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Canton E. RCL an Denon av1602 vs Rotel RA 840BX4

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brumbär01
Stammgast
#1 erstellt: 01. Mai 2011, 08:16
hallo,

brauche dringend entscheidungshilfe.

betreibe die canton ergo rc-l an einem einfachen denon av1602, bin soweit eigentlich auch zufrieden mit dem klang.
nun lese ich und höre ich immer wieder, das der denon den grossen cantons nicht wirklich gewachsen ist.

wäre klanglich nen unterschied zu hören? ich erhoffe mir gerade auch bei geringen lautstärken einen dynamischeren klang.

zwar ist der rotel RA 840BX4 nicht auftrennbar, aber das ist der denon auch nicht. man könnte ja die tape out variante nehmen.

was ich vergessen hab: höre viel jazz.

wäre euch echt dankbar.


[Beitrag von brumbär01 am 01. Mai 2011, 08:18 bearbeitet]
brumbär01
Stammgast
#2 erstellt: 02. Mai 2011, 07:54
also gut.
das keiner antworten würde, war mir fast schon klar.

nun hab ich mir den rotel verstärker besorgt.
und muss als erstes feststellen das solche aussagen wie

"verstärker haben keinen eigenen klangkarakter, da das signal nur verstärkt wird"

...einfach nicht stimmen. der rotel hört sich im gegensatz zum denon sehr viel wärmer an. die höhen und mitten sind samtig und präzise. das macht sich bei gesang sehr schön bemerkbar. man hat das gefühl das man näher am geschehen ist. insgesamt hört es sich auch "ungebändigter" an.

interessant find ich auch das ich erst jetzt bei einem live-album nen leichtes surren im hintergrund höre. dachte erst es liegt am rotel verstärker, aber nein es ist die aufnahme.

eine sache ist aber für mich zur zeit nur befriedigend. undzwar der tieftonbereich. den hatte ich trockener und druckvoller erwartet. nur ist dieser eher dezent und leicht schwammig (im gegensatz zum denon). vielleicht bin ich auch schon geschädigt. hatte allerdings bis jetzt auch nicht die zeit das ganze näher zu testen.
AudivsCaddy
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 02. Mai 2011, 17:26
Hey,
ich habe auch parallel zum Denon AVR 3808 mir einen Arcam A38 zugelegt.
Beim mir hat sich der Bass sehr zum positiven entwickelt (bei geringen Lautstärken klarer und druckvoller) , wobei die Mitten und Höhen sich nicht wirklich verändert haben .
Vor dem Denon hatte ich einen Yamaha RX-V 1400 Receiver der Klang bei Stereo auch besser als der teurere Denon .
Gruss Thomas
brumbär01
Stammgast
#4 erstellt: 02. Mai 2011, 18:08
ääärrrrrr, ist das blöd wenn man nicht zu hause sein kann zum testen. nun hatte ich noch nen anderen gedanken.
kann es sein das die cantons einfach zu "gross" sind für den alten rotel? nun spiele ich mit dem gedanken das ganze als bi-amp zu betreiben. also der denon für den bass und der rotel verstärker für mittel/hochtöner. und dazwischen schleif ich die control unit (da der bei mir eh nur als bassregler aggiert). so hätten beide was davon :-)
und man hätte den riesen vorteil beide bereiche unabhängig von einander zu regeln.

wäre das pauschal gesagt sinnvoll?


P.S.: ohmann wie soll ich das meiner frau begreiflich machen. zwei regler für eine musik.
Tricoboleros
Inventar
#5 erstellt: 02. Mai 2011, 18:34

brumbär01 schrieb:
also gut.
das keiner antworten würde, war mir fast schon klar.




Das hier ist ein Forum und kein Chatroom. Da kann es auch mal 1-2 Tage dauern bis was kommt.

Zu deiner Situation: Ich kenne keinen AVR der einen guten Stereoamp das Wasser reichen kann. Hier habe ich persönlich auch die besten Erfahrungen mit Yamahas gemacht und die schlechtesten mit Onkyo.

Wenn dir sehr viel am Stereohören liegt, würde ich immer eine seperate Lösung vorziehen.

Ich hatte mal an einer Canton Ergo einen Destiny EL34 laufen und da hatte nix gefehlt, der denon 1602 ist wirklich etwas klein und auch ein AVR.

Leih dir mal verschiedene Amps aus zum Rumprobieren, macht erstens Spaß und zweitens tolle Hörerfahrungen.
brumbär01
Stammgast
#6 erstellt: 02. Mai 2011, 18:47
gut im prinzip wäre dann der bi-amp gedanke die lösung für mich. bin gespannt. muss mir nur noch gedanken machen wie ich das alles in nen 5.1 system integriere (ein problem scheinbar gelöst, kommt das nächste - aber man hat ja sonst nichts zu tun)












danke für den hinweis mit dem chat. hatte mich schon gewundert, aber jetzt weiss ich das ich hin und wieder mal den "akualisieren-button" drücken muss...kein wunder. :-)
Tricoboleros
Inventar
#7 erstellt: 02. Mai 2011, 19:04
Ich glaub nicht, dass das was bringt. Wenn dir im Moment Musik hören wichtiger ist als Surround, dann solltest du auch richtig was verändern. Ich kenne deine Surround-LS nicht, aber ein kleiner Sub und ein Paar Canton Ergo Kompakte an die Wand gemeißelt, dazu einen guten gebrauchten Stereoamp für deine RCLs und schon ist Frieden.

Ist auch einfacher für die Frau: TV und DVD/BR übern AVR und CD über den Stereoamp.
brumbär01
Stammgast
#8 erstellt: 02. Mai 2011, 19:32
ja sicher, ist alles eine frage des geldes. und das hab ich im moment eigentlich nicht.

als surround boxen kommen die alten canton movie mx 10 und als sub der as10 (glaube so hiess der) zum einsatz. reicht mir völlig aus. als center nen grösserer magnat. jetzt hab ich glaub ich ne lösung.

wie bereits beschrieben im bi-amp betrieb. dabei werden die tieftöner an die speaker a klemmen des denons angeschlossen. zusätzlich, über speaker b die kleinen canton brüllwürfel (hatte bis jetzt die grossen ergos als front-ls im 5.1-betrieb betrieben).

also wenn ich nun stereo hören will dann einfach rotel an, denon an wobei die "speaker-b" einfach deaktiviert wird.

im 5.1 betrieb den rotel einfach aus und "speaker-b" aktiviert.


ich weiss ihr schlägt jetzt bestimmt mit den händen über den kopp, aber wenn das vom klangbild passt ist mir das recht.....:-)


[Beitrag von brumbär01 am 02. Mai 2011, 19:39 bearbeitet]
Tricoboleros
Inventar
#9 erstellt: 02. Mai 2011, 19:58

brumbär01 schrieb:

ich weiss ihr schlägt jetzt bestimmt mit den händen über den kopp, aber wenn das vom klangbild passt ist mir das recht.....:-)


Mach doch!

Du hastz.Z. einen ziemlich miesen Subwoofer im Betrieb. Da dir das reicht, und hinten die MX10 , dann kannst du auch für 30€ vorne noch ein Paar MX 10 an die Wand hängen und nen guten Stereoamp für ca 150€ gebraucht kaufen und voila, fertig sind Heimkino und Musikecke
brumbär01
Stammgast
#10 erstellt: 02. Mai 2011, 20:14
nein, kaufen müsste ich mir die nicht. die hatte ich abgeklemmt, da den dienst bisher die rcl übernommen hatte.
der sub kommt nur im 5.1 betrieb zum einsatz. und hier macht der kleine bandpass richtig gute arbeit, wie ich finde. wahrscheinlich steht der optimal in der ecke.


[Beitrag von brumbär01 am 02. Mai 2011, 20:19 bearbeitet]
Tricoboleros
Inventar
#11 erstellt: 02. Mai 2011, 20:49
Naja, umso besser.

Aber, ich kann mir nicht vorstellen, dass der Sub auch nur annähernd einen so guten Bass liefert wie die RCLs.

Ich hatte den MX10 auch mal und den 125. Die wummern nur dumm rum aber sind doch kein guter Bass.
brumbär01
Stammgast
#12 erstellt: 03. Mai 2011, 04:57
ich gebe dir recht. an die rcl kommen sie keineswegs heran. hatte das ganze auch schon mal in 5.0 betrieben, nur scheint der receiver in diesem fall nicht genug futter zu bieten.

und wenn der as10 optimal aufgestellt ist dann macht er seinen dienst auch ganz gut. nur musik hören würd ich damit nicht.
brumbär01
Stammgast
#13 erstellt: 04. Mai 2011, 08:29
alsoooo, gesagt getan. ergebniss: als bi-amp angeklemmt - der bass ist natürlich wieder wie gewohnt druckvoll. aber das hat mir keine ruhe gelassen. also wieder alles abgeklemmt, die brücken wieder rein. zwischen quelle und rotel die control unit der canton zwischengeschleift. und nun stell ich fest das der tiefton durchaus da ist. nur scheint der sehr viel differenzierter zu sein (kein ständiges tiefes "wummern") zunächst war ich der auffassung das der denon im tiefton bereich mehr schalldruck erzeugt. als ich dann, mir sehr gut bekannte stücke, zum testen noch einmal anhörte, stellte ich fest das auch der rotel durchaus "tief" geht. bei einigen stücken merkt man das mehr als bei anderen. beim denon war bei allen stücken nen sehr tiefer bass zu spüren, wobei es beim rotel eher die "peaks" sind die druck erzeugen. glaube so kann ich das beschreiben. die control box ist ein muss (bass aufgedreht).
hat das was mit den unterschiedlichen dämmpfungsfaktor zu tun?

nun frage ich euch, ist das der unterschied zwischen einem massentauglichen verstärker und einem rotel o.ä.?

das würde mich mal interessieren


[Beitrag von brumbär01 am 04. Mai 2011, 08:33 bearbeitet]
boyke
Inventar
#14 erstellt: 04. Mai 2011, 08:48

brumbär01 schrieb:
nun spiele ich mit dem gedanken das ganze als bi-amp zu betreiben. also der denon für den bass und der rotel verstärker für mittel/hochtöner. und dazwischen schleif ich die control unit (da der bei mir eh nur als bassregler aggiert).

wäre das pauschal gesagt sinnvoll?




Nein das wäre nicht sinnvoll, da die UNIT auch in der Neutralstellung für Bass/Treble gehörig am gesamten Frequnzgang schraubt!
brumbär01
Stammgast
#15 erstellt: 04. Mai 2011, 09:59
wie gesagt von bi-amp bin ich abgekommen. bei der unit steht der bass nach rechts und treble ganz links. und ich bin zufrieden.

ich erlebe gerade musikstücke die ich seid jahren immer wieder höre ganz neu.


jetzt kann man nur noch an der raumakkustik was machen (da gibt es viel zu machen bei steinboden und 40 qm)
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