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Welchen Verstärker als Steigerung zu Vincent D-150 + LS 1 ?

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Beitrag
Cocon
Neuling
#1 erstellt: 10. Jul 2011, 12:32
Hallo,

ich besitze den alten Vincent D- 150 und die dazu passende Vorstufe LS 1. Dazu habe ich J.A. Gauglin Lautsprecher, zu denen ich leider mangels Aufschrift und möglicher Informationsquellen im Internet keine genauen Angaben machen kann. Es sind auf jeden Fall große Standlautsprecher.

Ich bin prinzipiell zufrieden mit dem Verstärker- leider hat er durch unschgemäße Lagerung beim Vorbesitzer doch einen deutlichen Knacks bekommen, der auch nach einer Generalüberholung leider bestehen bleibt.

Jetzt denke ich über einen neuen Verstärker nach, tendiere prinzipiell wieder zu Vincent,bin aber auch offen für andere Vorschläge. Das betreffende Zimmer ist momentan nur ca 20 m² groß.

Achja, Schmerzgrenze sind momentan 2000€. Gehört wird viel Klassik/ Instrumental, aber auch Acoustic-Gitarren-lastiges, Blues usw. Ab und an auch mal Hard Rock. Elektrokrempel und BummBumm garnicht.

Wie gesagt, ich bin sehr zufrieden mit dem aktuellen Vincent, habe aber einfach die Befürchtung, dass die ständigen Reparaturen auf Dauer teurer werden als ein neues Gerät.

Danke im Voraus für die Mühe- und sorry, dass ich so wenig zu den Lautsprechern sagen kann.

Viele Grüße

Cocon


[Beitrag von Cocon am 10. Jul 2011, 12:37 bearbeitet]
Haiopai
Inventar
#2 erstellt: 10. Jul 2011, 12:39
Moin und willkommen Cocon , um was für einen Fehler handelt es sich denn da , der selbst durch eine Generalüberholung nicht verschwindet ??

Bzw. wurde diese Überholung denn in einem Fachbetrieb ausgeführt , wenn ja , dann hast du ein Recht auf Nachbesserung , bis ein Fehler auch behoben ist .

Aus so einer Begründung heraus , wie du sie hier nennst , würde ich kein Gerät tauschen . Es sollte doch wohl möglich sein eine D-150 vernünftig zu reparieren , wenn das Ergebnis mir dann nicht gefällt , kann ich immer noch was austauschen .

Gruß Haiopai
Cocon
Neuling
#3 erstellt: 10. Jul 2011, 12:51
Hallo Haiopai,

danke für die schnelle Antwort. Naja, das Problem liegt darin, dass ich die Reparaturen nicht habe vornehmen lassen, sondern der Vorbesitzer und der wohnt einige hundert Km entfernt.

Zum einen schneint ein Ausgang nicht sauber zu funktionieren, die Signale kommen nur ab und an, oder verzerrt oder kratzig bei den Lautsprechern bzw dem betroffenen LS an. Außerdem geht die Endstufe nicht aus, wenn ich den An/Aus-Knopf drücke. Ich muss jedes Mal komplett den Stecker ziehen.

Viel besser kann ich es nicht erklären- Technik ist nicht so meine Stärke

Die Vorstufe ist auf jeden Fall in Ordnung.
Haiopai
Inventar
#4 erstellt: 10. Jul 2011, 13:24
Na das ist ja klasse , drücken wir es mal klar aus , du bist also beim Kauf ganz schön über den Tisch gezogen worden .

Meine Empfehlung wäre da sich mal an einen der hier schreibenden Fachbetriebe zu wenden , die auch hier im Forum durch dokumentierte Usererfahrungen einen sehr guten Ruf in Bezug auf Gerätereparaturen zu vernünftigen Preisen haben .

Als da wären der User "Rüsselschorf".

http://www.hifi-forum.de/viewthread-185-135.html

hier sind Erfahrungsberichte zu sehen .

Und natürlich "Good old Hifi " .

http://www.good-old-hifi.de/

hier mal der Link

Beides Leute , die bekannt sind für gute Arbeit , an einen von den beiden würde ich mich wenden und das Gerät mal begutachten lassen .

Ich denke schon das sich das für die Vincent auf jeden Fall lohnt , vielleicht auch gleich mal die Vorstufe mit durchchecken lassen , mit der hab ich schon ne böse Erfahrung bezüglich platzender Netzteilkondensatoren gemacht , die laut Net auch häufiger vorkommt .

Gruß Haiopai
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 10. Jul 2011, 13:41

Haiopai schrieb:

Na das ist ja klasse , drücken wir es mal klar aus , du bist also beim Kauf ganz schön über den Tisch gezogen worden .


Das sehe ich genauso...

Er hat einen defekten Amp verkauft, sich dann auf eine Generalüberholung eingelassen, die er vermutlich nicht mal hat machen lassen!
Tja, bei Ebay kann man durchaus Schnäppchen machen, aber auch gewaltig auf die Schnauze fallen, wie fast überall im Leben, das ist PP.

Die Idee von Haiopai finde ich gar nicht mal so schlecht, einfach um zu wissen, was wirklich mit dem Amp los ist.
Vielleicht ist die Reparatur gar nicht mal so teuer, da der Vincent ein Hybrid ist, könnte das Kratzen z.B. von der Röhre kommen.

Saludos
Glenn
Cocon
Neuling
#6 erstellt: 10. Jul 2011, 14:22
Hey,

okay, um dem Ganzen erstmal den Dampf zu nehmen: Ich habe die Verstärker zum unschlagbaren Preis bekommen- nämlich geschenkt

Der Vorbesitzer hat die Verstärker quasi retten wollen und er war dann vermutlich derjenige, der ordentlich für die nicht korrekte Reparatur geblecht hat. Nur wenn ich jetzt jedesmal die ganzen Km zum ursprünglichen Reparaturservice abreiße, bin ich erstmal allein ne Menge Kohle an Sprit los und außerdem weiß ich nicht, ob ich denen noch evrtrauen will.

Aber wenn ihr so klar pro Reparatur und gegen einen Neukauf seid, habt ihr mich überzeugt, es doch noch einmal auf einen Fachmann ankommen zu lassen.

@ Haiopai: Danke für die Links- gute Adressen sind wertvoll.

Und danke für die Antworten- hoffentlich tut der Gute es dann bald wieder.

Viele Grüße
Cocon
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 10. Jul 2011, 14:32
Wenn das so ist, relativieren sich unsere Aussagen natürlich etwas, die Empfehlung zur Reparatur aber bleibt meinerseits auf jeden Fall bestehen.
Man sollte sich aber vorher sagen lassen was eine Reparatur kosten kann, einfach auf Teufel komm raus reparieren lassen macht auch keinen Sinn.
Ab einer gewissen Summe handelt es sich auch beim Vincent um einen wirtschaftlichen Totalschaden, neue und gute Endstufen gibt es ab etwa 550€.

Allerdings haben wir (ich zumindest) solche Vorkommnisse ja nicht frei erfunden, so etwas gibt es wirklich und zwar leider viel zu oft.

Ich wünsche Dir daher viel Glück, das die Reparatur einfach und kostengünstig von statten geht.
Ach ja, ein Amp kann man übrigens innerhalb Deutschland durch aus recht günstig verschicken.

Saludos
Glenn
Haiopai
Inventar
#8 erstellt: 10. Jul 2011, 17:39

Cocon schrieb:


Aber wenn ihr so klar pro Reparatur und gegen einen Neukauf seid, habt ihr mich überzeugt, es doch noch einmal auf einen Fachmann ankommen zu lassen.

@ Haiopai: Danke für die Links- gute Adressen sind wertvoll.

Und danke für die Antworten- hoffentlich tut der Gute es dann bald wieder.

Viele Grüße
Cocon


Hi , okay nem geschenkten Gaul kuckt man nicht ins Maul

Auch von meiner Seite her aber klares Votum für einen Reperaturversuch , deswegen auch die Links ,bisher hab ich hier über beide auch nicht die Spur einer Kritik gelesen und beide haben hier schon für eine Menge User Geräte repariert .

Die D-150 sowie auch die LS 1 hab ich schon besessen , vom Grundsatz her richtig gute Geräte teils mit wirklich verschwenderischem Materialeinsatz .

Ein bisschen handwerklicher Einsatz würde den beiden aber bezüglich der Verarbeitung gut tun , nix berauschendes aber die meisten Gewinde von den Gehäuseschrauben bedürfen Aufmerksamkeit von einem vernünftigen Gewindeschneider .
Nachdem ich bei meiner D-150 mal den Deckel abgenommen hatte , wollten da die Hälfte der Gehäuseschrauben schon nicht mehr wirklich .

Da merkt man halt den damals extrem günstigen Preis , weswegen man mit solchen kleinen Schrulligkeiten durchaus leben kann .
Die SP 61 , die ich danach genutzt hab , war da auch nicht anders , der Rest und das klangliche Ergebnis entschädigte
aber für so einiges .

Kannst du die D-150 übrigens ganz normal einschalten ??
Bei mir flog ohne ein Dämpfungselement in der Zuleitung immer die Hauptsicherung raus , das gute Stück scheint ziemlich apprupt recht heftig an der Steckdose zu nuckeln .

Gruß Haiopai
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