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NAD 316 vs. 326 - ich höre keinen Unterschied?

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Autor
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der_spunk
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 05. Feb 2011, 10:54
Hallo zusammen!

Da mein Denon PMA 655R sich leider verabschiedet hat, bin ich auf der Suche nach einem neuen Vollverstärker. In Betracht kamen zunächst folgende Kandidaten:

Audio BLock V 100
NAD C 316 BEE
NAD C 326 BEE

Der Audio Block ist ausgeschieden, da er keine Kopfhörerbuchse hat.

Vorgestern habe ich Blindtest zwischen 316er und 326 gemacht. Egal welches Stück (insgesamt 8 sehr gute Aufnahmen aus 8 verschiedenen Musikrichtungen) ich hörte, war für mich keinerlei Unterschied zwischen den beiden Verstärkern feststellbar.

Selbst als ich nach Abschluss des Tests noch einige Male mit dem Wissen umschaltete, welchen Verstärker ich hörte, konnte ich keinen klanglichen Mehrwert in das teuerere Modell hineininterpretieren. So sehr ich auch wollte: Klanglich waren beide trotz der Preisdifferenz identisch.

Ich variierte dann noch ca. 1 Stunde mit verschiedenen Lautsprecherpaaren. Vom Einsteigermodell für 350 € bis zum gehobenen Modell für 2800 € konnte ich nicht einmal geringste Differenzen zwischen den Verstärkern feststellen.

Danach testete ich beide Verstärker mit einem Grado 325i: Wieder das Gleiche -> kein Unterschied.

Nun bin ich leicht beeinflussbar:

NAD C 326:

AUDIO: „sehr gut“ (Spitzenklasse; 80 Punkte)
Stereo: Klang-Niveau: 43%

NAD C 316:

AUDIO: Klangurteil: 70 Punkte

Bin ich blöd, taub oder GIBT es tatsächlich keinen hörbaren Unterschied zwischen den beiden Modellen? Ich weiß gerade wirklich nicht, welchen ich kaufen soll - die zusätzlichen Features des 326er brauche ich nicht - aber hat ja angeblich einen besseren Klang...Hilfe?


[Beitrag von der_spunk am 05. Feb 2011, 10:58 bearbeitet]
RocknRollCowboy
Inventar
#2 erstellt: 05. Feb 2011, 11:27
Hallo spunk

Keine Sorge: Alles normal bei Dir!!
Mir geht´s genauso.

Solange der Verstärker stark genug ist Deine Lautsprecher anzutreiben sind die Klangunterschiede, wenn überhaupt vorhanden, sehr marginal.
Fazit: Nicht alles glauben was die Schwurbelpresse schreibt.

Bei den Lautprechern wirst Du zum Teil große Unterschiede hören können.

Schönen Gruß
Georg
der_spunk
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 05. Feb 2011, 11:36
Nicht missverstehen, die Unterschiede bei den Lautsprechern waren enorm! Mal sehen, wann ich da in ein Upgrade investiere...Ich wollte nur schauen, ob sich klangliche Differenzen bei den Verstärkern möglicherweise erst ab einer gewissen "Güte" der Lautsprecher manifestieren. Aber das war leider(?) nicht der Fall...
Phoenix175
Stammgast
#4 erstellt: 05. Feb 2011, 11:41
Also ich habe einzig zum 326 gegriffen, weil er auftrennbar ist und ich das größere Design mag
Tobzen16
Stammgast
#5 erstellt: 05. Feb 2011, 12:02
Über Verstärkerklang gibt es Glaubenskriege - die eine Fraktion sagt, sie hört einen Unterschied, die anderen hören halt keinen. Ich gehöre auch zu denen, die keine Unterschiede festmachen können.

Sei lieber froh, dass du so neutral drangehen kannst - so musst du dich nicht von anderen beeinflussen lassen! Wenn dir der kleine NAD von der Ausstattung ausreicht, nimm den. Über den Klang musst du dir da keine Gedanken machen (meiner Meinung nach).
Ingo_H.
Inventar
#6 erstellt: 18. Feb 2011, 22:59
Hab mir auch vor 3 Wochen den 316er + TEAC-Tuner zugelegt und bin von Klang, Optik und Haptik total begeistert. Ich würde den allerdings in UK bestellen, da Du dort eine Menge sparen kannst. Falls Du noch Radio hörst und den NAD in graphite bestellst, würde ich mir noch einen TEAC T-H300 in schwarz dazubestellen, den man als Auslaufmodell fast nachgeschmissen bekommt (ebay bei Hifi Ostgathe neu für nur 59€) und der einen sehr guten Klang hat und auch sehr gut verarbeitet ist. Den kannst Du nämlich auf den NAD draufstellen, da der NAD nur links oben Lüftungsschächte hat und somit der TEAC-Tuner prima draufpasst.


[Beitrag von Ingo_H. am 18. Feb 2011, 23:07 bearbeitet]
flo42
Inventar
#7 erstellt: 18. Feb 2011, 23:10
meiner meinung nach gibt es sehrwohl schlechten verstärkerklang, das betrifft allerdings nur veraltete modelle oder billigkrams. etwas das eine rolle spielen mag wären qualitäten wie:
innenwiderstand(je geringer desto besser)
2ohm-tauglichkeit(impedanzeinbrüche zwingen den amp nicht in die knie)
zudem schadet oversizing nie(leistungreserven)

diese kategorien werden aber erst bei extremsituationen wichtg. z.b. bei lautsprechern, die die 4ohm norm nicht erfüllen sondern noch niedrigere impedanz minima haben.
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 18. Feb 2011, 23:22
Hi

Na ja, wenn man zwei relativ identische Verstärker der gleichen Marke vergleicht kann man keinen Unterschied wie Tag und Nacht erwarten.
Vielleicht solltest Du das gleiche Spiel noch mit einem Yamaha oder was auch immer machen, wäre doch interessant was Du da gehört hättest.

Saludos
Glenn
CarstenO
Inventar
#9 erstellt: 19. Feb 2011, 06:26

der_spunk schrieb:
Vorgestern habe ich Blindtest zwischen 316er und 326 gemacht. Egal welches Stück (insgesamt 8 sehr gute Aufnahmen aus 8 verschiedenen Musikrichtungen) ich hörte, war für mich keinerlei Unterschied zwischen den beiden Verstärkern feststellbar.
...
Ich weiß gerade wirklich nicht, welchen ich kaufen soll - die zusätzlichen Features des 326er brauche ich nicht - aber hat ja angeblich einen besseren Klang...Hilfe?


Hallo Spunk,

ungeachtet dessen, dass es viele Forenuser gibt, die Klangunterschiede zwischen Verstärker ohnehin leugnen, kann es nach meinen Erfahrungen folgende Gründe geben, warum Du auf keinen kaufentscheidenden Unterschied zwischen NAD C 316 und C 326 gestoßen bist:

1.) Die Musikbeispiele ließen, weil unbekannt keinen Vergleich zu.
2.) Verwendete Boxen passten nicht zum Raum, trafen nicht das eigene Hörprofil.
3.) Verwendete Verstärker/Boxen nicht eingespielt. (Ich weiß, auch das Einspielen von Verstärkern wird tw. abgelehnt.)
4.) Qualität des Kopfhörerausgangs wurde zu hoch eingeschätzt.

Ob es der eine oder andere Verstärker wird, sollte (unabhängig von Preis und Presse) zu Hause an den eigenen Boxen entschieden werden. Nach meinen Erfahrungen ist es nicht unüblich, dass das "kleinere" Verstärkermodell durchaus am eigenen Lautsprecher das bessere ist.

An einen Kopfhörer wie den Grado SR 325i gehört ein guter Kopfhörerverstärker. Oder Du schließt ihn mit einem "Draht-auf-Klinke-Adapter" an die Lautsprecherausgänge an. Dann scheidet aus meiner Aufzählung Punkt 4.) aus.

Viel Erfolg!

Gruß, Carsten
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