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Zuspieler/Netzwerkplayer für neue Anlage gesucht

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Schmittler
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 14. Jun 2015, 13:36
Ich plane gerade eine neue Anlage. Aktueller Favorit ist ein Rotel RA-1570 (oder eine Vor-/Endstufenkombi) und die B&W CM10 S2. Was es an der Baustelle nun schlussendlich genau wird, darf ich im Rahmen von ein paar Lauschproben beim Händler noch herausfinden. Ich bräuchte ein wenig unabhängigeren und neutraleren Input von euch:

Als Zuspieler sollten zunächst ein normaler Tuner und ein CD-Player dienen. Aber wenn ich ehrlich bin: CDs habe ich zu Hause seit bestimmt 10 Jahren nicht mehr gehört. Denn zumeist kommt die Musik vom Computer über ein Klinke/Chinch-Kabel (Spotify, Internetradio, eigene Musiksammlung über iTunes) oder ich lasse mich im Alltag vom normalem Radio berieseln. Einen CD-Player brauche ich demnach nicht. Was ich aber auf jeden Fall will: 1. über DAB+ oder Internetradio Radio hören und 2. dafür auf Dauer kein Handy oder den Rechner bedienen müssen, sondern gleich an der Anlage oder per Fernbedienung meine Sender einstellen. Und 3. vom iPhone oder vom MacBook Pro direkt an die Anlage streamen können.

Weiterer Wunschpunkt für die Zukunft wäre, dass ich 4. mit dem Zuspieler ein NAS ansteuern kann, das an der FritzBox hängt. Das wäre allerdings nur ein Pluspunkt, keine zwingende Voraussetzung. Zumal das NAS sowieso noch nicht vorhanden ist, lediglich über kurz oder lang Einzug halten wird.

Jetzt könnte ich zB den Bluetooth-Dongle von Rotel benutzen und alles an den Verstärker schicken, die kostengünstigste Option. Bin damit aber immer an Handy oder Rechner gebunden, was ich gerade beim Radio nicht unbedingt möchte.

AirportExpress oder AppleTV wären auch eine Möglichkeit. Aber da bin ich wieder in der reinen Streamlösung und immer auf Handy oder Rechner angewiesen. Auswahl der Musiksammlung ist nochmal umständlicher, wenn man nicht den Fernseher anschalten möchte und als Internetradio ist die Bedienung über iTunes auch beschränkt.

Eine andere Alternative wäre die Logitech Squeezebox. Die kann eigentlich auch alles und der Touchscreen ist ein nettes Gimmick, wird aber offensichtlich nicht mehr hergestellt und ist somit nur noch gebraucht zu haben. Trotzdem noch eine Empfehlung für meine Anforderungen? Oder ist die Einstellung des Supports auf absehbare Zeit zu erwarten?

Von Rotel selbst gibt es ja den RDG-1520. Der kann eigentlich alles: Radio über DAB+, Internetradio, USB-Stick mit Musik, iPhone mit USB-Kabel, Anbindung an ein NAS (wenn ich UPnP richtig verstanden habe?) und würde sich in der Kombi zum Rotel Verstärker perfekt einfügen.

Der Händler allerdings ist der Meinung, dass Rotel zwar schöne und hochwertige Komponenten macht - Geräte von Naim oder Linn dann aber doch noch eine andere Liga sind. Gerade da die beiden unerreicht (?) in der Erfahrung mit Internetradio, Netzwerkeinbindung usw. wären. Im Raum stände hier der UnitiLite, der 2er ist schon deutlich zu hoch. Verstärker und Player sollten zusammen nicht unbedingt über 2500 € liegen, gerne etwas drunter. Großer Knackpunkt: Ich will keine schwarzen Geräte. Andere Option wäre zB ein Linn Majik DS I, wobei auch der preislich einen Tick über dem Budget läge.

Frage ist (klar, ich muss alles noch live probehören und mir die Bedienung anschauen): Zunächst hatte ich von Rotel den "kleinen" 12er und die Streaminglösung RT-12 im Kopf. Hier hatte ich jedoch zunächst Abstand von genommen, da mir die Leistung des Verstärker nicht ausreichend erschien. Wenn ich mir den Naim oder den Linn anschaue, liegen die leistungstechnisch in den Regionen des RA-12. Ich weiß, dass Watt nicht alles nicht! Trotzdem, ich denke mir halt: Wenn auch die 60-80 Watt für eine CM10 ausreicht, warum soll ich dann statt UVP 1500 € für die kleine Rotel-Kombi plötzlich fast 3000 € für Naim oder Linn ausgeben?

Habt ihr evtl. Ideen oder Anregungen für meine Wünsche?
Mickey_Mouse
Inventar
#2 erstellt: 14. Jun 2015, 15:36
du gehst von ein paar falschen oder unvollständigen Annahmen aus!

du kannst ein Apple TV per Remote App von einem iPad oder iPhone aus bedienen und das greift dann selber auf die Daten in der iCloud zu, das ist also kein Streaming in dem Sinne. Du kannst das iPad oder die App schließen und z.B. mit der IR FB Play/Pause/Skip bedienen.

Wenn man Squeezebox sagt, dann meint man heute eigentlich das "LMS-System" (Logitech Music Server). Der muss allerdings "irgendwo" im Netzwerk laufen. Viele moderne Privat-NAS bieten das an, soviel ich weiß gibt es den LMS aber nicht für die Fritzbox.
Es gibt mittlerweile aber viele "Dritt-Anbieter" (meist sogar frei / open source) die den LMS Standard unterstützen (ein Beispiel wäre Daphile).

und wenn ich ganz ehrlich bin, dann sehe ich bei den Anforderungen (seit 10 Jahren keine CD mehr zuhause gehört) und Lautsprechern nicht unbedingt den Bedarf nach so einem "veralteten" Stereo Verstärker.
Ich denke mal du könntest dir viel Mühe ersparen, wenn du auf einen AVR setzen würdest, der nahezu alle deine Anforderungen "alleine" erfüllt.
Und wenn du doch etwas mehr brauchst, dann kann man das aufgrund der flexibleren Eingänge viel leichter nachrüsten, z.B. einen Squeezebox "Nachbau" in Form eines RaspberryPi, der aber von Haus aus nur mit HDMI Schnittstelle kommt.
avh0
Inventar
#3 erstellt: 14. Jun 2015, 16:43
Ich würde Dir Linn DS Player ans Herz legen, wenn Du Eingänge brauchst einen DSM.
Spielt Radio, Tidal, AirPlay und natürlich Musik vom NAS.
Außer beim Sneaky Endstufen dran, fertig. Eine zusätzliche Vorstufe braucht man dann nicht.
Die Linns gibt es derzeit häufig wg. Modelwechsel gebraucht und damit günstiger.
Schmittler
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 15. Jun 2015, 14:54

Mickey_Mouse (Beitrag #2) schrieb:
Du kannst ein Apple TV per Remote App von einem iPad oder iPhone aus bedienen und das greift dann selber auf die Daten in der iCloud zu, das ist also kein Streaming in dem Sinne. Du kannst das iPad oder die App schließen und z.B. mit der IR FB Play/Pause/Skip bedienen...


Ok, ich habe mich falsch ausgedrückt, wir meinen aber das gleiche: Ich bin immer auf einen Rechner, den Fernseher oder ein Handy angewiesen. Mit der Remote-App kann ich aktuell auch iTunes auf dem Rechner steuern - tolle Sachen, aber darauf möchte ich nicht dauerhaft angewiesen sein.


Mickey_Mouse (Beitrag #2) schrieb:
Wenn man Squeezebox sagt, dann meint man heute eigentlich das "LMS-System" (Logitech Music Server). Der muss allerdings "irgendwo" im Netzwerk laufen. Viele moderne Privat-NAS bieten das an, soviel ich weiß gibt es den LMS aber nicht für die Fritzbox.
Es gibt mittlerweile aber viele "Dritt-Anbieter" (meist sogar frei / open source) die den LMS Standard unterstützen (ein Beispiel wäre Daphile)...


Ich ging davon, dass ich die Squeezebox per WLAN/LAN an die FritzBox und per Toslink an die Anlage hätte stecken können. Via LMS-Konto kann ich die Sender programmieren, die Box kommuniziert mit dem LMS, holt sich dort die Daten und schickt die an den Verstärker. Das kann ich dann entweder per Touchscreen oder per Fernbedienung auswählen. Wenn ich da wieder über Umwege rumbasteln muss - ne, das ist raus.


Mickey_Mouse (Beitrag #2) schrieb:
...und wenn ich ganz ehrlich bin, dann sehe ich bei den Anforderungen (seit 10 Jahren keine CD mehr zuhause gehört) und Lautsprechern nicht unbedingt den Bedarf nach so einem "veralteten" Stereo Verstärker.
Ich denke mal du könntest dir viel Mühe ersparen, wenn du auf einen AVR setzen würdest, der nahezu alle deine Anforderungen "alleine" erfüllt.
Und wenn du doch etwas mehr brauchst, dann kann man das aufgrund der flexibleren Eingänge viel leichter nachrüsten, z.B. einen Squeezebox "Nachbau" in Form eines RaspberryPi, der aber von Haus aus nur mit HDMI Schnittstelle kommt.


Ganz ehrlich: Ich will kein "Gebastel" haben. Ich will keine kleinen Zusatzgeräte rumstehen haben, die ich programmieren muss, wo wieder Kabel gelegt werden müssen usw. - auch wenn sie extrem günstig und flexibel sind.

In Sachen AVR wird hier ja fleißig diskutiert, hatte ich bisher nicht unbedingt auf dem Schirm, da ich eine reine Stereo-Geschichte haben will und AVR-Reciever immer nur mit Mehrkanalgeschichten in Verbindung gebracht habe. Was gäbe es denn für empfehlenswerte Geräte, die Leistung mit AirPlay und DAB+/Internetradio verbinden? Auch wenn ich sagen muss, dass ich mit klassischer, "veralteter" Technik aus unerklärlichen Gründen ein besseres Gefühl hätte.


avh0 (Beitrag #3) schrieb:
Ich würde Dir Linn DS Player ans Herz legen, wenn Du Eingänge brauchst einen DSM.
Spielt Radio, Tidal, AirPlay und natürlich Musik vom NAS.
Außer beim Sneaky Endstufen dran, fertig. Eine zusätzliche Vorstufe braucht man dann nicht.
Die Linns gibt es derzeit häufig wg. Modelwechsel gebraucht und damit günstiger.


Kurze blöde Frage: Warum diese Empfehlung? Was hätte der für Vorteile? Damit ist mir der Händler ja auch schon gekommen und erzählte mir etwas von, "trotzdem eine Klasse besser, klingt besser, eine andere Welt usw.". Ich sehe nur: Weniger Leistung (ob ich die Mehrleistung brauche, steht auf einem anderen Blatt - aber dann könnte ich auch die kleinere Rotel-Kombi nehmen und gutes Geld sparen), weniger Lautsprecheranschlüsse (ok, zweitrangig!), ein All-In-One-Gerät, welches recht klein konzipiert ist und recht warm werden dürfte (Haltbarkeit?) und nicht zuletzt: deutlich teurer ist?


[Beitrag von Schmittler am 15. Jun 2015, 14:59 bearbeitet]
Schmittler
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 19. Jun 2015, 11:25
Nachdem der Thread verschoben wurde, muss ich den nochmal aus der Versenkung holen. Mittlerweile habe ich gelesen und gelesen, so richtig schlauer bin ich aber immer noch nicht.

Kurz zusammengefasst: Eigentlich klingen alle Verstärker gleich. Eigentlich sagen Watt genau gar nichts aus, wenn man seine Wohnung nicht zu einem Konzertsaal ausbauen will. Um normale Lautstärken und auch mal ein bisschen Lärm in ca. 25-30 qm zu erzeugen, sind selbst 30 Watt "zuviel". Eigentlich sind Stereoverstärker "veraltet" und moderne AV-Reciever vereinen einerseits alle meine Wünsche in einem Gerät und haben andererseits meist ein Einmesssystem, um schlechte Akustik oder keine ganz so optimale Einstellung auszugleichen.

Eigentlich.

Böse gesagt: Ich könnte meinen alten Yamaha-Verstärker mit 2 x 50 Watt verwenden, stecke dort z.B. ein miniDSP und ein Sonos an und ich spare eine Menge Geld?
Mickey_Mouse
Inventar
#6 erstellt: 19. Jun 2015, 11:55
den Klang machen zu weit mehr als 90% der Raum, die Lautsprecher und deren Aufstellung aus!
wenn du da nicht nahe am Optimum bist (wenn ich jetzt böse sein will, dann sage ich: da bist du mit den doch sehr gesoundeten B&W eh ganz weit weg), macht auch die Elektronik nicht viel aus.
Im Zweifelsfall kann ein System mit Korrektur-Funktionen da noch etwas retten, während eine besonders "präzise" Anlage da evtl. Probleme noch stärker heraus stellt.
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 19. Jun 2015, 12:10
eine NAS von synology kann direkt per airplay streamen ohne, dass der rechner an sein muss (audiosatation app auf dem ipad oder iphone als FB).
ob jetzt ein receiver mit airplay oder steroverstärker mir airplay renderer dran, das wäre egal.
https://www.synology.com/de-de/dsm/5.2/multimedia
avh0
Inventar
#8 erstellt: 19. Jun 2015, 12:24
Die Einmess - Systeme der AVs sind nicht zur Raumkorrektur gedacht und können das in der Regel auch nicht.
Er klingen nicht alle Verstärker gleich, egal, wie oft das hier noch behauptet wird.
Stereoverstärker sind nicht veraltet, haben nur nicht unnötigen Ballast an Board,
wie Endstufen, die man nicht benötigt (und die das Netzteils der AVRs i.d.R. ohnehin nicht adäquat beschicken kann).
Die Angabe ein Wattzahl (was wurde gemessen?) ist in der Tat wenig aussagekräftig.
Es hilft immer nur selbst zu hören, ob das für einen selbst relevant ist.
Es gibt viele unterscheidliche Wege, die einen nehmen einen AVR, die nächsten einen PC mit USB oder I2S Interface, der dritte eine Streamer ala Linn,...
Unbestritten ist Raumakustik wichtig, sprich Dämpfung und Diffusion.

Geh zum Händler und leih Dir eine Rotelkombi und ein Linn Majik DSM aus und teste auf Herz und Nieren.
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 19. Jun 2015, 12:43
ich wüsste nicht warum man weit über 1000,- ausgeben sollte um musik vom server abspielen zu können.
wenn man es für einen bruchteil haben kann.
avh0
Inventar
#10 erstellt: 19. Jun 2015, 12:46
Ich schon. Klingt nämlich besser.
Muss aber eben jeder selber wissen.
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 19. Jun 2015, 12:48
besser als was? oder ist es gesoundet?
ZimTst3rn
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 19. Jun 2015, 12:56
Nach deinen ersten Posts hätte ich dir auch zu einem Avr plus Sonos Connect geraten. Habe es dann aber unterlassen weil du ja so negativ auf Bedienbarkeit per Handy reagiert hast. Irgendwie bist du aber ja jetzt wieder selbst auf diese Idee gekommen.
Ob man jetzr einen Avr oder ein Stereogerät mag ist auch letztendlich Geschmacksache. Ich möchte dich nur nochmal dazu anhalten dich nicht von teuren Marken blenden zu lassen. Es ist klar, dass der Händler dir lieber etwas teures verkauft. Das heißt aber lange noch nicht, dass dies dann die non plus ultra Lösung ist.
Moonlightshadow
Inventar
#13 erstellt: 20. Jun 2015, 07:41

Soulbasta (Beitrag #9) schrieb:
ich wüsste nicht warum man weit über 1000,- ausgeben sollte um musik vom server abspielen zu können.
wenn man es für einen bruchteil haben kann.


Jeder gibt eben das aus, was er ausgeben will. Wenn du das gleiche Ergebnis schon für ein paar Euro bekommst, dann ist das doch grossartig.


[Beitrag von Moonlightshadow am 20. Jun 2015, 07:42 bearbeitet]
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 20. Jun 2015, 15:25
so einfach ist das nicht, vielen wird was aufgeschwatzt was nicht wirklich nötig ist. in dem ersten post steht nichts von geld spielt keine rolle, sondern, der händler meinte, tja. besser ist zu vergleichen und lieber das geld in boxen, raumakustik zu stecken. das sagen so gut wie keine händler.
Schmittler
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 20. Jun 2015, 22:04
Danke für eure Antworten!

Dem Thema AVR stehe ich aktuell - aus irgendwelchen Gründen auch immer - ein wenig skeptisch gegenüber. Vielleicht liegt es daran, dass die mir schon wieder "zuviel" können und nicht diesen "Gedanken" des Puristischen darstellen. Vielleicht weil es mir zuviel Elektronik, zuviel Spielerei ist. Wahrscheinlich ist das nur eine Kopfsache, aber... Ich werde mich wohl noch ein wenig einlesen, mir ein paar Geräte in den bekannten Elektronikmärkten anschauen und schließlich auch mal hören müssen.

Aber schlussendlich bleibt wohl zu sagen, dass ich mir die gewünschten Kombinationen einfach anhören und testen muss.
padua-fan
Inventar
#16 erstellt: 22. Jun 2015, 15:10
Natürlich sind die Einmessysteme zur Raumkorrektur gedacht.
Sie können das halt in verschiedenen Umfängen.
Die "besten" sind halt so Sachen wie Dirac und Acourate - diese gibt's aber nur als Softwarelösung, als extra-HW-Lösung oder integriert nur in High-End-AVRs. Emotiva hat da so ein Gerät im Programm.
avh0 meint wahrscheinlich die laufzeitkorrektur, die auch immer dabei ist.
die einmessysteme machen aber durchaus mehr als das.
ich kann dir nur empfehlen, von diesem "highfidelen purismus" gedanken wegzukommen.
mit ordentlicher aufstellung und guter raumakustik sowie DSP lässt sich am meisten erreichen.
ja, und B&W... nun ja... geschmackssache eben.

Linn, Naim und co. würde ICH persönlich nicht kaufen. Da ist mir zu viel prestigeanteil im preis inbegriffen.
Zumal auch ein ~4000€ Naim system beim händler erhebliche probleme hatte, sich mit meinem handy zu verbinden - und zwar reproduzierbar, bei mehreren geräten.
das ist dann schon peinlich.
Schmittler
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 21. Jul 2015, 15:08
Da ich es selbst ungern sehe, wenn Leute groß fragen und man dann aber nie mehr wieder eine Antwort liest, hier mal ein kurzer Zwischenstand:

Ich habe jetzt diverse Lautsprecher in meiner Preisklasse von 2-4000 € gehört. Da waren B&W, Elac, audio physic, Dynaudio, KEF, Quadral und Magnat dabei. Ich will jetzt nicht auf jedes einzelne Modell oder jede Marke eingehen. Vielen klangen verdammt gut, manche waren für mich nahezu unhörbar. Die größten Mankos: Eine gefühlte Verschnürtheit, eine Zugebundenheit, da hat einfach das gewisse Etwas gefehlt. Ganz weit abgeschlagen: Magnat (dumpf) und Elac (im Mittel-/Hochton fast schon nervig). Überzeugen konnte mich schlussendlich die CM10. Die CM 9 im direkten Vergleich klang nicht schlecht, aber irgendwie auch nicht wirklich nach dem, was ich mir vorgestellt habe. Die CM10 klingt voller, runder, in allen Lagen besser abgestimmt - von mir aus auch gesoundet.

Als Verstärker kamen Naim SuperUniti (mir deutlich zu teuer), der UnitiLite (zu wenig Power für die CM10 - unabhängig davon, ob ich die Lautstärke zu Hause tatsächlich höre), NAD C 375 BEE (optisch zu langweilig) und mein Favorit, der Rotel RA-1570 und rein als Bedienungstest der RT-12 zum Einsatz (der RT-1570 steht zur Debatte, ist aber noch nicht verfügbar). Kurz gesagt: Der Verstärker macht das, was er soll und das bis zu einer Lautstärke, die ich bei mir zu Hause niemals ausreizen würde. Klares Design, eine schöne Anschlussvielfalt. Streaming per Bluetooth funktioniert perfekt. Gefällt mir alles sehr gut - ok, die Fernbedienung ist ein (wenn auch funktioneller) Plastikklumpen. Die Rotel App ist natürlich nicht vergleichbar mit Naim oder Linn. Aber ganz ehrlich? Das ist mir egal. Sie macht das, was sie soll. Auch der Internettuner funktioniert perfekt, ich weiß nicht, was ich mehr bräuchte.

Jetzt werde ich mich nochmal umschauen, was als AVR (stehe ich mit gewisser Skepsis gegenüber) in Frage käme.
dejavu1712
Inventar
#18 erstellt: 21. Jul 2015, 15:22
Du spricht von einer bzw. willst eine puristische(n) Anlage und ein AVR hat zu viele Features:

Sonos Connect
Aktivboxen
(DSP)

Damit höre ich seit etwa einem Jahr Musik und meine langjährige Suche bzw. Geräte-LS Wechsel hat ein Ende.
padua-fan
Inventar
#19 erstellt: 21. Jul 2015, 15:42
Dito, es geht nix über einfaches Streaming + PEQ / DSP (PrePro) und ein Paar gute Aktivlautsprecher.
Hab bis jetzt auch noch nix besseres hören können, und ich hab schon einiges durch.
Wobei natürlich so ein DSP wieder ganz böse ist, wenn man echter HighEndFidelerPurist ist
carterxl
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 21. Jul 2015, 19:07
Sonos hat halt auch den Vorteil der Einstieg ins Multiroom zu sein. Hat doch was, mal schnell die gleiche Musik auf ein Sonos Play 1 in die Küche zu streamen
Schmittler
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 22. Jul 2015, 15:25
Hier wird nicht gelesen, was ich auf gar keinen Fall will.

Sonos mag top sein - wenn es denn nicht immer eine Quelle als Voraussetzung hätte und eben genau das will ich nicht. Ich will nicht vom Laptop, Handy oder iPad abhängig sein und streamen. Wenn diese Funktion ein Zusatz ist, schön. Aber ich will nicht davon abhängig sein. Die Geräte sollen komplett für sich alleine funktionieren.
dejavu1712
Inventar
#22 erstellt: 22. Jul 2015, 15:38
Du hast den Gedanken nach Purismus geäußert und ich habe dahin gehend einen Vorschlag gemacht.

Nicht mehr und nicht weniger.....


Schmittler (Beitrag #21) schrieb:

Hier wird nicht gelesen...


Wie kommst Du darauf?


Schmittler (Beitrag #21) schrieb:

....wenn es denn nicht immer eine Quelle als Voraussetzung hätte....


Wie muss man das jetzt wieder verstehen?


Schmittler (Beitrag #21) schrieb:

Ich will nicht vom Laptop, Handy oder iPad abhängig sein und streamen.


Das musst Du auch gar nicht, eine NAS würde schon ausreichen oder Du hörst Internetradio bzw. einer der
vielen Streaming Dienste, natürlich kannst Du auch noch einen weiteren Zuspieler für CD etc. anschließen.


Schmittler (Beitrag #21) schrieb:

Die Geräte sollen komplett für sich alleine funktionieren.


Der Connect funktioniert doch für sich alleine, oder wie soll man deine Aussage verstehen?
Schmittler
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 26. Jul 2015, 12:08
Also nochmal von Anfang. Ich möchte keine reine Streaminglösung. Das soll nur ein Zusatz sein. Ich möchte ein Gerät, welches komplett für sich alleine funktioniert, ohne jegliches Zusatzgerät, ohne Handy, ohne Pad oder sonst was, dass als Quelle dient. Wenn es sich zusätzlich damit steuern lässt, ist das schön, aber absolut kein Muss.

Ich will ein Gerät haben, dass sich direkt mit dem Internet verbindet und Dinge abspielt, ohne dass ein externes Gerät wie ein Handy oder Pad als Quelle dient. Ein Handy oder ein Pad als reine Steuerung bzw. Fernbedienungsersatz wäre noch ok. Aber eben nicht, dass diese Geräte dafür erforderlich sind und als Schnittstelle dienen. Wenn später noch der Zugriff auf ein NAS möglich ist, würde ich mich freuen, dies ist aber eher zweitrangig.

Und bei Sonos ging ich eben bisher von folgendem aus: Ich schließe den Connect an den Verstärker an bzw. schließe an den Connect:Amp Boxen an. Jetzt nehme ich mir zB mein iPhone oder iPad, welches im WLAN ist, wähle hier die Musik aus und das iPhone oder iPad lädt sich die Musik runter und streamt diese an den Connect oder den Connect:Amp. Habe ich das System richtig verstanden? Wenn ja, genau das will ich nicht.


[Beitrag von Schmittler am 26. Jul 2015, 12:09 bearbeitet]
padua-fan
Inventar
#24 erstellt: 26. Jul 2015, 12:18
Das Ding ist, das gibt es so nun mal nicht (soweit ich weiß).

Diese Streamer sind so komplex, dass du die nicht mit einer klassischen FB bedienen kannst - wie soll denn das gehen?
Die haben doch winzige Displays, wie willst du da die Bibliothek durchsuchen? Und wie willst du einen Suchtext eintippen - mit der 10er-Tastatur?
Das wäre ein totaler Krampf. Daher braucht man eben ein Tablet/Smartphone als Fernsteuerung.
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 26. Jul 2015, 12:22
in meisten fällen dient ein smartphone oder ein tablett als fernbedienung. natürlich sollte man entweder die musik im netzwerk haben oder einen streaminganbieter nutzen ob spotify, apple music oder was auch immer, die musik macht keinen umweg über das mobile gerät.
ich wusste nicht welches gerät der das alles kann, sich gut ohne ein mobiles gerät bedienen lässt?
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 26. Jul 2015, 12:25

Schmittler (Beitrag #23) schrieb:
Jetzt nehme ich mir zB mein iPhone oder iPad, welches im WLAN ist, wähle hier die Musik aus und das iPhone oder iPad lädt sich die Musik runter und streamt diese an den Connect oder den Connect:Amp. Habe ich das System richtig verstanden?

falsch verstanden.
avh0
Inventar
#27 erstellt: 26. Jul 2015, 12:49
Es gibt unterschiedlichste Konzepe,
bei Linn z.B. nutzt man das Tablet tatsächlich nur als Fernbedienung, Musik auswählen,
danach kann man das Tablet ausstellen.
Es gibt aber auch Geräte, die ein Display haben und mittels klassischer IR Fernbedienung bedienbar sind,
alle jedoch komfortabler via App.
So z.B.:
Project Stream Box
MuFi Click 1 (gleiche Streamingengine wie Project)
Cambridge Stream Magic
Cocktail Audio X30 / X40
Schmittler
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 26. Jul 2015, 14:30

padua-fan (Beitrag #24) schrieb:
Das Ding ist, das gibt es so nun mal nicht (soweit ich weiß).

Diese Streamer sind so komplex, dass du die nicht mit einer klassischen FB bedienen kannst - wie soll denn das gehen?
Die haben doch winzige Displays, wie willst du da die Bibliothek durchsuchen? Und wie willst du einen Suchtext eintippen - mit der 10er-Tastatur?
Das wäre ein totaler Krampf. Daher braucht man eben ein Tablet/Smartphone als Fernsteuerung.


Doch, so Geräte gibt es, zB den von mir oben erwähnten Rotel oder eben auch diverse andere wie Cambridge, Linn, Naim usw. Siehe auch hier:


avh0 (Beitrag #27) schrieb:
Es gibt unterschiedlichste Konzepe,
bei Linn z.B. nutzt man das Tablet tatsächlich nur als Fernbedienung, Musik auswählen,
danach kann man das Tablet ausstellen.
Es gibt aber auch Geräte, die ein Display haben und mittels klassischer IR Fernbedienung bedienbar sind,
alle jedoch komfortabler via App.
So z.B.:
Project Stream Box
MuFi Click 1 (gleiche Streamingengine wie Project)
Cambridge Stream Magic
Cocktail Audio X30 / X40


Klar ist es nicht so einfach, einen Radiosender im Display rauszusuchen. Aber das macht man ja auch nicht täglich. Das macht man einmal, dann speichert man sich seine Favoriten und los geht's direkt per reiner FB oder am Mäusekino-Display. Aber das reicht mir im Alltag. Bitte nicht zu sehr am NAS aufhängen, das hat keine große Priorität und würde mit den von mir favorisierten Geräten auch klappen.


Soulbasta (Beitrag #25) schrieb:
in meisten fällen dient ein smartphone oder ein tablett als fernbedienung. natürlich sollte man entweder die musik im netzwerk haben oder einen streaminganbieter nutzen ob spotify, apple music oder was auch immer, die musik macht keinen umweg über das mobile gerät.
ich wusste nicht welches gerät der das alles kann, sich gut ohne ein mobiles gerät bedienen lässt?


Um eine Bibliothek auf dem NAS zu durchsuchen, ist eine schöne App auf einem Handy natürlich sehr praktisch. Auch um einen Radiosender auszuwählen oder durch die Spotify-Bibliothek zu scrollen, ist eine gut gemacht App auf dem Tablet oder dem Handy perfekt. Wenn es denn wirklich eine reine Fernbedienung ist und die Musik keinen Umweg über das Tablet oder das Handy macht, ist es auch genau das, was ich suche. Nur davon ging ich bisher gerade bei Sonos nicht aus. Hier dachte ich, dass das reine Streamingslösungen seien.


Soulbasta (Beitrag #26) schrieb:

Schmittler (Beitrag #23) schrieb:
Jetzt nehme ich mir zB mein iPhone oder iPad, welches im WLAN ist, wähle hier die Musik aus und das iPhone oder iPad lädt sich die Musik runter und streamt diese an den Connect oder den Connect:Amp. Habe ich das System richtig verstanden?

falsch verstanden.


Scheinbar ging ich aber von falschen Voraussetzungen aus. Das Conntect lässt sich mit dem Handy bedienen und im Zweifel auch direkt auf das Gerät streamen, aber ich kann genauso auch den Radiosender am Handy auswählen und das Gerät holt sich die Daten direkt aus dem Internet, ohne Zwischenweg über das Handy? Sprich, das Handy ist dann reine Fernbedienung? Das wäre interessant.
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 26. Jul 2015, 14:38
Schmittler
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 27. Jul 2015, 12:10
Das klingt gut. Dann kommt das sicherlich auch nochmal in die nähere Auswahl. Danke für die Aufklärung!
dejavu1712
Inventar
#31 erstellt: 27. Jul 2015, 13:03
Der Connect ist ein Vollwertiger Netzwerkplayer mit integrierter Vorstufe,
er bietet zu dem noch einen Aux In, ist also nicht nur als reiner Streamer
für das Smartphone etc. ausgelegt, das dient bei mir hauptsächlich als FB,
durch das integrierte Internetradio und die umfangreichen Musikdienste usw.
eröffnen sich dem jeweiligen Anwender noch ganz andere Möglichkeiten.

Wer eine noch besser Austattung (Anschlüsse) haben möchte, der schaut sich
den Denon Heos Link mal als Alternative genauer an, vom Prinzip das gleiche
in grün im Vergleich zum Connect, allerdings fehlt mir da die eigene Erfahrung.
zyklopede
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 27. Jul 2015, 13:39
Für dich wäre der Cocktail Audio x30 vielleicht was. Da hättest du alles in Einem. Verstärker, deine Musiksammlung auf einer Festplatte im Gerät das du per Fernbedienung steuern kannst und vieles mehr.

Für mich was da Teil nichts, aber viele Andere sind damit glücklich. Du kannst dich ja da mal einlesen, gibt ja eine Homepage zu dem Gerät mit einem eigenen Forum.
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