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Bada Strom-filter

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Beitrag
hifi*7373*
Stammgast
#1 erstellt: 21. Nov 2013, 12:45
Liebe Audio Fanatic's ,

Ich wollte Euch fragen ob Ihr die Strom filter marke BADA kennt ?
Zwei dinge kann man über die filter von BADA sofort sagen

http://www.ebay.fr/i...&hash=item35ce9bfd3b


1 : Sie sind <optisch ein Hingucker
2 : Sie sind im vergleich zu anderen sehr kosten günstig

doch das ist alles was ich weis !

Hatte sie jemand von Euch mal ausprobiert ?

Danke im voraus

Ciao

M.
TKCologne
Inventar
#2 erstellt: 21. Nov 2013, 12:54
Was soll das bringen. Kauf dir für das Geld lieber CD's. Süßte nicht, das wir in Deutschland verschmutzten Strom haben.
Tywin
Inventar
#3 erstellt: 21. Nov 2013, 13:33
Alle paar Wochen wird die nächste Sau durchs HiFi-Voodo-Wunderland getrieben um den Gläubigen ihr sauer verdientes Geld aus der Tasche zu ziehen.

Bislang fehlt mir noch ein Vaporisator, der die Luft mit besser leitenden Silberionen anreichert, um die digitale Funkübertragung mit z.B. W-Lan und BT zu entjittern ....

Kauf Dir besser eine Klangschale für einige 100 Euro (Resonator zur Verbesserung der Obertöne in deiner Raumakustik), da kannst Du im Bad die Wattestäbchen reinpacken.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 21. Nov 2013, 13:37 bearbeitet]
liesbeth
Inventar
#4 erstellt: 21. Nov 2013, 14:18
Das Ding sieht auch mal ziemlich nach Bastelbude aus. Ich hätte da immer Bedenken, dass mir mal das Haus abfackelt...
yahoohu
Inventar
#5 erstellt: 21. Nov 2013, 14:23
Moin,

die Nachfrage scheint ja da zu sein.
Er hier www.destiny-audio.com/cms3/netzleiste nimmt so was wohl nicht ins Programm
wenns keiner haben will.

sogar umgelabelt

Gruß Yahoohu
liesbeth
Inventar
#6 erstellt: 21. Nov 2013, 14:50
Die sieht immerhin ansprechend aus und der Verkaufstext ist Schwurbelfrei.

Was jemanden dazu bringt, so viel Geld für eine Steckerleiste auszugeben verstehe ich trotzdem nicht
hifi*7373*
Stammgast
#7 erstellt: 22. Nov 2013, 08:41
Hallo,

Vielen Dank fur Eure Meinungen !

Natürlich gibt es viel zu viele Fallen im Sinne von Voodoo Komponenten , ich selber habe ein par schlechte Erfahrungen im Bereich Filter und Netz leisten gemacht , doch muss man wirklich so skeptisch und radikal sein ?
Muss es gleich heißen es ist Neu und deswegen muss es auch schlecht sein, nur weil jemand nicht will oder kann ?!
Ich bin mir sicher das es zwischen den vielen Mist und Lehren Versprechungen auch einige richtig gute Sachen darunter sind .
Was den Strom Betrifft ich weiß wirklich nicht wer von Euch Heute behaupten kann eine Sauberen Strom zu haben , das kann es gar nicht geben dank Internet , Haushalts Gerate , Radio Funk Tv Satellit Antennen usw .

Ich zb. Wohne neben einer Polizei Station und ich kann euch sagen das dessen Antennen fur ziemlich viele schmutz- wellen sorgen , nicht das ich jetzt glaube das ich mit so einem Filter diese beheben kann doch helfen können ein paar Sachen sicher , so wie es die Ferrite Filtere getan haben .

Ciao
M.
Tywin
Inventar
#8 erstellt: 22. Nov 2013, 09:44
Es sind die Leute die wirklich nicht die geringste Ahnung von technischen Zusammenhängen haben, die auf Voodoo-Geschwaller reinfallen.

http://www.hifiaktiv.at/?page_id=192

http://www.elektronikinfo.de/audio/hifi.htm

Lass Dich nicht von pseudowissenschaftlichem Geschwafel irritieren, welches nur das Ziel hat, Dir das Geld für Tand aus der Tasche zu ziehen.

Kümmere Dich um deine Raumakustik, die bestmögliche Aufstellung der Lautsprecher und um die "richtigen" Lautsprecher. Das sind die Stellhebel für guten Klang wenn die Software i.O. ist.
dreamer56
Stammgast
#9 erstellt: 15. Feb 2015, 12:25
Hallo nach langer Zeit (2013) .
Bis vor kurzem hätte ich dir unbedingt Recht gegeben, mittlerweile bin ich aber durchaus der Meinung, dass in Ausnahmefällen die HF-"Verseuchung" unseres Netzstroms in Verbindung mit hochgezüchteten Verstärkern (bei mir gemessen mit meinem Audionet DNP) Probleme bereiten kann.
DNP-Schwingneigung Audionet
Diese Schwingneigung zeigt ein DNP nur in meiner Wohnung , nicht aber in Hamm im Fachgeschäft und auch nicht in Bochum bei Audionet. Ein zweites Gerät habe ich extra an beiden Orten auch gemessen: Hier zuhause schwingt er allerdings mit ca 420 kHz statt meiner 384kHz, in Hamm und Bochum auch nicht.
Messfehler ausgeschlossen, da beide Male unterschiedliche und noch berufsaktive Servicetechniker dabei waren.
Nach Netztrennung mit einem Filter der Firma Mudra-Akustik war der Spuk vorbei. Eigene Versuche vorher mit bloßem HF-Filter in der Stromzufuhr ergaben nicht nur keine Beseitigung der Hf-Schwingung sondern zusätzliche Brummprobleme. Eine Vorschaltung einer Monster-Stromleiste brachte zwar kein Brummen aber auch keine Beseitigung der Schwingneigung.

Und - das letztlich Wichtigste - die Beruhigung des DNP bringt auch eine hörbare Verbesserung.
Ich will aber gleich einschränken: Eine solche Schwingneigung hat mein "Einfachverstärker" von TEAC an derselben Steckdose NICHT und selbst dann nicht, wenn er vom Vorverstärker das 384 kHz-Signal über LINE-In bekommt - schon deshalb nicht, weil er gar nicht den Frequenzgang dafür hätte.
Die Audionetgeräte haben aber einen -3dB Frequenzgang bis 1 MHz (der DNP) und bis 300 kHz die Endstufen. Für diese Geräte macht also ein Stromfilter offenbar Sinn - für die allermeisten "normalen" HiFi-Verstärker kann ich damit KEINE Aussage treffen.
Kritiker, die sich davon selbst überzeugen wollen, können mir gerne eine PM schreiben.
Ich bitte nur um Verzicht allfälliger Hinweise, dass man 380 kHz ja gar nicht hören könne - das wird hier auch nicht behauptet. Ich kann nur sagen, dass ich hörbare Veränderungen des Verstärkers im Audio-Bereich registrieren kann und dass ohne anliegendes Signal und mit Mudra-Filter - einfach messbar - das Ruherauschen und Ruhebrummen im Oszilografen von ca 30 mVpp auf unter 4 mVpp sinkt.
Und um auch da direkt weiteren Argumenten, das wäre nicht relevant, zu begegnen: ein 4 kHz-Ton mit 20 mVpp an den Lautsprecherklemmen ist schon in guter Zimmerlautstärke hörbar .


[Beitrag von dreamer56 am 15. Feb 2015, 12:27 bearbeitet]
frank60
Inventar
#10 erstellt: 15. Feb 2015, 12:43
Daß das Stromnetz oftmals "verseucht" ist, keine Frage.

Mit solchen Voodoo Filtern linderst Du allerdings auf Deine Kosten nur die Symptome, ohne die Ursache zu beseitigen. Die heißt fast immer defektes Elektrogerät. Mikrowellen, Schaltnetzteile, Leuchtreklamen, ..., die Liste ist lang. Im täglichen Job kann ich von solchen Störungen ein Lied singen, da sie durchaus in der Lage sind, in kompletten Dörfern z.B. DSL lahmzulegen, hatten wir alles schon, auch ganze Stadtteile, in denen Fernsehen kaum noch möglich war, weder über DSL (Entertain), noch über DVB-C.
Statt da Unsummen den Voodoopriesten in den Rachen zu werfen, ist der Versorger in der Pflicht, der wiederum holt die Bundesnetzagentur hinzu, die ortet solche Störer recht schnell. 2x wird der Betreiber des defekten Gerätes darauf hingewiesen und gebeten, es außer Betrieb zu nehmen, danach wird es eingezogen und der Betreiber bekommt im Extremfall ein Verfahren.
Don_Tomaso
Inventar
#11 erstellt: 15. Feb 2015, 12:47
In deiner Argumentation ist meiner Meinung nach der Wurm drin. Du sagst ganz richtig, dass die extrem hohen Frequenzen, die dein Verstärker rüberbringt, keiner hört, und auch die Störungen bei um die 400 kHz (!!) seien außerhalb des Hörbereichs. So weit so gut. Nun ist es aber so, sagst du, dass man Störungen durch den "schmutzigen" Netzstrom trotzdem hört, vermutlich willst du auf IM-Verzerrungen hinaus. Kann schon sein. Bei "normalen" Geräten höre man nichts, nur bei den "hochgezüchteten", die du betreibst, mache es sich bemerkbar.
Genau hier setzt meine Kritik an: Warum baut Audionet nicht einfach steilflankige Filter bei, was weiss ich, 40 kHz ein, und fertig ist die Laube? Es tut mir leid, aber dein hochgezüchtetes Gerät ist in meinen Augen eine Fehlkonstruktion und die normalen Verstärker sind ordentlich aufgebaut. Für die Bewertung der Funktion eines technischen Geräts ist es nämlich imho entscheidend, dass es an seinem normalerweise als geeignet anzusehenden Aufstellungsort einwandfrei funktioniert. Und das ist im Falle eines Stereoverstärkers ein ganz normales Wohnzimmer mit Strom vom örtlichen Energieversorger.
Aus dem, was dir passiert ist, eine Berechtigung für Netzfiter abzuleiten, halte ich daher für nicht richtig. Aber das ist natürlich, wie immer, nur meine Meinung. Helau!
dreamer56
Stammgast
#12 erstellt: 15. Feb 2015, 17:29
@Frank und Don Tomaso: Beides interessante Aspekte!
Frank , du schreibst, der Versorger sei in der Pflicht. -> Werde mal einen Vorstoß in der Richtung an unseren örtlichen Energieversorger probieren, denke aber ,dass der angesichts der Vielfalt der "Störer" nichts machen kann: Da wären primär die vielen privaten Solaranlagen, die rückspeisen. Dann ganze Batterien von Natriumdampflampen mit Zündern, unsere eigenen Steuersignale aus der Home-automation oder (nicht bei mir) vielleicht die Devolo-Netzwerke usw. Du scheinst dich dabesser auszukennen - glaubst du denn, dass die auf meine eine Messung hin hier aktiv werden in der Suche ??

Und Don Tomaso , du sprichst mir absolut aus der Seele. Ich war auch schon versucht , mir einfach ein RC-Glied mit z.B. 100 kHz Grenzfrequenz zwischen Vor- und Endverstärker zu setzen. Die Firma Audionet selbst hat aber leider kein Interesse, ihre Geräte alltagstauglicher zu bekommen - ich scheine bisher der Einzige zu sein, der solche Schwingneigung bemängelt. Nach Beseitigung derselben ist aber der Klang m.E. so gut, dass ich ja in meinem anderen Threat hier versuche nachzuweisen, dass man gegenüber dieser Kombi einen "normalen aber guten" Verstärker heraushört.
Und
Genau hier setzt meine Kritik an: Warum baut Audionet nicht einfach steilflankige Filter bei, was weiss ich, 40 kHz ein, und fertig ist die Laube?

Na ja , weil ein steilflankiger Filter frequenzabhängige Phasenverschiebungen und IM-Frequenzen im Hörbereich generiert, von der wir am Lautsprecher/Frequenzweiche schon genug produzieren.
Und da kommen wir in die Grundsatzdiskussion, ob es ab einer rationalen Grenze von bestimmten Mindestwerten an TIM und Frequenzgang und Phasenverschiebung überhaupt noch hörbare Unterschiede bei Verstärkern gibt.
WENN der Audionet tatsächlich nachweisbar besser klingt, ist es immer noch sehr die Frage, ob das deshalb so ist, weil er noch so hohe Frequenzen darstellt oder weil er ohne Kondensator im Signalweg auskommt, oder sonstwas . Aber die Diskussion dieser Fragen lohnt sich erst, nachdem nachgewiesen ist, dass man seine Qualitäten wirklich heraushört . Quod erat demonstrandum .
Don_Tomaso
Inventar
#13 erstellt: 16. Feb 2015, 18:40
Nun ja, ein Verstärker muss vernünftigerweise bandbreiten-begrenzt werden, sonst schwingt er. Kann dir jeder Elektronik-Entwickler bestätigen. Und genau das passiert dir. Wenn ich ein Musiksignal bei 40 kHz begrenze, glaube ich, ehrlich gesagt, nicht an IM-Verzerrungen, die hörbar sind. Vor allem dann nicht, wenn das Signal von der bandbreiten-begrenzten CD kommt, da ist nämlich zur Unterdrückung von Spiegelfrequenzen ein steilflankiges Filter bei 22.1 kHz drinne. Das Audionet behauptet, diese gigantische Bandbreite sei notwendig, um ein Alleinstellungsmerkmal zu haben, das die gesalzenen Preise rechtfertigt, ist verständlich. Meiner Meinung nach ist es Humbug, sorry.
dreamer56
Stammgast
#14 erstellt: 25. Feb 2015, 14:45
Hallo Thomas,
ja deine Argumente sind nachvollziehbar. Nun ist die 44,1kHz Sampling rate ja nicht durch Hörexperimente sondern der Einfachheit halber durch Teilung der Videofrequenzen gesetzt worden. Musste nur mehr als das Doppelte der 20 kHz Hörgrenze sein. Und selbst zur mp3-Kompression des Fraunhoferinstituts konnte mir auf Nachfrage dort letztes Jahr nichts an Literatur zu Hörtests oder praktischer Überprüfung der Hörqualität angegeben werden. Soll heissen, die Technik der Samplingraten werden einfach ohne hörphysiologische Validierung mal verdoppelt (88,2) oder vervierfacht (196,4kHz) und keiner beweist, dass das wirklich hörbar ist.
Also kann auch keiner wissen, ob zumindest die Bandbreite im Audioverstärke bis 100 kHz eine sinnvolle Erweiterung sein kann , oder nicht.
Aller Wahrscheinlichkeit nach unsinnig scheint eine Bandbreite bis 1 MHz - aber Literatur von Tonigenieuren beschränkt sich meist auf machbare Übertragungsgrenzen, medizinisch physiologische Untersuchungen nehmen zu technischen Bandbreiten keine Stellung. Zur Hörbarkeit von Übertragungsbandbreiten jenseits 40 kHz habe ich bisher nirgendwo was gefunden. Nur umgekehrt : Dass Trompeten Frequenzen bis 70 kHz erzeugen, nicht aber was Filter mit diesen Frequenzen machen, wenn eine CD aufgenommen wird...
Wie gesagt - ich werde mal Vergleichstests zu hause durchführen, siehe mein Thread
http://www.hififorum...m_id=46&thread=39700 hier im Forum .


[Beitrag von dreamer56 am 25. Feb 2015, 14:50 bearbeitet]
Don_Tomaso
Inventar
#15 erstellt: 25. Feb 2015, 15:06
Also, wenn ich lese, was da steht, rollen sich mir die Fussnägel auf. Kein schöner Anblick. Wenn dich das alles glücklich Musik hören lässt, wünsche ich dir natürlich viel Spass.
Dadof3
Inventar
#16 erstellt: 25. Feb 2015, 19:41

dreamer56 (Beitrag #14) schrieb:
Soll heissen, die Technik der Samplingraten werden einfach ohne hörphysiologische Validierung mal verdoppelt (88,2) oder vervierfacht (196,4kHz) und keiner beweist, dass das wirklich hörbar ist.

Im Gegenteil, alle wissenschaftlichen Untersuchungen belegen, dass es keine hörbare Verbesserung mehr gibt.

Übrigens werden nicht die 44,1 kHz verdoppelt, sondern 48 kHz, auf 96 kHz, 192 kHz und sogar 384 kHz - hoppla, war das nicht die Frequenz, die oben im Audionet als Störsignal gemessen wurde?
Octaveianer
Stammgast
#17 erstellt: 26. Feb 2015, 04:44
Filter machen etwas, ob besser schlechter oder nur anders ? Ausprobieren , die "keksdose" kenn wohl fast jeder und kann ausgeliehen werden.

Ps. Hört doch mal in der Woche Nachmittags oder Samstag auf Sonntag Nacht ,so gegen 1 oder 2 Uhr , das finde ich schon spannend.

Gruß
dreamer56
Stammgast
#18 erstellt: 26. Feb 2015, 11:35

Don_Tomaso (Beitrag #15) schrieb:
Also, wenn ich lese, was da steht, rollen sich mir die Fussnägel auf. ..

Hey - ich glaube fast, da hast du mich dann falsch verstanden - "das" finde ich auch absolute Geldschneiderei.
Ich rede bei meinen Trennfiltern von echten Trenntrafos von Mudra und die auch nur, weil sie bei meinen Geräten in meinem Haus nachweislich die Schwingneigung beseitigen.
Optisch aufgehübschte Netzleisten in Kirscholz mit Fernsteuerung ist ne andere Nummer und audiologisch nicht zu begründen - ich denke da sind wir einer Meinung.
dreamer56
Stammgast
#19 erstellt: 26. Feb 2015, 11:55

Dadof3 (Beitrag #16) schrieb:
Im Gegenteil, alle wissenschaftlichen Untersuchungen belegen, dass es keine hörbare Verbesserung mehr gibt.
.. und sogar 384 kHz - hoppla, war das nicht die Frequenz, die oben im Audionet als Störsignal gemessen wurde?

Bingo - das sehe ich auch so, dass da Audionet-eigene Sampler-signale die Ursache für die Schwingneigung sind. Aber Audionet sieht das nicht als Problem, weil es offenbar nur in meinem Stromnetz auftritt.
Und zu deiner ersten Aussage: Ich kenne keine wissenschaftlichen Untersuchungen zu "hörbaren Verbesserungen" nur zu "irrelevant, übertragungstechnisch nicht realisierbar". Aber wissenschaftlich korrekt das Hörvermögen junger und tontechnisch bewanderter Erwachsener mit 192kHz-Sampling Musik getestet ? Würde mich sehr interessieren, wenn du dazu Literatur hättest.
Sowas kann man natürlich nicht testen an durchschnittlichen , randomisierten Hörern aus einer Fußgängerpassage sondern an Leuten, die z.B. Dynamikkompression von aufgeblasenen Bässen und Loudnesskorrekturen unterscheiden können.


[Beitrag von dreamer56 am 26. Feb 2015, 12:50 bearbeitet]
Dadof3
Inventar
#20 erstellt: 26. Feb 2015, 13:47
In der Tat sind wirklich wissenschaftliche Untersuchungen hierzu auffällig selten. Allein diese Tatsache lässt bereits darauf schließen, dass der Nachweis der Hörbarkeit kaum zu erbringen ist, denn sonst fänden sich sicher Geldgeber aus der Industrie.

Aber ein paar Untersuchungen, und das auch mit durchaus hörerfahrenen Probanden. So etwa die Untersuchung auf der Tonmeistertagung 1998, die selbst in 96 kHz keinen Vorteil mehr zu erkennen vermochte, oder die umfangreiche Studie der amerikanischen AES von 2007. Da wurde ein nach analog gewandeltes Highres-Signal einmal direkt an die Verstärker weitergereicht, einmal hingegen wurde es dazwischen wieder nach 44,1 kHz / 16 Bit (also Standard-CD-Qualität) digitalisiert und dann wieder analogisiert.

Das ganze mit diversen Highend-Anlagen und Hörräumen.
Man hätte meinen können, dass allein schon die zusätzliche A/D/A-Wandlung einen hörbaren Unterschied ergeben müsste, insbesondere, da diese ohne anliegendes Signal auf sehr hoher Lautstärke ein hörbares Rauschen produzierte.

Aber Pustekuchen, kein einziger Proband erreichte ein ausreichendes Konfidenzniveau. Im Schnitt über alle Probanden hinweg gab sogar knapp unter 50 % richtige Antworten (also das beim Würfeln zu erwartende Ergebnis.)

Das Fazit:

We have analyzed all of the test data by type of music and specific program; type of high-resolution technology; age of recording; and listener age, gender, experience, and hearing bandwidth. None of these variables have shown any correlation with the results, or any difference between the answers and coin-flip results.


Das liest natürlich niemand gern, der tausende von Euros für Highres-DAC ausgegeben hat - oder diese gar verkauft.
dreamer56
Stammgast
#21 erstellt: 26. Feb 2015, 16:59
Danke Dadof3 für diesen interessanten Artikel, über den ich mangels Mitgliedschaft im AES leider nur Zusammenfassungen und Ausschnitte finden konnte. In einem der Kommentare wird allerdings bemängelt, dass über das Quellmaterial keine nachprüfbaren Daten der Aufnahmetechnik vorlagen. 2007 muss es wohl auch auf SACD konventionell aufgenommenes Material gegeben haben.
Falls du den Artikel als PM schicken könntest , wäre ich dir dankbar !
Don_Tomaso
Inventar
#22 erstellt: 26. Feb 2015, 16:59

dreamer56 (Beitrag #18) schrieb:

Don_Tomaso (Beitrag #15) schrieb:
Also, wenn ich lese, was da steht, rollen sich mir die Fussnägel auf. ..

Hey - ich glaube fast, da hast du mich dann falsch verstanden - "das" finde ich auch absolute Geldschneiderei.
Ich rede bei meinen Trennfiltern von echten Trenntrafos von Mudra und die auch nur, weil sie bei meinen Geräten in meinem Haus nachweislich die Schwingneigung beseitigen.
Optisch aufgehübschte Netzleisten in Kirscholz mit Fernsteuerung ist ne andere Nummer und audiologisch nicht zu begründen - ich denke da sind wir einer Meinung.

Alles klar.
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