Sie sind bereits Community-Mitglied? Dann loggen Sie sich hier ein!

Auto-Login
Passwort vergessen?


Üble Erfahrungen mit Vincent SV 236 MK und Sintron

+A -A
Autor
Beitrag
surferjoe
Neuling
#1 erstellt: 04. Okt 2014, 05:37
Liebe Vincent-Freunde,

bin aufgrund der Beiträge in diesem Forum vor Jahren zu Vincent bekehrt worden. Heute – fast fünf Jahre später – bin ich um eine Vielzahl von Erfahrungen mit Vincent, dem deutschen Distributor Sintron und einem alteingesessenen Hifi-Händler in Oberhausen reicher und möchte euch daran teilhaben lassen. Vielleicht kann ich auf diesem Wege ja den einen oder anderen vor ähnlich negativen Erfahrungen bewahren.

Die Geschichte der Reihe nach.

Ende 2009 war ich auf der Suche nach einem neuen Verstärker als Ersatz für meinen damals über 30 Jahre alten Kenwood KA 9100 aus dem Jahr 1978, der übrigens als Zweitgerät in einem anderen Zimmer noch schön brav weiterläuft. Verfüge über gleichalte Lautsprecher Tannoy Arden. Schon 1978 hatte mir der Händer gesagt, die könne man gut mit einem Röhrenverstärker betreiben, aber der Geldbeutel ….

Nun ist der Vincent zwar kein „richtiger“ Röhrenverstärker aber die Hörprobe und der Preis hatten mich überzeugt. Habe mich also für einen SV 236 MK entschieden.

Zwar gab es schon damals Warnungen im Netz über auffälliges Rauschen. Dazu hat mich der Hifi-Händler meines Vertrauens aber beruhigt mit der Erklärung, dass Vincent (wie bekannt) in China produzieren lasse, aber nur Geräte, die eine anspruchsvolle Endkontrolle überstehen, zum Verkauf in die Hifi-Studios kommen. Nur die durchgefallenen Geräte würden als B-Ware unter anderem Namen als „baugleich“ über das Internet verramscht und da würden dann halt viele rauschen. Damals war ich gutgläubig, aus heutiger Sicht ein Fehler. Denn wie ging es danach weiter.

Nach nur vier Monaten Betrieb fiel der rechte Kanal des SV 236 MK schlicht aus – kein Ton mehr. Hab ihn zum Händler gebracht, der erzählte was von Kontaktproblemen an einer Röhre und hat diese ausgetauscht.

Danach im Laufe der folgenden Monate wurde das Grundrauschen des Geräts zunehmend lauter und war schließlich auf der Hörposition deutlich und störend wahrnehmbar. Habe wieder mit dem Händler Kontakt aufgenommen. Der versuchte zuerst mühsam, mir Fehlerquellen an meinen anderen Geräten einzureden, faselte was von „Lautsprecher mit Höchstwirkungsgrad“ (er meinte meine Tannoy) und hat nach heftigem Drängen das Gerät zum Service zu Sintron geschickt. Dort wurden die Röhren – ganz großzügig „auf Kulanz, obwohl man dazu ja gar nicht verpflichtet wäre“ (12 Monate nach Kauf übrigens) – ausgetauscht. Das Gerät war anschließend wieder in Ordnung.

Nur ist das Rauschen im Laufe der folgenden Monate wiederum nach und nach lauter geworden. Da ich in der Zeit beruflich stark eingespannt war, habe ich versucht, es zu ignorieren (aus heutiger Sicht ein Fehler – hätte mich viel früher erneut beschweren sollen), bis etwa Mitte 2013 (also nach weiteren 18 Monaten) meine Frau sich beklagte (!), dass der Verstärker so stark rauscht. Wieder Kontakt zum Händler und zu Sintron aufgenommen. Die haben mich zum Kauf von handselektierten, rauscharmen Röhren überredet „und Ihr Problem sollte für sehr lange Zeit gelöst sein“.

War es aber nicht. Im Mai 2014, etwa 8 Monate nach Einbau der teuren Röhren, trat schlagartig ein pratzelndes, reißendes Geräusch im linken Kanal auf. Da ist mir der Geduldsfaden gerissen und ich habe um Austausch des Geräts gebeten. Aber natürlich wollte Sintron noch einen Reparaturversuch unternehmen. Also das Gerät wieder eingeschickt. Lief dort angeblich zwei Wochen im Dauerbetrieb, ohne dass ein Fehler aufgetreten ist! Ich konnte es nicht glauben. Habe es zurückbekommen, angeschlossen: der Fehler war sofort und eindeutig auf dem linken Kanal noch immer da. Ich schaue in den von Sintron erstellten und beigelegten Reparaturauftrag, da steht als Fehlerbeschreibung: „Rauschen auf dem rechten Kanal“, obwohl ich in meinem Begleitschreiben auf einen Fehler im linken Kanal hingewiesen hatte! Habe bei Sintron nachgefragt, von dort wurde behauptet, man hätte „natürlich“ beide Kanäle geprüft.

Ich war natürlich stinksauer. Danach gab es aber nur noch Scharmützel. Sintron bot mir an, gegen einen Aufschlag von 800 EUR den Nachfolger SV 237 zu liefern. Das habe ich nach all den schlechten Erfahrungen abgelehnt. Was würde – zum Vergleich – ein Autokäufer sagen, wenn sein Neuwagen nach einem Jahr kaputt geht und der Hersteller ihm anbietet, gegen eine Zuzahlung in Höhe des halben Neupreises das Nachfolgemodell zu liefern?

Interessant übrigens folgendes Zitat aus einer Mail von Sintron: „Der SV-236 und MK hat bekanntlich ein höheres Grundrauschen (dies ist Baubedingt und wurde in der aktuellen Version SV-237 durch eine komplett neue Vorstufenversion eliminiert > den SV-237 haben wir Ihnen gegen Aufpreis angeboten)“. Finde ich sehr aufschlussreich. Damit gibt Sintron ja eindeutig zu, dass nicht nur die B-Ware rauscht, sondern auch die eigenen, teuer selektierten Geräte. Die haben also über Jahre wissentlich Schrott verkauft! Sehr bemerkenswert.

Noch drei Schmankerl als Nachtrag.

Ich bin erst später darauf gekommen, mit meinen eigenen, sehr bescheidenen Möglichkeiten selber nach dem Fehler zu suchen. Habe dazu den Vincent mit der Soundkarte meines PC verbunden und das Rauschen mittels Audacity aufgenommen. Der Vincent hat einen Vorverstärker-Ausgang. Interessant ist, dass das Pratzeln / Reißen im linken Kanal gar nicht vom Vorverstärker kommt! Wenn ich aber die Soundkarte an die LS-Ausgänge anschließe, ist es in Audacity deutlich zu sehen. Es kommt also aus der Endstufe. Auf diesen Hinweis hat Sintron nicht mehr reagiert.

Mein angesehener Oberhausener Hifi-Händler übrigens hat mir auf dem Höhepunkt meines Ärgers allen Ernstes empfohlen, mal über den Kauf neuer Lautsprecher mit geringerem Wirkungsgrad nachzudenken. Kein Kommentar!

Und schließlich, als ich dem Sintron-Service angekündigt habe, diese ganze Leidensgeschichte im Internet zu veröffentlichen, wenn man mir keinen akzeptablen Vergleich anbietet, kam folgendes vom Geschäftsführer persönlich: „Wir haben Ihre Drohung zu Kenntnis genommen und diese jetzt unserer Rechtsabteilung zur Prüfung übergeben. Nichts desto trotz möchte ich Sie, wie schon Herr […] zuvor, darauf hinweisen, dass Sie eine Rückabwicklung oder eine Wandlung des Gerätes über Ihren Händler abwickeln müssen. Rechtlich haben Sie mit ihm einen Kaufvertrag und nicht mit uns.“ Schon klar. Rechtlich. Natürlich. Das ist doch mal echt kundenfreundlich. Der Händler hat es übrigens nicht für nötig befunden, sich überhaupt noch einmal zu melden.

So, das war eine lange Story. Drei Monate habe ich mich abkühlen lassen, aber jetzt wollte ich es doch einmal loswerden. Habe also nun einen defekten Vincent SV 236 MK zu Hause, der im linken Kanal Geräusche produziert, die nichts mit Hifi zu tun haben. Ich ärgere mich, nicht schon rechtzeitig rechtliche Schritte unternommen zu haben. Formalrechtlich war jetzt nichts mehr zu machen.

Von einem seriösen Hersteller oder Hifi-Händler hätte ich allerdings ein völlig anderes Verhalten erwartet! Alle Zitate von Sintron kann ich übrigens durch meinen Mailverkehr belegen. Zieht selber eure Lehren!

surferjoe
K._K._Lacke
Inventar
#2 erstellt: 04. Okt 2014, 06:39
Hi,

Eine Frage: ist dein Verstärker ein Hybrid? Besteht die Endstufe aus Transistoren?
Dadof3
Inventar
#3 erstellt: 04. Okt 2014, 07:01
Schon übel, welchen "Service" man bei einem so teuren Produkt erleben muss.

Röhrenverstärker sind ja sowieso nichts für mich, aber um den Händler, der ja durchaus in meiner Nähe liegt, werde ich in Zukunft wohl einen Bogen machen.

Danke für den ausführlichen Bericht!
K._K._Lacke
Inventar
#4 erstellt: 04. Okt 2014, 07:32
Naja, rein rechtlich gesehen muß der Kunde ein bis zwei "Nachbesserungsversuche" akzeptieren, selbst wenn das Gerät erst einen Tag im Betrieb ist!

Wenn es dann schon ein Jahr im Betrieb ist, ist es umso unwahrscheinlicher das man da noch eine/n Umtausch/Wandelung erwarten kann.

Zurück zum Verstärker: ein starkes Grundrauschen in einer "Transistor" Endstufe ist doch eher ungewöhnlich! Da ist bestimmt etwas anderes defekt.
surferjoe
Neuling
#5 erstellt: 04. Okt 2014, 17:54
@warbabe: Ja, Verstärker ist Hybrid, aber das aktuelle Problem ist nicht das Grundrauschen, sondern ein Geräusch, das ich mit "Reißen" bezeichnen würde - wie wenn man ein Blatt Papier langsam durchreißt. Der Techniker von Sintron meinte, "Pratzeln" wäre der richtige Begriff. Insofern hast du wohl recht: da ist jetzt was anderes defekt.
*speci*
Neuling
#6 erstellt: 10. Okt 2014, 12:04
Die Aussage "Die haben also über Jahre wissentlich Schrott verkauft! " halte ich für recht und rechtlich bedenklich.
Und wer vom Hersteller ein wie oben ausgeführtes Schreiben erhält und vom Händler dann gar nichts mehr hört, sollte sich vielleicht auch die Frage stellen ob er da nicht im falschen Ton in den Wald gerufen hat.

Ich habe seit Jahren einen SV-236MK. Ein leichtes Grundrauschen ist da, aber nur etwa 10cm direkt vor dem Hochtöner hörbar. Wenn Musik läuft ist das Rauschen gar nicht mehr zu vernehmen. Mich hat es nie wirklich gestört, weil ich nicht direkt vor den Boxen sitze und wenn dann läuft Musik. Dies ist aber alles auch schon recht breit in den verschiedenen Foren besprochen worden, sollte also bekannt sein. Nach 3 oder 4 Jahren war bei mir das Rauschen auch etwas stärker geworden, ein Satz neuer Röhren hat das aber behoben.

Technische Probleme hatte ich nie mit dem Gerät. Dass es "baugleiche B-Geräte" gibt oder gab die im Internet verramscht werden glaube ich nicht.
Ich hatte damals vor dem Kauf viel recherchiert und auch Kontakt zum einen oder anderen Händler, aber diese Info wäre mir neu.

PS: Nach fast 5 Jahren -selbst wenn das Gerät Probleme macht oder schon länger gemacht hat- kann man sicher bei keinem Händler oder Hersteller der Welt mit einen Austausch rechnen. Das Angebot gegen Aufzahlung einen SV237 zu nehmen hätte ich wahr genommen, das ist nach so langer Zeit durchaus ein Zeichen des Entgegenkommens. Ich habe leider noch nicht die Möglichkeit gehabt den SV237 zu hören aber die Tests sprechen für das Gerät.
ATC
Inventar
#7 erstellt: 10. Okt 2014, 16:10
Moin speci,

ich hab zu der Thematik eigentlich keine eigene Meinung,
ganz einfach aus dem Grund weil ich den ganzen Ablauf dieser Geschichte nicht kenne, auch nicht von zwei Seiten,
deshalb bleib ich da stumm.

Du hast dich extra für diesen Post hier angemeldet,
liest sich, nicht böse gemeint,
einfach wie ein Beitrag eines Fanboys.

Was ich aber sagen kann, wenn ich negative Erfahrungen wie anscheinend vom TE hier erlebt gemacht hätte,
dann würde ich auch sicher nicht upgraden und beim selben Hersteller bleiben wollen.

Gruß
surferjoe
Neuling
#8 erstellt: 22. Okt 2014, 16:58
Zwei - wenn auch späte - Antworten an Speci.

Die Aussage "Die haben also über Jahre wissentlich Schrott verkauft! " ist sicher emotional geprägt und umgangssprachlich verkürzt. Wenn sie rechtlich bedenklich sein sollte, will ich gerne versuchen, sie soweit wie möglich zu objektivieren. Ich würde es dann etwa so ausdrücken: der Hersteller hat in einer E-Mail an mich durch seinen technischen Service zugegeben, dass die Verstärker SV-236 und MK über ein höheres, baubedingtes Grundrauschen verfügen, das erst in der neuen Version SV-237 durch eine komplett neue Vorstufenversion eliminiert wurde. Ich bin selber kein Fachmann, habe aber auf vielen Webseiten zum Thema "Rauschen von Röhrenverstärkern" die Einschätzung gefunden, dass ein richtig (!) ausgelegter Röhrenverstärker nicht rauscht. Fazit: Vincent hat die Geräte SV-236 und MK über Jahre mit einer "falsch" ausgelegten Schaltung als High-End-Geräte zu stattlichen Preisen an dumme Käufer wie mich verkauft. Immer noch rechtlich bedenklich?

Dann: Wie Vertrauen-erweckend ist ein Hersteller, dessen technischer Service aufgrund der Fehlerbeschreibung "Rauschen im linken Kanal" wochenlang den rechten Kanal abhört und dann das Gerät unrepariert mit dem Hinweis "Fehler nicht nachvollziehbar" zurückschickt?

Dann: "Nach fast 5 Jahren -selbst wenn das Gerät Probleme macht oder schon länger gemacht hat- kann man sicher bei keinem Händler oder Hersteller der Welt mit einen Austausch rechnen." Dazu möchte ich noch einmal darauf hinweisen (siehe meine ausführliche Beschreibung), dass ich Defekte an dem Gerät nicht erst nach 5 Jahren moniert habe, sondern 4 Monate nach Kauf, 12 Monate nach Kauf, dann erneut 30 Monate später (die 18 im Original-Beitrag war falsch gezählt, hatte ein Jahr übersprungen) und danach wieder nur 8 Monate später - also insgesamt vier Mal in 4 1/2 Jahren. Bei einem Gerät, das als High-End verkauft wird. Da hätte ich schon mehr Entgegenkommen erwartet.

Will dazu gerne nochmal das Auto-Beispiel etwas aufbohren. Also Annahme: Lebensdauer eines guten Hifi-Verstärkers 40 Jahre (meine eigene Erfahrung); Lebensdauer eines Autos (hängt natürlich stark von der km-Leistung ab) - sagen wir 15 Jahre. Jetzt rechne ich also meine Vincent-Erfahrungen auf den Autokauf um.

Kaufe mir also ein Oberklasse Auto. Nach zwei Monaten muss ich in die Werkstatt, weil er nur noch auf zwei Zylindern läuft. Wird repariert. Nach 5 Monaten ab Kauf muss ich in die Werkstatt, weil die Bremsen schleifen (oder was auch immer). Irgendwas wird ausgetauscht. Nach wenigen Monaten ist das Geräusch wieder da, ich versuche es zu ignorieren, gehe aber nach 20 Monaten (ab Kauf) erneut genervt in die Werkstatt - wo man gegen Aufpreis höherwertige Teile einbaut und mir verspricht, nun hätte ich lange Zeit Ruhe. Und dann: nur 3 Monate später, also insgesamt knapp 2 Jahre nach Kauf, fängt der Auspuff an zu klappern.

Ich beschwere mich lautstark. Die Werkstatt prüft wochenlang den Reifendruck - obwohl ich gesagt habe, dass der Auspuff klappert - und gibt mir den Wagen dann mit dem Hinweis zurück, ein Fehler sei nicht zu finden. Der Händler empfiehlt mir, doch vielleicht lieber einen kleineren Motor einzubauen, der würde den Auspuff nicht so belasten, so dass er nicht mehr klappert.

Und dann soll mir nicht der Kragen platzen? Da habe ich dann im "falschen Ton in den Wald gerufen"?

Bitte lieber nochmal nachdenken vor dem Schreiben!

surferjoe
Dadof3
Inventar
#9 erstellt: 22. Okt 2014, 17:27
Zur Frage der rechtlichen Zulässigkeit der Aussage: Da muss man sich keine Gedanken machen, solange man nicht falsche Tatsachen behauptet. Siehe zum Beispiel § 193 StGB. Die Aussage "Die haben jahrelang Schrott verkauft." ist von der Meinungsfreiheit problemlos gedeckt.
*speci*
Neuling
#10 erstellt: 30. Okt 2014, 10:43
Nochmal nachdenken vor dem Schreiben ?
ICH ?
Vergleiche ICH Autos mit Hifi-Geräten ?
Schreibe ICH einem Verstärker heutzutage eine Lebendsauer von 40 (!) Jahren zu ?
Und noch viel schlimmer: Lehne ich ICH o.g. Angebot ab ?
Hier mal zum Nachrechnen (oder Nachdenken), ist ja nicht Jedermanns Stärke:
5 Jahre alter Verstärker, Zeitwert um die 700-800 Euro (vgl. ebay etc.), defekt natürlich wesentlich weniger.
Verstärker kann gegen Aufpreis von 800 Euro gegen ein neues Gerät im Wert von 1900 Euro eingetauscht werden.
Hat man kein Vertrauen in die Marke, dann verkauft man das Gerät halt: bringt vielleicht um die 1700 oder 1800 Euro.
Also eine Differenz von rund 1000 Euro, deutlich mehr also als der gegenwärtige Wert des alten Gerätes....
Und sich dann beschweren über mangelndes Entgegenkommen ???

PS: Nein,ich bin kein Fanboy. Aber, und nur deshalb melde ich mich hier zu Wort, ich komme aus dem Vertrieb -wenn auch nicht aus der Unterhaltungsgerätebranche - und ich kenne die Art Kunden, die Händler und Vetrieb mit Internet drohen und sich danach tatsächlich noch über mangelnde Kundenfreundlichkeit zu beschweren trauen...

Da können einem alle Beteiligten eigentlich nur leid tun, wenn auch aus verschiedenen Gründen.
ATC
Inventar
#11 erstellt: 30. Okt 2014, 12:21
Wie bist du denn auf diesen Thread gekommen?

Liest du einfach in verschiedenen Foren und just wenn dir ein Beitrag nicht passt meldest du dich an und schreibst sonst nichts?
Also nur zu dem Zweck angemeldet?

Spanisch.....
surferjoe
Neuling
#12 erstellt: 16. Nov 2014, 21:31
Ach ja, Speci, ich weiß, ich bin anspruchsvoll und naiv:

Ich erwarte tatsächlich, dass ein aktueller High-End-Verstärker länger als 5 Jahre funktioniert.

Ich erwarte, dass er vom Hersteller fachkundig repariert wird, falls mal ein Defekt auftritt.

Ich erwarte, dass ich ein Ersatzgerät angeboten bekomme, wenn sich immer mehr der Verdacht aufdrängt, dass ich ein Montagsgerät gekauft habe.

Ich erwarte, dass mir ein Hifi-Händler nicht mit der dämlichen Idee kommt, ich solle meine Boxen austauschen, wenn der von ihm verkaufte Verstärker nach wenigen Monaten anfängt zu rauschen.

Und die Moral von der Geschicht: wenn du sowas willst, kaufe lieber bei Vincent nicht. :-)))


@meridianfan01: Vermute ich kenn den Typ. Kann eigentlich nur der Mensch sein, der mir die Kiste verkauft hat. Der ist im Hauptjob tatsächlich nicht in der Unterhaltungsgerätebranche ...
Feathead
Stammgast
#13 erstellt: 09. Dez 2015, 23:05
Ich kann die negativen Erfahrungen mit Sintron nicht bestätigen! Mein SV-233 hatte nach ca. 10 Jahren einen Ausfall (ein Kanal leiser) und das wurde nicht nur instand gesetzt, sondern auch ohne Berechnung viele Lötstellen nachgelötet (das Gerät wird ja sehr heiß im Class A Betrieb). Die Rechnung war mehr als fair. Ich kann den Groll des TE nachvollziehen, aber ich habe eben gute Erfahrungen gemacht.
Suche:
Das könnte Dich auch interessieren:
Vincent SV-236 vs. Luxman C-383/M-383
lennart am 13.02.2005  –  Letzte Antwort am 25.02.2005  –  4 Beiträge
Canton Ergo 611 DC + Vincent SV-236
puma77 am 13.08.2007  –  Letzte Antwort am 13.08.2007  –  7 Beiträge
Vincent 226 MK oder 236 MK
austrianbear am 29.11.2009  –  Letzte Antwort am 29.11.2009  –  13 Beiträge
Vincent SV 236 oder doch was anderes
Pelefuxx am 11.04.2016  –  Letzte Antwort am 23.04.2016  –  16 Beiträge
Vincent SV 236 VS Yamaha Kombi
hififreak1204 am 07.10.2004  –  Letzte Antwort am 08.10.2004  –  3 Beiträge
VINCENT SV 236??
davenrk am 09.02.2004  –  Letzte Antwort am 10.02.2004  –  8 Beiträge
Vincent SV-226 Mk oder SV-226 Mk 2 ?
deeage am 26.11.2007  –  Letzte Antwort am 26.11.2007  –  2 Beiträge
ShengYa(Vincent) A10 - Import ???? (Erfahrungen)
mcrob am 05.04.2004  –  Letzte Antwort am 31.05.2004  –  80 Beiträge
vincent sv-233
stoneeh am 28.10.2007  –  Letzte Antwort am 28.10.2007  –  3 Beiträge
Was haltet ihr vom Vincent SV-236 ?
Boxtrot am 10.01.2004  –  Letzte Antwort am 21.01.2004  –  22 Beiträge

Anzeige

Aktuelle Aktion

Hersteller in diesem Thread Widget schließen

  • Vincent

Forumsstatistik Widget schließen

  • Registrierte Mitglieder806.995 ( Heute: 8 )
  • Neuestes Mitgliedhar5880
  • Gesamtzahl an Themen1.345.195
  • Gesamtzahl an Beiträgen17.660.784