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Alu Membran Subwoofer

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Autor
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thowesgue
Stammgast
#1 erstellt: 31. Mrz 2015, 11:00
Hallo zusammen,

ich habe heute mal eine sehr spezielle Frage, ich suche einen Subwoofer, er muss folgende Eigenschaften erfüllen:
- Aluminium Membran
- Hohe Sinusbelastbarkeit (am besten 500W aufwärts)
- Muss eine Frequenz von 50Hz spielen können
- Größe ca. 8", auch etwas größer Möglich.
- 4 Ohm Impedanz

Wenn noch zusätzlich möglich:
- Hoher Wirkungsgrad
- Absolut Untötbar (Austausch dauert ca. 5-6 Stunden und ist mit hohen Kosten verbunden)

Völlig irrelevant sind:
- Klang
- Preis

Das Teil muss exakt eine einzige Frequenz spielen, und das mit maximal Möglichem Pegel, absolutes muss ist die Alu Membran. Alles andere ist absolut Wurscht.

Ich weiß, das ist eine sehr spezielle Frage, ich weiß nichtmal, ob so ein Teil existiert. Ich habe jetzt schon längere Zeit gesucht und absolut nichts gefunden, außer einen Visaton, mit der falschen Impedanz und etwas zu wenig Belastbarkeit:

Visaton Al 200

Wenn noch jemand einen Tipp hat wäre ich sehr dankbar, und wenn es auch der Hinweis ist, das so etwas nicht existiert.

mfg
Thomas


Edit: Ich habe keine Ahnung in welches Unterforum das am besten passt... Habe jetzt mal Stereo genommen, sollte eine andere Rubrik besser passen, bitte ich um Verzeihung


[Beitrag von thowesgue am 31. Mrz 2015, 11:02 bearbeitet]
padua-fan
Inventar
#2 erstellt: 31. Mrz 2015, 13:31
da bin ich ja schon neugierig... was zur hoelle ist der anwendungszweck?
zuglufttier
Inventar
#3 erstellt: 31. Mrz 2015, 13:50
Ich hab den Aurasound NS12-794-A4, der bietet das gewünschte, wobei ich nicht weiß wie extrem die Belastung bei dir sein soll...

Ich denke, wenn er nur bis 50Hz spielen soll und dabei nach unten und oben begrenzt wird, kommt da schon was raus. Hier ein paar technische Daten: http://www.ari-web.com/aurasound/pdf/NS12-794-4A.pdf

Und warum soll die Membran aus Alu sein?

Edit: Ich denke aber, dass du besser im PA-Bereich aufgehoben bist, siehe hier z. B.: http://www.thomann.de/de/precision_devices_pd156_lautsprecher.htm

Ruf doch einfach mal bei Thomann an und frag, ob sie sowas haben. Alu ist halt nicht bei den günstigen Dingern...


[Beitrag von zuglufttier am 31. Mrz 2015, 13:56 bearbeitet]
thowesgue
Stammgast
#4 erstellt: 31. Mrz 2015, 15:36
Ich kann und darf nichts genaueres zum Anwendungszweck sagen... Aber im großen und ganzen werden Ventile vermessen, die schnellen Druckschwankungen ausgesetzt sind (ca. 50Hz) und die Luft enthält Ölstaub, welcher Papiermembran innerhalb weniger Stunden auflösen würde...Der Hub des Subs erzeugt die Drücke. Darum die Hohe Leistung (größere Druckschwankungen) Alumembran weil die das Überlebt, die feste Frequenz, usw.

Gefütter wird das Ding mit einem reinen Sinussignal..

Vielen Dank für die Hinweise, ich werde mir das in Ruhe ansehen.
RocknRollCowboy
Inventar
#5 erstellt: 31. Mrz 2015, 15:41

und die Luft enthält Ölstaub, welcher Papiermembran innerhalb weniger Stunden auflösen würde

Da ist natürlich eine Alumembrn im Vorteil.
Aber wie sieht´s mit der Gummisicke aus? Hält die das aus?

Gruß
Georg
thowesgue
Stammgast
#6 erstellt: 31. Mrz 2015, 15:49
Eigentlich ganz gut, erstaunlicherweise....Hat mich auch gewundert, aber die Gummisicke war bis jetzt nicht das Problem.... Eher abrauchende Spulen, weil der Verstärker ins Klipping kam, oder ne durchgeschossene Membran wegen zu viel Druck....
Böötman
Inventar
#7 erstellt: 31. Mrz 2015, 15:56
Der hat zwar keine Alumembran aber aus Papier ist sie nicht. Erfahrungsgemäß ist MTX bei der Leistungsangabe sehr vorsichtig. Je nach Gehäusedesign wird der auch 1,5 kW längere zeit schadlos überstehen. Wieso treibst du das ganze mit einem Verstärker an? Nimm doch die normale Netzspannung + Stelltrafo. Dann währe der MTX 9510-44 die bessere Wahl. (2x4 Ohm in reihe)
zuglufttier
Inventar
#8 erstellt: 31. Mrz 2015, 15:56
Wäre es nicht vielleicht sinnvoll ein billiges Chassis mit Papiermembran zu nehmen und die Membran dann einfach mit einer resistenten Schicht zu überziehen? Letztlich kommt es ja nicht auf den Klang an... Die Membran wird zwar schwerer aber das sollte in diesem Fall nicht so wild sein oder sehe ich das falsch?

Man muss ja auch sehen, woher man die Dinger bezieht. Wenn Thomann die führt, ist man ja schon mal auf gutem Wege.
Böötman
Inventar
#9 erstellt: 31. Mrz 2015, 16:08
Oder anders, kannst du nicht eine Alupassivmembran nutzen welche von einem 15"er angetrieben wird oder befürchtest du zu große Verluste?

Edit: Reicht da nicht auch eine lasch gespannte Frischhaltefolie zwischen Membran und Testobjekt? Die kann da ja mitflattern, stört ja nicht weiter. Wichtig ist nur, das die Folie etwas Abstand zur Membran hat damit sie nur der Druckänderung, nicht aber dem Membranhub ausgesetzt ist.

Edit 2: Warum muss das ganze mit nem Lautsprecherchassis angetrieben werden? 50 Hz entsprechen 3000 U/min, bau doch einfach nen alten Benzinmotor / Kompressor um und erzeuge den Druck mittels Kolben. Der Antrieb erfolgt mittels Synchronmotor.


[Beitrag von Böötman am 31. Mrz 2015, 16:47 bearbeitet]
thowesgue
Stammgast
#10 erstellt: 31. Mrz 2015, 20:35
Da hast du gerade so in etwa erraten was simuliert wird.... Mit Kolben ist der Umbauaufwand zu groß, alles andere ist schon fertig gebaut (Lautsprecher ist auch schon einer drin, nur der ist etwas zu "leise")

Der MTX schaut schon sehr gut aus, wäre sicherlich eine Option.

Papiermembran überziehen/Frischhaltefolie: Ehm sagen wir so, ein fehlversuch verursacht sehr viel arbeit, wenn also die Frischhaltefolie mal reißt oder so ist der arbeitsaufwand ziemlich groß, also mMn keine Option, die Papiermembran mit ner Resistenten Schicht überziehen ist im Prinzip keine schlechte Idee, nur was fürn Zeug ist dagegen Resistent.... Zinkspray? Auch hier gilt, lieber n hunderter mehr Investieren und auf der sicheren Seite sein...

Vielen vielen Dank für die konstruktiven Vorschläge und Ideen
mfg
Thomas
alexander.bergmann
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 31. Mrz 2015, 20:45
Schau mal bei Accuton vorbei, http://www.accuton.d...r=63&matID=8&appID=4

Die Chassis sind derzeit mit das Beste was man für Geld bekommen kann und allsamt hoch belastbar.

Gruss alex
Böötman
Inventar
#12 erstellt: 31. Mrz 2015, 20:59
Weniger X-max, knapp 1 dB mehr Würgegrad und deutlich weniger stark belastbar. Leider habe Ich zu deinem Sub keine zulässigen Schwingspulentemperaturen gefunden, der MTX ist für 220°C ausgelegt, dürfte schwer sein das zu toppen.

Evtl ginge noch ein Orion HCCA 10, nur liegt der weitere 2 dB unter dem MTX und das Membranmaterial Plastik.


[Beitrag von Böötman am 31. Mrz 2015, 21:02 bearbeitet]
leonardste
Neuling
#13 erstellt: 31. Mrz 2015, 21:17
Also wenns um reine Leistung und Belastbarkeit geht, kann ich da http://www.paudiothailand.com/P-Audio nur empfehlen. Ich habe ein Chassis dort gesehen mit 1000 watt rms. Allerdings auch alle mit Papier Membran :/
Detsi_Bell
Stammgast
#14 erstellt: 01. Apr 2015, 20:09
Hallo!

Reine Subs mit Alumembran gibt es einige, wobei die exakte Kombination Deiner Vorgaben ziemlich schwierig zu finden sein dürfte. Speziell die 500W, wenn sie denn wirklich ernst gemeint sind, halte ich für reichlich sportlich.

Ein möglicher Kandidat wäre z.B. Ground Zero GZGZHW20X, hat aber "nur" 400W. Andere Chassis mit größerem Durchmesser werden z.T wesentlich höher angegeben und haben auch wesentlich bessere Wirkungsgrade, der hier besonders niedrig ist.

Einen GZNW15 hatte ich schon mal zum Reconen, die Membran ist äußerst stabil, die Sicke zwar aus Schaum, aber ebenfalls sehr stark.

Ein Peerless XXL12 (oder so ähnlich) hat ebenfalls fast alle geforderten Eigenschaften, aber echte 500W hält der garantiert nicht aus.

Viel Glück!

Best: Detsi
Böötman
Inventar
#15 erstellt: 20. Jul 2015, 17:37
Darf man fragen wie deine Suche endete?
thowesgue
Stammgast
#16 erstellt: 21. Jul 2015, 16:40
Letztendlich ist es der Visaton geworden, aus Gründen die ich vorher nicht bedacht hatte, wie Einbautiefe, Bezugsquelle und auch einfach der Dauer der Benutzung.
Die Ideallösung für meine Anforderungen scheint es einfach nicht zu geben, ist aber auch nicht weiter dramatisch, braucht ja eigentlich eh niemand das Zeug
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