue Infos den Erbauer selbst anrufen.
Ich kann nur empfehlen, probieren!!!

Gruss
m2catter
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 15. Sep 2009, 06:08
Hallo Uwe9,

kurz und bündig würde ich sagen:
Quad Elektrostaten, zum Leisehören wohl das beste (hatte sie selbst mal)...Eventuell wären noch ProAc denkbar, die D28 oder die D38, aber an die praktisch masselose riesige Folie des Staten kommen normale Chassis einfach nicht heran.

"The Best Late Night Speakers in the World... ever! "
−Hi-Fi World, December 2000

Diesem Kommentar kann ich mich nur anschliessen, da auch meine Erfahrung, viel Glück auf Deiner Suche

wünscht Michael

P.S.: Übrigens werden Quad Elektrostaten seit 1958 gebaut, und immer wieder weiterentwickelt...


[Beitrag von m2catter am 15. Sep 2009, 06:14 bearbeitet]
Uwe9
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 16. Sep 2009, 06:21
Quad oder andere ESL ist eine gute Idee. Doch wer kann so etwas vernünftig stellen. Mindestwandabstand für die Quad 2905 sind 2m zur Rückwand. Fällt daher heraus ist aber im Audimarkt im Augenblick für 3800 gebraucht zu bekommen.

Die Stereofone Dura ist wohl ein Rundumstrahler. Da existieren aber intressantere Konzepte. In meiner Gegend liegt der "neue" Vertrieb für die wiedegeboren Walsh Ohm.
Aber so etwas ist doch nur im Freien auf der Wiese aufstellbar oder nicht!?

Die Dynaudio C2 C4 konnte mich schon vor ein Jahren nicht überzeugen. Irgendwie kann dass mit den zwei benachbarten Hochtönern doch nicht funktionieren, da sich aufgrund der geringen Wellenlängen übelste Beugungseffekte ergeben müssen!

Hat jemand schon mal die Thiel 3.7 im Vergleich zur Revel Ultima Studio 2 gehört?

Bei den Aktiven ist für mich Silbersand der absolute Favorit. Die kleine Emotion 5 schlägt leider schon mit 18500€ zur Kasse (finde ich ein wenig arg überteuert) und gebraucht oder als Vorführmodell habe ich die noch nie gesehen.
m2catter
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 16. Sep 2009, 06:54
Hallo Uwe9,
da Du ja als Leisehörer etwas suchst ist der Abstand zur hinteren Wand bei Quad nicht so wichtig. Meine standen etwa 0,7m entfernt von der hinteren Wand, und das hat ganz gut funktioniert. Leicht eingewinkelt, versteht sich.
Ich glaube, letztlich kommt es auf den Versuch an bei Dir zu Hause, aber das kommt es ja auf jeden Fall, gleichgültig was Du wählst. Der Quad macht halt bei geringen Lautstärken hörbar richtige Musik, mit allen Details, die andere erst bei einer bestimmten db Zahl übertragen können.
Anyway, was es auch immer wird, viel Spaß wünscht Dir Michael
janneck
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 16. Sep 2009, 20:26
Hallo Uwe9

Du scheinst ja schon einiges gesehen zu haben!
Aber vielleicht solltest Du noch mal das ein oder andere ohne Vorurteile ausprobieren...
Die Stereofone Dura sind wenn man so will Bipol Konzepte mit gutem Rundumstahl verhalten, aber was spielt das für eine Rolle? Sie bieten im Raum fast immer ein gutes Klangbild, auch bei unmöglicher Aufstellung. Natürlich profitieren sie von einer guten Aufstellung!
Für wirklich leise hören finde ich den Vorschlag von Michael fast noch besser! Quad ESL 57 in einer neu aufgebauten oder überholten Version. Die passen auch meiner Meinung nach perfekt in das von Dir beschriebene Anforderungsprofil. Und vom Buget wäre ja eine andere Endstufe, falls nötig, die Quads sind da ja nicht ganz unheikel, locker noch was drin!
Ich habe bei meiner LS suche übrigens auch die Tiehl 3.7 gehört, waren sicher einer der Besseren, aber ich würde sie nicht im Leben mit meinen Duras tauschen wollen.
Gruss
Uwe9
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 17. Sep 2009, 07:57
Bei Quad blicke ich nicht so ganz durch?!

Zum einen existiert Quad aus England mit Neuentwicklungen, wobei der aktuelle Stand die 2905 ist.

Dann ist noch http://www.quad-musik.com aus der Eifel aktiv, wo alte 57 unbd 63 aufgearbeitet b.z.w. nachgebaut werden. Interessant ist, dass auch Braun LE1 und LE2 im Rams Design zu bekonnen sind. Sind mit 9500€ aber ganz schon teuer wenn der letzte Stand mit dem Kürzel QA sein soll!

Die alten Quad sind wohl dreiteilig aufgebaut mit seperatem Hochton in der Mitte.

Die "neuen" Quad ESL sind wohl einteilige? Flächen mit ringförmigen Strukuren in der Mitte für den Hochton.
m2catter
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 17. Sep 2009, 10:41
Hallo Uwe9,
dem ist so. Quad kam zuerst mit dem ESL57 auf den Markt, mit zwei Bassmodulen außen und einem Hochtonmodul innen. Für viele der Inbegriff des Elektrostaten und auf die Mittentonwiedergabe bezogen nicht schlechter als seine Nachfolger (für manche immer noch der Maßstab). Daher besteht auch beute noch Nachfrage nach dem 57ziger. Anfang der 80ziger folgte die Ablösung unter dem Kürzel ESL 63. Danach waren es der 988 und 989, und nun sind es 2805 und 2905.
Soweit mir bekannt gibt es seit dem 63ziger nur noch ein Panel für das komplette Frequenzspektrum, zeitlich unterschiedlich angesteuert - bezogen auf die Entfernung zur Mitte hin. Demnach wird ein Punktstrahler erreicht.
Heute wird Quad allerdings in China fabriziert, und nicht mehr in England. Meiner Meinung nach reicht der 2805 bereits aus, es sei denn es besteht wirklich der Wunsch nach sehr viel Bass, wobei auch der 2905 nicht den Bass erzeugen kann wie ein dynamischer Basstreiber.
Für mich war der schönste Stat der 63ziger wie auch der 988.
Gegenüber anderen vertrete ich die Meinung, dass der Stat genau auf den Hörer ausgerichtet sein sollte, wenn es der Raum oder die Aufstellungsmöglichkeiten zulassen. Auch sollte der Stat nicht nach hinten geneigt werden, sondern exakt auf den Hörer ausgerichtet sein. Das war so meine Erfahrung.
Stimmen diese Vorgaben, gibt es nichts, was holographisch besser abbilden kann als der Stat. Meine ProAcs sind in diesem Bereich ebenso recht gut, aber nicht so gut.
Speziell abends im Dunkeln, mit einem Gläßchen Wein, wird der Hörer Teil der Abbildung oder des musikalischen Raumes. Höhere Lautstärken gehören aber nicht zu seinen Stärken. Außerdem verfärbt ein Stat nicht, was nicht alle mögen und eine gewisse Einhörzeit beansprucht.
Anyway, selber Hören ist das beste,
Gruß Michael
Regelung
Stammgast
#15 erstellt: 17. Sep 2009, 17:46
Hallo Uwe9,

ich höre meistens auch auf Zimmerlautstärke, besonders geeignet sind die geregelten Lautsprecher, die Sensoren messen immer was der Lautsprecher so treibt, die Elektronik vergleicht das Eingangssignal mit der Messung, und wenn da nichts stimmt wird nachgeholfen.
Ich kann nur aus meiner Erfahrung mit der BM12 sagen, dass das Klangbild sich mit der Lautstärke nicht ändert, es bleibt gleich.
Bässe sind bei niedriger Lautstärke immer hörbar, nur leiser, also, die Membrane macht nicht was sie will, sondern was sie soll.
Ich empfehle Dir natürlich die BM12, hier findest Du ein interessantes Angebot.
Noch ganz nebenbei, die Aufstellung der BM12 unkritisch.

Grüße Christian


[Beitrag von Regelung am 17. Sep 2009, 17:48 bearbeitet]
lorric
Inventar
#16 erstellt: 18. Sep 2009, 16:54
Hallo Uwe,

blicke ab und zu in diesen Thread, habe mich aber rausgehalten weil Dein Budget schlicht beneidenswert ist

Aber heute konnte ich zufällig die Ascendo System F hören. Natürlich im High-End-Studio mit optimierter Akustik im Hörraum, aber omfg was für ein Erlebnis. Die Teile definieren "Leisehören" völlig neu. Ich war im Laden, da spielte auf einmal ein Konzertflügel los. Ich dachte wirlich da klimpert jemand live im Nebenraum. Unglaublich. Im Hörraum dann tat sich eine völlig neue Welt auf. Muss man gehört haben.

Die verwendete Elektronik war natürlich auch nicht schlecht. Es war die große Trigon-Kette. Ein Trigon Pre an 2 x Trigon Monolog. Uff !!!

Falls Du die Möglichkeit hast, dann hör Dir diese LS an.

Gruß
lorric


[Beitrag von lorric am 18. Sep 2009, 16:55 bearbeitet]
ch
Inventar
#17 erstellt: 19. Sep 2009, 07:31
Du solltest Dir auch mal Newtronics LS anhören, bei dem Budget auch die aktiven.

Gruß ch
Uwe9
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 25. Sep 2009, 06:25
Hat jemand auch Erfahrung mit anderen Flächenstrahlern (Magnepan, Analysis Audio) im Vergleich zu Quad. An den ESL gefällt mit die Notwendigkeit einer externen Spannungsversorgung nicht und bei Quad speziell die Triac Schutzschaltung ....wenn diese anspricht sind die schönen Class A Endstufen durch die Weitergabe eines Kurzschlusses kaputt. Habe Endstufen ohne jegliche Schutzschaltung und ohne Kondensatoren im Signalweg. Auch, wenn der liebe Sprössling mal unsachgemäßen Forscherdrang entwickelt, kriegt er wohl gewaltig einen vom ESL gewischt.

Wie gefallen euch denn Magnepan oder Analysis Audio Magnetostaten.
Erik030474
Inventar
#19 erstellt: 25. Sep 2009, 11:22
In dein Budget würden auch prima die LS von www.audiodata-hifi.de passen, davon konnte ich schon einige Probehören (inkl. der Sculpture) und bin hellauf begeistert. Hör dir mal diese an:

Ambiance
oder eine gebrauchte
Avance


[Beitrag von Erik030474 am 25. Sep 2009, 11:23 bearbeitet]
Uwe9
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 28. Sep 2009, 11:26
Bässe auf den Seiten finde ich nicht so toll!!

Hat keiner hier eine Zingali 2.08 oder noch größer?
lorric
Inventar
#21 erstellt: 28. Sep 2009, 23:55

Uwe9 schrieb:
Bässe auf den Seiten finde ich nicht so toll!!


Oha, das würde ich davon nicht anhängig machen.
Jedenfalls hat das Gehopse nach dem Sweet.Spot zwischen den LS damit ein Ende und zum Leisehören sind die auch bestens geeignet. Jedenfalls bei meinen LS.

Einfach mal LS mit diesem Bauprinzip lauschen und dann urteilen.

Gruß
lorric

P.S.
Was ist mit all den genannten Vorschlägen? Schon was gehört, oder soll es tatsächlich nach Deinen Vorstellungen (Zingali usw.) umgesetzt werden? Dann können wir uns die Vorschläge auch sparen.


[Beitrag von lorric am 28. Sep 2009, 23:55 bearbeitet]
chaotiker
Stammgast
#22 erstellt: 29. Sep 2009, 12:31
Das mit den Gebrauchtpreisen nach einem Jahr ist so eine Sache... wer gibt seine 20 k Boliden schon nach einem Jahr wieder her? Das ist eher eine Anschaffung "fürs Leben".

Zu meinen Tips:

PMC EB1i - Paarpreis neu 8590€

Legst Du noch etwas drauf, dann die IB2i, weil die den wesentlich besseren Mitteltöner hat - Paarpreis 9760€

Wenn Du über Dein Budget gehen willst, MB2i: 12.900€ das Paar.

Alle diese Modelle sind wegen der Transmission Line auch bei leisen Tönen immer durchhörbar. Muß ja auch sein, weil die Anwender der Teile (Mastering Studios - aber eher ab IB2i) - nicht 8 Stunden am Tag 100dB und mehr hören können.

Die PMC sind die einzigen die ich kenne die selbst beim leisen hören noch einen Bass hörbar machen der aber nicht beim lauter drehen aufbläht.
willguthören
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 29. Sep 2009, 14:53
@ Leisehörer,
ich kann Dir wärmstens die Piano von Klangbau Richter ans Herz legen. Kostet was um die 4K€. Solltest Du in der Nähe München's wohnen, kannst Du Dir diese LS bei Hrn. Willibald Bauer (das ist der der Mann mit den DPS Laufwerken) anhören.
Ist ein 2- Wege System mit 2 passiven Bässen und klingt phantastisch.
Gruß Ronny
Uwe9
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 30. Sep 2009, 05:52
Hallo Willguthören,

habe ich noch nicht gekannt.
Sieht super aus. Scheint so, als ob jemand mit viel Liebe und Enthusiasmus etwas baut, was für den Musikliebhaber gedacht ist. Keine Brüllkiste ala Klipsch oder JBL (Junck but Loud) und, und und.....
Außerdem ist der Mann Tonmeister....und so jemand weis exakt, worauf es ankommt. Außerdem hat er einen Direktvertrieb und es sind wohl faire Preise für den Endkunden realisierbar. Halt kein Vertrieb und kein Laden die durch erheblichen Margen die Preise von Lautsprechern
für das Gebotene ins ...... hieven.

Die fJ5 mit dem Subwoofer fJ6 darunter sieht phantastisch aus. Hast du die schon einmal gehört? Was ist den für di
fJ5 fJ6 Kombi so hinzublättern?
roedert
Stammgast
#25 erstellt: 30. Sep 2009, 15:15
Hallo Uwe,
da du bei deinen Anforderungen von "ehrlich" schreibst fiel mir natürlich spontan nubert ein - denn "ehrliche" Lautsprecher sind genau deren Philisophie - soll heißen alles so wiederzugeben wie es ist - eine gute Aufnahme gut und eine schlechte eben leider auch schlecht - eben nix schönfärben.
Nuberts relativ neues Flagschiff nuVero 14 liegt mit knapp 2000 Euro Stückpreis natürlich unter deinem Budget - aber ich würde sie deshalb nicht als billiger oder minderwertiger abschreiben. Ab einer gewissen Preisklasse ist nicht unbedingt sichergestellt ob noch mehr Geld wirklich noch mehr Qualität bedeutet und ob es dann auch noch im richtigen Verhältnis steht.

Wenn dir die Optik der nuVero 14 zusagt und du nix gegen einen Direktversand ab Werk hast mit der Möglichkeit einige Zeit unverbindlich in deinen Wänden probezuhören würde ich mir die Teile auf jeden Fall mal ansehen bzw. besser noch anhören

Oder im Hörstudio vorbeifahren wenn es nicht zu weit weg ist und es die Zeit zuläßt.

Gruß Tilo


[Beitrag von roedert am 30. Sep 2009, 15:16 bearbeitet]
willguthören
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 01. Okt 2009, 10:25

Uwe9 schrieb:
Hallo Willguthören,

habe ich noch nicht gekannt.
Sieht super aus. Scheint so, als ob jemand mit viel Liebe und Enthusiasmus etwas baut, was für den Musikliebhaber gedacht ist. Keine Brüllkiste ala Klipsch oder JBL (Junck but Loud) und, und und.....
Außerdem ist der Mann Tonmeister....und so jemand weis exakt, worauf es ankommt. Außerdem hat er einen Direktvertrieb und es sind wohl faire Preise für den Endkunden realisierbar. Halt kein Vertrieb und kein Laden die durch erheblichen Margen die Preise von Lautsprechern
für das Gebotene ins ...... hieven.

Die fJ5 mit dem Subwoofer fJ6 darunter sieht phantastisch aus. Hast du die schon einmal gehört? Was ist den für di
fJ5 fJ6 Kombi so hinzublättern?


Hallo Uwe,
nein die FJ habe ich nur als Gehäuse gesehen. Übrigens ist die FJ in Zusammenarbeit mit Willibald Bauer DPS entstanden. Ich kann nur für die Piano sprechen und für diesen Schallwandler eine Lanze brechen.
Ich habe die Piano bei Hrn. Richter mit meiner Elektronik gehört. Super, sage ich Dir.
Da ich mein Geld mit Arbeit verdienen muß und es auch noch Ducatis gibt, "ggg" habe ich mich dann aber doch für die Audioplan Kontrast 3si entschieden. Herr Richter wollte damals für die Piano aus der Vorführung 3300€ und neu 4400€, ist heute auf Grund größerer produzierter Stückzahlen wohl etwas preiswerter, die Kontrast aus der Vorführung, verkauft durch einen Insolvenzverwalter kam dann schlappe 2500€. Zumal sich im Extremfall die Kontrast jederzeit gut an den Mann bringen läßt, die Piano ist zu unbekannt.
Solltest Du mal in der Nähe Dresdens oder Münchens sein, kann ich Dir eine Hörprobe nur empfehlen.
Gruß Ronny
Uwe9
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 14. Okt 2009, 12:40
Hat jemand hier Wilson Benesch Lautsprecher und kann darüber berichten?

Die Wilson Benesch A.C.T. hat wohl eine Besonderheit, die sonst wohl nirgendwo geboten wird. Der von 500Hz bis zu 5KHz laufende Mitteltöner wird gänzlich ohne Weichenbauteile betrieben (... und für den Hochtöner wird nur 1 und für den Bass werden 2 Bauteile eingesetzt).

Damit wird der kritische Frequenzbereich der Stimmen komplett von einem Chassis übernommen, welches außerdem noch keinerlei Weichenbauteile siehr.

Die Gehäuse aus Carbon statt dem üblichen Pressspan MDF machen wohl den exorbitanten Preis der A.C.T und Chimera aus?
m2catter
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 15. Okt 2009, 00:14
Hallo Uwe9,
hast Du Dir denn bereits irgendeiner der LS angehoert, die Dir die Forenmitglieder nahegelegt oder empfohlen haben?
Waere doch mal interessant was Du von den einzelnen Vorschlaegen haelst, denn darum geht es doch letztlich, oder?
Gruss Michael


[Beitrag von m2catter am 15. Okt 2009, 00:17 bearbeitet]
roedert
Stammgast
#29 erstellt: 15. Okt 2009, 08:06

Uwe9 schrieb:
....Der von 500Hz bis zu 5KHz laufende Mitteltöner wird gänzlich ohne Weichenbauteile betrieben...


Das ist doch technisch schon irgendwie ein Widerspruch. Wie soll denn so gewährleistet sein dass dieser Mitteltöner nur in seinem optimalen Bereich (500Hz - 5kHz) arbeitet und nicht das gesamt Frequenzspektrum von 20...20000Hz "abbekommt"?

Gruß Tilo
Erik030474
Inventar
#30 erstellt: 15. Okt 2009, 11:10
Vielleicht sind im Chassis irgendwelche Bauteile verbaut, die den relevanten Bereich herausfiltern ... kann mir aber auch nicht vorstellen, dass manche Hersteller Unmengen in Frequenzweiche und deren Entwicklung stecken, während andere scheinbar ohne auskommen sollen.
Uwe9
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 16. Okt 2009, 07:32
Bei Wilson Benesch sind die Chassis Eigenentwicklungen und die werden wohl gemeinsam mit dem (wohl super aufwendigem)Carbon Gehäuse entwickelt und entworfen. 2 1/2 Wege mit gleich großen 17cm Chassis für den Bass und den Mittelton. Aber das Mebranmaterial ein verbackenes Gewebe ist verschieden für TT und MT.

Es existieren viele LS Hersteller,die am Markt verfügbare Chassis (tja wir nehmen Keramik und Diamanten oder so.. dann können wir einen hohen Verkaufspreis gerechtfertigen und bringen für den Hersteller und den Händler eine hohe Marge) in ein von Designer vorgegebenes Gehäuse verplanzen und den Rest dann mit der Weiche versuchen geradezubiegen. ...Sind in meinen Augen Dilletanten.... und was dann noch von diesen Lautsprechen wiedergeeben wird klingt auch so halt wie Nebelschleier lahm und soßig echt grausam will ich nicht haben.
Wenn man manche Beiträge in den verschiedenen Foren beobachtet, giebt es wohl einige, die immer wieder auf Verkäuferwerbesprüche und Hochglanz Gazetten Testlügen hereinfallen und dann nach ein paar Monaten Zuhause wieder unzufrieden auf die Suche nach dem nächsten hochgehypten "Schrott" gehen. Habe in Foren schon User mit einer Lautsprechhistorie von 10 oder mehr
verschieden Exemplaren gefunden, die immer noch auf der Suche sind.....das soll mir nicht passieren.. lieber etwas Zeit lassen und hoffentlich das "Richtige" finden...und nicht sich durch Verkäufer, die nur €€€ auf ihrem Konto im Auge haben .... Zeitschriften,die Ihren besten Werbekunden mit Tests und vielen Punkten in dem Ranglisten beglücken.

Auf dem Hifi Highend Markt wird versucht, Alles und jedes ausschließlich durch Emotionen zu verkaufen.... Das ist meiner Meinung nach ein Riesen Dilemma....einem emotional glücklichen Käufen läßt sich buchstäblich der letzte Schrott andrehen... Haben einige Andere hier wohl auch schon erkannt.

Außerdem wird meiner Meinung nach nirgendwo so "beschissen" wie im Bereich High End Audio. Ewas wird gefällig nach der bestehenden Mode "zusammengekloppt" und versucht zu immens überteuerten Preisen an den Kunden zu bringen. Tja, je teurer desto besser.......

Stimmt aber leider nicht.
Im Bereich des Vorverstärkers bin ich fündig geworden......( Funk Tonstudiotechnik baut Geräte
die preislich interessant 5 bis 10 mal so teuren schön verpackte VV locker in die Tasche stecken)

Auch im Bereich der Endstufe konnte ich nach langem graben etwas finden.... Valvet baut mit der A3 ein single ended Class A Endstufe ohne Kondensatoren im Signalweg, die sich mit der XA Serie von Pass klanglich messen kann ...nur zu einem Bruchteil des Preises. (Jedenfalls hat der Fekete auf der Hifi Deluxe seine zweiteiligen 50k€ Consensus Trümmer mit der Valvet A3 vorgeführt...der weis wohl warum....hätte ja auch >10mal so teures verwenden können!!!)

Supertoll sind auch die Spectral Audio DMA360 kosten aber nicht gerade wenig...

Nur im Bereich des Lautsprechers habe ich noch nicht die bezahlbare Perle im Heuhaufen für mich gefunden.

Wenn es wirklich überzeugend klingt, ist es bisher immer exorbitant teuer gewesen... und das nötige Kleingeld für eine Linn 350A, Silbersand 701 oder auch Magico M5 habe ich leider nicht.

Muss doch wohl jemand geben, der etwas für ca. 10K€ für Klasssik und Jazz Liebhaber auf die Beine stellt was....

- vollständig von den Boxen losgelösten Klang bietet
- Spielfreude und Dynamik liefert
- ein 3 dimensionales Klangbild liefert (schon bei Quartetten verlieren viel LS die Übersicht)
- auch bei geringen Lautstärken nicht im Klang "zusammenbricht" (machen leider fast alle LS außer zB. Silbersand)
- nicht nach Nebelschleier klingt (die berühmtem Hallsoßenwerfer)
- Nicht durch eigenen "Sound" versucht jeder Aufnahme seinen Stempel aufzudrücken ( Dies schaffen leider auch sehr viele LS ...dann kann man schön über die LS diskustieren doch es geht doch eigentlich um die Musik die wiedergegeben wird oder?)
- Jedes Instrument (naja jedenfalls halbwegs) korrekt wiederzugeben (.....wenn Live der Maßstab ist scheitern daran natürlich alle LS Kreationen) Eine Ogel kann aus Gründer der physikalischen Grenzen natürlich kein Lautsprecher der Welt korrekt wiedergeben.)Cello z.B. "mögen" auch ganz viele Lautsprecher überhaupt nicht....weil durch die vielen Obertöne das perfekte Zusammenspiel von MT und HT gefragt ist...kriegt wohl kaum ein Hersteller hin (klingt oft schlimm). Klare und perfekte Frauenstimmen wie z.B. Cecilia Bartoli zeigen die Grenzen vieler LS Konstrukte. Anmerkung: Am einfachsten sind eigentlich für jeden schlechte LS Konstruktinen mit Schagzeugsoloaufnahmen zu entlarven
visir
Inventar
#32 erstellt: 16. Okt 2009, 08:24
Hallo Uwe!


Uwe9 schrieb:
Bei Wilson Benesch sind die Chassis Eigenentwicklungen und die werden wohl gemeinsam mit dem (wohl super aufwendigem)Carbon Gehäuse entwickelt und entworfen. 2 1/2 Wege mit gleich großen 17cm Chassis für den Bass und den Mittelton. Aber das Mebranmaterial ein verbackenes Gewebe ist verschieden für TT und MT.

Es existieren viele LS Hersteller,die am Markt verfügbare Chassis (tja wir nehmen Keramik und Diamanten oder so.. dann können wir einen hohen Verkaufspreis gerechtfertigen und bringen für den Hersteller und den Händler eine hohe Marge) in ein von Designer vorgegebenes Gehäuse verplanzen und den Rest dann mit der Weiche versuchen geradezubiegen. ...Sind in meinen Augen Dilletanten....



Wenn Du eh selbst so klug bist, wozu brauchst Du uns dann eigentlich?


- vollständig von den Boxen losgelösten Klang bietet
- Spielfreude und Dynamik liefert
- ein 3 dimensionales Klangbild liefert (schon bei Quartetten verlieren viel LS die Übersicht)
- auch bei geringen Lautstärken nicht im Klang "zusammenbricht" (machen leider fast alle LS außer zB. Silbersand)
- nicht nach Nebelschleier klingt (die berühmtem Hallsoßenwerfer)
- Nicht durch eigenen "Sound" versucht jeder Aufnahme seinen Stempel aufzudrücken ( Dies schaffen leider auch sehr viele LS ...dann kann man schön über die LS diskustieren doch es geht doch eigentlich um die Musik die wiedergegeben wird oder?)
- Jedes Instrument (naja jedenfalls halbwegs) korrekt wiederzugeben (.....wenn Live der Maßstab ist scheitern daran natürlich alle LS Kreationen) Eine Ogel kann aus Gründer der physikalischen Grenzen natürlich kein Lautsprecher der Welt korrekt wiedergeben.)Cello z.B. "mögen" auch ganz viele Lautsprecher überhaupt nicht....weil durch die vielen Obertöne das perfekte Zusammenspiel von MT und HT gefragt ist...kriegt wohl kaum ein Hersteller hin (klingt oft schlimm). Klare und perfekte Frauenstimmen wie z.B. Cecilia Bartoli zeigen die Grenzen vieler LS Konstrukte. Anmerkung: Am einfachsten sind eigentlich für jeden schlechte LS Konstruktinen mit Schagzeugsoloaufnahmen zu entlarven


Einige Deiner Kriterien sind teilweise bis vollständig von der Raumakustik abhängig. Vielleicht scheiterts bei Dir daheim schon daran... kommt oft genug vor...

lg, visir
Erik030474
Inventar
#33 erstellt: 16. Okt 2009, 08:31
Wie wäre es denn mit einem Selbstbau bzw. auf dich speziell angepasste Lautsprecher?

Es müsste doch jemanden geben, der so etwas machen kann für so viel Geld.

Ansonsten, wenn live der Maßstab ist: Für 10.000 Euro kannst du ca. 200 klassische oder sonstige Konzerte besuchen. Live-Jazz und sonstige Musik gibt es auch gratis, da kann man sich noch ne Cola oder so leisten.

Mal im Ernst, vielleicht sind auch nur Kopfhörer die geeignete Lösung für dich!
Regelung
Stammgast
#34 erstellt: 16. Okt 2009, 08:36
Hallo Uwe9,

die Funkvorstufe habe ich auch im Vergleich zu meiner Trigonvorstufe gehört, in Zweibrücken bei AKTIVE-HIFIBÖRSE, im Hörraum von Silbersand.
Die Funkvorstufe ist eine exzellente Vorstufe, ist aber nur geeignet, wen die Boxen etwas dumpfer Klingen, meine Trigonvorstufe komm mit hell klingende Boxen besser zurecht, aber beide Vorstufen spielen auf ein sehr hohen Niveau.
Die FM 701 ist natürlich der absolute Hammer, dass das Klangbild bei geringer Lautstärke sich nicht ändert, liegt an der Sensorregelung, wobei Silbersand die beste Sensorik verbaut, was die sich auch Fürstlich bezahlen lassen.
Ich hatte Dir den Vorschlag gemacht, die BM 12 anzuhören, da ist zwar die Regelung nicht soweit entwickelt wie bei den Silbersandmodellen, aber dafür liegt auch der Preis deutlich niedriger.
Ich genieße es, Musik mit geringer Lautstärke zu Hören, und wenn meine Frau nicht da ist , dann etwas lauter .

Grüße Christian


[Beitrag von Regelung am 16. Okt 2009, 08:38 bearbeitet]
lorric
Inventar
#35 erstellt: 16. Okt 2009, 09:31
Uff - nach deiner Tirade in Post #31 komme ich zum folgendem Schluss:

Bei dem Anspruch kannst Du Dein Budget erst mal nach unten Schrauben. Den Klang den Du suchst habe ich zuhause stehen. Nun sind meine Ansprüche nicht Deine Ansprüche, aber bezogen auf das von Dir favorisierte minimalistische Konzept der Bauteile im LS, kann ich Dir zu den R7 raten. Ja, ja, ich weiß, seitliche Basschassis usw.

Ich werde mich jetzt aus diesem Ich-drehe-mich-im Kreis-und-ignoriere-sowieso-alle-Vorschläge-Thread verabschieden.

Gruß
lorric


[Beitrag von lorric am 16. Okt 2009, 09:36 bearbeitet]
m2catter
Hat sich gelöscht
#36 erstellt: 16. Okt 2009, 10:55
Hi,
bisher dachte ich immer man sucht sich die fuer sich perfekten LS aus und stimmt dann die Elektronik darauf ab, und nicht umgekehrt. Man lernt halt nie aus.
Auch ich sage Tschuess und verabschiede mich aus diesem thread,
Gruss Michael


[Beitrag von m2catter am 16. Okt 2009, 10:56 bearbeitet]
Uwe9
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 16. Okt 2009, 12:04
Die LS standen ja auch am Anfang... Das sind seit 1985 die gleichen geblieben. Ein Bausatz hatte damals ca. 1800DM für die Chassis und Weiche gekostet plus MDF und einen Haufen Arbeit. Hatte mal immer wieder ab und zu bei Hifi Läden vorbeigeschaut mit dem Resultat, dass ich das Gebotene irgendwie nicht besser als das bereits Vorhandene empfand. Jetzt sind meine immer noch funktionierenden LS schon in die Jahre (>20) gekommen und könnten mal durch was Neues ersetzt werden. Irgendwas, dass nicht besser ist als das Vorhandene brauche ich nicht.

Schlimmstes Erlebnis in meiner Hifi Zeit war einmal eine AV Vorstufe als ich versuchte Sterreo auf Mehrkanal zu erweitern (ich glaub die hieß Harmann Kardon 2.0 oder so). Die klang wirklich schlimm hatte ein riesen Grundrauschen was bei LS, die jeden Hauch mitmachen ein KO bedeutet und außerdem erzeugte die Lautstärkeregelung beim betätigen ein fieses Fiepsen und anlaloge Geräte anzuschließen führte zu vernichtenden Resultaten (uahh ganz schnell wieder ausschalten). War froh als ich das Ding wieder abgebaut und wieder zurückgeschickt hatte und wieder der uralte >10Jahre Vollverstärker lief. So einen Schrott zu produzieren und zu verkaufen kann doch nicht deren Ernst sein.

Hab mir dann lieber eine analoge Accuphase CX260 zugelegt.

Konzerte zu besuchen ist natürlich das Optimum.. hast Recht..aber leider hat man nicht jeden Tag Zeit ....und Zuhause möchte man ja auch mal was nettes zum relaxen haben.

Stimmt mit Kopfhörern wie z.B. Stax Omege ist mit ca 5K€ Aufwand ein Klangbild zu genießen, welcher kein LS der Welt realisieren kann...aber wer sich andauernd solche Dinger aufsetzen?

BM18 stehen weit oben in meiner Favoritenliste.
das.ohr
Inventar
#38 erstellt: 16. Okt 2009, 12:36

BM18 stehen weit oben in meiner Favoritenliste.


Wunderbar
Regelung
Stammgast
#39 erstellt: 16. Okt 2009, 21:22

Uwe9 schrieb:
BM18 stehen weit oben in meiner Favoritenliste.


Ist eine gute Entscheidung, die BM18 dürfte aber Deine 10000€ sprengen.
Die BM18 hat einen zusätzlichen 25er Tieftöner gegenüber der BM12 mehr, deswegen sollte man diese Box besser in größere Räumen einsetzen.
Es macht auch keinen Sinn, beim Einmessen der Box den Tieftöner um -6dB zu stellen.
Die BM18 hat einen mächtigen Bums, dieses sollte man wissen, ich kann nur raten, sich die BM12 mal anzuhören, der Bass ist auch nicht ohne.
Wenn Dein Raum Bässe schlugt, dann nehme die BM18, aber hat Dein Raum damit kein Problem, dann spare Dir das Geld, und nehme lieber die BM12.
Die Funkvorstufe würde ich für die BM12, 18 nicht nehmen, die BM´s klingen allgemein etwas heller, dieses würde die Vorstufe nur verstärken, auch hier gilt, hören und vergleichen.

Grüße Christian


[Beitrag von Regelung am 16. Okt 2009, 21:24 bearbeitet]
janneck
Ist häufiger hier
#40 erstellt: 18. Okt 2009, 21:21
Hallo!


- vollständig von den Boxen losgelösten Klang bietet
- Spielfreude und Dynamik liefert
- ein 3 dimensionales Klangbild liefert (schon bei Quartetten verlieren viel LS die Übersicht)
- auch bei geringen Lautstärken nicht im Klang "zusammenbricht" (machen leider fast alle LS außer zB. Silbersand)
- nicht nach Nebelschleier klingt (die berühmtem Hallsoßenwerfer)
- Nicht durch eigenen "Sound" versucht jeder Aufnahme seinen Stempel aufzudrücken ( Dies schaffen leider auch sehr viele LS ...dann kann man schön über die LS diskustieren doch es geht doch eigentlich um die Musik die wiedergegeben wird oder?)
- Jedes Instrument (naja jedenfalls halbwegs) korrekt wiederzugeben (.....wenn Live der Maßstab ist scheitern daran natürlich alle LS Kreationen) Eine Ogel kann aus Gründer der physikalischen Grenzen natürlich kein Lautsprecher der Welt korrekt wiedergeben.)Cello z.B. "mögen" auch ganz viele Lautsprecher überhaupt nicht....weil durch die vielen Obertöne das perfekte Zusammenspiel von MT und HT gefragt ist...kriegt wohl kaum ein Hersteller hin (klingt oft schlimm). Klare und perfekte Frauenstimmen wie z.B. Cecilia Bartoli zeigen die Grenzen vieler LS Konstrukte. Anmerkung: Am einfachsten sind eigentlich für jeden schlechte LS Konstruktinen mit Schagzeugsoloaufnahmen zu entlarven


Nach dieser Beschreibung möchte ich Dir noch mal nahe legen, bei Stereofone vorbei zu schauen. Die Dura ist nämlich genau dazu in der Lage! Z.B. ein Orchester im ganzen und einzeln differenziert wieder zu geben! Oder die komplexen Obertöne eines Cello... Vergiss die Sache mit Rundumstrahler, das ist sie nicht. Alle drei Treiber sind nach vorne gerichtet. Ich bin auch von einem Breitbänder gekommen und musste akzeptieren, dass ein 3-Wege-System, auch passiv, klingen kann, offensichtlich wenn man weiss, wie es geht.
Natürlich kann die Erda tiefer, lauter und schneller... aber die ist schon ein ganz schön grosser und teurer Kasten (übrigens ein Breitbänder, aber mit Frequenzweiche und mit 46er Bass als Unterstützung).

Gruss
Uwe9
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 08. Jan 2010, 06:53
Es sind Silbersand E5 geworden. Die Silbersand sind die tonal korrektesten Lautsprecher die ich nach einem 3/4 Jahr Suche und vielem hin und her reisen gefunden habe.

Anmerkung: Ceclia Bartolis Stimme liegt im Frequenzbereich der größten Empfindlichkeit beim Menschen. Z. B. beim Saleri Album werden riesige Unterschiede auch zwischen sehr hochpreisigen Lautsprecher sehr deutlich heraushörbar.
lorric
Inventar
#42 erstellt: 08. Jan 2010, 09:48
Dann hat der Topf ja doch noch seinen Deckel gefunden. Danke für die Rückmeldung.

Glückwunsch und noch viel entspanntes Leisehören mit den Silbersand.

Gruß
lorric
Regelung
Stammgast
#43 erstellt: 08. Jan 2010, 14:59
Super Lautsprecher , ich konnte die E5 vor ein Paar Jahren hören, es hat sich ja in dieser Zeit schon einiges geändert.
Wie hört sich die E5 jetzt an, klingen die Bässe tiefer, es sind ja jetzt andere Tieftöner verbaut.

Grüße Christian
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