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AKAI AM 55 zu empfehlen?

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To.M
Stammgast
#1 erstellt: 02. Jun 2013, 19:15
Hallo,

Ganz in der Nähe wird ein AKAI AM 55 angeboten, den ich "günstig" bekommen könnte - Kontaktaufnahme hat schon stattgefunden.
Aus der Beschreibung geht heraus, dass der LS Poti beim lauter und leiser drehen kratzt, sonst soll er OK sein.

Sollte man davon die Finger lassen oder kann das behoben werden?
Ich bin kein "Bastler", würde mir aber eine Behandlung mit einem der hier im Forum oft erwähnten Kontaktsprays zutrauen.
Haben diese AKAI Verstärker noch andere Schwächen, auf die ich beim Abholen achten sollte?


Am Akai reizen mich die Digitaleingänge und die auftrennbare Vor/Endstufe.... und natürlich der Preis
Zudem liegt er auf dem Weg zu Arbeit, sodass ich ihn persönlich abholen kann.


Der AKAI soll digital am PC angeschossen werden und zwei Mordaunt Short 902i antreiben.

Könnt ihr mich da evtl. kurz beraten.

Danke,
Tom
baerchen.aus.hl
Inventar
#2 erstellt: 02. Jun 2013, 20:38
Hallo,

ein kratzendes Poti ist keine große Sache, jedoch würde ich nicht mit Kontaktspray beigehen, weil dies nach meiner Erfahrung nur kurz bis mittelfristig hilft. Wenn, dann würde ich den kompletten Verstärker in einer Fachwerkstatt durchsehen lassen. Sehr wahrscheinlich muss er im Inneren komplett gereinigt werden. Das Poti wird dann ausgebaut gespült getrocknet und versiegelt und funktioniert wieder längere Zeit. Wenn sonst nichts kaputt ist, ist das auch nicht allzu teuer. Lohnt sich aber imho bei solch einem soliden Amp wie dem AKAI. Nur der nötige Reparaturaufwand sollte sich im Preis niederschlagen 30-40 Euro, mehr würde ich dafür nicht geben. Will der Verkäufer mehr, soll er ihn erst reparieren lassen.

Gruß
Bärchen


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 03. Jun 2013, 07:05 bearbeitet]
To.M
Stammgast
#3 erstellt: 02. Jun 2013, 21:50
Danke für die Einschätzung.
Der Akai soll 40€ kosten.
Ich habe ihn noch nicht gesehen, kann über den gesamt Zustand sonst nichts sagen.

Dann werde ich mir den mal anschauen gehen.
Sollte ich sonst noch was was spezielles achten?

Tom
baerchen.aus.hl
Inventar
#4 erstellt: 03. Jun 2013, 07:11
Achte darauf das alle Schalter und Knöpfe gängig sind, das Gehäuse unbeschädigt und die Buchsen auf der Rückseite fest sind. Überprüfe das Netzkabel auf sichtbare Schäden. Das Gerät einmal schütteln, um zu testen ob im Inneren nichts lose ist. CD-Player und Boxen anschließen und eine Funktionsprobe machen. Mehr kannst als Laie nicht machen
To.M
Stammgast
#5 erstellt: 03. Jun 2013, 18:04
Hallo Bärchen,

danke für die Tipps. Sind notiert und ein Termin zum abholen ist auch schon vereinbart.
Ich werde berichten sobald ich ihn habe (oder er nicht den Weg ins Auto gefunden hat).

Gruß,
Tom
ALUFOLIE
Inventar
#6 erstellt: 03. Jun 2013, 18:13
Ich hatte mal den AM 65. Tolles Teil. Zwar etwas Bassschwach, aber unaufgeregter, nicht nerviger Klang.
Die D/A Sektion empfand ich auch als brauchbar.
Allerdings war bei diesem Verstärker die Vor und Endstufe NICHT auftrennbar. Ich bin damals selber auf die Schnauze gefallen und hatte mir eine zusätzliche Endstufe gekauft. -Ätschi-Bätsch hieß es dann. Das war nämlich nix, die an den Akai anzuschließen.
Die Beschriftung an der Brückenverbindung heißt wohl nicht ohne Grund "Processor IN/OUT" und nicht "Pre Out/ Main In".
Bei mir kam jedenfalls damals kein Signal an die separate Endstufe.
To.M
Stammgast
#7 erstellt: 03. Jun 2013, 18:46
Danke für den Hinweis.
Ich hatte angenommen, dass sobald eine Brücke gesteckt ist, es automatisch auftrennbare Vor/Endstufen sind.

Für was ist der Ausgang dann überhaupt gedacht?

Gruß,
Tom
ALUFOLIE
Inventar
#8 erstellt: 03. Jun 2013, 19:13
Laut Bedienungsanleitung, sofern ich mich noch recht erinnern kann, für den Anschluss von Effektgeräten, DSPs.
ALUFOLIE
Inventar
#9 erstellt: 03. Jun 2013, 19:55
Hab noch mal meine alten Unterlagen durchsucht und sogar noch die BDA vom Akai gefunden.
Hab mal ein Foto von besagter Stelle gemacht. Irgendwie ist das, was dort steht, doch ziemlich irritierend. Also bei mir hatte es mit der Endstufe definitiv nicht funktioniert. Und die war I.O. Hatte mir dann extra einen Vorverstärker gekauft und damit die Endstufe betrieben.
Übrigens hatte ich bei der Gelegenheit auch den umgekehrten Fall ausprobiert: Separate Vorstufe an den Akai. Auch das ohne einen Ton zu entlocken.
Wenn das für dich also wirklich wichtig für den Kauf ist, dann probiere das doch bitte vorher aus.

Akai BDA
To.M
Stammgast
#10 erstellt: 03. Jun 2013, 20:18
Hallo Marco,

ich hatte noch keinen auftrennbaren Verstärker, daher wäre es ganz nett gewesen.
Auch in Anbetracht des Lautstärke Poties.... Da ich eh nur eine Quelle habe hätte ich den Rechner direkt über Cinch anschließen können und am Rechner lauter/leiser stellen. Aber ein KO Kriterium ist das nicht.
Ich suche einfach einen günstigen Verstärker und das ist der einzige, preislich passende, der seit einer Weile bei mir in der Nähe angeboten wird (Kleinanzeigen).
Dazu kommen eben die Digital - In und wie ich dachte die auftrennbare Vor/Endstufe aber das ist nicht so wild.

Trotzdem danke für den Einwand und die Erklärung.

Gruß,
Tom
To.M
Stammgast
#11 erstellt: 12. Jun 2013, 19:31
Hallo!

An dieser Stellen noch einmal ein Danke an alle die sich an der "Beratung" beteiligt haben.
Es kam leider nicht zur Besichtigung, weil ich den Besichtigungstermin nicht wahrnehmen konnte, da ich länger gearbeitet habe.
Da sich der Verkäufer den Abend extra freigehalten hatte, war er darüber leider nicht besonders erfreut. Meine Email aus der Arbeit raus hat er auch erst später gelesen, sodass ich bei seiner, evlt. berechtigten, dennoch heftigen Reaktion nicht nach weiteren Terminen gefragt habe.

Ich habe dann doch "in den sauren Apfel gebissen" und einen Verstärker aus der Ferne gekauft. In den Kleinanzeigen war ein 2 Jahre alter Denon 710 AE, der heute angekommen ist und sich gerade eingewöhnt.

Somit ist das Thema (vorest ;)) erledigt, da ich hoffe dass der Denon die nächsten Jahre durchhält.

Gruß,
Tom

P.S. Ich weiss, dass der Akai wohl eine höhere Soundqualität hat. Dennoch hoffe ich durch den erst zwei Jahre (statt über 20, wie beim Akai) jungen Verstärker länger ohne Probleme/Reparaturen auszukommen und dass der Gute zuverlässig seinen Dienst tut. Dafür habe ich auch einiges mehr bezahlt.


[Beitrag von To.M am 12. Jun 2013, 19:59 bearbeitet]
ALUFOLIE
Inventar
#12 erstellt: 12. Jun 2013, 19:56
Och, mit dem Denon hast du auf jeden Fall auch keinen schlechten Kauf gemacht.
Ich hatte auch mal für ein paar Monate den Vorgänger 700AE.
Fand den wirklich gut für das Geld und optisch auch sehr schick. Wollte dann aber einfach noch mal etwas mehr Geld in die Hand nehmen und hatte mir dann doch einen anderen Verstärker gekauft. Aber wenn man sich im Preisbereich des Denon bewegt, ist der auf jeden Fall sein Geld wert, finde ich.
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