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Studio Monitore um 500€

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Autor
Beitrag
acidrocker
Neuling
#1 erstellt: 20. Okt 2004, 09:26
Hi,

ich bin zur Zeit auf der Suche nach Studio Monitoren für mein Homestudio. Mein preislimit liegt so um die 500€. Ich wollte eigentlich Boxen von Genelec kaufen. Doch die sind mir zu teuer. Ein Kollge hat mir zum Produzieren das Syrincs M3 220 System empfohlen!? desweiteren hab ich gelesen, dass die behringer truth 2031A nachbau der Genelecs sind. Kennt jemand die Syrincs bzw. Behringer und kann mir evtl. bei meiner Entscheidung helfen??? Wie sind die Behringer im Bassbereich? Denn die sind ja ohne sub??? Also Syrincs M3 220 oder Behringer Truth M3 220?
Leisehöhrer
Inventar
#2 erstellt: 20. Okt 2004, 16:57
Hallo acidrocker,

benutze doch mal die Suchfunktion. Da gibt es schon einiges über die beiden Möglichkeiten zu lesen.
Über beide wurde sehr positiv berichtet.

Gruss

leisehörer
ntfs
Stammgast
#3 erstellt: 20. Okt 2004, 21:48
Moin Moin,
beide sind nicht schlecht.
Aber ich vermisse eigentlich bei den Syrincs M3-220
die Räumlichkeit und m.E. nach sind sie aufgrund des
doch sehr kleinen Gehäuses im Mittelonbereich trotz
2 Mitteltönern nicht sehr präsent.
Zudem sind, meine ich, die Syrincs Nahfeldmonitore,
die Behringer aber auf jeden Fall Midrangemonitore.
Aus meiner Sicht wären die Behringer Truth 2031A
die bessere Wahl. Bitte nicht die 2030A nehmen, die
geht nur bis 75Hz runter, die 2031A bis 50Hz.
Mit fehlendem Bassbereich wird es kaum Probleme geben
denn Aktivboxen hören sich subjektiv tiefer an.

Mit freundlichen Grüßen


[Beitrag von ntfs am 20. Okt 2004, 21:54 bearbeitet]
th_viper
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 21. Okt 2004, 07:45
Hallo!

ntfs schrieb:
...Bitte nicht die 2030A nehmen, die
geht nur bis 75Hz runter, die 2031A bis 50Hz.
Mit fehlendem Bassbereich wird es kaum Probleme geben
denn Aktivboxen hören sich subjektiv tiefer an.


Die kleinen 2030A gehen auch bis 50 Hz runter. f3 dürfte sogar noch tiefer liegen (da sagt die homepage leider nichts aus, bei den 2031 ist f3 unter 40 Hz).
@ ntfs
Wahrscheinl. beziehst Du Dich auf die Info von Thomann. Die ist leider falsch. Die 75 Hz stimmen eher für die passive Version.

Was ich nicht verstehe, warum sollen sich Aktivboxen subjektiv tiefer anhören?
ntfs
Stammgast
#5 erstellt: 21. Okt 2004, 08:18
Moin Moin,

@th_viper: hast Recht, die Quelle ist Thomann.
hab gerade bei Behringer nachgeschaut, auch die "Kleinen"
gehen bis 50Hz runter.
Warum sich Aktive tiefer anhören kann ich Dir leider
nicht sagen, ist aber so. Kann es mir eigentlich nur
so erklären das durch die eingebauten Endstufen evtl.
der Vorteil einer erhöhten Dynamik gegenüber passiven
LS gegeben ist, was sich aber eigentlich nicht auf den
Frequenzgang auswirken sollte.
Andere Möglichkeit wäre das ein Aktiver durch die
integrierte Elektronik einfach kontrollierter
spielt als ein Passiver was sich subjektiv klarer
anhört.
Wenn bei einem Studiomonitor steht "Frequenzgang bis
50Hz" dann geht er auch nicht weiter runter, aber
bis zu den 50Hz geht er runter, der Rest darunter wird
halt nicht an die Chassis weitergegeben, was bei einem
Passiven durchaus der Fall sein kann, was wiederum
(Passiv) zu einem verstärkt schwammigen Bass führt,
sobald er in diesen Bereich kommt.
Diese klare Abgrenzung sowohl nach oben hin als auch nach
unten ist m.E. nach ja einer der entscheidenden Vorteile
von aktiven Studiomonitoren.

Mit freundlichen Grüßen
Möllie
Stammgast
#6 erstellt: 21. Okt 2004, 08:45

@th_viper: hast Recht, die Quelle ist Thomann.
hab gerade bei Behringer nachgeschaut, auch die "Kleinen"
gehen bis 50Hz runter.


Hallo,

die Frequenzschriebe von Behringer sind schon ein wenig "geschönt" und daher nicht gerade aussagekräftig! Daß die 2030 linear bis 50 Hz geht halte ich kaum für möglich!

Ich kam mal in Genuß ein paar Frequenzschriebe aus einem Studiomagazin von den 2031 in der Hand zu halten. Im großen u. ganzen sahen die Meßwerte recht gut aus. Soweit ich mich erinnern konnte gingen die 2031 max. bis 60 Hz! (linear)

Ich selbst besitze die 2031 und kann nur positiv über sie berichten! In dieser Preisklasse dürfte es wohl kaum etwas besseres geben.....

Gruß Möllie
Tantris
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 21. Okt 2004, 08:55
Hallo,

die prinzipiellen Empfehlungen Syrincs und Behringer kann ich in diesem Preisbereich unterstützen, allerdings gibt es mittlerweile eine Reihe von Konkurrenzprodukten, die ich noch nicht gehört habe. Die Entscheidung sollte vom Einsatzzweck abhängen, da es sich um grundverschiedene Konzepte handelt.

Die Syrincs M3 machen als absolute Nahfeldspeaker am meisten Sinn, bei Hörabständen von 0,5...1,5m sind sie empfehlenswert. Darüber treten die zu breite Abstrahlung, der unausgeglichene Diffusfeldfrequenzgang etc. zu deutlich in Erscheinung. Kleinere Abstriche sollte man im Tiefbaß machen, der zwar laut und unverzerrt geht, aber etwas "Präzision" vermissen läßt. Als kleine Tipps kann ich sagen, daß die winkelmäßige Anpassung der Satelliten auf Ohrhöhe immens wichtig ist (vertikaler Sweet-Spot sehr gering!) und sich ein experimentieren mit der Subaufstellung lohnt, sonst dröhnt es.

Die Behringer sind vom Konzept her klassische Mid-Field-Monitore für Hörabstände von 1,5...2,5m. Geht man näher ran, fällt das Klangbild vertikal auseinander. Dafür gibt es auch bei Hörabständen um 2,5m noch eine ordentliche Abbildung dank der definierten Richtcharakteristik.

Gruß, T.
th_viper
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 21. Okt 2004, 10:34

... die Frequenzschriebe von Behringer sind schon ein wenig "geschönt" und daher nicht gerade aussagekräftig! Daß die 2030 linear bis 50 Hz geht halte ich kaum für möglich!...


Ich kann mir das nur sehr schwer vorstellen. Bei den Lautsprechern wird ja ein Messprotokoll im Freifeld mitgeliefert. Damit ist diese Eigenschaft ja auch zugesichert. Rein rechtlich könnte sich das Unternehmen eine solche Vorgehensweise nicht leisten, da ja alle Käufer entsprechende Ansprüche gelten machen könnten. Von einer Strafanzeige wegen Betrug mal ganz abgesehen.

50 Hz bei den kleinen 2030A halte ich absolut für möglich, da die aktive Entzerrung einiges möglich macht. Die passive Variante (75 Hz) zeigts imo recht deutl. unter der Annahme, dass hier die gleichen Treiber eingebaut sind.

Aber das ist alles nur IMO und ich bezweifle nicht, dass Du das mit "linear bis 60 Hz" gelesen hast.





Wenn bei einem Studiomonitor steht "Frequenzgang bis
50Hz" dann geht er auch nicht weiter runter, aber
bis zu den 50Hz geht er runter, der Rest darunter wird
halt nicht an die Chassis weitergegeben, was bei einem
Passiven durchaus der Fall sein kann, was wiederum
(Passiv) zu einem verstärkt schwammigen Bass führt,
sobald er in diesen Bereich kommt.


Egal ob aktiv oder passiv, der Lautsprecher gibt auch unterhalb des genannten Frequenzspektrums Töne wieder. Wieviel Pegel hängt von der Flankensteilheit des Filters ab.

Interessant ist aber bei der Angabe des Frequenzbereiches auch die Pegeldifferenz. Ultra-linear Frequenzgang von 50 Hz - 21 kHz sagt halt noch nicht aus, wo der -3dB-Punkt liegt, der ja meist zum Vergleich genommen wird.
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