Kompakter Verstärker mit S/P-DIF Eingang gesucht

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Audiosophist
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 03. Feb 2010, 12:13
Hallo!

Ich suche einen kompakten Stereo-Verstärker (deutlich schmaler als Standardgeräte), der einen optischen S/P-DIF Eingang hat. Solange der Klang über diesen Eingang in Ordnung ist (DA-Wandler und Verstärker), kann ich auf alle zusätzlichen Ausstattungsdetails verzichten. Die Leistung sollte für einen 16 m²-Raum in Zimmerlautstärke ausreichen.

Welche guten (und bezahlbaren) Geräte könnt ihr empfehlen?

Vielen Dank für eure Hilfe!
jd17
Inventar
#2 erstellt: 03. Feb 2010, 12:53
suchst du ausdrücklich einen vollverstärker oder kann es auch ein av-receiver sein?

vollverstärker mit digitalem eingang sind recht spärlich gesät. da noch etwas zu finden was kompakt ist...?

könntest du das denn genauer spezifizieren? schmaler kann breite oder höhe meinen!
am besten gibst du mal die genauen maße durch, dir noch klargehen würden!
Audiosophist
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 03. Feb 2010, 13:05
Von den Funktionen würde mir ein Vollverstärker völlig ausreichen. Alles bis auf den S/P-DIF Eingang ist mir unwichtig (ok, eine Fernbedienung für die Lautstärkeregelung wäre nicht schlecht). Ich dachte, dass durch diesen Verzicht auf viele Funktionen und dadurch, dass auch nicht viel Leistung erwartet wird (keine großen Trafos, Kondensatoren etc.), kompakte Geräte möglich sind. Mit schmal meinte ich übrigens die Breite. Weil der Verstärker nicht mit CD-Player etc. kombiniert wird, könnte er z.B. 25 cm breit sein.
jd17
Inventar
#4 erstellt: 03. Feb 2010, 13:13
ich kenne ein paar wenige vollverstärker mit digitaleingang aber diese anforderung erfüllt leider keiner davon - tut mir leid.

für andere solltest du vielleicht noch angeben, ob du einen coax oder optischen digitaleingang benötigst.
ich würde mir allerdings nicht zu große hoffnungen machen... das ist schon ein sehr spezieller wunsch, den du da hast.
ein budget solltest du auch nennen.

falls du dann irgendwann bereit bist, kompromisse in den dimensionen einzugehen, kannst du ja mal den verstärker in meiner signatur ansehen!
Audiosophist
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 03. Feb 2010, 13:21
Es sollte ein optischer Eingang sein. Habe mir deinen Verstärker gerade mal angeschaut, der ist mir von der Größe und vom Preis leider zu viel... (obwohl er bestimmt eine super Leistung bringt). Tja, vielleicht muss ich mich doch vom S/P-DIF Eingang verabschieden.

Welche kompakten Verstärker mit Analogeingang sind denn empfehlenswert?
Eminenz
Inventar
#6 erstellt: 03. Feb 2010, 13:34
Es gibt durchaus solche Geräte die du suchst, wenn auch nicht in der Ausstattungsarmut, die du dir wünschen würdest.

Viele namhafte Hersteller bieten solche Kompaktanlagen an, deren Receiver über das verfügen, was du bräuchtest.

z.B.
Onkyo CS-925 Receiver

Ich hab jetzt auch mal bei anderen Herstellern solcher Kompaktanlagen geschaut (TEAC, Yamaha, Denon) aber selbst die Topmodelle haben keinen digitalen Eingang.

Jetzt stellt sich mir mal die Frage, warum du meinst diesen unbedingt brauchen zu müssen.
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 03. Feb 2010, 13:51
Hi

Der kompakteste Verstärker mit Digi-In (im Sinne von flach) für relativ kleines Geld, wäre dieser:

http://www.hifi-regler.de/shop/onkyo/onkyo_a-5vl.php

Eine weitere Alternative wäre ein zusätzlicher D/A Wandler, wie z.B. dieser:

http://www.project-audio.com/inhalt/de/manual/manual_dacboxfl.pdf

Mit einem D/A-Wandler bist Du dann flexibel bei der Wahl des Verstärkers!

Saludos
Glenn
Eminenz
Inventar
#8 erstellt: 03. Feb 2010, 13:56
Von ProJect gibts da auch so kleine Verstärkerchen, allerdings hab ich da keine Erfahrungswerte.
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 03. Feb 2010, 14:02

Eminenz schrieb:

Von ProJect gibts da auch so kleine Verstärkerchen, allerdings hab ich da keine Erfahrungswerte.


Der Vollverstärker ist ein bisschen schwach auf der Brust, die Monoblöcke sind für viele Anwendungen sicher ausreichend, aber nicht günstig.

http://www.box-designs.com/main.php?cat=default&lang=de

Eminenz
Inventar
#10 erstellt: 03. Feb 2010, 14:04
Kommt natürlich wieder auf die Lautsprecher, Raum und Nutzung an, meinen Metas 300 im Schlafzimmer reichen effektive 1W für gehobene Zimmerlautstärke.
Audiosophist
Schaut ab und zu mal vorbei
#11 erstellt: 03. Feb 2010, 14:10
Im Prinzip trifft es der Onkyo CS-925 Receiver schon sehr gut, ausser dass er deutlich mehr Ausstattung und dadurch auch einen zu hohen Preis für meine Bedürfnisse hat.

Ich habe einen AVM Repeater bestellt, über den ich Musik streamen möchte. Ich bezweifle, dass der D/A-Wandler des AVM Repeater wirklich gut ist. Weil der Repeater auch einen optischen S/P-DIF Ausgang hat, dachte ich ein kompakter Verstärker mit S/P-DIF Eingang und vernünftigem D/A-Wandler wäre eine gute Option, um meine vorhandenen Lautsprecher sinnvoll zu nutzen.

Ein externer D/A-Wandler ist bestimmt super, aber das ist alles überdimensioniert für den Einsatzbereich. Wenn es so etwas wie den Onkyo CS-925 nicht in abgespeckter Version gibt, werde ich eher auf den D/A-Wandler des AVM-Repeaters hoffen und einen kleinen Verstärker mit Analog-Eingang kaufen.

(P.S.: noch ist der AVM-Repeater nicht bei mir angekommen, deswegen kann ich auch nicht sagen, wie gut dessen D/A-Wandler ist. Ich plane halt nur schon für die nächsten Tage, wenn er angekommen ist)
Eminenz
Inventar
#12 erstellt: 03. Feb 2010, 14:21
Dann warte erstmal ab bis der da ist.
jd17
Inventar
#13 erstellt: 03. Feb 2010, 14:49

Audiosophist schrieb:
Ich bezweifle, dass der D/A-Wandler des AVM Repeater wirklich gut ist.

(P.S.: noch ist der AVM-Repeater nicht bei mir angekommen, deswegen kann ich auch nicht sagen, wie gut dessen D/A-Wandler ist. Ich plane halt nur schon für die nächsten Tage, wenn er angekommen ist)

es gibt bei modernen wandlern keine nennenswerten, hörbaren unterschiede mehr. der repeater wird schon in ordnung sein!
Audiosophist
Schaut ab und zu mal vorbei
#14 erstellt: 03. Feb 2010, 15:08

j.d.0504 schrieb:

es gibt bei modernen wandlern keine nennenswerten, hörbaren unterschiede mehr. der repeater wird schon in ordnung sein! ;)


...aber bei den Verstärkern selbst gibt es schon noch nennenswerte Unterschiede, oder haben die sich durch die moderne Digitaltechnik auch angeglichen? (Habe das ganze Thema längere Zeit nicht mehr verfolgt)
jd17
Inventar
#15 erstellt: 03. Feb 2010, 15:13
da gehen die meinungen auseinander. ich sage bei verstärkern gibt es unterschiede, gerade zwischen den unterschiedlichen herstellern. andere glauben überhaupt nicht an verstärkerklang.

bei den wandlern sind sich aber die meisten einig - die technik ist schon seit ewigkeiten "perfekt".
Audiosophist
Schaut ab und zu mal vorbei
#16 erstellt: 03. Feb 2010, 15:22

j.d.0504 schrieb:
da gehen die meinungen auseinander. ich sage bei verstärkern gibt es unterschiede, gerade zwischen den unterschiedlichen herstellern. andere glauben überhaupt nicht an verstärkerklang.

bei den wandlern sind sich aber die meisten einig - die technik ist schon seit ewigkeiten "perfekt".


Dann wundert es mich umso mehr, warum die Hersteller nicht in jeden Stereoverstärker so einen kleinen D/A-Chip setzen. Ausgereifte Computerchips, die nicht mehr weiterentwickelt werden müssen kosten in der Produktion doch kaum noch etwas und ein Digitaleingang wertet doch jeden Verstärker auf, oder nicht?

...zu den unterschiedlichen Herstellern: meinst du Denon, Onkyo etc. oder eher die ganz exklusiven Hersteller, bei denen man einen besseren Klang hat?
jd17
Inventar
#17 erstellt: 03. Feb 2010, 15:26

Audiosophist schrieb:
Dann wundert es mich umso mehr, warum die Hersteller nicht in jeden Stereoverstärker so einen kleinen D/A-Chip setzen. Ausgereifte Computerchips, die nicht mehr weiterentwickelt werden müssen kosten in der Produktion doch kaum noch etwas und ein Digitaleingang wertet doch jeden Verstärker auf, oder nicht?

nicht nur dich - ich finde es einfach nur traurig.
aber die hifi-voodoo-highend-puristen könnten sich ja beschweren, von wegen das verschlechtert alles den klang wenn es in den verstärker gebaut wird...


...zu den unterschiedlichen Herstellern: meinst du Denon, Onkyo etc. oder eher die ganz exklusiven Hersteller, bei denen man einen besseren Klang hat?

ich meine, z.b. sind die meisten denonverstärker gleich abgestimmt und unterschieden sich im klang kaum bis gar nicht. wenn man dann dagegen einen denon mit einem h/k oder yamaha oder was auch immer vergleicht, fallen die unterschiede etwas größer aus.

an die klangliche überlegenheit extrem teurer geräte glaube ich nicht wirklich. unterschiede bei der leistung können z.b. für bestimmte lautsprecher wichtig sein, aber ansonsten...
Eminenz
Inventar
#18 erstellt: 03. Feb 2010, 15:39

j.d.0504 schrieb:

Audiosophist schrieb:
Dann wundert es mich umso mehr, warum die Hersteller nicht in jeden Stereoverstärker so einen kleinen D/A-Chip setzen. Ausgereifte Computerchips, die nicht mehr weiterentwickelt werden müssen kosten in der Produktion doch kaum noch etwas und ein Digitaleingang wertet doch jeden Verstärker auf, oder nicht?

nicht nur dich - ich finde es einfach nur traurig.
aber die hifi-voodoo-highend-puristen könnten sich ja beschweren, von wegen das verschlechtert alles den klang wenn es in den verstärker gebaut wird...


Ich denke das kommt zunehmends. Onkyo baut schon seit einiger Zeit ditale Verstärker und andere Hersteller springen auch langsam auf den Zug auf. Ich denke aber die Hersteller wissen selbst nicht so genau, was der Konsument haben will. Die einen schreien nach Ipod-Kompatibilität, die nächsten wollen LAN und/oder WLAN, der nächste USB, der andere will, dass das Gerät nicht größer ist als ne Brotdose, die anderen wollen nicht so ein "Popel-Gerät" da haben.

Was als Hersteller also tun?
Audiosophist
Schaut ab und zu mal vorbei
#19 erstellt: 03. Feb 2010, 20:33

Eminenz schrieb:


Ich denke das kommt zunehmends. Onkyo baut schon seit einiger Zeit ditale Verstärker und andere Hersteller springen auch langsam auf den Zug auf. Ich denke aber die Hersteller wissen selbst nicht so genau, was der Konsument haben will. Die einen schreien nach Ipod-Kompatibilität, die nächsten wollen LAN und/oder WLAN, der nächste USB, der andere will, dass das Gerät nicht größer ist als ne Brotdose, die anderen wollen nicht so ein "Popel-Gerät" da haben.

Was als Hersteller also tun? ;)


Na ja, ich denke "Stereo"-Verstärker kaufen normalerweise Leute, denen eine vernünftige Musikqualität wichtig ist. Da kann ein Digitaleingang doch nicht schaden, oder? Es sei denn, jemand möchte bei einem High-end Gerät unbedingt einen externen D/A-Wandler (Psychologie?). Aber das würde ja bedeuten, dass gerade die günstigen und mittelpreisigen Stereo-Verstärker einen Digitaleingang haben sollten...
jd17
Inventar
#20 erstellt: 03. Feb 2010, 20:34
nunja... ein paar wenige hersteller haben es ja gerafft - onkyo, harman kardon, xtz, advance acoustic... vielleicht folgen bald andere.
POST-37
Neuling
#21 erstellt: 03. Feb 2010, 21:09
Hi,
ich kann dir zum beispiel BEHRINGER MS40 empfehlen,der hat alles und ist kompakt,und hier http://www.redcoon.d...d/1010/refId/basede/


[Beitrag von POST-37 am 03. Feb 2010, 21:17 bearbeitet]
Audiosophist
Schaut ab und zu mal vorbei
#22 erstellt: 03. Feb 2010, 22:21

POST-37 schrieb:
Hi,
ich kann dir zum beispiel BEHRINGER MS40 empfehlen,der hat alles und ist kompakt,und hier http://www.redcoon.d...d/1010/refId/basede/ :)


Darauf wäre ich so auch nicht gekommen, einfach aktive Monitorboxen mit integrierten Wandlern zu nehmen. Die sind ja erstaunlich günstig! Eigentlich habe ich zwar eigene Boxen, aber über diese Alternative werde ich nochmal nachdenken...
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